Pläne auch für Schönhauser Allee - Radfahrer und Fußgänger sollen auf der Torstraße mehr Platz bekommen

Di 21.09.21 | 13:25 Uhr
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Grafik zu einem geplanten Radweg auf der Torstraße in Berlin Mitte. (Quelle: SenUVK)
Video: Abendschau | 21.09.2021 | Agnes Sundermeyer | Bild: SenUVK

Radfahrer und Fußgänger sollen auf der vielbefahrenen Torstraße mehr Platz bekommen. So sehen es Pläne der Verkehrsverwaltung vor, die dem rbb vorliegen. An anderer Stelle, nämlich auf der Schönhauser Allee, wird genau das schon bald umgesetzt.

Neben der Schönhauser Allee in Prenzlauer Berg soll auch die Torstraße in Berlin-Mitte umfangreich umgestaltet werden. Nach Unterlagen aus der Senatsverkehrsverwaltung, die dem rbb vorliegen, sollen Radfahrer und Fußgänger mehr Platz bekommen. Fahrspuren und Parkplätze für Autos sollen dagegen wegfallen.

Den Plänen zufolge ist der erste Bauabschnitt des "Projekts Torstraße" auf dem Abschnitt zwischen Rosenthaler Platz und Hannoversche Straße / Chausseestraße vorgesehen. Auf diesem etwa 1,5 km langen Stück soll die Torstraße je rechts und links einen 2,30 Meter breiten, geschützten Radfahrstreifen bekommen. In beiden Fahrtrichtungen ist nur noch eine Kfz-Spur geplant. In südlicher Fahrtrichtung soll zusätzlich ein Mehrzweckstreifen entstehen, für Lieferzonen, Bushaltstelle sowie Fahrrad- oder Roller-Stellplätze.

Fertigstellung bis 2027 geplant

Die derzeit vorhandenen Parkspuren auf der Torstraße würden ersatzlos wegfallen. Die Fußwege sollen aufgewertet und dafür teilweise entsiegelt werden, durch größere Baumscheiben und bepflanzte Beete. Ziel des Umbaus ist laut Senatsverwaltung eine "deutlich bessere Aufenthaltsqualität" auf diesem Straßenzug, vor allem für den Fußverkehr. Radfahrende sollen nach dem Umbau sicherer auf der Torstraße fahren können, wo es derzeit überhaupt keinen Radweg gibt.

Der Zeitplan für den ersten Bauabschnitt auf der Torstraße sieht zunächst für 2022 eine Bürgerbeteiligung vor, 2024 sollen die Bauarbeiten ausgeschrieben werden. Die Fertigstellung könnte im Jahr 2027 erfolgen, so die Verkehrsverwaltung. Das Vorhaben steht allerdings unter Vorbehalt: Noch ist die Grüne Regine Günther Verkehrs- und Umweltsenatorin. Ob ihre Partei dieses Ressort nach der Wahl noch unter sich haben wird, wird sich nach den anstehenden Wahlen zeigen.

Archivbild: RadfahrerInnen und FußgängerInnen an der überfüllten Kreuzung Eberswalder Straße Ecke Schönhauser Allee in Berlin Prenzlauer Berg. (Quelle: dpa/Schoening)
Eberswalder Straße Ecke Schönhauser Allee. | Bild: dpa/Schoening

Umgestaltung der Schönhauser Allee im nächsten Jahr

Bereits im nächsten Jahr soll auch ein Teil der Schönhauser Allee in Berlin-Prenzlauer Berg umgestaltet werden, wie die Senatsverwaltung für Verkehr am Dienstagvormittag mitteilte. Auch hier sollen Radfahrer und Fußgänger mehr Platz bekommen. Der Umbau soll Mitte 2022 beginnen und bis zum Herbst des nächsten Jahres abgeschlossen sein. Erste Vorbereitungen sollen schon in den kommenden Wochen getroffen werden.

Im Rahmen des Mobilitätsgesetzes sollen demnach geschützte Radwege entstehen, gleichzeitig sollen Gehwege verbreitert werden. Das Gesetz wurde im Sommer 2018 verabschiedet. Geplant sind die entsprechenden Umbaumaßnahmen für den Abschnitt zwischen Eberswalder/Danziger Straße und Gleimstraße/Stargarder Straße.

Auch die Außengastronomie soll mehr Platz bekommen

Auf einer Länge von rund 720 Metern entsteht dort jeweils auf der rechten Spur, wo bislang überwiegend Autos parken, ein geschützter Radfahrstreifen, heißt es in der Mitteilung der Senatsverwaltung. Damit sollen Radfahrende erstmals ausreichend Platz zum Überholen erhalten. Zum anderem wird der bisherige Radweg künftig dem Gehwegbereich zugeordnet, wodurch dem Fußverkehr deutlich mehr Platz zur Verfügung stehen soll.

Zusätzliche Fahrradbügel, Sitzbänke und mehr Platz etwa für Außengastronomie sollen Komfort und Aufenthaltsqualität auf dem Abschnitt erhöhen, so die Verkehrsverwaltung weiter. Für den Lieferverkehr sollen Ladezonen eingerichtet werden. "Der fließende Autoverkehr bleibt wie bisher zweispurig mit einer gemeinsamen Spur für die Straßenbahn", heißt es weiter in der Mitteilung.

FDP und Changing Cities kritisieren Mobilitätsgesetz

Auch andernorts werden große Straßen in Berlin im Rahmen des Mobilitätsgesetzes umgestaltet, unter anderem am Tempelhofer Damm. Anfang September waren solche Pläne auch für den Boulevard "Unter den Linden" bekanntgeworden. Hier sollen gesicherte Radwege und mehr Grün enstehen, wie die Senatsverwaltung für Verkehr mitteilte.

