Mehr als 3.000 Kilometer - Senat beschließt neues Radwegenetz für Berlin

Di 07.09.21 | 17:26 Uhr
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Eine Fahrradstraße in Berlin (Quelle: Flashpic/Jens Krick)
Bild: Flashpic/Jens Krick

Die Radwege in Berlin sollen stark ausgebaut werden. Nach langem Ringen hat der rot-rot-grüne Senat dazu am Dienstag einen Radverkehrsplan beschlossen. Insgesamt geht es um rund 3.000 km. Laut der CDU haben die Außenbezirke dabei das Nachsehen

Der rot-rot-grüne Senat hat am Dienstag einen neuen Radverkehrsplan beschlossen. Laut Senatsverwaltung für Verkehr soll in den kommenden Jahren ein Netz von Radverkehrsverbindungen mit einer Gesamtlänge von mehr als 3.000 Kilometern entstehen. Das seien doppelt so viele Verbindungen und mit deutlich höheren Standards als in den bisherigen Planungen, teilte der Senat mit.

Alle Radwege sollen mindestens zwei Meter breit sein

Kern ist ein 865 Kilometer langes sogenanntes Vorrangnetz mit den wichtigsten gesamtstädtischen Radverbindungen. Diese Strecken sollen mit einer Breite von in der Regel 2,50 Meter ausgebaut werden.

Ein sogenanntes Ergänzungsnetz ist 1.506 Kilometer lang, hier sollen die Radwege in der Regel 2,30 Meter breit sein, mindestens aber 2,00 Meter.

Hinzu kämen weitere gut 550 Kilometer Radwege auf Hauptstraßen, die nicht zum eigentlichen Radverkehrsnetz gehören, aber nach den Vorgaben des Mobilitätsgesetzes ebenfalls nach den Standards des Ergänzungsnetzes ausgebaut werden sollen.

Schließlich kommen noch geplante Radschnellverbindungen hinzu, nach derzeitigen Plänen 100 Kilometer. Diese "Fahrradautobahnen" sollen in der Regel pro Richtung mindestens drei Meter breit sein.

CDU sieht Außenbezirke und Pendler ausgeschlossen

Die CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus kritisiert, dass die Außenbezirke bei dem Radwegeplan ausgeschlossen seien. "Gerade die Berliner in den Außenbezirken sowie Pendler brauchen sichere und attraktive (Schnell-)Radverbindungen zum Büro oder zum nächsten Bahnhof", sagte der verkehrspolitische Sprecher der Fraktion, Oliver Friederici, laut einer Mitteilung vom Dienstag. "Der Fehler der Koalition, diese Menschen von allen Radwegeüberlegungen auszuschließen, muss schnellstens korrigiert werden."

Zudem bezeichnete Friederici die Bilanz des rot-rot-grünen Senats beim Wegeausbau als enttäuschend: "Nach fünf Jahren beharrlichem Zögern und Zaudern fällt der Grünen-Senatorin Günther auf einmal ein, noch schnell ein Radwegegesetz beschließen zu müssen, für dessen Umsetzung sie keine Verantwortung mehr tragen wird."

Die FDP-Fraktion sieht den Radverkehrsplan des Senats als "Diskussionsgrundlage", die "nun endlich" vorliege. Nun müsse die Streckenführung im Detail in den Bezirken überprüft werden, erklärte der infrastrukturpolitische Sprecher der Fraktion, Henner Schmidt.

Verkehrssenatorin Günther sieht "bundesweit einzigartiges Qualitätsniveau"

Der Radverkehrsplan nebst Netz wurde laut Senatsverwaltung für Verkehr gemeinsam mit den Bezirken entwickelt. Auch Expertinnen und Experten aus Fahrradinitiativen, Umweltverbänden und aus der Verkehrssicherheitsarbeit wurden hinzugezogen.

Verkehrs- und Umweltsenatorin Regine Günther erklärte: "Mit dem neuen Radverkehrsplan wird Berlin in den kommenden Jahren zur Fahrradstadt auf einem bundesweit bisher einzigartigen Qualitätsniveau." Zuletzt war die Grünen-Politikerin auch aus den Reihen der Koalition heraus kritisiert worden, weil der Ausbau der Radwege bisher nicht in gewünschtem Maße vorangekommen sei.

