Fragen und Antworten - So kam es vor 60 Jahren zum Bau der Berliner Mauer

Do 12.08.21 | 07:52 Uhr
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nter der Aufsicht von bewaffneten Volkspolizisten errichtet eine Ostberliner Maurerkolonne am 18.8.1961 an der sowjetisch-amerikanischen Sektorengenze am Potsdamer Platz eine mannshohe Mauer (Bild: picture-alliance/ dpa | UPI)
Bild: picture-alliance/ dpa | UPI

Am Freitag jährt sich ihr Baubeginn zum sechzigsten Mal, seit 32 Jahren ist sie glücklicherweise Vergangenheit: die Berliner Mauer. Wir zeichnen ihren Weg nach und beantworten die wichtigsten Fragen zu ihrer Geschichte.

Am frühen Morgen des 13. August 1961 beginnt ein neues Kapitel der deutschen Geschichte: Berlins Trennung in Ost und West wird mit dem Mauerbau besiegelt. 28 Jahre lang trennt eine scharf abgesicherte Grenzanlage beide Teile der Stadt, sie überwinden können nur wenige. Viele bezahlen ihren Fluchtversuch mit dem Leben.

rbb|24 blickt mit Fragen und Antworten zurück auf die Vorgeschichte des Mauerbaus, auf die Jahrzehnte ihres Bestandes - und auf ihren Fall.

  • Warum wurde die Mauer gebaut?

  • Wie war die politische Lage vor dem Mauerbau?

  • "Niemand hat die Absicht…" - Wie kam es zur Ulbricht-Aussage?

  • Wann und wo wurde der Mauerbau entschieden?

  • Wann bekam der Westen erste Hinweise?

  • Wann leitete die DDR-Führung den Mauerbau ein?

  • Wann am 13. August begann der Mauerbau?

  • Wie beobachtete die West-Berliner Polizei die Ereignisse?

  • Wie reagierte die west-deutsche Politik auf den Mauerbau?

  • Wie reagierten die Westmächte auf den Mauerbau?

  • Was geschah in Berlin in den Tagen nach dem Mauerbau?

  • Wie sah die Mauer aus?

  • Wie war der Mauerstreifen aufgebaut?

  • Wo verlief die Mauer durch Berlin?

  • Wie wurde die Mauer gesichert?

  • Wie viele Menschen versuchten, die Mauer zu überwinden?

  • Wie viele Menschen starben an der Mauer?

  • Was führte zum Fall der Mauer?

  • Was geschah unmittelbar vor dem Fall der Mauer?

  • Wie wurde die Mauer abgerissen?

  • Wie wird heute der Mauer gedacht?

  • Was ist von der Mauer geblieben?

Mauerbau im rbb

Mauer Macht Mensch | Endlich lacht das Morgenrot © HABANS Patrice / Kontributor
HABANS Patrice / Kontributor

Podcast bei rbbKultur - Mauer Macht Mensch

In neun Radio-Dokus und Hörspielen aus dem Rundfunkarchiv wird erzählt, wie die Mauer das Schicksal der Menschen im Osten und Westen der Republik geprägt hat und unser Leben bis heute noch beeinflusst. rbb-Moderator Knut Elstermann unterhält sich vorab mit den Autoren und Autorinnen über ihre Werke.

ARCHIV - Berlin: Arbeiter bauen die Mauer an der Sektorengrenze an der Bernauer Straße in Berlin, August 1961
dpa

Übersicht - 60 Jahre Mauerbau im rbb Fernsehen

Das rbb Fernsehen erinnert mit diversen Sendungen an den Mauerbau. Am 13. August werden zwei Gedenkveranstaltungen aus Berlin und Brandenburg übertragen:

Um 09:55 Uhr Live von der Bernauer Straße

Um 16:25 Uhr: Live aus Hohen Neuendorf

Sendung: 12.08.2021, Abendschau, 19:30 Uhr

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49 Kommentare

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  1. 49.