Kritik an solchen Umgestaltungen kommt unter anderem von der FDP. Deren Berliner Verkehrspolitiker Henner Schmidt kritisierte nach Bekanntwerden der Pläne für den Boulevard "Unter den Linden", bei dem Umbau drohten die Fehler der Kantstraße oder Friedrichstraße wiederholt zu werden. "Wieder scheint der Radverkehr im Mittelpunkt zu stehen, wieder auch zulasten des ÖPNV und des Fußverkehrs", so Schmidt.

Kritik kommt auch von der Initiative Changing Cities. Sie wirft dem rot-rot-grünen Senat vor, seine Ziele für eine Verbesserung des Radverkehrs weit verfehlt zu haben. Die Bilanz nach drei Jahren Mobilitätsgesetz falle vor allem bei den Radschnellverbindungen "verheerend" aus.

Sendung: Abendschau, 21.09.2021, 19:30 Uhr

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93 Kommentare

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  1. 93.

    Dass man nicht auf das Auto verzichten mag verstehe ich.

    Bevor sie jedoch die Umweltkarte spielen, checken Sie doch mal zu wieviel Prozent ihr deutsches Auto tatsächlich in D gefertigt wurde. Also auch die Vorprodukte wie Kunststoffgranulate, Rohstahl und so weiter. Und wenn sie das Schweröl anführen, mit dem ein Fahrrad von China hierher transportiert wird, dann rechnen sie vielleicht einmal nach wieviel Fahrräder damit immerhin transportiert werden.

  2. 90.

    " Meine beiden Fahrzeuge sind in germany produziert worden. Ich lasse mir kein schlechtes Gewissen einreden. "

    Nein wie naiv. In Germany produziert, mit Startern aus China, Bremsscheiben aus der Ukraine... usw.

    Natürlich lassen sie sich kein schlechtes Gewissen einreden, sonst müßten sie ja mal über ihr Verhalten nachdenken.

  3. 89.

    Es gibt parallel zur Torstraße schon eine Fahrradstraße, die Linienstraße. Die geht von der Friedrichstraße bis zum Rosenthaler Platz. Warum also noch extra Radwege in der Torstraße?

  4. 88.

    Ach, von daher weht der Wind. Wer Birnen mit Äpfeln vergleicht der möchte nicht diskutieren. Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich aber andere als "militant" bezeichen um anschließend mit den dümmsten Vergleichen zu kommen, das ist nicht militant, das ist plump und vorhersehbar.

    Preisfrage: Wieviele Fahrräder braucht es um in etwa die gleichen Schadstoffe und Umweltbelastung zu produzieren wie ein einziges KfZ? Hunderte? Tausende? Zehntausende?

    Was sie hier versuchen ist nicht militant, sondern nur plump und primitiv.

  5. 87.

    Berlin ist keine Weltstadt! Darum ziehen ja viele hierher! Hauptstadt ja! Weltstadt niemals. Wenn die Autos immer mehr verdrängt werden, wird es nicht mehr zur „Weltstadt“. Kutschen, Räder und flanieren mit Sonnenschirm:). Ironie?

  6. 86.

    Habe ich auch. Ich muss nicht sparen. Ein Auto gehört mit zu Mobilität und Lebensqualität. Übrigens wird ein Großteil der Fahrräder in China ohne Umweltauflagen gefertigt und per Schiff mit schweröl um die halbe Welt geschifft genau wie ein Großteil eurer Klamotten die ihr anhabt. Wo die Reifen herkommen ganz zu schweigen. Meine beiden Fahrzeuge sind in germany produziert worden. Ich lasse mir kein schlechtes Gewissen einreden.

  7. 85.

    Fahrräder stehen häufig genau so im öffentlichen Raum wie Autos."
    Genau. Wer hat sich nicht als Autofahrer schon über die tonnenschweren, hochglanzpolierten Fahrräder geärgert die in 2. Reihe geparkt den ganzen Autoverkehr aufhalten?
    Aber das darf man ja hier nicht mehr sagen!!!!!!!!

  8. 84.

    Sehr schön, dass sie sich mit dem ersten Satz selber die Antwort auf ihr finales Statement geben. Und wenn nach Ihrer Meinung Autofahrer weichen müssen, sollten sie bedenken, dass Ihnen der Platz vorher auch ausreichend gegeben wurde und dafür andere Gruppen weichen mussten.

  9. 83.

    Für den Abschnitt der Torstrasse zwischen Prenzlauer und Schönhauser Allee gibt es allerdings keine parallele Fahrradstrasse. Gerade hier ist es für Radfahrer sehr eng ung gefährlich. Eine Radspur würde tatsächlich eine große Verbesserung darstellen.

  10. 82.

    Die beschriebenen Projekte sind schön. Dagegen verschweigen Politiker und Medien - auch der rbb - die neue Mode, Radwege zulasten von Fußgängern auszubauen, indem Radpisten hemmungslos über Gehwege geführt werden, mit Vorrang für Radler. (Beispiele: Tiergarten Großer Stern; gegenüber S-Bhf Feuerbachstr. u.v.a.)

  11. 81.

    Lustig: Die Oranienstraße wird nächstes Jahr schon umgebaut, aber die Pläne sind trotz abgeschlossener Bürgerbeteiligung immer noch geheim. Ob da wohl der Bürgewille umgesetzt wird?*! Ich glaube nur was ich real sehe, und da stockt sogar der Umbau in der Kottbusser Straße Richtung Kotti...
    *@rbb Oder wisst ihr da mehr? ;)

  12. 80.

    Ein parkendes Auto nimmt allerdings den Platz von sechs bis zehn Fahrrädern ein.

  13. 79.

    Weil die existierenden Radwege zu schmal und am falschen Ort sind. Da sieht man Radfahrer nicht und fährt sie dann beim Abbiegen tot.

