Zehntausende Menschen erwartet - "Unteilbar" will am Samstag in Berlin für solidarische Gesellschaft demonstrieren

Sa 04.09.21 | 12:16 Uhr
  85
Frau hält Plakat mit der Aufschrift "Unteilbar" (Quelle: imago/Stefan Boness)
Bild: imago/Stefan Boness

300 Organisationen sind beteiligt, zehntausende Teilnehmer werden erwartet. Am Samstag will das "Unteilbar"-Bündnis in Berlin demonstrieren. Dabei soll es um Themen wie Klimawandel, Rassismus und soziale Ungerechtigkeit gehen.

Das Aktionsbündnis Unteilbar erwartet am Samstag in Berlin mehrere zehntausend Menschen zu einer Großdemonstration für eine gerechte und solidarische Gesellschaft. Wie die Organisatoren am Mittwoch in der Hauptstadt mitteilten, beteiligen sich weit mehr als 300 Organisationen vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) über die Menschenrechtsorganisation Amnesty International bis hin zur Klimabewegung Fridays for Future und dem Berliner Mieterverein.

Linke, SPD und Grüne sind ebenfalls bei dem Protestzug dabei. Auch Linke-Spitzenkandidat Klaus Lederer sowie die Spitzenkandidatinnen für die Abgeordnetenhauswahl Franziska Giffey (SPD) und Bettina Jarasch (Grüne) werden erwartet.

Die großen Katastrophen unserer Zeit

Die Demonstrierenden wollen knapp drei Wochen vor der Bundestagswahl auf verschiedene Problemfelder und Bedrohungen hinweisen, die nach ihrer Auffassung den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Zukunft der Menschen in Deutschland und auch weltweit gefährden. Das seien vor allem der Klimawandel, Rassismus, soziale Ungerechtigkeit und eine sich aktuell abzeichnende "humanitären Katastrophe in Afghanistan".

Im Wahlkampf für die Bundestagswahl würden "Inhalte zu wenig verhandelt und die sich zuspitzenden Krisen in ihrer Tragweite nicht ausreichend benannt", heißt es im gemeinsamen Aufruf der beteiligten Organisationen.

Edward Snowden per Videoschalte dabei

Die Demonstration beginnt um 13 Uhr mit einer Auftaktkundgebung im Bereich der Straße des 17. Juni, des Brandenburger Tors und des Potsdamer Platzes. Anschließend soll sich der langgezogene und in diverse thematische "Blöcke" gegliederte Zug zum Alexanderplatz bewegen, wo gegen etwa 15 Uhr bis 15:30 Uhr eine Abschlusskundgebung geplant ist.

Die Polizei geht von bis zu 30.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus. "Aber wir rechnen nicht mit gewalttätigen Auseinandersetzungen", sagte eine Polizeisprecherin am Freitag.

Im Laufe der Veranstaltung sollen unter anderem DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel, die Fridays-for-Future-Aktivistin Carla Reemtsma und der Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, Ulrich Schneider, sprechen. Per Videoschaltung ist auch ein Auftritt des im russischen Exil lebenden Whistleblowers Edward Snowden geplant.

Grafik: Route der #Unteilbar-Demo am 04. September in Berlin. (Quelle: rbb24)

Großdemonstration mit Hygieneregeln

Das Unteilbar-Bündnis organisiert seit Jahren immer wieder große und thematisch breit gefächerte Demonstrationen für eine offene und gerechtere Gesellschaft. 2018 beteiligten sich nach Unteilbar-Angaben an einer Kundgebung in Berlin etwa 240.000 Menschen. Zudem gab es unter anderem Demonstrationen vor Landtagswahlen oder nach dem rechtsextremistischen Anschlag auf die Synagoge in Halle.

Abgerundet wird die Demonstration am Samstag laut Organisatoren auch durch ein "deutlich politisches" Musikprogramm. Auftreten wird dabei etwa der Künstler Max Herre. Die Veranstalter betonten zugleich die Einhaltung der Corona-Schutzregeln. Die Teilnehmer sollten Masken tragen, am besten mit dem Standard FFP2. Zudem gelten die üblichen Abstands- und Hygieneregeln. Ungeimpfte Teilnehmer werden gebeten, sich vorher zu testen.

Sendung: Inforadio, 01.09.2021, 15:02 Uhr

85 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 85.

    An dieser Stelle sei - unpopulärer Weise - auch
    einmal an das Risiko erinnert, dem sich die Polizisten, die die Demos begleiten, aussetzen müssen.

  2. 84.