    Nun zur Statistik: Wenn man davon ausgeht, dass die Menschen, die die DDR zurückhaben wollen, am ehesten die Linken wählen, während aber auch viele Linksparteimitglieder und -wähler zwar linke Politik, aber keinesfalls die DDR wiederhaben wollen (Warum wohl? Weil es dort eben nicht besser war.), dann bedeutet dies, dass die Anzahl der Menschen, die lieber wieder in der DDR leben würden, weil sie denken, dass es ihnen dort besser gehen würde, kleiner sein muss als die Zahl der Linken-Wähler. Wenn man sich nun aber die Prozentzahlen der Linken-Wähler im Osten anschaut und davon einen großen Teil Linker, die die DDR nicht wiederhaben wollen, abzieht, dann bleibt nur eine Minderheit übrig, die denken, in der DDR würde es ihnen jetzt besser gehen. Dies ist aber keinesfalls die Mehrheit, sonst hätten die Linken im Osten die absolute Mehrheit, die sie hier aber nie hatten trotz aller beachtlichen Erfolge.

  2. 48.

    Potsdamer:
    "Antwort auf [Immanuel] vom 12.08.2021 um 16:04
    solchen Unsinn schreiben sie fortwährend "Stalin hat sicher nicht ernsthaft angeboten, die SBZ/DDR aus dem sowjetischen Machtbereich zu entlassen." doch einfach Stalinnote nachschlagen."

    Nur eine Minderheit der Historiker meint, dass die Stalinnote ernst gemeint gewesen war.

    Lt Wikipedia ist ein Punkt: "Ein Friedensvertrag aller Kriegsteilnehmer mit Deutschland sollte abgeschlossen werden, an dessen Ausarbeitung eine gesamtdeutsche Regierung beteiligt werden solle. Über die Bildung dieser Regierung müssten sich die Alliierten einigen." Glauben Sie wirklich, die Alliierten hätten sich auf eine Regierung einigen können, dass Stalin hätte sich auf eine Regierung ohne SED geeinigt hätte? Wohl kaum! Vereinfacht gesagt: Der Westen hätte gesagt: Keine SED, weil wir und mehrheitlich das Volk das nicht wollen! Stalin hätte gesagt: Nur mit SED, weil ich das so will, auch wenn das Volk das mehrheitlich nicht will!

  3. 47.

    Sie bringen da wieder zwei Dinge gewaltig durcheinander. E geht darum wie das Leben in der DDR wirklich war und nicht darum morgen eine neue DDR zu errichten. Für Sie bestand die DDR nur aus MfS und Mauer. Dass den Ostdeutschen übel in Geschichte vom Westen mitgespielt wurde ist ein Fakt, den Sie sicher gleich wieder bestreiten werden.
    - Staatsterrorismus der BRD in der DDR
    - Reparationen der BRD welche die DDR zahlte
    - deutsche Teilung durch Ablehnung der Stalinnote
    - Lügen von blühenden Landschaften mit denen die Wähler getäuscht wurden
    - Einmischung und somit Verstoß gegen das Völkerrecht bei der Wahl 1990

  4. 46.

    mann:
    "Antwort auf [Immanuel]
    Es geht m.E. auch nicht ums "Hungern".
    Einigen, wenn nicht sogar vielen, die zur Wiedervereinigung so um die 50 waren, dann arbeitslos wurden und nicht wieder Fuß fassen konnten, geht es heute rein finanziell nicht besonders gut. Und das ist Mist nach ca. 30 Jahren Arbeit!
    Habe bei mir ein älteres Paar, ehemals DDR, jetzt Flaschensammler ... traurig!"

    Meine Eltern gehören zu dieser Generation, zur Wende Mitte 50, in der DDR beide immer gearbeitet. Jetzt bekommen beide jeweils eine Rente, von der ich nur träumen kann, und leben immer noch in der alten preiswerten AWG-Wohnung! (Leider können sie wegen Krankheiten das jetzt nicht mehr voll genießen.)

