Hauptstadt-Pannen - Wowereit: "Berliner Verwaltung schlechter aufgestellt als jede Kreissparkasse"

Di 19.10.21 | 22:46 Uhr
  79
Klaus Wowereit © imago images/Emmanuele Contini
Audio: rbb Fernsehen | 19.10.2021 | Bild: imago images/Emmanuele Contini

Nach den jüngsten Wahlpannen und den Missständen am Flughafen BER geht der ehemalige Regierende Bürgermeister Berlins, Klaus Wowereit, hart mit seiner Stadt ins Gericht. "Es gibt in Berlin so etwas wie eine kollektive Verantwortungslosigkeit", erklärte Wowereit in der rbb-Talksendung "Wieprecht". Die Verwaltung der Hauptstadt sei, so der SPD-Politiker, "heute schlechter aufgestellt als jede Kreissparkasse".

Dies liege nicht am Personal, sondern an den Strukturen der Verwaltung. Die zwölf Bezirke hätten zu viel Macht, vor allem gegenüber dem Senat. Wowereit mahnte daher tiefgreifende Veränderungen der Verwaltungsstrukturen an: "Da muss wirklich eine Revolution" stattfinden. "Immer wieder neues Geld reinzugeben, mehr Personal anzuschaffen, aber die Strukturen nicht zu verändern, das ist rausgeschmissenes Geld."

Um die Missstände zu überwinden, brachte Wowereit ein "Kreativteam" ins Gespräch, das nach dem Vorbild von "Smart City" Vorschläge erarbeiten und einen "Dialog zwischen Bürgerinitiativen und anderen Organisationen" organisieren solle. Das schaffe man "mit den bestehenden Strukturen eben nicht", so Wowereit.

Sendung: Wieprecht, 19.10.2021, 22:15 Uhr

79 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 79.

    Deshalb die ganzen Überstunden also. Darauf muss man erstmal kommen.

  2. 78.

    Völlig einseitige Sichtweise. Die Berliner Verwaltung war damals total überbesetzt und die Kassen waren Dank des Diepgen Senates leer. Heute ist die Verwaltung wahrscheinlich unterbesetzt aber hat immer noch genug Energie um wichtige Reformen zu verhindern.

  3. 77.

    Wowereit hat Berlin wie Diepgen heruntergewirtschaftet und schiebt jetzt seine eigene Inkompetenz auf Müller, seinem Ziehsohn.Die sollten mal lieber still sein. Aber es wird wohl in Berlin so weiter gehen.

  4. 76.

    Ich gebe Herrn Wowereit recht, jedoch hat er vergessen, dass er als Regierender Bürgermeister entscheidende Grundlagen für den heutigen Missstand geschaffen hat!

  5. 75.

    Sehr praktisch, die eigene Verantwortung/das eigene Versagen so umfänglich auszublenden.

  6. 72.

    Der soll sich auf sein Plüschsofa setzen und mal ganz in Ruhe drüber nachdenken , was er alles in seiner Amtszeit in Berlin kaputt gemacht hat. Wer selbst im Glashaus sitzt, usw.

  7. 71.

    Werte(r) Isi, deshalb den anderen keine Chance geben?

    Dann doch erst recht, wenn man unzufrieden mit der Elite ist.

    Der Berliner aber bleibt bequem. Schade.

  8. 70.

    Unglaublich!!!! Er maßt sich so eine Einschätzung zu, dabei hat Herr Wowereit mit den massiven Einsparungen angefangen. 14 , 16 und 19% wurden über Nacht je Vergütungsgruppe eingespart. Unglaublich dieser Mann. Das Feld fehlt mir bis heute ….

  9. 69.

    Da gibt es nicht mehr viel zum selektiven Vergessen zu sagen:
    "Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche!"
    Danke für die ehrlichen Worte von Viola!

  10. 68.

    Richtig. Können wir uns einigen, dass es an den "Talenten" liegt und lag von den WOWI auch eines war ? Ganz wichtig, Berliner, sorgt dafür, dass Berlin immer mehr Einwohner durch Zuwanderung bekommt. Ihr könnt nicht alles zu betonieren; erhaltet euer GRÜN. Ob ihr diesmal richtig gewählt habt ? Warten wir es ab.

  11. 67.

    Wo er Recht hat , hat er Recht . Aber geändert hat er an diesem Zustand auch nichts in seiner Amtszeit !

  12. 65.

