Berliner Wohnungsmarkt - Wenn Jugendliche es bei der Wohnungssuche besonders schwer haben

So 17.10.21 | 08:12 Uhr | Von Josefine Janert
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Symbolbild: Eine junge Frau steht in ihrer Wohnung an einem Fenster. (Quelle: dpa/Fabian Sommer)
Bild: dpa/Fabian Sommer

Auf dem Berliner Wohnungsmarkt haben Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen kaum eine Chance. Deshalb bleiben sie oft viel zu lang im betreuten Wohnen. Das kostet Geld – und verzögert den Weg in die Selbständigkeit. Von Josefine Janert

350 Bewerbungen hat Maria geschrieben, mehr als zwei Jahre hat die Suche gedauert. Jetzt kann die 21-jährige Schülerin ihre erste eigene Wohnung in Berlin-Reinickendorf beziehen. "Nur zwei Mal wurde ich überhaupt zu Wohnungsbesichtigungen eingeladen", sagt die dunkelhaarige Frau, die nach dem Abitur Ingenieurwesen studieren will.

Warum es mit dem eigenen Dach überm Kopf so lange gedauert hat? Maria hat einen Hund - und sie bekommt ihr Geld vom Amt. "Ich hatte eine schwierige Kindheit", sagt sie und erzählt von fünf Personen, die sich in einer Zweieinhalb-Zimmer-Wohnung drängelten. Privatsphäre hatte sie keine, dafür Zoff mit ihrer Mutter. Nach einem Streit zog Maria aus, erst zu einer Freundin, dann ins betreute Wohnen. Ihre Familie unterstütze sie nicht.

Es fehlt der Ruhepunkt im Leben

Der Sozialarbeiter Tobias Rössel von der SozDia-Stiftung hat Maria während ihrer Suche betreut. Eine eigene Wohnung zu finden, sei für Jugendliche aus schwierigen Familienverhältnissen besonders wichtig, betont er: "Sie wollen einen Punkt haben im Leben, der sicher ist, von dem aus sie alles andere regeln können – eine Ausbildung anfangen, einen Job aufnehmen."

Sie gelten als Störenfriede - und sie haben Schulden

Mittelschichtfamilien helfen ihren Kindern bei der Suche und bürgen für die Miete. Darauf könnten die Jugendlichen, die Rössel berät, kaum zählen. Ihre Eltern lebten von Hartz IV, seien psychisch krank, alkoholsüchtig oder hätten andere Probleme.

Wenn die Jugendlichen überhaupt etwas fänden, dann ein Zimmer in einer WG oder – so wie Maria – eine Bleibe in einem Außenbezirk, vermietet von einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft. "Die Jugendlichen gelten als laut, als Störenfriede", sagt der Sozialmanager Michael Heinisch-Kirch. Viele hätten zudem einen Schufa-Eintrag, was Vermieter ebenfalls abschrecke. Maria allerdings nicht, sie habe keine Schulden.

Ausweichquartiere kosten Geld

Heinisch-Kirch stammt aus einer evangelischen Pfarrers- und Kantorenfamilie und engagierte sich in der DDR-Bürgerrechtsbewegung. Als nach der Wende viele Ost-Berliner Familien ihren Halt im Leben verloren, begann er im Auftrag des Kirchenkreises Lichtenberg, sich um die Heranwachsenden kümmern. So entstand SozDia. Die Abkürzung steht für Sozialdiakonische Arbeit, soziale Arbeit im christlichen Sinn.

Inzwischen hat die Stiftung 600 Mitarbeitende, die Kinder, Jugendliche und ihre Familien in Krisen unterstützen. Seit einigen Jahren gehe es in den Gesprächen immer häufiger um die Wohnungsnot. Nach Einschätzung von Michael Heinisch-Kirch bleiben junge Erwachsene oft viel zu lang im betreuten Wohnen und in ähnlichen Arrangements, nicht nur bei SozDia, sondern auch bei anderen Trägern. "Da werden Sozialarbeiter und Ausweichquartiere bezahlt", sagt er. "Es ist gesellschaftspolitisch völlig sinnlos, Jugendliche, die einfach nur eine Wohnung haben wollen, zwei, drei, vier Jahre in irgendwelchen Betreuungen zu lassen."

Von Sofa zu Sofa

Maria hatte Glück, als ihre Freundin sie in der Krise aufnahm. Sozialarbeiter Rössel berichtet, dass andere Jugendliche couchsurfen – aber im negativen Sinn. Sie fänden ein Sofa bei flüchtigen Bekannten, übernachteten mal hier, mal dort. "Sie haben dort keine eigenen Sachen, können die Küche nicht nutzen", sagt er. "Das ist in der Regel pures Schlafen." Ständig drohe Obdachlosigkeit, und es soll auch schon zu sexuellen Belästigungen gekommen sein.

An drei Berliner Standorten unterhält SozDia Einrichtungen zur Wohnungsnotfallhilfe. Tobias Rössel arbeitet in Neukölln. Er berät Jugendliche, wie sie Kontakt zu Vermietern aufnehmen können, hilft, wenn sie Anfragen für Wohnungsbesichtigungen oder Mails an Ämter formulieren. An einem anderen Standort von SozDia können sie in einem Seminar den sogenannten Wohn-Führerschein machen. Dabei gehe es um ganz unterschiedliche Fragen, erklärt Michael Heinisch-Kirch: "Wie trenne ich den Müll? Was ist die Hausordnung? Aber auch Rollenspiele: Wie verhalte ich mich, wenn mein Nachbar zu laut ist oder wenn ich angepöbelt werde?"