    Massendemonstrationen zum jetzigen Zeitpunkt sind falsch - das gilt nicht nur für mehr oder weniger rechte Querdenker, sondern auch für Linke.

    Die Veranstalter mögen die Einhaltung der Corona-Schutzregeln 'betonen' - jeder weiß aber das unrealistisch ist, wenn alle Begleitumstände mit betrachtet werden: die Anreise in Gruppen, die sich drängelnden Zuschauer, die Party danach, nicht zuletzt die, die sich in der Demo nicht an die Regeln halten.

    Schon die massenmedial verbreiteten Bilder von Menschen, die bei den nahezu allwöchentlichen Demos des letzten Jahres die Abstandsregeln ignoriert haben, dürften maßgeblich daran beteiligt gewesen sein, dass die - bis dahin gut eingehaltenen - Schutzregeln immer weniger eingehalten wurden. - Die Folgen sind bekannt.

    Außerdem gibt das Erlauben linker Demos bei gleichzeitigem striktem Verbot rechter Demos dem Eindruck Nahrung, dass der Senat mit zweierlei Maß misst.

  3. 82.

    " Das große Problem war, dass dem Volk gepredigt wurde, dass im Sozialismus alle Menschen gleich sind, " Falsch, da sie Kommunismus und Sozialismus verwechseln.

  4. 81.

    Natürlich war es auch in Deutschland Faschismus. Das Wort Nationalsozialisten wurde nur als Propaganda genutzt um so zu tun als wären diese gegen die Kapitalisten. Es ist erstaunlich, dass viele noch heute diese falsche Bezeichnung nutzen. Wer das nutzt meint sicher auch die NSDAP wäre eine Arbeiterpartei gewesen. Mit dem Rest ihrer Worte haben sie allerdings recht.

  5. 80.

    A) Faschismus gab es nur in Italien, in Deutschland waren es Nationalsozialisten.
    B) Sie müssen natürlich mit niemandem diskutieren. Aber dann müssen Sie sich das auch entgegen halten lassen.
    C) Es bringt gar nichts, irgend jemand auszugrenzen. Missliebige Strömungen muss man argumentativ mit den besseren Argumenten stoppen. Nur so können deren Wähler überzeugt und zurück geholt werden.
    D) Die Spaltung der Gesellschaft entsteht dann, wenn sich Wähler nicht mehr vertreten und verstanden fühlen. Das haben die etablierten Parteien selbst verbockt. In den letzten Jahren wurden diese Menschen meistens zu Nichtwählern. Mit der AfD sahen diese wieder die Chance, sich Gehör zu verschaffen. Die AfD ist nicht Ursache sondern Symptom.
    E) Wer unteilbar deklariert und dabei ausgrenzt, spaltet eben auch ein bisschen.
    Das ist kein Vorwurf an Sie persönlich sondern allgemein gemeint. Ich wünsche mir wieder mehr verbindende Politik.

  6. 79.

    Ok, ich teile Ihre Ansicht, dass gerade jetzt zur Wahl solche Veranstaltungen von vielen gerne zur Selbstinzenierung genutzt werden. Und natürlich sind AfD und "Querdenker" (leider) Teil der Gesellschaft, allerdings gibt es einen Punkt, ab dem man sich abgrenzen muss. Wenn ich an radikale Teile beider Bewegungen denke, ist für mich die Diskussion vorbei. Frei nach Danger Dan: "Mit Faschisten diskutiert man nicht, dass hat die Geschichte gezeigt". Solidarische Grüße zurück!

  7. 78.

    Sie sollten meine Einwürfe genauer lesen, dann hätten Sie bemerkt, worauf ich hinaus will. Parteifunktionäre haben jetzt was auf einer solchen Demo zu suchen? Hier geht es doch offenkundig um die Abgrenzung von AfD und "Querdenkern". Sie sind aber nun einmal auch Teil der Gesellschaft, das Motto "unteilbar" ist deswegen aus meiner Sicht bloß selbstbezogen. Im übrigen bin ich seit über 30 Jahren Gerwerkschaftsmitglied, ich habe die Umstrukturierung, den Abbau des Sozialstaats miterlebt und dagegen demonstriert und gestreikt. Auf eine Demo ohne von Armut betroffene zu hören, auf der nur SpitzenpolitkerInnen und -funktionäre sprechen bei gleichzeitiger "bunter" Partystimmung habe ich aber keinen Bock. Den Gesprächsabbruch mit Andersdenkenden halte ich für falsch und nicht zielgerichtet. Mit solidarischen Grüßen! K.

  8. 77.

