Interview | Hannah Pirot, Fridays for Future - "Die Bevölkerung wird höchstem Risiko ausgesetzt. Das ist für mich undemokratisch"

Di 04.01.22 | 06:36 Uhr
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Hannah Pirot, Pressesprecherin von Fridays for Future Berlin, spricht bei einer Pressekonferenz (Bild: dpa/Christoph Soeder)
Bild: dpa/Christoph Soeder

Fridays for Future kritisiert den verkündeten Klimakurs der neuen Bundesregierung - vor allem über soziale Medien, statt auf der Straße. Ändert sich gerade die Bewegung? Hannah Pirot, Sprecherin des Berliner Ablegers, über die Zukunft des Klimaprotests.

rbb: Großdemos, also Bilder von tausenden, entschiedenen, lebendigen, immer friedlichen jungen Leuten hier aus Deutschland und auch sonst in Europa und der Welt gibt es im Moment nicht. Corona macht dies unmöglich. Ist damit Fridays for Future der Wind aus den Segeln genommen?

Hannah Pirot: Ich persönlich fand es sehr beeindruckend, dass wir immer noch auf der Straße standen in Corona-Zeiten. Sehr häufig oder so häufig, wie es eben ging - uns ist total wichtig, die Hygiene-Maßnahmen einzuhalten. Und außerdem haben wir online Streiks veranstaltet. Unsere Aktionen wurden viel kreativer als vorher. Wir hatten teilweise Streiks mit Plakaten, 11.000 Plakaten vor dem Bundestag - anstatt von Menschen.

Aber natürlich war es auch härter und auch traurig, niemanden mehr richtig auf der Straße zu sehen. Aber ich war trotzdem total ergriffen, wie viel Durchhaltevermögen wir hatten.

Ist denn das Ruder nun rumgerissen?

Absolut nicht. Wir sind auf dem falschen Kurs weiterhin, und das ist ganz klar und katastrophal.

Die Bundesregierung will aus der Kohle aussteigen - viel früher, als in einem großen Konsens, der viel Aufwand bedeutete, vereinbart war. Das sind doch Fakten, das sind doch Ziele?

Also wir sehen einige Fortschritte. In Berlin zum Beispiel kann man sagen: Berliner Klimapolitik ist noch relativ progressiv im Gegensatz zu anderen Regionen. Aber das schießt immer noch am 1,5-Grad-Ziel vorbei. Und eigentlich müsste man sagen: an der 1,5-Grad-Grenze. Es ist nämlich kein Ziel. Es ist eine Grenze. Es gibt nichts, was wir sonst irgendwie anstreben können. 1,5 Grad - das ist das einzige, was unsere Lebensgrundlagen bewahrt. Fridays for Future fordert das Mindestmaß an Klimaschutz. Und das wird aktuell nicht erreicht. Das sagt die Wissenschaft ganz klar. Deshalb dürfen wir keine Politik mehr fahren nach dem Prinzip: Wir tun, was wir gerade können. Sondern wir müssen eine Politik machen nach dem Prinzip: Wir tun, was getan werden muss. Das ist aktuell leider nicht der Fall.

Bei welcher Wissenschaft holt sich Fridays for Future die Informationen?

Wir haben Scientists for Future. Das ist ein Verbund von mehreren Tausend Wissenschaftlern, die sich zusammengeschlossen haben, um uns zu unterstützen und zu sagen: Wir stehen hinter diesen Forderungen. Diese Forderungen sind wirklich umsetzbar. Das sagen auch Studien. Wir werden hier laut, um zu sagen: Hört doch mal auf die Wissenschaft, macht nicht Politik, weil ihr mehr Profit machen wollt, weil ihr mehr Wählerstimmen haben wollt. Macht Politik, um unsere Lebensgrundlage zu retten.

Was macht denn Berlin besser?

In Berlin haben wir gerade sehr gute Voraussetzungen, um zum Beispiel eine autofreie Innenstadt zu schaffen, um sozialgerechte Sanierungen von Wohnungen zu schaffen, eine energetische Sanierung, die nicht auf den Schultern der Mieter:innen ausgetragen wird. Wir haben super Voraussetzungen in Berlin. Wir müssen anfangen zu handeln und nicht immer drumrumreden.

Ich rede sehr, sehr häufig mit Politiker:innen, die mir sagen: Ich finde es super, was du machst. Toll, dass du auf der Straße stehst! Doch: All das wollen wir nicht mehr hören. Wir wollen wirklich Handlungen sehen.

Wir müssen anfangen zu handeln und nicht immer drumrumreden.

Hannah Pirot, Sprecherin Fridays for Future Berlin

Wird Fridays for Future langsam zu einer Lobbygruppe, so eine Art NGO mit vielen jungen Gesichtern?

Wir sehen uns nicht als Organisation, wir sehen uns als Bewegung. Wir sind überzeugt, dass Wandel von der Straße kommt; dass wir einfach Druck machen müssen; dass die Politik mitkriegen muss; dass sich extrem viele erheben. Wir haben es ja gesehen am 20. September zum Beispiel gingen 1,4 Millionen Menschen in Deutschland auf die Straßen. Es war der größte Klimastreik überhaupt.

Die Politik muss handeln. Dazu sind wir da, diesen Druck aufzubauen und zu sagen: "Wir machen da einfach nicht mehr mit!" Deshalb sehen wir uns ganz klar als Bewegung von der Straße. Wir sind auch unabhängig, lassen uns nicht finanzieren von Organisationen oder von Parteien. Wenn dann lassen wir uns von Privatspenden finanzieren. Oder wir investieren eben selbst in unsere Bewegung.

Nach zwei Jahren Schule schwänzen - gut, vielleicht nicht jeden Freitag - wird man da so ein bisschen mürbe? Sie bereiten sich gerade auf das Abitur vor, und sie machen das trotzdem...

Also für mich ist es einfach eine Gewissenssache geworden. Als ich bei meinem ersten Streik war, das war im Januar 2019, da habe ich schon gemerkt, ich kann jetzt nicht mehr weggehen. Ich habe gemerkt, ich habe hier eine Verantwortung. Und ich habe jetzt gesehen, worum es geht. Ich habe die jungen Menschen gesehen, die verzweifelt sind. Und zwar zu Recht. Ich kann jetzt nicht gehen. So privilegiert, wie ich bin in Berlin als Gymnasiastin bin, kann ich nicht gehen und sagen: "Mein Abitur ist mir jetzt das allerhöchste Gut und alles andere ist mir egal."

Wir müssen alle schauen, dass wir eben diesen Druck aufbauen. Also ich persönlich kann das sogar relativ gut nebenbei stemmen gerade. Ich achte auch darauf, dass ich nachhaltigen Aktivismus betreibe. Da achten wir auch in der Bewegung gegenseitig aufeinander, dass wir langfristig handlungsfähig bleiben und uns nicht total verbrennen. Nachhaltig heißt hier, dass man es auch verteilt untereinander. Wir haben Menschen, die das organisieren. Aber wir haben eine noch viel, viel größere Gruppe an Menschen, die jede Woche auf dem Streik sind.

