Knapper Wohnraum - Potsdam diskutiert Punktesystem bei Wohnungsvergabe

Sanierte Wohn- und Geschäftshäuser an der Breite Straße/Ecke Dortustraße. Im Hintergrund sind die Plattenbauten an der Neustädter Havelbucht zu sehen. (Quelle: dpa/Soeren Stache)
Bild: dpa/Soeren Stache

Bestimmte Berufsgruppen und Einkommensschichten sollen bei der Wohnungssuche in Potsdam künftig bevorzugt werden. Das schlägt unter anderem Oberbürgermeister Mike Schubert vor. Nun soll ein Punktesystem dafür erarbeitet werden. Von Philipp Rother

Der Wohnungsmarkt in Potsdam ist angespannt. Immer mehr Menschen mit mittlerem Einkommen müssen die Stadt verlassen, weil sie sich die steigenden Mieten nicht mehr leisten können. Dieser Entwicklung könnte die Stadt möglicherweise künftig mit einem Punktesystem entgegenwirken.

Entsprechende Überlegungen stellten Oberbürgermeister Mike Schubert, die Sozialbeigeordnete Brigitte Meier (beide SPD) sowie der Chef des kommunalen Unternehmensverbunds "Pro Potsdam", Jörn-Michael Westphal, am Mittwochabend im Hauptausschuss vor. Die Vermietungsrichtlinie "Potsdam Bonus" solle künftig bei der Vergabe von "Pro Potsdam"-Wohnungen angewendet werden, hieß es.

Durch das System solle eine "soziale Gewichtung" bei der Vergabe von Wohnungen erreicht werden, konkretisierte SPD-Fraktionschef Daniel Keller am Donnerstag im Gespräch mit rbb|24. Es solle der Teil der Gesellschaft unterstützt werden, der keinen Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein habe, die immer weiter steigenden Mieten in Potsdam aber nicht mehr zahlen könne. Auch junge Familien und Alleinerziehende sollen davon profitieren. Die Wohnungsvergabe solle mit einem Punktesystem, das den Anforderungen des Europarechts genüge, gesteuert werden, so Keller weiter.

Extrapunkte für Potsdamerinnen und Potsdamer

"Zu mindestens 50 Prozent" solle bei der Vergabe der Punkte das Einkommen eine Rolle spielen, erklärte Keller. "Die anderen 50 Prozent der Entscheidungskriterien werden dann gewichtet nach sozialen Faktoren." Davon sollen auch langjährige Potsdamerinnen und Potsdamer profitieren, die Extrapunkte erhalten, wenn sie innerhalb der Stadt umziehen. Das falle aber nur geringfügig ins Gewicht, so Keller.

Menschen, "die in Potsdam arbeiten, sollen vorteilig eine Wohnung bekommen", so der SPD-Fraktionschef weiter - gerade gemeinwohlorientierte Berufsgruppen wie Krankenschwestern und Feuerwehrleute sollen Vorteile haben. Auch Einkommen, Haushaltsgröße, ehrenamtliche Tätigkeiten, Pflegebedürftigkeit und Behinderung sollen berücksichtigt werden. Wer letztlich die meisten Punkte hat, bekommt die Wohnung, so die Idee.

1.200 Neuvermietungen pro Jahr geplant

Die nötigen Wohnungen sollen aus geplanten Neubauten und dem "Pro Potsdam"-Bestand kommen. Keller rechnete im Gespräch mit rbb|24 vor, dass 20 Prozent des Potsdamer Wohnungsbestandes Eigentum der "Pro Potsdam" seien.

1.200 Neuvermietungen würden von "Pro Potsdam" pro Jahr gezählt. 600 Wohnungen werden nach Angaben von Keller an Menschen mit einem Wohnberechtigungsschein vergeben, 600 über den freien Markt. Das Modell der Potsdamer SPD sieht vor, dass zunächst 300 der für den freien Markt bestimmten Wohnungen gemäß des Punktesystems vergeben werden.

