Interview | "Volksentscheid: Berlin autofrei" - "Dieses Privileg, Auto zu fahren, sollte nur mit einem guten Grund möglich sein"

Eine Fahrradstraße in Berlin (Quelle: Flashpic/Jens Krick)
Audio: Radioeins | 03.08.2021 | M. Wiemann im Interview mit K. Hermes und J. Menge | Bild: Flashpic/Jens Krick

Die Bürgerinitiative "Volksentscheid: Berlin autofrei" will Autos aus der Berliner Innenstadt nahezu verbannen. Am Donnerstag sollen die gesammelten Unterschriften übergeben werden. Im Interview spricht einer der Initiatoren über die Motive.

rbb: Herr Wiemann, mit Ihrer Initiative soll der Autoverkehr in Berlin um 65 Prozent reduziert werden. Die Bürgermeisterkandidatin Franziska Giffey nennt das wirklichkeitsfremd. Wie realistisch ist dieses Ziel wirklich?

Manuel Wiemann: Ich glaube, das ist sehr, sehr realistisch. Weil in Berlin ja nur die Hälfte der Haushalte ein Auto besitzen. Bei den Menschen innerhalb des S-Bahnrings ist es sogar so, dass dort nur 17 Prozent der Fahrten mit dem Auto zurückgelegt werden. Das heißt 83 Prozent der Wege finden schon auf dem Fahrrad, dem ÖPNV oder zu Fuß statt. Wir glauben, dass Berlin reif ist für eine Verkehrswende. Das heißt, dass wir dann endlich mehr Platz auf den Straßen haben für Menschen, für Cafés, für sichere Radwege, für breite Gehwege und alles, was den Menschen sonst so vor ihrer Haustür einfällt, statt Blechlawine und gefährlichen Verkehrssituationen.

Infobox

Die Initiative "Volksentscheid Berlin autofrei" will einen Gesetzentwurf durchsetzen, der nahezu alle Straßen innerhalb des S-Bahnrings zu autoreduzierten Bereichen erklärt. Private Autofahrten sollen dort nur noch zwölfmal im Jahr erlaubt sein. Zunächst soll ein Volksbegehren eingeleitet werden, später könnte ein Volksentscheid folgen.

Was Sie fordern, ist schon radikal. Sie wollen innerhalb des S-Bahnrings fast alle Straßen zu autoreduzierten Bereichen erklären. Private Fahrten sind dann verboten. Abgesehen von zwölf Fahrten pro Jahr, um schwere Sachen zu transportieren oder mit Gepäck in den Urlaub zu fahren. Das kann doch nicht funktionieren.

Wir haben sehr unterschiedliche Reaktionen von Menschen auf der Straße bekommen. Es gab auch ganz viele, die das unterstützen, weil sie sich mehr Platz auf den Straßen wünschen und weil sie finden, dass da eine Wende notwendig ist.

Wir haben bei dem Gesetzentwurf darauf geachtet, dass das möglichst ausgewogen ist. Dass wir schauen, dass Menschen, die wirklich auf das Auto angewiesen sind, weiterhin mit dem Auto unterwegs sind. Dazu gehören zum Beispiel Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Handwerker und Handwerkerinnen, Lieferdienste und so weiter. Wir haben auch darauf geachtet, dass das Verfahren, wie man dann mit dem Auto weiterfährt, möglichst einfach ist. Und deswegen bin ich da sehr zuversichtlich.

Wie stellen Sie sich konkret vor, wie die Menschen sich künftig innerhalb der Stadt bewegen sollen? Der Ring ist ja sehr groß und es gibt innerhalb lange Strecken zurückzulegen.

Das soll über Online-Verfahren ganz einfach möglich sein. Man soll einfach auf dem Smartphone oder auf dem PC zu Hause eingeben, ich möchte jetzt unterwegs sein, und das ist dann ganz simpel machbar. Der Unterschied von unserem Gesetz zu anderen Verkehrsvorhaben in Berlin ist der, dass wir nicht auf bauliche Maßnahmen setzen, wie zum Beispiel Poller oder irgendwas an neuer Infrastruktur. Das dauert häufig sehr lang und ist kostspielig.

Wir setzen darauf zu fragen: Was ist der Grund? Ist diese Fahrt wirklich notwendig? Denn das Auto ist ja ein massives Sicherheitsproblem für viele andere Menschen. Es verursacht, egal ob mit Elektroantrieb oder mit Dieselantrieb, unglaublich viel Feinstaub. Wir finden, dieses Privileg, Auto zu fahren, sollte nur mit einem guten Grund möglich sein. Und deswegen schlagen wir das vor als Prüfung.

Ich stelle mir jetzt schon die vollen S-Bahnen und Trams und U-Bahnen vor, wenn dann keine Autos mehr für private Fahrten in Berlin unterwegs sein sollen. Wie soll dann der ÖPNV in Berlin funktionieren?

Ja, da sind Sie auch nicht die Einzige. Es begegnen uns auch immer wieder Menschen, die vor allem ans Auto gewöhnt sind und die Sorge haben, was das alles bedeutet. In den Übergangszeiten, bis das Gesetz dann tatsächlich in Kraft tritt, braucht es einen massiven Ausbau vom ÖPNV. Damit eben genau das nicht passiert, was Sie eben geschildert haben.

Der Weg zum Volksentscheid ist ja noch lang. Würden Sie sich wünschen, dass vorher das – wahrscheinlich dann neu gewählte – Abgeordnetenhaus schon etwas tut?

Ja, wünschen würden wir uns das auf jeden Fall. Ich bin mir gerade allerdings nicht sicher, ob das realistisch ist. Die Parteien halten sich jetzt gerade im Wahlkampf sehr zurück mit konkreten Maßnahmen und reden irgendwie larifari immer wieder von "Verkehrswende" und "lebenswertem Berlin".

Sie hatten anfangs auch Franziska Giffey genannt. Die SPD ist da gerade eine total lösungslose Partei, die irgendwie auf U-Bahnausbau setzt. Bis eine U-Bahn mal umgesetzt ist, dauert das ewig. Ansonsten hat sie kaum ernstzunehmende Vorschläge für die Verkehrswende. Ich glaube, dass sich das auch nicht ändern wird durch ein neues Abgeordnetenhaus. Wir werden da weiter Druck machen müssen. Wir werden da weiter dran bleiben und dafür sorgen, dass die Verkehrswende endlich tatsächlich auch auf die Straße kommt.

Vielen Dank für das Gespräch!

Bei diesem Text handelt es sich um eine redigierte Fassung des Interviews, das Kerstin Hermes und Julia Menger mit Manuel Wiemann für Radioeins geführt haben. Das Audio im Original hören Sie, wenn Sie das Symbol im Bild des Artikels anklicken.

Sendung: Radioeins, 03.08.2021, 06.34 Uhr

 

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135 Kommentare

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  1. 135.

    "Wir wollen gar nicht wissen, was wir alles mit unseren Steuern so querfinanzieren und dann nur im geringen Maße davon profitieren oder gar nicht nützen können/wollen."

    Es reicht aber nicht um die realen Kosten zu decken, die sie verursachen. Versiegelung von Bodenflächen, Co2, Feinstaub...

    Alleine die Autobahnen und deren Unterhalt verschlingen Milliarden, die nicht von KfZ Steuern usw. gedeckt sind. Der MIV ist und bleibt hoch subventioniert.

  2. 134.

    Oh, wollen Sie damit zum Ausdruck bringen, dass die im Internet von jedem einsehbaren Jahresganglinien der automatischen Radler-Zählstellen nur Wunschdenken sind oder leben Sie nicht eher in einer fremden Welt fern der Realität?

    Auf den Gehwegen ist man auch als älterer Mensch vor den meisten Kraftfahrern relativ sicher, nur eben nicht vor den Kampfradlern und -stehrollern, die glauben, dass nur andere in ihrer Parallelwelt Rücksicht nehmen müssen, man selber aber als König der Stadtstraßen alle Recht habe, aber keine Pflichten.

  3. 133.

    Wieso schreiben Sie als Auswärtiger von "hier", wo es doch um die Berliner Innenstadt geht? Dass bei Ihnen auf dem Dorf in Brandenburg Straßenbahnen in Einfach-Traktion ausreichen, verwundert angesichts vieler überzeugter MIVler wie es Sie sind, nicht.

    Hier in Berlin sieht die Situation aber anders aus. Wer anders als Sie noch in Lohn und Brot steht, kann den HVZ-Spitzen oft nur bedingt ausweichen. Und da sind viele Gefäße auf der vorhandenen Infrastruktur am Ende der Kapazität. Gerade Sie als stolzer Bürger der DDR sollten doch eigentlich auch wissen, dass sich S- und U-Bahn so ähnlich sind, dass in Ihrer alten Hauptstadt überzählige Wagen der DR für die U5 "umgebaut" werden konnten. Meinen Vorschlag, die Straßenbahnen perspektivisch in der laut BOStrab zulässigen Länge fahren zu lassen, hatten Sie ja neulich abgelehnt, weil Ihnen das Passieren der Kreuzung durch leistungsfähigere Züge zu lange dauert.

  4. 132.

    Sie haben hier was verwechselt. Die Minderheit sind die Radfahrer und daran wird sich auch beim Ausbau des ÖPNV nichts ändern. Träumt weiter und lasst die Mehrheit der Berliner mit euren schwachsinnigen Ideen einfach in Ruhe. Irgendwann hört auch dieser Hype wieder auf und dann können wir uns in dieser Stadt wieder auf das wichtige konzentrieren. Und das sind nicht die Radfahrer!