Außerdem muss man natürlich alle Kanäle nutzen: Sie selber haben zum Beispiel einen Instagram-Kanal - hier tut es doch ganz gut, so an die 500 Abonnenten zu haben, oder?

Also vergleichsweise noch wenig. Aber ja, wir haben ganz gute Zugänge. Gerade Instagram ist zu unserer Hauptplattform geworden. Eigentlich war es Facebook - das haben jetzt die meisten in unserem Alter nicht mehr. Für uns ist es wichtig, uns zu vernetzen. Da kann Protest auch in fast jede soziale Schicht dringen. Wir müssen nämlich alle Schüler:innen erreichen in Berlin. Wir können nicht nur Gymnasiast:innen oder weiße privilegierte Berliner:innen auf unsere Streiks bringen. Wir müssen eigentlich alle erreichen. Das ist unser Anliegen.

Eine zunehmend professionelle Ansprache - ist das auch ihre eigene Profession in Zukunft? Wollen Sie da vielleicht den Satz ergänzen: Hanna Pirot ist 2030...

...jemand, der weiterhin die Politik aktiv mitgestaltet, wenn auch beruflich, aber weiterhin widerständisch.

Und ist dann 2030 Entscheidendes getan für den Klimaschutz?

Da hoffe ich: Ja. Wenn dem nicht so ist, haben wir verloren. Es geht einfach um Kipppunkte. Das sind Punkte, an denen es kein Zurück mehr gibt. Also wir müssen jetzt handeln. Wenn 2030 nicht genug geschehen ist, dann haben wir praktisch schon verloren. Dann können wir nur noch den Schaden irgendwie versuchen zu mindern. Aber auch das wird schwierig. Und wir wollen uns alle gar nicht vorstellen, was passiert, wenn wir eigentlich keine Lebensgrundlage mehr haben.

Protest - da gibt es ja Menschen, die sich auch zunehmend radikalisieren. Können Sie das verstehen? Also einen Baum besetzen - das tut dem Baum nicht so weh. Einen Bagger zu besetzen und den Bagger zu zerstören - das ist etwas anderes - wo ist bei ihnen die Grenze?

Wir sind eine breite Klimabewegung, die auf gewaltfreie Aktionen setzt und auf vielfältige kreative Aktionen - normalerweise - setzt. Wir sind solidarisch mit allen, die für die 1,5 Grad kämpfen. Das ist klar. Wir wollen natürlich gewaltfrei bleiben. Gewalt bringt uns nicht weiter. Wir müssen die Menschen überzeugen. Wir müssen zeigen, dass Klimaschutz die einzige Lösung ist - der einzige Ausweg aus unserer Situation aktuell. Das schaffen wir auch anders. Deshalb bin ich für alle gewaltfreien Aktionen.

Ich finde es einfach nur erschreckend, teilweise zu sehen, dass sich zum Beispiel junge Menschen gezwungen fühlen zu hungern, nur weil die Politik seit Langem nicht handelt, obwohl sie so viel tun könnte.

Ignoriert? - Das stimmt ja nicht. Es kam Robert Habeck von den Grünen. Viel später gab es aber auch eine Diskussion mit dem gewählten Kanzler Olaf Scholz. Über Kommunikation kann man streiten, die war sicher schwierig. Doch: Die Politik darf sich natürlich auch nicht erpressen lassen zu einer Haltung oder zu einer Kommunikationssituation.

Erstmal muss man sich fragen: Was bedeutet denn "ignorieren"? "Ignorieren" bedeutet nicht: Wir reden gar nicht mit den Leuten, wir setzen uns überhaupt nicht damit auseinander. "Ignorieren" bedeutet für mich: Die Maßnahmen wurden wieder nicht in dem Umfang eingehalten, wie es hätte sein müssen. Hier nun wieder das Prinzip: Was muss denn geschehen? Nicht nur: Was wurde jetzt getan, was ist denn schon mal positiv? "Ignorieren" bedeutet für mich, dass wir eben diese Kipppunkte erreichen werden. Das muss man leider genauso radikal sehen.

Klima macht keine Kompromisse. Klima ist kein politischer Akteur, der irgendwie mit sich verhandeln lässt. Klima hat ganz klare Grenzen. Genau deshalb bin ich auch ganz klar der Meinung: Da wurde nicht genug getan. Es war auch sehr, sehr, sehr schwierig, überhaupt die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

Natürlich finde ich trotzdem gut, dass die Politik sich dahin setzt und nicht noch mehr konfrontiert. Bei dem Thema würde ich auch das Wort "Erpressung" nicht unbedingt so verwenden, denn der Hungerstreik war in dem Sinne eine sehr radikale Form, darauf hinzuweisen, das große Zahlen der jungen Bevölkerung und auch mittlerweile der älteren Bevölkerung hinter den Klimaschutzmaßnahmen stehen und dass sie sagen: "Wir brauchen diese Maßnahmen jetzt sofort, sonst haben wir keine Chance mehr."

Es war eigentlich eine höchst demokratische Aktion. Große Teile der Bevölkerung werden ignoriert. Maßnahmen werden nicht eingehalten. Unsere gesamte Bevölkerung wird höchstem Risiko ausgesetzt. Das ist für mich eher undemokratisch. Und das war eine Aktion, darauf hinzuweisen. Das heißt: "Hallo, erkennt mal bitte die Dramatik der Lage an!"

Und vielleicht mal der neuen Regierung oder speziell Olaf Scholz einen Satz ins Ohr geflüstert?

Hört auf euer Gewissen!

Danke für das Gespräch.

Das Interview mit Hannah Pirot führte Christian Wildt für Inforadio. Dieser Text ist eine gekürzte und redigierte Version des Interviews, das Sie oben im Beitrag komplett als Audio hören können.

Sendung: Inforadio, 04.01.2021, 10.45 Uhr

133 Kommentare

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  1. 133.

    Also ist es mehr ein philosophisches denn ein materielles Problem? Es geht also um die Rolle und Bedeutung der Technik, als ein abstraktes und seelenloses Produkt, und ihre Beziehung zum Menschen?
    Nun, ich denke man muss dabei eins beachten und darf es wirklich nicht aus dem Focus verlieren: Technik, egal welche, ist immer ein Produkt des Menschen. Sie reproduziert sich, zumindest bis jetzt, noch nicht selber. Demzufolge besteht m.E. eigentlich auch kein Grund eine von Misstrauen und Sorge (um die eigene Existenz?) geprägte Beziehung aufzubauen.
    Ich habe 1990ff erste Nutzerausbildungen (PC) durchführen müssen. Es ging um die Einarbeitung von Menschen in die Nutzung eines Gegenstandes, den sie zum damaligen Zeitpunkt weder kannten, noch in ihr aktuelles Weltbild einordnen konnten und der ihnen "Probleme" in der Nutzung bereitete. Ich hatte damals einen Spruch geprägt: "Computer sind Maschinen - von Menschen geschaffen - mit dem Ziel dem Menschen zu dienen - und nicht umgekehrt".