Der Senat hat den Radverkehrsplan nun an den Rat der Bürgermeister (RdB) überwiesen. Nach Stellungnahme des RdB soll der Plan vom Senat als Rechtsverordnung beschlossen werden – er tritt nach seiner Veröffentlichung im Amtsblatt unmittelbar in Kraft.

Sendung: Abendschau, 07.09.21, 19:30 Uhr


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81 Kommentare

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  1. 81.

    Sehr richtig. Wir sollten am 26.09.2021 entsprechend (ab-)wählen.

  2. 80.

    "Gerade die Berliner in den Außenbezirken sowie Pendler brauchen sichere und attraktive (Schnell-)Radverbindungen zum Büro oder zum nächsten Bahnhof"
    Also trifft das nur für Angestellte zu. Zur Werkbank oder Baustelle oder viele andere Arbeitsplätze darf man diese Wege also nur nutzen wenn man am Bahnhof arbeitet oder mit der Bahn fährt.
    Diesen Fehler liest und hört man immer öfter. Arbeit heißt nicht Büro. Die meisten Menschen in Deutschland arbeiten nicht im Büro. Auch in Berlin <50%.

  3. 79.

    Das ist schon lustig:
    "Autofahrende werden erst merken wie viel Platz sie einnehmen wenn man sie mal Stück für Stück auf die zugewiesenen Flächen verweist".
    Wer will hier wem was zuweisen und mit welchem Recht?
    Radfahrer haben aktuell nur 18% Anteil am Verkehr. Fußgänger 30% und MIV und Autos ca. ja 26%. Wenn man (Flächen-)Gerechtigkeit will, dann muss man das auch so akzeptieren. Und Fahrradfahrer scheinen nur für sich Rechte in Anspruch zu nehmen und anderen nicht zuzugestehen. Z.B. den größeren Verkehrsteilnehmergruppen. Das Mobilitätsgesetz ist seinen Namen nicht wert, da es einseitig ideologisch bestimmte Verkehrsteilnehmergruppen bevorzugt. Z.B. Radwege durch Parks und Grünanlagen.

  4. 78.

    Auch wenn Sie es nicht wahrhaben wollen. Der Durchschnitt an Verkehrsteilnehmern die keine Regeln kennen ist bei Autofahrern und Radkern gleich hoch. Nur dass Autos tödlicher sind.... .

  5. 77.

    In Berlin nehmen Straßen für den Autoverkehr deutlich mehr Platz ein als die Wege für alle anderen Fortbewegungsmittel zusammen. Insgesamt stehen Autofahrern 48,15 Quadratkilometer Fläche zur Verfügung, davon sind 8,04 Quadratkilometer Parkplatz.

    Also keine schlechte Laune.. Sie sind immer noch über Maaßen privilegiert.. :-)

  6. 76.

    Die CDU ist lustig. In Reinickendorf wurden unnden letzten Jahren nahezu keine Radwege gebaut. .... Mit Stimmennder CDU....
    Das zu der Benachteiligung der Randbezirke...

  7. 75.

    Ich bin entsetzt wieviele unsachliche "Kommentare" voller Hass und Hetze gegen Radfahrende hier freigeschaltet werden.

    "jedes Überqueren der Straße lebensgefährlich ist... fahren doch jetzt schon wie sie wollen und kennen keine Verkehrsregeln!... Statt Radwege lieber Kennzeichen und Steuern für die Radler...Wann gibt es endlich ein Gesetz das Radfahrer auch da fahren müssen... rücksichtslose, egozentrische und egoistische Radfahrer!... usw usf.

    Ekelhaft.

  8. 74.

    Radfahrer gefährden Fußgänger und Autos. Sie stören überall. In Parks, auf Fußwegen überall. Die Unfallzahlen mit Radfahrern explodieren. Die Politik macht genau das falsche und hätschelt und tätschelt die Rowdys und schmeißt Millionen für sie aus dem Fenster obwohl Schulen, Kitas uvm verfallen. Das ist ideologischer Irrsinn.
    Bürger, tut euch endlich zusammen gegen diese Stadtzerstörer. Wer Bullerbü will, der soll gar nicht erst nach Berlin ziehen um hier alles dafür umzukrämpeln. Zieht in die Lausitz oder nach Mc Pom. Da ist öko, da ist wenig Autos und auch besser für Kinder.

