Kurdische Arbeiterpartei - Demonstranten ziehen gegen PKK-Verbot durch Neukölln und Kreuzberg

Sa 27.11.21 | 17:23 Uhr
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Menschen nehmen an der Demonstration unter dem Motto "PKK-Verbot aufheben - Krieg beenden, politische Lösung fördern" teil. Insgesamt 50 Gruppen und Organisationen hatten zu der Veranstaltung aufgerufen. (Quelle: dpa/Paul Zinken)
Bild: dpa/Paul Zinken

Gegen das Verbot der kurdischen Arbeiterpartei sind am Samstagnachmittag mehr als 1.000 Menschen durch Berlin gezogen. Der Protestzug führte vom Hermannplatz in Neukölln zum Oranienplatz in Kreuzberg.

Einzelne Rangeleien, weitgehend friedlich

Die Veranstalter sprachen von rund 5.000 Demonstranten, die Polizei zählte etwa 1.500 Teilnehmer. Nach Angaben der Veranstalter kam es zu einzelnen Rangeleien mit der Polizei. Die Beamten sprachen zunächst von einem weitgehend friedlichen Verlauf.

In der Türkei und in der EU wird die PKK als Terrororganisation eingestuft. In Deutschland gilt das PKK-Verbot seit 28 Jahren. Ein breites Bündnis von 50 Gruppen und Organisationen fordert die Streichung der PKK von der Terrorliste. Die Demonstration in Berlin fand im Rahmen einer bundesweiten Aktionswoche gegen das PKK-Verbot statt.

Sendung: rbb UM6, 26.11.2021, 18 Uhr

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2 Kommentare

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  1. 2.

    Unter Erdogans Regierung wurden viele Kurden getötet, auch Zivilisten. Die PKK sei eine Terrororganisation, aber Erdogan ein demokratischer Staatschef? Das stimmt in dieser schwarz weiss-Malerei einfach nicht. Aussenpolitischen Interessen sollten nicht bestimmen, wer als Demokrat gilt und wer als Terrorist. Deutschland muss mehr für die in der Türkei verfolgten Kurden tun.

  2. 1.

    Die können bitte gleich weiterziehen zum BER Abflugterminal!

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