Weitere Streiks im öffentlichen Dienst - Beschäftigte der FU und der Bibliotheken legen Arbeit nieder

Do 18.11.21 | 09:07 Uhr
Tarifbeschäftige demonstrieren in Berlin für eine bessere Bezahlung. (Quelle: snapshot-photography/F.Boillot)
Bild: snapshot-photography/F.Boillot

Im Öffentlichen Dienst in Berlin werden die Streiks am Donnerstag fortgesetzt. Betroffen sind unter anderem die Freie Universität und mehrere Bibliotheken in der Stadt. Die Gewerkschaft fordert unter anderem 5 Prozent mehr Geld. Erst am Mittwoch gab es in Berlin Warnstreiks in Bürger- und Ordnungsämtern, bei der Polizei und bei angestellten Lehrern und Erziehern.

Berliner Beschäftigte des öffentlichen Dienstes waren zuvor am Mittwochmorgen in einen Warnstreik getreten. Gewerkschaften hatten Angestellte der Bürger- und Ordnungsämter und der Polizei sowie angestellte Lehrkräfte, Erzieher, Erzieherinnen und Hochschulbeschäftigte aufgerufen, die Arbeit niederzulegen.

Seit dem 8. Oktober verhandeln mehrere Gewerkschaften mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL). Sie fordern für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder fünf Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 150 Euro monatlich. Außerdem sollen Auszubildende und Praktikanten monatlich 100 Euro mehr bekommen.

Sendung: Inforadio, 18.11.2021, 09:20 Uhr

Nächster Artikel