  9. 73.

    Die Damen u Herren wollen ja vermutlich auch in der kalten Jahreszeit mit dem Rad unterwegs sein auf den Radschnellweg. Nun gut, dann muss Günther auch dafür sorgen das dieser beheizt wird. Diese große Investition muss dann aber gegen finanziert werden. Pro 10 km 1,50 Euro Mautgebühr, 5 km 75 Cent. Natürlich Mautstellen an den Zu-und Abfahrten mit Überwachung durch Kameras. Und ein größeres Versicherungskennzeichen,damit keiner schummeln kann. Denke das wäre ggü.den Steuerzahlern nur gerecht.

  10. 72.

    Die Damen u Herren wollen ja vermutlich auch in der kalten Jahreszeit mit dem Rad unterwegs sein auf den Radschnellweg. Nun gut, dann muss Günther auch dafür sorgen das dieser beheizt wird. Diese große Investition muss dann aber gegen finanziert werden. Pro 10 km 1,50 Euro Mautgebühr, 5 km 75 Cent. Natürlich Mautstellen an den Zu-und Abfahrten mit Überwachung durch Kameras. Und ein größeres Versicherungskennzeichen,damit keiner schummeln kann. Denke das wäre ggü.den Steuerzahlern nur gerecht.

  11. 71.

    "Alleine von 2019 zu 2020 hat sich die Zahl der Fahrradunfälle verdreifacht."

    2020 - 17 Fahrradunfalltote, davon 8 durch abbiegende LKW
    2019 - 6 Fahrradunfalltote
    2018 - 11 Fahrradunfalltote
    2017 - 10 Fahrradunfalltote (Wahljahr)
    2016 - 19 Fahrradunfalltote

    Ich sag mal blubb ... obwohl jeder Einzelne einer zu viel ist. Die Verdreifachung kommt von der erfreulich niedrigen Zahl von 2019. Der Rest ist aufplusternde Polemik. Eine 0 wäre super, aber die ist unrealistisch. Dazwischen ist einmal "an der Bordsteinkante hängen geblieben", was im Endeffekt genauso gefährlich ist wie Straßenbahnschienen in Fahrtrichtung und sehr wenig Auswirkung wenn man die gesamte Gefahrenlage für Radfahrende bewertet.

  12. 70.

    "Was soll dieser Aufwand? Die fahren doch jetzt schon wie sie wollen und kennen keine Verkehrsregeln!"

    Thema verfehlt, hier geht es nicht um Autofahrer!

  13. 69.

    Trotz Ausbau ist die Fahrradinfrastruktur immer noch erbärmlich.
    Es werden mindestens zweispurige Radwege benötigt damit die Bummler und die schneller Fahrenden getrennt werden können. Es ist absurd rechts und links der Radspur immer wieder breitere Flächen für Fussgänger und Autofahrer vorzufinden während man sich auf 1,50m versucht zu arrangieren und die noch nicht mal voll nutzen kann.
    Ich sehe übrigens immer wieder, dass Autofahrer die Fahrradinfrastruktur ignorieren. Da wird mal eben auf dem Radweg gehalten um mal eben schnell etwas weg zu bringen. Parkt auf der Straße und steht euch gegenseitig im Wege. Ich habe kein Verständnis mehr für mal eben auf dem Gehweg oder Radweg parken. Autofahrende werden erst merken wie viel Platz sie einnehmen wenn man sie mal Stück für Stück auf die zugewiesenen Flächen verweist, denn die reichen ja auch schon nicht aus.

  14. 68.

    Wenn ich leidenschaftliche Radfahrerin wäre und noch nicht wüsste wo ich mein Kreuz bei der Wahl mache, würde mir durch diesen Bericht die Entscheidung leichter fallen. Gut ist, das ich lieber mit dem Auto fahre.

  15. 67.

    Komisch, dass dann etliche Radfahrer auf den Fußwegen fahren und nicht auf den vorgesehen Radwegen. Ich wurde letzte Woche wieder von einer Radfahrerin auf dem Fußweg über den Haufen gefahren, obwohl ein abgetrennter Radweg vorhanden war.