"Pro Potsdam" soll nun eine "rechtlich ordentliche" Vermietungsrichtlinie erarbeiten. Die soll bis Ende des Jahres vorgestellt werden und "dann soll es auch zügig zur Anwendung kommen", so Keller. In den kommenden Jahren entstehen in Potsdam zahlreiche Wohnungen, daher drängt die Zeit.

Leerstand gering, wenig Neubau

Der Wohnungsleerstand in Potsdam liegt aktuell unter einem Prozent. Das teilte das Rathaus am Donnerstag mit. Seit mehreren Jahren sei der Wohnungsmarkt angespannt.

Es werde einerseits größerer Wohnraum für Familien mit mehreren Kindern gebraucht, andererseits Wohnungen für Alleinlebende. Hinzu kämen benötigte, altersgerechte Einheiten. Zudem gibt es nach Angaben des Rathauses einen steigenden Bedarf an Wohnungen für Studierende und Auszubildende. Vor dem Hintergrund des knappen Wohnungsangebots bestehe eine starke Konkurrenz um die verfügbaren Wohnungen.

Und diese Konkurrenz wird durch den im Jahr 2020 eingebrochenen Wohnungsbau noch verschärft. Daten des Landesamtes für Statistik zu den Baufertigstellungen im Land Brandenburg zeigen, dass 2020 in Potsdam nur 897 Wohnungen errichtet und saniert wurden, darunter 837 Neubauwohnungen - im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang von rund 45 Prozent. Und auch 2019 waren die Zahlen bereits um 23 Prozent eingebrochen.

Potsdamer SPD erweitert "Einheimischenmodell"

Die Idee, die nun in Potsdam vorgestellt wurde, ist an das sogenannte "Einheimischenmodell" angelehnt. Solche Modelle wurden ursprünglich für Gemeinden mit hohem Zuzugsdruck entwickelt. Sie dienen der Deckung des Wohnbedarfs der ortsansässigen Bevölkerung.

In Velten (Oberhavel) wird bereits ein ähnliches Model angewandt, auch in Bayern finden abgewandelte Regelungen bereits Anwendung. In Potsdam sei es allerdings nicht das Ziel "Wohnungen nur für Potsdamer" anzubieten, so Keller. Es gehe vorrangig um das nicht ausreichende Einkommen und um soziale Kriterien.

Daher habe man die bekannten Modelle um die "soziale Gewichtung" erweitert. So sollen Menschen "im mittleren Bereich der Einkommen" gezielte Angebote gemacht werden können.

Postive Resonanz auf den Vorschlag

In Hauptausschuss fand der SPD-Vorschlag "durchaus Anklang", meldete die "Potsdamer Neueste Nachrichten" [pnn.de] am Donnerstag. Kritische Stimmen seien demnach aber aus der Opposition gekommen. Ein "Unbehagen" äußerte CDU-Oppositionschef Götz Friederich. Er warnte offenbar davor, dass man hier in einen Bereich geraten könne, in dem "der Diskriminierung Tür und Tor geöffnet wird", nach dem Motto: "Potsdam nur den Potsdamern". Von einem sinnvollen Denkansatz sprach der Zeitung zufolge Grünen-Fraktionschefin Saskia Hüneke - man müsse aber noch die wirtschaftlichen Konsequenzen für die "Pro Potsdam" betrachten.

Keller kündigte im Gespräch mit rbb|24 an, dass auch private und genossenschaftliche Wohnungsanbieter von dem Konzept überzeugt werden sollen. Auch ein Punktesystem für Bauland sei denkbar. Denn auch die Grundstückspreise werden in Potsdam teurer und teurer. Neben vielen Familien aus Berlin und Brandenburg suchen auch Investoren und Projektentwickler dort nach Grundstücken.

"Der starke Preisauftrieb der vergangenen Jahre - insbesondere für Wohnimmobilien - hat sich auch im ersten Halbjahr des jahres 2021 weitgehend fortgesetzt", sagte der Vorsitzende des Gutachterausschusses für die Grundstückswerte, Winfried Schmidt, am Donnerstag. Die Baulandpreise seien weiter auf hohem Niveau, so Schmidt. Der durchschnittliche Kaufpreis für den individuellen Wohnungsbau betrage 560 Euro je Quadratmeter Grundstücksfläche. Das seien elf Prozent mehr als im vorherigen ersten Halbjahr.

