Berlin und die Klimaziele des Bundes - Habecks Werk und Jaraschs Beitrag

Mi 19.01.22 | 07:23 Uhr
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Aufbau von Windkraftanlagen der Berliner Stadtwerke bei Stahnsdorf am 18.01.2022. Leiter der Technik Alexander Schitkowsky. (Quelle: rbb/Jan Menzel)
Audio: Inforadio | 18.01.2022 | Sabrina Wendling | Bild: rbb

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck will beim Klimaschutz den Turbo einlegen. Damit das gelingt, müssen vor allem Wind- und Solarenergie boomen. Kann die Berliner Umweltsenatorin Bettina Jarasch halten, was Habeck verspricht? Von Jan Menzel

Die Hauptstadt ist das, was Experten eine Energiesenke nennen. Bewohner und Unternehmen verbrauchen ein Vielfaches mehr Energie als in der Metropole erzeugt wird. Erdöl, Erdgas und immer noch Steinkohle werden importiert. Die Berliner Energieversorgung war im Jahr 2020 zu 87 Prozent fossil, während der Anteil der Erneuerbaren nach wie vor überschaubar bleibt. Gerade mal 0,7 Prozent des Strombedarfs deckt die Photovoltaik aktuell ab.

Die Aufgabe für den Berliner Senat ist gigantisch. Umwelt- und Klimaschutzsenatorin Bettina Jarasch (Grüne) spricht von einem "toughen Zeitplan". Der Vorgänger-Senat hat zwar ambitionierte Vorhaben wie das Energiewendegesetz und eine ganze Reihe von Potenzialanalysen und Machbarkeitsstudien verfassen lassen. Die Klimawende findet in Berlin bislang aber vor allem auf dem Papier statt.

Berliner Windräder drehen sich in Brandenburg

So gibt es aktuell ganze sechs Windräder auf dem Berliner Stadtgebiet. Verglichen mit den rund 3.900 Anlagen in Brandenburg ist das so gut wie nichts. "Wenn man nicht Windräder auf dem Alex bauen will, haben wir in Berlin einfach ein Flächenproblem", sagt Umweltsenatorin Jarasch und blickt hoffnungsvoll ins Umland. Die Energiewende werde Berlin nur gemeinsam mit dem Nachbarn Brandenburg hinbekommen, betont sie.

Dort leistet der technische Leiter der Berliner Stadtwerke, Alexander Schitkowsy, Pionierarbeit. Das Landesunternehmen baut gerade drei Windkraftanlagen der neuesten Generation auf den alten Rieselfeldern bei Stahnsdorf südlich von Berlin. Vom Boden bis zur Spitze der Rotorblätter messen die Riesen 180 Meter. Wenn die Anlagen laufen, werden sie Strom für 14.000 Haushalte liefern.

Dass vielleicht irgendwann auch an der einen oder anderen Stelle im Berliner Stadtgebiet noch eine Windkraftanlage dazukommen könnte, will Schitkowsky gar nicht ausschließen. "Aber wenn man sich das so vorstellt, dass jedes Bundesland sich mit zwei Prozent seiner Fläche selbst versorgen muss, dann werden wir das in Berlin nie hinkriegen", zeigt sich der Ingenieur überzeugt.

Damit wird Berlin eines der Klimaziele von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) absehbar reißen. Der hatte die Vorgabe gemacht, dass jedes Bundesland zwei Prozent seiner Fläche für die Windenergie freiräumen soll. Seine Parteifreundin Jarasch glaubt aber nicht, dass das ein zentrales Problem für das Gelingen der Berliner Energiewende sein wird: "Wir haben andere Flächen, und die werden mir massiv nutzen: die Berliner Dächer."