    Aber ich weiß, dass es auch viele andere Lebenssituationen gibt. Diese Menschen hätten aber aber leider auch in der DDR finanziell nicht leicht gehabt. Und ob diese Menschen tatsächlich die jetzigen Schwierigkeiten und Problem mit den damaligen würden tauschen wollen, bezweifle ich.

  5. 45.

    mann:
    "Antwort auf [Immanuel] vom 12.08.2021 um 15:56
    "Wobei: Essen zu kaufen gab es ab Sa mittag bis So nacht nur gegen Westgeld im Intershop, aber nicht für das gemeine Volk, das meist kein Westgeld hatte!"
    Ich stimme Ihnen in vielen Dinge zu, jedoch dieser Satz ist etwas daneben.
    Natürlich waren die Kaufhallen von Samstag mittag bis Montag früh geschlossen ... das war ebend so in dieser Zeit.
    Was war so schlimm daran?"

    Ich fand die Symbolik daran schlimm, dass der Arbeiter- und Bauernstaat alles machte, um die bösen Kapitalisten aus dem Westen zu bedienen, während die Arbeiter und Bauern ohne Westgeld nicht bedient wurden. Das widerspricht doch irgendwie der sog. "Diktatur des Proletariats", wenn Kapitalisten (Westler) besser behandelt werden als Arbeiter und Bauern (Ostler). Das ist doch dann wieder eine Klassengesellschaft, in der die Kapitalisten aus dem Westen die 1. Klasse und die Arbeiter und Bauern aus dem Osten die 2. Klasse sind.

  6. 44.

    Potsdamer:
    "Leider meinen solche wie Immanuel und viele "Pfarrers-Söhnchien" sie vertreten das ganze Volk.

    Wo habe ich dies gemeint? Bitte konkret!

    "Lausitzer" hat in #4 gemeint, er würde für das ganze Volk sprechen, nicht ich!

    Ich denke aber, Menschen wie Sie, die sich nach der DDR-Diktatur zurücksehnen sind die absolute Minderheit. Die, die sagen, sie wären gern wieder in der DDR, kommen ganz schnell wieder weg von diesem Gedanken, wenn man dann aufzählt, auf was sie dann alles verzichten müssten. So war das dann doch nicht gemeint. Die meisten wollen die Vorteile der DDR mit den Vorteilen des Westen kombiniert haben. Dagegen ist auch nichts zu sagen. Aber die Allerwenigsten wollen die DDR so zurück, wie sie damals war, mit allen Problemen, schlechter Versorgung, ohne Telefon, ohne Grundrechte, ohne Reisefreiheit etc. pp.

  7. 43.

    Potsdamer:
    "... da den kommenden Generationen ein Horrorbild über unser Land gemalt wird, um den ganzen Sozialabbau und die Machenschaften der Reichen positiv darstellen zu können."

    Ich male kein Horrorbild über die DDR. Die Mauer und die Stasi waren real und kein fiktives Horrorbild! Sozial geht es den allermeisten sehr viel besser als in der DDR! Niemand muss für seinen Protest gegen die Regierung in Stasi- oder Strafhaft nach Bautzen!Wo habe ich "Sozialabbau und die Machenschaften der Reichen positiv" dargestellt? Bitte konkret!!!

  8. 42.

    Potsdamer:
    "Antwort auf [Vera] vom 12.08.2021 um 19:56
    Sie haben vollkommen recht, leider sind differenzierte Meinungen über die DDR nicht erwünscht, ..."

    Ich sehe die DDR schon sehr differenziert. Aber das alles ändert nichts daran, dass die DDR eine Diktatur war, die die allermeisten DDR-Bürger nicht wollten, wie die erste freie Wahl am 18.03.1990 deutlich gezeigt hat. Und ich bin gegen Geschichtsverklärung nach dem Motto: Früher war alles besser, als wir noch den Kaiser / unseren Honecker hatten. Und ich denke, ein Dach übern Kopf, Arbeit und zu Essen haben reicht nicht aus! Mir jedenfalls nicht!

