Mehr Zulassungen in der Hauptstadt - Autodichte in Berlin hat im vergangenen Jahr zugenommen

Autos, LKW und Lieferfahrzeuge fahren auf dem Kaiserdamm in der Hauptstadt stadteinwärts. (Quelle: dpa/Michael Kappeler)
Bild: dpa/Michael Kappeler

Während der Corona-Krise sind auch in Berlin offenbar viele Menschen vom ÖPNV auf das Auto umgestiegen. Das zeigen Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes. Dabei verfolgt der Senat genau das gegenteilige Ziel.

Der Pkw-Bestand und die Autodichte haben im vergangenen Jahr auch in Berlin weiter zugenommen. Das geht aus Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts und des Statistischen Bundesamts hervor.

Demnach wuchs die Zahl der registrierten Autos bundesweit in 22 von 25 betrachteten großen Kommunen, wie Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer ermittelte. In Berlin lag das Plus bei 1,1 Prozent. Am stärksten war der Zuwachs mit 2,2 Prozent in Bochum.

Dudenhöffer: "Trend Weg vom Auto ist nicht zu erkennen"

Insgesamt erhöhte sich die städtische Autodichte je 1.000 Einwohner im Jahresverlauf 2020 leicht von 450 auf 451. Zwar war erwartet worden, dass während der Corona-Krise viele Menschen wegen der Sorge vor Ansteckungen in Bussen und Bahnen auf das eigene Auto ausweichen. Dem standen allerdings auch Schätzungen gegenüber, wonach die individuelle Mobilität in der Summe deutlich zurückgehen würde.

"Der oft behauptete Trend 'Weg vom Auto' ist nicht zu erkennen", interpretiert Dudenhöffer die Ergebnisse. Pkw-Besitzer schätzten nun umso mehr die Möglichkeit, den eigenen Wagen flexibel nutzen zu können - obwohl sie pro Jahr kürzere Gesamtstrecken fahren.

Autodichte in Städten wächst seit Jahren

2020 gab es indes auch drei Städte, in denen der Pkw-Bestand sank: Wolfsburg (-1,7 Prozent), Ingolstadt (-3,4) und München (-1,1), wo die Zentralen von Volkswagen, Audi und BMW sitzen. Die Vermutung für den hier gegenläufigen Trend: Zahlreiche Dienstwagen wurden kurzfristig aus dem Verkehr gezogen, weil viele leitende Angestellte der Autobauer aus dem Home-Office arbeiteten.

Im bundesweiten Schnitt legte die Autodichte bis zum Jahreswechsel laut Berechnungen von Center Automotive Research (CAR) leicht auf 580 Wagen je 1.000 Einwohner zu, Anfang 2020 hatte der Wert bei 575 gelegen. Auch in den Vorjahren gab es kontinuierliche Steigerungen - bei parallel abnehmender Gesamt-Fahrstrecke pro Autobesitzer. Dudenhöffer leitet daraus ab: "Das eigene Auto vor der Haustür scheint in Großstädten unschlagbar."

Senat will Verbrenner aus der Innenstadt verbannen

Der rot-rot-grüne Berliner Senat hat Anfang Juni einen Maßnahmenplan beschlossen, der auf weniger Autoverkehr in der Stadt abzielt. In weniger als zehn Jahren soll nach dem Willen von Umweltsenatorin Regine Günther (Grüne) die Innenstadt für Benzin- und Dieselfahrzeuge gesperrt werden. "Wir wollen mittelfristig eine Zero-Emission-Zone einrichten", sagte Günther nach der Senatssitzung Anfang des Monats. Vorgesehen ist das zunächst für den Bereich innerhalb des S-Bahnrings der Hauptstadt. Das heißt laut Günther, dass hier nur noch Kraftfahrzeuge elektrisch unterwegs sind oder zumindest mit alternativen Antrieben. Solche mit Benzin- und Dieselmotor sind dann tabu.

Im Februar dieses Jahres hatte zudem die Initiative "Volksentscheid Berlin autofrei" ihren Gesetzentwurf bei der Senatsverwaltung für Inneres eingereicht. Darin ist vorgesehen, dass innerhalb des Berliner S-Bahn-Rings nur noch notwendige Autofahrten gestattet sein sollen. Während die Initiative bei den Berliner Grünen begrüßt wurde, regte sich in der SPD bislang Kritik.

Sendung: Fritz, 20.06.2021, 8 Uhr

Kommentarfunktion am 21.06.2021, 10:45 Uhr geschlossen. Die Kommentare dienen zum Austausch der Nutzerinnen und Nutzer und der Redaktion über die berichteten Themen. Wir schließen die Kommentarfunktion unter anderem, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt.

102 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 102.

    Die Alternative zu Verdichtung sind ausufernde Vorstädte und der totale Verkehrsinfarkt. Siehe beliebige Großstädte in den USA. L.A. zum Beispiel gilt als das Vorbild für die "Autogerechte Stadt". Da herrscht aber leider auch Dauerstau. Autos skalieren einfach nicht auf Großstadtniveau. Verdichtung und ein funktionierender Umweltverbund sind das einzige was der Stadtmobilität gerecht werden kann.

  2. 101.

    ich habe ein führerschein aber nutze meist die öffis leider muss ich sagen, denn nicht erst seit corona ist die s bahn und die BVG unfähig einen geregelten und punklichen betrib bereit zu stellen nur im preise erhöhen sind sie spitze.
    tja und dan kommt noch zu den preisen hinzu kommen die wegen verspätung und ausfall überfüllten fahrzeuge und die ständigen reparaturen die nur fasade sind so z.b die jählichen schienen rausreis aktionen auf der tram linien 50 und m13 .
    ich habe mich entschiden ein auto anzuschaffen auf nimmer wiedersehn öffis!

  3. 100.

    Auch eine "Wahlberlinerin" die ihren Ego hier auf Kosten Anderer auslebt, ohne alle im Fokus zu haben und ohne Willen zu Konsens. Hauptsache sie.

  4. 99.

    Da wäre ich mir nicht so sicher, wenn ich mir die Leute hier so betrachte.

  5. 98.

    Radfahren ist für mich vor allem stressig, weil Autofahrer oft nicht den Mindestabstand einhalten und weil ich zur "Hassfigur" werde, wenn ich gegenüber parkenden Autos (aus Selbstschutz) eben diesen Mindestabstand einhalte.

  6. 97.

    Ich fahre nur Auto, da ich keine Lust habe mich mit unangenehmen Menschen auf engem Raum zu drängeln. Ich meide jede Art der Massenveranstaltung, außer Theater, da dort keine Biertrinkenden Proleten unterwegs sind. Ich würde das Trinken von Alkohol in der Öffentlichkeit generell verbieten.