    Herr Wowereit ist ja niedlich, hat wohl vergessen, dass unter seiner Führung der Öffentliche Dienst massiv abgebaut wurde. Für "überflüssiges" Personal ist eine Dienststelle für "Personalüberhang" eingerichet worden, Altersteilzeitverträge wurden abgeschlossen, um die Bediensteten in den Vorruhestand zu schicken, die Angestellten wurden nicht mehr nach TV-L bezahlt, sondern erhielten jahrelang gekürzte Gehälter, dafür wurde die Wochenarbeitszeit "zwangsheruntergesetzt". Nun wird mühsam versucht, alles wieder aufzubauen, was Herr Wowereit mit seinem Finanzsenator Sarrazin zerstört hatte. Vom Versagen bei der Planung und beim Bau des Flughafens will ich gar nicht reden. Er hatte doch Gelegenheit, die Stadt voranzubringen und tolle Sachen zu leisten. Mir ist allerdings nichts in Erinnerung geblieben, was den Berlinern und dem Öffentlichen Dienst genützt hat.

  13. 64.

    Ausgerechnet dieser Ex-Bürgermeister dem wir zum Großteil diesen jetzigen Zustand des öffentlichen Dienstes heute zu verdanken haben, erlaubt sich das Recht zu diesem Urteil?
    War er doch Hauptbeteiligter öffentlicher Pannen in Berlin!
    Er war ein Hasser des öffentlichen Dienstes und hat Berlin in den Abgrund regiert !
    Solche Leute reißen immer wieder ihr Mundwerk auf und verleugnen so ihre Vergangenheit!
    Ich vergesse diesen Partybürgermeister nie, dem ich 10 Jahre Beförderungsstop und Einfrieren der Gehälter verdanke!

  14. 62.

    Ja, da ist sie wieder die Doppelmoral der Politik!
    Aber ich hab wenigstens gut gelacht!

  15. 61.

    Der erste Fehler beim BER war allerdings schon die Standortwahl, und die hat CDU-Diepgen zu verantworten. Wegen des Nachtflugverbots wird der BER nie zum Drehkreuz werden. Ist vielleicht auch besser so, er schafft es ja nicht einmal, als Regionalflughafen reibungslos zu funktionieren.

  16. 59.

    Eine schlimmere „Panne“ war doch wohl eher, sozialen Wohnungsbau abzuschaffen, Herr Wowereit.

  17. 58.

    Ein BER-Mitverantwortlicher moralisiert? Ob das und er der Stadt hilft? Das müssen wohl die Wähler selbst regeln. Manchmal bekommt man auch etwas, was man nicht wollte...

  18. 57.

    Es war und ist ja nicht alles schlecht seit unser aller Party Wowi damals das Zepter übernommen hatte. Immerhin klappen Großveranstaltungen für Touris wie CSD, Maraton, (Rad)Demos, etc. nach wie vor super. Wer braucht schon bürgernahe Dienstleistungn - Ironie aus. Unabhängig davon wer das Ganze mal ursprünglich verbockt haben soll (nach dem Krieg sah Berlin auch nicht gut aus). Unser Senat hatte über 20 Jahre Zeit daran etwas zu verändern. Am Geld kann es nicht liegen wenn man sich den immer größer werdenden Politker Wasserkopf anschaut ...

  19. 56.

    KW hat doch jetzt Zeit und Pension ohne Ende. Da kann er doch Sozialstunden in der Verwaltung leisten und sich Sprüche sparen.

  20. 55.

    KW hat doch jetzt Zeit und Pension ohne Ende. Da kann er doch Sozialstunden in der Verwaltung leisten und sich Sprüche sparen.

  21. 54.

    das soll "geschickt" sein: Gras über das eigene SPARENBISESQUIETSCHT wachsen lassen und dann robinhood spielen. Danke auch für den BEÄrger.

  22. 53.