  9. 41.

    Sorry, aber SIE wissen es?
    Ich habe ähnliches kurz nach Maueröffnung "bei einer Befragung" an der Bornholmer Brücke erlebt.
    Bitte sachlich bleiben und Meinungen bzw. Erfahrungen anderer akzeptieren!

  10. 40.

    Karsten Nilson:
    "Antwort auf [Immanuel] vom 12.08.2021 um 12:45
    Sehr geehrter Herr Immanuel,
    es gab leider auch DDR-Bürger dritter Klasse denen der Personalausweis eingezogen wurde und einen "Ersatzpersonalausweis für den eingezogenen Personalausweis der DDR", den sog. PM12, ausgehändigt wurde."

    Das stimmt. Ich kannte auch Menschen mit PM12. Sie waren damit als "Staatsfeinde" stigmatisiert und Freiwild für polizei und Stasi. Zum Glück ist mir das nicht passiert. Aber ich weiß, dass diese Menschen bei jeder Polizeikontrolle besonders intensiv und oft auch "zugeführt" wurden. Mit einem PM12 durfte man die DDR auch niemals verlassen. Dieser PM12 ist übrigens einmal in einem Buch kurz vor Ende der DDR thematisiert worden: In der Dokumentation "Prenzlauer Berg Tour" von Daniela Dahn von 1987 haben die Zensoren der DDR eine kurze Thematisierung des PM12 erlaubt. Das war so ein kleines bisschen Glasnost in der DDR.

  11. 39.

    Potsdamer:
    "Antwort auf [Immanuel] vom 12.08.2021 um 18:41
    Was die politische Verfolgung in der BRD bedeutet hat ist ihnen nicht einmal im Ansatz klar und dennoch maßen sie sich dies zu beurteilen."

    1. Welche politische Verfolgung? Bitte konkret!

    2. Sind Sie also tatsächlich der Meinung, die politische Verfolgung für DIESELBEN Taten in der BRD war schlimmer als in der DDR durch Stasi und mittels Knast? Ist das Ihr voller Ernst?!? Offenbar haben Sie keinerlei Ahnung von der DDR und dennoch maßen sie sich an, dies zu beurteilen.

  12. 38.
    Antwort auf [Vera] vom 12.08.2021 um 19:56

    Vera:
    "Ich kann mich erinnern, dass vor Jahren es eine Umfrage zum Mauerbau gab. Mein Vater hat den Mauerbau in Berlin miterlebt, aber seine Meinung war nicht gefragt. Seine Meinung passe nicht in ihr Konzept - wie man ihm sagte. Na toll."

    Belegen Sie bitte Ihre böswillige Unterstellung, dass Ihr Vater nur aus dem Grunde nicht befragt worden sein soll, weil seine Antwoort "nicht in ihr Konzept" gepasst hätte! Vielleicht war er einfach nur nicht in der repräsentativen Stichprobe, oder er hat nicht inhaltlich auf die Fragen geantwortet, so dass seine Antworten nicht verwertbar waren. Aber einfach nur zu behaupten, Antworten seien wegen des Inhalts ausgeschlossen worden, ohne irgendwelche Belege dafür zu liefern, ist einfach nur eine plumpe böse und dumme Stimmungsmache!

  13. 37.

    solchen Unsinn schreiben sie fortwährend "Stalin hat sicher nicht ernsthaft angeboten, die SBZ/DDR aus dem sowjetischen Machtbereich zu entlassen." doch einfach Stalinnote nachschlagen.

  14. 36.