  2. 132.

    @113: Ich und viele andere sehen das Problem in beiden: Endlagerung und Reaktorunfälle. @127: Ich habe in der iter keine Funktion. Wie kommen Sie darauf? Was ich schrieb, ist Allgemeinwissen.

  3. 131.

    Noch ein Beispiel, wie heute von den Kapitalisten den Menschen vorgeschrieben wird, wie sie zu leben haben: Wer sich eine besonders billige Wohnung gesucht hat, um genug Geld für Hobby oder Spenden an den Klimaschutz oa. gemeinnützige Dinge zu haben, muß befürchten, daß sein Vermieter mit sinnlosen "Modernisierungsmaßnahmen" ihn schikaniert und die Miete erhöht, obwohl der Mieter das gar nicht braucht und gar nicht will. Das kann der Vermieter gerichtlich durchsetzen und ihn gegen seinen Willen zwingen, mit Innen-WC, Balkon oder anderer Heizung zu leben, und so seinen Profit auf Kosten der Mieter mehren. Der Mieter kann sich nur wegen unbilliger Härten dagegen wehren, wenn er zu geringes EInkommen hat, wegen Krankheit oder Schwerbehinderung mit dem Umbau überfordert ist. Wo der Mieter nach dem Umbau seine Möbel und sein Eigentum hinstellt, ist dem Gesetz und dem Vermieter egal. Einschränkungen zugute von Klima+Umweltschutz wären mir viel lieber als für den Profit meines Vermieters.

  4. 130.

    Die Angelegenheit ist eigentlich recht treffend und auch anschaulich beschrieben. Was ggf. fehlt, ist die Empathie, das verstehen zu wollen. Damit meine ich kein persönliches Unvermögen oder einen Unwillen, sondern das Grundverständnis, was Technik sein kann und auch, was sie nicht sein kann. Zweitgenanntes wird von Einschägigen offenbar oft genug als Verteufelung missverstanden.

    Mit anderen Worten: Diese genannte offene Frage kann nicht i. S. einer Gleichung oder eines Algorithmus aufgelöst werden.

  5. 129.

    Sehr seltsame Logik. Freiheit endet nun mal in einer demokratischen Gesellschaft da, wo die Rechte Dritter nicht mehr eingehalten werden. Das hat nichts mit Vorschriften zur Lebensführung zu tun sondern ist Grundlage des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Das ist deswegen noch lange nicht vergleichbar mit undemokratischen Verboten und Lebensvorgaben gegen den eigenen Willen, wie sie Extremisten vorschwebt. In einem Punkt gebe ich Ihnen Recht - links müssen die nicht sein. Es betrifft jeden Extremismus, der die Gesellschaft/Gemeinschaft rücksichtslos über das Individuum stellt.

  6. 128.

    Auch die Nicht-Linken und nicht-FFF schreiben den Menschen vor, wie sie zu leben haben und zwingen sie dazu, wenn sie sich nicht überzeugen lassen: Geld mit der EC-karte holen und nicht mit der Pistole, keine Gewalt, wenn sie nicht durch Notwehr begründet ist, Verbot sexueller Belästigung, Verbot des Drogenhandels, Die Einschränkung der Freiheiten ist manchmal nötig, um das Funktionieren der Gesellschaft sicherzustellen und Klima+Umwelt zu retten. Wenn die Einschränkungen nur der Bereicherung weniger und deren Egoismus nutzt, bin ich dagegen. Von linksextremer/linklsradikaler Unterwanderung von FFF hab ich keine Ahnung. Wenn Kommunismus und Planwirtschaft besser gemacht werden als im bisherigen Sozialismus, bin ich dafür. Viele Autofahrten können schon jetzt durch Bahn und Bus ersetzt werden, wenn die Leute sich umstellen würden. Wenn Bahn+Bus ausgebaut werden. wären noch mehr Autofahrten ersetzbar. Die Leute werden doch zum Autokauf gezwungen indem Bahn+Bus ungenügend ausgebaut werden

  7. 127.

    "@49: Miniatur-Kernfusionsreaktoren werden nicht wirtschaftlich sein, weil eine sehr hohe Temperatur nötig ist und isoliert werden muß, um das Plasma zu erzeugen"
    Darf ich fragen, welche Funktion sie in der "iter" (hatte ich vorgestellt) ausüben?

  8. 126.

    Trotz akademischer Ausbildung und jahrzehntelanger Praxis in der Systemanalyse konnte ich auch nach dreimaligem Überlesen keinen Extrakt erkennen, der sich auf das zuletzt nochmal präzisierte Thema bezieht, zumal sie auch weder Hinderungsgründe noch Alternativen benennen - schade.
    Erinnert mich irgendwie an die Position der Frau Pirot, die ich beschrieb mit "Das Grundanliegen ist richtig, wird aber mit dem Tenor "Deutschland hat.., muss.., darf nicht.." doktrinär und unlogisch vermittelt."
    Mit dieser Grundeinstellung würden wir jetzt noch das geozentrische Weltbild bzw. die Ansicht, dass die Welt eine Scheibe sei, verehren. Bloß gut, dass es auch Menschen gibt, für die am Rand der Scheibe nicht Schluss mit ihrem Vorstellungsvermögen ist und die sich Gedanken machen, dass das Licht nicht ausgeht.

  9. 125.

    Natürlich habe ich mit der FDP einen Konflikt. Der besteht im Grunde darin, dass die Wirtschaft auch aus nicht wenigen Teilnehmern besteht die den Klimaschutz bekämpfen. Klimaschutz und Wirtschaftskraft erhalten ist ein Oxymoron. 70% der erzeugten Energie in den Ausguss zu werfen ebenso(Wasserstoff).
    Die FDP ist die Wasch-mir-den-Pelz-aber-mach-mich-nicht-nass-Partei.
    Jegliche Klimaaktion dieser Partei wird entweder sehr teuer (Atomkraft 42ct/kwh) oder wird dem Klimaschutz nicht helfen oder beides.
    Oder gibt es ernstzunehmende Klimavorschläge von dieser Partei? Ich habe noch nichts gehört.
    Wasserstoff aus Nordafrika wird übrigens nur unter Einhaltung der Menschenrechte produziert wenn man nur fest genug daran glaubt.
    Ihre Eskalationsstufe zeigt allerdings schon sehr schön, dass sie die zukünftig teuren Energiepreise den Grünen anhängen werden.
    Die FDP hat mit Klima Wahlkampf gemacht. Die kann sich aus der Nummer nicht mehr rausziehen.

  10. 124.

    "Geben Sie doch zu, dass Sie eine Privatfehde gegen die freie Wahl der Mobilität haben. "

    Ihr Versuch hier eine Privatfehde zu starten ist mir zu dumm. Nochmal, die Verkehrswende ist nur ein Baustein für den Klimaschutz. Ich habe hier schon öfter Argumente für Tempo 30 verlinkt. Das verhilft ebenso zu mehr Lebensqualität.