Aufbau von Windkraftanlagen der Berliner Stadtwerke bei Stahnsdorf am 18.01.2022. (Quelle: rbb/Jan Menzel)

Auf den Dächern ist Solar bald Pflicht

Doch auch bei der Solarenergie auf den Dächern der Stadt sieht es derzeit kaum besser als bei der Windkraft aus. Zwar hat das Land sich hier ehrgeizige Ziele gesetzt. Bis Ende 2024 müssen auf allen Dächern öffentlicher Gebäude Solarmodule installiert sein, sofern die Statik des Gebäudes dies hergibt. Im Neubau gilt ab kommendem Jahr die Solarpflicht und auch bei allen größeren Dachsanierungen müssen ab 1. Januar 2023 in der Regel Photovoltaikanlagen mitgebaut werden. Damit geht in Berlin vieles in die Richtung, die auch der Bundeswirtschaftsminister mit seinem Klimaplan vorgibt. Der Praxistest steht indes noch aus.

So soll laut rot-grün-rotem Koalitionsvertrag bis 2035 ein Viertel des Berliner Stroms von der Sonne erzeugt werden. Um das zu erreichen, müsste die Solar-Offensive geradezu dramatisch an Fahrt gewinnen und die Gesamtleistung der installierten Photovoltaik-Anlagen in 12 Jahren um sagenhafte 4.000 Prozent wachsen.

"Ich bin da optimistisch", sagt Stadtwerke-Technikleiter Alexander Schitkowsky dennoch. Es müssten aber alle an einem Strang und "alle Register" ziehen. Die Stadtwerke haben gerade erst Absichtserklärungen mit mehreren Berliner Bezirken abgeschlossen. In den kommenden beiden Jahren will das Unternehmen mehr als 300 Solaranlagen auf bezirkseigenen Gebäuden wie Schulen und Kitas errichten.

Bremst der Fachkräftemangel die Energiewende aus?

Dass selbst steilste Ausbaupfade bei Solar- und Windenergie nicht reichen werden, um die Klimaziele zu erreichen, räumt Umweltsenatorin Jarasch ein: "Wir müssen auch im Verbrauch von Energie runterkommen." Fast die Hälfte des Berliner Primärenergieverbrauchs (44 Prozent) entfällt zur Zeit auf den Gebäudesektor. Hier gibt Wirtschaftsminister Habeck das Ziel vor, bis 2030 die Hälfte der Wärme klimaneutral zu erzeugen.

So soll schon in drei Jahren jede neu eingebaute Heizung zu 65 Prozent auf Basis erneuerbarer Energien laufen. Abgesehen von den technischen Schwierigkeiten, haben Handwerksbetriebe schon heute Schwierigkeiten, Aufträge zeitnah abzuarbeiten. Kammern und Unternehmen rechnen damit, dass sich der Fachkräftemangel noch verschärfen wird.

Der Senat will deshalb eine Ausbildungsoffensive für "Klima-Azubis" starten. Heizungsinstallateure und Schornsteinfeger und andere Berufe sollen so aus – und weitergebildet werden, dass sie zum Bespiel Solaranlagen auf die Dächer setzen können, so Jarasch. "Und zwar in der massiven Anzahl, in der wir es brauchen, um diese ehrgeizigen Klimaziele zu erfüllen."

Sendung: Inforadio, 19.01.2022, 8:20 Uhr

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61 Kommentare

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  1. 61.

    Also ich glaube die deutsche Industrie ist beim Thema Energiewende der breiten Masse, der Politik und den Verwaltungen weit voraus und würde schon einige Schritte weiter sein, wenn einige Bremsen bei o.g. mal gelöst würden. Die Automobilindustrie hat lange geschlafen, aber alle anderen sind schon länger sehr emsig dabei sich anzupassen.
    Das ganz ohne kompletten Zusammenbruch.
    Der Rückgang der deutschen Schwerindustrie hat andere Gründe als Energie.
    Der Wandel der Zeit geht auch in der Industrie voran Thyssen-Krupp versucht zum Technologiekonzern zu werden. Die anderen verbliebenen Salzgitter und Arcelor-Mittal Bremen/EH gehen den Weg blauer bzw. grüner Stahl und bauen entsprechende Kapazitäten komplett neu an den alten Standorten auf.