    Die Stadt ist einfach am Limit mit allen Strukturen, sei es der Verkehr mit immer mehr Baustellen, die Verwaltung oder der Wohnungsmarkt. Krisen, wie Corona, zeigen auf die Fehlstellen dieser Stadt wie in einem Brennglas.
    Je mehr Menschen nach Berlin kommen, desto offensichtlicher werden die Missstände, die seit Jahren bestehen.
    Natürlich gab es Druck auf Berlin als Defizitland seitens der Geberländer im Länderfinanzausgleich, massiv Kosten einzusparen. Schon unter Momper wurde am Personal gespart. Heute haben wir den Dreck.
    Dazu kommt tatsächlich eine unbeschreibliche Bürokratie und Pomadigkeit und eine Verwaltung, die den Bürger als Feind und Störfaktor sieht. Wer etwa heute Unterlagen an ein Jobcenter geben will erledigt dies am besten per Brief und per Fax und per E-Mail, damit wenigstens ein Kommunikationsweg klappt. Hier funktioniert er noch, der preußische Obrigkeitsstaat. Reibungen zwischen Land und Bezirken kommen hinzu.

  23. 52.

    "Scheinbar gibt es noch genug Berliner, denen das Chaos hier gefällt oder noch zu wenig ist."

    1) die anderen machens auch nicht besser
    2) es gibt auch noch andere Punkte bei einer Wahlentscheidung
    3) die Hoffnung stirbt zuletzt (Alternativ: man hat die Hoffnung bereits aufgegeben)

  24. 51.

    Schade, dass sich Wowereit nie als Regierender Bürgermeister zur Wahl gestellt hat.
    Ich hätte ihn glatt gewählt.

  25. 50.

    GANZ genau! So ist es. Das erspart mir einen weiteren Kommentar! Danke

  26. 49.

    Bei aller berechtigten Kritik hier an Wowereit, der mitverantwortlich ist, frage ich mich anhand der prozentual hohen Anzahl der Kritiker hier an der SPD, wie diese wieder die Wahl gewinnen konnte?

    Scheinbar gibt es noch genug Berliner, denen das Chaos hier gefällt oder noch zu wenig ist.

    (Oder das sind keine rbb-gucker) :-)

  27. 48.

    Da hat er aber ausnahmsweise Recht. Erinnern wir uns an seine Erfolge mit dem Sparen bis es quietscht, arm, aber sexy und andere flotte Sprüche in seiner Amtszeit. Auch der BER ist sein "Verdienst", wie viele andere Projekte auch.
    Seine Selbstkritik hätte in seiner Amtszeit kommen müssen.Für mich der schlechteste Regierender aller Zeiten.

  28. 47.

    Herr Wowereit sollte ganz still sein. Er hat doch zu dem Chaos beigetragen indem er die Stadt kaputt gespart hat.

  29. 46.

    "Aber warum hat er das während seiner Amtszeit nicht selbst schon angeschoben?"
    Tja, mit dem Alter wird man weisser, äh, weiser. Sagt man zumindest.

  30. 45.

    Herr Wowereit liegt imho durchaus richtig. Aber warum hat er das während seiner Amtszeit nicht selbst schon angeschoben? Die Probleme existieren ja schließlich schon seit etlichen Jahren. Ziemlich billig, jetzt von außen diese Kritik anzustimmen.

    Gruß
    Hajakon

  31. 44.

    In dem Beitrag wurde ja auf Hamburg mit seiner einstufigen Verwaltung als positives Beispiel verwiesen.
    Jetzt hätte die SPD eine Koalition mit CDU und Grüne eingehen können um die Berliner Verfassung ändern zu können (2/3 Mehrheit), sodass die 12 Bezirke nur noch nachgeordnete Verwaltungseinheiten wären die der Hauptverwaltung unterstehen.
    Aber dazu hätten alle 3 vor der Wahl die Absicht zu der Änderung äußern müssen.
    Die Änderung will aber anscheinend keine Partei, weil sie frühestens für die nächste Legislaturperiode gelten würde. Damit kann man keinen Wahlkampf machen.
    Anderseits: Wäre es im Wahlprogramm der Parteien, dann bräuchte man keine Koalition mehr, weil auch so die 2/3 Mehrheit gesichert erscheint.

  32. 43.

    Ich wohne mein Leben lang in Berlin (das sind bereits 60 Jahre) und konnte erleben, wie diese Stadt langsam aber sicher den Bach runter geht, kaputtgespart wird. Die SPD hat großen Antei daran. Je mehr die Bezirke eigenständig agieren konnten, desto chaotischer wurde es: sei es in der Verkehrsplanung, den Berliner Behörden wie z.B die Bürgerämter, bei Kitas, Schulen etc. Die Liste könnte unendlich lang fortgesetzt werden. Wer behauptet, Berlin sei zukunftsträchtig und fortschrittlich, der kommt wohl vom Dorf oder hat auf dem Mond gelebt! "...Viele Köche verderben den Brei..." heißt ein Sprichwort und für Berlin trifft es zu 100% zu. Was daraus wird, wenn jeder sein eigenes Süppchen kocht, sieht man ja. Mein Vorschlag: Den "Wasserkopf" der Bezirke abspecken (verschlingt zuviel Geld) und Berlin wieder zentral regieren. Die einzelnen Bezirke sind nicht in der Lage, zu organisieren, sich bezirksübergreifend abzustimmen und Entscheidungen zum Wohle der Bürger zu treffen.

