Antidiskriminierungsberatung der Humboldt-Universität - Studierendenvertretung sucht nicht-weiße Bewerber für Stelle

Do 26.08.21 | 22:19 Uhr
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Das Palais des Prinzen Heinrich ist das Hauptgebäude der Humboldt-Universität Berlin. (Quelle: dpa/Daniel Kalker)
Bild: dpa/Daniel Kalker

"Wir bitten weiße Menschen, von einer Bewerbung abzusehen" mit diesem Satz in einer Stellenausschreibung hat die Studierendenvertretung der HU Berlin am Donnerstag heftige Reaktionen ausgelöst. Mittlerweile wurde die Formulierung geändert.

Eine Stellenanzeige der Studierendenvertretung der Berliner Humboldt-Universität hat am Donnerstag für Wirbel gesorgt. Bei dem Job geht es um eine Beratungsstelle zu rassistischer Diskriminierung. "Wir bitten (...) weiße Menschen, von einer Bewerbung für diese Beratungsstelle abzusehen", heißt es in der Ausschreibung.

Der forschungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Adrian Grasse, erklärte, das sei gesetzeswidrig und in krasser Weise diskriminierend. Rassismus dürfe nicht mit Rassismus bekämpft werden.

"Am besten Schwarz oder als PoC positioniert"

In der Ausschreibung wird darauf hingewiesen, dass die Beratungen aus parteilicher Perspektive stattfinden sollen. "Parteilich bedeutet hier eine Beratung, die sich an den Bedürfnissen der ratsuchenden Person orientiert, um einen Raum zu schaffen, in dem sich Betroffene von rassistischer Diskriminierung wohlfühlen und ihre Erfahrungen teilen können." In der Beratungsarbeit habe sich gezeigt, dass dies am besten gelingt, "wenn der_die Berater_in Schwarz oder als Person of Color positioniert ist".

HU: Nicht in unserem Sinne, Menschen zu diskriminieren

Für die HU erklärte Pressesprecher Hans-Christoph Keller gegenüber dem rbb: "Es ist ausdrücklich nicht im Sinne der Humboldt-Universität, Menschen zu diskriminieren. Egal welcher Hautfarbe und Herkunft, welchen Geschlechts, welcher weltanschaulichen Ansichten oder des Alters wegen. Wir verstehen uns als Ort der Meinungspluralität, der gegenseitigen Wertschätzung und des Respekts."

Die Leitung der Humboldt-Universität fordere die Verfasste Studierendenschaft deshalb auf, die Stellenausschreibung zu überprüfen. "Studierendenparlament und Referent_innenRat handeln als eigenständiger Arbeitgeber im privatrechtlichen Bereich. Dieser Bereich unterliegt nicht der Rechtsaufsicht der Humboldt-Universität."

Stellenanzeige umformuliert

Nach der Kritik wurde die Formulierung am Donnerstagabend geändert. Nun heißt es dort: "In der Beratungsarbeit hat sich gezeigt, dass dies Menschen am besten gelingt, die aus Perspektive der eigenen Betroffenheit von rassistischer Diskriminierung beraten können. Daher möchten wir insbesondere Personen, die rassistische Diskriminierungserfahrungen machen, dazu ermutigen, sich auf die Stelle zu bewerben."

Sendung: Abendschau, 16.08.2021, 19:30 Uhr

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69 Kommentare

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  1. 69.

    Währet den Anfängen und als warnende Beispiel sollte die deutsche Geschichte als Mahnung dienen."
    Und nicht nur die Deutsche Geschichte. Auch die deutsche Sprache were da vielleicht eine warnende Beispiel.

  2. 67.

    Astreine Diskriminierung bei der Besetzung einer Antidiskriminierungsstelle. LoL. Da sieht man wo radikales links-identitäres Denken hinführen kann.

  3. 66.