  2. 60.

    In der WELT ist zu lesen, dass die Grüne Energiewende zu scheitern scheint, ehe sie überhaupt angefangen hat. Der französischer EU-Politiker Pascal Canfin, wirft Deutschland „Scheinheiligkeit“ vor. Er rechne dennoch nicht mit der Zustimmung der Bundesregierung zu dem Taxonomie-Vorschlag, sagte Canfin weiter. Ein „Nein“ könne er sich aber auch nicht vorstellen.
    Für viele Menschen hierzulande ist es schon merkwürdig, dass hier moderne Atommeiler verschrottet werden, während die EU Frankreichs Atomstrom, jetzt taktisch als "Übergangstechnologie" eingestuft, die nützlich sei, aber nicht grün und weiter ordentlich mit EU Geldern gefördert wird; das Arbeitsmittel hierfür ist der neue EU Bürokratenbegriff "Taxonomie".
    Frau v.d.Leyen hat die Wende vom grünen Atomstrom zum Übergangsatomstrom noch nicht mitbekommen. Die EU-Kommission will Atomkraft und Gas einem Entwurf zufolge als „grüne“ Energieformen deklarieren.

  3. 59.

    In der WELT ist zu lesen, dass die Grüne Energiewende zu scheitern scheint, ehe sie überhaupt angefangen hat. Der französischer EU-Politiker Pascal Canfin, wirft Deutschland „Scheinheiligkeit“ vor. Er rechne dennoch nicht mit der Zustimmung der Bundesregierung zu dem Taxonomie-Vorschlag, sagte Canfin weiter. Ein „Nein“ könne er sich aber auch nicht vorstellen.
    Für viele Menschen hierzulande ist es schon merkwürdig, dass hier moderne Atommeiler verschrottet werden, während die EU Frankreichs Atomstrom, jetzt taktisch als "Übergangstechnologie" eingestuft, die nützlich sei, aber nicht grün und weiter ordentlich mit EU Geldern gefördert wird; das Arbeitsmittel hierfür ist der neue EU Bürokratenbegriff "Taxonomie".
    Frau v.d.Leyen hat die Wende vom grünen Atomstrom zum Übergangsatomstrom noch nicht mitbekommen. Die EU-Kommission will Atomkraft und Gas einem Entwurf zufolge als „grüne“ Energieformen deklarieren.

  4. 58.

    Kann man nicht am Fernsehturm oder am Roten Rathaus ein Windrat anbringen? :P

  5. 57.

    Sie sind gut unterwegs und der Zeit etwas voraus. Was einem zu der noch weit entfernten Frage treibt, wem sollten Autobatterien gehören, wenn das ein Stromspeicher für alle werden kann?

  6. 56.

    Klar wäre das Licht ohne fossile Energien aus. Darum geht es ja grade: das soll sich ändern. Das ist so wie wenn Sie unter der Brücke wohnen und jemand schlägt vor mal ein Haus zu bauen. Da können Sie auch nicht sagen "ja aber ohne die Brücke regnet es mir doch auf den Kopf!!1"

  7. 55.

    Also in der EU zählt Deutschland zu den Bremsen bei der Energiewende.

  8. 54.

    Wo ist das Problem? Auf die Dächer Photovoltaik und über den Dächern Windräder. In der Großstadt gibt es doch eh keine schützenswerte Natur, ganz anders als im Umland. Die Menschen in Berlin wollen den Strom, also sollten sie auch die Konsequenzen tragen und das Umland entlasten.

  9. 53.