  14. 78.

    Lieber "Radfahrer",
    militant ist jedes Zurschaustellen von Abneigung jegliche anderem Denkens, auch Art einer Fortbewegung Fortbewegung und der einzig wahren eigenen Meinung. Ich stelle mal die Frage: womit werden alle Lager und auch die Antriebe der Räder geschmeidig und verschleißarm gehalten? Womit werden die Rahmen und anbauteile vor Korrosion geschützt? Sind das alles Stoffen, die derzeit Umwelt zuträglich sind? Sie fahren komfortabel auf Reifen aus Kautschuk. Wer ein konsequentes Umweltgewissen hat, sollte selbst aufs Rad verzichten. Ach nein, Frau Baerbock tourt ja mit einem Dieselbus durchs Land, aber die Grünen wollen Autos aus derr Stadt raushalten. Das ist wirklich konsequent inkonsequent. Dann verstehe ich Radfahrer sehr gut.

  15. 77.

    Gerade auf der Torstrasse, auf der es bislang keinen Radweg gibt, ist eine Neuordnung und Schaffung einer Fahrradspur sehr sinnvoll. Hoffentlich dann auch bald auf dem Abschnitt von Prenzlauer Allee bis Schönhauser Allee, wo die Gefahren für Radfahrer deutlich vermindert werden könnten.

    Aber, warum jetzt erst so spät, warum nicht schon früher?

  16. 75.

    @ Olaf: Na, dann können Sie mal sehen, was Sie alles sparen könnten. Da wäre doch eine Umweltkarte locker drin.

  17. 73.

    "Was Verstehen Sie unter Provinz ?" - Amsterdam halt. Im Vergleich zu Berlin ein kleines Dorf. Wenn man es wie auf dem Dorf haben will, kann man aufs Dorf ziehen und Städter einfach Städter sein lassen....

  18. 72.

    Ich bin irgendwie erschüttert. Fahrräder rein, Autos raus, klingt super. Aber was ist mit uns "Alten". Ich kann aufgrund einer Krankheit nicht mehr mit dem Rad fahren. Leider! ÖPN traue ich mich nicht, wegen Corona. Es stimmt mich traurig, dass alles mehr Richtung junge Generation geht. Ist gut so, aber man sollte die Älteren nicht ganz vergessen. Ich habe jedenfalls über 50 Arbeitsjahre hinter mir, erst privat, Lehre als Einzelhandelskaufmann usw., dann Charité, Benjamin Franklin bis 2011. Irgendwie, armes Deutschland... Klassengesellschaft macht sich breit.

  19. 71.

    Menschen auf dem Fahrrad benutzen immer die Straßen. Bloß künftig eben nicht entlang der Gehwegen, sondern entlang der Fahrspuren, die bislang nur dem Kfz. vorbehalten blieben. Das wird sich künftig ändern und das zu Recht. Auch juristisch ist das so und zwar aufgrund der Bundesgesetzgebung. Berlin setzt faktisch "nur" um, was längst durchgängig Konsens ist.

    Das haben nur nicht alle mitbekommen.
    ;-

    Die Tempodifferenz zwischen Menschen, die zu Fuß sind und Menschen, die Rad fahren, ist in den Städten größer als die Tempodifferenz zwischen Rad- und Autoverkehr.

  20. 70.

    Da will RRG wohl vor der Wahl noch schnell einen verzweifelten Versuch starten, da sie ganz genau wissen das es ab Sonntag vorbei ist !!!

  21. 69.

    Fahrräder stehen häufig genau so im öffentlichen Raum wie Autos.
    Meistens auch so blöd angeschlossen, dass die BSR die Gehwege nicht mehr maschinell reinigen kann.
    Gleiches Recht für alle. Keine Fahrräder mehr an Zäunen, Laternen usw. erlauben.

  22. 68.

    Detlef Wächter:
    "Ich finde den Umbau der Torstr. für überflüssig, da es parallel zur Torstr. die Lindenstraße gibt die eine Fahrradstr. ist"

    Linienstr., nicht Lindenstr.!

  23. 67.

    Berliner:
    "Dazu sollte an aber keine erste Klasse im Verkehr erschaffen sondern die Fahrradfahrer mit Autofahrern gleichstellen."

    Wir können gern die Autofahrer mit den Fahrradfahrern gleichstellen:
    - pro Fahrzeug nur noch 2 m x 1 m = 2 m² im fließenden und ca. 1 m² im ruhenden Verkehr (Für dieselbe Anzahl Autos gibt es in zukunft nur noch dieselbe Größe an Stellfläche)
    - auf allen Straßen und allen Parkplätzen 50% der Fläche für Autos und 50% der Fläche für Radfahrer
    - nur noch max. 20 km/h
    - nur noch soviele Abgase erlaubt, wie beim Fahrradfahren entsehen, also keine Abgase
    - keine Geräusche mehr erlaubt, die lauter als Fahrradklingeln sind

    Diese Gleichstellung können wir gern mal auf besonderen Wunsch von "Berliner" probieren.

  24. 66.

    Es gibt so viele Fahrradwege die nicht genutzt werden, weil sie Kaputt sind... warum werden diese nicht neu gemacht bzw. ausgebaut aber nein es müssen die Autofahrer und Lieferanten weichen ,die hier mal wieder Verarscht werden.. gleichzeitig fahren immer mehr Fahrradfahrer auf der Straße, obwohl Radwege vorhanden sind. Ich finde das einfach nur noch zum Kotzen.

  25. 65.

    Berliner:
    "Dazu sollte an aber keine erste Klasse im Verkehr erschaffen sondern die Fahrradfahrer mit Autofahrern gleichstellen."