31 Kommentare

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  1. 31.

    Ach, das war jetzt ein bisschen sehr billig. Ich bin in der Geschichte der Kirche mit Sicherheit etwas besser bewandert als Sie und der Tag von Potsdam war keine prägende Epoche für diese. Sie also darauf zu reduzieren ist reine Ideologie, nicht Geschichte. Sie war nie eine Nazikirche und wird es auch nie sein. Dass der Wiederaufbau unnötig ist, da sind wir uns ja sogar einig. Potsdam hat ganz andere Probleme, die man lieber hätte lösen sollen. Auch dass Steuergelder dazu gegeben wurden, ist diskussionswürdig, denn die Mehrheit der Potsdamer dürfte andere Sorgen als den Wiederaufbau haben. Aber Demokratie ist eben so, es gab eine Mehrheit im Rathaus dafür.

  2. 30.

    Erneut liegen Sie falsch. Bitte belegen sie doch ihren Unfug "Da Sie wehement abstreiten, dass Herr Joop in Potsdam geboren". Dass die Neureichen "Mäzene" gegen den Willen der Bürger agieren und Gelder für ihre Prestige-Bauten verschwenden welche besser in den Wohnungsbau oder Klimaschutz geflossen wären ist ihnen egal. Diese hat eben nichts mehr mit einem Mäzenatentum zu tun.

  3. 29.

    Da Sie wehement abstreiten, dass Herr Joop in Potsdam geboren wurde, und ......., und das derr HerrJauch doch kein Mäzen ist, obwohl er als solcher gilt, kann ich nun abschätzen, wie sinnlos es ist mit Ihnen zu diskutieren.

  4. 28.

    Falsch liegen Sie mit ihrer These. Herr Jauch hat mit dem Trojanischen Pferd Fortuna- Portal seit Jahren die Zerstörung der historischen Nachkriegsbebauung betreiben und trägt somit auch eine Verantwortung die Vernichtung vieler Jobs in der Stadt. Ebbinghaus und Bertelsmann zum Beispiel. Steuergelder wurden zudem dem Wohnungsbau entzogen. Ihre geschmacklos Verzerrung der Gründe welche gegen den Bau der Nazikirche alias Garnisionskirche sprechen, zeigt auch zudem ihre Unwissenheit, da ich ihnen dabei keine Absicht unterstellten will. Auch wenn die Herrschaften von der Nazikirche der Garnisionskirche immer so tun als sei nur der Handschlag das Problem gibt es viele Gründe welche gegen den Fakebau sprechen. Natürlich hat der Destruktive Einfluss von Herrn Jauch auch seine Fortsetzung in den Fake-Bauten an der Stelle der schönen Fachhochschule. Dass Neureiche "Mäzene" gegen den Willen der Bürger agieren zeigt nur den Missverständnis von einer Demoaktie.

  5. 27.

    Was ist das für ein "Mäzen" wie Herr Jauch welcher gegen den Willen und auf Kosten der Bürger & Mieter seine Protzwünsche durchsetzt? Bei Herrn Joop liegen sie genau so falsch, da ihn auch bei diesem dessen Einsatz für die Vernichtung der historischen Nachkriegsbebauung auch nicht bekannt ist.

  6. 26.

    Jeder der im Googl "Ptsdam, Günther Jauch, Mäzen" eingibt, kann erfahren, dass ich richtig liege.
    Richtig ist auch, dass Herr Joop ein gebürtiger Potsdamer ist, und das er nach der Wende nach Potsdam in den angestammten Familiensitz zurückkehrte, und ihn sanierte.

  7. 25.

