Kritik an Mietenpolitik - Zehntausende zu Demo in Berlin am Samstag erwartet

Nach der Aufhebung des Mietendeckels demonstrieren Tausende Menschen in Berlin, April 2021 (Quelle: Sulupress.de/Marc Vorwerk)
Bild: Sulupress.de/Marc Vorwerk

Zwei Wochen vor der Bundestagswahl soll an diesem Samstag in Berlin für einen radikalen Kurswechsel in der Mieten- und Wohnungspolitik protestiert werden. Die Organisatoren rechnen mit 10.000 bis 30.000 Menschen. Laut Polizei sind 20.000 Teilnehmer angemeldet. Start ist um 13 Uhr am Alexanderplatz. Von dort aus soll es über die Straße Unter den Linden zum Großen Stern gehen.

Demo erhält breite Unterstützung

Aufgerufen zur der #Mietendemo21 haben unter anderem das "Aktionsbündnis gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn" und die Berliner Initiative "Deutsche Wohnen & Co enteignen". Gefordert werden ein sofortiger Mietenstopp, die Vergesellschaftung von Wohnungen und ein bundesweiter Mietendeckel. Zu den Unterstützern zählen laut Veranstaltern der Deutsche Mieterbund und die Gewerkschaften Verdi und DGB.

Bei einer Mietendemo an Pfingsten waren nach Veranstalterangaben im Mai 10.000 Menschen auf die Straße gegangen. Die Polizei zählte 2.500 Demonstranten. Parallel zur Bundestags- und Abgeordnetenhauswahl stimmen die Berliner am 26. September über die Enteignung von großen Immobilienunternehmen ab. Wenn es eine Mehrheit für das Vorhaben gibt, wird sich der künftige Senat damit beschäftigen müssen.

Sendung: Abendschau, 07.09.2021, 19.30 Uhr

25 Kommentare

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  1. 25.

    Nope. Ich kann meine Behauptungen mit Fakten untermauern, sie nicht.

  2. 24.

    Da kann einem aber auch langsam die Hutschnur reissen. XY will 'ne Wohnung, gute Ausstattung, gute Qualität, gute Lage, vernünftige Verkehrsanbindung aber ohne lauten "Mief" - äh - MIV, ausreichend BIO-Läden im Umfeld, alternativ Discounter, was los sein soll auch, aber nicht nachts und die Müllabfuhr soll gefälligst nur luftbereifte Container über das wunderschöne Kopfsteinpflaster tragen - Lärm und so. Ach ja - kosten darf das gerne auch nix. Ja - ist überspitzt - bewusst, aber wenn ich was will, muss ich dafür auch aufkommen. Wenn dann Enteigungen gefordert werden, frage ich mich, wer für die Kosten dieser Enteignungsträumer aufkommen soll. Das Land Berlin wird es sich zu marktangemessenen Preisen eher nicht leisten können und unter Marktwert höchstwahrscheinlich wiedermal gerichtlich auf die Nase fallen.

  3. 22.

    Na dann fragen sie doch mal bei ihrem ach so geliebten Senat nach der Bearbeitung des Bauantrages. Dauert bestimmt noch weitere 3 Jahre. Leute träumt weiter von den Miethaien und lasst Euch von den Linken für dumm verkaufen.

  4. 21.

    Und Sie sind voll dabei mit Ihrem Märchen von den "unzähligen Mietern" !

  5. 20.

    "Ein Unterschied zu DW, Vonovia und Ausländischen Fonds kann ich nicht erkennen. Im Gegenteil gibt es dort feste Ansprechpartner und die Belege der Nebenkosten kann man Online einsehen. "

    Die Lügen der Anhänger der Immobilienmafia sind so leicht zu durchschauen. Zum einen investieren die landeseigenen WBG das Geld hier, bei den Heuschrecken fließt das Geld zum großen Teil ins Ausland ab.

    Unzählige Mieter berichten das Gegenteil ihrer abenteuerlichen Münchhausengeschichte.

  6. 19.

    Tja bei Ihnen hab ich ja scheinbar den Nagel auf den Kopf getroffen und das unbekannter Weise. Warum wundert mich das nicht ? Hier noch ein Sprichwort gratis : Von nichts kommt nichts ! Das bedeutet das wenn man etwas erwartet , dann muß man auch etwas dafür tun und damit meine ich nicht demonstrieren oder enteignen .

  7. 18.

    angenehmen Miteinander? Siehe das Plakat auf dem Bild... und was darf man den Mietnomaden abschneiden? Und wieviel Quadratmeter/Person darf man wegnehmen, damit der Wohnraum wie genau "gerechter", für wem wo, von Sachbearbeitern nach "*innen"-Moral zugeteilt wird? Alleinlebende auf 100 m2 sind bestimmt auch unter den Demonstranten, die eigentlich was nach der Demo erreicht haben?

    (unglaublich "rechts" diese Sichtweise?)

  8. 17.

    Klar, und wer sol ihre Märchen glauben? Es sind immer die gleichen die hier ihre Fake News von sich geben.

  9. 16.

    Schweigen wäre in Ihrem Fall sogar mehr als Gold. Sie urteilen über Menschen, die Sie überhaupt nicht kennen. Das nennt man Vorurteil. Als Diskussionsgrundlage, hat sowas absolut keinen Wert. Daher bleibt nur anzunehmen, dass Sie Ihrem eigenen Frust auf beleidigende und destruktive Weise freien Lauf lassen wollen. Herzlichen Glückwunsch, zu Ihrem zerstörerischen Beitrag zu einem angenehmeren gesellschaftlichen Miteinander!

  10. 15.

    Bravo jetzt noch zusammen mit Sheela eine Arbeit gesucht , dann klappts vielleicht auch mit der Wohnung .

  11. 14.

    Miethaie,das sind auch die LWU gemeint, Private kümmern sich wenigstens um Wohnungeschaden teilweise auch die Miete günstiger. Spreche aus Erfahrung

  12. 13.

    Genau meine Meinung ! Hab schon per Briefwahl dagegen gestimmt .

  13. 12.

    Klar. nur linksgrüne Demos werden genehmigt. Kritik oder gar Andersdenkende werden ausgesperrt, eingesperrt und beschimpft. Die Berliner werden in Geisel-Haft genommen. Aber gegen China, Russland und Weissrussland hetzen!

  14. 11.

    Gehen Sie mit gutem Beispiel voran, dann haben Sie auch weniger Zeit, um hier sinnlos zu provozieren.

  15. 9.

    Alle Investoren sollten sich für 5 Jahre zurückziehen und diesen Leuten Berlin überlassen, es gibt viel in Brandenburg zu bauen. Und eine energiesparende Renovierung sollte auch für 5 Jahre gestoppt werden da das ja die Mieten teuer macht, viel Spaß mit Friday for Future obwohl viele demonstrieren ja jetzt auch mit, tja Dummheit wird nicht aussterben.

  16. 8.

    Es soll tatsächlich Leute geben, die unter der Woche arbeiten, und an ihren freien Tagen trotzdem auf Demos gehen. Und es gibt Leute, die wollen weder Wohnung noch Haus kaufen oder bauen. Es muss ja nicht jeder von oben herab reden, so wie Sie.

  17. 7.

    Sonnabend soll es gewittern. Gern. Ich bin nicht da.

  18. 6.

    Geht arbeiten und nicht demonstrieren.
    Dann könnt ihr euch auch die Miete leisten.
    Oder........ Ihr baut euch ein eigenes Häuschen, dann wisst ihr was das kostet.
    Hausbesitzer

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