Nachfolge von Elke Breitenbach - Katja Kipping soll neue Berliner Sozialsenatorin werden

Mi 01.12.21 | 15:10 Uhr
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Katja Kipping bei einer Wahlkampfveranstaltung (Quelle: dpa/Matthias Wehnert)
Bild: dpa/Matthias Wehnert

Nach dem überraschenden Rückzug der noch amtierenden Berliner Sozialsenatorin Elke Breitenbach will die Linke eine mögliche Nachfolgerin vorgeschlagen. Dabei handelt es sich um keine Geringere als die frühere Bundesvorsitzende Katja Kipping.

Die frühere Bundesvorsitzende der Partei Die Linke, Katja Kipping, soll neue Berliner Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales werden. Wie Linken-Landeschefin Katina Schubert am Mittwoch bekanntgab, werde sie Kipping auf dem Parteitag am kommenden Samstag offiziell für das Amt vorschlagen.

"Ich freue mich, dass ich mit Katja Kipping eine der profiliertesten Sozialpolitikerinnen unserer Partei und in Deutschland als Nachfolgerin von Elke Breitenbach vorschlagen darf", erklärte Schubert.

Sollten die Parteimitglieder bei der Urabstimmung für die Koalition mit SPD und Grünen stimmen, werde Kipping am 20. Dezember offiziell von den Parteigremien nominiert. Die 43-jährige Kipping war bis zum Februar gemeinsam mit Bernd Riexinger Bundesvorsitzende der Linken. Seit 2005 ist sie Mitglied des Bundestages.

Der Posten der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales muss neu besetzt werden, nachdem die derzeitige Amtsinhaberin Elke Breitenbach am Dienstagabend überraschend mitgeteilt hatte, dass sie nicht für eine weitere Amtszeit zur Verfügung steht.

Seit 2016 regieren SPD, Grüne und Linke in Berlin gemeinsam. Nun wollen sie ihr Bündnis erneuern, am vergangenen Montag legten sie dafür einen Koalitionsvertrag für weitere fünf Jahre vor.

Bei der SPD und den Grünen müssen Parteitage dem Regierungsprogramm noch zustimmen, im Falle der Linken die Mitglieder.

Sendung: Inforadio, Nachrichten, 01.12.2021, 16 Uhr

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35 Kommentare

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  1. 35.

    Text Nr. 26 war ich nicht und ich distanziere mich 100%-ig davon!
    Es wurde mein Name/Postfach oder so von einem Cottbuser geklaut, meine Nachricht ist nur die Nr. 19!!!
    Schönen Gruß aus Charlottenburg

  2. 34.

    Was Ihr Kommentar mit der Personalie Kipping zu tun hat erschließt sich mir leider nicht. Bekommen nicht alle Abgeordneten, egal welcher Partei, die gleichen Diäten? Und die eine Senatorin der Linken "vergisst" ihre zusätzlichen Bezüge anzumelden und die scheidende Linke Sozialsenatorin verstößt bei der Vergabe von Geldern gegen Vergabe und Haushaltsrecht? Das Thema der Postenverteilung ohne die erforderliche Qualifikation betrifft leider alle Parteien. Wenn Frau Kipping den Posten annimmt, wünsche ich ihr viel Erfolg. Es gibt auf dem sozialen Sektor wohl viel zu tun.

  3. 33.

    Kurz mal bei Wiki reingeschaut was denn Katja so auf der Pfanne hat, studiert hat'se. Abern aja wat willste machen , bestellste Mist dann kriegste Mist ist ebenso. Vor bißchen mehr als 40 Jahren gab es n Schlager der fällt mir gerade ein in etwa so: keine Atempause Geschichte wird gemacht es geht voran, graue B Film Helden regieren bald die Welt(statt Welt geht auch Stadt)Berlin det sieht schlecht aus für uns, richtig schlecht. Aber da kommen noch mehr solcher ähm Experten das war es noch nicht.

  4. 32.

    Welchen Bezug soll Sie auch benötigen. Lokale Politik in Berlin von außen. Keinen Beruf, dennoch soll Verantwortung für „Arbeit“ übernommen werden. Einfach nur traurig dass ohne Qualifikation und „Aus/Weiterbildung“ Stellen besetzt werden dürfen. In der wirklichen Realität und Wirtschaft nicht wirklich denkbar. Da nimmt sie die Linke nix. (PDS Vergangenheit lassen wir mal außen vor ;-) )

  5. 31.

    Wieso muss sie einen Berlin -Bezug haben. Ist doch vollkommen irrelevant.

  6. 30.

    Was in politischen Kreisen mittlerweile eine bemerkenswerte Ausnahme zu sein scheint.

  7. 29.

    Keine gute Lösung !

  8. 28.

    Wie in jeder anderen Partei auch, sogar bei der rechtsextremen AfD."
    Bei denen ganz besonders.
    Im Geldabgreifen sie die Herrschaften besonders gut.
    Fängt bei den dubiosen Goldverkäufen, deren einziges Ziel das abgreifen staatlicher Knete war an oder der Gründung von Parteistiftungen und hört bei den Geldströmen aus der Schweiz noch lange nicht auf.
    Und auch so mancher Abgeordnete dieser sog. Partei dürfte jeden Monat runde Augen bekommen, wenn er seine Diäten überwiesen bekommt.

  9. 27.

    Was qualifiziert Frau Kipping dazu? Welchen Berlin-Bezug hat sie?

  10. 25.

    Keine gute Nachricht für Frau Giffey.

  11. 24.

    Ein Glück das ich nach Brandenburg gezogen bin.

  12. 23.

    Falls das Anforderungsprofil vorsah, eine Persönlichkeit zu finden, die unverändert den unbürokratischen Transfer von Haushaltsgeldern an dubiose Vereine mit den Etiketten "Integration" und "Geflüchtete" gewährleisten wird, ist das eine gute Wahl.

  13. 22.

    O Gott, noch so eine extrem Linke.
    Frau Giffey, auf was haben Sie sich eingelassen? Das wird Ihnen alles noch vor die Füße fallen.

  14. 21.

    Posten geschacher natürlich auch bei den Linken. Schade, das Qualifikation noch immer wenig Rolle spielt.

  15. 20.

    Oh, Oh, wenn das man gutgeht. Zur Erinnerung: Katja Kipping hat in ihrer Amtszeit als Bundesvorsitzende die Linke im Bundestag auf unter 5 % gebracht.

  16. 19.

    Freut mich auch für Frau Kipping, die nach meiner Auffassung einzige Telegene (vgl Sendung: "Chez Krömer") aus dem ganzen Haufen!! Glückwunsch!

  17. 17.

    "Da kann man mal sehen, wie in den Führungsetagen der Parteien die gut dotierten Posten verteilt werden. "

    Wie in jeder anderen Partei auch, sogar bei der rechtsextremen AfD.

  18. 16.

    Schlimmer gehts nimmer.

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