    Also Herr Jauch mag ja ein reicher Mann sein, aber den Potsdamer Landtag hat er genau so wenig finanziert, wie die Garnisionskirche. Beim Landtag hat er lediglich für die Wiederherstellung von Figuren gespendet. Den Wiederaufbau der Garnisionskirche lehne ich persönlich selbst ab, das Geld könnte die Kirche in den restlichen Bauten besser investieren. Aber das Gebäude wegen eines einzigen Besuchs eines Kriegsverbrechers zu diskreditieren, ist schlicht Geschichtsverzerrung und geschmacklos. Dann müsste man auch Berlin dem Erdboden gleich machen und neu aufbauen, ohne Geschichtsbezug. Vollkommen abwegig. Dass man in Potsdam beim Wiederaufbau der historischen Struktur teilweise weit über das Ziel hinaus schießt, ist eine politische Entscheidung und hat nichts mit den Mäzenen zu tun.

  8. 24.

    Wiedereinmal liegen Sie leider falsch. Einfach nochmals in Ruhe meine Worte lesen. Was ist das für Mäzen der gegen den Willen der Bürger die Nazikirche und den Rosa Klotz das angeblichen Stadtschloss errichtet. Nicht nur dass die Entwicklung der Stadt durch die geschichtlich wertlosen Protzbauten von Herrn Jauch behindert wird, dies erfolgt noch durch eine gigantisch Verschwendung von Steuergeldern, da allein für des Rosa Klotzes dem angeblichen Stadtschloss für rund 400 Millionen Euro zu buche fallen. Dass die Mieter in den von Herrn Jauch so herablassend bezeichneten ... Bauten noch finanzieren müssen ist ...... . Auch bei Joop liegen sie falsch. Es wäre gut wenn Sie sich über Joops Beitrag bei der Zerstörung der historischen Innenstadt der Nachkriegszeit und für das Preußische Disney-Land informieren würden.

  9. 23.

    Lag ich also wieder richtig "Aber die Potsdamer glauben das bestimmt wieder.". Sagt einem doch alles wenn Sie glauben es liegt ja nur an den "Sozial"Demokraten in Potsdam. Sie können mir aber gerne erklären welche Maßnahmen die CDU in Potsdam und im Bund unternahm um das Wohnungsproblem zu lösen. Das Wohnungsproblem hat seine Ursachen schon in den 1990zigern, aber es wäre nicht verwunderlich wenn die Immobilen-Lobby damals mit Parteispenden nachgeholfen hätte.

  10. 22.

    "Vor 30 Jahre hatte die CDU versprochen das Wohnungsproblem zu lösen."
    Tja - dann haben die "Sozen" dazwischengefunkt.

  11. 21.

    Die Herren Jauch und Joop taugen nicht um Beispiele für Ihre These zu bringen,.
    Der Herr Jauch wohnt zwar in Potsdam ist aber ein Mäzen dieser Stadt, also er hat beträchtliche Spenden zum Wiederaufbau geleistet, und der Herr Joop ist nach der Wende in seine Geburtstadt zurückgekehrt, und hat den angestammten Familiensitz saniert .

  12. 20.

    Ein m. E. sehr wohl sinnvoller Vorschlag. Die Absolutheit darin fürchte ich nicht.

    Das Foto ist übrigens sehr aufschlussreich. Die ursprüngliche Variante bestand übrigens darin, die drei im Foto zu sehenden Hochhäuser nicht an die Havelbucht zu stellen, sondern an die Stelle der Hiller-Brandtschen Häuser im Vordergrund und dann weiter in Richtung Mercure, seinerzeit Hotel Stadt Potsdam. Schon zu DDR-Zeiten war da Denkmalschützer vor.

  13. 19.

    Es ist halt Wahljahr, da wird viel versprochen. Vor 30 Jahre hatte die CDU versprochen das Wohnungsproblem zu lösen. Aber die Potsdamer glauben das bestimmt wieder. Die Un-Planwirtschaft hat wiedereinmal versagt. Die DDR hatte das Wohnungsproblem fast gelöst gehabt. Als nächstes wird der Schlaatz umgebaut, die bisherigen Bewohner raus und durch die welche das Kreuz bei der Wahl an der richtigen Stelle machen ersetzten. Nach der Luxus-Sanierung wird es da schön teuer, hat doch in Drewitz herrlich funktioniert.

  14. 18.