  5. 131.

    Tatsache ist, das es hier in der Stadt mehr Menschen gibt, die statt mit dem Fahrrad lieber mit dem Auto fahren und fahren würden. Verdrehen Sie bitte nicht die Tatsachen nur weil Sie kein Auto haben und nicht in den Genuss kommen ein wenig Privatsphäre während der Heimfahrt oder anderer Unternehmungen zu haben. Danke

  6. 130.

    Bin oft genug halb durchnässt zuhause angekommen. Bis in den Spätherbst / bis 1. Schnee von hier bis Rahnsdorf mit dem Rad. Walddurchfahrt war aber oft herrlich während der warmen Jahreszeit. Bei Kälte Handschuhe vergessen; Tüten aus dem Konsum hielten viel ab.

  7. 129.

    Nein, auf unserem Arbeitsmarkt haben nicht alle ähnliche Chancen, völlig falscher Ansatz, denn elitär verfilzt es sich nach oben und wird reicher und bleibt beim Verfilzen unter sich. Arbeitnehmerrechte hingegen grenzen im Billiglohnland an pure Ausbeutung. Aber der Verzicht auf ein Auto bedeutet doch nicht, einfach arm zu sein, weder finanziell noch ideell, wer es sich leisten kann, verzichtet. Ich habe es getan und finde es befreiend und eher als Luxus. Man spürt sich wieder selbst, ursprünglich, man versteckt sein Ich nicht hinter Motorengeräuschen und Blech. Narren sind doch jene, die in Blechlawinen denken, dass das Leben nichts weiter zu bieten hat, gleichgeschaltet.

  8. 128.

    30 oder mehr Jahre geraucht ? Jetzt viel in frischer Waldluft spazieren gehen. !

  9. 127.

    "Hier in Berlin steigen aber ein erkläglicher Anteil der radfah3er bei feuchtem und kühlen Wetter vom rad ab und fährt dann meist mit Bus und Bahn. BVG und S-Bahn können aber nur schwer Dienstpläne abhängig vom Wetterbericht erstellen, die Fahrzeuge müssten eh für den schlechtwetterbedarf angeschafft werden. "

    Ihre Märchen werden von ständigen Wiederholungen nicht wahrer und entspringen eher ihrem Wunschdenken. Die Zahl der Alltagsfahrer, die bei jeden Wetter fahren, werden stetig immer mehr.

    Die meisten werden auch nicht vom Wetter abgehalten, sondern von rücksichtlosen Autofahrern und Verkehrsplanern und fahren ÖPNV um solche Todesschneisen wie den T-Damm zu überbrücken.

  10. 125.

    "Müßten sie die realen Kosten bezahlen, die sie mit ihren Verhalten verursachen, würden sie sich zweimal überlegen..."

    Wir wollen gar nicht wissen, was wir alles mit unseren Steuern so querfinanzieren und dann nur im geringen Maße davon profitieren oder gar nicht nützen können/wollen. Von daher ist dieser Gedankenansatz im Grunde irrelevant.

  11. 124.

    Erbaut von Chinesen; ist bekannt. In China selbst entstehen ebenfalls noch einige Kohlekraftwerke. Mir misfallen auch die privaten Raketenstarts mit Spaßfaktor für Reiche. Dann die vielen Sats von Musk wie Perlenschnüre. Wichtige Weltraumbeobachtung wird verhindert. Da hoch oben hält sich CO2 so 250 Jahre. Vorwärts immer-rückwärts nimmer. Der Mensch tötet sich selbst auf der schönen Erde. Bescheidener leben ist angesagt. Aber gesünder essen.

  12. 123.

    "Fällt Ihnen nichts anderes ein, als wieder -wenn auch unsichtbar - eine Mauer zu errichten. Sie wollen uns wieder einsperren."

    Der MIV ist es doch der uns ein- und wegsperrt. Kinder und Ältere trauen sich nicht (mehr) mit dem Rad zu fahren. Die Stadt wurde durch und für den MIV komplett zerstört, die Gesundheit und das Leben Tausender ruiniert.

    Das ist in der Tat "irre"!

  13. 122.

    Ich werde mein kleines Auto nicht stehen lassen.
    47 Jahre ohne Auto.
    Immer Bike Bahn Bus
    Jetzt ist die Lunge hin und ich seitdem 14.00 km gefahren...

    Sollen die Leute doch umsteigen die grosse Karren fahren ,fliegen und Motorboot brausen.

    Weniger Konsum ist da wohl das einzige was hilft...






  14. 121.

    Fällt Ihnen nichts anderes ein, als wieder -wenn auch unsichtbar - eine Mauer zu errichten. Sie wollen uns wieder einsperren. Beim Staat die Genehmigung für Ausflüge ins Umland einholen , wie irre ist das denn? Dagegen war ja selbst West-Berlin eine "freie" Stadt.

  15. 120.

    Hier in Berlin steigen aber ein erkläglicher Anteil der radfah3er bei feuchtem und kühlen Wetter vom rad ab und fährt dann meist mit Bus und Bahn. BVG und S-Bahn können aber nur schwer Dienstpläne abhängig vom Wetterbericht erstellen, die Fahrzeuge müssten eh für den schlechtwetterbedarf angeschafft werden. Schauen Sie sich nur mal den Jahresverlauf bei den Zählstellen an. Sich nur mit der Infrastruktur herauszureden überzeugt da wenig, vor allem, wenn man die Wegeslängen vergleicht, die Radler und ÖPNV-Nutzer zurücklegen und bei ersteren sich auch mal anschaut, wie lange die es in den sogenannten Fahrradstädten auf ihrem Fahrzeug aushalten.

  16. 119.

    "Nun noch schnell in die Welt sehen: USA und China reden nur vom Klimaschutz."
    Und Südafrika nimmt grad das 4. größte Kohlekraftwerk der Welt in Betrieb, Laufzeit 50 !! Jahre.
    https://www.welt.de/wirtschaft/article232873545/4764-Megawatt-in-Medupi-Suedafrika-stellt-eines-der-groessten-Kohlekraftwerk-der-Welt-fertig.html

  17. 118.

    Der Firmensitz meines Nachbarn liegt im Bezirk Schöneberg. Arbeitsort aber sind Firmen in ganz Berlin. Töglich fährt er aber von hier mit dem Servicetransporter in die Stadt. Bei Bereitschaft auch 2 x am Tag. Derartige Arbeitsverhältnisse wird es auch weiterhin geben. Fachkräfte sind rar. Von hier mit ÖPNV nicht realisierbar. Teure Stadtwohnung kann er sich nicht leisten. Was nun ?

  18. 117.

    Es ist unnötig dass sie UND ANDERE sich hier so echauffieren. Für diese Vorhaben gibt es auch aktuell keine parlamentarische Mehrheit. Man braucht Jahre für einige neue Radwege. Man hat bis heute im Berufsverkehr keinen attraktiven sauberen komfortablen Nahverkehr geschaffen. Es ist seit Jahrzehnten nicht einmal möglich falsches Parken zu unterbinden. Diese Vorschläge werden weder 2025 noch 2030 annährend Realität.

  19. 116.

    "Das Ganze zu einem geringen symbolischen Fahrpreis! Die Realisierung aber nicht mit einer langen Frist von der Planung bis zur Inbetriebnahme, sondern maximal 3 Jahren und dann maximal 500 Meter Fußweg oder max. fünf Minuten Fußmarsch bis zur nächsten Haltestelle!"

    Es gibt so Leute, die jeden Abend zu ihrem Gott beten er möge ihnen ihre vermeintlich guten Ausreden erhalten.

    Autofahrer und deren Lobby haben 70 Jahre gebraucht die Stadt nachhaltig zu zerstören, das wollen sie in 3 Jahren rückgängig machen? Träumen sie weiter.

  20. 115.

    "Nette Idee". Es sollte auf Grund des höheren Fahrradaufkommen dann aber auch wie beim Auto eine Fahrradsteuer und eine Fahrradhaftpflichtversicherung geben."

    Aber gerne doch. Analog zur KfZ Steuer bei der sie nur einen Bruchteil der Kosten übernehmen wären das ca. 2 Cent im Jahr.

    Aber in Wirklichkeit geht es ihnen ja nur darum die unliebsame Konkurrenz zu schikanieren. Nette Idee, stimmt.

  21. 114.

    Sehr schön !
    1ter Schritt, Bewerbung an die Verkehrsbetriebe schicken, "Ich will Busfahrer werden !"
    2ter Schritt, "Ich bitte um Ausbildung und Beschäftigung zum/als Straßenbahnfahrer !"
    Fragt erstmal die Lebensabschnitzgefährten !
    Bei Ablehnung durch die BVG, Wasserbetriebe und Staatsreinigung anschreiben ! Vielleicht habt Ihr Chancen ! Wenn nicht Corona-Kosten-bedingt Personal abgebaut wird.

  22. 113.

    Und wie hoch war die Lebenserwartung damals ? Sollen jetzt wieder alle mit 60 den Löffel abgeben ?

  23. 112.