    Ach ja, und das gleiche gilt auch auf Straßen, obwohl grüne Pop-up-Radwege vorhanden sind. Diese Radfahrer fühlen sich zwar moralisch den Autofahrern überlegen, sie sind es aber nicht.

  16. 66.

    Offensichtlich wird in den letzten Tagen vor der Wahl alles durchgewunken, waren doch 5 Jahre Zeit. Angst frisst Seele im Senat.

  17. 64.

    Warum den nicht? Mit einem gut ausgebauten und von Schnee befreiten Netz. Es wurde lange genug nur für Auto Politik gemacht!

  18. 63.

    Als Radfahrer zahle ich mit Sicherheit mehr Steuern als Du.

  19. 62.

    Eine Millionenstadt bleibt auf wichtige Fernverbindungshauptstraßen angewiesen z.B. zwischen Th. Heussplatz und Alex. Der fließende Verkehr kommt nicht aus ohne Zweispurigkeit. Dies für Fahrräder wegzupinseln ist ein verkehrspolitischer Dilettantismus und kein Umweltschutz! Es ist eine extreme Umweltbelastung, den Verkehr stehend in einer langen Schlange Abgase ausstoßen zu lassen. Dichter Verkehr muß abfließen können und Abgase sich verflüchtigen. Da der Verkehrsbremser Senat die Bevölkerung umerziehen will, sind die Fahrradfahrer an Kreuzungen durch den hektischen Abbiegeverkehr im Toten Winkel in akuter Lebensgefahr. Wann wird der Senat die toten Radfahrer "beachten"?...
    Fahrradverkehr durch die Stadt muß weg vom motorisierten Verkehr ausgebaut werden durch sichere Wohnnebenstraßen! Und kein Umweltschutz entateht für alle, pinselt der Senat auch eine eigene Fahrspur für Pferdedroschken Unter den Linden! Nicht Verkehrsbehinderung schützt Umwelt, die Antriebstechnik muß neu werden.

  20. 61.

    Mal ganz ehrlich, da haben die Franzosen in Nizza ja mehr erreicht als Rot-Rot-Grün in Berlin. Die "Erfolgsbilanz" ist schon traurig. Hoffentlich gibt es ab September nur noch 2, nicht mehr 3 am Ruder!

  21. 59.

    Also mir kommen auf jeden Fall wesentlich weniger Autos auf dem Fußweg entgegen wie Fahrradfahrer. An Zebrastreifen nimmt mir wesentlich weniger ein Auto den Vorrang als ein Fahrradfahrer. Sagt ein Fußgänger, Autofahrer, Fahrradfahrer und ÖPNV-Nutzer.

  22. 58.

    Noch mehr mobile Unfallschwerpunkte mit keiner Ahnung von Verkehrsregeln oder dem Unwillen sie einzuhalten oder beides und ohne Verkehrshaftpflicht. Für uns Fußgänger sind Radfahrer der Horror. Gemeingefährlich und rücksichtslos.
    Der Sommer ist bald vorbei, dann fahren viele auch kein Rad mehr. Für solche Schönwetterhipster zerstört man die Verkehrskapazitäten der Stadt und wundert sich dann über Staus, Abgase, CO2 und Ausweichverkehr. RRG verleugnet die negativen Folgen seiner klimafeindlichen und tödlichen Politik.
    Alleine von 2019 zu 2020 hat sich die Zahl der Fahrradunfälle verdreifacht. Fahrradpolitik in der Großstadt ist gescheitert. Das muss RRG sich endlich mal eingestehen, damit nicht noch mehr sterben müssen.
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/mehr-verkehrstote-in-berlin-2020-starben-fast-dreimal-so-viel-radfahrer-wie-2019/26767886.html

  23. 57.

    Schade nur, dass es weiterhin an der Umsetzung mangelt. So wurden die temporären Busspuren zwischen Kotti und Schlesisches Tor ohne Not wieder für den Autostau freigegeben obwohl davor und danach die Fahrbahn sowieso auf eine Spur für den motorisierten Verkehr reduziert ist. Hier wäre leicht ein Pop-Up-Radweg machbar gewesen. Jetzt sind die Radfahrer leider weiter auf dem Gehweg unterwegs, weil der Hochbordradweg an vielen Stellen komplett kaputt ist.

