Rund 500 Teilnehmer - Pride-Parade zieht zum zweiten Mal durch Berlin-Marzahn

Zwei Teilnehmerinnen des zweiten "Marzahn Pride" halten Protestschilder in den Händen und haben Regenbogenfahnen umgebunden. (Quelle: rbb/Abendschau)
Bild: rbb

Etwa 500 Menschen haben sich am Samstag in Berlin an der zweiten "Marzahn Pride" beteiligt. Sie stand unter dem Motto "Marzahn - das bunte Miteinander".

Organisiert wurde die Aktion vom Verein Quarteera, in dem sich russischsprachige LGBTQ-Aktivisten engagieren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer forderten unter anderem mehr Anerkennung für queere Menschen in der russischen Community Berlins. Der Anteil russischer Bewohner ist laut Quarteera in Marzahn sehr hoch. Die Pride-Parade zog vom Helene-Weigel-Platz zum Freizeitforum Marzahn. Bei dem Umzug galten Abstandsregeln und Maskenpflicht.

Die erste "Marzahn Pride" fand vor fast genau einem Jahr statt. Damals hatten sich ebenfalls rund 500 Menschen beteiligt.

Sendung: Abendschau, 17.07.2021, 19:30 Uhr

8 Kommentare

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  1. 8.

    Sie wiederholen sich im ersten Satz. Sie geben zum Besten, was hinlänglich unter anderem auf queer.de schon lange durchdiskutiert wird. Einfach reinschauen in Bezug auf Russlanddeutsche, überwiegend wohnhaft in Marzahn. Wo Homosexuelle nicht allzu gerne gesehen werden. Schon deshalb ist es wichtig gerade dort die Regenbogenflagge zu zeigen und zu demonstrieren. Im bereits von mir genannten Forum dürfen Sie gerne mal Ihre Meinung hierzu von Stapel lassen, so wie Sie es hier auch tun. Auch das ist von mir jetzt die Wiederholung an Sie. Happy Pride.

  2. 7.

    Dann lesen Sie den Beitrag noch einmal durch, Sie haben hier vieles nicht verstanden.

  3. 6.

    Ich bin voll auf Seiten der Queeren Community und selbst offen Schwul.
    Aber man unterschlägt bestimmte Tätergruppen in einer Regelmäßigkeit, weil dies nicht offen gesagt werden soll.
    Komischerweise wird sich immer nur Russland, Ungarn und Polen rausgepickt.
    So wird Lesben- und Schwulenhass in Berlin sicherlich nicht bekämpft. Wir müssen jede Gewalt gegen Lesben + Schwule thematisieren.

  4. 5.

    Es ist nicht nur politisch korrekt, sondern gerade jetzt dringend notwendig darauf aufmerksam zu machen. Die von Ihnen genannten Staaten machen es doch deutlich, wie mit unserer Community umgegangen wird. Sogar per Gesetzgebung und deren Bevölkerung springt auch noch zum Teil voll mit ein. Was dann folgt ist solch ein Kommentar von Ihnen. Ich fasse es nicht. Kopfschüttel;-( Hut ab vor diesen paar hundert Demonstranten in Marzahn.

  5. 4.

    Wie kommen die Demonstranten zu der Behauptung, dass die Anerkennung in der Berliner RUSSISCHEN Community verbessert werden muss???
    Gibt es hierzu Fakten?
    Vielleicht sollten die Demonstranten mal durch ander Stadtteile laufen???
    Aber scheint ja aktuell Mode zu sein, politisch gegen Russland, Polen und Ungarn zu agitieren. Scheint mir alles eher politisch eingefärbt zu sein.

  6. 2.

    Vielen Dank Motte. Auch in Deutschland gibt es dazu noch sehr viel Nachholbedarf.

  7. 1.

    Meist orthodoxe Polen, Russen, die angeblich gläubig sind und durch den Glauben in blanke Menschenliebe verfallen. So sollte es doch sein, wenn man an etwas Göttliches glaubt? Irrtum, es geht auch hier um puren Menschenhass durch die Kirche, besonders gegen gleichgeschlechtlich Liebende. Welch dekadentes Weltbild, unfrei, voller Angst und Hass. Liebt euch und seid glücklich und lebt frei in dieser Gesellschaft, alle Gegner können ja nach Polen und Russland auswandern.

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