    @antidiskiminierungsstelle. Netter Nickname. Sie haben natürlich Recht, die Stellenanzeige ist diskriminierend und rassistisch. Was ich deutlich machen will - wir diskutieren zu viel über das Offensichtliche (Begrifflichkeiten, Formalismen) und vergessen dabei das Wesentliche, den Menschen. Ich habe 4 Jahre in/mit 4 ethnischen Gruppen zusammengelebt. Slawen, Türken, Griechen, Roma. Ich bin weiß, blauäugig, blond. Es dauerte 1 Jahr bis ich als Respektperson wahrgenommen wurde, 2 Jahre um als Vertrauensperson und Mensch akzeptiert zu werden und 3 Jahre um anteilig Rechte in der Gruppe wahrnehmen zu dürfen. Ich war in keiner dieser Gruppen jemals vollständig integriert. Äußerlichkeiten wie die Hautfarbe werden immer reflektiert. Wenn Sie als neutraler Weißer (keine Gruppenerfahrung) in eine Notsituation kommen, werden Sie sich hilfesuchend immer an einen Weißen und nicht an den danebenstehenden Schwarzen wenden. Und ein Schwarzer an einen Schwarzen. Das läuft unbewußt ab. Um bei Beratungen initial schnell Vertrauen aufzubauen sollte man die Schwelle der Äußerlichkeiten niedrig halten. Das kann sichtbare Religion, Geschlecht, Hautfarbe, Kleidung o.a. sein. Und ja, es ist formal diskriminierend, aber durchaus hilfreich für den Hilfesuchenden.

  4. 65.

    1. Auch weiße Menschen, die in einem unterprivilegierten Stadtbezirk (aka Plattenbau) aufgewachsen sind, kennen sicher Ausgrenzung und Rassismus genug.

    1. Kasia Lenhardt...Werden hier Usernamen gar nicht geprüft ? Kasia Lenhardt war Jg. 1995 und hinterließ einen Sohn. Wie soll sie da eine Tochter im studierfähigen Alter gehabt haben? *nmsf*

  5. 64.

    Gab's diese Einschränkung zur Sklavenforschung tatsächlich? Ist ja absurd. Die Römer hielten sich auch germanische Sklaven. Sollte doch wohl hinlänglich bekannt sein. Im Islam war es auch lange üblich Weiße zu versklaven. Die Ägypter versklaven Juden und so weiter. Sollte forschen über Sklaverei doch bekannt sein. Das war nie eine reine Frage der Hautfarbe.

  6. 63.

    Wenn deshalb ihre Tochter glaubt, dass sie im Studium an der HU Nachteile aufgrund ihrer weißen Hautfarbe erfahren könnte, dann hat sie den Artikel nicht verstanden und sollte aus anderen Gründen ein Studium an der HU überdenken. Die HU ist nicht für Rassismus/ Diskriminierung gegenüber ihrer Studierenden bekannt.

  7. 62.

    Genauso ist es ! Das ist Rassismus pur gegen alle, die nicht farbig sind. Und ich rede nicht nur von deutschen Menschen. So viele engagieren sich gegen Diskriminierungen jeglicher Art und werden jetzt selbst diskriminiert nur weil sie "weiß" sind.
    Übler geht es nicht mehr ! Aber es war schon immer so, dass die, die immer Toleranz von Anderen gefordert haben am intolerantesten waren. Andere Meinungen werden nicht respektiert, geschweige denn akzeptiert, was in der jetzigen Gesellschaft bei uns leider Gang und Gebe geworden ist.
    Und diese verbohrten und ideologisch verblendeten Leute wollen unsere Zukunft sein ? Da kann man nur Angst bekommen.

  8. 61.

    Na da handelt es sich um die diktatorische, rückwärtsgewandte Methode, alles "in die rechte Ecke zu schieben" was nicht dem "linksgrün*innen" (Gender-)Gedankengut entspricht. So werden dann Andersdenkende arrogant anmutend, wie "Feinde" behandelt. Das erinnert in das Toleranzgehabe der frühen 50iger Jahre und passt nicht in die heutige Zeit. Es ist sogar demokratiegefährlich, weil sofort offensichtlich werden soll: wer gehört zu uns und wer nicht. So stärkt man "die Ränder" und deshalb gibt es sie überhaupt.

