Keine Verbeamtung - Berliner Schulleiter warnen vor massivem Lehrermangel

Schülerinnen und Schüler sitzen in ihrem Klassenraum. (Quelle: dpa/Rolf Vennenbernd)
Audio: radioeins | 14.06.2021 | Kirsten Buchmann | Bild: dpa/Rolf Vennenbernd

Berliner Schulleiterverbände schlagen Alarm: Die Schülerzahlen steigen, zugleich gehen immer mehr Lehrkräfte in Pension. Um einen massiven Lehrermangel zu verhindern, müssten Lehrer in der Hauptstadt wieder verbeamtet werden.

Berliner Schulleiter haben sich sehr besorgt im Hinblick auf das neue Schuljahr geäußert. Während der Corona-Pandemie seien die Probleme an den Schulen noch deutlicher geworden, sagte die Vorsitzende des Interessenverbands Berliner Schulleitungen (IBS), Astrid-Sabine Busse, am Montag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz der Schulleiterverbände. "Die wichtigsten Akteure sind und bleiben die Lehrerinnen und Lehrer. Die sind so knapp wie Goldstaub. Und es wird jedes Jahr enger." Aus Sicht der Schulleitungen müsse etwas passieren, damit das Problem nicht aus dem Ruder laufe.

Die Schülerzahlen steigen, gleichzeitig gehen viele Lehrerinnen und Lehrer in den Ruhestand. In Berlin müssen viele Stellen mit Quereinsteigern besetzt werden. Eine zentrale Forderung lautet, Lehrkräfte in Berlin wieder zu verbeamten.

"Das Problem wird immer größer"

Andernfalls sei der wachsende Bedarf angesichts der anstehenden Pensionierungszahlen bei gleichzeitig wachsenden Schülerzahlen nicht zu decken, argumentierte Busse. Sven Zimmerschied von der Vereinigung der Schulleiter von Sekundarschulen (BISSS) sagte, es gebe bereits ein massives Personalproblem. "Es ist dramatisch. Berlin muss endlich wieder verbeamten", sagte er. "Das Problem wird immer größer." Stellen mit klassisch ausgebildeten Lehrkräften zu besetzen, sei schon jetzt oft unrealistisch. Die Gymnasialleiter-Vereinigung beschreibt vor allem einen Bedarf in Mangelfächern - wie etwa Naturwissenschaften, Informatik und Mathematik.

Busse befürchtet gravierende Folgen: "Die Unterrichtsqualität leidet", sagte die Leiterin einer Grundschule in Neukölln. Dabei sei es ohnehin schwierig genug, die Lernrückstände durch die Pandemie aufzuholen.

Berlin ist das einzige Bundesland, in dem Lehrkräfte nicht verbeamtet werden.


Sendung: Radioeins, 14.06.2021, 15:00 Uhr

50 Kommentare

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  1. 50.

    Der Lehrer übt hoheitliche Befugnisse des Staates aus. Er übernimmt zum Beispiel 50% der Erziehung der Kinder unseres Staates und darf manche derer Grundrechte vorübergehend einschränken, indem er beispielsweise Kinder aus guten Gründen nachsitzen lässt. Er steht auch für die Vermittlung der freiheitlich demokratischen Grundordnung gerade. Diesen Job möchten Sie nicht dem Privatsektor überlassen.. .

  2. 49.

    Verbeamtung - nein danke! Ich will den Quatsch bewusst nicht. Denn die eigentliche Forderung dahinter ist doch nur: mehr Geld bei gleichzeitiger höhere Sicherheit. Darüber kann man reden, aber nicht über einen Status aus dem vorletzten Jahrhundert.

  3. 48.

    Lassen Sie sich mal von Giffey oder Buschkowsky aus Brennpunktschulen berichten.

  4. 47.