  33. 42.

    Das sagt ausgerechnet er? Ist das ein schlechter Witz? Siehe BER.

  34. 41.

    Bitte mal erinnern (falls nicht zu jung), warum gespart werden musste, "bis es quietscht". In die Pleite geritten wurde die Stadt in erster Linie vom(überwiegend schwarzen)Filz um Landowsky und Konsorten.

  35. 40.

    Da stimme ich dem Klaus zu, auch wenn seine Mit-/Verantwortung an der Misere nicht auszublenden ist.

  36. 39.

    Es gibt weder einen König, noch ist es so, dass eine bloße Weisung und deren Ausführung demokratische Urtugenden Wären.

  37. 38.

    12 eigenständige Königreiche verursachen natürlich mehr Kosten als wenn sie alle gleich nur nach Weisung des Senats funktionieren würden. Aber diese Vielfältigkeit macht doch Berlin aus und ich bin froh, dass jeder Bezirk selbst entscheiden kann, wie er seine Verwaltung organisiert, was gut für seine Bewohner ist und wieviel Geld er dafür in die Hand nimmt.

  38. 37.

    Seit Hr. Wowereit ging es ja auch in Berlin bergab, nun hat er den Salat.

  39. 36.

    War es nicht der famose Herr Wowereit, der die Parole "sparen bis es quietscht" ausgab? Offensichtlich hat der ehemalige "regierende Partymeister" ein Gedächtnisproblem: Das Berliner Verwaltungselend geht zum großen Teil auf sein Konto, mithin sind die Klagen des Herrn W. im Grunde unverschämt.

  40. 35.

    Ist ja nicht so, dass die SPD seit 1989 ununterbrochen im Senat sitzt. Ist ja nicht so, dass sie die Bezirks-, Verwaltungs- und Verfassungsreform der neunziger Jahre mit vorangetrieben und verantwortet hat. Ist ja nicht so, dass Herr Wowereit mehr als ein Jahrzehnt lang Regierender Bürgermeister war. Ist ja nicht so, dass er sich eigens Richtlinienkompetenz in die Verfassung schreiben ließ (etwas, das vor ihm kein Amtsinhaber hatte). Ist ja nicht so, dass unter ihm die Stadt kaputtgespart und reihenweise Tafelsilber verscherbelt wurde. Ist ja nicht so, dass Herr Wowereit für die Zukunftsfähigkeit der Stadt viel zu wenig getan hat und die Anfänge vieler heutiger Krisen in seine Regierungszeit fallen. Ist ja nicht so, dass Zentralismus in Deutschland immer wieder ins Verderben geführt hat.

  41. 34.

    Ich denke, das sollte aufgabenmäßig spezifiziert werden. Warum sollen die Bezirke nicht rechtlich selbstständige Behörden werden in denj. Dingen, die sie selber regeln können und besser auch sollten?

    Die Einschmelzung der Bezirke zu einer hamburgischen Gesamtstadt - Geburtsjahr: 1937 - ist für mich jedenfalls kein nachahmungswertes Beispiel.

  42. 33.

    Neuer Versuch mit gleichem Inhalt.

    War es nicht dieser Herr als Regierender Bürgermeister, der den Grundstein für die aktuelle Situation gelegt hat? Dazu kommt, dass er jahrelang Regierender Bürgermeister war und diesen Posten an seine Parteigenossen weitergegeben hat.
    Nennt man das Realitätsverlust oder einfach mit dich egal was andere denken?

  43. 32.

    Hat denn niemand ein gutes Wort für Klaus übrig, gerade jetzt, wo seine sexy Saat zur vollen Blüte aufgegangen ist ? Er kann ja nichts dafür, das seine Sämereien nicht sortenrein waren !

  44. 31.