    Helsinki hat nur Straßenbahnlinien. Die Stadt ist zwar nur so groß wie in Berlin ein Stadtbezirk aber wozu hier noch mehr sauteure U-Bahnen ? Es gibt ja noch die S-Bahn; was habt ihr nur für Ansprüche ? Autofreier ist schon erst mal gut. Aber wozu dann die Teslas aus Grünheide ? Knutschkugel mit Akku reicht für den Stadteinkauf wenn es ein bissel mehr sein muss. Wohin mit den vielen SUV und Angeberschlorren ? Verschrotten oder nach Afrika ? Klimarettung geht ganz anders. Politiker haben Vorbild zu sein. Wie will man sonst etwas verändern ? Nun noch schnell in die Welt sehen: USA und China reden nur vom Klimaschutz. Wieviel Flugzeuge sind gerade in der Luft und wie viele Schiffe auf den Ozeanen ? Etc.pp

  24. 111.

    Anders als bei den Radwegen wurden nur Wischi-Waschi im Gesetz aufgenommen. Die Schlupflöcher zur Barrierefreiheit des ÖPNB gemäß UN Menschenrechtskonvention sind schon groß, durch die des sogenannten Mobilitätsgesetzes passen ganze Galaxien hindurch ohne dass es auffällt.

  25. 110.

    Ja, Autofahren ist privilegiert. Der extreme Platzverbrauch der Blechkisten, ihr Lärm, ihre Emission von Staub und Schadstoffen – all das wäre für die aufgeregten Kommentatoren ein Anlass, die Polizei zu rufen, wenn es nicht um das heilige Auto ginge. Dann ist das plötzlich erlaubt, dann ist man sogar stolz auf den "satten Sound" des überdimensionierten Motors und der Breitreifen.

    Ich habe gestern in Templin ein schönes Beispiel für diese Bewusstseinsspaltung gesehen. Entlang einer Straße hingen Transparente an den Zäunen und Giebeln: "Nicht noch mehr Verkehr in unserer Straße!" Auf und vor diesen Grundstücken standen die Autos der Bewohner. Ich hätte sie anbrüllen mögen: "IHR seid der Verkehr, gegen den ihr protestiert!"

  26. 109.

    Die KFZ STEUER würde reichen, wenn die KFZ STEUER auch dafür genutzt werden würde. Ist aber nicht der Fall. 30% der KFZ STEUERN werden dem tatsächlichen Zweck zugeführt. Das heißt, 70% werden für andere Dinge genutzt.

  27. 108.

    "Jeder kann sich nur das kaufen, was er sich leisten kann, bei manchen ist es eben nur ein Fahrrad ;-)"

    Ja dann bezahlen sie endlich was sie verursachen! Sie lassen sich ihr Privileg auch noch von der Mehrheit bezahlen, die sie dann terrorisieren.

    Müßten sie die realen Kosten bezahlen, die sie mit ihren Verhalten verursachen, würden sie sich zweimal überlegen mit dem Auto zu fahren.

  28. 107.

    Aus verschiedenen Gründen fahre ich seit über 10 Jahren fast nicht mehr in die Berliner Innenstadt. Ohne vernünftigen Grund gar nicht! Andererseits bin ich aus gesundheitlichen Gründen, auf einen privaten PKW ständig angewiesen. Wer fährt denn heutzutage noch mit dem Auto innerhalb der Innenstadt zu Berufsverkehrzeiten? Meist Menschen, welche die gesamte Struktur in Berlin am Laufen halten. Außerdem, wenn die privaten PKW in Berlin abgeschafft werden sollen, dann muss auch vorher ersatzweise eine attraktive Infrastruktur geschaffen werden, die derzeit vorhandene, ist unzureichend! Speziell in allen Bereichen des ÖPNV muss neu- bzw. umgebaut werden. Busse, O-Busse (perspektivisch), Straßenbahnen U- und S-Bahn und diese müssen zu jeder Tageszeit 365 Tage im Jahr und 24h/7 Tage die Woche zur Verfügung stehen. Der Takt kann natürlich nach Wochentag und Uhrzeit variieren. Auch ohne Probleme sollte dann für jeden Passagier ein Sitzplatz zur Verfügung stehen! Das Ganze zu einem geringen symbolischen Fahrpreis! Die Realisierung aber nicht mit einer langen Frist von der Planung bis zur Inbetriebnahme, sondern maximal 3 Jahren und dann maximal 500 Meter Fußweg oder max. fünf Minuten Fußmarsch bis zur nächsten Haltestelle!

  29. 106.

    Sollte man in der Tat wohl explizit in den Gesetzenentwurf aufnehmen. Eigentlich ist der Ausbau ja schon seit dem Mobilitätsgesetz beschlossene Sache, aber das scheint unsre Regierung irgendwie nicht mitbekommen zu haben.

  30. 105.

    Dreckige Busse und Bahnen sowie die ebenfalls verdreckten Bushaltestellen und Bahnstationen. Zusätzlich Drogendealer und -konsumenten oder andere Klientel die aufdringlich und aufgrund div. Konsums gefährlich werden (können).

    Da wundert man sich ernsthaft warum immer noch so viele mit dem Auto fahren? Mit dem Fahrrad fahren wäre eine Alternative, funktioniert aber nur gut mit einem Schrottrad, da es ansonsten geklaut wird oder mit einer sicheren Unterstellmöglichkeit.

    Und wenn man schon von guten Gründen für das Privileg Auto fahren zu dürfen spricht, die Fahrt zur Arbeit um Steuern und Abgaben für unseren Sozialstaat zu erarbeiten reicht da wohl nicht aus.

  31. 104.

    "Es ist wirklich erschreckend, mit welcher Kaltschnäuzigkeit bestimmte Gruppierungen den Menschen diktieren wollen, wie sie zu leben haben. Mit einer freiheitlichen Gesellschaft hat das nichts mehr zu tun."

    Da stimme ich ihnen zu. Es ist eine bodenlose Frechheit wie eine brutale und rücksichtslose Minderheit der Autofahrer Gesundheit und Leben der Mehrheit bewußt gefährdet. Es ist überfällig dass sich das ändert.

  32. 103.

    "Es ist wirklich erschreckend, mit welcher Kaltschnäuzigkeit bestimmte Gruppierungen den Menschen diktieren wollen, wie sie zu leben haben. Mit einer freiheitlichen Gesellschaft hat das nichts mehr zu tun."

    Da stimme ich ihnen zu. Es ist eine bodenlose Frechheit wie eine brutale und rücksichtslose Minderheit der Autofahrer Gesundheit und Leben der Mehrheit bewußt gefährdet. Es ist überfällig dass sich das ändert.

  33. 102.

    "Kaum kommt der 1. Frost"

    In Berlin gab es im letzten Jahr 26 Frosttage (Tage mit Nächten (!) unter 0 Grad), dass Jahr zuvor 31. Keine unüblichen Werte. Dazu sind Berliner Winter ehern trocken.

    Beachtlich übrigens, dass Sie das Wahlverhalten der Bewohner Ihrer Straße kennen und auch noch die Zeit haben zu beobachten, mit welchen Verkehrsmittel die sich so den lieben langen Tag fortbewegen.

  34. 101.

    Ich lese hier Realist. Ist das ihr Ernst? Schauen sie doch einfach auch mal auf das flache Land,wo die Wege weit sind und kein ÖPNV im 20-Minutentakt fährt,wenn überhaupt.

  35. 100.

    Relevant ist der Gesetzestext und kein Blabla! Die Einschränkung, dass zuerst der ÖPNV ausgebaut werden muss, steht wo gleich in dem Gesetzesentwurf, auf den Sie gerne verweisen?

  36. 99.

    Das Stimmt... wenn die Temperatur in den Keller geht bzw. es Stürmt und Regnet sind 80% Radfahrer verschwunden...

  37. 98.

    Es gibt allerdings keine generelle Erlaubnis für Gehbehinderte wie das bisher einfach bei anderen Zufahrtsbeschränkungen mit den EU-Parkausweis möglich ist Der Gesetzesentwurf sieht auch dafür Anträge vor, ähnliches gilt auch für den Personen- und den Güterwirtschaftsverkehr, sprich für Handwerker und Lieferanten. Wenn Sie schon darauf verweisen, dass der Gesetzesentwurf einsehbar sei, sollten Sie das auch mal tun und nicht nur auf die beschönigende Aussage hier im Interview kopieren.

  38. 97.

    Na ich höre jetzt schon die Autoindustrie aufschreien, wenn das wahr wird. Denn dann wollen andere nachziehen. Viel Spaß dann beim Zahlen von Arbeitslosengeldern, weil die Autoinsdustrie tausende Mitarbeiter entlassen wird. Zudem nehmen dann die Länder weniger Mineralölsteuer ein, bedeutet also auch noch leerere Haushaltskassen. - Ich amüsiere mich jetzt schon. Berlin wird weiter zum Dorf gemacht.

    Gott sei Dank wohne ich am Stadtrand und habe mit der Innenstadt nicht viel am Hut. Ist eh viel zu teuer geworden (speziell das Wohnen). Freunde in anderen Stadtrandlagen werden dann eben weniger besucht oder über das Umland angefahren. Ob längere Umwege dann ökologisch besser sind, dürfte wohl bezweifelt werden.

    Das Autofahren wird man nicht verbieten können. Zumal das Netz der Öffentlichen zu wünschen übrig lässt und Neubauten von U-Bahn, S-Bahn und Tram meist schon von Umweltschützern im Keim erstickt werden.

  39. 96.

    Es wird gern mehr Rad gefahren, aber meist nur bei schönem Wetter. Ich sehe es bei mir in der Straße. Anteil Wähler der Grünen über 30%. Manche besitzen gleich 2 SUV, fahren von Frühling bis Herbst mehr Fahrrad als Auto. Kaum kommt der 1. Frost, werden diese Radfahrer sofort zu reinen Autofahrern.