Mehr Sozialwohnungen gefordert

Vom neugewählten Berliner Senat und von der neuen Bundesregierung fordern Michael Heinisch-Kirch und Tobias Rössel ganz entschieden mehr sozialen Wohnungsbau. Grünen-Mitglied Heinisch-Kirch fordert zudem, dass Wohngeld als Leistung mehr Bevölkerungsschichten zugänglich zu machen.

Damit Großstädte wie Berlin nicht nur wohlhabenden Bevölkerungsschichten überlassen blieben, wünscht sich der Sozialdiakon außerdem "einen gesellschaftlichen Dialog, in den auch Vermieter einbezogen sind". Sie sollten Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen besser kennen lernen. "Es kann auch Spaß machen, wenn Jugendliche einfach auch mal ein bisschen anders sind", sagt Heinisch-Kirch.

Sendung: rbbKultur, 16.10.2021, 19:03 Uhr

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Beitrag von Josefine Janert

74 Kommentare

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  1. 74.

    Wissen wir schon lange. Es fehlten ja auch die Männer, die nie aus dem Krieg zurück kamen. Frauen hatten aber auch jeden Zugang zur höheren Bildung. Es war nicht alles schlecht. Wir kennen nun den Westen aus weiterer Sicht als Sie.

  2. 73.

    Haben Sie sich die Doku des MDR angeschaut? Es wurde vor allem die Arbeitskraft der Frauen benötigt. Die Gleichberechtigung bestand ansonsten ebenso nur auf dem Papier wie die Umweltgesetze und endete eh an der hautstür, wo die zweite Schicht begann. Wohnungen bekamen frisch Verheirate auch dort leichter zugeteilt als alleinstehende junge Frauen wie die hier im Artikel.

    Anders als Sie weiß ich vor allem, dass die Bundesrepubklik das Grundrecht auf Eigentum garantiert, auch wenn Ihnen das missfällt.-

  3. 72.

    Also am besten ist: ein Mieterpass, der neben sozialer Kompetenz auch Bildung und Arbeit, am besten Vollzeit, beinhaltet... Das sagt alles aus über Befähigungen oder Versäumnisse aus. Und auf Kosten anderer zu Leben, geht schon aus Sicht der Gleichberechtigung gar nicht... Weil man Gebende nicht benachteiligen darf, die müssen sogar gestärkt und gehätschelt werden.

  4. 71.

    Grauer Montag, 18.10.2021 | 11:16 Uhr
    Antwort auf [Dietmar] vom 17.10.2021 um 20:51
    "Da stelle ich mal ein andere Frage, warum immer studieren?
    Eine vernuenftige Ausbildung, Lehre, später Meisterschule, Meister und eigener Berieb ist in der heutigen Lage und Zukunft unserer Gesellschaft viel sinnvoller. Auch für die Renten und das Sozialsystem im Allgemeinen bringt das viele Vorteile. Nicht jeder kann studieren und die Produktion ueberlassen wir dem ach so billigen Ausland."

    Sie argumentieren moralisch, statt sachlich und redlich im Kontext.
    Weshalb sind denn handwerkliche Berufe so unbeliebt?
    Kann es sein, dass ich mit solchen Einkommen weder unter die 40%-Quote für Miete vom Monatsnetto komme, noch momentan Aussicht auf faire, auskömmliche Rente habe?
    Kann es also sein, man könnte sich nicht am selbstgebastelten idealtypischen einzelnen Versager hochziehen, der sich zu fein, der zu faul ist für einen handwerklichen Beruf?

  5. 70.

    Wer sagt denn, dass es daran lag ??? Sie unterstellen Frederick Rassismus und Ausländerfeindlichkeit ohne Details zu kennen. Aber damit ist man ja heut zu Tage schnell dabei.

  6. 69.

    Man hört endlich auf mit eurem unerträglichen linken Gehetze. Es ist unerträglich, dass so ein Mist veröffentlicht wird und seriöse Kommentare nicht.
    @Frederik hat geschrieben:
    "Also wir sind zwar nur eine WG aber passende Bewerber zu finden ist gar nicht so einfach. Wir haben auf den einschlägigen Plattformen selber 6 potentielle Interessenten angeschrieben. Davon haben nur 2 reagiert dann aber auf die Einladung nicht mehr reagiert. Erfolg = 0.
    Von weiteren 8, die auf unser Inserat reagierten und denen wir eine Einladung angeboten haben, haben 3 reagiert. Einer hat, bevor wir uns entschieden haben, etwas anderes gefunden.. bleiben also 2 übrig von der ganzen Aktion. 300,- warm außer Klamotten und Essen all inklusive. Am Ring, S U Tram Bus. Top Ausstattung, Saniert.
    Für mich ist, was hier geschrieben wird, nur Bahnhof.
    Klar, wir haben rund 40 Bewerbern nicht geantwortet aber das hat seine Gründe und die..."(1000Z.)
    Ich kann im Kommentar keine Diskriminierung erkennen!!!!!!

  7. 68.

    Herr Neumann - Sie sollten hier nicht die klischeehaft blödsinnigen Kalte-Kriegs Propagandaödnis von den KITAS der DDR als vormilitärisches Drillcamp erzählen. Auch scheint es für Sie bitter zu sein, dass eine berufstätige, selbstständige Frau in der DDR durch eigene soziale und ökonomische Absicherung, mit der Trennung von ihrem Mann gleichzeitig nicht ihren sozialen und ökonomischen Abstieg in Kauf nehmen musste. Wie das halt in der BRD war.

    Zum Thema Indoktrination scheinen Sie mir das Problem zu sein: Sie glauben und verbreiten ja tatsächlich, der Kapitalismus in seiner derzeitigen Ausprägung sei im Grundgesetz festgeschrieben. Habe Verfassungsrang.
    Da ist ja einiges an lupenreiner Indoktrination von Kindern in allen Bildungseinrichtungen von Ihnen zu erwarten.
    Was wiederum schreckliche Ergebnisse befürchten lässt, wären allein Väter wie Sie der Masstab für ein Kind, bei Bildung, sozialer Entwicklung, Verständnis gesellschaftlichen zusammen Lebens.