  9. 60.

    Mann-o-Mann, müssen eigene Menschen ihr eigenes Volk hassen. Sowas verbohrtes, und dafür zahlen wir auch noch Steuern.

  10. 59.

    Zitat: "Aber auch als Weißer kann man Rassismus erfahren haben."
    Wie geht das denn?
    Ich dachte immer so etwas ist unmöglich!

  11. 58.

    Gibt es das umgekehrt in Afrika auch? Wohl nicht.

  12. 57.

    Es ist bedenklich wenn aus berchtigter Gleichberechtigung eine Bevorteilung wird!

  13. 56.

    "Nicht in unserem Sinne, Menschen zu diskriminieren"
    Wo ist denn da der Gleichheitsgrundsatz? Die haben doch wohl langsam was am Kopf! Man hat das ÜBERHAUPT NICHT zu diskutieren, es gibt keine Quoten. WIR WOLLEN DAS NICHT ihr Penner!

  14. 55.

    Da suchen sie keinen "weißen", weil er ja faktisch nicht genug Erfahrung mit Diskriminierung habe, aber merken gar nicht, dass sie mit ihrer Ausschreibung alle weißen dahingehend "qualifizieren".

    Mal abgesehen davon ist es schlicht Rassismus, wenn man sich in einem Bewerbungsverfahren aufgrund der Hautfarbe gegen einen Bewerber entscheidet. Und es ist auch Rassismus, wenn man denkt jemand könne etwas besser, weil er eine bestimmte Hautfarbe hat.

    Das ganze ist genauso dumm wie die Aktion, in der weißen Wissenschaftlern das Recht abgesprochen wurde über die Sklaverei zu forschen, weil sie ja nicht betroffen seien.

    Geht's noch? Da schäme ich mich in Grund und Boden an dieser Uni mal meinen Abschluss gemacht zu haben.

    Eine Änderung des Textes hilft da wenig. "Ups, pardon, unser Rassismus kam falsch rüber. Wir stehen doch für korrekten Rassismus." Oder wie?

  15. 54.

    "dennoch handelt es sich hierbei nicht um Rassismus, wie Rechte und Schlimmere gern behaupten. Dafür müsste es eine Hierarchisierung durch die Mehrheitsgesellschaft geben. "

    Bitte erklären Sie diesen Satz.

  16. 53.

    Dann legt man sich halt ne Weile in die Sonne... Ab wann ist man denn nicht (mehr) weiß?
    Mal im Ernst, das zeigt doch im Grunde nur, wie albern Bezeichnungen wie "weiß" (oder eben auch "schwarz") für die Beschreibung einer Hautfarbe sind. Niemand ist wirklich komplett schwarz oder weiß, eher gibt es alle möglichen Schattierungen und Abstufungen. Und jeder kann von Rassismus betroffen sein, der ja zumeist eher auf ethnische / kulturelle Hintergründe abzielt.

  17. 52.

    Besetzt werden sollten Stellen mit fähigen Menschen und nicht sortiert nach Hautfarbe, Herkunft, Geschlecht, Parteibuch oder, oder oder

  18. 51.

    Also nur für "rote", gelbe" und "schwarze" Menschen geeignet ?
    Was für ein Irrsinn, Eignung von der Hautfarbe abhängig machen zu können.
    Übrigens wurde die Sklaverei, als üble Form des Rassismus, in den USA unter einem weißen Präsidenten abgeschafft.

  19. 50.

    Das war durchaus ein arbeitsrechtlich problematisches Stellengesuch. Dabei gibt es so viele Stellen, die es aktiv gut vormachen, bei Reach Out und Co. z.B.