  40. 95.

    In Berlin Legen Radfahrer im Schnitt 3.6km zurück. Auf dem E-Rad sind es aber plötzlich schon 6.3km. Im Auto 7.8km. Die meisten Kilometer werden natürlich mit dem ÖPNV zurückgelegt, aber das wissen Sie ja. Den ÖPNV weiter auszubauen ist ja auch ein Anliegen dieses Volksentscheids.

  41. 94.

    Könnten sie mal sachlich bleiben. Wo werden denn Radfahrer subventioniert ? Reiner Populismus.

  42. 93.

    Stichwort Klimawandel:
    Meinen Sie allen Enstes, es interessiert das Weltklima, ob im Berlin keine Autos mehr fahren?
    Solange solche Länder wie China, Indien, USA, etc CO2 ohne Ende abgeben, können wir uns zurück in die Steinzeit entwickeln. Das hätte wahrscheinlich auf das Welklima die gleiche Wirkung, wie das Auto-Verbot in Berlin.

  43. 92.

    Die KFZ Steuer ist viel zu niedrig für die Schäden die KFZ anrichten.

  44. 91.

    Die Bürokratie, die für diese Genehmigungsverfahren notwendig, wird uns viel Freude machen. Unsere Verwaltung ist doch schon jetzt überfordert. Ich hoffe, dieser Volksentscheid kommt nie zustande.

  45. 90.

    Hi, Piepenpaule, Ihr Nickname ist doch hoffentlich nicht Ihre Sicht auf berufstätige Frauen? Abgesehen davon, dass eine alleinerz. Frau mit 3 Kindern schwerer eine Arbeit bekommt,-- und ob sie dann so viel verdient, um sich ein Auto leisten zu können? Ich denke, wohl eher --nicht. Ich habe es abgeschafft, weil mein derzeitiges Einkommen nicht mehr reicht, um alles rd. um einen (gebr.) Kleinstpkw "stemmen" zu kön-nen. Aber wieviele schränken sich total ein, um das "Mobilitäts"mittel Auto halten zu können? Da ist doch das Problem. Da kann nur der ÖPNV helfen. Ich bin mir sicher, dass der ÖPNV, wo er für gut befunden, auch angenommen wird. Nur müssen falsche polit. Entscheidungen heute und v.a. in der Zukunft teuer bezahlt werden. -- Und das Problem Verkehr nur auf den inneren S-Bahn-Ring, oder auf Berlin allg. zu beschränken, wie sich das Hr. Wiesemann denkt, ist dann wohl recht piepenpaulig gedacht.

  46. 89.

    Es wird höchste zeit das sich die Mehrheit gegen die Autofahrer durchsetzt. Es geht hier um mehr als die Befindlichkeiten von Besitzern privater KFZ, Stichwort Klimawandel. Aber davon wollen Autofahrer nichts hören. Jahrzehntelang wurden die Autofahrer bevorzugt, langsam wird es Zeit das ein Ausgleich stattfindet.

  47. 88.

    Was im Interview völlig vergessen wurde ist die Tatsache, dass die meisten Menschen in Berlin gerne öfter mit dem Rad fahren würden, sich aber im Moment nicht trauen. Das wird sich ändern, wenn die kleine Minderheit, die mit ihren Autos andere gefährdet und bedroht, von den Straßen verschwindet. Wenn es kaum noch Autos gibt, braucht man auch keine Ampeln (mit roter Welle) und benutzungspflichtigen Radwege mehr, dadurch reduziert sich die Reisezeit mit dem Fahrrad in der Stadt dramatisch.

    Ich kann mir deshalb gut vorstellen, dass der ÖPNV durch ein Autoverbot in Wirklichkeit entlastet wird, weil viele Leute vom ÖPNV auf das Fahrrad umsteigen.

  48. 87.

    Autofahrer werden in Deutschland von der Gesellschaft subventioniert. Das zeigen zahlreiche Studien. Zum Beispiel von der TU Dresden, hier eine Zusammenfassung: https://tu-dresden.de/bu/verkehr/ivs/dike/ressourcen/dateien/wissen/dike_vortrag_externe_kosten.pdf?lang=en

  49. 86.

    Radfahrer legen in Amsterdam allergis im Schnitt gerade mal 3 km zurück. Der Modal Split In Kopenhagen sieht einen höheren MIV-Anteil am Modal Split als hier der Millionenmetropole. Paris hat begonnen, die Länge des Metronetzes zu verdoppeln. Hier verspricht die SenUVK zwar viel, macht aber wenig.

  50. 85.

    "Zuerst müsste ein attraktives Angebot für den ÖPNV geschaffen werden. "

    Eine einfache, schnelle, kostengünstige Art ist: wo möglich, eine Fahrspur oder Parkstreifen im Busspuren umwandeln. Exklusiv für Busse wäre optimal, aber ist wohl rechtlich nicht möglich (da Bundesrecht aka Autolobbyist Scheuer Andi)

  51. 84.

    Wenn Sie den Artikel aufmerksam lesen finden Sie folgende Passage:

    "Wir haben bei dem Gesetzentwurf darauf geachtet, dass das möglichst ausgewogen ist. Dass wir schauen, dass Menschen, die wirklich auf das Auto angewiesen sind, weiterhin mit dem Auto unterwegs sind. Dazu gehören zum Beispiel Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Handwerker und Handwerkerinnen, Lieferdienste und so weiter"

    Sie können also einfach weiter mit dem Auto fahren, stehen dann aber nicht mehr im Stau.

  52. 83.

    Es steht Autofahrern sicher frei sich bei der Gruppe zu beteiligen. Ich sehe auch nicht wo das Problem ist Newsletter über einen Service aus Amerika zu verschicken.

  53. 82.

    Es wird doch Niemand ernsthaft behaupten das die Verkehrssituation in Berlin gut oder gar perfekt ist. Hier wird nur ein Vorschlag gemacht wie man das Problem lösen könnte, wir leben nun ein mal in einer Zeit der Dilema in der es keine 100% richtig oder falsch Entscheidungen gibt doch das sich etwas ändern/verändern muß liegt doch auf der Hand ohne würden wir noch in der Höhle leben, dieses jeder gegen jeden bringt uns doch nicht weiter und noch kann man gestalten, es werden die Zeiten der Notwendigkeiten kommen doch dann ist es zu spät, und noch ma,l es ist nur ein Vorschlag, eine Idee, beteiligt euch, alles ab zu lehnen ändert nichts am Istzustand und das ist doch der kleinste gemeinsame Nenner.

  54. 81.

    Der deutsche Michel und sein Auto ist wie der Ami und seine Knarren. Ohne kann er nicht; meint er sei nichts wert. Immerhin ist diese Abhängigkeit eine gute Möglichkeit für den Staat Steuergelder zu kassieren. Lieber zahlen als ohne Auto ist das Credo.

  55. 80.

    ...und übrigens ohne Steuern, auch enorme Kfz-Steuer, die jetzt schon in großem Maße für Sozialleistungen ausgegeben wird, kein Sozial-Staat. Am 2nd-Hand- oder geklautem Fahrrad nimmt der Staat nichts ein. Wer Rad fährt, statt den ÖPNV zu nutzen, benimmt sich imho völlig egoistisch. Also würde es auch reichen den ÖPNV auf ein Minimum zu reduzieren, damit Oma Bräseke 1x die Stunde zum Kaffeeklatsch kann.

  56. 79.

    Lt. Webseite kommen Newsletter aus Seattle/USA - Begründer dieser Aktion ist eine Privatperson aus Friedrichshain. Bezeichnend ist diese Aussage auf der HP:"Unsere Gruppe besteht sowohl aus leidenschaftlichen Radfahrer*innen als auch aus Menschen, die gerne zu Fuß gehen oder Berlins gut ausgebauten Nahverkehr nutzen.(...)Wir möchten inklusiv und diskriminierungssensibel zusammen arbeiten. Wir möchten dass diverse Perspektiven und Hintergründe in der Gruppe vertreten sind. Rassismus, Sexismus und Menschenverachtung jedweder Art haben bei uns keinen Platz.
    Es ist dikriminierend, wenn diese Gruppe in dieser Aussage KfZ-Nutzer ausschließt und damit diskriminiert - das ist nicht Menschenverachtend? Damit stellt sich der Begründer über eine Gruppe anderer Menschen in dieser Stadt - und die Mitmacher*ìnnen ebenso.
    Viele Grüße von einem radelnden KfZ-Nutzer - Euch unterstütze ich NIE.

  57. 78.

    Das Wort "Privileg" bedeutet ein "Ausnahmerecht" oder "Vorrecht". Das heißt, man hat eigentlich kein Recht, Auto zu fahren? Das wundert mich, denn ich dachte, es gäbe dieses Recht, sich selbst für oder gegen die Mobilität mit einem Pkw zu entscheiden. Es wird ja auch teuer bezahlt. Der Staat kassiert beim Kauf eines Wagens viele Tausend Euro (MwSt) und zusätzlich nochmal im Laufe der Jahre viele Tausend Euro in Form von direkten oder indirekten Steuern (Kfz-Steuer, Benzin, Strom etc.). Die Autofahrer zahlen also durchaus für die Infrastruktur. Gibt es kein Recht mehr auf Mobilität mit dem Pkw, wäre es notwendig, die anderen Verkehrsteilnehmer zur Kasse zu bitten.

  58. 77.