  8. 67.

    Da stelle ich mal ein andere Frage, warum immer studieren?
    Eine vernuenftige Ausbildung, Lehre, später Meisterschule, Meister und eigener Berieb ist in der heutigen Lage und Zukunft unserer Gesellschaft viel sinnvoller. Auch für die Renten und das Sozialsystem im Allgemeinen bringt das viele Vorteile. Nicht jeder kann studieren und die Produktion ueberlassen wir dem ach so billigen Ausland.

  9. 66.

    Wer, wie Sie, mit so vielen Vermutungen und Vorurteilen an die Sache rangeht verdienst es auch nicht was zu finden.

  10. 65.

    "Klar, wir haben rund 40 Bewerbern nicht geantwortet aber das hat seine Gründe und die sollten die Bewerber mal bei sich selber suchen ! Sie sind nämlich oft nicht ganz unschuldig an ihrer Situation."

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/diskriminierung-auslaendischer-name-keine-wohnung/1394308.html

  11. 64.

    Wo ist die Wohnung? Ich suche etwas für unter der Woche. Bislang hatte ich immer nach einer Zweitwohnung gesucht. Aber theoretisch reicht ein WG Zimmer. Derzeit nehme ich immer ein Hotelzimmer in der Innenstadt. Je nach Arbeitszeit lohnt der Weg nach Hause nicht, so dass ich an drei bis vier Tagen in der Woche eine Unterkunft in der Innenstadt will.

  12. 63.

    Sie haben schon wieder verdrängt, warum Kinder in der DDR eine "gesamtgesellschaftliche Verantwortung" gewesen sind.
    Zu einen die bereits früh in den Horten im Sinne des Sozialismus indoktriniert werden, zu anderen wurden die Mütter als Arbeitskräfte benötigt. Ich hatte Ihnen gegenüber ja bereits die Wochenkrippen erwähnt, in denen die Kinder von Montag bis Samstagmittag abgestellt worden sind. Die seelischen Schäden wirken teils noch bis heute nach. Ich empfehle dazu die MDR-Doku "Die Tränen der Kinder"

  13. 62.

    DER Witz war gut. https://de.wikipedia.org/wiki/BlackRock#Kritik

    Blackrock steht für systematische Ausbeutung, Korruption und Betrug wie kein anderer. Mal abgesehen davon, dass ich eher Merz als BlackRock kritisert habe.

  14. 61.

    So wird es aber von Grün und Links vorgelebt. Politik wird für die Innenstadt gemacht, selbst der RBB redet schon oft vom Rand wenn er Außenbezirke meint. Wer lässt sich schon gerne als Rand bezeichnen. Der Graben zwischen Innenstadt und Außenbezirken wird tiefer.

  15. 60.

    Blackrock hat bei vielen Unternehmen mehr ESG durchgesetzt als die Politik es konnte. Sie sollten sich mal mehr informieren.

  16. 59.

    Altberliner erinnern sich noch an das BVerwG-Urteil, dass Berlin keine Haushaltsnotlage habe und u.a. zu viel Geld für die Wohnförderung ausgebe. Damals standen so viele Wohnungen leer, dass die Angebotsmieten sanken. Vielfach waren deshalb die Wohnungen auf dem freien Markt sogar günstiger als die geförderten. Viele zogen zigen deshalb aus dem Neubau am Stadtrand in den sanierten Altbau in die Innenstadt ä. Unter Rot-Schwarz nahm der Tanker Wohnungsbau gerade wieder Fahrt auf, doch dann kam Lompscher.

    Gerade bei Studenten ist zudem meist absehbar, dass die nach dem Abschluss ein überdurchschnittliches Einkommen erzielen können. Es erfolgt jedoch generell nur bei Mietvertragsabschluss eine Überprüfung der Bedürftigkeit Die Fehlbelegungsabgabe wurde zu Zeiten des Wohnungsüberangebotes abgeschafft.

  17. 58.

    "Die Sozialkosten sind wegen der Zuwanderung ja schon explodiert. CDU-Merz konstatiert eine Million neuer Zuwanderer in Hartz 4."

    Ach, BlackRock Merz wird von Rassisten und Rechtsextremen gerne zitiert, nur macht das seinen neoliberalen Quatsch nicht wahrer. Aber wenn man auf Steuerzahlerkosten Millionär geworden ist dann hat man leicht reden.

  18. 57.

    Sanitäts-und Drogerieartikel, Lernmaterialien, Transportkosten, Krankenkasse, Versicherung, Handy ect.alles mit drin? Wahrscheinlich eine der vielen Männer-WGs, die für kleine Zusatzleistungen Frauen billiger wohnen lassen. Nein, danke. Davon wimmelt es mittlerweile und die gehören angezeigt. Denn bei 300€ all inklusive unbefristet im Ring, frag nicht nur ich mich, wo ist der Haken?

  19. 56.

    "Sorry, warum Uni Berlin und nicht Greifswald oder Cottbus oder Frankfurt Oder... oder oder oder ?? Oder im Heimatbundesland ? Da fängt der Denkfehler bereits an."
    Ja, stimmt, da fängt der Denkfehler an. Es gibt, man kann es kaum glauben, Unis in Wohnortnähe die bieten den Studiengang vll. nicht an. Eine anderer, nicht selten ausschlaggebender, Grund ist die Reputation der "Lehranstalt". Letztlich sitzt man nicht im Hörsaal rum, weil da das Dach dicht und geheizt ist, sondern weil man später mit dem Wissen auch ein wenig Geld verdienen möchte. Nicht wenige Arbeitgeber achten auch auf den Studienort bei Bewerbern mit gleichwertigen Abschlüssen.
    Soweit zum Denkfehler.