    Die Autofahrer haben aber bereits die erste Klasse mit ihrem überhöhtem Platzbedarf, ihrer Umweltverschmutzung und ihrer Verkehrsteilnehmergefährdung für sich in Anspruch genommen. Da wäre es doch mehr als fair, wenn die Radfahrer von der 3. in die 2. Klasse aufsteigen.

    Schon mal darüber nachgedacht, dass Autos aufgrund der höheren Geschwindigkeit und Masse eine viel höhere kinetische Energie haben und deshalb viel gefährlicher sind als Radfahrer und Fußgänger?

  26. 64.

    Berliner:
    "Das Fahrradfahren auf Gehwegen muss unter Strafe stehen."

    Ist doch schon längst ein Bußgeldtatbestand.

    Berliner:
    "Wir brauchen für Fahrradfahren einen Führerschein, Steuern, Zulassungen, Versicherungen, "Punkte" und Bußgeldkataloge."

    1. Punkte in Flensburg kann man mit dem Fahrrad genauso bekommen wie mit dem Auto. Man kann sogar dadurch seine Fahrerlaubnis verlieren! Und die Fußgänger kommen bereits auch im Bussgeldkatalog vor.

    2. Man kann es auch - wie "Berliner" - übertreiben. Demnächst wird er dann mit der gleichen Inbrunst konsequenterweise auch noch für Fußgänger einen Führerschein, Fußgänger- oder Schuhsohlensteuer, Schuhzulassung, Versicherungen und Punkte in Flensburg fordern.

    Lieber Berliner, vergleichen Sie mal den Platzbedarf, die Umweltverschmutzung und die Gesundheitsgefahren eines PKW mit dem eines Fahrrades. Dann könnte Ihnen auffallen, dass diese Unterschiede eine Ungleichbehandlung mehr als rechtfertigen!

  27. 63.

    Django:
    "Antwort auf [Immanuel] vom 21.09.2021 um 16:52
    Achje, dieses vorhersagbare Gejammer. Waren Sie mal in Amsterdam? Tiefste Provinz, mit all den Radwegen. Wie überhaupt die Niederlande als Ganzes sich abgeschafft haben mit Radwegen, Fahrradparkhäusern etc."

    Ist mir neu, dass "die Niederlande als Ganzes sich abgeschafft" hätten! Da besteht wohl bei ihnen ein geografischer Irrtum!

    Was Verstehen Sie unter Provinz?
    Was ist für Sie Urbanität? Blechlawinen? Autobahndreiecke?
    Und letztendlich kommt es auf die Lebensqualität an, und die ist doch wohl in Amsterdam vorhanden - nicht trotz, sondern wegen der vielen Fahrräder!

  28. 62.

    Das mir der Versicherungseinstufung ist normal, die meisten unmöglichen Autofahrer haben ein B als erstem Buchstaben auf dem Nummernschild.

  29. 60.

    Was kostet der Unterhalt an Radwegen, was verschleissen Fahrräder? Es gibt diverse Studien wie hoch der Anteil der Quersubventionierung von Autofahrern ist. Abwrackprämie usw. Radfahrer entlasten die Gesundheitssysteme usw.

  30. 59.

    Dieser politische Meinungskampf gegen die Privatautos geht mir zu weit. Jetzt sollen die Versäumnisse der letzten Jahrzehnte ausgebügelt werden, ohne aber ein Konzept zu haben. Stichwort Parkplätze. Hätte der Senat die Pflicht zum Bau von diesen Plätzen bei Wohnungbauten aufgehoben, wäre die Stadt nicht so voll. Auch wenn es nicht die Innenstadt ist, dort gibt es auch genug Beispiele, etwas aus Adlershof. Ein recht neues Wohngebiet am Groß-Berliner-Damm zeigt dieses falschen Weg. Anstatt den ruhenden (auch der Rollende wäre möglich) Verkehr unter die Erde oder ins Parkhaus zu bringen, hat jedes Projekt für sich geplant. Nun stehen alle freien Flächen voller Autos. Die Wohnqualität ist dem Preis nicht angemessen. Nun baut nebenan die Howoge 617 Wohnungen und NUR 175 Stellplätze. Preisfrage: Wie viele Mieter bringen ein Fahrzeug mit. Meine Schätzung ca. 400. Wo bleiben diese? Sie verteilen sich in der Gegend. Das ist, wie in der ganzen Stadt nur ein Verdrängen.
    Besser wäre gewesen, erst kostenpflichtige Parkangebote (nicht auf der Straße) schaffen, dann die Straße Parkplätze für das Dauerparken abschaffen. Somit wäre der Platz für alle anderen Verkehrsteilnehmer ( schon lange vor diesen Zeiten) vorhanden gewesen.
    Und nun? Die Stadt ist zugebaut und an notwendigen Verkehr hat keiner gedacht.

  31. 58.

    Das Auto wird bleiben. Mittlerweile sind es 48 Millionen in Deutschland. In Berlin sind es 1,2 Millionen und eigentlich mehr, da Zugezogene gerne den Zweitwagen mit ihrem Dorf-Kennzeichen in Berlin nutzen, weil es günstiger ist. Berlin hat nämlich die höchste Regionaleinstufung bei KFZ Versicherungen.

  32. 57.

    "Noch fragen. Warum glaubt immer jeder das man nur kfz Steuer bezahlt. Das ist engstirniges Denken"

    zwar nicht engstirnig, aber falsch ist es zu glauben, dass sie damit die Kosten, die die private KFZ Nutzung damit für die Gemeinschaft verursacht, beglichen hätten.



  33. 55.