    Ich denke, genau das ist die traurige Realität. Drei schreiende Kinder, also jüngere, eine alleinerziehende Mutter? Vermutlich wird sie gar nicht oder nur wenig arbeiten bei schlechter Bezahlung. Aufstocken höchstwahrscheinlich. Diese Mutter hat gar kein Auto! Hier gibt es ein ganz anderes zu lösendes Problem. Unterstützung von Alleinerziehenden!

  59. 76.

    Jeder hat die gleichen Chancen am Arbeitsmarkt. Es geht auch nicht um die Reichen. Die fahren mittlerweile E-SUV oder haben Boten für Berlin. Die von Ihnen erkannte "Schuldigengruppe" sind aber die Neider welche dem 08/15-Arbeitnehmer mit eigenem Auto auf das eigene Niveau herunterziehen wollen. Das Auto ist ein Gebrauchsgegenstand, und das Fahrrad Zeitverschwendung, und gerade dann wenn der ÖPNV in der Nähe ist, ist es mehr als fraglich dass das Fahrrad das Allheilmittel sein soll. Unsozial ist auch wenn man geizig Rad fährt statt den ÖPNV vor der Türe zu nutzen.

  60. 75.

    Was für eine Anmaßung! Warum soll Autofahren ein Privileg sein!
    Natürlich wäre eine Reduzierung des Individualverkehrs wünschenswert. Aber doch nicht auf diese übergriffige Art und Weise!

    Außerdem stimmt die Reihenfolge des Vorgehens nicht. Zuerst müsste ein attraktives Angebot für den ÖPNV geschaffen werden. Berlin hat im Jahre 2021 zum Beispiel immer noch nicht den Umfang des S-Bahnnetzes von vor dem Krieg wiederhergestellt. Etliche Strecken sind noch immer eingleisig. Trotz des inflationären Geredes von einer "Verkehrswende".

  61. 74.

    In diesen Studien wird aber auch dargelegt, dass das Rad nur auf den kurzen Strecken bis 3.5km benutzt wird. Danach entweder die Oeffentlichen oder das Auto.
    Wenn man schon Studien benutzt dann ganz.

  62. 73.

    Lieber Piepenpaule,
    jetzt müsste man mal schauen, wie viele Alleinerziehende sich in Berlin tatsächlich ein Auto leisten können.. In meinem Dunstkreis keine einzige. Da geht die Kohle für die Miete drauf.

  63. 72.

    Das haben unsere Vorfahren auch geschafft, ganz ohne Auto und mit einem klapprigen Fahrrad mit Korb hinten, Korb vorne und zusätzlichem Sitz. Gearbeitet haben alle Vollzeit, danach Kinder einsammeln und einkaufen. Warum sollte das eine moderne Frau der Neuzeit nicht ebenso schaffen? Die Leute waren alle glücklich und haben ihre Situation als völlig normal angesehen.

  64. 71.

    Ich bin sehr stark gehbehindert,brauche zb einen Rollator, aber Autofahren ist möglich. Etwa einmal in der Woche brauche ich meine Tochter & Enkelin in Berlin. Mit den Öffis wäre das schlicht nicht möglich, bei Ankunft wäre ich zu Tode erschöpft. Was bieten sich mir dann in Zukunft für Alternativen? Taxi ist auch Auto, da kann ich preisgünstiger selber fahren.

  65. 70.

    Diese zeitlich und räumlich undifferenzierte Diskriminierung der individuellen Entscheidung des Fortbewegungsmittels lehnen wir ab. Wer mit einem Kleinwagen oder einem kleinen schadstofflosen Elektroauto aus seiner Garage, wo er kein öffentliches Straßenland benutzt, durch die Innenstadt ins Umland fährt, wird auch diskriminiert. Diese ideologisch verblendeten Forderungen lehnen wir ab. Als Notwehr sehen wir uns gezwungen ggf. auch Parteien zu wählen die das konsequent ablehnen. Auch wenn wir sie ansonsten gesellschafts- und wirtschaftspolitisch ablehnen. Wir werden alle politischen Kräfte unterstützen die das verhindern wollen.

  66. 69.

    Ich stelle mir gerade die allein erziehende Mutter vor, die von Arbeit kommt, durch die Stadtbezirke hechelt, drei ihrer schreienden Kinder einsammelt, den Einkauf der nächsten Tage in der anderen Hand. Und das ganze in öffentlichen Verkehrsmitteln. Schöne Vorstellung.

  67. 68.

    Wenn eine Person für ein tägliches Nutzungbedürfniss von 1 Stunde für die restlichen 23 Stunden 2 Tonnen Verbundwerkstoff mit einer Fläche von 6 - 10 m² einfach an den Straßenrand stellen darf, dann ist das schon ein Privileg.

  68. 67.

    Gute Idee ... führen wir wie beim Kfz eine Steuer ein, nehmen dann aber analog die emmissionsfreien Fahrzeuge davon aus :)

  69. 66.

    Ja! Wer will den das kontrollieren? Jetzt ist doch ständig Personalmangel ein Thema! Ich dachte Sonntag Mittag ist Märchenstunde! Ach ja! Dann gib5 es wieder eine neue „ Demobewegung“ unglaublich

  70. 65.

    a) Die aufgeheizte Diskussion Auto vs. Radfahrer führt zu nichts. Diese wird von Lobby Vereinigungen instrumentalisiert, um Ängste zu schüren.
    b) Weniger Autos führen zu deutlich mehr Lebensqualität für alle. Das sagen Studien und ein Besuch in Amsterdam, Kopenhagen etc. Selbst Paris hat dies erkannt und sich radial verändert.
    c) Was klar ist: eine Zukunft, in der motorisierte Individualverkehr die jetzige Rolle spielt kann und wird es nicht geben. Das muss klar sein. Es seid denn, die Gesellschaft einigt sich darauf dass Umwelt- und Klimaschutz egal sind und wir sagen der nachfolgenden Generation: Pech gehabt.

  71. 64.

    Der eigentliche Reichtum meiner Person begann mit dem Verzicht auf eine verkrümmte Haltung, Zwangshaltung und dem elendigen Suchen nach Parkmöglichkeiten, dem Loslassen von einem Haufen Metall und Plaste, der im Jahr immer mehr Wert verlor und geputzt und gefüttert werden wollte, Steuern und Versicherungen kostete und an dem andere meinen Status erkennen wollten. Erst war es wie eine Sucht, die man nicht entbehren könnte, aber dann erschien es mir wie die größte Freiheit, die man sich vorstellen kann. Dahin werden viele noch kommen, der eine aus Erkenntnis und der andere, weil er sich das nicht mehr leisten kann.

  72. 63.

    Ich bin dafür, doch sollte der Nahverkehr in Berlin so angelegt werden, dass Taktungen und Anschlüsse so gestaltet sind, dass sich die Fahrzeiten z.B. von Reinickendorf nach Köpenick nicht anfühlen wie eine Tagesreise. Zugausfälle, Verspätungen wegen versch. technischer Unzulänglichkeiten etc. sind leider an der Tagesordnung und tragen wenig zu einer Bereitschaft bei, das Auto stehen zu lassen.

  73. 62.

    "Massiver Ausbau des ÖPNV" Wie soll der denn aussehen? Taktverkürzungen sind auf der "Ost-West" S-Bahn nicht mehr möglich. Bei den meissten U-Bahn Strecken sieht es zu den Stoßzeiten ähnlich aus. Man müsste also zusätzliche Strecken bauen. Das wird sicher lustig, wenn man vom Ostbahnhof bis Charlottenburg alle anliegenden Grundstücke enteignet, um zwei zusätzliche S-Bahn Gleise zu ziehen... Neue U-Bahn Strecken? Kosten und Dauer kann man schön an der U5 Verlängerung abschätzen... Also Busse? Um eine S-Bahn mit Füllgrad "Friedrichstraße 16:00 Uhr" zu ersetzen braucht es 10 Gelenkbusse. Fährt dann alle 20 Sekunden ein Bus?

  74. 61.

    Das beurteilen anscheinend ständig frustrierte urbane Menschen, die mit Neid auf das schauen, was ihnen, aus welchen Gründen auch immer, entweder vergönnt ist oder sie einfach nur Wut darüber haben, dass andere Menschen nicht ihren Idealen folgen. Und diese Frustration darüber entädt sich in solchem sinnlosen Aktionismus.

  75. 60.

    Irgendwie verstärkt sich fast stündlich mein Eindruck, ich lebe in einer riesigen Irrenastalt.

  76. 59.

    Deutschland wird von der Autolobby regiert, das wird leider niemals kommen wenn die CDU usw. nicht Opposition ist.

  77. 58.

    Sie missachten diejenigen, die es sich leisten könnten, aber eben nicht wollen. Denn Freiheit ist immer eine Freiheit des selbstgewählten Tuns und des selbstgewählten Lassens. Wem die (bloße) Möglichkeit zum faktischen Zwang gerät, kann schwerlich von innerer Freiheit reden.

  78. 57.

    Erst einmal muss der ÖPNV ausgebaut und viel mehr Kapazitäten geschaffen werden. Und wenn das geschafft ist, wäre die Idee vorstellbar. Es müssen doch erst die Voraussetzungen vorhanden sein. Genau wie in Köpenick tausende neue Wohnungen entstanden sind und noch viel mehr gebaut werden sollen, aber es kein Verkehrskonzept gibt und es sieht auch nicht so aus, als ob sich das in absehbarer Zeit ändern wird. Versprochen wurde vor vielen Jahr sehr viel, geschehen ist gar nix.