  20. 55.

    Nicht so hitzig sein. Suchen Sie mal oben im Text-Kirchenkreis Lichtenberg. Die junge Frau ist und war Berlinerin.

  21. 54.

    Also wir sind zwar nur eine WG aber passende Bewerber zu finden ist gar nicht so einfach. Wir haben auf den einschlägigen Plattformen selber 6 potentielle Interessenten angeschrieben. Davon haben nur 2 reagiert dann aber auf die Einladung nicht mehr reagiert. Erfolg = 0.
    Von weiteren 8, die auf unser Inserat reagierten und denen wir eine Einladung angeboten haben, haben 3 reagiert. Einer hat, bevor wir uns entschieden haben, etwas anderes gefunden.. bleiben also 2 übrig von der ganzen Aktion. 300,- warm außer Klamotten und Essen all inklusive. Am Ring, S U Tram Bus. Top Ausstattung, Saniert.
    Für mich ist, was hier geschrieben wird, nur Bahnhof.
    Klar, wir haben rund 40 Bewerbern nicht geantwortet aber das hat seine Gründe und die sollten die Bewerber mal bei sich selber suchen ! Sie sind nämlich oft nicht ganz unschuldig an ihrer Situation.

  22. 53.

    Zitat:"Wenn die Jugendlichen überhaupt etwas fänden, dann ein Zimmer in einer WG oder – so wie Maria – eine Bleibe in einem Außenbezirk,..."
    Das liest sich, als ob eine Wohnung im Außenbezirk einer Wohnung im Ghetto gleichkommt.
    Es können nunmal nicht alle in Mitte oder einem der anderen ach so hippen Stadtteilen wohnen.

  23. 52.

    Die Kinder sind in der Kita ausgegrenzt? Was ist das für eine Kita, die so etwas fertig bringt?
    Übrigens, Kinder kosten Geld, und das Kindegeld wird bei der Hartz IV Berechnung für diese Bedarfsgemeinschaft voll angerechnet, ergo die Kinder wachsen in Armut auf, und als Zugabe werden sie noch ausgegrenzt.
    In was für einer Gesellschaft leben wir?

  24. 51.

    Sorry, warum Uni Berlin und nicht Greifswald oder Cottbus oder Frankfurt Oder... oder oder oder ?? Oder im Heimatbundesland ? Da fängt der Denkfehler bereits an. Man will seinen Willen durchsetzen und ins coole Partyberlin und wenn das schwierig wird, dann sind die anderen Schuld. Wenn ich weiß, dass eine Herdplatte heiß ist, dann fasse ich nicht an. Wenn ich aber weiß, dass es keine Wohnungen gibt, dann ziehe ich trotzdem erstmal hin. Sorry, das ist unfair denen gegenüber, die wirklich hier wohnen müssen.
    Das mit dem sozialen Wohnungsbau ist aber trotzdem richtig. Leider von den Senatsparteien der letzten Jahrzehnte oops die SPD... vernachlässigt.

  25. 49.

    Und wie kommen Sie auf die Idee, daß diese Zuwanderer unsere Alten und Kranken pflegen WOLLEN? Solange nicht gezielt nur ausgebildeten Fachkräften in gesuchten Branchen die Einwanderung erlaubt wird (und diese Aufenthaltsrecht nur gilt, solange sie in diesem Beruf arbeiten) ist die unkontrollierte Zuwanderung ein immenser Kostenfaktor und kein Gewinn für Deutschland. In anderen Ländern läuft es doch auch nur so, warum nicht in Deutschland? Hier wird immer noch jedem Migranten zugejubelt, der sich hier in der sozialen Hängematte einnistet. Wer mit der eigenen Muttersprache kaum mehr als ein Analphabet ist, wird hier NIE "ankommen" oder eine Fachkraft sein.

  26. 48.

    Die steigenden Rentenkosten werden schon lange zu einem guten Teil aus der gestiegenen Produktivität finanziert, nicht nur aus der Anzahl der Beitragszahler. Das ist möglich, weil die Jobs immer qualifizierter und damit besser bezahlt werden. Die Massen an Hilfsarbeitern von früher gibt es nicht mehr, deren Renten werden heute von höher quakifizierten Beitragszahlern besser finanziert als durch gleichwertige Tätigkeiten. Eine Zuwanderung ist trotzdem notwendig, aber eben eine qualifizierte, sonst entsteht schnell ein Zuschussgeschäft. Deutschland wird sich aber darauf vorbereiten müssen, dass gut Qualifizierte in Zukunft schwerer zu gewinnen sind, weil auch andere Länder nicht still stehen und selbst steigenden Bedarf haben.

  27. 47.

    Da kann ich sie aufklären. Für einige ist das Kindergeld eine fest geplante Größe um ALG2 aufzubessern. Kein Quatsch. Wir haben ein Beispiel in unserer Gemeinde. Alleinlebende Mutter ohne Ausbildung und jedes Jahr Nachwuchs. Die bis jetzt 6 Kinder sind verwahrlost und in der Kita ausgegrenzt.

  28. 46.

    Diese Eltern hatten auch Eltern. Wenn man als Kind Pech hat ist das Schicksal vorgezeichnet. Ein Beispiel ist heute hier Thema. - Ich selbst war 22 als ich erstmals Vater wurde und ich war noch in der Ausbildung. Eltern und Großeltern gaben aber Anschub. Unseren Nachbarn erging es ähnlich. Das 2. Kind kam bald. Unseren Kindern hat es an nichts gefehlt.