    Man kann hier nur vermuten, dass, wie viele AStA, auch dieser nicht repräsentativ für die Gesamtheit der Studierenden steht und unkritisch, undifferenziert gegenüber Critical Whiteness ist. Der Versuch, situiertes Wissen Hauptbetroffener zu fokussieren, führte zu Delegitimation. Personelle Repräsentation allein meint aber nur oberflächliche Änderung der Zusammensetzung.

    Zwar sind Konstruktion sozialer Gruppen, Biologisierung und Delegitimation Bestandteil von Rassismus, dennoch handelt es sich hierbei nicht um Rassismus, wie Rechte und Schlimmere gern behaupten. Dafür müsste es eine Hierarchisierung durch die Mehrheitsgesellschaft geben. Tradierte Diskriminerung gegen "Weiße" o.ä. durch die Mehrheit? Wohl kaum. Vergleiche mit gar NS-Symbolen oder Volksverhetzung verharmlosen zudem letztere Verbrechen massiv.

  20. 48.

    Was für eine bornierte Voreingenommenheit!
    Sie sprechen also Menschen, die nicht von Rassismus betroffen sind, grundsätzlich die Fähigkeit ab, deren Probleme nachvollziehen zu können.

    Nach Ihrer Argumentation dürfte es also keine männlichen "Hebammen" - genannt Geburtshelfer - geben?
    Wieso sind Gleichstellungsbeauftragte im Regelfall weiblich, auch in Firmen, in denen überwiegend Frauen beschäftigt sind?
    Wie sollen diese Gleichstellungsbeauftragtinnen die Probleme männlicher Angesteller nachvollziehen können?

  21. 47.

    Ich bin gespannt, ob da jemand für angeklagt wird. Das ist offener Rassismus aus der Linksextremistenecke!
    Vielleicht bewirbt sich auch eine "alte weiße Frau", wird abgelehnt und geht dann vor Gericht.
    Leute, bewerbt euch, jeder gute Anwalt macht daraus eine fette Abfindung. Das ist wie Kopftuch oder Genderpflicht.
    Unglaublich, was für ein Linksextremismus an der HU vorherrscht.

  22. 46.

    das ist schon wie Selektion aber darin waren wir ja immer gut"
    Hamset nich en bisken kleener?

  23. 45.

    Wenn Sie sich nicht qualifiziert fühlen, ist das Ihre Sache. Aber auch als Weißer kann man Rassismus erfahren haben. Und dann wird man wegen der Hautfarbe ausgeschlossen, sich dort zu bewerben. Dafür gibt es keine Entschuldigung. Hautfarbe und Qualifikation zu vergleichen ist Verharmlosung.

  24. 44.

    Schon echt ne Leistung, in der heutigen Zeit offen auf die Hautfarbe abzustellen …. Da muss man als Arbeitgeber schon ziemlich dreist sein.

  25. 43.

    Für Kirchen gelten Sonderrechte, die aber nur noch in besonders hervorgehoben Positionen ausgeübt werden dürfen. In Ihrer Aufzählung fehlt aber auch die Diskriminierung bei den Grünen, die die Kandidatur für ein Amt auch vom Geschlecht abhängig machen und sich im Saarland damit gewaltig ins Knie geschossen haben. Hier in Berlin durfte Kirchner auch deshalb nicht Verkehrssenatorin werden, weil er trotz Erfahrung das falsche Geschlecht hat. Also bekamen wir Günther. Auf dem Lastenrad wird dann aber doch das traditionelle Rollenbild gepflegt, bei dem die Frau zum Mann am Lenker aufschaut.

  26. 42.

    Das ist ja dann man ein Fall von Diskriminierung anders herum. Unglaublich, dass hier Hautfarbe vor Qualigilationngehen soll.

  27. 41.