    "ie denken sie haben viele Unterstützer? Haben Sie nicht, schauen Sie sich den Absturz der Grünen bei der BTW, aber auch der Abgeordnetenhauswahl an: So groß der Vorsprung, so ernüchternd das Ergebnis."

    Jetzt wird es noch lächerlicher weil sie keine Argumente haben, die nennen zumindest keine, nur dumme Sprüche.

  11. 123.

    @49: Miniatur-Kernfusionsreaktoren werden nicht wirtschaftlich sein, weil eine sehr hohe Temperatur nötig ist und isoliert werden muß, um das Plasma zu erzeugen. @55: Ob AKW sicher genug gemacht werden können, bezweifel ich. Beim Autos ist es auch noch nicht gelungen. Sie sind wesentlich unsicherer als Bus+Bahn. @89: Einfacher als sich an den Klimawandel mit Stürmen, steigenden Meeresspiegel, Hochwasser, Dürren usw. anzupassen ist, ihn zu vermeiden. @107: FFF drangsalieren keine Menschen. Sie versuchen sie zu retten. @14+15+19+22+32+33+34+39+44+51+59+65+66+69+75+76+77+78+82+92 stimme ich zu.

  12. 122.

    Ob Sie da die modernen technologieoffenen liberalen Positionen richtig verstanden haben? Mit denen ist es Dtl. immer gut gegangen und sie arbeiten nicht am teureren Gas oder anderer Verschlimmerungen...
    Sie erwähnen die FDP so, als hätten Sie mit denen „noch ein Hühnchen zu rupfen“; oder, um eine neue vegane Eskalationsstufe aus Ironie zu zünden: „ noch ein Weinblatt zu rollen“... Absurd? Warten wir es ab...

  13. 121.

    "Das "Auto" der Zukunft hat einen Minireaktor, genauso wie die Häuser, auch das ist sozial und nicht technikhörig."

    Das ist genauso realistisch wie der Sprengstoffmotor. Wäre ein sehr billig herzustellendes Antriebsmittel und hätte auch weniger Umweltfolgen. Die Sicherheit lässt sich lösen, da wir es mit Benzin und Wasserstoff ja auch geschafft haben.
    Theoretisch würde ein solcher Antrieb sogar mit 0 CO2 Ausstoß laufen können.
    Warum, ja warum ist dieses Wunderwerk der Technik nicht auf unseren Straßen zu finden? Ach ja, weil es eine technische Utopie ist, die bis heut nicht sauber umgesetzt werden konnte, genauso wie das "Atomauto".
    Technik ist für manche Menschen eine Religion geworden. Bin gespannt ob die FDP einen Altar für ihren beschworenen Heilsbringer aufstellen wird wenn er denn noch kommt, da sie ja schon seit Jahren danach rufen und jetzt dogmatisch auf Wasserstoff setzen.

  14. 120.

    Ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen, glaube ich, dass sich unsere Standpunkte, was technische Lösungen angeht und was soziale Lösungen angeht, doch erheblich unterscheiden. Auch wenn ich ansonsten ein Freund gesuchter Übereinstimmung und Annäherung bin.

    Selbstverständlich findet sich beides Genannte nie in Reinform, sondern immer nur in Überlappung und ausgebildeten Schwerpunkten. Dabei ist die Dimension einer Anlage nur ein Aspekt. Insofern ist das Maß der Technikgläubigkeit nicht allein auf die Dimension einer Anlage konzentriert, sondern sozusagen auf eine "Anwendungstiefe" fernab des Einsatzes unserer natürlichen Fähigkeiten. Die Anlagen können fingernagelgroß sein, wenn sie dazu dienen, unseres "Sinnesapparat" überflüssig zu machen und ins Leere laufen zu lassen, sind sie asozial.

    Der zuletzt angeführte Begriff mag nun meine Zuspitzung in dieser Angelegenheit sein.

  15. 119.

    " ... betrifft heute die Generation derer, die Mitte 70+ sind und in dieser Zeit bis aktuell hat sich an der Situation bereits einiges geändert."

    Einiges gewiss schon. Menschen, die das in der Vergangenheit Begonnene und heute immer noch Wirksame faktisch kleinreden, so, als wäre es keinesfalls mehr da, tragen allerdings zur heutigen Unverständlichkeit bei. Es ist ja nicht der Ausdruck persönlicher Schäbigkeit gewesen, weshalb die Generation 70 + diese Verhaltensweisen ausbildete, es ist Ausdruck genau jenes Verständnisses, das heute nur auf andere Art sich Luft verschaffen will: Da, wo ein Problem, eine Herausforderung entstanden ist, wird diese vor allem auf technische Art und Weise gelöst.

    Wenn zu viel Verkehr im Straßenraum ist, müssen die Schwächsten, die scheinbar Unwichtigsten, eben weichen. Ab unter die Erde. Die soziale Lösung teilt den Straßenraum anders auf und gesteht Menschen Verhaltensänderungen zu, von einer Bandbreite Gebrauch zu machen. Darum geht´s.

  16. 118.

    Merken sie etwas? Langsam nähern sich unsere Standpunkte. Ich möchte deshalb meinen noch näher bringen.

    Im ersten Absatz gehen sie vmtl. auf #84 ein. Lösen sie sich von der Vorstellung, dass das ein Echtzeitszenario sein sollte. Es war eine, mit gestalterischen Mitteln der Übertreibung, herbeigeführte Extremdarstellung, die nur einen Zweck hat, so wie jede Form der Übertreibung, die Tragweite möglicher Konsequenzen näher an den Empfänger der Botschaft zu rücken.
    In #49 habe ich eigentlich genau ihren letzten Absatz bedient. Der internationale Trend geht weg von Superenergieerzeugungsanlagen zu Miniaturgrößen, durchaus auf kommunaler Ebene und noch kleiner ("...Minireaktoren...").
    Man muss sich mit dem Thema ernsthaft befassen (s.a. #80) um zu erkennen, dass die Abfälle der Kernfusion nur einen Bruchteil der Nachbehandlung der uns bekannten bedürfen. Das "Auto" der Zukunft hat einen Minireaktor, genauso wie die Häuser, auch das ist sozial und nicht technikhörig.
    12:11/13:05

  17. 117.

    Leider stimmt es das nicht ganz, denn die von Ihnen ins Spiel gebrachte Haltung dieser Jahrzehnte betrifft heute die Generation derer, die Mitte 70+ sind und in dieser Zeit bis aktuell hat sich an der Situation bereits einiges geändert. Wenn, kann es nur die Nachfolgegenerafionen betreffen, die damit groß wurden und vom Anspruch der damaligen Generation in die aktuelle Situation hineingeboren wurden. Deshalb finde ich diese weiter Rückschau unzeitgemäß

  18. 116.