  7. 96.

    Ätsch ... doch.
    Wenn alles Autohasser wegziehen, müsste nicht verdichtet werden und es wäre mehr Platz.
    So - nu' du ;-)

  8. 95.

    solange in Berlin Busse immer noch im 20-min-Takt fahre, um an die U-Bahn zu gelangen und die Kriminalität in den Öffis so hoch ist, ist das für mich keine Option.
    Es gibt auch noch andere Menschen, die aus den verschiedenen gesundheitlichen Gründen nicht Fahrrad fahren können, die sind also völlig außen vor?
    Es ist doch jetzt nur purer Aktionismus, da die Ziele des Klimaabkommens nicht berücksichtigt wurden in den letzten Jahren und nun empfindliche Strafen drohen, soll der Bürger wieder mal dafür bluten.
    Ich hätte ohne Auto gar kein soziales Leben, Einkäufe schleppen geht auch nicht - ach ja, dann nimmt man halt den Lieferdienst; was für Milchmädchenrechnungen….

  9. 93.

    Hmmm wenn es denn dann wenigstens mit den Öffentlichen klappen würde. Arbeitsweg mit dem Auto = 25 Min. Arbeitsweg mit den öffentlichen Dank ständiger Weichenstörung oder Ausfällen = 90 Minuten + nicht mal Klimaanlage in Berlin. Nein Danke!

  10. 92.

    Was sagt uns das? Das weitere Verdichtung und die daraus resultierende fortschreitende Versiegelung von Flächen nicht machbar sind.
    Will keine Rechtfertigung für soviel KfZ-Verkehr bedeuten sondern vielmehr, dass das gerne propagierte "immer weiter so" in Sachen Wachstum nicht möglich ist, weil Platz endlich ist. Und vernünftige Verkehrskonzepte, die alle einbeziehen, die vermisse ich. Vernünftig bedeutet für mich: ja, weniger KfZ in Ballungsräumen bei einem Ausbau von einer funktionierenden Radwegeinfrastruktur und einem besser werdenden ÖPNV-Angebot.
    Dazu gehört aber auch, dass die Autofahrerbasher anfangen, ihre eigene Bequemlichkeit in Sachen Lieferdienste und "mir liefert Amazon etc, der Ökohof meinen Krempel mit einem klimatisierten Dieselaggregat, dass während der Zustellung läuft und stinkt, damit ich nicht mehr raus muss und mehr Zeit für mich habe" zu überdenken. In unserer Nachbarschaft gibts genug von denen, die so widersprüchlich handeln.

  11. 91.

    Äh, doch! Frau Jarasch unterstützt die Initiative aus dem letzten Absatz und will den MIV weitgehend verbieten.

  12. 90.

    Überfüllte ÖPNV sind ja die eine Sache. Die andere ist, der ÖPNV müsste erstmal reibungslos funktionieren. Schienenbrüche oder Stellwerksausfälle bei der S-Bahn, ständige Ausfälle bei den Bussen die andere. Oder noch schlimmer, wenn andauernd gestreikt wird, und jedesmal die ganze Stadt in Geiselhaft genommen wird. Setzt bei der BVG mehr Busse und bei der S-Bahn wieder Streckenläufer ein.

  13. 89.

    Eins sollte man nicht außer acht lassen: überfülle Busse und Bahnen, die Maskenpflicht, lassen Menschen dazu neigen, sich im eigenen Raum davon zu bewegen.
    Es gibt sie aber auch dort, die Alleinfahrenden mit Maske.
    Soweit ist der Irrsinn schon gediehen.
    Ob es zu einem Fahrverbot in der Stadt kommt, haben die Wähler in der Hand.

  14. 88.

    Ist das so schwer zu verstehen? Wer will denn in den Öffentlichen mitten in einer Pandemie fahren? Ich nicht. Und auf dem Rad ist es auch stressig, weil andere Radfahrer ungefähr 50cm an einem vorbeifahren... Und zwar ohne Maske. Insofern bleibt nur das Auto.

  15. 87.

    Ich dachte, alle fahren mit dem Fahrrad, wegen der viel neuen Fahrradwege... Ist irgendwie schief!

  16. 86.

    Stau ist aber nicht sinn der sache, auch nicht Tempo 30. Ein Katalysator im Auto arbeitet erst richtig ab 50 km, davor erreicht er keine Betriebstemperatur und die Selbstreinigung entfällt, der Kat setztesich zu. Grüne Welle zu fördern waere also foerderlich für die Umwelt
    nicht nur für Automobile sonern auch für Lkws und Busse. So wie das in der letzten Zeit gehandhabt wird ist es zwar schön für den Fahrradfahrenden und sein Ego
    aber für die Umwelt fraglich.

  17. 85.

    Kann sie völlig verstehen. Es ist ja nicht so, dass alle Busse der BVG den Busbahnhof in Erkner o.ä. anfahren. Diese Gegend um Schöneiche ist eher Sonderversorgung. Man könnte aber kleinere Busse verwenden. So richtig voll ? Kann ich mich nicht erinnern. Was sagt der Betreiber ?

  18. 84.

    So teure Autos brauchts nicht. Mein Kfz ist alt, hat seine Ökobilanz längst erfüllt, alle 2 Jahre makellosen TÜV mit dem Maß an invest zum erhalt, der nichtmal ansatzweise die angenommene 30t erreicht und dazu bei 6ltr verbraucht - innerstädtisch; außerhalb noch weniger. Da kommen die neuen, mit Elektronik vollgestopften Kisten nicht hin und diese Plug-In Hybride sind die Lüge schlechthin. Die ganzen neuen und adipösen Familienkutschen sollten steuerlich mind. 5t pro Jahr und in großen und Städten kosten. Außerdem halte ich es damit: viel zu viel Auto für viel zu wenig Mensch. Aber davon abgesehen fahre ich in derr Stadt Fahrrad oder Motorrad. Spart Zeit und Geld, alles seht in einer Garage, klaut den frustrierten Autohasser*innen nicht mal urbanen Platz :-)

  19. 83.

    Sie bekommen ja kein Fahrverbot, der Platz der Verkehrsflächen wird nur fairer verteilt. Sie stehen dann halt mehr im Stau.

  20. 82.

    Neee, eben nicht, weil eben nicht jeder Stadtbewohner ein Auto haben kann! Schon garnicht wenn weiter verdichtet wird!

  21. 81.