    Was soll das dann Aussagen? Dass Affen außerhalb ihres engsten Familienverbands egoistisch und sogar kriegerisch sind, ist ja wohl bekannt. Gegen andere Gruppen werden regelmäßig tödliche Angriffe gestartet und die Opfer sogar gefressen. Es wurde gar beobachtet, die Schimpansen Gorillas angreifen und töten. Leider sind auch Menschen nur nackte Affen geblieben. Neid und Kriege durchziehen die gesamte Geschichte und selbst die Gegenwart ist voll von Beispielen. Der Mensch kümmert sich um sich und seine nächsten Angehörigen. Alles andere steht hinten an. Selbstlos helfen tun nur Ausnahmen. Die meisten angeblich Helfenden verlangen nur Hilfe, die der Staat leisten soll, tragen aber selbst nur sehr wenig bei. Das ist auch nicht schlimm, jeder ist sich selbst der Nächste. Aber es ist unehrlich. Ich stehe wenigstens dazu, dass ich egoistisch bin.

  9. 76.

    Nein, Sozialismus ist eben nicht einfach nur eine Wirtschaftsform sondern in erster Linie eine politische. Sie bedingt ja eine allbestimmende Zentralregierung und eine Planwirtschaft. Anders kann nicht der Willen der Gemeinschaft über den des Einzelnen gestellt werden. Das kann nicht ohne Zwang funktionieren und ist deshalb immer gescheitert und wird dies auch bei jedem weiteren Versuch zwangsläufig tun. Wie gesagt, die Theorie ist faszinierend, sie ist aber eben nicht umsetzbar.

  10. 75.

    "Das Problem ist, dass heutzutage zu viele soziale Gerechtigkeit verlangen, in Wirklichkeit aber egoistisch die Erfüllung sämtlicher Wünsche zu Lasten der Solidargemeinschaft erwarten, ohne dafür etwas zurück geben zu wollen. "

    Was für ein neoliberaler Quatsch! Wenn es nach ihnen und ihrer Gesinnung ginge würden sie die Leibeigenschaft wieder einführen, zumindest eine Gesellschaft wie unter den Nazis.

    Genau wie diese schwafeln sie von Gemeinschaft, sie wollen aber die gesellschaftlichen Unterschiede zementieren. Genau wie ihr großes Vorbild. Während sie von einer geistigen Elite ala Napola schwärmen, wollen die Demonstranten eine echte Gemeinschaft, wo jeder Zugang zu Bildung und Wohlstand hat.

  11. 74.

    Ihre ganzen pseudo-evolutionären Theorien mal beiseitegelassen.
    Lesen Sie doch einfach mal ein echtes Verhaltens-Biologie Buch über Affengruppen, bevor Sie hier uninformierte biologistische Thesen aus Großvaters Klamottenkiste zum Besten geben.

  12. 73.

    Habe ich. Vom rumsitzen und online kommentieren hat noch keine Gesellschaft an Solidarität gewonnen. Vom auf die Straße gehen schon ('89, Dresden Nazifrei, Oranienplatz...). Und bevor sie fragen, ich habe mich jahrelang in diesen Bereichen betätigt und würde auch auf der Demo sein, wenn ich nicht 2 kleine Kinder zu versorgen hätte. Beste Grüße.

  13. 72.

    Sozialismus ist immer Diktatur? Warum?
    Sozialismus ist eine Wirtschaftsform, genauso wie Kapitalismus.
    Ob das politische System dazu demokratisch wie bei uns oder diktatorisch wie in der DDR ist, hat nichts damit zu tun.
    Es gibt ja auch kapitalistische Diktaturen - warum keine sozialistische Demokratie?

  14. 71.

    Ich habe nichts hineininterprretiert. Es geht um rechtliche Begriffe. Der Veranstalter/Leiter kann die Versammlung beenden. Auflösen darf eine Versammlung nur die Polizei. Oder nochmal zur Verdeutlichung:
    Beendigung = Versammlungsleiter möchte und entscheidet das so.
    Auflösung = Polizei entscheidet das so, auch gegen den Willen des Leiters.
    Wenn Sie also begrifflich "Auflösen" benutzen, bedeutet das automatisch, die Polizei hat entschieden. Wenn Sie das gar nicht meinten, dann wöäre "beendet" richtig gewesen.
    Falls jemand diese Unterscheidung kleinteilig finden solte, dann kann ich nur einen Blick ins VersFG Berlin oder auch das VersG des Bundes empfehlen. Da gibt es nun einmal feststehende Begriffe, die man nutzen sollte, um MIssverständnissen vorzubeugen. War nicht meine Idee :)

  15. 69.