    Ebenso, wie ich militante Kfz'ler ablehne, mag ich keine militanten "Radfahrer". Konsens ist angesagt. Aber solange die Politik mit blindem Aktionismus aufwartet und nichts in Sachen Kommunikation, außer dem Veröffentlichen von Plänen zu bieten hat ohne alle mit ins Boot holen zu wollen, außer Klientelpolitik zu betreiben, die Wählerstimmen generieren soll, werden sich die Fronten verhärten.

  34. 54.

    Ich kaufe mir eine Sommer-Diesel. Damit knattere ich dan durch den Kollwitzkiez und Pankow, solange ess noch geht. Wird das ein Spaß.

  35. 53.

    Die Niederländer sind uns um Jahre voraus. Das ist deren Vorteil, der bei den Vergleichen gerne vergessen wird. Die Transformation kann nicht von heute auf morgen geschehen, aber das wissen die Polemiker, egal welcher Fraktion sie angehören, nicht.

  36. 52.

    Ich finde den Umbau der Torstr. für überflüssig, da es parallel zur Torstr. die Lindenstraße gibt die eine Fahrradstr. ist
    Es fehlen lediglich Hinweise auf diese Fahrradstr.
    und bauliche Veränderungen die es für Autofahrer unatraktiv machen diese Straße als Schleichweg zu benutzen.. Hier würden Poller oder entgegengesetzte Einbahnstraße helfen.

  37. 51.

    Dann bitte konsequenterweise auch alles an Fahrzeugen raus, vor allem aus Pankow, P-Berg etc incl Rettungsdienst und Polimannzei, damit Ihr euer Leben leben könnt. Bitte konsequent umsetzen. Dieses generelle Antigelaber geht mir sowas von auf die Testikel. Eure Elektroräder sind auch zu verbieten,, wegen der Akkus. Vielen Grüße von einem mechanisch radfahrenden Autonutzer.

  38. 50.

    Was finanzieren sie denn bei den Autofahrern? Wer finanziert ihre Radwege? Die finanziere ich doch auch mit nur das ich nicht meckere obwohl fahhradfahren auch ihr privatvergnügen ist.

  39. 49.

    "Nee dazu kommen noch diverse Steuern und Abgaben beim tanken plus die Versicherungssteuer plus die Umsatzsteuer in der Werkstatt plus die nicht unerhebliche Umsatzsteuer beim Autokauf plus die Gebühr für anwohnerparkausweise . Noch fragen."

    Ja. Warum sollen weiter andere ihr Privatvergnügen finanzieren wie bislang?

    "Das ist engstirniges Denken." Allerdings.

  40. 48.

    Eine gute Idee. Hoffentlich gelingt die Umsetzung.
    Wobei es mich etwas wundert, dass auch die Torstraße so massiv umgebaut werden soll, wenn doch die parallel verlaufende Linienstraße eine sog. Fahrradstraße ist („sog." weil natürlich trotzdem Autos rumkrauchen, auf beiden Seiten alles zugeparkt ist und der Platz dadurch so knapp ist, dass man andere Radfahrer nicht überholen kann.) Auch der Brunnenstraße könnte sich die Verkehsverwaltung mal annehmen.

  41. 47.

    Muss man als Tourist mit dem Auto in die City fahren? Man kann es auch am Hotel oder außerhalb der City stehen lassen und sich zu Fuß oder mit den Öffis durch die Stadt bewegen. Machen viele auch, weil man einfach mehr sieht und erlebt. In London oder Amsterdam kann man als Besucher schon lange nicht mehr im Zentrum parken. Blöd ist es für Pendler. Da fehlen noch vernünftige Lösungen, denn nicht jeder aus dem Umland oder Randberlin erreicht seine Arbeitsstelle gut und vor allem in angemessener Zeit mit Bus oder Bahn. Umgekehrt natürlich genauso.

  42. 46.

    Die Pläne gefallen mir sehr gut und werden das Flanieren auf der Torstraße noch attraktiver machen. Ich freue mich schon darauf!

  43. 45.

    Super, Amsterdam mit Berlin zu vergleichen, ist Äpfel mit Birnen gleich zu stellen.

  44. 44.

    Dann zieh doch weg. Vielleicht dahin wo man auf‘s Auto angewiesen ist, auf‘s Dorf zum Beispiel.

  45. 43.

    Nee dazu kommen noch diverse Steuern und Abgaben beim tanken plus die Versicherungssteuer plus die Umsatzsteuer in der Werkstatt plus die nicht unerhebliche Umsatzsteuer beim Autokauf plus die Gebühr für anwohnerparkausweise . Noch fragen. Warum glaubt immer jeder das man nur kfz Steuer bezahlt. Das ist engstirniges Denken.

  46. 42.

    Deinen letzten Satz finde ich am besten.
    Danke für die Zeilen ;-)

  47. 41.

    2 Autos weniger in Berlin, das sind gute Nachrichten. Auf dem Land werden Sie die brauchen.

  48. 39.

    Ich glaube es erst wenn die Bauarbeiten auch mal begonnen haben. Die Stargarder Straße sollte schon längst ne Fahrradstraße sein - bisher passiert dort gar nix…
    Die Pläne sind schön und gut, denn der Autoverkehr muss minimiert werden, aber sie müssten auch mal umgesetzt werden!

  49. 38.

    Vorschlag: Einfach ein wenig mehr Geld im Jahr für einen bezahlten Stellplatz investieren. Die Kosten haben sie im nu wieder drin. Oder sie fahren öfter mit den Öffentlichen durch Berlin. Das ist praktisch und funktioniert meisten ganz gut.

    Im Übrigen auch wekltweit, weil einige hier Angst vor Provinzialität haben: In Paris, New York, London, Amsterdam, Wien, ja sogar in chinesischen Großstädten gibt es ganze Straßenzüge, wo kein privater Autoverkehr erlaubt ist. Habe da noch nicht gehört, dass diese Städte zu Dörfern geworden sind.