    Mein Auto hat knapp 9000 Euro neu gekostet, Steuern im Jaht, 65 Vollkasko in 1/4 125 Grosse rep in 11 Jahren keine, nur Verschleiß, Verbrauch 5.5 l
    Es muss nicht immer ein Suv in der Stadt sein, aber deshalb noch lange kein großer Gelber mit Bvg logo, wo die Mobilität an der Stadtgrenze endet.

  22. 80.

    30.000€ Anschaffungskosten plus Steuern, Sprit und Werkstatt kriege ich persönlich alle fünf Jahre mit ÖPNV, Mietwagen und Taxi nicht weggefahren. Soll aber nichts heißen. So lange die Ringbahn nicht mit Vollzügen im Berufsverkehr alle 3-5 Minuten fährt, kann ich das Autofahren in der Stadt schon nachvollziehen, wenn man Zeit spart.

  23. 79.

    Und bevor jetzt ein Schlauberger daher kommt: Auch die 60% der Kilometer passieren in Berlin nicht im Auto. Quelle ist dieselbe wie bei meinem Vorredner.

  24. 78.

    "Und ja, dann sollten die Autoliebhaber wegziehen, es gibt genügend Menschen die in Berlin leben würden, wäre es nicht so ein Auto Moloch!" Doofes Argument - würde nämlich andersrum auch funktionieren ;-).

  25. 77.

    Herr Überschlau; es stinkt in Berlin; nicht hier. Das kleine Auto fährt zum Baumarkt und Kaufland weil ich nicht tütenweise mit dem Bus 951 Gartendinge wie Rindenmulch etc. transportieren werde. Sehen sie sich die großen schwarzen Stadtstinker an und verklagen sie doch die Besitzer. Haben sie heute sehr unter der Hitze zu leiden ?

  26. 76.

    Kein Wunder! Mehr hat denn schon Bock auf diesen Maskenzwang.

  27. 75.

    74% der Wege in Berlin werden nicht mit dem Auto zurückgelegt [1]. Daher die Zahl.

    Der Anteil der Pkw beträgt 336 / 1000 EW. [2]

    Auch das ist keine überwältigende Mehrheit.

    1. https://www.berlin.de/sen/uvk/verkehr/verkehrsdaten/zahlen-und-fakten/mobilitaet-in-staedten-srv-2018/

    2. siehe unten KBA

  28. 74.

    In der zur Fahrradstraße degradierten Friedrichstraße steht auf einer Infosäule zur rot-rot-grünen Mobilitätswende groß „Politik für die oberen 74 Prozent“. Gemeint sind damit alle, die nicht mit dem Auto fahren. Kann irgendwie nicht stimmen, sieht man sich die Kfz-Zulassungsdaten an. Diese Aussage folgt wohl dem Motto „Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt“.

  29. 73.

    Zahlen zu finden hier: https://www.kba.de/DE/Statistik/Fahrzeuge/Bestand/FahrzeugklassenAufbauarten/fz_b_fzkl_aufb_archiv/2021/2021_b_pkw_bundeslaender_gif2.html?nn=2596910

    Von 335 auf 336 Pkm / 1000 EW

  30. 72.

    Also die pauschale 2Tonnendebatte ist quatsch. Und Berlin muss nicht grenzenlos wachsen. Jede weitere Versiegelung von Flächen in Berlin wird mit weitere Erwärmung bezahlt.
    Vernünftige Konzepte sind das A und O, nicht das pauschale neiderfüllte! Bashing. Damit sind Sie nicht besser als die "Bewohner" der R94.

  31. 71.

    Wie soll man in Bezug auf die Autodichte Berlins mit Menschen aus dem Umland verfahren, die trotz Tram 88 vor der Haustür vor allem im Finden von Ausreden wie hier groß sind, warum die weiterhin auf den täglichen Wegen mit einer CO2-Schleuder unterwegs sind, der der ADAC einen überdurchschnittlichen Verbrauch und eine erhöhte Partikelzahl bescheinigt hat.

  32. 70.

    Den RRG-Senat wird es Ende des Jahres nicht mehr geben....

  33. 69.

    Einfach dem Kind rigoros etwas zu verbieten, ist ein überholten Absatz. In der modernen Erziehung überzeugt man mit sanftem Druck von den Alternativen - so sie den nutzbar. Genau daran mangelt es aber hier. In Wien hat man erfolgreich den ÖPNV ausgebaut *und* den MIV verteuert. Hier soll auch mit Unterstützung von Frau Jarasch das Pferd von hinten aufgezäumt werden. Verbenner mittelfristig zu verbieten, ist für die Ringbahnblasenbewohnerin nur ein Kompromiß, der RR im Senat geschuldet ist.

    Wenn an der Heerstraße Platz für einen Radschnellweg ist, warum nicht für eine nahezu allwettertaugliche Busspur, die später vielleicht auch von grösseren Gefäßen genutzt werden kann. Warum nicht beim Umbau des Dreiecks Funkturm eine Trasse für die Straßenbahn Messe <-> Ku'Damm vorsehen, wo doch eh kein Stein auf dem anderen bleiben soll? Warum nicht vorhandene Vorleistungen und alte Trassen für den kurzfristigen Bau neuer Tram-Linien nutzen *und* parallel auch langfristig denken?

  34. 68.

    Doch, bin mit Spreewasser getauft, und hier aufgewachsen. Und Sie so? Es mag auch darauf ankommen, in welchem Stadtteil man lebt. Dass die Luft in z.B. Kohlhasenbrück sauberer ist als in Neukölln, ist mir schon klar. Nur da, wo die Konzentration von Autos sehr hoch ist, stinkt es halt.

  35. 67.

    Der Trend, weg vom Auto, steht doch nur in den Pseudo Parteiprogrammen einiger Parteien oder existiert als Wunschdenken einzelner Personen. Realistisch ist das nicht, die Träumer begreifen es nur nicht.

  36. 66.

    Also da ich beide Seiten kenne mit und ohne Auto, muss ich feststellen was die Kosten angeht fehlt bis heute mehr Unterstützung bei dem Ausbau im Berliner Umland.
    Ich habe Herrn Wowereit vor Jahren schon vorgeschlagen sowas wie ein Aussenring mit einer Magnetschwebebahn anzufangen.
    Das dauert aber auf lange Sicht wäre das die Möglichkeit Bürger dazu zu bewegen Ihr Auto aufzugeben.
    Ausserdem Unterstützung für den ÖPNV wobei ich Taxen dazu zähle für Fahrten die ins Umland gehen sollten Benutzer die Möglichkeit haben diese günstiger zu nutzen mit Kombitickets die mit den VBB zusammen genutzt werden können und der Taxifahrer dann abrechnen kann.
    Ähnlich wie jetzt die Impffahrten nicht umsonst aber eben reduziert.
    Uber Fahrer und Fahrzeuge endlich Einhalt Gebieten wer keinbMindestlohn zahlt sollte verboten werden .
    Hier unterstützt der Stadt ein Unternehmen das keine sozial gerechten Löhne zahlt.