    Feststellungen von Klaus Wowereit über die Zustände in der Berliner Verwaltung (mit denen er recht hat) sind etwa so grotesk wie ein Bedauern von Pol Pot über die Situation von Menschenrechten in Kambodscha ;-)

  45. 30.

    Da meckert ja genau der Richtige , der mieseste Bürgermeister den man sich vorstellen kann , was der alles verbockt hat .

  46. 29.

    Echt lustig! Wer hat denn in letzten Jahren in der Stadt Berlin regiert? Das waren Sie, Ihr Nachfolger Müller und Ihre SPD doch? Oder täusche ich mich da? Wowereit tut jetzt so, als ob er diese Zustände nicht zu verantworten hat! Selbst als Außenstehender, der in Berlin nicht wohnt, kann man nur noch mit dem Kopf schütteln! Und das haben die Berliner und Berlinerin nicht verdient! Ich kenne genug Leute, die aus Hoywoy nach Berlin gezogen sind!

  47. 28.

    Kommentare, passend zum Niveau der Stadt! Kann hier keinr lesen und schlussfolgern? Natürlich hat Wowereit Recht, wenn er neue Strukturen der Verwaltung en, insbesondere die Interaktionsmöglichkeiten zwischen Senat und Bezirken fordert. Das ist nun wahrlich nicht auf seinem Mist gewachsen.
    Ich wohne in Kreuzberg, der wohl am schlechtesten regierte Bezirk.
    Verkehr, Schulen etc . grün regierte Vollkatastrophe!!!

  48. 27.

    Ach wer hat denn die Verwaltung totgespart, war das nicht Herr Wowereit , ohne Worte. Es wird sich auch nicht viel ändern, wenn immer wieder die SPD in Berlin am Ball ist.

  49. 26.

    Schön zu lesen, dass unser "Wowi" nicht seinen Humor verloren hat. Vielleicht hat ja Didi Hallervorden noch einen Job für ihn.

  50. 25.

    Tatsächlich hat Berlin - rein nach Köpfen - eine sehr üppig ausgestattete Verwaltung. Sie ist einfach nur sehr schlecht organisiert. Was auch an den Redundanzen liegt, die durch die Parallelstruktur aus Senat und Bezirken liegt. mMn gibt's nur eins: Die Bezirke müssen nachrangige Außenstellen der Hauptverwaltung werden, anstatt rechtlich unselbständige Behörden mit ausschnittsweiser (aber oftmals unklarer) Eigenkompetenz.
    1 Stadt => 1 Rechtsträger => 1 einheitliche Verwaltung.

  51. 24.

    Altersweisheit kann es in diesem Fall noch nicht sein, fehlen doch nachdenkliche Worte gegenüber sich selbst, die zum Hinauswachsen über die eigene vergangene Praxis geführt haben. Ohne eigene willentliche Selbstkritik kommt dann das Gesagte und Geschriebene eher als nachträgliche Besserwisserei rüber.

    Selber glaube ich auch, dass mehr als persönliches Unvermögen es ein strukturelles Unvermögen ist, weshalb Etliches schief läuft. Dies lässt sich jedoch nicht einfach technokratisch lösen durch faktische Einschmelzung der Bezirke. Das oftmalige Betonen der Eigenständigkeit der Bezirke auch bei absurden Sachen, ist m. E. vielfach nur eine "Ersatzhandlung", weil die Bezirke in wesentlichen Dingen faktisch übergangen wurden.

    Spandau ist jedenfalls nicht einfach nur eine Verlängerung Berlins nach Westen hin, (Tr.-)Köpenick nicht einfach nur eine Verlängerung nach Südosten, auch wenn die Zentristen das gern so hätten.

    Management by Diversity wäre ein Ansatz.



  52. 23.

    Na das sagt ja der richtige …. Alter Schwede …. Hat er vergessen was er die ganzen Jahre verbockt hat ???? Ist ja lächerlich

  53. 22.

    Natürlich liegt es am Personal. Wenn mann die Verwaltung kaputtspart dann brauch mann sich auch nicht über übeeforderte Mitarbeiter*innen und schlecht bwhandelte Bürger wundern. Spdcdu hat ja das Geld lieber wo anders ausgegeben. Die folgenden Regierungen mussten dann mit zu wenig Geld klarkommen Das hat aich wrst kurz vor Corona geändert und qird sich durch die neuen Coronaschulden wieder verschlechtern.