  79. 56.

    Der Gesetzesentwurf ist online verfügbar unter http://volksentscheid-berlin-autofrei.de

  80. 55.

    Und manch einer ist so reich, der denkt tatsächlich, arme Menschen wären kein Produkt des eigenen Reichtums, sondern eine schuldige Gruppe, die sich nichts leisten kann. Das ging nach hinten los und alles was diese Gesellschaft benötigt, sind arrogante, unsoziale und weltfremde und wohlgefällige Reiche.

  81. 54.

    Sie dürften dann ja auch weiterhin Auto fahren. Nur halt innerhalb des S-Bahnrings nicht mehr so oft. Heute dürfen Sie ja auch nur da fahren wo Autofahren erlaubt ist.

  82. 53.

    Erst wenn die letzte Fabrik nach Ostasien, der letzte Müllsack nach Afrika, der letzte Obdachlose aus der Stadt und das letzte Auto hinter den Autobahnring verbannt ist, werdet ihr merken, dass ihr in eurer grünen Wohlstands- und Wohlfühloase verdammt einsam seid! /Sarkasmus off

  83. 52.

    Das sehe ich etwas differenzierter: jeder kann sich das kaufen, was er/sie mag - ob es sich geleistet werden kann oder nicht - das entscheidet immer noch jedes Individuum für sich. Ich kenne viele, die trotz "des sich Leisten könnens" sich kein motorisiertes Fahrzeug zulegen und bewusst innerstädtisch ohne eigenes KfZ leben. Aber diese Leute hacken nicht auf anderen herum oder fordern von anderen VErzicht - sondern nur etwas Blick auf Wirtschaftlichkeit und Umwelt. Mir macht die Automobilität hier in Berlin übrhaupt keinen Spaß, aber es ist ne Notwendigkeit - warum - geht niemanden etwas an - es ist nunmal Tatsache. So es geht, verzichte ich gerne, bin dann als Radler aber immer wieder überrascht, wieviel Radelnde überhaupt nichts von den gängigen Regeln verstehen, diese kennen oder akzeptieren. Dann wundert mich eh nichts mehr und ich fahre dann doch lieber mal mit dem KfZ, weil ich keinen Bock habe, von verrückten Regelbrechern auf Fahrrädern umgenietet zu werden.

  84. 51.

    ""Nette Idee". Es sollte auf Grund des höheren Fahrradaufkommen dann aber auch wie beim Auto eine Fahrradsteuer und eine Fahrradhaftpflichtversicherung geben."
    Na da würde mit Sicherheit etwas passieren. Wie sollen sonst die Steuerausfälle von Treibstoff, Werkstatt, Zubehör, TÜV, Sachverständiger, Parkraumbewirtschaftung, Autohäuser, KFZ Steuer/Versicherungen und Zahlungen an event. Arbeitslose ausgeglichen werden.
    Wäre doch mal interessant wieviel Steuern da Berlin verloren gehen.

  85. 50.

    Das 24 Stunden sieben Tage in der Woche ein Öffentliches Verkehrsmittel zur Verfügung steht das alle zehn Minuten zur Verfügung steht ist logistisch utopisch und unbezahlbar. Wo sollen die Menschen parken und fahren die von innerhalb des S-Bahnringes weit nach außerhalb fahren?

  86. 49.

    Innerhalb der Ringbahnblase wird nur zu einem kleinen Teil geMIVt, der große Rest ist schon Umweltverbund. Wenn die Nachbarn der nach Berlin zugezogenen Frau Jarasch allerdings die Welt jenseits des Ringes betreten wollen, geschieht die ähnlich häufig wie es alle Berliner handhaben mit dem PKW. ÖPNV und MIV haben einen sehr ähnlichen Anteil am Modal Split. Das würde bedeuten, dass man doppelt so viel Kapazität für Busse und Bahn bereitstellen muss, dass der surreale Traum aufgeht. Wenn RRG schon nichtmals in der Lage ist, die versprochenen Busspuren auszuweisen und den Koalitionsvertrag bzgl. der Tram zu erfüllen, in welchem Jahrtausend soll dann der ÖPNV ausgebaut sein? Auch bei den Schönwetter-Radwegen gab es Kritik am Tempo. Na, und dann erklären Sie mal den berufspendelnden Brandenburgern, dass das mit Autofahren nach Berlin bald Essig sein wird, weil Sie das für ein Privileg halten. Die werden Sie auslachen und auf die im Berufsverkehr völlig überfüllten Züge verweisen.

  87. 48.

    Ein Vorgeschmack auf dessen, wenn Grün gewählt wird. Dann bitte nicht jammern, selber Schuld

  88. 47.

    Was können die Berliner dafür, dass sich der Senat NICHT dem Willen der Bürger beugt?
    "Deutlich mehr Autos in Berlin und Brandenburg verkauft"
    https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2021/07/pkw-neuzulassungen-berlin-brandenburg.html
    Was können die Berliner dafür, dass die Straßen und Parkplätze reduziert wurden und deshalb es es Anschein macht dass es voll auf den Straßen ist?
    Was können die Berliner dafür, dass die BVG das Privileg hat Luft zu transportieren, und trotzdem Busspuren bekommt?
    Was können die Berliner dafür, dass Initiativen nach Berlin pilgern um im Auftrag der Parteien Stimmung in einer fremden Stadt zu machen?

  89. 46.

    Besonders störend sind die Firmenfahrzeuge wie LKW Transporter PKW die neben dem Privatfhz des Fahrers im und auch im Randbereich eines Wohngebiet stehen. Womöglich noch mit grünem Nummernschild aber gefühlt immer vor den Bordsteinabsenkungen. Mir graust es dann vor den neuen Transportmitteln (Lastenräder mit Anhänger&Co.)die dann auf den Gehwegen rumstehen. Für die Anwohner wird sich nichts ändern.

  90. 45.

    Frau Günther, Senatierende der Grünen, hat 2017 in einer Verkehrsbefragung ermitteln lassen, dass eine knappe Minderheit von 43,3 % der Berliner Haushalte *keinen* Zugriff auf mindestens einen PKW haben. Schauen Sie sich dabei auch mal die Aussage des Amtes für Statistik genauer an. Firmenwagen fallen bei dem durch das Raster.

  91. 44.

    Nicht jeder wohnt mitten in der Stadt, hat seinen Supermarkt in Gehweite, seine Schule und Kindergärten nebenan und die Arbeit 3km entfernt per Bus oder Rad erreichbar.
    Wir wohnen am Stadtrand. Der Bus ist morgens, wenn alle zur Arbeit oder Schule wollen, schon jetzt so überfüllt, dass nicht immer jeder mitgenommen werden kann. Die Tochter spielt Fußball. Der Verein ist 12km entfernt und per ÖPNV in etwa 1 Std. erreichbar. Da noch jung und der Weg durch den Wald, muß sie begleitet werden. Am Wochenende dann ein Spiel morgens um 9:00, mal in Mahrzahn, mal in Tegel, mal in Rudow,... Der Supermarkt ist 2km entfernt und bei einer großen Familie reicht ein Lastenrad nicht aus - klar man kann auch mehrmals hintereinander fahren und so den ganzen Tag damit verbringen. Man ist kein Handwerker, hat aber ständig Kunden mit 3 Koffern voller Geräte zu besuchen. ...
    Ich wiederhole, es gibt nicht nur Menschen, die sich nur im Nahbereich ihrer Wohnung bewegen (können).

  92. 43.

    Das sehe ich auch so.
    Wieso ist Autofahren eigentlich ein Privileg? Neid frist Seele auf, oder was.
    Jeder kann sich nur das kaufen, was er sich leisten kann, bei manchen ist es eben nur ein Fahrrad ;-)

  93. 42.

    Was für eine Schwachsinnige Idee..... wird nie Funktionieren aber träumen kann man ja weiter.

  94. 41.

    An Herrn Wiemann wäre die Frage zu richten, wie die Umgestaltung konkret vonstatten gehen soll. --Ich habe vor kurzem eine (Wohn)Stadt erleben dürfen, wo praktisch nur auf den Hauptmagistralen Fahrzeugverkehr brauste. O.k. da fehlten noch viele Stadtbäume, das könnte ja noch werden. Es war Wochentag & ziemliche Ruhe in den Straßen. Nicht ein Lastenfahrrad, ganz wenige Fahrradfahrer, die jeden Platz der Welt gehabt hätten. Schöne Umgebung! Und trotzdem stimmen Menschen mit den Füßen ab.-- Statt des Bashings Fahrradfahrer vs. Autofah-rer fortzusetzen, sollten Sie sich mutig für den Ausbau der S- und U-Bahn in den Kampf begeben. Auch wenn der U-Bahn heute leider teuer ist, aber dass sie Zukunft haben wird, ist längst erwiesen! Man darf den Altvorderen/ Stadtvätern im Westteil Berlins herzlichst für ihre Weitsicht danken.Die Zeiten waren nur bedingt rosig. Es muss "grenzüberschreitende" Lösungen geben, die den Stadtrand stärken.Wo ÖPNV stark ist & desh. angenommen wird, erübrigt sich 1Pkw.

  95. 40.

    Gleiches Recht für alle!
    Fahrradnummern, Fahradversicherung, StVO gilt auch für Fahrradfahrer, Bußgelder ebenso, Park- und Abstellplätze, Fahrrad-TÜV usw.
    Wer das eine will, muss auch das andere mögen!
    Ich fahre übrigens kein Auto, für alle, die schon wieder Schaum vorm Mund haben ;-)

  96. 39.