  29. 45.

    Klar gibt es unvernünftige Leute, die ohne groß über Geld nachzudenken Nachwuchs in die Welt setzen. Das Leben spielt aber nicht immer, wie man es geplant hat. 20 Jahre sind genug Zeit, um unerwartete persönliche und finanzielle Rückschläge zu erleiden, sodass man seinem Kind z.B. eben leider kein Studium mehr finanzieren kann. Die Welt ist nicht schwarzweiß...

  30. 44.

    Im Kollegenkreis hatten wir schon in der DDR unter uns das Thema: Kinder sind eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung, Aufgabe. An Familien, die ihre Kinder verwahrlosen lassen hatten wir dabei allerdings nicht gedacht. Da wäre der Staat auch ganz schnell eingeschritten. Sorry; bin kein SED-Genosse gewesen. Unsere 3 Kinder haben aber alle eine bessere Ausbildung gehabt.

  31. 43.

    Das heißt dann einfach länger arbeiten dürfen für den es möglich ist. Kein pauschales Renteneintrittsalter.

  32. 42.

    Ok. Unter 700000€ verfügbares Vermögen darf sich ab jetzt nicht mehr vermehrt werden. Frage ist halt, wie überwacht man das, wo doch Abtreibung in D verboten ist (straffrei aber nur in seltenen Fällen durchgeführt wird.)

  33. 41.

    Sehe ich genauso. Ich kann nicht verstehen, wie man Kinder auf die Welt setzen kann ohne finanzielle Rücklagen. Jede Mutter, jeder Vater sollte soviel besitzen um die eigenen Kinder durch Ausbildung oder Studium zu bringen. Für alles andere gibt es Verhütung.
    Wenn ich den Unterhalt meines Autos nicht zahlen kann, schaffe ich mir keines an. Wenn ich das Futter meines Hundes nicht zahlen kann, kann ich mir keinen kaufen. Unverantwortlich. Und kein Staat macht was. Mensch sollten eine gewisse Summe vorweisen, zurückgelegt haben oder anderes Vermögen zur Sicherheit bei Jobverlust, Krankheit oder Trennung besitzen bevor sie arme Kinder in die Welt setzen. Davon haben wir schon genug.

  34. 39.

    Mal ehrlich: Wenn Sie sich für eine 6-stellige Summe eine Wohnung in Berlin kaufen, um diese zu vermieten, dann würden Sie genauso die Schufa-Einträge kontrollieren. Warum sollten Sie ihr teuer bezahltes Eigentum einem finanziellen "Wackelkandidaten" überlassen, wenn es Interessenten mit besseren Referenzen gibt? Die Vermieter in Berlin haben nun mal die Auswahl, weil es zu wenig bezahlbare Wohnungen gibt. Das muss man nicht gut finden - es ist ein politisches Problem. Deswegen kann man aber doch einem Wohnungsvermieter nicht vorwerfen, dass er den für ihn passendsten Mieter aussucht. Ein Schufa-Eintrag bedeutet ja zumindest, dass da noch Schulden zu bezahlen sind ...

  35. 38.

    Ist es nicht die Pflicht der Eltern durch ihren guten Schulabschluss und eine gute Ausbildung sicher zustellen das der eigene Nachwuchs eine ausreichende finanzielle Unterstützung erhält?

  36. 36.

    Die Kosten steigen nicht wegen der Zuwanderung. Diese Leute sind fit und arbeiten recht schnell. Kostenintensiv sind die vielen Renter und Kranke (kaputtgearbeitet auf Bau, durch schlechte Ernährung, Raucher, Übergewicht, Alkoholiker). Die Leute werden immer älter und ok sten unserem System jährlich Millionen ohne Gegenleistung. 30 Jahre arbeiten und 30 Jahre Rente bezahlt bekommen, rechnet sich einfach nicht. Meine eigenen Großeltern sind über 90. 4 Personen, die seit 25-30 von Rente leben. Meine Eltern sind nun auch Rentner seit diesem Jahr. Sind wir schon bei 6 Personen. Ich kann grad mal mein Kind und mich finanzieren. Überschüsse lege ich in private Rente an. Ohne Zuwanderung, mehr gesunden fitten Arbeitern oder einem anderen Rentensystem läuft das Ganze bald gegen die Wand. Wer soll unserer Alten und Kranken pflegen?

  37. 35.

    Ganz klar Schuld der Eltern alle ÜBER JAHRE in eine (zu) kleine Wohnung zu ferchen.

  38. 34.

    So ein Blödsinn. Eine Azubi Kollegin meiner Tochter hat ohne Hilfe der Eltern nur mit Ausbildungsgehalt eine Wohnung in Spandau bekommen. Und ein Auto hat Sie auch. So unterschiedlich ist das Leben. :)

  39. 33.

    Hahaha. Haben Sie sich schon mal mit einem Ausbildungsgehalt und ohne elterliche Bürgen und Zuschüsse eine Wohnung in Berlin gesucht? Das funktioniert vielleicht in JWD (brauch man dann halt ein Auto). Aber hier in Berlin? No way! Azubi will niemand. Ich bin Lehrerin in der Erwachsenenbildung und kenne massig solche Fälle. Also wird sich weiterhin das Kinderzimmer mit den Geschwistern geteilt, was sich dann in der Lernleistung wiederspiegelt. Diese jungen Leute müssen so stark sein und überall nur Ablehnung. Auch hier in den Kommentaren von irgendwelchen faulen Rentnern, die null Vorstellung vom Leistungsdruck heutzutage haben.

  40. 32.