    Das Problem ist, dass heutzutage zu viele soziale Gerechtigkeit verlangen, in Wirklichkeit aber egoistisch die Erfüllung sämtlicher Wünsche zu Lasten der Solidargemeinschaft erwarten, ohne dafür etwas zurück geben zu wollen. Man versteckt sich dahinter, dass der anonyme Staat alles zahlt und ignoriert, dass letztlich das ganze die finanzieren müssen, die den Spaß erarbeiten und Steuern zahlen. Denen wird immer mehr abverlangt, Arbeit lohnt sich damit immer weniger. Ein Sozialstaat ist wichtig und richtig. Aber sozial gerecht ist eben nur, solange nur denen geholfen wird, die diese Unterstützung auch wirklich benötigen, diese Hilfe angemessen ist und sie dazu dient, Menschen soweit möglich wieder in die Lage zu versetzen, selbst für sich zu sorgen und damit die Hilfe der Gemeinschaft wieder zurück zu geben. Immer nur höhere Forderungen stellen, ist eben keine Gerechtigkeit sondern Egoismus.

  16. 68.

    Immer wieder der gleiche verharmlosende Unsinn! Natürlich hat sich die DDR am echten Sozialismus versucht. Da aber massenweise die Menschen abgehauen sind, hat er genau so geendet, wie er in der Praxis enden musste - als astreine Diktatur. Da der Sozialismus das Wohl der Gemeinschaft immer, jederzeit und ohne Rücksicht über das Wohl des Einzelnen stellt, steht er der Freiheit des Individuums zwangsläufig entgegen. Es geht gar nicht anders, sonst wäre es kein Sozialismus. Jeder, der sich nicht 100%ig freiwillig unterwirft, muss mit Macht und Gewalt dazu gezwungen werden. Da Menschen im Grunde egoistisch sind, das haben wir von unseren Vorfahren den Affen geerbt, kann Sozialismus in der Realität nur mit Repressionen funktionieren. Die Theorie ist äußerst spannend, keine Frage, aber eben nicht umsetzbar.

  17. 67.

    Haben Sie auch Gegenargumente? Oder wollen Sie nur andere - in diesem Fall meine - Meinung diskreditieren, also über mich "herziehen"?

  18. 66.

    Sollte Ihnen etwa entgangen sein, dass Berlin mittlerweile Bundeshauptstadt ist?

  19. 65.

    Haben Sie sich jemals mit der Theorie des Sozialismus beschäftigt? In der DDR wurde dieser gar nicht umgesetzt, sondern es war - wie es mal ein Freund aus England formulierte - eher ein Sozialkapitalismus. Das große Problem war, dass dem Volk gepredigt wurde, dass im Sozialismus alle Menschen gleich sind, aber leider Ungleichheiten geschaffen wurden. Beispielsweise konnte man sich durch eine Parteigehörigkeit bessere Chancen im Beruf verschaffen. Vielleicht sind die Menschen auch schlichtweg nicht in der Lage, ihre Gier und ihren Neid zurückzustellen, um eine gerechte Gesellschaft zu erschaffen. George Orwell beschrieb das bereits 1945 in "Farm der Tiere" sehr treffend. "Alle Schweine sind gleich, aber manche Schweine sind gleicher als andere" schrieb er darin. Wer das Buch nicht kennt: Die Tiere eines Bauernhofes verjagen den hartherzigen Bauern und übernehmen selbst die Macht. Es dauert jedoch nicht lange, bis sich einige in den Vordergrund schieben und eine neue Hierarchie entsteht.

  20. 64.

    Manchmal denke ich, die Gehirnwäsche im Westen hat noch besser funktioniert als die im Osten. Und das vielleicht, weil sie wesentlich subtiler ins Unterbewusstein der Menschen drang. Diese Angst vor Sozialismus und Kommunismus, die ja in den angeblich sozialistischen Ländern gar nicht richtig umgesetzt wurden, sitzt bei einigen so tief, dass sie sich jeglichen Gedanken an eine gerechtere Gesellschaft total verschließen. Lieber ducken sie sich im Kapitalismus weiter und freuen sich über eine Freiheit, die eigentlich keine ist.

  21. 63.

    Ich gebe Ihnen vollkommen recht. Furchtbar. Gut, in Lichterfelde habe ich primär nichts mit den Demos zu tun, nerven tut es trotzdem. Es gibt genug andere Städte in Deutschland zum Demonstrieren.

  22. 62.