    Endlich ein konstruktives Konzept, das und aus der Autowüste herausführen kann. Wünsche gutes Gelingen! Leider dominieren in diesem Kommentarbereich die Auto-Egomanen, die von Verlustängsten geplagt werden, weil sie den großen Gewinn für die Gesellschaft hinter ihrer kleinen, notwendigen persönlichen Veränderung nicht sehen. Zusammenleben funktioniert nur, wenn ich die Freiheit des anderen achte, siehe Grundgesetz. Tödliche Gefahren der Autos müssen daher reduziert werden.

  97. 38.

    "Dieses Privileg" HA HA HA
    Ich habe eine Zusicherung vom Bundkraftfahrtamt dass ich unbefristet Autofahren darf. Übrigens in allen EU Staaten. Mal sehen was das BVerfG oder der EuGH zu seiner Diktatorischen Ambition sagt...
    Hr. Wiemann kann sich ja aufs Rad schwingen, die Rad-Wege gäbe es ohne uns Autofahrer nicht. Ein Dankeschön wäre jetzt mal fällig.

  98. 37.

    Ich habe garkein Auto :-) Fahre schon mein Leben lang nur mit Öffis und Fahrrad.
    Trotzdem finde ich dieses Interview völlig weltfremd. Nix Konkretes, was diese Initiative machen will, nur Schuldzuweisungen an andere, lauter Hätte-Könnte-Würde. Schönen Dank, ich komme mir vor wie bei meinen pubertierenden Kindern.

  99. 36.

    vollkommen richtig
    ""Nette Idee". Es sollte auf Grund des höheren Fahrradaufkommen dann aber auch wie beim Auto eine Fahrradsteuer und eine Fahrradhaftpflichtversicherung geben."

  100. 35.

    Die Minderheit der Radfahrer und Grünen drangsaliert den Rest der Berliner. Die Radfahrer sind zu dem die höchst subventionierte Gruppe neben den Studenten im ÖPNV.

  101. 34.

    Mir wird niemand vorschreiben, wie ich mich hier bewege, weil es niemanden etwas angeht, aus welchem Grunde ich auf das genutzte Verkehrsmittel angewiesen bin. Wie frustriert muss jemand sein, so in die Entscheidungsfreiheit von anderen Menschen eingreifen zu müssen? Damit schreibt er den mündigen Bürgern das ab, was er für sich beansprucht und das ist in höchstem Maße arrogant.
    Berlin wird immer mehr Spielplatz für Egomanen und Egoisten, zu Fuß, auf 2 oder 4 Rädern.

  102. 33.

    Wie weltfremd ist Herr Wiemann eigentlich.....den Blödsinn den er von sich gibt, da kann man nur mit dem Kopf schütteln.
    Er muss bestimmt nicht morgens um vier von einen Ende zum anderen Ende der Stadt um zur Arbeit zu kommen, mit einem ÖPNV der um diese Zeit eine Zumutung ist und ein großes Sicherheitsrisiko darstellt. Oftmals wechselt der Arbeitgeber seinen Standort und man kann ja nicht jedes mal den Wohnort wechseln.
    Und Herr Wiemann entscheidet das ich genau noch 12 mal im Jahr mit meinem Auto durch die Stadt fahren darf. Ist ja wie in einer Diktatur.
    Und wenn es so kommt wo bleibt der geschlossene Stadtring. Aber macht mal...

  103. 32.

    Dann aber auch bitteschön in Eurer Blase bleiben und uns nicht am Wochenende bei schönem Wetter belästigen. Wir brauchen Berlin nicht!

  104. 31.

    Der Besetzungsgrad im PKW hat mittlerweile 1,1 erreicht. D. h. in 10 Autos sitzen 11 Menschen. Von vielen Beifahrenden kann mithin nicht die Rede sein. Allerdings gibt es zahllose Kfz., die für den Eventualfall beschafft worden sind, weil es pro Woche eine einzige Stunde gibt, in der sich die Aktivitäten der Familienmitglieder überschneiden. Für diesen 1 % der Fälle wird sich dann ein Zweit-, Dritt- und Viertwagen angeschafft, der mit in die Statistik einfließt. Wer das Geld dazu hat.

  105. 30.

    Sie hatten 18 Monate Zeit zu erklären aus welchem Grund Sie das Haus verlassen, vor allem nach 22 Uhr. Nicht zu vergessen der 15 Kilometer Radius vom Wohnort entfernt. Das ist natürlich unvorstellbar, dass man seine Autofahrt anmelden muss, aber hätten Sie vor 2 Jahren geglaubt, was zur Zeit passiert? Auf jeden Fall sind in Berlin zu viele Autos unterwegs. Es müssten manche Strassenzüge komplett für den Durchgangsverkehr geschlossen werden. Gutes Beispiel ist die Friedrichstrasse.

  106. 29.

    Ich will das Problem oder die Herausforderung weiter aufziehen:
    Es geht überhaupt um die Differenzierung zwischen gebündelten Verkehrsströmen und gestreuten Verkehrsströmen. Erstere sind solche, die innerhalb des Berliner S-Bahn-Ringes die Regel sind, alle haben das gleiche oder ein sehr benachbartes Ziel und diese Ziele mit einem INDIVIDUALverkehrsmittel erreichen zu wollen, grenzt deshalb tendenziell an Absurdität.

    Dann gibt es Ziele, die weit voneinander entfernt liegen, v. a. auf dem "flachen Land", wofür Individualverkehrsmittel regelrecht prädestiniert sind, also sehr gut geeignet.

    Soweit das Auto das Individualverkehrsmittel in Potenz ist - sowohl, was seine Vorzüge als auch verheerenden Nachteile angeht - so findet sich alles beim Fahrrad in Vorstufen. Das Missverständnis, gebündelte Ziele mit Rädern zu erreichen, ist jz. lang in indischen Städten und chin. Städten beobachtet worden, das Auto wiederum hebt das Ganze zur Potenz.

    Baut den ÖPNV weiter aus.

  107. 28.

    Artikel 1 Grundgesetz: Die freie Fahrt des Autos in Innenstädten ist unantastbar? Oder wo im Grundgesetz finden Sie einen solchen Passus?

  108. 27.

    Wenn ich das hier lese stehen meine Haare hoch. Umwelt ja aber nicht von heute auf morgen. Das wurde verschlafen.
    Ich habe ein Alter das ich nicht mit der Bahn zum Einkaufen fahre, da es mir zu schwer ist alles zu schleppen. Aber wo kommen die Gelder dann her die bisjetzt vom Autofahrer abgezockt werden? Geht das auf die Radfahrer? Was ist mit mit den Tankstellen, mit Autohäuser, Zulieferer und.... Warum Tesla? Ich würde übrigends vom Radfahrer angefahren der in verkehrte Richtung auf dem Gehweg fuhr. Wenn so, dann auch alle Handys u. s. w. und Elektoroller weg. Von der Party nicht mehr mit Taxe sondern mit Rad. Und die Kinder nicht mehr zur Schule fahren.
    Mann sollte mal den Kopf benutzen und was richtiges überlegen. Übrigends, die Älteren waren immer schon für Umwelt. Die Kleidung haben wir noch ganz gemacht. Umwelt ist nicht nur das Auto!!!!

  109. 26.

    Die Visionen des Herrn Wiemann finde ich zum Brüllen lustig. Solche Schildbürger gab es schon immer.

  110. 25.

    Verbote sind grundsätzlich immer dann gut und zielführend, wenn diese sich nicht gegen die eigenen Interessen richten !
    Besonders die Verbote, die sehr gut durchdacht sind......und auch nicht eigenes Geld kosten !

  111. 24.

    Das reicht nicht: Fahrräder brauchen gut erkennbare Kennzeichen, sodass man Fahrrad-Rowdies auch anzeigen kann. Und eine Polizei, die das Verhalten der Radfahrer genau verfolgt.

  112. 23.

    Weil Kinder und Ältere ohne Auto mitgerechnet werden. Die sind zwar oft Beifahrer, aber das interessiert diese Ideologen nicht. Auto als Feindbild. Merkwürdig, dass die Zulassungszahlen steigen. Und den Führerschein machen auch immer noch sehr sehr viele.

  113. 22.

    Ein Glück wohn ick am Rand von Berlin, inne Stadt wird eh nur noch mit der Bahn gefahren ist gemütlicher, ich muss mir um einen Parkplatz keine Sorge machen da das Auto eh zuhause steht. Sollen sie doch machen wird eh nix passieren...

  114. 21.

    Über Sozialpunkte, wie in China. Wenn man genug hat, darf man 1 Stunde Auto fahren ;-)

  115. 20.

    "Wie kommt er darauf das die Hälfte der Haushalte kein Fahrzeug besitzen."

    Mehrere PKW pro Haushalt. Firmen-PKW.

  116. 19.

    Auf jeden Fall ein überlegenswerter Ansatz. Könnte Berlin wieder zu einer interessanten und lebenswerten Stadt machen.

    Aber eine Umsetzung ist natürlich unrealistisch. Man denke nur an die Hysterie wegen ein paar Kilometer Radwege. Auch Berlin ist nun mal Deutschland: konservativ und rückständig und vor allem politisch und gesellschaftlich zu tiefst ideoligisiert mit "freie Fahrt für freie Bürger".

  117. 18.

