Linke-Politikerin gewinnt Stichwahl - Kornelia Wehlan bleibt Landrätin von Teltow-Fläming

Kornelia Wehlan (Linke), Landrätin Teltow-Fläming, lächelt während des Richtfestes einer Produktionsanlage des US-Unternehmens Microvast am 02.07.20 in Brandenburg (Quelle: dpa / Soeren Stache).
Bild: dpa-Zentralbild

Kornelia Wehlan (Linke) ist am Sonntag als Landrätin des Landkreises Teltow-Fläming bestätigt worden. Das teilte die Wahlleitung auf ihrer Internetseite mit [teltow-flaeming.de]. Wehlan gewann die Stichwahl mit 55 Prozent der Stimmen. Ihre Herausforderin Dietlind Juliane Biesterfeld (SPD) erhielt 45 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 30,5 Prozent. Rund 144.600 Wahlberechtigte in dem Kreis südlich Berlins durften abstimmen.

Bei der ersten Wahl am 25. September erreichten Wehlan 26,3 Prozent und Biesterfeld 20,6 Prozent der Stimmen. Bei der Stichwahl siegt der Kandidat oder die Kandidatin, der oder die mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen und mehr als 15 Prozent aller Wahlberechtigten auf sich vereint. Dieses Mal wurde es extrem knapp: Nur mit 877 Stimmen übertraf Wehlan das nötige Quorum.

Kornelia Wehlan ist seit 2013 Landrätin von Teltow-Fläming, zuvor war die gebürtige Luckenwalderin 14 Jahre Abgeordnete im Brandenburger Landtag und Fraktionssprecherin für Agrarpolitik und ländliche Entwicklung. Bei der vergangenen Wahl verpasste Wehlan das nötige Quorum um 544 Stimmen - deshalb wurde sie im Kreistag zur neuen Landrätin gewählt. Die Amtszeit ist acht Jahre lang.

Sendung: Antenne Brandenburg, 10.10.21, 21 Uhr

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