Wechsel zum Ostdeutschen Sparkassenverband - In Oberhavel muss ein neuer Landrat gewählt werden

Ludger Weskamp, Landrat von Oberhavel, aufgenommen am 23.02.17 in seinem Büro in Oranienburg (Quelle: rbb / Lenz).
Bild: rbb / Lenz

Im Landkreis Oberhavel muss voraussichtlich noch in diesem Jahr ein neuer Landrat gewählt werden. Amtsinhaber Ludger Weskamp (SPD) sei zum neuen Präsidenten des Ostdeutschen Sparkassenverbandes ab 1. Januar 2022 gewählt worden, teilte die Kreisverwaltung am Dienstag mit.

Daher werde er seine Amtsgeschäfte eineinhalb Jahre vor Ablauf der regulären Amtszeit zum Jahresende aufgeben. Der Kreistag werde voraussichtlich im August über die Beendigung von Weskamps Tätigkeit entscheiden. "Sollte die Amtszeit mit Ablauf des Jahres 2021 enden, wäre bei Einhaltung aller Fristen die Wahl frühestens Ende November durchführbar. Eine mögliche Stichwahl käme für Mitte Dezember in Betracht“, informierte Oberhavels Kreiswahlleiter Rudi Mießner.

Sollte bis zum 1. Januar 2022 noch keine neue Landrätin oder kein neuer Landrat gewählt sein, so übernimmt vorerst der Stellvertretende Landrat, Egmont Hamelow (CDU), bis zur Ernennung eines Nachfolgers alle Amtsgeschäfte. Hamelow ist neben seiner Stellvertreterfunktion Kreis-Dezernent für Bauen, Wirtschaft und Umwelt.

Sendung: Antenne Brandenburg, 13.07.2021, 13:30 Uhr

8 Kommentare

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  1. 8.

    An einem Wechsel des Arbeitsplatzes ist erst einmal gar nichts verwerflich. Nur, wenn man sich zum Landrat oder zum Bürgermeister wählen lässt, dann weiß man, wie lange die Amtszeit dauern wird. Und dann kann man eben vor deren Ablauf kein anderes Angebot annehmen, sei es auch noch so lukrativ. Schließlich steht man beim Wähler in der Pflicht, der einen vielleicht gar nicht gewählt hätte, wenn er gewusst hätte, dass man das Amt nur als Sprungbrett betrachtet.

  2. 7.

    Karrierist aus dem Westen, klein angefangen und jetzt bekommt er zur Belohnung für gute Beratung oder Zusammenarbeit seinen wohlverdienten Altersposten. Sicher kommt er da den Inhalten der SPD sehr nah, wie Gabriel als Berater bei Tönnies oder Schröder mit seinem Billiglohnland. Ja, da steht immer nur SPD drauf, alles andere hat sich längst der Wirtschaft angepasst, in diesem Fall dem Kapital.

  3. 6.

    Wieviel kostet die Neuwahl dem Brandenburger Steuerzahler 100 000, 200 000 oder 300 000€? Und warum sollte er einem gewählten Volksvertreter seine berufliche Umorientierung/ Treulosigkeit bezahlen?
    Wer entlässt ihn mitten in der Wahlperiode aus seinem Amt?
    Altkanzler Schröder, auch SPD, hat wenigstens bis zur Abwahl gewartet bis der Mamon bei Gasprom lockte, unser Landrat geht gleich, es ist ja nun die Sparkasse, das Ganze nennt sich auch sicher berufliche Herausforderung. Pfui an alle, die sowas unterstützen

  4. 5.

    Irrtum, bei der Sparkasse zahle ich einmal im Monat 8,50€ und habe alles inklusive. Außerdem habe ich einen Ansprechpartner vor Ort den ich bei den ach so günstigen Direktbanken nicht habe.

  5. 3.

    Jeder, der Sparkassen Kunde bleibt und für jede Bewegung extra-Gebühren zahlt (anstatt zu den viel günstigeren und leistungsfähigeren Direktbanken zu wechseln) - jeder dieser Kunden zahlt diesen Klüngel und dieses Taschen vollmachen der zahlreichen Vorstände mit.

  6. 2.

    Typisch SPD-was gehen mir meine Wahlversprechen an.

  7. 1.

    Also tut mir leid.
    Erst erzählen, ich bin für den Bürger da, dann versagen, Leegebruch ist da ein ganz besonderes Schmankerl.
    Jetzt winkt die Kohle.
    SPD nein Danke.

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