    Also wir hatten strenge Lehrer.
    Sowohl in der DDR als auch in Westberlin.
    Hat mir nicht geschadet.
    Heute dürfen doch Lehrer nichts mehr.
    Staat + Eltern wollen Lehrern gern erklären, wie sie zu unterrichten haben.
    Man sollte auch mal den Lehrplan entrümpeln und den ganzen Quatsch dort entfernen.

  5. 46.

    Bin kein CDU-Fan, aber unter Diepgen/Landowsky haben die Berliner noch gut gelebt.
    Insbesondere für die Lehrer war der Beruf deutlich angenehmer.
    Damals wurden sie noch Ernst genommen.
    Dazu günstige Mieten, Ausbau der S-Bahn, Löhne von denen man leben konnte, Sicherheit, wenig Parallelgesellschaften.
    Dazu war Berlin zwar an vielen Stellen unfertig, aber dafür saubere Straßen. Die Vermüllung ist neu.
    Ebenso war die Kultur- und Medienszene viel liberaler.

  6. 45.

    Da ist aber jemand gefrustet. Die Lehrkräfte wollten die Impfung, damit wieder regulärer Unterricht stattfinden kann. Außerdem müssten Sie mir bitte mal die Verkäuferin zeigen, die 90 Minuten lang mit den gleichen 32 Personen in einem schlecht belüfteten Raum spricht...

  7. 44.

    Damit der Staat seine Vorstellung von Bildung verwirklichen kann, braucht er Bedienstete, die seinen Vorgaben Folge leisten und das erreicht er mit Beamten. Beamtenpflichten kann man nachlesen, die werde ich hier aus Platzgründen nicht aufzählen.
    Beamtenpflichten können einen einschränken, z. B. wird ein Beamter dort beschäftigt, wo er gebraucht wird und nicht unbedingt dort, wo er arbeiten möchte, z. B. aus familären Gründen.
    Weil ein Beamter auch mit Versetzungen rechnen muss, ist der Traum von Wohneigentum oft schnell ausgeträumt oder auch ein mehrfacher Schulwechsel kann für seine Kinder unangenehm sein.
    Wegen dieser und anderen Einschränkungen durch die Pflichten gewährt der Staat seinen Beamten einen Ausgleich über die Beamtenrechte (ebenfalls nachzulesen).
    Eltern können schon deshalb froh sein am Beamtenstatus von Lehrern, weil es dann keinen Unterrichtsausfall wegen Streiks gibt. Dass es Eltern in Schwierigkeiten bringen kann, wenn sie ihre Kinder nicht in die Schule schicken können, hat man während der Coronakrise ja gemerkt.

  8. 43.

    Lehrer zu verbeamten ist generell längst überflüssig. Ich kenne auch Lehrer in der Verwandtschaft und habe das gejammere satt.
    Unsere Schüler werden immer schlechter. Jetzt noch Lehrer als Quereinsteiger die noch nicht mal Deutsch beherrschen.
    Habe 6 Enkel und weiß worüber ich rede.
    Lehrer waren auch jetzt die ersten die nach Impfung schrien obwohl keine oder sehr selten Schule statt fand. Sie haben eine Lobby. Die Verkäuferin die ständig mit Leuten zusammen kam waren die letzten.
    Deutschland verteilt Geld überall hin nur hier wird es immer schlimmer!

  9. 42.

    Es wird Zeit die aus Kostengründen abgeschaffte Verbeamtung wieder einzuführen. Am Ende schadet Berlin sich selbst damit, als einziges Bundesland nicht zu verbeamten und damit wertvolle Köpfe an andere Bundesländer zu verlieren.

  10. 41.

    Schon vor 20 Jahren waren es auf Gymnasien 36 Schüler pro Klasse. Ist nun wirklich nichts Neues…

  11. 40.

    Sehr schade, wenn Kinder, die schon den ganzen Vormittag im Klassenraum saßen, das dann auch noch nachmittags tun sollen. Kinder sind keine Maschinen! Lasst sie sich frei entfalten! Auch Schulkinder müssen spielen! Besonders nach 6 Stunden Frontalunterricht. Alles Quatsch diese Ganztagesbeschulung!