    Sehr geehrter Herr Rentner,
    da gibt es nur eine Antwort. Kein Platz weil die ja da nicht durchbrettern können.
    Mit freundl. Grüßen

  23. 61.

    "Unteilbar" ... aber die Demo ist in einzelne Organisationen / Parteien / Initiativen "eingeteilt"?
    Das passt für mich in keiner Weise zusammen!

  24. 60.

    Hab ich nicht irgendwo gelesen, „Brandenburg saugt Berlin die Einwohner ab“
    Jetzt weiß man auch, warum. Diese Demonstrieritis in Berlin ist ja kaum noch zu ertragen. Wenn es wenigstens welche mit Vorbildfunktion wären, aber diese „Möchtegern haben, aber selbst nicht dafür tun“- Mentalität geht doch nur nach hinten los.

  25. 59.

    Sich auf die Straße stellen und laut zu einer solidarischen Gesellschaft aufrufen finde ich deutlich weniger flau und feige als im Internet darüber herzuziehen...

  26. 58.

    Warum sollen sich nur Ungeimpfte testen? Was ist das für eine unwissenschaftliche Aussage?
    Geimpfte haben keine Immunität auf ihren Atemwegsschleimhäuten und können genauso gut Träger des Virus sein.
    Einfach mal nach Israel schauen oder hier nachlesen.....

    "Geimpfte sind vor Ansteckungen nicht gefeit."
    https://www.focus.de/gesundheit/coronavirus/focus-online-kolumne-von-alexander-kekule-2g-regel-ist-unsinn-weil-sie-auf-vollkommen-falscher-rki-behauptung-beruht_id_20910598.html

  27. 57.

    Aus meiner Sicht, macht es wenig Sinn ausschließlich Etiketten immer wieder neu bemühen, die ja leider den tatsächlichen Inhalt benennen, ohne sich mal tiefer mit der Problematik auseinanderzusetzen. Wichtiger wäre eine vernünftige Analyse, warum es so gekommen ist, warum so viele Menschen den inneren Kompass und sogar den gesunden Menschverstand verloren haben. Das hat vor allem soziale Gründe! Diese Leute sind Teil der Gesamtgesellschaft, sie nur an den Pranger zu stellen und zu beschimpfen nützt nur jenen, die sich gern positiv abgrenzen, weil sich das moralisch prima anfühlt. Das ist flau und feige und führt nirgendwo hin.

  28. 55.

    Die Stadt Berlin tut mir immer wieder aufs Neue leid. Was die in ihrer Geschichte schon alles ertragen musste...

  29. 54.

    Ah - die Solidarischen demonstrieren mal wieder gegen die Konkurrenz.

  30. 53.

    Demonstriert doch mal in München. Da schmeißt euch der OB gleich raus. Jedes Wochenende der gleiche Mist. Wir Deppen, die dort wohnen, können nicht einmal mehr in Ruhe spazieren gehen. Und inzwischen ist mir vollkommen egal, wer wo und wieso demonstriert. Wir haben auch ein Recht, ein Recht auf Freizeitgestaltung!

  31. 52.

    @KLARA
    >> Die "Querdenker" sind nicht vom Himmel gefallen. SPD und Grüne haben unter Schröder neoliberale Mechanismen in Gang gesetzt, die zu einer Armut trotz Arbeit und einen daraus resultierendem Werteverfall in hohem Maße beigetragen..." <<
    Richtig, die Querdenker mit ihren Verschwörungstheoretikern, Impfverweigern, Rechtsnationalen und Rassisten, Reichsbürgern waren schon immer die Speerspitze im Kampf gegen den sozialen Abstieg, verursacht durch die Regierungen.
    Jou, alles "klar(a)" ...

  32. 50.

    " ... die Veranstaltung wurde aufgelöst ..."
    Mehr hatte ich nicht geschrieben.
    Also bitte nichts hineindeuten, was so nicht kommentiert wurde!

  33. 49.

    Mir scheint, die Teilnehmer/innen und Teilnehmer demonstrieren eher für Corona- und Wissenschaftsignoranz.

  34. 48.

    "Die Mittelschicht demonstriert - öde!"

    Ich würde sogar sagen, dass es mehrheitlich derjenige Teil der Mittelschicht ist, der von sozialem Abstieg nicht bedroht ist, sondern sich in der Sicherheit der Beschäftigung im Öffentlichen Dienst wiegen darf.

    Aber es gebietet der Respekt zu sagen, dass "Unteilbar" ein ziemlich gutes Framing für einen Teil ist, der sich als das Ganze auszugeben versucht.

  35. 47.