    Ach Martina...in welchen Kiez wohnen Sie ? Selbst in Spandau stehen die Dealer vor der Schule oder auch vor den Supermärkten in Schulnähe. Nehmen die rosarote Brille ab. Und was in Kreuzberg und Co so ab geht darüber brauchen wir nicht reden. Kann ich in allen Medien nachlesen.
    Und was haben Sie dagegen das der Geisel gerne Bier trinkt und der CDU Chef Schnaps?? Glauben Sie ernsthaft das Ihre Lieblingspolitiker nur Wasser trinken??

  41. 31.

    Sie kommen nicht oft raus bei sich oder? Ich wohne seit 40 Jahren Nähe Görli. Unsere drei Kinder haben nie was negatives hier erlebt. Glauben Sie bitte nicht alles was in der Zeitung mit den 4 großen Buchstaben steht. Gehen Sie selbst mal wieder raus und schauen Sie sich die schönen Seiten von Berlin an.

  42. 30.

    Ach Herrje, zum Glück fängt die Uni nicht um 5:30 an

  43. 29.

    "Wenn die Jugendlichen überhaupt etwas fänden, dann ein Zimmer in einer WG oder – so wie Maria – eine Bleibe in einem Außenbezirk, vermietet von einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft."
    Maria hat eine Wohnung im Außenbezirk gefunden, was ist daran schlecht ? Sie zählt nicht zu den hippen Studenten die von der Verwandtschaft alles finanziert kriegen. Da ist dann schon mal eine Wohnung in der Innenstadt mit drin.
    Sie sollte stolz sein das sie es geschafft hat.
    Eine andere Möglichkeit wäre noch das sie erst eine Ausbildung macht und dann studiert. So könnte sie sich auf dem freien Markt eine Wohnung suchen die zu ihrem Geldbeutel passt.

  44. 28.

    Frau Hasenberg, - ich wohne im Kiez. Dort stellen keine Dealer schon morgens den Kindern nach.
    Keine Ahnung wer Ihnen diese Phantasiegeschichte erzählt. Der Biertrinker Innensenator Geisel? Der CDU.-Chef bei einem schönen Gläschen Schnaps?

    Stattdessen gehen jeden Morgen tausende Kinder zur Schule, deren Papa von morgens bis abends unter Alkoholeinfluss steht. Im braven schönen Reinickendorf. Und Reihenhaus. Und Strickpullunder. Und zieht sich dabei einen Kindervergewaltigungsporno rein. Na wie gefallen Ihnen diese Klischees und Vorurteile?
    So wollen Sie also eine Stadtdebatte führen? Ehrlich?

  45. 27.

    Sie hat es ja fast geschafft und wird ihren Weg gehen. Ich wünsche der jungen Frau den ganzen Erfolg, den sie sich aus der unschönen Ausgangssituation so erarbeitet hat Viel Erfolg und ein lebenswertes Leben. Ich selbst könnte in der Innenstadt ungern leben. Etwas außerhalb heißt ja viel Natur in der Nähe und die Stadt ist nicht weit.

  46. 26.

    Es wäre schön, wenn Kommentare, die im erlaubten Rahmen sind, auch mal veröffentlicht werden würden. ich habe lediglich angemerkt, dass der erwähnte Wohn-Führerschein auch eine prima Sache für Schüler wär, weil diese in der Schule kaum auf das Leben danach mit seinen Rechten und Pflichten vorbereitet werden. Warum sowas zensiert wird, ist mir schleierhaft.

  47. 25.

    "Aussenbezirk"? Da fängt ja schon Diskriminierung an!
    Ich wohne auch irgendwo in Reinickendorf an der "Peripherie"; es ist sehr schön und ruhig dort und man kann von meinem Haus direkt zum Tegeler Forst rübergehen.
    Im "Innenstadtbereich" - z.b. am Görlitzer Park in Kreuzberg, wo die Dealer den Kindern schon morgens,wenn diese das Haus verlassen, aufdringlich nachstellen - will ich ganz bestimmt nicht wohnen!

  48. 24.

    Die Zusicherung, dass das Amt direkt an den Vermieter überweist, zieht keinen Vermieter hinter dem Ofen hetvjr.

    Die Vereinbarung mit dem Amt ist freiwillig und kann vom Bürger jederzeit widerrufen werden

  49. 23.

    "eine Bleibe in einem Außenbezirk, vermietet von einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft" Vielleicht einfach mal die Ansprüche runterschrauben. Was ist schlimm daran, wenn man seine erste Wohnung in einem Außenbezirk bezieht? Meine erste Wohnung vor 20 Jahren war auch nicht mitten in Berlin. Mittlerweile verdiene ich mehr und wohne nicht mehr in einem der Außenbezirke. Man kann nicht alles auf dem silbernen Tablett präsentiert bekommen. Ein wenig muss man sich auch selbst erarbeiten.

  50. 22.

    Die 21 jährige Maria sollte zusehen, dass sie schnellstmöglichst ihre Schule beendet und das angestrebte Studium aufnimmt. Dann bekommt sie wegen der Mittellosigkeit des Elternhauses den Bafög-Höchstsatz und mit zusätztlichem Jobben könnte es dann für ein Studenten-WG Zimmer reichen.

  51. 21.

    Hier scheinen einige noch auf Wolke 7 zu schweben. "Da werden Sozialarbeiter und Ausweichquartiere bezahlt", wird vom Sozialunternehmen beklagt. "Es ist gesellschaftspolitisch völlig sinnlos, ". So sinnlos wieder nicht. Häufig sind die Jugendlichen, die auf Trebe gehen, Drogen- oder alkoholabhängig. Da ist die Betreuung durch einen Sozialarbeiter, auch wenn er Geld kostet, sinnvoll. Der Jugendliche ist dann in einer Art WG, natürlich hat er keine eigene "Wohnung". wie hier unrealistisch gefordert wird, aber er hat i.d.R. ein eigenes Zimmer und muss sich als Sozialübung mit den anderen ggfs. auch problematischen Jugendlichen in der WG arrangieren.
    Es werden kurzfristig noch ganz andere Härten zu bewältigen sein. Die Energiepreise steigen, einer Schätzung des europäischen Gewerkschaftsbundes ETUC zufolge können es sich mehr als 2,7 Millionen Menschen in Europa nicht leisten, ihre Wohnung vernünftig zu wärmen.