  12. 39.

    Man kann zur Verbeamtung von Lehrern stehen, wie man will. Aber so lang Berlin das einzige von 16 Bundesländern ist, das nicht verbeamtet, wird es nun mal nichts mit vielen neuen Lehrern hier und somit auch nichts damit, wenigstens den Status quo des ohnehin katastrophalen Berliner Bildungssystems zu halten.

  13. 38.

    "Panikmache"? Lehrer sind also in der Schule völlig sicher: vor körperlicher Unversehrtheit? (eine Freundin von mir, die als Lehrerin an einer Grundschule arbeitet, zeigte mir einmal unter Tränen ihre blauen Flecken, die ihr von zwei Schülern zugefügt wurde);
    vor psychischer Unversehrtheit? Ich will hier nicht wiederholen, mit welchen Schimpfwörtern Lehrer von Schülern und Eltern tituliert werden (Warum liegen Lehrer bei der Burnoutrate mit an der Spitze, warum schaffen es viele nicht bis zum Pensionsalter?).
    Dass Sie das alles als "AfD-Panikmache" abtun, reiht Sie nahtlos die inzwischen große Gruppe realitätsfremder "Wünsch-dir-was-Wahrnehmer" ein - wahrscheinlich darf nicht sein, was trotzdem ist! Gleichzeitig ist ihre Negierung der Problematik eine Ohrfeige für Hunderttausende Lehrer!
    Ja, die AfD greift das in ihrem ureigensten rechtspropagandistischen Sinne auf (einseitig nur gegen Menschen mit Migrationshintergrund gerichtet!), wie auch andere gesellschaftliche Missstände, die nicht angesprochen werden (dürfen), ohne gleich (auch von Ihnen) in die rechtsextreme Ecke gestellt zu werden. Ist es dann eine Lösung, vor diesen Problemen die Augen zu verschließen??

  14. 37.

    Dann mal los! Die Vorteile liegen auf der Hand! Stimmt alles, bis auf die vergessenen Nachteile und Probleme. Ich bin Lehrer. Zwei Unterrichtsstunden empfinde ich so anstrengend, wie 10 km Dauerlauf. Und beim Vorbereiten beachten Sie bitte die hohen individuellen Ansprüche der ca. 70 bis 100 Schülerinnen, die Sie pro Tag bei Laune halten müssen. Alleine und unkontrolliert.

  15. 36.

    Feste Arbeitszeiten ??? Auf welchem Stern leben SIE denn ? Wenn ich solche Beiträge lese, weiß ich immer nicht, ob ich laut lachen oder bitterlich weinen soll. SOLCHE Beiträge, an denen deutlich wird, dass der/die Verfasser/in KEINERLEI Ahnung von diesem Beruf hat ...
    Wann haben Sie denn das letzte Mal als Lehrer gearbeitet ? Lassen Sie mich doch freundlicherweise wissen, wie Sie ihre FESTEN Arbeitszeiten takten. Bitte denken Sie auch an Elterngespräche, Klassenkonferenzen, Korrekturen, Teamsitzungen etc.

  16. 34.

    keine Leistungskontrolle, deutlich mehr Feiertage, deutlich mehr Freizeit, selbstständiges Arbeiten, feste Arbeitszeiten, hohe Rente fallen mir da spontan als Pluspunkt für den Beruf ein.

  17. 33.

    also das müssen Sie mir bitte erklären wie ein Angestellter Lehrer, der weniger Gehalt bezieht, eine deutlich niedrigere Rente erhält, keine Beihilfe zur PKV erhält, weniger Kosten verursachen soll?!
    Gerne lasse ich mich von Ihnen sachlich belehren.

    Meiner Meinung nach ist die Verbeamtung schon lange überflüssig. Dadurch werden lediglich mehr Krankheitstage und ein früherer Ausstieg aufgrund von " Burnout" etc. gefördert. Das Schulsystem gehört schon lange reformiert. Alle Bundesländer sollten nachziehen und nicht mehr verbeamten, dann hätten wir auch nicht das aufgeführte Problem, dass nur die "2te Wahl Lehrer" in Berlin unterrichten.