    Aus erdgeschichtlicher und französischer Sicht spricht man von n u r „Jahrtausende dauernden Entlagerung “. Und Lösungen zur Wiederverwendung werden noch dazwischenkommen, vermutlich.
    Das mit den Zinsen sehe ich auch so... ist eine Enteignung der Sparer durch den Staat. Die überlegen schon den nächsten Schritt, um an die fleißig sparenden Schaffenden heranzukommen. Auf diese Seite stellt sich FFF nicht, was aber auch nachhaltig wäre, gerade für die Jungen: eine gigantische Erbmasse rollt da an...wenn sie nicht vorher entwertet wird.

  19. 115.

    Nachtrag , wo lassen denn Ihre schlauen Nachbarländer den Atommüll eigentlich??

  20. 114.

    Ist ja spannend fast ganz Europa , weiss also was hier nicht funktionieren kann. Was für eine Aussage. Deutschland ist ja in Europa bekannt dafür, das nichts funktioniert, nicht wahr?

  21. 113.

    Die größere Gefahr bzw. das größere Problem bei der Kernwirtschaft sehe ich nicht in explodierenden und verstrahlenden Kernreaktoren, sondern in der notwendigen Jahrtausende dauernden Entlagerung der abgebrannt Brennelemente. Und diese bisher unbeherrscjten Nachfolgelasten.sind einigen in Deutschland bekannt, in Frankreich etc. gilt noch immer : Nach mir die Sintflut, was geht mich die Zukunft an.
    So verfährt die EU ja auch auf anderen Gebieten, wie z. B. Negativzinsen auf angespart Renten.

  22. 112.

    Technikgläubigkeit kommt ja nicht mit Stoßgebeten u. Gesangsbuch daher, vielmehr mit der auch von Ihnen in den genannten Beiträgen vorgebrachten Hypothese eines so bez. Fadenrisses. Allein das Stehenbleiben u. die Besinnung bei etwas wird so gesehen als Überrollen-Lassen seitens der anderen interpretiert.

    Genau dieses phantasielose wirtschaftl. u. techn. Mitgehen mit scheinbar unabänderlichen Entwicklungen - so, als würde eine Riesenhand sie von außen segnend hineinbringen - halte ich für fatal.

    Es gab hierzulande einen denkerischen u. handlungsleitenden Bruch und dass er kam, war geradezu wunderbar. Er passierte Ende der 1970er, Anfang der 80er Jahre: Weg von größtmöglichen Vorhaben, hin zu angepassteren Vorhaben. In der Stadt: Stadtentwicklung in kleinen Schritten, Einpassung in vorhandene Strukturen, Abschied von vermeintl. Visionen, zu Fuß Gehende in Glasröhren oberhalb der Erde oder in Tunneln unter die Erde zu verfrachten.

    Soziale Lösungen stehen vor technischen.

  23. 111.

    Etwas möchte ich auch noch zu Ihren Punkten "Autobahnen...nehr Autos...) entgegnen. Sie tun ja so, als wären das alles Selbstläufer ohne Alternativen. Gerade bei Autobahnen ist es so, dass diese durch die Befreiung der Innenstädte von Stop and Go am Ende sogar eine bessere Öko-Bilanz haben und durch die Zeitersparnis ökonomisch einen klaren Vorteil darstellen. Diese Straßen werden für lange Wege genutzt, die eben auch nicht immer durch die Bahn ersetzt werden können, zumal auch der Schienenverkehr einen erheblichen ökologischen Fußabdruck hinterlässt, gerade durch den Trassenbau. Zum Autokauf wird auch niemand gezwungen, das wollen die Menschen, auch die Jugendlichen, von sich aus. Inzwischen ist Autofahren auch so teuer, dass man sich schon sehr genau überlegt, ob man wirklich das Auto nehmen muss. Das ist am Ende auch der richtige Weg, wenn es dann auch geeignete Alternativen gibt und daran hapert es oft.

  24. 110.

    Es geht mir nicht darum, dass es bei FFF noch nie Gewalt gab (dafür jede Menge Unrat, ist aber ein anderes Thema). Die Kritik ist, dass sie sich in ihrem Anliegen eben nicht klar von gewaltbereiten Gruppen mit gleichem Ziel abgrenzen wollen, auch verbal nicht. Zudem ist diese Strömung leider inzwischen linksradikal bis linksextrem unterwandert. Auch da gibt es keine Abgrenzung. So kommt immer stärker die Forderung nach einem Systemwechsel auf - kurz gesagt zum Kommunismus und Planwirtschaft, um dem Menschen vorzuschreiben, wie er zu leben hat. Es geht also zumindest einem bedeutenden Teil nicht um Überzeugung der Menschen und der Politik zu einer ökologischeren Lebensweise sondern um Einschränkungen der Freiheiten. Genau deshalb hört man auch keine Lösungsideen sondern nur Forderungen nach Verboten und genau das ist sehr wohl radikal. Sämtliche Fortschritte der letzten Jahrzehnte werden zudem ausgeblendet, um den Mythos der untätigen Regierung aufrecht zu erhalten.

  25. 109.

    Es ist keine Technikgläubigkeit sondern einfach nur reale Sichtweise. Wenn die Kohleverstromng abgeschaltet werden können sie ihren PC vmtl. noch weiter nutzen, aber dann mit Atomstrom aus Frankreich und Tschechien.
    Lesen sie sich #49, #79 und #84 durch.

  26. 108.

    @16: AKW sind gefährlich genug, um mehrere Staaten zu zerstören wie Tschernobyl + Fukushima. @21: Wenn wir das Klima weiter verschlechtern, haben wir nicht nur ab und zu Stromausfälle, sondern ständig, weil Stürme die Strommasten umknicken wie Streichhölzer. @24: Lösungen gibt es: preiswerte Mieten in allen Stadtteilen und gut ausgebautes Bus+Bahnnetz. @39: Zu den Arten, die es nicht schaffen, sich an höhere Temperaturen anzupassen, gehört möglicherweise die Menschheit. Steigender Meeresspiegel schluckt viele Länder. Viele andere Länder dorren aus. Stürme knicken massenhaft Strommasten um. Kriege um natürliche Ressourcen, Hochwasser und Dürren raffen die Menschen dahin. @43: „Was nicht passt ist ihr radikaler Ansatz, ihr Glauben, sie allein wissen die Wahrheit und alle anderen sind dumm oder ignorant.“ Das stimmt nicht. So denken die nicht. Sie halten die Leute nicht für zu dumm, sondern zu bequem, sich zu ändern, und zu profitgierig. FFF stützt sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse.

  27. 107.

    Anscheinend kommentieren nur FFF Jünger diesen Blödsinn. Mir erscheint es auch das genauso wie in der Vergangenheit, einfach Phrasen runter gebetet werden. Es tut mir leid aber eine Minderheit geht auf die Straße und viele meiner Generation sind es langsam leid sich von FFF drangsalieren zu lassen. Ich sehe den Klimawandel auch , der mir schon als Schüler in den 80ziger im „ Club of Rome“ prophezeit wurde! Aber Deutschland oder Europa im alleingang, ohne China , Indien etc. Macht die Augen auf!