  52. 20.

    „Studierende“ (der Studierende, die Studierende, die Studierenden/Studierende) ist bereits eine gegenderte bzw. genderneutrale Form. Die können Sie also einfach so stehenlassen. Bei Student*innen (oder auch Student:innen) hingegen ist die jeweilige Schreibweise jedoch durchaus sinnvoll.

  53. 19.

    Wenn Maria ihr Geld vom Amt bekommt, zahlt das Amt also auch die Miete, richtig? In dem Fall würde das Amt doch direkt an den Vermieter überweisen und dieser müsste seinem Geld folglich auch nicht hinterherlaufen … oder mache ich da irgendwo einen Fehler?

  54. 18.

    Das ist unte anderem das Ergebnis unseres Mietrecht und de Rechtssprechung. Ich kann private Vermieter hier vollkomen verstehen. Ein sehr hohes Risiko (u.a. Zahlungsausfall), dafür den gleichen Ertrag wie bei anderen Mietern und wenn es schiefgeht dann dauert es mindestens 2 Jahre bis man mit Hilfe des Gerichts seinen Miete durch Zwangsräumung wieder loswerden kann. Mein Tipp: Schüler und Studenten sollten sich frühzeitig bei Den Genossenschaften bewerben. Die können diese Risiken besser übe die Maße ihres Wohnungsbestandes verkraften.

  55. 17.

    Sie verkennen, dass der Senat sich um den Schutz bestehender Mietverträge kümmert und die Schaffung von Wohnraum vernachlässigt hat. Und viele dieses Vorgehen unterstützen. Im Übrigen sollten Sie es unterlassen, pauschal alle anderen hier als egoistisch abzustempeln. Hier kommentiert der Durchschnitt der Gesellschaft. Und es gibt immer mehrere Meinungen. Berlin schreckt auch viele private Einzelinvestoren ab. Also, suchen Sie die „Schuld“ lieber beim Senat und nicht bei den Mitmenschen.

  56. 16.

    Re:Steffen |Berlin |. Es war kein kleiner Privatanbieter wovon ich in meinem Kommentar sprach, sondern der führende örtliche, mit gehaltenen Besitzanteilen der Stadt ( rund 35000 EW). Es war aber nicht in Strausberg.

  57. 15.

    Hartz4 finanziert bis 25 keine eigene Wohnung. Da müssen die jungen Leute in der Bedarfsgemeinschaft bei den Eltern bleiben. Kann ja sein, dass die kommende Regierung das ändert. Ich sehe es nicht. Die Sozialkosten sind wegen der Zuwanderung ja schon explodiert. CDU-Merz konstatiert eine Million neuer Zuwanderer in Hartz 4. Überhaupt wurde bei den Sondierungen bisher nicht bekannt, wie die geplanten Segnungen finanziert werden sollen. Denn nach FDP Lindner soll es keine Steuererhöhungen geben.
    Und nochmal, auch wenn da gezielt weggehört wird. Solche Ausstattungsvorsprünge auf staatlicher Finanzierung einer eigenen Wohnung für einen erwerbslosen Jugendlichen gönnt sich kein Land der Welt.

  58. 14.

    Anscheinend verstehen die Kommentatoren die Gegenwart nicht wirklich, es klingt wie im Bund der Älteren, die in der guten alten Zeit schwelgen und in sozialer Sicherheit leben. Die Gegenwart ist aber das Leben, es passiert jetzt und betrifft die aktuelle Situation und eben auch eure Enkel. Diese Beiträge spiegeln ein großes Problem wider und sollten eigentlich zu konstruktiven Ansätzen führen. Ich sehe nur Arroganz und Egoismus.

  59. 13.

    Harz lV zuhause. Keine eigne Wohnung, damit keine Arbeit. Wenn man diesen Kreislauf nicht fortsetzen will, muss man was tun. Da sollte der Staat, also wir alle, etwas entgegensetzten. Und aus meiner Sicht auch eine Wohnung zur Verfügung stellen. Hilfe zur Selbsthilfe. Es muss ja nicht ohne Bedingungen sein.

    Ich hatte Bürgen, fand in Berlin eine Wohnung, konnte studieren und bin nun selbst wieder in meiner "Kaste". Glück gehabt.

    Aber das sind eben keine gleichen Ausgangsbedingungen und Chancengleichheit.

  60. 12.

    Ich habe auch keinen Pfennig von meinen Eltern gesehen.
    Man sagte mir: Geh arbeiten!
    Der Unterschied war: Es gab in meiner Jugend genug Wohnungen.
    Und dort liegt auch das Problem: Anstatt die Leute mit immer mehr Sozialen Betreuungsangeboten zuzuschütten, sollte das Wohnungsangebot vergrößert werden.
    Auch traurig: Problemberge in Berlin, obwohl sich SPD, GRÜNE, LINKE immer als sooo sozial darstellen.

  61. 11.

    Alg2 Empfänger*innen und das sind alle über 18 jährigen Erwachsene Leistungsbezieher bekommen erst mit 25 Jahren Leistungen für die Wohnung. Bis dahin kein Geld für die eigene Wohnung. Es gibt nur den Zu Umweg über betreute Wohnformen im dann in eine eigene Wohnung zu kommen.