  24. 56.

    Radwege auf der Straße - ja, sofern es dadurch nicht zu deutlich erhöhter Stauwirkung kommt wie vor'm Hermannplatz.
    Radwege durch Grünanlagen - NEIN, Fußgänger wie Familien mit Kindern und Senioren werden dadurch deutlich in ihren Erholungsmöglichkeiten eingeschränkt.
    Ein Beispiel: Der schöne Uferweg in Frankfurt/Main zur gemeinsamen Nutzung Radfahrer/Fußgänger. Kleinkinder sollte man dort besser an der Hand halten, da sie sonst in Nullkommanix Matsch auf dem Asphalt sind.
    Und da in Parks Fußgänger dann andauernd vielbefahrene FahrradSCHNELLwege queren müssen, sinkt der Erholungswert für Eltern und Kinder deutlich.

  25. 55.

    Problematisch finde ich die Linienführungen durch "Stadtgrün", also Parks.
    Vor allem der Tiergarten wird total zerschnitten.
    Klar radeln da jetzt auch schon ne Menge Leute, aber mit einem markierten Fahrradweg nimmt erfahrungsgemäß die Rücksichtslosigkeit gegenüber den Fußgängern noch zu.

  26. 54.

    Man muss die FDP und Herrn Lindner nicht unbedingt mögen, nur, wo er Recht hat, hat er Recht! "Bullerbü" und vom Steuerzahler gesponsorte Lastenfahrräder, das kann nicht die Zukunft der Hauptstadt sein. Denn die Friedrichstr. hat dank des Experiments vor allem eins gebracht: Fahrradfahren kann auch sehr rücksichtslos sein, der ältere Mitbürger bleibt beim Zur-Seite-Springen sportlich und die Schau-fenster (der Handel) senken traurig die Augen. So geht es nicht! Wenn Berlin eine Fahrradstadt werden soll, dann ist die Straßenring, der im Osten der Stadt kurz vor der Fertigstellung steht, zu schließen. Gerechtigkeit für alle heißt auch, dass der Pkw-Verkehr Stellen zugewiesen bekommt, wo er fahren kann. Die Friedrichstr. braucht zwingend eine Aufwertung. Die Kübel für Bäumchen belegen es. Zur Verfolgung von Verstößen gegen die StVO ist die Kennzeichnungspflicht Radfahrender notwendig. Bin schon zweimal angefahren worden. An wen wende ich mich, wenns mal nicht mehr harmlos ausgehen sollte?

  27. 53.

    Jahrelang Zeit gehabt und kurz vor der Wahl solche Beschlüsse. So ein Schwachsinn, damit fängt man keine Wählerstimmen. Berlin... das größte Dorf der Welt....

  28. 52.

    Ich erwarte das dann aber auch das nicht nutzen des Radweges mit empfindlichen Strafen geahndet wird.

    Vielleicht sollte man aber auch jetzt schon mal Radfahrer mit Handy in der Hand, Rotlichtverstößen oder fahren auf dem Fußgängerweg nicht mehr nur mündlich verwarnen, sondern ahnden.

  29. 49.

    So ein Schwachsinn , baut lieber die Autobahnen aus .

  30. 48.

    Heute wieder 4x erlebt. Radweg ist da aber fahren auf der Straße und dadurch ein Stau! Wann gibt es endlich ein Gesetz das Radfahrer auch da fahren müssen. Oder können Autofahrer auch bald auf den Gehweg fahren weil auf der Straße kein Schild in blau ist? Langsam denkt man die Politiker sind....
    2m breiter Radweg. Fußgänger das noch nicht mal. Sie haben oft nur soviel das noch nicht mal 1 Kinderwagen oder Rollator und 1Person vorbei kommen. Dann noch die Radfahrer die auf dem Gehweg fahren müssen weil sie zu faul sind die richtige Straßenseite zu benutzen. Ich bin auch Radfahrer aber für soviel Unsinn habe ich kein Verständnis.
    Politiker dann bitte an alle denken und Strafen für alle die sich verkehrt verhalten.
    Und vorallem selbst Vorbild sein und mit dem Rad fahren denn andere arbeiten genauso und auch mehr für weniger Geld.

  31. 47.