  28. 106.

    Ihre ständig wiederholte Panikmache ist langsam lächerlich. Deutschland ist in Sachen EE schon lange nicht mehr Nr.1 und Energie haben wir schon immer importiert.

  29. 105.

    Sie haben ja so recht! Ich stehe wie tausende andere Berliner täglich vor dem Problem, ob ich mit meinem Ferrari, dem Bentley oder dem Porsche zur Arbeit fahre.

  30. 104.

    Sie schwingen keine Reden, sondern erzählen immer das Gleiche: "Strom aus der Steckdose". Haben Sie noch weitere Argumente gegen Klimaschutz?

  31. 103.

    Bei FFF sah ich noch nie Gewalt. Zu radikal sind seine Forderungen auch nicht. Dagegen sind die Forderungen nach mehr Autobahnen, Straßen, mehr Autos, mehr PS und km/h bei Autos und mehr Autofabriken zu radikal. Der Einsatz von Gewalt zur Rettung des eigenen Lebens bzw. der Gesundheit, wenn dies bedroht ist und nicht andes gerettet werden kann, ist durch das Gesetz gedeckt und legitim. Wenn demokratische Beschlüsse das Leben oder die Lebensgrundlagen der Nachkommen bedrohen, ist der Spaß vorbei. Wenn die Mindestforderungen zur Klimarettung nicht erfüllt werden, ist es wie bei einer Prüfung. Bei Note 5 ist man durchgefallen. Dann macht kein Prüfer Kompromisse. Beim Klima gibts keine Wiederholungsprüfung. Dann sind unsere Lebensgrundlagen für immer zerstört und werden immer weiter zerstört. Klima- und Umweltschutz ist nicht nur wichtig, Er ist existentiell wichtig. Ohne ihn zerstören wir unsere Lebensghrundlagen. Da steht nicht die Frage, ob wir ihn leisten können. Wir müssen ihn leisten

  32. 102.

    Wenn knapp 2 % der Bevölkerung auf der Straße demonstrieren, heißt das nicht, daß alle anderen anderer Meinung sind. Viele sind derselben Meinung wie die Demonstranten, haben aber keine Zeit zu demonstrieren, weil sie arbeiten, in der Schule lernen usw. Daß auch individuelle Mobilität wichtig ist, bestreite ich nicht. In meiner Heimatstadt Bischofswerda bewege ich mich ausschließlich per individueller Mobilität Dazu brauche ich aber kein Auto. Denn ich habe 2 gesunde Beine. Manchmal nutze ich auch einen Hawazuzi (Handwagen zum ziehen) oder eine Sackkarre. Fahrräder sind auch empfehlenswert.

  33. 101.

    Das ist ungefähr so wie sich in den Wald zu stellen und zu sagen "siehste, hier braucht es keine Straße, weil hier ja gar keine Autos fahren".

  34. 100.

    Das Hauptproblem ist die immer schneller wachsende Weltbevölkerung und die damit verbundenen steigenden finanziellen und materiellen Ansprüche der Menschen. Die Erde/ Natur hat kaum noch eine Chance das auszugleichen und sich zu erholen. Um der Sache entgegenzuwirken müsste man eine weltweite Geburtenkontrolle einführen und dafür sorgen, dass die Weltbevölkerung limitiert wird. Auch müsste jeder seine teils übertriebenen und dekanten Ansprüche reduzieren ( also weg von einem Leben getrieben von Gier in all seinen Favetten ). Dazu müssten aber alle Menschen weltweit bereit sein. Leider wird dies nicht funktionieren beim aktuellen Evolutionsstand des Menschen. Ansonsten bleibt nur noch ein neuer erdähnlicher Planet oder das große Aussterben.

  35. 99.

    Ihr 50+ Framing zeugt von schmaler Diskussionsbereitschaft.
    Fast ganz Europa weiss, dass die dt. Energiewende nicht funktionieren kann, siehe EU. Die freuen sich jetzt schon lauthals auf ihre Exporte, wenn Deutschland abschaltet.

  36. 98.

    Was den Cicero angeht, teile ich Ihre Einschätzung keineswegs - ein rabiates Blatt, mit, pardon, schöngeistigen Formulierungen.

    Wer andere Industriepfade rabiaterweise als Deindustrialisierung bezeichnet, ist ein Berufspolemiker reinsten Wassers und will sich einer Debatte gerade entziehen. Mir scheint, die eindimensionale und naive Fortschrittsvokabel der 1960er bis zur Mitte der 1970er, dass es eben nur einen einzigen Weg und wirklich nur einen einzigen Weg gäbe, alle anderen Wege hingegen zurück führten, hat Nachahmende in nur anderem Gewand gefunden.

    Fortschritt 2.0 - schon der alte Schuh hat nicht gepasst. Deshalb ist auch die Bemühung der Fortschrittsvokabel seitens der neuen Regierung ausgesprochen ärgerlich. Einfach die Wege abwägen, das ist alles. ;-

  37. 97.

    Ihnen fehlt jegliches Argument. Autofrei=gut für Klima ist eine jedenfalls im Kontext der Berliner Innenstadt keines. Es bringt keinerlei"Klimavorteile".
    Geben Sie doch zu, dass Sie eine Privatfehde gegen die freie Wahl der Mobilität haben. Sie denken sie haben viele Unterstützer? Haben Sie nicht, schauen Sie sich den Absturz der Grünen bei der BTW, aber auch der Abgeordnetenhauswahl an: So groß der Vorsprung, so ernüchternd das Ergebnis. Und wissen Sie warum? Weil die Menschen ein Gespür dafür haben, was gut ist und was nicht. Die haben keinen Bock auf die Gängeleien der Monotheistischen Grünen.
    Frohes Neues noch!

  38. 96.

    "Vergleiche mit den 60' er oder 70' er Jahren sind nicht zeitgemäß."

    Vergleiche sind immer zeitgemäß, Gleichsetzungen, was etwas anderes ist, derweil nicht.
    Ansonsten schöpften wir unsere täglichen Handlungen aus dem Bauch heraus.

    Die in den 1960ern u. 70ern erwachsene Anspruchshaltung einer spezifischen Verkehrsgruppe besteht noch immer. Insofern existiert eine Vergangenheit lediglich von der Zeitform her, also im rein Formalen, nicht aber von der Wirkungsweise her. Diese Wirkungsweise existiert immer noch weiter und das ist das Grundproblem - bspw. ganz konkret bei rechts Abbiegenden im Auto gegenüber Geradeausfahrenden auf dem Rad.

    Eigentlich ist es eine völlig logische Angelegenheit, denjenigen Menschen, der sich im Zuge der Vorfahrt bewegt, diese Vorfahrt zu lassen. Mindestens ein Viertel gab bei Befragungen zu, das anders zu sehen und von der grundsätzlichen Vorfahrt des Autos in diesen Fällen auszugehen. Insofern ist es fast ein Wunder, dass nicht mehr passiert.