  62. 10.

    Ist doch kein Wunder, dass Vermieter sich bei einkommensschwachen Neumietern versuchen abzusichern. Es sind die Mieterschutzgesetze, die ihn faktisch dazu zwingen, weil man nichtzahlende Mieter mindestens für ein bis anderthalb Jahre nicht wieder los wird und danach auch noch auf den oft in dieser Zeit angerichteten Schäden finanziell sitzen bleibt. Das kann Kleinvermieter die eigene Existenz kosten. Der von Ihnen geschilderte Fall ist nicht zwingend rechtswidrig, es kommt auf die genaue Ausgestaltung an, insbesondere die Ausgestaltung der Befristung für die Mitverpflichtung. Im Zweifel wird diese vor Gericht ohnehin zu Gunsten des Mieters ausgelegt, wenn sie nicht eindeutig ist. Das Ansinnen des Vermieters ist aber nicht verwerflich.

  63. 9.

    Genau hier ist der Senat gefragt, wie er Wohnungspolitik gestalten möchte. In den letzten Jahren ist die Politik durch Wohnungsbauverhinderungsmaßnahmen, hat selber kaum sozialen Wohnraum geschaffen, agiert gegen die Wohnungswirtschaft usw..

    Dies trägt natürlich zur Wohnungsnot mit bei. Es ist liegt nicht in der Verantwortung eines einzelnen Privatvermieters aus freifinanzierten Wohnraum sozial geförderten Wohnraum anzubieten.

    Ohne Gehaltsnachweise bzw. Elternbürgschaften hat man es auf dem freien Markt natürlich nicht einfach. Schließlich kann die Regierung bei Mietausfall über die Steuergelder dies refinanzieren bzw. direkt die Wohnung zur unentgeltlich zur Verfügung stellen.

    Der private Vermieter läuft dem Mietausfall hinterher und nach der Zwangsräumung erhält er einen Titel. Jedoch wird der Vermieter die verlorenen Mieteinnahmen niemals wiedersehen und gleichzeitig auf dem Gerichts- und Anwaltskosten sitzen bleiben.

    Beide Parteien ist somit nicht geholfen.

  64. 8.

    Realistisch bleiben. Dass erwerbslose Jugendliche eine eigene Wohnung vom Steuerzahler bezahlt bekommen, gibts nirgnds auf der Welt. Warum überlesen Sie großzügig diesen Satz?

  65. 7.

    Die Wohnungsmisere gilt nicht nur für Berlin, auch in Brandenburg ist es nicht besser. Als mein Sohn vor über 3 Jahren eine Wohnung brauchte als Halbwaise, Abiturient mit Abschluss mit Auszubildendenvertrag in einem Verwaltungsberuf, finanziell ohne Hartz IV und ohne Schufa Eintrag, wurde es abenteuerlich. Trotz Angebots einer sehr viel höheren Kaution, wurde von einem Anbieter verlangt, dass ein unbelasteter solventer Erwachsener in den Mietvertrag für mindestens 2 Jahre zusätzlich eingetragen wird. Risikominierung nennt man so etwas laut dem Vermieter. Was nach Ablauf der Zeit mit diesem Eintrag erfolgt, da wollte der Vermieter auf Anfrage sich auch nicht endgültig festlegen. Rechtlich gesehen, ist das eine Grauzone und Überraschungsklausel, normalerweise nicht wirksam, außer man unterschreibt diesen Vertrag , aber in jedem Fall ein Verstoß gegen die guten Sitten. Letztlich hat mein Sohn woanders, nach mehr als einem Jahr hartnäckiger Suche, seine jetzige Wohnung gefunden.

  66. 6.

    Stimmt - die „Allgemeinheit“(wer auch immer das ist), zahlt mit ihren Steuern (also finanziert, um mal in Ihrem Bild zu bleiben) lieber Banken, die Lufthansa etc. Aber bezahlbare Wohnungen, für Menschen, die - auch unverschuldet - in finanzielle Not geraten sind? Gott bewahre! Ich wünsche Ihnen, dass Sie nie auf die Mitmenschlichkeit angewiesen sind, die Sie anderen versagen!

  67. 5.

    Es ist klar, dass einkommenslose Jugendliche von der Allgemeinheit keine Wohnung bezahlt bekommen. Das gibts nirgends auf der Welt. Die müssen in einer preiswerten Sammelunterkunft vorlieb nehmen oder halt bei den Eltern in der Wohnung bleiben.

  68. 4.

    Es gibt genug Interessenten ohne Schufaeintrag. Bei Studenten am besten Bürgschaft der Eltern. Wie gesagt, es gibt mehr als genug Interessenten, da können Sie schon auf Solvenz achten.

  69. 3.

    Es gibt das e grosse Freifläche innerhalb des Ringes, auf der sich andere Junge gern selbst bespannen. Deshalb müssen Menschen wie Maria in Randvezirke ziehen.

  70. 2.

    Falsch lieber " Oliver", die Gründe für Schufa-Einträge sind sehr vielfältig, liegen in der Vergangenheit und haben oft keine Aussagekraft über gegenwärtige und zukünftige finanzielle Leistungsmöglichkeiten. - Seit dem Berlin, Westberlin für Studierende*Innen interessant wurde hat es nie jemand für notwendig gehalten, bezahlbaren Wohnraum in nennenswerter Anzahl zu errichten. Statt dessen wurde Berlin zum Tourismus-Magneten, mit vielen Nebenbeschäftigungen für Hausfrauen, Schüler und Studenten, billige Arbeitssklaven aufgepumpt.

  71. 1.

    zweite mit Schufaeintrag würde ich auch keine Wohnung vermieten. Die Gefahr sein Geld hinterher zu rennen ist einfach zu groß

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