  50. 37.

    Sehe ich genau so. Berin wird zu einem riesigen Bullerbüh. Ich kann garnicht so viel Essen wie ich kotzen könnte.

  51. 36.

    Achje, dieses vorhersagbare Gejammer. Waren Sie mal in Amsterdam? Tiefste Provinz, mit all den Radwegen. Wie überhaupt die Niederlande als Ganzes sich abgeschafft haben mit Radwegen, Fahrradparkhäusern etc.

  52. 35.

    Ich glaube die meisten Tourist:innen kommen mit dem Flieger oder Zug nach Berlin. Die brauchen gar kein Auto in der Stadt.

  53. 34.

    Dem ist nichts hinzuzufügen...bin selbst Radfahrer und Fussgänger und lasse das Auto nicht in die Innenstadt- zu stressig, Umweltfaktor...

  54. 33.

    Bernd W.:
    "Dazu fallen mir spontan zwei treffliche Überschriften ein:
    "Berlin schafft sich ab" oder "Berlin - eine pulsierende Metropole auf dem Weg in die Provinzialität".
    Unfassbar, was aus Berlin werden soll!"

    Zu diesem Kommentar fällt mir spontan nur eine treffliche Überschrift ein:
    "Autowahn"
    Unfassbar, was aus manche hier so schreiben!

  55. 32.

    Ich fahre täglich mit dem Fahrrad und bin auch im Besitz eines Führerscheins.

    Als Fahrradfahrer kann ich auch mit einem Bußgeld bzw. Punkten in Flensburg bestraft werden. Außerdem bin ich im Besitz einer privaten Haftpflichtversicherung die im Schadenfalls die Personenschäden übernimmt. Ich zahle auch diverse Steuer (Lohn-, Mehrwert-, Energiesteuer). Wir haben auch aus einem Betrag vom RBB gelernt, dass die Kfz-Steuer nicht ansatzweise die Instandhaltung oder den Neubau einer Straße deckt.

    Sagen Sie mir, wo ist die Ungleichbehandlung?

  56. 31.

    Berlin soll wohl in 100 Dörfer aufgeteilt werden, und den Dorfbewohnern weitgehend vorbehalten bleiben.
    Eine einmaliges Erlebnis für die Touristen wäre damit gesichert, die kommen, staunen, und denken "Berlin eine Weltstadt, von wegen, nie wieder".

  57. 30.

    "das Berlin kein Dorf ist bzw. keine Kleinstadt..."

    stimmt- und genau deshalb brauchen die allermeisten in Berlin ja auch _kein_ Auto. Anders als auf dem Land, wo man ohne Auto aufgeschmissen ist.

  58. 29.

    "Dazu sollte an aber keine erste Klasse im Verkehr erschaffen sondern die Fahrradfahrer mit Autofahrern gleichstellen"

    finde ich sehr löblich, dass sie weit über die hier vorgestellten Pläne Platz für Radfahrer fordern. Aber bitte auch die Fußgänger und den ÖPNV nicht vergessen.

    Ich finde es immer wieder erschreckend, wie wenig Autofahrer wissen, wie privilegiert sie sind. Klar kommt es ihnen anders vor, weil die Straßen verstopft sind- aber das sind sie nicht, weil ihnen so wenig Fläche zur Verfügung steht, sondern weil sie überproportional viel Fläche bei Betrieb und Parken verbrauchen.
    Gleichstellung von Radfahrern mit KFZ? Sehr, sehr, sehr gerne und bitte so schnell wie möglich. Nur wäre dann in dieser Stadt gar kein KFZ Verkehr mehr möglich- das geht überhaupt nur, weil die allermeisten darauf verzichten.

  59. 27.

    Dann machen Sie sich doch einmal schlau, dass die KFZ-Steuer nicht zweckgebunden ist. Und wer sagt denn, dass die Zielgruppen dieser Maßnahmen keine Steuern zahlen?

  60. 26.

    Wenn nur alle Autobesitzer*innen endlich Berlin verlassen würden..das wäre ein Traum. Danke, dass Sie wegziehen. Aber bitte dann nicht heulen weil Kultur und Arbeit fehlt oder man die Hälfte seiner Lebenszeit pendeln muss. Oder über die hohen Benzinpreise meckern. Oder Dürre. Hochwasser. Pandemien. Viel Glück auf dem Land! Bitte dort auch im Alter bleiben und mit 90 im SUV 100km zum Arzt fahren.

  61. 25.

    Liebe Berliner, es muss nicht so weit kommen.
    Ihr habt am Sonntag die Wahl.....

  62. 24.

    Changing Cities kritisiert nicht das Mobilitätsgesetz, sondern die schleppende und ausbleibende Umsetzung des Gesetzes. Das ist etwas ganz anderes!

  63. 23.

    Dazu fallen mir spontan zwei treffliche Überschriften ein:
    "Berlin schafft sich ab" oder "Berlin - eine pulsierende Metropole auf dem Weg in die Provinzialität".
    Unfassbar, was aus Berlin werden soll!

  64. 22.

    Fußgänger bekommen deutlich mehr Platz; Entsiegelung; Bäume und Beete. Statt Parkstreifen und Autospur. Finde ich gut. So stelle ich mir eine lebenswerte Stadt vor. Ist aber noch ein sehr weiter Weg weg von der ideologischen Gestaltung der "autogerechten Stadt". Diese Ideologie ist noch sehr tief verankert in den köpfen der Menschen (wie man auch hier wieder lesen kann).

  65. 21.