    Politiker machen Politik für ihre Klientels nicht für die Bevölkerung. Sonst hätte mann nicht Schulen, Straßen ( Fußgängerwege, Fahrradwege) etc jahrelang vernachlässigt.

  54. 21.

    Meiner Meinung nach hat das Elend in der Verwaltung mit der Verwaltungsreform 2001 begonnen, die bereits unter Diepgen eingeleitet und unter Wowereit fortgeführt wurde. Die Bezirke sind dadurch viel zu groß geworden und die Konzentration vieler Dienstleistungen auf wenige Bürgerämter konnte eigentlich nur nur Überlastung führen. Herr Wowereit, hinterher ist man immer schlauer, aber Sie haben es damals in der Hand gehabt, die Weichen für eine bessere Organisation zu legen.

  55. 20.

    Ich kann den anderen Kommentartoren nur zustimmen.
    Herr Wowereit sollte sich zu dem Thema ganz still halten.
    @rbb Kann ihm das mal jemand mitteilen?

  56. 19.

    Da Stofftiere jemand was aus, was er selber verursacht bzw in die Wege geleitet hat. Nennt man das scheinheilig oder realitätsfern?

  57. 18.

    Das sagt ausgerechnet Derjenige, der das in seiner Amtszeit verursacht hat!!! Wie war der Slogan?: "Arm aber sexy" hat Millionen gekostet die nicht in die Entwicklung der öffentlichen Verwaltung fließen konnten,.

  58. 17.

    Weiterhin wird an allen möglichen Ecken und Enden mit Herrschaftswissen geherrscht. "Transparenz" und breite öffentliche [!] "Beteiligung" aller finden nach wie vor kaum statt und lassen sehr zu wünschen übrig. Zum Beispiel verschwinden von der Verwaltung so nicht gewollte Ergebnisse für lange Zeit hinter den ergebnislosen Beschreibungen von Prozessschritten - zum Teil mit Ankündigungen, wann die Ergebnisse veröffentlicht werden sollen. Oftmals liegen diese angekündigten Veröffentlichungsdaten für die Ergebnisse von "Bürgerbeteiligung" weit in der Vergangenheit (Monate / Jahre). Dann wird nicht selten plötzlich mit uralten Plänen - jetzt ist Geld da - schnell gebaut.
    Warum wird so viel geheim gehalten?
    Wieso werden Pläne nicht mit den wesentlichen Bestandteilen veröffentlicht?
    Ist die Information aller und der öffentliche Diskurs mit der Bevölkerung nicht gewünscht?
    Trotz aller anderslautender Bekundungen und Versprechungen von mehr "Tranzparenz und Beteiligung" - oft Pustekuchen !

  59. 16.

    Ratschläge von jemanden, den Verwaltung nie interresiert hat. Ist schon lustig. Aber besser spät als ie. Und schlimmer kanns ja nicht werden.

  60. 15.

    Wer hatte gesagt wir müssen sparen bin es quietscht?

  61. 14.

    Da hat er recht, vor allem die ständigen Anmaßungen des Bezirkes Friedrichshain-Kreuzberg gegenüber dem Senat sind unerträglich.

  62. 13.

    Dieser Typ dürfte zum Thema „Berlin“ nichts mehr sagen. Er hat das Ende der Stadt eingeleitet.
    Nach dem Flughafen-Desaster sollte er wegen Steuerverschwendung im Gefängnis sitzen statt große Reden zu halten!

  63. 12.

    Es sollte an dieser Stelle unbedingt auf die Rolle dieses schlechten, selbstverliebten und arroganten Schauspielers hingewiesen werden. Nicht vergessen werden darf, dass er es war, der gemeinsam mit seinem Kumpan Sarrazin die gut funktionierende Verwaltung nach dem Motto „Sparen bis es quietscht“ demontiert hat. Seine hohlen Phrasen sind nichts weiter als fade Parolen, die sein gesamtes Politikerleben kennzeichnen. Im Schwingen schlechter Reden ist er groß, praktisch jedoch ein totaler Versager, der einfach nur billig irgendwelches Zeug vor sich hin brabbelt. Er hatte seine Chance und ist krachend gescheitert.

  64. 11.

    Welche Hauptstrategie hatte denn Herr Wowereit als amtierender Regierender Bürgermeister in seiner Dekade favorisiert, um die Berliner Verwaltung "auf Vorderfrau" zu bringen? "Sparen, bis es quietscht?"

  65. 10.