    Es ist doch wohl selbstverständlich, dass eine Beratungsstelle für Menschen, die von Rassismus betroffen sind, auch mit einer Person besetzt wird, die ebenfalls von Rassismus betroffen ist und insofern die Probleme möglichst gut nachvollziehen kann! Warum wird in diesem Artikel so getan, als wäre die Kritik an diesem Ausschreibungstext in irgendeiner Form gerechtfertigt? Diese Art der Berichterstattung übt immensen Druck auf Menschen aus, die sich gegen Rassismus engagieren.

  28. 40.

    Von der Sache her einleuchtend. Die Formulierung aber gesetzeswidrig. Intelligenz geht anders.

  29. 39.

    Es wird immer absurder. Man will Diskriminierung zu recht bekämpfen und
    Diskriminiert dabei.
    Ist wie bei den Grünen die Frauenquote. Man zeigt mit dem Finger nach Rechtsaußen und bedient sich derer Mittel. Erschreckend.

    Befähigung sollte das Kriterium sein sonst nichts.

  30. 38.

    Auffallen um jeden Preis und sei es mit rassistischen Stellenausschreibung. Sei dumm kann man doch nicht sein, oder möchte man die rechte Burschenschaften provozieren ?

    Eine solchen Universität nicht würdig . Konsequenzen?

  31. 37.

    Gestern die Ungeimpften, heute "weiße Menschen", morgen ....?
    Was für ein beschämender Rassismus .
    "Wir bedauern die uneindeutige Formulierung", erklärte der RefRat" - was war daran "uneindeutig"?
    Währet den Anfängen und als warnende Beispiel sollte die deutsche Geschichte als Mahnung dienen.
    Meine Tochter, weiß, wollte in September an der Humboldt Universität anfangen zu studieren, sie zweifelt jetzt, ob sie als Weiße dort keine Nachteile erfährt.

  32. 36.

    "Die sollten bei der Tagesschau nachfragen, wie sie es machen .... dass fast alle Moderatoren aussehen wie Randgruppen, "

    Hä?! Wer von den Jens, Susanne, Thorsten, Constantin und Judith sowie Michael, Kirsten, Gerrit, André, Karolin, Ralph, Tim, Romy und Carl-Georg sieht denn wie eine Randgruppe bzw. welche denn aus?

  33. 35.

    Nach ihrer Logik darf dann aber kein Wessi dem Knast in Hohenschönhausen oder in Cottbus betreuen. Im letzteren ist glaube ich sogar eine Frau aus Griechenland mit einer feindlichen Einstellung gegen über den Ostdeutschen.

  34. 34.

    Da reden Sie den ursprünglichen Rassismus der Stellenanzeige nur schön.

    Bei der Stellenausschreibung geht es um Kompetenz. Punkt! Eine weiße Person, deren nicht weiße Personen nahe stehen oder die sich einfach mit dem Thema des Rassismus gegenüber der (warum auch immer ausschließlich) nicht weißen Personen intensiv befasst, kann diese Kompetenz aufweisen. Übrigens Rassismus kennt keine Hautfarbe.

    Diese Stellenanzeige sollte daher sofort so fleißig zur Anzeige gebracht werden wie das bei Holocaust-Leugnern oder Nazi-Symbolik der Fall ist.

  35. 33.

    Ich gebe DimmiT. recht. Die Anzeigen verstößt in dieser Formulierung natürlich gegen das AGG.
    Aber selbst wenn ich über das Thema Rassismus mit Summa cum laude promoviert hätte käme ich nie auf die Schnapsidee mich auf diese Position zu bewerben. Einfach aus dem simplen Grund weil ich rassistische Diskriminierung nie erlebt habe und mir daher das Knowhow fehlt.
    Das ist ein noch ganz anderer Stiefel als die Diskriminierung die tatsächlich jeder von uns erleben kann. Und die ich durchaus auch selbst erlebt habe.
    Und mit political correctness hat das auch nicht im Ansatz etwas zu tun. Einfach nur mit Qualifikationen - oder würden Sie einen Friseur ihr Auto reparieren lassen?