    Die Spur für Fahrräder liegt in der Mitte der Fahrbahn. Leider wird das nicht verstanden. Pro Richtung einen Meter. Das beugt Unfällen vor und es ist eine günstige Lösung.
    Zudem sollte es noch aktive und passive Transponder in Fahrrädern geben. Das hilft im Zusammenhang mit der Blackbox fürs Auto auch zur Aufklärung von Unfällen.
    Das Fahrradfahren auf Gehwegen muss unter Strafe stehen.
    Wir brauchen für Fahrradfahren einen Führerschein, Steuern, Zulassungen, Versicherungen, "Punkte" und Bußgeldkataloge.
    Des weiteren sollte es auch hier sehr viel mehr Kontrollen geben. Dann wird der Straßenverkehr sicher. Mir ist klar das man mehr Leute vom Auto weg bringen möchte. Dazu sollte an aber keine erste Klasse im Verkehr erschaffen sondern die Fahrradfahrer mit Autofahrern gleichstellen.

  66. 20.

    Leute Leute Leute? "Wie kommen die Touristen nach Berlin?" ist die entlarvende Frage überhaupt. Mallorca will die Sauftouristen loswerden. Wir brauchen in Berlin keine Autofahrer als Touristen. Weil in der Stadt ein Auto so oder so überflüssig ist. Wenn die Menschen also mit der Bahn nach Berlin kommen, ist sowieso mehr gewonnen. Kleiner Fun Fact: Es gibt es Leben jenseits der Windschutzscheibe - und es ist spannend und schön, sich da zu bewegen!

  67. 19.

    Ich finde es völlig in Ordnung, den einen, die Kfz. -Steuern zahlen, die Räume, einschließlich Parkflächen, zu nehmen, um sie sozial an Nichtzahler zu geben.
    Wie lange lässt Berlin es sich noch gefallen, dass Nichtberliner ihre irrwitzigen Phantasie hier ausleben?

  68. 18.

    2027, mindestens sechs Jahre für ein bisschen Farbe auf der Fahrbahn und auch nur wenn alles glatt geht. In der gleichen Zeit hat man in China eine neue Stadt gebaut, Radweg inklusive.

  69. 16.

    "Und meine beiden Autos sind dort wo wir hinziehen herzlich willkommen."
    Das freut mich sehr, hier sind s dann 2 weniger und vor Allem ein Radhasser weniger

  70. 15.

    "...und auch mal daran Denkt, das Berlin kein Dorf ist bzw. keine Kleinstadt..." na eben, deshalb sind ja die Radwege nötig!!

  71. 14.

    Macht aus dem S-Bahnring doch eine Zone ganz ohne Mobilität - Verbot ALLER Verkehrmittel - alles muss raus aus dieser Stadt - ich finde vor allem die Egomanen, zugezogenen Provinzdödel, Kehrwochenfeteschisten und "anderer-Menschen-mobilitätshassenden" Egoisten. Aber janz wichtich: baut mal immer weiter alles zu, kappt die Bäume und nennt es "Umweltzone".

  72. 13.

    Es ist schon schwer all die schlechten Senatorinnen und Senatoren die der Berliner Senat jemals hatte zu unterbieten.

    Fr. Günther gelingt das aber mit Leichtigkeit.

    Diese Klientel-Politik hätte ich eigentlich nur der FDP in grauer Vorzeit mal zugetraut.

    Dieser unbändige Hass auf Autofahrer ist schon wirklich nicht mehr zu ertragen.

    Der Kiez – war auch mal mein Kiez – ist so schon - was die Parkplatz-Situation betrifft – schwer gebeutelt.

    Was macht Fr. G. ? Natürlich bürgernah handeln und weitere Parkplätze wegrationalisieren.

    Hat diese Dame und ihre Partei bedacht, das die E-Autos, die sich die Mittelschicht auf absehbare Zeit kaum leisten können wird, das also diese von ihr so gehypten Fahrzeuge auch Parkplätze brauchen ? Aber erstmal wegrationalisieren.

    Mich würde auch interessieren, an wieviel E-Ladesäulen der Senat denn konkret gedacht und mit eingeplant hat, wenn man diese Strasse so grundlegend saniert.

    Ich tippe auf Null

    Was macht also eine Verkehrssenatorin anstatt die Ampelschaltungen zu ändern ? Natürlich Spuren wegrationalisieren.

    Der Stau wird somit noch länger und es wird noch mehr CO2 in die Luft gejagt, weil die Autos länger im Stau stehen



    Aber was jammere ich eigentlich. Künftig werden wir ja in einer 4 köpfigen Familie den Wocheneinkauf ganz anders machen.

    Wir werden auch die körperbehinderte Tochter und die gehunfähige Oma anders durch die Stadt fahren zu Terminen bei Ärzten usw.

    Womit ? Alles mit dem von den Grünen gesponserten Lastenfahrrädern. Die Omas freuen sich schon drauf. Bitte Platz nehmen Oma und ab geht die wilde Fahrt per Lastenrad.



    Ich hoffe, das wenigstens einige Ihre Wahl am 26.09.21 nochmal überdenken und nicht GRÜN wählen.

    Das gebe in der Stadt und im Bund auch irgendwann ein böses Erwachen.

  73. 12.

    Innerstädtischen Verkehrsraum verengen und behindern, aber beim Schienenanschluss der Außenbezirke wage Versprechen auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschieben und nicht realisieren. Grüne Verhinderungspolitiker, bei denen Berlins Stadtgebiet über die Ringbahn hinaus gar nicht existiert, sollten besser etwas anderes machen.

  74. 11.

    Schon mal versucht auf dem Dorf mit dem Fahrrad mobil zu sein?

  75. 10.