  39. 95.

    Es ist nur schade, dass das Fauatrecht in die Hände von militanten Zweiradnutzenden und E-Scooteristen sowie Zweiradlieferdiensten gelegt wird; wobei ich eine autoärmere Stadt ebenfalls präferiere, jedoch dafür nicht immer nur in die Vergangenheit sehe, um Änderungen zu sehen. Vergleiche mit den 60' er oder 70' er Jahren sind nicht zeitgemäß.

  40. 94.

    Wenn Sie an meiner Sachlichkeit zweifeln, dann empfehle ich Ihnen den fundierten Beitrag in Cicero von August 2021 zu lesen. Cicero ist ein Magazin für anspruchsvolle Leser, und dieses Thema ist auf 7 Seiten (Kleinschrift) aufgearbeitet worden, mit Kompetenz und Sachverstand.

    Ich bitte Unterstellungen zu unterlassen, da diese auf mich nicht zutreffen

  41. 93.

    Ich fragte nach, weil Ihre, in anderen Kommentaren belegbare, Missgunst gegen private Kfz- Nutzende, mehr als offensichtlich ist. Ich wollte halt nur mal nachfragen, daher brauchen Sie auch nicht zu responden, was an Ihrer Aussage nicht verständlich wäre. Aber danke für die Antwort.

  42. 92.

    Das Motto der autofreien (Innen)Stadt ist in der Tat missverständlich und der Begriff der autoreduzierten Stadt wäre m. E. treffender, aber ggf. weniger kampagnengängig.

    Gegen das Auto an sich ist überhaupt nichts einzuwenden, wohl aber dagegen, dem massenhaften Autofahren Tür und Tor zu öffnen. Wo ein begrenzter Platz vorhanden ist - und in der Stadt ist das nun mal so - muss unabdingbar ein Reglement getroffen werden, dass innerhalb der Stadt mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen möglichst all zu Zuge kommen, anstatt dass faktisch blankes Faustrecht herrscht.

    Letztgenanntes war die Praxis der 1960er bis Ende der 1970er Jahre, als bis kurz vor die Hauswand geparkt wurde und dazu faktisch auch noch eine Einladung ausgesprochen wurde.

    Gerade geh-eingeschränkte Menschen, die auf das Auto angewiesen sind, haben einen Vorteil davon, dass andere, die faktisch sinnloserweise das Auto benutzen, ihnen nicht den Weg versperren.

  43. 91.

    Geht es nicht eine Spur sachlicher, anstatt Phantasien zu bemühen, die das berühmte Licht-Aus-Szenario noch zehnfach übertreffen? Ich schrieb in meinem Beitrag von 19:30 Uhr von einer glücklicherweise zustandegekommenen Erweiterung des Horizonts seit den 1970ern auf der einen Seite und der Trägheit und Bockigkeit, an eingeschliffenen Verhältnissen festzuhalten, auf der anderen Seite.

    Die ganze Bandbreite an Alternativen ist längst offenbar geworden - allerdings, das mögen Sie aus einschlägigem Interesse heraus bedauern - ohne die sinnesferne und schon von daher unverantwortliche Atomkraft.

  44. 90.

    Und immer noch winkt der Zauberstab, der alle Energieprobleme auf dem Erdball lösen soll. Genau diese TechnikGLÄUBIGKEIT hat die wesentlichen Probleme beschert, die auf diesem Wege folglich nicht gelöst werden können.

    Mir scheint, die gegenwärtig einschlägig wieder aufgeworfene Frage der Nukleartechnik geht genau um dieses Thema:
    Allmacht oder aber Gestaltung, die weiß, das jegliche Macht immer auch begrenzt ist. Viele sehen im Zweitgenannten offenbar eine Niederlage. Deshalb auch einschlägige Formulierungen. (Mittelalter, Bauernhof, das berühmte Licht-Aus-Szenario.)

  45. 89.

    Nein, der Klimawandel ist ein Problem, eins unter vielen. Es wird für die Menschheit ungemütlicher werden, aber sie wird sich wie immer anpassen, weil sie das muss. Und das wird schon teuer genug. Den Klimawandel aufhalten oder gar umkehren zu wollen, ist schlicht der übliche Größenwahn des Menschen, die Natur beherrschen zu können. Wir können ihn vielleicht etwas bremsen, mehr aber auch nicht, zumal 98% der Erde faktisch gar nichts ändern wollen. Oder wollen Sie den aufstrebenden Entwicklungsländern den Wohlstand verwehren? Viel Erfolg dabei, es wird nicht funktionieren. Genau deshalb muss der Wechsel mit Verstand erfolgen, müssen auch erst die nötigen Technologien in realer und reeller Größenordnung zur Verfügung stehen. Weltuntergangsgeheule nützt überhaupt niemandem.

  46. 88.

    "Nur eine Frage an Sie: Was machen bitte behinderte Menschen, oder andere, die wegen körperlicher Gebrechen nachweislich auf ein Fahrzeug angewiesen sind, um zur Arbeit in die City zu kommen? "

    Was genau haben sie an "Natürlich ist die autoarme (autofrei wird es niemals geben, Post, FW, Polizei etc.)" nicht verstanden?

    Natürlich wird es Ausnahmen für Behinderte geben. Ich habe nur nicht alle aufgezählt, deshalb das et cetera.

  47. 87.

    Dann beantworten Sie auch gleich die Frage warum das so ist!
    Kann das auch für Sie tun, weil Kohlelobby und Parteienfilz das seit vierzig Jahren verhindert haben. Jetzt brennt die Hütte und der Kohlenmunk jammert immer noch rum.

  48. 86.

    Einfach mal auf SMARD.DE den aktuellen Strommix anschauen....

  49. 85.

    Nur eine Frage an Sie: Was machen bitte behinderte Menschen, oder andere, die wegen körperlicher Gebrechen nachweislich auf ein Fahrzeug angewiesen sind, um zur Arbeit in die City zu kommen?

  50. 84.

    "Es gibt genügend Länder mit wenig Industrie und bescheidenen Lebensvehältnisen, ich glaube kaum dass sich ein nenenswerter Anteil hiesiger Bevölkerung danach sehnt."
    Welche Alternative sehen sie denn? Man wird uns als Land nicht Fragen, ob wir gewillt sind in die industrielle und wirtschaftliche Bedeutungslosigkeit abzugleiten.
    Wir werden dann wieder wie im Mittelalter auf einem selbstversorgenden Bauernhof leben, mit pferd und Wagen aber diesmal ohne Kühe, wegen dem Methan. Aber wir haben ein beruhigendes Gefühl: wir sind Vorreiter.
    Lesen sie sich bitte auch #49 und #79 durch.

  51. 83.