    "Hauptsache die Autos stehen dann im WINTER und bei REGEN im Stau"

    dann machen sie es den Radfahrern bei Regen und Schnee doch einfach nach. Hindert sie doch niemand, dann auch den ÖPNV zu nehmen.

    Insgesamt finde ich mittlerweile, es bräuchte gar keine speziellen Radwege. Radfahrer gehören auf die Strasse! Dann einfach alle Strassen zu Fahrradstrassen machen. Autos haben dann den schwächeren Vorrang zu gewähren. Dann gibts bei Regen und Schnee auch keinen Frust, sondern Freude bei den Autofahrern, wenn weniger Radfahrer unterwegs sind.

  32. 46.

    Ist ein Fahrradweg vorhanden, sollte dieser genutzt werden. Er heißt schließlich nicht umsonst so. Und Autofahrer auf 50er Strecken auf 20 herunterzubremsen grenzt an Nötigung. Wie gesagt, ist ein Radweg vorhanden, nutzen Sie ihn. Für jeden Verkehrsteilnehmer gibt es eigene Nutzflächen. Sonst laufe ich demnächst als Fußgänger vor Ihnen auf der Straße.

  33. 45.

    Ja: Klimakatastrophe + demographischer Wandel + Herrrschaft der Fahrradlobby = ganz viele Menschen ü 80, die bei 40 Grad im Schatten oder bei Starkregen fröhlich durch die Gegend radeln. Aber klar doch.

  34. 44.

    Nächster Streich: da die Breite vieler Orts keine 2m zusätzlich sinnvoll hergibt (je 1m links&rechts) müssen die alten Alleebäume weichen um den Platz zu schaffen.

  35. 43.

    Und was ist mit Reitwegegen, irgendwo muss ich doch mein gepunktetes lila Einhorn ausführen, wenn mein Auto schon entfernt, entwertet und enteignet wird in diesem Bullerbue.

  36. 42.

    Sehr gut, noch immer gibt es zu wenig sichere Fahrradwege in Berlin.

  37. 40.

    Und deshalb kommt der Radweg entlang der Heerstraße nicht vor 2027 (vermutlich nach äthiopischen Kalender), obwohl Günther hat dafür längst Bäume roden lassen.

  38. 39.

    Die Eichkampstraße in Charlottenburg soll Teil des Radschnellweges werden. 3 m breit in jede Richtung hieße keine Autos mehr. Wird dann auf diesen “Fahrradautobahnen“ auch Tempo 30 km/h aufgehoben?

  39. 37.

    Die Autofahrer haben ein Kennzeichen und zahlen auch mehr als genug Steuern,dass kann man von Radfahrern ja wohl kaum behaupten!!!!

  40. 36.

    Genau!!! Weil auch so viele Fahrradfahrer im Winter Fahrrad fahren!!! Oder im Regen!!! AAHHH dieser Senat!!! Hauptsache die Autos stehen dann im WINTER und bei REGEN im Stau, bei so vielen Radwegen!!! Sehr förderlich für unsere Umwelt!!! Einfach mal nachdenken!!!

  41. 35.

    Irrtum! Der Ausbau der Fahrradinfrastruktur sorgt für freie Bürgersteig und mehr Raum&Sicherheit auch für die schwächsten Verkehrsteilnehmer, die Fußgänger*innen. Eine echte Win-Win-Situation! Und ganz nebenbei:
    Auch die Autofahrer*innen und der Wirtschaftsverkehr profitieren, weil viele, die heute noch im Stau stehen, dann aufs Rad umsteigen. Erfahrungen anderer Städte zeigen dies....

  42. 33.

    Sie wollen also die Fußgänger auf bestimmte Furten bei der Querung von Radwegen beschränken?
    Nun als was war die Friedrichstraße ursprünglich geplant? Ja, als reine Fußgängerzone, aber die Radfahrerlobby hat es geschafft die Fußgänger wieder auf die alten Gehwege zu verdrängen. Auch ein Zebrastreifen in der Friedrichstraße wird von Radfahrern missachtet.
    Kenntnis von Verkehrsregeln in einer Fußgängerzone bei vielen Radfahrern gleich null!
    Das Experiment Friedrichstraße ist gescheitert, da sich die Egoisten unter Radfahrern so benehmen wie einst die Autofahrer!
    Der Senat sollte Sorge dafür tragen, dass genügend sichere Querungsmöglichkeiten für Fußgänger über das Radnetz geschaffen werden.