  36. 32.

    Puh, alle, die hier "Diskriminierung" schreien, haben sich offenbar noch nie auf eine Stelle bei einem kirchlichen Träger beworben: Da muß man Mitglied der Kirche sein - i. d. R. selbst als Hausmeister oder Küchenhilfe.
    Oder auf 'nen Job als Frauenbeauftragte (Tip: Da muß man 'ne Frau sein!). Oder auf 'nen reinen Bürojob (!), bei dem eine Fahrerlaubnis Klasse 3 verlangt wird, warum auch immer! Oder auf 'ne Stelle in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (!) bei einem Verband aus dem Bereich Wärme aus erneuerbaren Energiequellen, bei dem man als Bewerber mit sozialwissenschaftlichem Hintergrund + Volontariat in einer Pressestelle + mehreren Jahren Berufserfahrung in dem Bereich (+ nachweislich starken Interesse am Thema EE) schon im Vorfeld aussortiert wird, weil man "keine ingenieurtechnische Ausbildung" hat - was suchen die genau? Jemanden, der die Pressearbeit macht, oder jemanden, der 'ne Heizung installiert?

  37. 31.

    " Es reicht langsam mit dem : political correctnes. "

    das ist nicht : political correctnes. sondern einfach nur Unsinn

  38. 30.

    Ich zitiere Asterix & Obelix:"Die Spinnen, die Römer"!
    Es reicht langsam mit dem : political correctnes.

  39. 29.

    Das kommt halt davon, wenn man versucht, unhinterfragt Critical Race Theory aus Amerika zu importieren. Es ist halt nicht der Weisheit letzter Schluss und wenn man die Menschen ständig vor den Kopf stößt, richtet man im Endeffekt auch viel Schaden an. Trotzdem natürlich der Beratungsstelle alles Gute, es ist wichtig, dass jemand was tut!

  40. 28.

    Da kämpft man tagtäglich gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und in der Humboldt Universität wird genau das praktiziert.

  41. 27.

    "Aha, es wird also ein billiger Arbeiter gesucht, verstehe ich das richtig?"

    Ich behaupte Mal nein. Ich gehe mal davon aus, dass die Bezahlung festgeschrieben ist.

  42. 26.

    Das ist das allerletzte, den Verfasser dieser Stellenausschreibung sofort von der HU werfen. So etwas geht gar nicht. Soll sich eine Nr. beim Jobcenter ziehen und warten bis er dran ist.

  43. 25.

    Diskriminierung mal andersrum!

  44. 24.

    " in diesem Fall, werden Nicht-weiße Menschen privilegiert behandelt. "

    nicht privilegiert , also bevorzugt , sondern kommen ausschließlich in Frage

  45. 23.

    " .... die uneindeutige Formulierung", ???

    "Wir bitten weiße Menschen, von einer Bewerbung abzusehen" eindeutiger geht es nicht mehr

    quo vadis Deutschland ???

  46. 22.

    Suche "nichtweißen" Bewerber klingt für mich nach Diskriminierung.

  47. 21.

    Ich fühle mich als Weißer (m) nicht diskriminiert. Und verstehe auch den in der Stellenanzeige bereits offengelegten Hintergrund. Auch in Selbsthilfegruppen sind es doch meistens Betroffene, die dann zu Beratern werden. Ansonsten - wenn eine Muslima ein muslimisches Mädels-Cafe eröffnen will, wird sie ihr Personal auch eher "diskriminierend" auswählen. Und ein Torwart (m) in einer Frauenfußballmannschaft ist sicherlich auch nicht erwünscht. Mir ist das in diesem Fall zu viel "politische Korrektheit", ich würde mir mehr lebensnahe, für die Zielgruppe nützliche Entscheidungen wünschen. Und keine akademischen Diskussionen zu Rassismus und Diskriminierung.

  48. 20.