  37. 65.

    Nein, ein Fahrzeug ist gehört mitunter zwingend zum Broterwerb dazu. Das "warum" können Sie sicher selbstverständlich beantworten.

  38. 64.

    Kein Wunder, dass viele die täglich von A nach B fahren müssen, dass die sich für Auto entschieden haben, weil in überfüllten ÖPNV-Verkehrsmitteln zu fahren, wo sich manch einer nicht mal an die Maskenpflicht hällt, das schreckt ab.
    Nicht auszudenken wenn das Autofahren untersagt wird.

  39. 63.

    Der Anspruch mit einem 2t Pkw jederzeit, überall hin fahren zu können ist egoistisch und spiegelt die Einstellung vieler unserer Mitmenschen. Alles geht nunmal nicht! Entweder die Städte werden für die Menschen gebaut oder für Autos.
    Wenn Urbaniesierung (Verdichtung) dann ohne Auto, das muss doch wohl klar sein! Und ja, dann sollten die Autoliebhaber wegziehen, es gibt genügend Menschen die in Berlin leben würden, wäre es nicht so ein Auto Moloch!

  40. 62.

    Blöd halt, wenn die Menschen immer gesünder leben und dadurch länger Rente beziehen, aber nicht mehr oder länger für die Versicherung zahlen wollen/können. Nicht alles, was politisch korrekt ist, ergibt auch volkswirtschaftlichen Sinn.
    Überspitzt formuliert stirbt der Raucher mit 65 an Lungenkrebs und der Nichtraucher erst mit 85 dement an Darmkrebs. Dazu war der dann aber noch wegen zig anderer altersbedingter Krankheiten in Behandlung gewesen.

  41. 61.

    Das muss ja eine teure Karre gewesen sein. Meine Fahrten mit ÖPNV und der DB würden mich übers Jahr ein Vielfaches kosten - auch mit Abos, Kundenkarten und dem ganzen Schnickschnack.
    Dazu käme noch die Unflexibilität sowie Gepäckschlepperei, abgesehen der mitunter fragwürdigen Gesellschaft der Mitfahrenden. Mir hat erst neulich wieder eine Fahrt in einem Regio in meiner Überzeugung gestärkt, solange ich in der Lage und medizinisch fahrtüchtig bin - solange fahre ich meine Fahrzeuge. Und wenn die hiesige Politik anfängt, mündigen und wahlberechtigten Bürgern mit Enteignung über Fahrverbote zu drohen und dies auch noch umsetzen wird, dann ist die Zeit gekommen, die Zelte hier zu packen und einen Wohnort zu wählen, an dem die Politik keine Gängelei mündiger Wahlbürger im Sinn hat sondern vielmehr die Bürger mit ins Boot holt um gemeinsam vernünftige Konzepte zu entwickeln. Berlin wird doch gefühlt nur noch von Leuten beherrscht, die als "Wahlberliner" hier das Ego ausleben wollen.

  42. 60.

    Und weil das ÖPNV-Netz so gut ausgebaut ist, können die CarSharer mit den Ringbahnblasenbewohnern gute Geschäfte machen und anderen die kalte Schulter zeigen. Dabei stehen auch die Karren die meiste Zeit rum und werden ansonsten nur auf kurzen Wegen genutzt. Wenn dann die Blase verlassen werden soll, greifen deren Bewohner laut der letzten Verkehrsbefragung von Frau Günther ähnlich häufig zum PKW wie andere Berliner.

    Wien hat vor Jahren gezeigt, dass man mit einem Ausbau der ÖPNV den MIV erfolgreich zurückdrängen kann. Paris folgt dieser Absatz und selbst in Kopenhagen hat man erkannt, dass das Rad für viele Autofahrer keine Alternative ist. Hier engagiert Günther lieber die in Dänemark an der Verkehrswende gescheiterten externen Berater, die dann prompt erneut die Fußgänger vergessen hatten, und lamentiert über fehlende Planungskapazitäten allein schon zur Erfüllung der Pflicht aus einem Bundesgesetzes in Bezug auf Barrefreiheit von Bus und Bahn.

  43. 59.

    Wer jahrelang mehr SEV als normalen Betrieb seinen zahlenden Fahrgästen gönnt (M17) muß sich nicht wundern. Früher fuhr die U5 alle 3-4 Minuten, haben schon viele vergessen.

  44. 58.

    Und eben diese Autodichte wird zwar in der Überschrift mit Bezug auf Berlin erwähnt, die Zahlen dazu aber nicht geliefert.

  45. 57.

    Ein pauschales aus für "Verbrenner" ist zu unkorrekt und zeugt nicht von einem technischen Durchblick. Richtigerweise müsste es heißen : ... für Verbrenner von fossilen Treibstoffen o.ä. Es laufen mehrere Entwicklungen von synthetischen Kraftstoffen die ökologisch hergestellt werden. Also nicht die Motoren an sich sind das Problem sondern der verwendete Kraftstoff. Und das angepeilte Ziel in 10 Jahren lässt noch einige Entwicklungsergebnisse erwarten.
    Wsrum schenkt man den Bürgern nicht reinen Wein ein und sagt deutlich , dass die Bürger eigentlich überhaupt kein Auto fahten sollen, weder Verbrenner noch E-Auto. Denn letztere benötigen auch Verkehtsfläche, intakte Strassen und Autobahnen und sind in Unfälle verwickelt.
    Andererseits ist es abzuwarten, ob Frau Günther in 10 Jahren in ihrer Position die Ergebnisse ihrer Aktionen noch zu verantworten hat.

  46. 55.

    Dann fahren Sie mal mit der Bahn als Schichtarbeiter um 22.30 durch das sichere Berlin. Da reicht schon in einigen Bezirken der Weg zur Bahn. Und ich suche nie einen Parkplatz und wenn würde ich es in Kauf nehmen.

  47. 54.

    Der Verkehr und die Autodichte sind zwei verschiedene Dinge. Die Autos können auch alle gerade parken. Dann gibt es wenig Verkehr, aber trotzdem eine hohe Autodichte.

  48. 53.