  18. 32.

    Lehrer*innen sollten einfach grundsätzlich Arbeitnehmer*innen sein und keine Beamte. Verstehe ich einfach überhaupt nicht, warum dieser Status notwendig ist. Endlich ist mal Berlin Vorreiter - schade, dass die anderen Bundesländer nicht mitmachen. Eigentlich sollte nur noch Gerichte/Polizei verbeamtet werden. Alle anderen gerne ab auf den Bewerbermarkt; wobei bleibt ja dann immer noch öffentlicher Dienst.

  19. 31.

    Wie gehen Sie mit den Lehrern um? Ich als Selbständiger wurde von dieser Berufsgruppe nie geschont. Weiß aber, was für einen Job sie machen. Die meisten von Ihnen haben einen Job mit Tarifbindung, schön für sie. Lehrer waren komplett abgekoppelt. Ja, ich bin für Verbeamtung, das sichert Bildung und Ausbildung ohne Ausfall wegen Streiks.

  20. 30.

    "Ist wahrscheinlich ganz schön anstrengend, wenn man überall nur noch Feinde sieht... ;-)"

    Ja, ja. Eure Masche bleibt immer gleich. Und ich werde weiterhin das benennen was jeder sehen kann. Ob sie sich nun Kritischer Begleiter, Beobachter, Spectator oder sonstwie nennen.

    Lehrer sind also in der Schule nicht mehr sicher? Das ist Panikmache wie man sie auch von der rechtsextremen AfD her kennt.

    "Je schlechter es Deutschland geht, desto besser für die AfD"

  21. 29.

    Hier im Umland LOS-MOL gibt es einige Privatschulen. Es geht bis zum Abi in Variationen. Die Schüler kommen eher aus finanziell besser gestellten Elternhäusern. Hohe Disziplin und Lernwille zeichnet die Schüler aus. Die Lehrer sind bestimmt gut bezahlt ? Aber beamtet ? I dont no.

  22. 28.

    Hört endlich auf Leistungen, Verantwortung und sozialer Zugehörigkeit zu diskreditieren. Lehrer sind nicht Erfüllungsgehilfen für den Abschluss der Lebensplanung, Karriere, Wohnung, Hund und Kinder. Ein Smart und Laptop mögen ein ruhiges Gefühl zu vermitteln, Kinder brauchen sozialkompetente Erziehung durch die Eltern. Kein technisches Valium.

  23. 27.

    Was Sie in dieser Aussage als "rechtsextrem" herausgelesen haben, wird auf immer ihr kleines verschwörungstheoretisches Geheimnis bleiben.
    Ist wahrscheinlich ganz schön anstrengend, wenn man überall nur noch Feinde sieht... ;-)
    Zum eigentlichen Thema: Nachdem seit Jahrzehnten ein ganzer Berufsstand diskreditiert wurde ("Faule Säcke") muss man sich nicht wundern, dass es keinen Massenansturm auf den Pädagogenjob gibt.
    Hinzu kommt die seit Jahren von pädagogisch Unwissenden geforderte Entwertung des Lehrers als sog. "Lernbegleiter", die zusätzlichen Belastungen durch Übernahme von Erziehungsaufgaben, "Schmankerln" aus dem Bildungsministerium, Testeritis, teilweise frech-renitente Eltern, steigende Diversität in den Klassen - was bis zu einem gewissen Grad pädagogisch kompensierbar (Differenzierung, Sprachvermittlung) - aber auch belastend sein kann,...
    Und trotzdem üben die meisten Lehrer (Vorsicht: generisches Maskulinum!) ihren Beruf gern aus!!

  24. 26.