    TOLL! Im Osten war es damals "nur" verboten in Richtung Westen zu fahren.
    Was frühstücken diese Leute eigentlich?
    Kneift mich bitte mal jemand, damit ich wach werde.
    Lustig, mehr Platz für Dinge, die die Menschen gut finden (sinngemäße Wiedergabe). Zählt da auch der Sperrmüll dazu?

  118. 17.

    Mit Verlaubb: was für ein ausgemachter Blödsinn. Nett gedacht, aber das wird niemals umsetzbar. Sage ich als reine/r Radfahrende/r. Ja, der Citytrip gestern war und ist jedesmal Kamikaze. Da am roten Rathaus, wo LKW von außerhalb im Abstand von 10 cm an einem vorbeirauschen. Sicherheitsabstand Pustkuchen.
    Und trotzdem wird das nichts aus diesen rosa-Wattebauschwelt-Träumereien.
    Manchmal habe ich auch das Gefühl, dass solche Hirngespinste nur von wohlsituierten (können sich Taxi leisten), gesunden, mittelalten Menschen kommen können, da sie an jeder Realität vorbeigehen.
    @Olaf (Beitrag 8): Sie sind zu beneiden! Sobald es möglich ist, bin ich hier auch weg. Und das ist hoffentlich bald.

  119. 16.

    Was für ein Unfug. Das kann schon alleine deshalb nicht funktionieren, weil es NIEMANDEN etwas angeht, warum ich mein Auto nutze und wohin ich gehe! Fahre ich mit meinem Auto aktuell zum Rewe um die Ecke? Natürlich nicht! Aber jeder der schon mal mit seinem Hund auch nur ein Wochenende verreist ist, wird dies sicher nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erledigen. So viele Hände habe ich gar nicht, um die Sachen alle zu schleppen. Lächerlich.

    Gleichzeitig wird es gar nicht möglich sein, ganz Berlin durch den Einsatz von öffentlichen Verkehrsmitteln zu bedienen, vor allem zu den Stoßzeiten.

  120. 15.

    In der Tat ist die Frage, wieviel Prozent der Berliner Haushalte ein Kfz. besitzen, keine Frage der bloßen mathematischen Teilung der Fahrzeuge hinsichtlich der Einwohner. Dies ist deshalb so, weil einige Haushalte doch glatt zwei, drei und sogar vier Fahrzeuge besitzen, bei denen Sohnemann und Töcherchen auch nur ein Fahrzeug besitzen, dass dann alle zwei Wochen nur benutzt wird und ansonsten in der Garage steht.

    Dies mit berücksichtigt hat tatsächlich nur eine Minderheit der Berliner Haushalte einen Privat-PKW. Doch auch 42 % sind immer noch zu hoch. Und dies besonders in den Gebieten, die ohnehin gut an öffentliche Verkehrsverbindungen angeschlossen sind.

    Letztere sind noch ausbaubar. Wenn allerdings ein Bahnhof wie der in der Grenzallee (U7) fünf Jahre ohne Kacheln bleibt, ist die Attraktivität nicht unbedingt ersichtlich.

  121. 14.

    Moin moin, sollte so ein Gesetz in Berlin beschlossen werden dann wird Brandenburg einen rasanten Anstieg an Einwohnern verkraften müssen.
    Ihnen viel Glück und eine schöne Zeit in ihrer neuen Heimat. Wir haben den Umzug schon vor Jahren gemacht.

  122. 13.

    In der Tat ist das Fahren eines Privatautos zumindest innerhalb des S-Bahn-Ringes ein Privileg, denn niemand kann sich mit unzureichenden öffentlichen Verkehrsverbindungen herausreden. Die tendenzielle Absurdität eines privaten Individualverkehrsmittels offenbart sich schlicht und einfach in dem Ausmaß, wie die Verkehrsströme unabdingbar gebündelt sind - ein Widerspruch in sich, wobei eine Gesellschaft und auch ein Staat die Aufgabe hat, genau diesen Widerspruch aufzulösen.

    In etwas geringerem Maße trifft die besagte Absurdität auch auf das Indidividualverkehrsmittel Fahrrad zu und Beispiele aus indischen u. chin. Städten der vergangenen Jahrzehnte mögen da den Endpunkt einer solchen Entwicklung markieren.

    Individualverkehrsmittel haben ihren großartigen Vorzug bei gestreuten, weit auseinanderliegenden Zielen - vornehmlich auf dem Land bzw. in den Randbereichen der Städte. In Potenz trifft dies aufs Auto zu, abgeschwächt jedoch auch aufs Rad. Hier braucht es noch Sensibilität.

  123. 12.

    An sich ist das doch eine gute Idee den Autoverkehr komplett zu verbieten. Damit sinken die Mieten und die Immobilienpreise, auch die Gewerbemieten dürften ziemlich rasch sinken, da es sich ja nur noch Sozialfälle leisten können dort zu leben. Die gehen auch nicht essen oder in Kino.
    Einpendeln findet auch nicht mehr statt also arbeitet da auch keiner mehr.
    Damit hat sich die Enteignung der Wohnungsbaugesellschaften auch erledigt.

    Also ich finde das gut ... wer Sarkasmus findet darf den gerne behalten!

  124. 11.

    Die Gruppen, die am lautesten schreien, müssen noch lange keine Mehrheiten haben. Sieht man ja auch bei den Klimarettern.

  125. 10.

    Wer beurteilt bitte, was ein guter privater Grund ist? Zum Glück wird dieses Ding nie und nimmer zur Abstimmung kommen. Verkehrswende unbedingt, aber nicht so.

  126. 9.

    Genau für Menschen wie Sie sind doch explizit Ausnahmen vorgesehen!
    Handwerker dürfen weiterhin mit dem Auto fahren.
    Sollte das alles Realität werden, werden Sie persönlich überrascht sein, wie viel schneller Sie am Ziel kommen, weil es praktisch kaum mehr Staus, lange Ampelstandzeiten und Parkplatzsuche geben wird.

  127. 8.

    Berlin hat ca. 1.23 Millionen zugelassene Fahrzeuge. Wie kommt er darauf das die Hälfte der Haushalte kein Fahrzeug besitzen. Wie kommt er dazu mir zu diktieren wie ich mich fortbewegen möchte. Noch ist das Auto in der Bundesrepublik kein verbotener Gegenstand. Aber gut darüber muss ich mir nicht mehr den Kopf zerbrechen. Wir ziehen weit weit weg von Berlin und haben in Zukunft 5 PKW Stellplätze die übrigens unser Eigentum sind. Ich freue mich schon darauf Auto zu fahren ohne mich hier ständig rechtfertigen zu müssen.

  128. 7.

    Ich bin ja dafür innerhalb des S-Bahnrings nur noch ÖPNV zuzulassen. Keinen Individualverkehr mehr. Weder Auto, Rad noch Roller. Und jeder muss da wohnen, wo er arbeitet. Am besten man darf nur noch max. 1Km zurücklegen. Renaturierte Städte, mehr Platz für die Fauna und Flora. Wir hätten niemals das Feuer entdecken dürfen. Macht’s gut und danke für den Fisch.

  129. 6.

    Wäre Berlin reif für die Verkehrswende, würden Grüne wie Frau Jarasch nicht über nur über die Abschaffung des MIV fabulieren, sondern den Umweltverbund energisch stärken. Die Alternativ-Populisten haben aber in dieser Legislatur mit dem Nicht-Handeln von Frau Günther bewiesen, dass die daran kein gesteigertes Interesse haben.

    Im Übrigen birgt der Gesetzesentwurf auch sozialen Sprengstoff: Wer es sich leisten kann, fährt Taxi, die anderen dürfen sich abstrampeln oder in vollen Busse quetschen.

  130. 5.

    Diese Weltanschauung ist eh verfassungswidrig. Also locker bleiben. Mit Verbotsorgien löst man kein Problem und schafft auch null Innovation.

  131. 4.

    Ja, die priviliegerten mobilitätseingeschränkten Menschen und die priviligierten Lieferdienstfahrer und priviligierten Handwerker und und und. Vielleicht lesen Sie zuerst mal den Gesetzenentwurf bevor Sie einfach Polemik in den Raum werfen?

  132. 3.

    "Nette Idee". Es sollte auf Grund des höheren Fahrradaufkommen dann aber auch wie beim Auto eine Fahrradsteuer und eine Fahrradhaftpflichtversicherung geben.

  133. 2.

    Es ist wirklich erschreckend, mit welcher Kaltschnäuzigkeit bestimmte Gruppierungen den Menschen diktieren wollen, wie sie zu leben haben. Mit einer freiheitlichen Gesellschaft hat das nichts mehr zu tun. Ich zum Beispiel habe fast jeden Tag berufliche Einsätze irgendwo in Berlin, und benötige dazu umfangreiche schwere Technik. Mit einem Lastenfahrrad kann ich das weder aus Gewichts- noch aus Zeitgründen transportieren, dafür ist Berlin zu groß und die Wege sind zu lang. Ich müsste also meine Tätigkeit aufgeben. Dann fällt wieder ein Steuerzahler weg. Ich habe allmählich echt das Gefühl, dass bestimmte Kreise erst dann zufrieden sind, wenn sie das Ziel "Armut für alle" erreicht haben. Es spricht ja nichts dagegen, den Autoverkehr in Berlin zu reduzieren, aber bitte mit Augenmaß.

  134. 1.

    Das beste daran ist, dass dann die Staus weg sind und die Privilegierten freie Fahrt haben. Weg mit den einfachen Leuten aus dem Straßenverkehr!

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