    Und großen Dank dabei auch an Jeden, der sein altes Auto hegt und pflegt. Der handelt nämlich auch umweltfreundlich, weil nachhaltig. Insbesondere in der Stadt … Jeder beschwerte sich (zu recht), wenn ich mein Handy nach 2 Jahren wegwerfen würde, obwohl es noch funktioniert. Aber mein Auto soll ich nach 20 Jahren weggeben, obwohl es noch funktioniert ?!

  49. 52.

    Sollte mir das Autofahren verboten werden, werde ich Amazon und Freunde eben noch reicher machen. Ich werde meine Einkäufe wohl nicht im dreckigen überfüllten ÖPNV oder mit dem Lastenfahrrad transportieren.

  50. 51.

    Kein wunder, Berlin hat ein überfülltes und nicht funktionierendes ÖPNV was auch noch viel zu teuer ist. 6 Euro hin und zurück ähh da bin ich mit Auto billiger inkl Parkticket und Versicherung.

  51. 50.

    Gerade deshalb habe ich mir einen 6D Diesel zugelegt. Der ist besser als jede Elektroschleuder,effizienter, wird wirtschaftlich und nicht am Limit bewegt - wenn er genutzt wird. Denn ein eigenes Fahrzeug, dass in einer Garage steht, damit keinen öffentlichen Boden "verbraucht", ist mir dank sehr schlechter Erfahrungen mit Carsharing, lieber als der Dreck und die Sitze der Mietwagen, die, wer weiß welche Flüssigkeiten abbekommen mussten *würg* und die von Leuten bewegt werden, denen selbst eine Miete keine Grenzen des guten Benehmens setzt.
    Und zu Pandemiebeginn war mir klar, dass es voller auf den Straßen würde, da viele halt nicht in den verdreckten und engen, sowie tariflich überteuerten BVG-Dosen fahren wollten. Wen das überrascht, der muss sich fragen, tief und fest gepennt zu haben.
    Allerdings empfinde ich eine vernünftige Verkehrswende auf jeden Fall überfällig und den Aktionismus, der jetzt an den Tag gelegt wird, als hilfloses Gehampel der Politik.

  52. 49.

    3mal gelesen aber wieso wird die Autozahl oder die Autodichte für Berlin nicht auch angegeben? Die 451 sind ja anscheinend die Gemischtzahlen für alle Städte...
    Laut Statistik sind in Berlin ca. 1,23 Mio. PKW zugelassen. Wirkt die Zahl angesichts von Fahrraddemos mit 10.000 Teilnehmern zu exorbitant oder warum kann man unter einer solchen Überschrift nicht auch mal die zugehörigen Fakten nennen?
    Die 1,1 Prozent Steigerung in Berlin entsprechen dadurch übrigens ca. 13.500 Fahrzeugen...

  53. 48.

    Die Schlagzeile halt ich für eine Falschaussage, sowenig Verkehr wie im letzten Jahr hat es in Berlin schon lange nicht mehr gegeben.

  54. 47.

    Es soll ja das autonome Fahren kommen (hoffentlich flächendeckend und einhergehend unmanipulierbar) dann ist diese Klientel arbeitslos.

  55. 46.

    Sie sind aber nicht in Berlin aufgewachsen, oder? Dann wüssten Sie, wie das ist, wenn die Luft nach Abgasen stinkt. So geruchs- und schadstoffarm wie in den letzten Jahren war's noch nie. Sagen sogar die offiziellen Statistiken für Berlin.

  56. 45.

    Sie müssen das volkswirtschaftlich betrachten.
    Das haben die Politiker [mit Verstand] ja dann beim Thema Rauchen auch gemacht.

    Autos und Straßen und der Dreck, das ist alles sehr sehr teuer. Es kostet den Steuerzahler mehr als es Steuern bringt.
    Das ist wie beim Rauchen. Das kostet uns alle richtig Geld, wenn die Leute auf Station liegen und behandelt werden müssen..

    Bisher verdienen vor allem die Ölmultis und die Autofabrikanten an den Autos...

    Dahingehend werden hoffentlich bald gute Entscheidungen getroffen werden müssen.

    Autofahren ist blanker Luxus.

  57. 44.

    Ich habe etwas überspitzt aus möglicher Sicht der klassischen Autofahrer geschrieben.
    Ich selbst fahre täglich knapp 50 km mit dem Rad, besitze keinen Führerschein und fahre keine Verbrenner.

    Trotzdem möchte ich meinen, dass die Verelendung der Gesellschaft auch ein Grund ist, weswegen Menschen Auto fahren.

    Es ist gefährlich in der Stadt. Wenn sie klassisch gekleidet sind, keine Stadtklamotten tragen, sind sie auffällig. Sie können nicht ohne angepöbelt zu werden, in klassischer Garderobe durch die Bezirke tingeln, außer vielleicht morgens in der U2.

    Je größer die Armut wird, je mehr Kriminelle unterwegs sind, desto wahrscheinlicher wird, dass auch ich mir zu meinem Schutz einen geschlossenen Kasten um mich herum wünsche.

    Randbezirke zählen dabei nicht.

  58. 43.

    Merkwürdig, in meiner Kindheit/Jugend waren wir oft an der Biberbucht. Mit der BVG. Wer schön im Grünen lebt, der muß halt auch daran denken dass die Verkehrsanbindung nicht so ist wie in der Innenstadt.

    Ditt is Balin, wa!?

  59. 42.

    Sind nicht die Anzahl der Autos pro Haushalt aussagekräftiger?

    Gründe für den Anstieg sind vermutlich vielfältig, die Subventionierung durch die Politik dürfte dazu beitragen. In Berlin vielleicht auch als Folge der steigenden Mieten: Verdrängung aus der Innenstadt hin zu Randbezirkung und neuen Wohnquartieren. Da ist der ÖPNV in der Regel deutlich schlechter (soviel zum Mantra "Bauen, bauen, bauen").

    PS: mehr Autos - trotz angeblicher Schikane oder gar Terror gegen Autofahrer. Was für eine Hysterie.

  60. 41.

    Und leider wurde und wird uns dabei der bilanztechnisch CO2-arme und energieeffiziente >= Euro-6-d-temp-Diesel von blutigen (und volkswirtschaftlich gefährlichen) Technik-Laien kaputt gequatscht.

  61. 40.

