Potsdam und Potsdam-Mittelmark - Berliner Radschnellwege sollen nach Brandenburg verlängert werden

Symbolbild: Ein Radfahrer fährt auf einem Teilstück eines neuen Radschnellwegs. (dpa/Arne Dedert)
Bild: dpa/Arne Dedert

Berliner Radschnellwege sollen nach den Plänen mehrerer Kommunen in den Südwesten nach Brandenburg verlängert werden. Das teilte Brandenburgs Landeshauptstadt Potsdam am Sonntag mit.

In einem ersten Schritt seien drei geeignete Trassenkorridore festgelegt worden, hieß es. Diese führen jeweils von Potsdam nach Werder (Havel) und Teltow im Landkreis Potsdam-Mittelmark sowie nach Berlin-Wannsee.

Das Projekt werde mit der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und den Kommunen Schwielowsee, Nuthetal, Stahnsdorf Kleinmachnow, Werder (Havel), Teltow sowie dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf betreut, hieß es. Angeschoben habe es der Landkreis Potsdam-Mittelmark.

Bürgerinnen und Bürger können sich beteiligen

Bürgerinnen und Bürger sollen sich an den Plänen beteiligen können. Wer interessiert ist, könne sich online über die Trassenvorschläge informieren und sie kommentieren. Vom 8. bis 29. September sei die Beteiligung auf der Webseite des Landkreises Potsdam Mittelmark [potsdam-mittelmark.de] online verfügbar.

Im Anschluss an das Beteiligungsverfahren werden die Rückmeldungen ausgewertet und mit den Projektpartnern abgestimmt.

Die Zwischenergebnisse einer Machbarkeitsuntersuchung würden am 22. September vorgestellt, teilte die Landeshauptstadt Potsdam weiter mit. Das Projekt soll im Dezember abgeschlossen sein.

In Berlin geplante Radschnellverbindungen:

Priorisierte Radschnellverbindungen im Berliner Stadtgebiet (Quelle: SenUKV)

Sendung: Brandenburg aktuell, 05.09.2021, 19:30 Uhr

31 Kommentare

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  1. 31.

    Tja liebe Radfahrer (ja auch Ich gehöre dazu) dann macht euch mal dafür stark das die Radwege repariert werden aber nicht aufkosten def Autofahrer und der Autospuren! Es gibt aber auch viel zu viele die den Radweg auch so eben nicht benutzen … obwohl er vernünftig ist und den Autoverkehr gezielt ausbremsen wollen!

  2. 30.

    Ist dieser Radweg überhaupt benutzungspflicht UND befahrbar? Ich bin immer wieder entsetzt wie wenig motorisierte Verkehrsteilnehmer die Novelle von 1998 (!) kennen.

    "War früher die Benutzung rechter Radwege Pflicht, so ist diese generelle Radwegebenutzungspflicht durch die sog. Fahrrad-Novelle seit dem 01.10.1998 aufgehoben worden."

    Und was hat das ganze mit Radschnellverbindungen zu tun? Fahren sie mal die Nonnendammallee lang, dort liegen ungepflegte Radweg aus den 70er des letzte Jahrhunderts. Dort fahre ich grundsätzlich auf der Straße weil diese Todesfallen in Form von Hochbordradwegen unzumutbar sind.

    Wurzelanhebungen, zerbrochene Gehweg (!)platten als Radweg, zugewuchert und viel zu schmal. Deswegen ist dort an einigen Stellen die Radwegebenutzungspflicht aufgehoben. Trotzdem wir man angehupt, geschnitten, abgedrängelt und viel zu knapp überholt.

  3. 29.

    "Braucht kein Mensch, die fahren alle wo und wie sie wollen. Rücksichtnahme und Verkehrsregeln überflüssig. Aber dafür wieder Steuergelder verplempern."

    Thema verfehlt, setzen, sechs... hier geht es Radschnellwegen und nicht was Auofahrer tausend Male am Tag machen.

  4. 28.

    Route 4, Panke Trail taugt zur Zeit für Radfahrer nur als Übungsstrecke zum Salomfahren mit beweglichen Hindernissen - um Fußgänger*innen mit Kinderwagen. Ziemlich gefährlich. Zum Teil betont unerschrockene Radfahrkollegen.
    Als Schnellradweg völlig ungeeignet. Um die 109 von Autos zu entlasten und Pendler auch aufs Rad zu bekommen, muss sowohl in Pankow (Pasewalker) als auch in allen Ortsdurchfahrten richtung Norden mächtig umgebaut und erneuert werden. Was wäre das toll hier einen echten Schnellweg in die Stadt zu haben + nicht neben der Landstraße mit Perlenketteneffekt.
    Eigentlich unplanbar! Am besten man fängt gar nicht erst an.

  5. 27.