    Und an den "Aussengrenzen" werden Mauern gebaut und militärisch bewacht, wie früher mitten in Berlin.

  36. 46.

    Der "Zug der Liebe" wurde nicht von der Polizei aufgelöst. Er wurde vom Versammlungsleiter beendet wegen zu vieler Teilnehmer, die sich nicht an die Hygieneregeln hielten. Ist hier bei rbb24 nachlesbar.

  37. 45.

    Eine Demo an der SpitzenpolikerInnen teilnehmen, mit einem "breit gefächtertem" Anliegen ist aus meiner Sicht nix weiter als eitle Selbstbespiegelung. Das Motto "unteilbar" negiert die Realität in Deutschland, in Europa. Man kann nicht einfach nur eine Mainstream-Meinung platzieren (denn darum handelt es sich) und gleichzeitig anders leben und handeln. Das ist zutiefst unglaubwürdig und ermüdend. Die "Querdenker" sind nicht vom Himmel gefallen. SPD und Grüne haben unter Schröder neoliberale Mechanismen in Gang gesetzt, die zu einer Armut trotz Arbeit und einen daraus resultierendem Werteverfall in hohem Maße beigetragen, wenn nicht gar mit verursacht haben. Die Mittelschicht demonstriert - öde!

  38. 44.

    Und nun unbedingt ausgiebig hinterher über die erreichten Ziele sehr ausführlich berichten.

  39. 43.

    Hauptsache, ALLE demonstierenden leben und handeln in diesem Sinne
    für das sie demonstrieren
    ICH jedenfalls erfülle die Forderungen und bleibe zu Hause

  40. 40.

    Wahrscheinlich die Erden-Bürgerschaft oder die Globus-Staatsbürgerschaft - wie wir Alle - das wollten Se doch wissen, Nä?

  41. 39.

    Berlin steht nicht mehr im Mittelpunkt des "kalten Krieges", die Inselfunktion ist passé, es ist niemand mehr in unmittelbarer Nähe, den das interessiert. Unsere Regierung macht sowohl auf Bundes- wie auch auf Landesebene das übliche Betroffenheitsgesicht, redet darüber, sagt aber nichts. Selbst wenn sie das machen würde, hört vermutlich auch niemand zu, der daran was ändern würde. Demos mit Teilnehmerzahlen wie beim Nato-Doppelbeschluß waren mal - "früher". Wenn sich jetzt zu Friedensdemos oder Ostermärschen überhaupt eine hohe dreistellige Teilnehmeranzahl von der Couch erhebt, dann darf es nicht regnen und auch keine Sonntagsöffnung in den Shoppingmalls sein. Ein aktueller Anlass zu entsprechenden Demos wäre zwar zur Zeit gegeben, aber Afghanistan ist weit weg und man ist zu satt. Es ist dagegen viel einfacher (hier meine ich nicht Sie) vom warmen Zimmer über Flüchtlinge zu mosern oder in Malle die Promenade vollzukot... und dann hier über Zuwanderer und Überfremdung zu lamentieren.

  42. 38.

    Ich würde mal eine Demo gegen Demos organisieren. Wer macht mit?

  43. 37.

    Beim "Zug der Liebe" waren es ca. 8.000 Teilnehmer und da es mit den Hygienemaßnahmen "Schwierigkeiten" gab, wurde die Veranstaltung aufgelöst ... ohne Gerangel, Stein- und Flaschenwürfe und sonstige Übergriffe.

    Wenn jetzt wirkich 20.000 erscheinen, erwarte ich genau dieses!
    Wäre dann auch das beste Argument gegen eine erneute "Querdenker"-Demo!

    Wir können jetzt nur auf Vernunft hoffen und guten Mutes sein ;-)

  44. 36.

    "Aber leider reicht EINER, der den Frieden stört - und dann hat man nur die Wahl, entweder die eigene Freiheit - mit Waffen - zu verteidigen oder sich dem Gegner zu unterwerfen."
    Genauso ist es!
    So ist der Mensch, es wird immer Einen geben der seine Waffe behält, sei es aus Angst davor das es ein anderer auch macht oder weil er der GRÖßTE sein möchte! ;-)

  45. 35.

    Weil man - leider - Geld und Ressourcen für Rüstung, Kriegswaffen benötigt, solange es auch nur EINEN Gegner - ob Volk, Nation, Glaubensgemeinschaft oder anderes gibt, von denen man bedroht werden könnte und der stark genug wäre, die selbst gewählte Form der Existenz - für die Bundesrepublik Deutschland z.B. die liberale Demokratie - zu zerstören.