    Das nenne ich eine Diskriminierung, die sich " gewaschen hat ".
    Ohne weiteren Kommentar.

  49. 19.

    Die Crux ist ja, dass „wir“ davon ausgehen, dass alle „Nichtweissen“ automatisch eine Gruppe bilden, die untereinander keine Diskriminierung betreiben würde. Woher kommt das? Es gibt nicht zwei Seiten; „Weiße“ und „Nichtweisse“. Parteilichkeit in Sachen Rassismus ist ein merkwürdiger Anspruch an einen Bewerber.

  50. 18.

    Diese Identitätätspolitik ist zwar angetreten, Ungerechtigkeit zu beseitigen und zu einen, in Wahrheit spaltet sie jedoch die Gesellschaft in viele kleine Gruppen, die sich gegenseitig nicht das Schwarze unter dem Fingernagel gönnen. Und sie unterstellt pauschal Opfer-Mythen auf der einen und Privilegierung auf der anderen Seite ohne Realitäten zu beachten. Damit werden Unschuldige vorverurteilt, aber auch Nichtopfer zu Opfern erklärt. Den wahren Opfern hilft das aber eben nicht.

  51. 17.

    Motte, damit könnte sich jetzt auch jeder bewerben, der die Stellenausschreibungen gelesen hat und weiß ist. Gute Idee!

  52. 16.

    Das AGG verbietet aber ausdrücklich eine Diskriminierung wegen Alter, Geschlecht, Hautfarbe oder zum Beispiel Religion. Das Gesetz steht über dem freien Vertragsrecht. Als Arbeitgeber darf man daher nicht einfach nur diejenigen einstellen, die einem genehm sind, wenn es bessere und geeignetere Bewerber gibt. In der Praxis ist das zwar schwer zu beweisen, aber nicht unmöglich. Kann man eine Diskriminierung glaubhaft machen, sind die Chancen mindestens auf eine Abfindung gar nicht so schlecht. Nach der aktuellen gesetzwidrigen Ausschreibung kann sich das Studentenparlament schon mal warm anziehen. Das wird sicher teuer, denn jetzt müssen die jedem einzelnen "weißen" Bewerber nachweisen, dass er wirklich nicht geeignet war. Selbst Schuld! Ich hab gerade keinen Bedarf auf einen Berufswechsel, sonst würde ich mir diesen lukrativen Spaß gönnen.

  53. 15.

    Die sollten bei der Tagesschau nachfragen, wie sie es machen und welche Formulierung sie wählen (wenn überhaupt, denke eher, solche Kriterien werden aus Furcht nie irgendwo schriftlich festgehalten, um genau solche Publicity zu vermeiden), dass fast alle Moderatoren aussehen wie Randgruppen, aber die Vielfalt der Gesellschaft verbindlichen.

  54. 14.

    Dass ein Bewerber eine entsprechende Erfahrung bzw. thematische Verbindung zum geforderten Thema für eine Stelle mitbringen sollte, kann man auch besser ausdrücken. Das muss nicht so schwarz weiß gemalt werden. Aber Hauptsache propper gegendert… Offenbar fehlt hier noch der Studiengang „Soziale Kommunikation“. Dass ein nicht weißer Mensch per se ein besserer Antidiskriminierer ist, bezweifle ich stark. Und vor allem… geht es bei dieser Stelle nur um Diskriminierung wegen der Hautfarbe und Herkunft oder auch um anderweitige Diskriminierungen? Die es ja auch gibt.

  55. 13.

    Vielleicht sollte man jemanden einstellen, der bereits Rassismus erfahren hat. Dann ergibt sich die Formulierung der Hautfarbe und es gibt keine unnötigen Diskussionen.

  56. 12.