  43. 32.

    Schade, bin gespannt drauf.
    Bis dahin nehme ich es dann also nur als Wahlkampfgetöse.

  44. 31.

    Ja, ja, noch schnell vor der Wahl wird das beschlossen. Kann man auch als Wahlkampfmaßnahme von RRG sehen...
    Bessere und mehr Radfahrwege, alles gut und schön, aber es sollte auf alle Bürger*innen Rücksicht genommen und nicht der Fehler gemachten werden, wieder nur Klientelpolitik zu betreiben. Nicht entzweien, sondern die Gesellschaft zusammen halten, sollte das Ziel sein.

  45. 30.

    Super Kommentar. Wenige Radfahrer wissen, was eine Ampel ist. Statt Radwege lieber Kennzeichen und Steuern für die Radler. Damit könnte man zukünftige Radwege auch finanzieren

  46. 29.

    @rbb Also den Entwurf hab ich jetzt hier gefunden, ist mit 12.08.2021 datiert. Leider nur als Download, dafür sehr detailliert - wie der Berliner Stadtplan - mit dem Titel "Netzplan Radverkehr Berlin" :
    https://www.berlin.de/sen/uvk/verkehr/verkehrsplanung/radverkehr/radverkehrsnetz/

  47. 28.

    Unsachliche Verallgemeinerung. Es gibt - wie in allen Gruppen - solche und solche.

  48. 26.

    Guter Witz. Rote Ampel wird ignoriert. Zzt, ist es als Fußgänger sehr schwer dort

  49. 25.

    Im Vergleich zu Radfahrenden verhalten sich die meisten Autofahrer geradezu vorbildlich. Sagt ein Radfahrer.

  50. 24.

    Was gibt’s denn da zu ringen?
    Mehr Radwege sind längst überfällig!

  51. 23.

    "Einzigartig" ist allein die ANKÜNDIGUNG...mehr aber auch nicht, also alles so wie immer...einschließlich des Handelns gegenüber Andersdenkenden...

  52. 22.

    Adlergestell in Treptow. Ein Paradebeispiel. Als Radweg fast unbenutzbar. Und vor allem, stadteinwärts, viel zu schmal dass man permanent durch Autotüren gefährdet wird die achtlos geöffnet werden.

  53. 21.

    Radfahrer gehören auf die Fahrbahn, wie jedes Fahrzeug. Alles andere sind Ausnahmen.
    Als Radfahrer werde ich zudem vornehmlich auf Radwegen gefährdet: durch abbiegende Fahrzeuge deren FahrerInnen nicht schauen. Auf der Fahrbahn werde ich wenigstens wahrgenommen obwohl es selbst da noch Id*** gibt die überholen um dann unmittelbar rechts abzubiegen. Auch gefährde ich niemanden, wenn ich auf der Fahrbahn unterwegs bin. Wodurch auch? Ein Mofa, deutlich langsamer als ich mit dem Fahrrad, fährt dort auch. Mit langsam fahrenden Fahrzeugen ist immer zu rechnen. Es gibt kein Recht auf "Höchstgeschwindigkeit".

  54. 20.

    Und für wann ist die Fertigstellung geplant? In den kommenden Jahren, also formal in der Zukunft. 2050? Ohne eine Bindung an einen Fertigstellungstermin ist das doch nur ein Wahlkampfversprechen.

  55. 19.

    Gibt es einen konkreten Zeitplan, oder wird in fünf Jahren wieder nur
    aus
    "soll in den kommenden Jahren"
    ein
    "bisher nicht in gewünschtem Maße vorangekommen"
    festgestellt werden müssen?

  56. 18.

    Das eine schließt das andere doch nicht aus, zum Radverkehr gibt es um co2 einzusparen momentan keine echten Alternativen

  57. 17.

    Diesen Entwurf gibt es noch nicht schriftlich, hier finden Sie weitere Infos

    https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2021/pressemitteilung.1123384.php

    https://www.berlin.de/sen/uvk/verkehr/verkehrsplanung/radverkehr/

  58. 16.