    Wir Lehrer brauchen keine Verbeamtung!
    Wir brauchen:
    - kleine Klassen
    - ausreichend Arbeitsmaterial
    - zuverlässiges Internet
    - flexible Arbeitsplätze und Lernplätze
    - ausreichend Fachkollegen mit diversen Qualifikationen
    ( Pflegfachkraft, Sozialarbeiter, Hausmeister, EDV Techniker....)zum interdisziplinären Austausch
    - ein Schulverwaltung die spontan und flexible Schulentscheidungen mitträgt

  25. 25.

    Dann fangt doch mal an, Lehrern mit Respekt und Wertschätzung zu begegnen. Und erzieht Eure Kinder zu friedliebenden, wertschätzenden Menschen.

  26. 24.

    Die Verbeamtung hat im heutigen Staat keinen Sinn mehr. Es gibt zu viele BeamtInnen, die ihren Dienst nicht ausfüllen, nicht ausfüllen können. Es gibt zu viele, die den Lehrberuf mit einer gewissen Versorgungssehnsucht betrachten. Einmal LehrerIn und ... ausgesorgt. Wer in Berlin studiert hat, könnte auf vier Jahre verpflichtet werden oder muß bezahlen.

  27. 23.

    Genau Christian und Elias, aus diesem Grund habe ich die Mitgliedschaft im Landesschulbeirat von Berlin gecancelt.

  28. 22.

    Wie Icke ganz unten schon erklärt hat, sind Beamte für den Staat kostengünstiger. In Ba-Wü hat man das schon früh festgestellt.
    Ich gehörte 1977 dort dem ersten Jahrgang an, der zunächst befristet für 3 Jahre im Angstelltenverhältnis in den Schuldienst eingestellt wurde. Danach sollte bei Bewährung eine Verbeamtung dieser Junglehrer erfolgen.
    Als der 3. Jahrgang so ins Angestelltenverhältnis übernommen worden war, hat das Land Ba-Wü gemerkt, dass die angestellten Lehrer den Staat mehr kosten und dieser 3. Jahrgang wurde dann deutlich vor Ablauf der ursprünglich geplanten 3 Jahre im Angestelltenverhältnis verbeamtet.

  29. 21.

    "Solange Lehrer in der Schule nicht mehr sicher sind bzw. Eltern sich in die Pädagogik andauernd einmischen, wer will da noch Lehrer werden???"

    Soviel zu Fantasien aus der rechtsextremen Echokammer.

  30. 20.

    Nun, die Verbeamtung ist wohl einer der wenigen Gründe, überhaupt noch Lehrer werden zu wollen, schätze ich. Ansonsten ist der Beruf wirklich extrem unattraktiv: Kein definierter Feierabend, kaputtgesparte Schulen, überforderte Bildungsverwaltung, Helikoptereltern, immer heterogener werdende Schülerschaft, immer mehr Verwaltungsaufgaben zusätzlich zum Kerngeschäft, null gesellschaftliche Anerkennung, gleichzeitig ganz viel Neid auf angeblich viel Freizeit und wenig Arbeit (wie auch immer die Neider darauf kommen), höhere Verdienstmöglichkeiten in der freien Wirtschaft bei gleicher Qualifikation und die Arbeitsmaterialien darf man auch noch selbst bezahlen. Ein wirklich klasse Job!

  31. 19.

    Haben Sie ja im Verlauf gelesen, diese sozial verquirtle Ideologie der sogenannten Sozialneider haben nichts begriffen. Lasst Leben und lebt. Beamte haben nebenbei kein Streikrecht und sind dem Dienstherren voll verpflichtet. DENKEN!

  32. 18.

    Und wieder einmal wird unterschlagen warum Wowereit seine berühmt/berüchtigte Parole ausgerufen hat. Es war die Berliner cDU, namentlich Diepgen und Landowsky die Berlin in eine Milliardenpleite getrieben haben.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Bankenskandal

    Alles wurde kaputt gespart, nicht nur an den Schulen, RRG ist der erste Senat der dem entgegenwirkt. Nur ändert man die Folgen der Sparorgie nicht mal eben in vier Jahren.