    Erst wenn alle, ja wirklich ALLE, sich einig wären, einander zu respektieren und in Frieden nach ihrem eigenen Willen leben zu lassen, könnte man auf Waffen und Rüstung verzichten...

    Aber leider reicht EINER, der den Frieden stört - und dann hat man nur die Wahl, entweder die eigene Freiheit - mit Waffen - zu verteidigen oder sich dem Gegner zu unterwerfen.

    Die Idee gab's aber auch schon mal - Motto: "Lieber rot als tot!"

  46. 34.

    Ja genau , wir haben ja auch noch nicht genug Demos , da muss sich doch noch irgendwas finden lassen wofür oder wogegen man Demonstrieren möchte … egal was Schildchen raus und alle anderen genervt .

  47. 33.

    Selbst wenn die Hygieneregeln nicht eingehalten werden, wird die Polizei diese Zusammenkunft von woken Mitmenschen nicht aufgelösen. Das sind nämlich die Guten.
    Mann|Donnerstag, 02.09.2021 | 12:54 Uhr
    Ich gebe Ihnen in sofern Recht, aber bei der Querdenker-Demo waren es "nur" 5.000, jetzt aber sollen es 20.000 werden.
    Wie schon geschrieben: mal sehen, was da passiert, ob die Polizei eingreift und ob es auch da zu Übergriffen kommt. Ich bin da frohen Mutes.

  48. 32.

    Dem ist absolut nichts weiter hinzuzufügen. Bin so was von ganz Ihrer Meinung.
    Leider werden die "Rosinenpicker" immer mehr und die Ansprüche an den den deutschen Steuerzahler immer größer.

  49. 31.

    "... die Maske im Freien ist pure Schikane und nicht wissenschaftlich begründet. ..."

    M.E. nicht korrekt!
    Kann der Abstand nicht eingehalten werden, was ja bei einer Demo zutrifft, soll auch im Freien eine Maske getragen werden.
    Dies war doch das große Problem bei den "Querdenker"-Demos!

  50. 30.

    Dann werden Sie selbst aktiv und organisieren eine Demonstration zu eben diesen Themen! Keiner hält Sie davon ab. Nicht immer nur meckern, sondern selbst was bewegen!

  51. 29.

    Auch genau meine Meinung ! Diese ständigen Demos sind einfach nur noch unerträglich . Der Anlass ist mir mittlerweile völlig wurscht . Einfach nur noch belastend .

  52. 28.

    Es geht doch nicht um "staatliche" Kontrolle!
    Diese ist natürlich Blödsinn und m.E. nicht durchführbar!
    Es geht doch vielmehr, so habe ich jedenfalls den Verantwortlichen verstanden, um eigenverantwortlich einen Test zu machen.

    Ob die Demo nun gut oder schlecht ist, sollte jeder selbst entscheiden :-) und war auch nicht mein Kommentar.

  53. 27.

    Verstehe ich nicht! Wenn Sie hier Geboren sind und oder eine Deutsche Staatsangehörigkeit haben können sie doch wählen gehen. Das ist Demokratie. Kein Land der Welt lässt jemanden wählen der nicht deren Staatszugehörigkeit hat.

  54. 26.

    Sie müssen erst mal den Unterschied zwischen Gesetzen und Verordnungen lernen.
    Von mir aus können die einen genau so wie die anderen Demonstrieren, die Maske im Freien ist pure Schikane und nicht wissenschaftlich begründet. Trotzdem bleibt das Nichttragen derselben immer noch eine Ordnungswidrigkeit und ein Nichtbeachten einer Verordnung, nicht das Brechen eines Gesetzes.

  55. 25.

    Eine Frage beantwortet alles: Welche Staatsbürgerschaft haben Sie? Mehr interessiert mich nicht!

  56. 24.

    Was beschweren Sie sich? Es ist überall auf der Welt so, dass nur Staatsbürger des jeweiligen Landes das Parlament wählen dürfen und das ist auch richtig so. Insbesondere hier Geborene können jederzeit und ohne größere Hindernisse die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen. Wer das nicht will, muss eben mit der Einschränkung leben, zeitlebens als Gast hier zu wohnen und nur begrenzt mitbestimmen zu können. Nehmen Sie Ihre Verantwortung wahr, lassen Sie sich einbürgern, mit allen Rechten und Pflichten. Dann dürfen Sie auch wählen. Rosinenpickerei ist halt nicht!

  57. 23.

    Naja, das hat man beim "Zug der Liebe" auch gedacht.... das Ende ist bekannt.
    Dann lieber ne Radl Demo, da hält man automatisch Abstand.

