Berlin-Kreuzberg - 38-Jähriger mit Messer niedergestochen

So 24.10.21 | 13:50 Uhr
Polizeiauto mit Blaulicht (Quelle: dpa/Stefan Sauer)
Bild: dpa/Stefan Sauer

Ein 38 Jahre alter Mann ist am Samstagvormittag in Berlin-Kreuzberg infolge eines Streits niedergestochen worden. Das teilte die Polizei am Sonntag mit. Vier Männer seien am U-Bahnhof Prinzenstraße aus bisher noch ungeklärten Gründen in Streit geraten, hieß es.

Zeugen hatten die Polizei den Angaben zufolge alarmiert, weil das Quartett bereits zuvor in der Bahn aneinander geraten war. Nach dem Aussteigen soll dann ein 28-Jähriger dem 38-Jährigen am Oberkörper mit einem Messer verletzt haben. Er sei schwerverletzt zusammengebrochen, hieß es weiter.

Der Schwerverletzte kam laut Polizei zur Notoperation in ein Krankenhaus.

Angreifer wollten flüchten

Der Angreifer habe versucht, mit einer Bahn zu entkommen, erläuterte die Polizei weiter. Die Zeugen informierten jedoch den Fahrer. Die Bahn blieb stehen, bis die Polizei eintraf. Mit gezogener Dienstwaffe brachte ein Beamter den Mann dazu, sein Messer fallen zu lassen. Er wurde festgenommen.

Die Sicherheitskräfte vermuten, dass er Drogen genommen hat. Im Anschluss an die Blutentnahme wurde er für die weiterermittelnde Kriminalpolizei eingeliefert. Die Polizeikräfte sicherten Videoaufnahmen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und nahmen Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung auf.

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