  33. 17.

    Ein Problem des Lehrermangels in Berlin hängt damit zusammen, dass hier die Lehrer nicht verbeamtet werden.
    Durch die Pandemie wurde zusätzlich deutlich, welchen Bedingungen Lehrer und Schüler in dieser Zeit ausgesetzt waren. Dies dürfte künftige Abiturienten vom Lehrerberuf abschrecken. Und das ist ein deutschlandweites Problem.

  34. 16.

    Ja- höchste Zeit- nach der 2. Examen gehen 3/4 der Absolventen sofort in andere Bundesländer- warum Berlin meint, sich noch länger diesen Sonderweg leisten zu können versteht keiner…

  35. 15.

    Wir wohnen an der Grenze zu Berlin und unsere drei Kinder gehen auf eine Brandenburger Schule. Man merkt hier sehr, wie stark die Schulen in Brandenburg mit guter Verkehrsanbindung und in Berlinnähe (bei uns fährt die S Bahn) von der Berliner Sonderregelung profitieren. Es gibt hier keinen Lehrermangel, sondern laut Schulleiterin viele Bewerbungen und damit gute Auswahlmöglichkeiten sich die besten herauszusuchen. Die meisten Lehrer, die neu eingestellt werden, kommen aus Berlin. Mit dem Auto morgens und abends gegen den Strom, ist man schnell hier. Viele ziehen früher oder später auch um. Fast alle Lehrer sind hervorragend qualifiziert und engagiert.
    Für die Berliner Kinder ist es ein Desaster, weil man sie nicht als wichtig genug erachtet, um die Umstände so zu gestalten, dass auch sie eine gute Bildung erhalten. Es trifft vor allem die Schulen in schwierigen Bezirken. Hier geht es nicht um sie, sondern um parteipolitischen Idealismus.

  36. 14.

    Adrian, genau so ist es. Wieder eine Fehlleistung, von RGR, welche mit Wowereit angefangen hat. "Wir sparen bis es quitscht" war die Parole. Heute kracht es. Dann kam, Beamte sind zu teuer, glatte Lüge. Der Staat, das Land, zahlt eben nicht wie jeder andere Arbeitgeber die 50 Prozent der Sozialabgaben, nur wenn der Mitarbeiter krank wird. Und dann hofft die Regierung, daß der Pensionär nicht solange Pensionsbezüge kassiert. Scheinbar sitzt kein Mathematiklehrer in der insuffizienten Senatsverwaltung,.

  37. 13.

    Ich frage mich seit vielen Jahren, warum Lehrer und Lehrerinnen überhaupt verbeamtet werden, mal ganz abgesehen von der Ungerechtigkeit bei der Altersversorgung.
    M.E. sollte das für diese Berufsgruppe bundesweit sukzessive abgeschafft werden, so wie seinerzeit bei Post und Bahn, dann besteht auch wieder Chancengleichheit. Und nur dann kann der Staat eigentlich das Dauerthema der immens steigenden Pensionsansprüche auch irgendwann einmal in den Griff bekommen.

  38. 12.

    Vermehren sich Lehrer durch die Verbeamtung? Dann sollte man schleunigst auch Pflegekräfte in Krankenhäusern verbeamten.

  39. 11.

    Das wundert mich aber, dass man wieder verbeamte will, da ja Beamte so teuer sind und dann noch so viel Pension erhalten. Wichtig ist, sich Berlin und Brandenburg abstimmen. Wenn Berlin wieder verbeamte, wird BRB ein Problem bekommen. Vielleicht ist die Alternative, in beiden Ländern, den Angestellten oder auch verbeamte Lehrern bezahlbare Wohnungen zur Verfügung zu stellen. Dann gäbe es genügend Interessenten. Das machen große Firmen auch, wenn sie dringend benötigt Personal haben wollen

  40. 10.