    So gut weiß ich da nicht Bescheid. Soweit ich da bißchen gelesen habe, hoffen die Atom anwendenden Länder, daß es da in Zukunft bessere Lösungen gibt. Schließlich ist ja festzustellen, daß Deutschland ziemlich allein dasteht mit seiner Verschrottung der Atommeiler.
    Hier macht man die Kraftwerke nieder, während allein China 200 Kohlekraftwerke zusätzlich bauen will und viele Länder Atomkraftwerke aufstellen wollen.
    Wir kaufen den Strom von Kohle- und Kernkraftwerken aus dem Ausland und bei uns dagegen wird der Strom immer teurer und alle Industrie geht kaputt, die von Energie abhängig ist. Früher sei Deutschland ein Stahl-Land gewesen, heute seien unter den Top 10 Stahlproduzenten 8 Chinesen und kein Deutscher mehr. Was nicht nur dämlich ist, vorher erst die eigenen Kraftwerke zu zerdeppern, um sie dann im Ausland betreiben zu lassen, sondern auch die Frage aufwirft, wo eigentlich das Geld dafür herkommen soll, wenn wir unsere Industrie zugrunderichten.

  10. 52.

    Stand der Technik sind heute 5.000 bis 10.000 Ladezyklen für Batteriesysteme. 200Zyklen/Jahr ist schon eine gut ausgelegte Anlage. Das macht dann 25 Jahre. Selbst mit dem Faktor Marketingversprechen sollten deutlich mehr als 10 Jahre drin sein.
    Andererseits importieren wir vorrangig im Sommer, also geht noch was und ja wirtschaftliche Speicherung von Energie sollten die machen, die es können. Netzbetreiber und Energieversorger.
    Ich hab heute schonmal 20kWh Wind und Sonne im Auto gespeichert, obwohl ich geplant erst Freitag wieder laden wollte. Das Wetter sah heute reichlich erneuerbar aus.
    Wenn mir das EVU oder der Ladestromdienstleister ein Signal dafür geben würden oder gern auch die Ladesäule in gewissen Grenzen steuern, hätte ich kein Problem damit. Ich denke damit bin ich nicht allein erst recht nicht wenn man mich an dem Nutzen finanziell beteiligt. Wenn der Dienstleister die Daten und die Steuerung den Netzbetreibern anbietet, könnte er am Regelmarkt teilnehmen.

  11. 51.

    Also die Statistiken weisen immer noch einen Exportüberschuß für deutsche Energie aus. Wir importieren vorrangig im Sommer auf recht niedrigem Level, da ist also noch Platz für Solarstrom z.b. von Berliner Dächern.
    Der schwächste Tag 2021 war im November mit ca. 15% erneuerbare Energie im Netz. Da ist noch viel Platz für Windstrom.
    Der Weg zu 100% ist sicher noch weit aber unmöglich würde ich niemals sagen weil ich das Wort niemals nicht mag.

  12. 50.

    Das ohne fossile Energien das Licht schon aus wäre, ist Ihnen bekannt?
    Ihr lobbyistische Hexenjagd können Sie in den grünen Reihen veranstalten...ganz Europa glaubt nicht den ideologischen Gespinsten und liefert fleißig an uns.
    Super

  13. 49.

    Wenn Sie so gut Bescheid wissen, dann erklären Sie, wie das mit der tollen Atommüll und der Endlagerung gefahrlos funktionieret.

  14. 48.

    1. Wieso schreiben sie denn hier immer noch als @PM? Ich dachte man hat sie wegen ihrer fortwährenden Hasskommentare schon längst von Veröffentlichungen ausgeschlossen?
    2. Haben sie sich den Sinn ihrer Frage eigentlich mal überlegt? Was wollen sie den von ihm wissen? Was soll er ihnen beantworten? Stellen sie konkrete Fragen und hören sie auf hier allgemein verleumdend zu formulieren.
    3. Sie haben einen anmassenden und fordernden Ton, so wie übrigens immer, an sich. Sie haben gar nichts zu fordern. Sie können ihm Fragen stellen, wenn sie was nicht verstehen, aber das war es schon.
    4. Wann hat @Steffen irgendwann Ammenmärchen erzählt? Bitte ganz konkret mit Link zu den jeweiligen Kommentaren von ihm.