    Klingt geradezu so, als wären diese Zustände erst in den letzten Jahren entstanden. Ich sag nur: „Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche“

  66. 9.

    Wenn ich das Zauberwort digitalisierung lese, frage ich mich immer, wie wir es geschafft haben, vor Einzug dieser Technik, ohne Termin ein Kfz innerhalb von einer Stunde anzumelden.

  67. 8.

    Ich finde, Herr Wowereit hat keinen Anlass in irgend einer Weise administrative Zustände in Berlin zu kommentieren. Er hatte viel zu lange seine Chance und alle können sehen, exemplarisch am Beispiel des BER, wie er sie genutzt hat. Auch von ihm habe ich eine persönliche Übernahme von Verantwortung für das was er als Regierender hinterlassen nicht wahrnehmen können.

  68. 7.

    Herr Wowereit hat eine verschuldete Stadt und eine absurde Bauplanung für den Flughafen hinbekommen und traut sich noch über seine Nachfolger zu meckern? Selbstzufrieden und unkritisch zu sich, aber sexy?

    Dieses Gemecker über Berlin nervt. Ich finde, dass die Stadt sich in den letzten Jahren gut entwickelt hat und habe auch noch immer einen Termin auf dem Bürgeramt bekommen, online. Es muss ja nicht immer das Amt um die Ecke sein. Aber die Verkehrspolitik und Umweltpolitik hat wirklich eine Schub erhalten. Und ich hoffe sehr, dass der Flugplatz auch bald richtig läuft, nachdem er nun endlich fertig geworden ist. Nachdem Herr Wowereit lange Jahre weg war!

  69. 6.

    Warum muss digitalisiert werden ?
    Bis zum ersten Digitalisierungsschub konnte Mensch ins Einwohnermeldeamt gehen, eine Wartemarke ziehen und hatte nach spätestens 2 Stunden alles erledigt. Seit dem 1.Computer verschwindet sowohl das Personal in der Verwaltung als auch der Sachverstand in der Regierung.

  70. 5.

    Ja, Sparkassen müssen ja auch FUNKTIONIEREN!
    Im übrigen ist Herr Wowereit hier ein TÄTER! Er ist MITSCHULD an diesem Zustand! Befristete Verträge in der Verwaltung und co... wer hat's erfunden? Wowereit....

  71. 4.

    Also Herr Wowereit setzte sich ja, wohl eher unfreiwillig, mit dem Satz „Wir werden sparen, bis es quietscht.“ ein "rednerisches Denkmal". Es wurde gespart ohne Ende, nun quietscht es nicht mal mehr. Haben ihn wirklich alle falsch verstanden, oder hat er nicht auch einen nicht unerheblichen Anteil an der heutigen Lage? Ja, ich weiss ... Bankenskandal und so ... ein netter Bericht zum Ex-RegBM worin auch der Vorgängersenat beleuchtet wird ist z.B. hier:
    https://www.spiegel.de/politik/bis-es-quietscht-a-5d3c106d-0002-0001-0000-000020849222

    Meiner unmaßgeblichen Meinung nach, einer der Letzten, die jetzt den Anmahnfinger heben sollten.

  72. 3.

    Also Herr Wowereit setzte sich ja, wohl eher unfreiwillig, mit dem Satz „Wir werden sparen, bis es quietscht.“ ein "rednerisches Denkmal". Es wurde gespart ohne Ende, nun quietscht es nicht mal mehr. Haben ihn wirklich alle falsch verstanden, oder hat er nicht auch einen nicht unerheblichen Anteil an der heutigen Lage? Ja, ich weiss ... Bankenskandal und so ... ein netter Bericht zum Ex-RegBM worin auch der Vorgängersenat beleuchtet wird ist z.B. hier:
    https://www.spiegel.de/politik/bis-es-quietscht-a-5d3c106d-0002-0001-0000-000020849222

    Meiner unmaßgeblichen Meinung nach, einer der Letzten, die jetzt den Anmahnfinger heben sollten.

  73. 2.

    Hier muss dringend digitalisiert werden. Hoffentlich findet hier eine Priorisierung statt!

  74. 1.

    Jede Kreissparkasse und Sparkasse ist knallhart und straff von oben nach unten durchorganisiert. Dass Wowereit überhaupt auf die Idee kommt die Berliner Verwaltung damit zu vergleichen zeigt, dass er immer noch fernab von allem schwebt.

Nächster Artikel