    Sofort das Beamtum in der ganzen Bundesrepublik auflösen und alle wie normale Angestellte bezahlen und schon ist das Problem gelöst.

  41. 9.

    Verbeamtung (in Coronazeiten) hat Vorteile: keinen Arbeitsschutz mehr, keine Arbeitnehmerrechte mehr, keine Arbeitgebersozialabgaben mehr, aber dann, wie in Brb., ca. 7% vom Brutto abziehen (ein Leben lang), damit kein Cent Netto mehr im Geldbeutel steckt und Jahre später dann: nun müssen die Beamten aber mal was einzahlen...trotz Minderbezahlung bei längeren Arbeitszeiten und volleren Klassen mit Absenkung des Bildungsniveaus.

  42. 8.

    Wenn das ruhigere und beschauliche Umland verbeamtet und Berlin den Lehrern einen job, mit abwechslungsreicher kultureller Vielfalt bietet und keinem Beamtenstand, dann sollte man sich mal Gedanken machen.... Ich würde als Lehrer in Brennpunkten noch eine Zulage einfordern. Was man da so hört, reicht die Qualifikation eines Lehrers nicht aus, um zu überleben. Das müssen zusätzlich Diplomaten und Psychologen sein.

  43. 7.

    Solange Lehrer in der Schule nicht mehr sicher sind bzw. Eltern sich in die Pädagogik andauernd einmischen, wer will da noch Lehrer werden???
    Mathematik + Deutsch würde ich gern unterrichten, aber auf diesen ganzen Ideologie-Trallala haben doch viele keinen Bock mehr. Bzw. mit Schülern noch zu FFF-Demos latschen oder sonstigen Quatsch.

  44. 6.

    Gleichzeitig malträtiert die Berliner Schulverwaltung Quereinsteiger auf eine Art, dass viele schnell wieder abspringen. Während des Refs deutlich mehr Pflichtstunden als normale Lehramtsstudenten. Eine praxisferne "Ausbildung", die einfach 1:1 vom normalen Programm für Lehramtsanwärter übernommen wird. Der Zwang, zwei Fächer haben zu müssen, m.W. international eher unüblich und auch nicht hilfreich. Danke und tschüss.

  45. 5.

    Was denken Sie, wie es bei den Erziehern an den Grundschulen aussieht? Da hat man am Nachmittag oft mal zwei Klassen dieser Größenordnung zu betreuen. Und da sitzen nicht alle brav am Tisch und folgen dem Frontal-Unterricht. Da wissen Sie, was Spaß wirklich bedeutet. Wie wäre es, wenn man die Erzieher*Innen mal verbeamtet?

  46. 4.

    Es sollte eher generell die Verbeamtung abgeschafft werden.
    Was hat die denn noch für einen Vorteil (für die Allgemeinheit?)

  47. 3.

    Wenn in einem Jahr in Berlin 40000 Kinden geboren werden kann man sich ziemlich sicher sein dass sechs Jahre später ca 40000 Kinder eingeschult werden. Komisch dass man es bei so langen Vorlaufzeiten nicht gebacken bekommt Personal einzustellen. Ist wohl auch wieder so eine Sache, die man lieber der nächsten Regierung überlasst. Kostet ja Geld.

  48. 2.

    Diese Forderung kann ich nur unterstützen! Viele Lehrkräfte leben in Berlin und arbeiten in Brandenburg, um in den Genuss einer Verbeamtung zu kommen. Berlin schadet sich damit selbst!

  49. 1.

    Und das ist eine Nachricht wert? Die Problematik besteht doch schon bzw. ist schon seit über 10 Jahren bekannt. Passiert ist seitens des Verantwortlichen Bildungsressorts genau NICHTS. Ach doch, die Quereinsteiger sind mehr geworden.
    Was bleibt also für die Zukunft? Stocken wir doch die Klassenstärken noch etwas auf. Zuletzt hatte ich in meiner neuen 7. Klasse an einem Gymnasium 34 Kinder sitzen. Das war ein Spaß.

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