    Ein Punktesystem bringt nur Scheinobjektivität bei der Wohnungsvergabe. Es gibt nur eine Lösung der Mangel muss beseitigt werden. Neben dem Neubau gibt es auch noch andere Möglichkeiten. Z.B. der Wohnungstausch. Die Tauschpartner treten jeweils in den Mitvertrag des Partners zu gleichbleibenden Konditionen. Wird in Berlin innerhalbhalb der städtischen Gesellschaften praktiziert. Damit kann die Auslastung des vorhandenen Wohnraums verbessert werden. Mieter großer Wohnungen, deren Flächenbedarf gesunken ist könnten Platz machen ohnene in der neuen Wohnung Neuvertragsmieten zahlen zu müssen. Wenn die Bodenpreise so hoch sind muss eben mehr in die Höhe gebaut werden, um die Grundstückskosten pro qm Wohnfläche zu minimieren. Jeder Sonderwunsch der Grünen, wie Dachbegrünung, Solardächer verteuern das Bauen. Sonst werden günstige Mieten nie erreicht.

  15. 17.

    Moment! Ich habe zu keinem Zeitpunkt gefordert, dass ein Manager in eine Sozialwohnung ziehen sollen darf. Das ist vollkommen abwegig. Aber kommunale Wohnungsunternehmen bieten grundsätzlich das gesamte Spektrum an Wohnungen an. Das müssen sie auch, weil teure Mieten die Sozialwohnungen quersubventionieren müssen. Sonst trägt sich das Konzept nicht und die KWU müssten direkt vom Staat subventioniert werden. Da kommt dann aber schnell das europäische Recht in die Quere. Ich bin nicht gegen sinnvolle Kriterien, wer am Ende bei einer Wohnung bevorzugt werden darf/sollte/muss. Es muss aber sinnvoll und gerecht sein und nicht ganze Gruppen von Vornherein ausschließen. Auch Potsdamer Firmen sind auf Zuzug angewiesen und diese Mitarbeiter müssen daher gleichwertige Rechte auf Wohnraum haben.

  16. 16.

    Wie man hier lesen kann, besteht die Bundesbürgerschaft zu erheblichen Teilen aus Bedenkenträgern.
    Was auch an Lösungen vorgeschlagen wird, schon steht ein Bedenkenträger auf und schwenkt sein "Aber" - Fähnchen.
    Oder wie am Wochenende aus 80 Millionen Bundertrainern.

  17. 15.

    Punkte, System, WBS
    es geht dann immer um die Gewichtung, wer hat mehr Punkte für das Wohnrecht in der Stadt der mit dem Recht der hiesiegen Geburt, der Abteilingsleiter im Ministerium der Kleinunternehmer die Soziologin im 20. 2JahresProjekt es geht aber auch um den Zeitpunkt der Vergabe. Würde einManager indie Wohnung des Sozialen Wohnungsbau einziehen. Kann polit. Einflussnahme die Punktzahl direkt oder indirekt beeinflussen.

  18. 14.

    Mhmm.. Punktesystem.. riecht leider zu sehr nach DDR bzw China!

    An sich zwar eine gute Sache.. aber.. vllt werden später einmal auch Impfstatus, richtige Haltung etc bei der Punktevergabe eine Rolle spielen.

  19. 12.

    Das ist nur auf den ersten Blick begrüßenswert. Das Hasso-Plattner-Institut, die Uni Potsdam, das Institut für Klimafolgenforschung und andere mehr werden sicherlich nicht vor Freude in die Luft springen, wenndank des Punktesystems für renommierte keine Wohnung mehr zu finden ist und diese dann ins Ausland gehen oder nicht mehr von dort nach Potsdam kommen. Ob das angedachte System wirklich fair, sinnvoll und sozial ausgewogen ist, halte ich für fraglich. Genau so, ob es vor Gericht Bestand hätte. Meines Erachtens muss eine kommunale Wohnungsgesellschaft in gleichem Maße für alle potentiellen Wohnraum bereitstellen, sofern es sich nicht um reine Sozialwohnungen handelt. Das Anliegen ist nachvollziehbar, aber kaum ausgewogen umsetzbar. Dabei hat Potsdam im Norden ein riesiges Potential für Neubau, der durch Verzögerungen und Missmanagement mindestens verzögert wurde und wird.

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