    Hoffentlich versteht der Senat bald dass Sabotage von Straßen und Infrastruktur sich gegen die Bevölkerungsmehrheit richtet. Zumal für Radwege Bürgersteige breit genug sind. Berlin muss mobil bleiben. Der Autobahnring sollte endlich geschlossen werden, Seestr bis Weißenseer Weg/Möllendorffstr. sollte endlich die geplante Autobahn geschlossen werden. Die Straßenbahn ist jedes Jahr eine Dauerbaustelle, fährt kaum, sollte an den Stadtrand verlegt werden., Die U3 sollte endlich von Theo-Heuss-Pl. über Alex bis Darßer Str. als Großprofil realisiert werden. Studienversager und Dauerstudenten sollten umgehend als Baukräfte eingesetzt werden, damit das Zeitlupentempo im Berlin ein Ende hat. Baufällige Häuser im Zentrum sollten mehrstöckigen Parkhäusern für Pendler weichen. Nur Arbeitskräfte sind wichtig für die Stadt. Ausruhen kann man sich als Senior.

  62. 39.

    An alle die hier ständig predigen das man kein Auto braucht in Berlin! Ich lebe in Berlin und bin bundesweit arbeiten und das an Orten wo es keinen öpnv gibt und auch zu Zeiten wo ich in Berlin nicht weg komme da es keinen ÖPNV nachts gibt! Leider gibt es Menschen die nicht egoistisch sind gegen die Natur sondern einfach nur zum Leben arbeiten müssen und dazu ein Auto benötigen! Sorry

  63. 38.

    Ein Glück ist das so … Ohne PKW wäre die Pandemie eine (noch viel, viel schlimmere) Katastrophe (geworden).

  64. 37.
    Antwort auf [Radfahrer] vom 20.06.2021 um 14:40

    Dieser "Egoismus" ist doch aber gewollt-zumindest gewesen. Die Autoindustrie hat phantastisch verdient; der Staat reichlich Steuern kassiert. Die eigentlichen Vorbilder haben auch vergessen Vorbild zu sein. Ob nun GRÜN oder ROT; man fährt gern in den hochglänzenden Limosinen. Mit den 2 Regierungssitzen hat man zudem den Bürgern vorgemacht wie man individuell von A nach B kommt. Alle Verbrenner gegen E-Autos auszutauschen ist auch keine Lösung. Die Autos sind obendrein immer größer geworden; die Parkflächen aber nicht " mitgewachsen".Nun kam noch CORONA hinzu und jeder erfuhr von Aerosolen. So richtig hatte man nichts im Griff. WHO sagt außerdem, dass die Masken auch nicht der Retter sind. Verbrenner im Zentrum zu verbieten; so von jetzt auf jetzt ? Wir müssen ehrlich über alles reden; so weiter geht wirklich nicht.

  65. 36.

    Wozu, wenn nicht aus gesundheitlichen Gründen, benötigt man innerhalb der Ringbahn ein Auto? Mit den Öffis kommt man auch zum Ziel. Immer mehr Autos, die die Luft verpesten. Teilweise stinkt es regelrecht nach Abgasen. Wenn der Stau auf dem Heimweg überwunden ist, werden noch einige Runden um den Block gedreht, in der Hoffnung eine Parklücke zu finden. Wie man sich das täglich freiwillig geben kann, ist unverständlich.

  66. 35.

    Wir haben seit fünf Jahren kein Auto mehr. So viel Geld und Zeit ich persönlich ins Auto/Jahr eingezahlt habe, schaffe ich nicht mit ÖPNV, Bahn 1. Klasse und Taxi zu verfahren.

  67. 34.

    Die Autodichte bezieht sich auf die Anzahl von Autos pro 1.000 Einwohner und bezieht damit die Einwohnerzahl mit ein.

  68. 33.

    Nein, das beweist nur dass man manche Autofahrer wie kleine Kinder behandeln muß. Wenn Ermahnungen und das plädieren an die Vernunft nicht ausreichen, dann muß man halt verbieten.

  69. 32.

    Sehr gut kommentiert, obwohl das bei solchen von Sven geäußerten Zwangsmeinungen nicht leicht ist. Den Spruch "Diskutiere nicht mit ..." halte ich mal im Hinterkopf...

  70. 31.

    Also, gab es voriges Jahr nicht Gedankenspiele der Politik den ÖPNV in Berlin wegen Corona komplett oder teilweise einzustellen? Busfahrer wollten ohne Schutzplane zu den Fahrgästen.im Bus nicht fahren. Die Plane ist schon lange wieder abgebaut in den Bussen. Vorne sollte nicht eingestiegen werden, dann wieder doch mit Bezahlmöglichkeit. Nun wieder nicht. Dann hieß es, der ÖPNV ist kein Coronatreiber. Stoffmaske reicht aus. Ein halbes Jahr später doch wieder Coronatreiber und FFP 2 Maskenpflicht. Die FFP 3 Maskenpflicht mit Filtereinsatz schwebte schon förmlich als nächster Schritt in den Köpfen. Nun gibt es Nachrichten, das im ÖPNV es geringe Ansteckung gibt. Man sich mehr im Individualverkehr ansteckt. Wer soll bei dem ganzen hin und her den Leuten verdenken, das sie mit dem Auto zur Arbeit fahren.

  71. 30.

    Was für eine Erkenntnis! Seit Anfang vergangenen Jahres wird vor Öffis gewarnt, keiner hat Bock, in die Aerosol-Schleudern zu steigen, die schon vor der Pandemie die Enkelschwelle deutlich überschritten hatten.

    Da bleibt bei weiten Strecken und höherem Alter nur der PKW.

    Eine diesen Umständen angepasste Steigerung kann ich nicht erkennen, das müsste viel mehr sein. Vielleicht kommt das ja in der Auswertung diesen Jahres...

  72. 29.

    "Wer in Berlin wohnt und arbeitet braucht kein Auto. Das Verkehrsnetz ist gut ausgebaut."
    Erstaunlich, wie gut man als Dörfler das Berliner Verkehrsnetz kennt. Besser zu kennen glaubt. Hier gibt es tatsächlich Wohngegenden, da gibt es, meist jedenfalls, "Rufbusse" ausserhalb des normalen und zeitlich sehr eingeschränkten Taktes. Klar kommt man auch zu Fuß zur nächsten Haltestelle in Zivilisationsnähe ... einen KM über einen unbeleuchteten und -befestigten "Waldweg" zur Haltestelle an einer unbeleuchteten Bundesstr. oder gut drei KM über eine unbeleuchtete aber befestigte, durch "Feld und Flur" führende Strasse zu einer Haltestelle an einer bekannten Badestelle. In allen Fällen ist so'ne Nachtwanderung echt prickelnd - aber nicht für jeden. Verdammt Falle, alle die dort leben, wohnen und arbeiten in Berlin.