    Dann bitte wie die Bundeswehr „Frauen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt“. Man muss sich ja nicht in der Grundausbildung umsehen, wo der Offiziernachwuchs dann über die Hindernisbahn muss und neun von zehn Frauen dann geholfen wird, wo neun von zehn Männern ohne Hilfe den Parcours absolvieren. Die Eignung wird an mehr Faktoren bemessen, und immer, wenn das gewünschte Bild, manche nennen es Quote, nicht erreicht wird, wird eben ein anderer nicht objektiv messbarer Faktor als ausschlaggebend für den Vorzug der Frau auf den Posten herausgestellt. Ich als Frau habe es genau so erlebt. Das bringt doch nur Frust und wirkt aufgestülpt.

  57. 11.

    Hallo Herr Patrick, was hat die diskriminierende Stellenausschreibung mit "Ossis " zu tun?

  58. 10.

    "Wir bedauern die uneindeutige Formulierung"? Nein! Eine klar rassistische Formulierung ist zu bedauern.

  59. 9.

    Es gibt Grundsätze der Antidiskriminierung, die für alle Menschen gelten. Oder sind Sie anderer Auffassung?

    “Privilegierung” ist nie aufgrund der Hautfarbe garantiert, sondern situationsabhängig. In dieser Situation, in diesem Fall, werden Nicht-weiße Menschen privilegiert behandelt.

  60. 8.

    Ist das jetzt kein Rassismus?

  61. 7.

    Rassismus ist ein Schwert mit zwei schneiden. Hier werden ganz klar weise Opfer von Rassismus. Wenn drin stehen würde das sich nur weiße bewerben dürfen, hättest du dann das auch gesagt? Sicher nicht!!!

  62. 6.

    Das war doch vorauszusehen, das sowas irgendwann passieren muss, das hat nichts damit zu tun, dass man billige Arbeiter sucht, man hat Angst, das falsche zu machen.

  63. 5.

    Immer wieder „lustig“, wenn privilegierte Menschen meinen sie würden irgendwie diskriminiert werden … klar ist die Wortwahl nicht besonders gut gewählt. Ich denk dem ein oder anderen „Ossi“ mit heller Hautfarbe kann sich in betroffenene ebenfalls einfühlen… was wahrscheinlich der einzige Hintergrund für diese Worte gewesen sein könnte…

  64. 4.

    "Wir bedauern die uneindeutige Formulierung", erklärte der RefRat."
    Die Formulierung war alles andere als uneindeutig. Sie war eindeutig genug um den Sturm der Entrüstung auszulösen.
    So springt man aus einem Fettnapf in ein Fass mit Fett. Kann man auch so.

  65. 3.

    Das ist vollständig richtig. Der Weiße Mann soll arbeiten und ruhig sein. Aber mal im Ernst mit solchen Aussagen tut man den Menschen leinenen gefallen das ist schon wie Selektion aber darin waren wir ja immer gut
    Man schürt damit nur Hass.
    Und das von einer Universität, von denen hätte ich mehr Intelligenz erwartet.

  66. 2.

    Ich halte echt nüschts von der CDU, aber „ das sei gesetzeswidrig und in krasser Weise diskriminierend. Rassismus dürfe nicht mit Rassismus bekämpft werden” hat es auf den Punkt gebracht.

  67. 1.

    Aha, es wird also ein billiger Arbeiter gesucht, verstehe ich das richtig? Aber gut ich halte von diesem ganzen Quatsch eh nichts. Es darf doch bitte jede Firma und jeder Mensch selber entscheiden mit wem er will mag oder möchte oder wen er einstellt oder nicht. Wenn mir von jemanden das Hemd nicht gefällt muss es mir doch möglich sei zu sage den will ich nicht. Ich verstehe das nicht. Ob das am Ende für die Firma ein Aushängeschild ist oder nicht steht auf einem ganz anderen Blatt aber das ist doch erst mal egal. Mit welchem Recht wird hier Firmen der Personen etwas vorgeschrieben wie sie zu arbeiten haben oder sich zu verhalten haben. Ich finde das geht alles zu etwas zu weit und in die falsche Richtung.

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