    Geh mal in die Niederlande. Da gibt es an den meisten Straßen Fahrradwege und die Fahrradfahrer sind auch nur dadrauf unterwegs. Wenn man tatsächlich einen Platz für sich hat, dann weiß man tatsächlich wo man fahren kann und muss nicht auf die Straße oder sonstwohin ausweichen, wo man eigentlich selbst nicht sein will.

  59. 15.

    Beim Autoverkehr hat man doch auch den Aufwand betrieben.
    In manchen Orten der Stadt hat man sogar "Bus" auf die Fahrbahn geschrieben, damit es als Parkplatz genutzt werden kann....

  60. 13.

    Ich finde die Idee super. Und das sage ich als überzeugter Autofahrer. Gäbe es mehr und vor allem sichere Radwege, würde ich auch mehr auf den Drahtesel umsteigen. Hab zwar keine Idee, wo der Senat den Platz für diese breiten Radwege hernehmen möchte. Aber anstatt es zu verteufeln, bin ich gespannt wie das umgesetzt wird.
    Aber eine Bitte hätte ich: zur Sicherheit aller braucht es eine Verpflichtung zur Nutzung vorhandener Radwege. Es kann nicht sein, dass Radfahrende trotz bestehendem, gut ausgebautem Radweg (wie z.Bsp. in Treptow die Späthstraße/Überführung der Autobahn oder Zwickauer Damm in Neukölln) die Straße nutzen und somit sich und andere gefährden.

  61. 12.

    Warum werden vorhandene Radwege nicht ausgebaut und gepflegt? Bsp. Adlergestell in Treptow oder Hauptstraße in Lichtenberg Einst separat angelegt und nun dem Verfall preisgegeben. Da scheint es eben einfacher, grüne Farbe auf die Autofahrbahn zu streichen.

  62. 11.

    @rbb
    Ich vermisse den Link zum Entwurf des Plans. Ohne ist der Artikel für mich als Leser leider ohne Nutzen.
    Wären Sie so nett, dies noch nachzuholen?

  63. 10.

    Nach der Logik müsste man die Investitionen in den Strassenbau ja auch einstellen. Ach ne, Autofahrer sind ja die einzige Gruppe welche sich geschlossen an die Verkehrsregeln hält.

  64. 9.

    Dann sorgt auch dafür das diese auch genutzt werden und nicht andere Verkehrsteilnehmer gefährdet oder behindert werden...und Fahrräder eine Kennzeichnungspflicht bekommen.

  65. 8.

    Ich bin ganz Ihrer Meinung!!!! Das unglaubliche ist, dass viele Radfahren trotz guter Radwege trotzdem auf den Gehwegen fahren. Ganz schlecht für uns Fussgänger!

  66. 7.

    Berlin mutiert zum Dorf

  67. 6.

    Solange die Instandsetzung/-haltung des vorhandenen "Netzes" so voran kommt wie bisher glaube ich kein Wort von solchen leeren Wahlkampfversprechen. Zucker für die Wählerschaft, ansonsten nix mit Substanz.

  68. 5.

    Genau, mit den vielen Autos auf der Friedrichstrasse konnte man ja auch so kreuz und quer laufen als Fussgänger. Und weniger Auto und damit einhergehende Verminderung von Emissionen macht eine Stadt hässlicher.

  69. 4.

    Was soll dieser Aufwand? Die fahren doch jetzt schon wie sie wollen und kennen keine Verkehrsregeln!

  70. 3.

    Ich freue mich auf die Verlegung von Vorgärten, Zebrastreifen, Fussgängerfurten, Gullis, Hydranten, Baumscheiben. Exelente Förderung der Deutschen Tiefbaufirmen ! Aber wann kommen Mietwohnungen, mehr Mietwohnungen, viel mehr Mietwohnungen ? Kein Geld ? Plasteplane überm Lastenfahrrad reicht ja auch.

  71. 2.

    Wenn es fertig ist, glaube ich es.

  72. 1.

    Super Idee, man sieht schon jetzt wie verweist die Friedrichstraße ist , diese verkommt mitlerweile zur Radautobahn, wo jedes Überqueren der Straße lebensgefährlich ist.Nur weiter so, Berlin wird immer häßlicher und ärmer dadurch.

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