  73. 28.

    Corona taugt mit Blick auf die Zahlen der Vorjahre allerdings für B. nicht als Ausrede:
    2021 1.234.645
    2020 1.221.433
    2019 1.210.790
    2018 1.202.829
    2017 1.195.149
    2016 1.178.417
    2015 1.165.215
    2014 1.154.106
    2013 1.149.520
    2012 1.135.704
    2011 1.120.360
    Da vom RBB mit der PKW-Dichte geschlagzeilt wurde, müsste deren Investigativ-Team dazu noch die Einwohnerzahl recherchieren.

    Auch die CarSharer sind ja vor allem dort präsent, wo die Weg kurz sind und das ÖPNV-Netz dicht ist. Dabei werden mit deren Autos auch nur im Schnitt acht kurze Wege am Tag zurückgelegt. Die meiste Zeit stehen die auch nur rum. Den eigenen PKW ersetzen die kaum, da der ja zum Verlassen der Ringbahnblase weiterhin gern genommen wird. Die sind einfach nur billiger als die Parkgebühren. Sogar der BerlKönig fuhr fast nur in den Bezirken, in denen am lautesten propagiert wird, dass das Rad die Lösung aller Verkehrsprobleme sei.

  74. 27.

    Bevor man die Autos verbannt, sollte man erst einmal für Sicherheit und Sauberkeit rund um Bushaltestellen und Bahnhöfen sowie in den Verkehrsmitteln sorgen. Wer es sich noch irgendwie finanziell leisten kann wird doch nicht freiwillig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, es sei denn man ist es gewohnt und empfindet die massiven Verschlechterungen nicht als so unangenehm, wie Gelegenheitsfahrer.

  75. 26.

    Ich verstehe nicht, warum der ÖPNV nicht endlich Vorrang hat auf der Straße. Was nützt mir die schönste und sauberste Tram oder der eBus, wenn ich dadrin gefangen bin im Stau mittenmang der ganzen Individualisten in ihren blöden Autos.

  76. 25.

    Nun, dass ist Ihre Auffassung, von mir aus.

    Die Statistik spricht aber offenbar eine ganz andere Sprache. Darauf mit Beleidigungen oder Umerziehungsversuchen zu reagieren, wird nicht funktionieren.

    Ist halt ein Unterschied, ob man Umfragen in seiner Gesinnungsblase macht oder reale Entwicklungen verfolgt...

  77. 24.

    @Roman: ÖPNV zu gefährlich: ich fahre seit meiner Kindheit, seit ca 68 Jahren immer nur mit den öffentlichen, seit ca 50 Jahren auch mit dem Rad. Ist nicht immer angenehm, aber in gefährlichen Situationen bin ich nie gewesen. Und Berührungsängste vor Menschen, die anders sind als ich, hatte ich nie. Für mich klingt die Aversion mancher gegen den ÖPNV ziemlich überheblich.

  78. 23.

    Ein Auto macht Brumm brumm brumm,
    dies finden manche doch sehr dumm,
    denn Autos fahren nur hin und her,
    und bilden dabei ziemlichen Verkehr.

    Und trotzdem lassen es sich viele gerne was kosten,
    insbesondere um zu kommen zu deren Posten,
    aber auch um allerlei Waren zu haben,
    oder um anderen Personen was zu sagen,
    oder um durch die Gegend zu düsen,
    einfach so, als eines derer Vergnügen.

    Und was kann man da sagen?
    Ist es großes Versagen,
    dass im Dorf kein Tante-Emma-Laden,
    wo zu haben manche Waren,
    statt für Kleinkram mit Wagen
    durch Gegend zu fahren?

    Ist es ziemliche Schande,
    dass in Stadtsiedlung nicht im Stande,
    sich in Cafe zu treffen,
    und über verschiedenes zu sprechen,
    da für Cafe kein Platz,
    und statt dessen nur Verkauf von Schnaps?

    Und wenn große Gewerbegebiete gebaut,
    und Wohnhochhäuser aufgestaut,
    ist es zur Last,
    wenn keine Verbindung geschafft?

    Oder ist alles dies normal,
    dass die Zustände katastrophal?

  79. 22.

    ...oder noch in Steigerungsform: Trotz Corona und vielfach gemeldeten Umstieg auf den MIV praktisch Stagnation im Pkw-Bestand.

    Wie hätte es ohne Corona ausgehen?

  80. 21.

    Das zeigt nur, das es auch in Berlin noch Individualisten gibt, die der Grünen Doktrin nicht folgen.

  81. 20.

    Das Coronavirus lässt Grüßen, fährt fast keiner mehr mit Öffentlichen...... und dann noch diese FFP 2 Maskenplicht, bei diesem Wetter. Dieser Senat ist selbst Schuld.

  82. 18.

    Man hört ständig Berlin macht hier und dort, Verbote, Vorschriften und nochmals Verbote. Wann machen andere mal etwas? Ah ja, ich weiß, einer muss ja anfangen. Ich kanns nicht mehr hören.
    Man soll auf den ÖPNV umsteigen. Die Leute von RRG fahren wohl nicht oft mit Bus und Bahn. Wenn man z.B. zur Feierabendzeit Pankow Heinersdorf in die Tram50 Richtung frz. Buchholz einsteigen will, muss man oft auf die nächste warten, weil die so knüppeldicke voll ist dass man nicht einsteigen kann, um nur ein Bsp. zu nennen.
    Wenn dann innerhalb des Rings keine Benziner mehr fahren dürfen, werden die Geschäfte Verluste machen. Ob die sich dann so freuen?

  83. 17.

    Am besten die ganzen Straßen so gestalten , dass Auto und Radfahrer, sowie Fußgänger
    zu gleichen Teilen einen Anteil haben. Autofahren wird so zur qual. Autos sind überflüssig. Stehen meist 23h am Tag völlig nutzlos rum und zerstören das Stadtbild. Dieser Status des verlängerten Schwanzes ist so überflüssig wie ein Kropf.

  84. 16.

    "Während der Corona-Krise sind auch in Berlin offenbar viele Menschen vom ÖPNV auf das Auto umgestiegen."
    Na diese Tatsache wird wohl niemanden überraschen. Die Chance sich im ÖPNV zu infizieren ist nun mal größer als im eigenen PKW. Diese Zahlen zeigen doch aber auch dass die Bürger, aus welchen Gründen auch immer, den ÖPNV meiden.
    Das sollte für Politiker ein Alarmzeichen sein. Die Menschen lassen sich nicht unter Zwang in den ÖPNV hineinpressen, dazu ist das Angebot zu ungenügend.