    Das kann man so machen, solange man über die politische Macht für ein solches Tun verfügt. Die Zustimmung des Bürgers/der Bürgerinn wird aber sofort versiegen, wenn die Auswirkungen dieser „Umgestaltung“ das tägliche Leben der Bevölkerung massiv beeinträchtigen werden. Beispiel: Ältere, in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen können mit dem Auto keinen Arztbesuch mehr durchführen, da der private Pkw-Verkehr zunehmend eingeschränkt wird, bei gleichzeitigem Wegfall von Parkplätzen, die zu „Begegnungszonen“ umgewandelt werden sollen. Gleichzeitig spricht das Cforonageschehen gegen die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Wird also künftig der am Knie operierte Patient mit seinem Lastenfahrrad oder Fahrrad beim Orthopäden oder Physiotherapeuten vorfahren? Kaum, er ist ja frisch operiert und darf 3 Monate nicht selbst aktiv sein Auto oder Fahrrad fahren, mal ganz abgesehen von seiner generellen Altersgebrechlichkeit. Das müsste dann die Ehefrau bzw. Freundin übernehmen. Da hilft eigentlich nur noch eine Klage beim Bundesverfassungsgericht wegen Alterdiskriminierung von Bevölkerungsanteilen, die diese Republik mit ihren Steuern und Abgaben aufgebaut haben und nun entrechtet werden. So wie das BVerfG bereits heute den Schutz von noch Ungeborenen für die Zukunft verlangt, sollte es vor allem auch um die Befriedigung der Nöte und Bedürfnisse der aktuell lebenden Senior*innen bemüht sein. Welcher aufgeschlossene Jurist wäre bereit, sich in dieser Thematik seine goldenen Sporen zu verdienen?

  76. 9.

    Berlin die Stadt der Fußgänger und Fahrradfahrer. Ich falle gleich um vor lachen. Die breite fahrradspur ist den Grünen an der schönhauser wichtiger als eine eigene Spur für die TRAM die jetzt schon immer im Stau steht. Verstehe ich nicht . Dann umfahre ich eben immer mehr alles über die Seitenstraßen. Gibt genug Wege. Zum Glück ziehen wir weg und der Termin rückt immer näher. Und meine beiden Autos sind dort wo wir hinziehen herzlich willkommen.

  77. 8.

    Wenn ich schon lese "sicherer Radweg" kommt einen der Kaffee hoch. Lauter Poller auf der Straße gesetzt, die nicht nur hässlich sind sondern auch eine Gefahr darstellen. Feuerwehr und Co können nicht direkt zum Einsatzort. Straße muss dann total gesperrt werden. Der ÖPNV wird ebenfalls behindert und braucht noch mehr Zeit (siehe Invalidenstr.). Wo sind dort die Versprechen der Grünen. Berlin ist kein Dorf und nicht jeder muss eine kleine Strecke bewerkstelligen um seinen Arbeitsplatz zu erreichen. Ach und es gibt ja eine StVO, die auch an Hand von Schildern und Beschriftungen genau fest legt, wo welcher Verkehrsteilnehmer sich bewegen darf. Das ist aber genau der Punkt, wo jeder der Meinung ist, ist mir egal. Rücksicht ist Fehlanzeige und lieber schön langsam vor Bus oder Straßenbahn fahren. Und wer es nicht glauben will, einfach mal mit der M1, 12, M8 usw. mit fahren und selbst beurteilen.

  78. 7.

    Das heißt ja, dass es mit den üblichen Verzögerungen auf absehbare Zeit Chaos, Staus, Unfälle gibt, und dass das Leben für Autofahrer endgültig zur Qual wird. Ich bete, dass die Grünen endlich abgewählt werden und diese Pläne beerdigt werden, ersatzlos!

  79. 6.

    Ich bin gespannt wie die Touristen mit dem Fahrrad nach Berlin kommen. Oder gibt es für Touristen extra Strecken für Autos?

  80. 5.

    Und wieder Staus und Verkehr durch Parkplatzsuche. Das hat nix mit Klimaschutz zu tun sondern ist mal wieder reine Klientelpolitk zu Lasten der gesamten Stadt,

  81. 4.

    Hoffe das diese Grüne Verkehrssenatorin bald ausgetauscht wird und jemand das Amt übernimmt, der nicht so ein Autohasser ist und auch mal daran Denkt, das Berlin kein Dorf ist bzw. keine Kleinstadt...

  82. 3.

    Ich bin ja mal gespannt, wie gut gefüllt die Fahrradwege im Winter und bei Shietwetter sein werden. Ich verzichte aufs Auto bald sowieso gänzlich in dieser Kackstadt und werde auf zwei Rädern tretend oder bollernd unterwegs sein. Egal bei welchem Wetter. Und wenn es mich bei Glatteis wegledert, bekommt der Senat die Rechnung dafür, dass ich enteignet wurde. Ich bin nämlich blöderweise auf ein Gefährt angewiesen um Steuern zu generieren. Und wie ich mich gesund halte - geht die hier rumgeiernden Gutmenschen niemanden etwas an - und wie ich mich fortbewege(n muss) auch nicht.

  83. 2.

    Es geht voran. Auch wenn nur sehr langsam. Aber das ist nun mal Berlin.

  84. 1.

    Bitte dieses Mal auch wirklich einen "geschützten Radweg", weil ein wenig Farbe allein hier nicht ausreicht. Wie man es richtig macht, kann man sich unter anderem in Holland oder auch in Frankreich mal abschauen.
    Für die Schönhauser Allee sollte man den Radweg in die Mitte zwischen die Fahrbahnen unter die U-Brücke legen. Mit Fahrrad-Vorrang-Ampelschaltung. Aktuell ist dieser Platz völlig sinnbefreit größtenteils ungenutzt! FußgängerInnen und RadfahrerInnen könnten sich dann in der Schönhauser Allee gut voreinander geschützt fortbewegen und man hätte als Radfahrerin sogar im Herbst und Frühling noch einen super Schlechtwetter und Regenschutz.

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