    Ich kenne @Steffen als einen direkten aber ehrlichen Kommentator, im Gegensatz zu ihnen. Sie stören hier bei jeder Gelegenheit mit fachlich unqualifizierten aber dafür erkennbar extremistischen Formulierungen.

  15. 47.

    Das Problem der Energiewende besteht vor allem darin das Kohlelobbyisten die Politiker regiert haben und damit mindestens 20 Jahre vergeudet wurden.
    Wo haben Sie eigentlich den Quatsch her das Deutschland Energieautark werden soll?

  16. 46.

    Ich weiß nicht, was es da noch zu diskutieren gibt. Der Riesenflop der hiesigen Grünen "Energiewende" ist doch schon da. Frankreich macht seine Atommeiler grün, und die Grünen hier machen dabei mit, es wird noch etws gezetert, aber so tolle Jobs gibts für die Obergrünen nie wieder.

  17. 45.

    Meine Wahrnehmung ist da aber eine andere. Beim Thema H2 höre ich eigentlich einhellig die Chancen für die südliche Hemisphäre, die zukünftiger Energielieferant für den Norden in Form von grünem H2 werden kann.
    Ich denke niemand glaubt ernsthaft daran, dass Deutschland energetische Autarkie hinbekommen könnte, auch wenn das bzgl. Flächenbedarf durchaus realistisch machbar sein könnte.
    Sinnvoll ist es bei den niedrigen Gestehungskosten aber allemal soviel wie möglich PV oder Wind verbrauchernah zu erzeugen. Auch unter dem Gesichtspunkt das ca. 4% der erzeugten Energie als Verlust im Netz verbraten werden.
    Gerade in Großstädten dürfte das sehr sinnvoll sein. Irgendeinen Verbraucher findet der Strom schon in der Nähe ohne bis zum nächsten Trafo zu fließen.

  18. 44.

    Ja das war mal gewesen und hat der Stadt zum wiederholten Mal den Boden unter den Füßen gezogen. Aber keine Sorge FF ist hart im Nehmen und steht immer wieder auf.
    Der zweite Solarboom der gerade Fahrt aufnimmt, dürfte dem Fakt geschuldet sein, dass Solarstrom langfristig der billigste Strom ist. Schwierig wird nur der soziale Ausgleich, da muss die Politik gut aufpassen. Momentan gilt ja wer hat der kann. Bezahlen tun es die die gar nicht können.
    Netzkosten steigen stärker für diejenigen die keine Eigenerzeugung bauen können also Mieter, Eigentümergemeinschaften etc.
    Das Problem EEG-Umlage wird ja hoffentlich bald gelöst sein.

  19. 43.

    "Das Problem bei der gesamten Energiewende besteht vor allem darin, dass die Politiker glauben, Deutschland könne dadurch autark werden und alles national erzeugen. Das wird aber genau so wenig funktionieren, wie bisher auch schon."

    Welche Politiker sollen das sein? Und bitte Fakten und nicht wie sonst immer ihre frei erfundenen Ammenmärchen.

  20. 42.

    Ihre Beispiele können das Grundproblem nicht beheben, sie sind Nischenanwendungen geringerer Dimension. Bei meinem Einwand geht es um die Speichermöglichkeit der Energie, die von den drei jetzt abgeschalteten Atomkraftwerken, die bisher für eine kontinuierliche Grundlastversorgung sorgten. Faktisch ist jetzt die "Lösung" die, dass Polen(Kohle) , Russland (fossiles Gas)und Frankreich (Atom) Deutschland mit grundlastfähiger Energie versorgen, alles andere ist, wie Professor Sinn schon vor fünf Jahren ausführte, "Eine Energiewende ins Nichts".

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