    Stimmt nicht aber wie bei allen Verkehrsteilnehmern gibt es auch hier schwarze Schafe .... .aber was haben Sie eigentlich gegen Fahradwege? Ich war jedenfalls sehr froh, dass meine Kinder diese nutzen konnten

  6. 26.

    Ja, ist klar. Und wegen der schlimmen Grundstücksausfahrten erlebe ich es praktisch täglich, dass Radfahrer in asphaltierten, weitgehend schlaglochfreien Straßen, in denen kaum Autoverkehr herrscht, sich ganz selbstverständlich über den schmalen Gehweg mit dem nicht besonders gut gepflegten Pflaster bewegen, wo sie die sich dort frecherweise aufhaltenden Fußgänger souverän und gern in zügigem Tempo umkurven.

  7. 25.

    Es geht darum, dass man möglichst rasch zu seinem Kursus für Achtsamkeit und Entschleunigung kommt. Der hat schließlich einiges an Geld gekostet.

  8. 24.

    Super, dann kommen alle die in Berlin arbeiten mit dem Rad zur Arbeit und Berlin hat zig tausende Autos weniger auf der Straße.

  9. 22.

    Das sehen Sie falsch. Es gelten einzig die blauen Schilder als Pflicht. Alles andere, weiße Schilder"Radfahren erlaubt", die weißen, gestrichelten Linien am Ende von Schutzstreifen, die auf NICHT benutzungspflichtige "Radwege" leiten wollen, Piktogramme (meist Überbleibsel von vor der Aufhebung der Benutzungspflicht) - alles ein Angebot, Radfahrende dürfen auf der Fahrbahn bleiben!

  10. 21.

    Radschnellverbindungen haben nichts mit Rasen zu tun, die Geschwindigkeit ergibt sich durch den Entfall der Wartezeiten an den Knotenpunkten.

  11. 20.

    Zeichen 350.1. Hättest du aber auch sehr einfach rausfinden können, indem du "Radschnelweg" bei Google eingibst.

  12. 19.

    Wenn Steglitz-Zehlendorf das Projekt betreut, braucht sich ja keiner Sorgen zu machen, dass bald was passieren könnte.

  13. 18.

    Sehr geehrter Herr Kurth,
    dann wundere ich mich über die Bedeutung der farblichen Hervorhebung an Fußwegen. Da sehe ich weit und breit kein Schild. Nur dort aufgemalte Fahrräder. Die müssten m.E. die gleiche Bedeutung haben wie eine Beschilderung. Oder sehe ich das falsch?
    Mit freundl. Grüßen

  14. 17.

    Mit dem Begriff "Straße" identisch mit der Fahrbahn fängt es schon an. Solange die Fahrbahn schon als "Straße", nicht aber als Fahrbahn bezeichnet wird, braucht sich ein Mensch über nichts mehr wundern.

    Also: Es gibt die Fahrbahn, die ist grundsätzlich für Kfz. und Fahrräder da, ob für den Radverkehr extra abmarkiert oder nicht; und dann gibt es darüberhinausgehend noch die Ausnahmefälle, in denen Radwege abseits herkömmlicher Fahrbahnen entlang von Gehwegen geführt werden. Diese Ausnahmen sind am Auslaufen.

    Die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen dem Radverkehr und dem Autoverkehr in der Stadt ist geringer als jene Geschwindigkeitsdifferenz zw. Radverkehr und Fußverkehr. Das ist der Grund, weshalb der Radverkehr entlang von Fahrbahnen geführt wird. Vor allem, damit er sichtbar und nicht hinter parkenden Kfz. versteckt verläuft.

    Auf der Straße sind sie alle: Radverkehr, Autoverkehr, zu Fuß Gehende und jene Tierwelt, die sich auf dem Grün zwischen den Häusern eingenistet hat.

  15. 16.

    Also, wenn die ständigen (Um)Verteiler oder Aufteiler von schnell reden, dann wird das nichts.

  16. 15.

    Im Gegenteil. Es scheint sich bei den Radfahrern nicht herumgesprochen zu haben, dass man den Radweg zu benutzen hat, wenn dort das blaue Schild steht. Das wird nämlich meist ignoriert und trotzdem auf der Straße gefahren.

  17. 14.

    Wenn (Renn-)Radfahrer die Radwege nicht benutzen, dann hat das wohl mindestens einen Grund.
    Sie sind zum zügigen Radfahren nicht geeignet, weil sie teilweise sehr dicht an Grundstücksausfahrten vorbeiführen, weil der Belag radwegungeeignet ist und weil die kombinierten Rad-/Fußwege oft ein höheres Gefahrenpotential darstellen, als die Nutzung der Straße.

  18. 13.

    Das ist wirklich toxisch, seit 1998 sind nach der Straßenverkehrsordnung nur Radwege benutzungspflichtig, die entsprechend mit blauen Schild gekennzeichnet sind. Scheint sich bei vielen Fahrerlaubnisinhabern noch nicht herumgesprochen zu haben?

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