  85. 15.

    Wenn seit Jahrzehnten Infrastruktur nur für Autos gebaut wird braucht man sich auch nicht wundern wenn Autos verkauft werden. Das ist ja gerade der Zweck dieser Politik, damit die deutschen Autobauer einen großen heimischen Absatzmarkt haben.

  86. 14.

    Das Hauptproblem ist, dass Autos zu billig geworden sind und jeder Geringverdiener sich eine Kiste kaufen kann. Eine Autoleasing ist heute billiger als ein Vertrag bei der Telefongesellschaft.
    Es gibt halt zu viele Autos, weil sie zu billig geworden sind.

    Und die Politik... die rennt der Sache nur hinterher...

    Jedes Auto

  87. 13.

    Die Coronapandemie hat nur verstärkt, was schon länger der Trend ist in Berlin: Immer mehr Menschen meiden den ÖPNV und steigen auf Individualverkehr um, sofern sie es sich leisten können. Das Ziel der Verkehrssenatorin ist ein hehres, aber anstatt dafür zu sorgen, dass wieder mehr Menschen auf den ÖPNV umsteigen, indem für mehr Aufenthaltsqualität gesorgt wird, werden insbesondere Autofahrer immer mehr schikaniert. Mehr Sicherheit, vor allem aber mehr Sauberkeit in U- und S-Bahn wäre dringend notwendig. Und gerne auch eine Zugangsbeschränkung wie in London oder Paris, damit wäre schon viel gewonnen.

  88. 12.

    Ein deutliches Zeichen dafür, was die Mehrheit der Berlinerinnen und Berliner von der RRG Verkehrspolitik hält.

  89. 11.

    ÖPNV Preise erhöht, Umtausch der alten Tickets nur mit Fahrt zu einer zentralen Stelle (wo ich sonst nie bin), also verfallen lassen.
    Fenster verrammelt, schöne Aerosolansammlung, damit auch mit Maske kaum Schutz.

    Findet den Fehler liebe BVG!

    Anfragemails werden beständig nur mit den gleichen Textbausteinen beantwortet, eine Lösung wird nicht angeboten.

  90. 10.

    Die Schere zwischen arm und reich wird halt immer größer.

    Das zeigt sich im Straßenbild der Stadt. Man kann es auch in den Transportmitteln der BVG sehen.

    Ich würde als Frau nicht die öffentlichen Beförderungsmittel nutzen. Dafür ist die Stadt einfach zu gefährlich.
    Andererseits möchte ich mir das Elend auf den Straßen auch nicht zumuten. Der Dreck, die Süchtigen, die Obdachlosen...
    Da setze ich mich in meinen Gummiwagen und stehe halt lieber im Stau. Ist mir auch egal, ob ich die Stadt mit meinen Abgasen verpeste. Ich zahle ja Sprit und Autosteuer... Dürfte ja wohl alles abgedeckt sein...

    Die Stadt ist kein Erholungsgebiet. Sie ist zum Studieren und arbeiten da, nicht zum Vegetieren oder Wohnen.
    Und das wissen die Leute auch!

  91. 9.

    Wer in Berlin wohnt und arbeitet braucht kein Auto. Das Verkehrsnetz ist gut ausgebaut. Keine Neuzulassungen von Autos in der Innenstadt. Wenn man was für die Umwelt tun möchte, sollte man in erster Linie den Kahlschlag unserer Wälder verhindern. Das kann doch nocht sein das wir unsere Natur zerstören und das Holz geht nach China und Amerika. Aber hier läuft so vieles in die verkehrte Richtung. Ein Glück das ich in diese Welt keine Kinder gesetzt habe.

  92. 8.

    Das ist jetzt aber sehr eindeutig, was die Leute wollen, in der Mehrheit. Und wer gegen die Mehrheit Politik macht mit gängelnden Erziehungsmethoden, die an die 50iger Jahre erinnern, der wird wohl die kenntnisreiche Kraft der Wählerschaft spüren, denn das Volk in Summe irrt nicht...Verbrenner sperren = besseres Klima über Berlin? Wer das glaubt ist selber schuld...

  93. 7.

    Tja, wann reagiert der Senat auf die Wünsche der Bürger....die Statistik zeigt was die Bürger wollen und das der Senat Ziele verfolgt. die hier in Berlin nur eine Minderheit will.

  94. 6.

    Das ist aber eine Schlagzeile von 450 auf 451 Autos pro 1000 Einwohner! Ein Auto mehr das ist schon echt erschreckend wir sollten uns alle sofort auf einer Autobahn zum demonstrieren treffen

  95. 5.

    Der Artikel muss unbedingt in die Radfahrerzeitung. Die können damit etwas anfangen. Ich als Fußgänger Radfahrer und Autofahrer kann über dieses rbb Polarisierungsprogramm nur den Kopf schütteln.

  96. 4.

    Wenn der Senat wirklich das Ziel verfolgen würde, dass due Menschen weniger MIVen, würde er den ÖPNV massiv ausbauen. Nichtmals Die versprochenen Busspuren hat Frau Günther aber aufgemalt. Frau Jarasgh hat die Unfähigkeit der Regierung erkannt und will als Ringbahnblasenpolitikierende den MIV laut Tagesspiegels-Interview verbieten.

  97. 3.

    So ein Blödsinn! WO bitte schön sollten die Autos denn dann hin, die jetzt alle da auf ihren Parkplatz stehen? Sollen die übereinander gestapelt werden??

  98. 2.

    Das sind die Folgen der Verbots- und Mietpolitk.
    Statt endlich S+U Bahnen in den Randbezirken auszubauen und was gegen die Verdrängung der Mieter in die schlecht angeschlossenen Bereiche zu tun, kennt die Regierung nur ein Feind. Den Autofahrer. Dabei ist das nur die Folge der verfehlten Politik der letzten Jahrzehnte. Und in den aktuellen Wahlprogrammen der Parteien lässt sich keine Änderung erkennen. Stattdessen ist immer nur von Einschränkungen des PKW Verkehrs zu lesen. Egal ob CDU, Grüne, Linke, SPD. Aber keine Partei hat eine Alternative zu bieten.

  99. 1.

    Wenn die Senatsmitglieder mal nicht nur sabbeln würden und selbst auf den Fuhrpark Verzichten würden wüssten sie vielleicht auch wie sich Öffis in Berlin anfühlen. Aber die klugen Sprüche der grünen sollen immer nur andere befolgen. Das ist Grüne Politik.

Nächster Artikel