    @alle:
    wenn man als Jugendlicher mal seine eigene Meinung sagte oder der Propaganda widersprach, kam erst in die psychiatrische Klinik und dann in den Jugendwerkhof. Offiziell kam man in den JWH wegen angebl. Schwererziehbarkeit.
    Ich kann es deshalb hier schreiben weil es mir angetan wurde. Was sich in den JWH's abspielte, sollte auch zur Kentniss genommen werden. Vor allem der geschlossene JWH Torgau. Und wer möchte, sollte sich mal mit dem Thema "Jugendhilfe der DDR" befassen. Die waren vom MfS unterwandert. Dieses auch als BITTE an den Kommentator "Lausitzer".
    Mit freundl. Grüßen

  15. 35.
    Antwort auf [Vera] vom 12.08.2021 um 19:56

    Danke ... auch - im Groben - meine Meinung!

  16. 34.

    "Wobei: Essen zu kaufen gab es ab Sa mittag bis So nacht nur gegen Westgeld im Intershop, aber nicht für das gemeine Volk, das meist kein Westgeld hatte!"

    Ich stimme Ihnen in vielen Dinge zu, jedoch dieser Satz ist etwas daneben.
    Natürlich waren die Kaufhallen von Samstag mittag bis Montag früh geschlossen ... das war ebend so in dieser Zeit.
    Was war so schlimm daran?

    Es geht m.E. auch nicht ums "Hungern".
    Einigen, wenn nicht sogar vielen, die zur Wiedervereinigung so um die 50 waren, dann arbeitslos wurden und nicht wieder Fuß fassen konnten, geht es heute rein finanziell nicht besonders gut. Und das ist Mist nach ca. 30 Jahren Arbeit!
    Habe bei mir ein älteres Paar, ehemals DDR, jetzt Flaschensammler ... traurig!

  17. 33.
    Antwort auf [Vera] vom 12.08.2021 um 19:56

    Sie haben vollkommen recht, leider sind differenzierte Meinungen über die DDR nicht erwünscht, da den kommenden Generationen ein Horrorbild über unser Land gemalt wird, um den ganzen Sozialabbau und die Machenschaften der Reichen positiv darstellen zu können.

    Leider meinen solche wie Immanuel und viele "Pfarrers-Söhnchien" sie vertreten das ganze Volk.

  18. 32.

    Sehr geehrter Herr Immanuel,
    es gab leider auch DDR-Bürger dritter Klasse denen der Personalausweis eingezogen wurde und einen "Ersatzpersonalausweis für den eingezogenen Personalausweis der DDR", den sog. PM12, ausgehändigt wurde. Die Besitzer dieses PM12-Ausweises durften noch nicht einmal den Kreis in dem sich deren Wohnort befand ohne Genehmigung verlassen. Bei mir war es der Kreis Genthin, Bezirk Magdeburg. Eingezogen durch das VPKA Genthin wegen angebl. Verstoß §17 StGB der DDR (Versuch des illegalen Grenzdurchbruches).
    Mit freundl. Grüßen

  19. 31.

    Was die politische Verfolgung in der BRD bedeutet hat ist ihnen nicht einmal im Ansatz klar und dennoch maßen sie sich dies zu beurteilen.

  20. 30.

    Adriana:
    "Antwort auf [Immanuel] vom 12.08.2021 um 18:14
    Aber zum Glück gab es keine politisch Verfolgten im Westen. Oder doch?"

    Wo habe ich dies behauptet?
    Und wie erging es "politisch Verfolgten" in der DDR im Vergleich zu damals Westdeutschland bzw. jetzt Deutschland? Die politische Verfolgung durch die Stasi und mittels Knast war doch wohl sehr viel schlimmer als die durch Verfassungsschutz (der nur ein Geheimdienst ohne polizeiliche Befugnisse, aber keine Geheimpolizei - wie z.B. Stasi und GESTAPO - ist bzw. war).

    Apropos politische Verfolgung: In der DDR gab es sehr sehr viel mehr Abi-/Studien- und Berufsverbote als damals in Westdeutschland bzw. jetzt in Deutschland! Dank Zensur wurde in der DDR dies aber totgeschwiegen.

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