  58. 22.

    Ja. Und wie kommen sie auf "unteilbar"? Bei den kommenden Wahlen dürfen ich und Millionen in Deutschland lebende, sehr viele sogar hier geborene, "Migrant*innen" weiterhin nicht wählen!

  59. 21.

    ...am Besten mit FFP2

  60. 20.

    Was wieder einmal fehlt ist der große Protest gegen die exorbitante Verschwendung von Geld und Ressourcen für Rüstung, Kriegswaffen und Kriege. Warum ist man hier immer wieder so zurückhaltend?

  61. 19.

    Lese gerade Wagenknechts "Die Selbstgerechten", wo sie eingangs auch kurz scharfe Kritik an den "Unteilbar"-Demos übt - in ihren Augen eine Feel-good-Veranstaltung von akadmischen Mittelständlern, wo man tatsächlich von Armut und "sozialer Ungerechtigkeit" betroffene Menschen gar nicht antrifft, sie deswegen so flau und unglaubwürdig wirken. Ist da nicht was dran?

  62. 18.

    "Ungeimpfte Teilnehmer werden gebeten, sich vorher zu testen."
    Und was ist mit den Geimpften? Also doch nicht "Unteilbar"?

  63. 17.

    Na ich finde das schon Blödsinn wer soll das denn bitte kontrollieren?
    Diese ganzen Demos sind doch völlig Quatsch. Was ändert sich denn dadurch? Irgendwie haben die Teilnehmer wohl nicht anderes zu tun. Also ich verbringe meine Zeit lieber in der Natur und mit Familie und Freunde als auf einer Demo gegen was auch immer.
    Berlin tut sich damit kein Gefallen, im Gegenteil.

  64. 16.

    @ABC

    Diese Frage ist etwas frech, aber so ist es nun mal. Als geborener West Berliner sage ich ja, weil man in der Geschichte erlebt hat, was aus dem Sozialismus gemacht wurde bzw. was aus sozialistischen Staaten wurde. Was noch besonders interessant ist, sind nicht 1989 Massen auf die Straße gegangen um diesen Sozialismus abzuschaffen. Und jetzt wird er wieder gefordert von Teilen, das ist etwas surreal, vorallem unter dem Aspekt was was die SED bzw. die PDS bzw die Linke in den letzten Jahrzehnten in Berlin für Politik macht.

  65. 15.

    Die bei dieser Demo anwesenden Personen werden mit großer Sicherheit die Regelungen einhalten, ganze im Gegensatz zu den leer denkenden Aluhüten. Im Bericht steht auch was von einem lang gestreckten Zug. Wer wirklich denken und gelesenes verstehen kann, ist klar im Vorteil

  66. 14.

    "Haben Sie Angst vorm Sozialismus?" - Sie offensichtlich nicht. Auf Kuba gibt es Sozialismus - gute Reise...

  67. 13.

    Dann können ja nächste Woche wieder die Klimakids und die Radfahrer demonstrieren. Langsam wird lächerlich mit den Demos.

  68. 12.

    ...ganz Ihrer Meinung! Und Antwort auf 9. Ja, ich habe Angst vor Sozialismus....ich MUSSTE ihn erleben und ertragen!

  69. 10.

    Warum Schwachsinn?
    Jeder kann doch zu Hause einen Schnelltest machen.
    Mache auch ich, als Durchgeimpfter, wenn ich ein "ungutes" Gefühl habe oder Vorerkrankte bzw. Ältere zu Hause besuche.
    Dürfte doch wohl kein Problem mehr sein und auch finanzierbar!

  70. 8.

    Warum auch? Im Gegensatz zu den Demos der sogenannten Querdenker ist nicht zu erwarten dass die Covid Regeln nicht eingehalten werden.

  71. 7.

    "Ungeimpfte Teilnehmer werden gebeten, sich vorher zu testen." Wie lächerlich ist das denn, bei erwartbaren mehreren 10.000. So ein Schwachsinn!

  72. 6.

    Warum auch, die Demonstranten haben ja nicht die erklärte Absicht Gesetze zu brechen.

  73. 5.

    Denke mal, diese Veranstaltungen werden sicherlich, von der Polizei nicht verboten.

  74. 3.

    Wo bleiben die Radfahrenden? Keine Demo?

  75. 2.

    @JustABerliner: Auf jeden Fall nicht für eine solipsistische Gesellschaft. Und das ist doch derzeit schon mal etwas wert.

  76. 1.

    Demos für eine "solidarische" oder doch eher "sozialistische" Gesellschaft?

Nächster Artikel