    Ein Industrieland wie Deutschland mit den Staatauftrag für ausreichend Energie zur jeder Zeit zu sorgen, und das auch nach Aotomaustieg und Kohleaustieg, bei kaum Möglichkeiten zur Stromspeicherung, dies ist eine gigantische Aufgabe.
    Da hilft tatsächlich grünes Romantikdenken nicht weiter, da ist Sachverstand gefragt.

    Wer die Alternative in Deindustralisierung sieht, der lebt im einem falschen Land.
    Es gibt genügend Länder mit wenig Industrie und bescheidenen Lebensvehältnisen, ich glaube kaum dass sich ein nenenswerter Anteil hiesiger Bevölkerung danach sehnt.

  52. 82.

    "Nur der obligatorische Fingerzeig reicht hier, um solche egozentrischen Gedanken als absolut sinnlos zu entlarven, wenn die autofreie Innenstadt irgendwie als Argument herhalten soll, um Gradziele zu erreichen. Schlichtweg grünpopulistisches Geplapper. "

    Immer dann wenn keine Argumente vorhanden sind wird faktenfrei beleidigt. Würde ich mich auf ihr Nivau herablassen müßte ich von gelb-blauen Geplapper schreiben.

    Natürlich ist die autoarme (autofrei wird es niemals geben, Post, FW, Polizei etc.) nur ein Punkt um Klimaziele zu erreichen, mal von anderen Zielen abgesehen wie gerechte Verteilung von Steuergeldern und Verteilung von öffentlichen Raum.

  53. 81.

    "Können sichere (!) Atomkraftwerke als „Brückentechnologie“ in absehbarer Zeit entwickelt und realisiert werden? (Vgl. die enormen Investitionen in den USA und in Frankreich.)"

    Sie meinen Fehlinvestionen! https://www.heise.de/tp/news/Atomkraft-Hartnaeckige-Falschmeldungen-6314848.html

  54. 80.

    Wissen sie denn überhaupt wovon die Rede ist und kennen sie den Unterschied zwischen Kernspaltung und Kernfusion? Wie kommen sie auf die unsinnige Annahme, dass bei der Kernfusion die von der Kernspaltung bekannten Probleme im gleichen Umfang auftreten? Haben sie einen Beweis dafür oder ist das ihr grünes Gefasel?
    Mein Kommentar von 18:10 wird ja nicht veröffentlicht, sonst würden sie sich solche Beiträge sparen.


  55. 79.

    Dann sollten sie sich schlau machen, bevor sie hier halbseidige Aussagen treffen.

    Das größte internationale Vorhaben der Kernfusionstechnik läuft unter der Bezeichnung "iter" und genau daran beteiligt sich Deutschland nicht, obwohl ansonsten fast die gesamte Welt beteiligt ist. Das sind immer noch die Auswirkungen der Merkel'schen Panikpolitik.
    https://www.iter.org/proj/Countries
    Die von ihnen benannten Reaktoren sind Forschungsreaktoren, die als Selbstläufer unbedeutend sind, da keine wissenschaftlichen Kapazitäten gebündelt sind und die auch niemals eine nennenswerte Leistung erbringen werden.
    Da hierzu auch keinerlei öffentlicher Gelder mehr bereitgestellt werden, sind das Todgeburten. Die Politik der letzten Regierung hat uns den Weg verbaut und diese Politik setzen die Grünen jetzt engagiert fort.
    Wenn wir die Kohleverstromung abschalten, bekommen wir richtige Probleme, da wir keine AKW mehr haben. Wir kaufen dann den Atomstrom in Frankreich und Tschechien.
    18:10/20:10

  56. 78.

    Ja das tun Sie ja auch grundsätzlich bei fast jedem Beitrag. Es kommt beim Strom nicht drauf an , ob er aus der Steckdose kommt , sondern , wie er da rein kommt und das ist klimaneutral und ohne Atomkraft tatsächlich möglich, verstehen nur selten Leute 50 +

  57. 77.

    Damit reden Sie der Alternativlosigkeit das Wort, bspw. dergestalt, dass Energie nur so, so und keinesfalls anders hervorzubringen sei und dass genau diese Menge Energie benötigt werde. Damit wurde die Kreativität jahrzehntelang gelähmt und Menschen richteten sich in eingeschliffenen Verhältnissen ein, die sie als unabänderlich betrachteten.

    Da ist diese Gesellschaft seit Ende der Siebziger Jahre darüber hinausgelangt. Schon mehr als 40 Jahre mithin. Bis dato wurde angenommen, dass die Höhe des Wohlstands und die Höhe des Stromverbrauchs in direktem Zusammenhang stehe, inzwischen hat sich dieses Verhältnis nahezu entkoppelt, fast schon umgekehrt.

    Mit der Weite des erreichten Horizonts hat die praktische politische Gestaltung und haben die wirtschaftlichen Aktivitäten nicht immer Schritt gehalten. Es gab ein Zögern, ja, eine Bockigkeit, auch die ist jetzt endlich vorbei.

    1986 ff ist die SPD aus der Atomkraft ausgestiegen, 2011 ff auch die CDU.



  58. 76.

    Dann lösen Sie doch bitte noch rasch das Endlagerproblem. Selbstverständlich auf Kosten der Energieerzeuger. Wenn die dann noch die Versicherung für die eventuellen Schäden miteinrechnen war es das mit dem ach so billigen Atomstrom.

  59. 75.

    Es ist vielen seit Jahrzehnten klar das der Klimawandel das größte Problem zur Zeit ist. Aber bei weitem nicht allen. Leider ist die Politik zu zögerlich ist. Die Wirtschaft muss stärker in die Pflicht genommen werden- wenn wir warten bis die Wirtschaft freiwillig handelt ist es zu spät. Da sind die Bedenkenträger und Quartalszahlenfetischisten leider immer noch an den Hebeln. Auf die Autoindustrie wird Rücksicht genommen-die Solar- und Windkraftbranche wurde platt gemacht. Unglaublich aber wahr- c Deutschland hatte mal eine gute Solarbranche die weltweit führend war.

  60. 74.

    Nur der obligatorische Fingerzeig reicht hier, um solche egozentrischen Gedanken als absolut sinnlos zu entlarven, wenn die autofreie Innenstadt irgendwie als Argument herhalten soll, um Gradziele zu erreichen. Schlichtweg grünpopulistisches Geplapper.
    Aber vielleicht kommt ja doch noch mehr vom Juniorpartner, haben ja vier Jahre Zeit, um in der Realität anzukommen.

  61. 73.

    Zwischen Ironie und Dummheit besteht ein gewisser Unterschied....
    @Raffael, man kann nur hoffen das Fusionskraftwerke nicht in Küstennähe gebaut werden.
    Wissen Sie überhaupt wie so ein Ding funktioniert? Da gibt es mehr Fragen als Antworten.

  62. 72.

    Leider sind Wünsche nur Träume. Ich wünsche mir den Winter 1978/79 zurück , den FreitagsIdealisten würden alle Träume um die Ohren fliegen. Kein Strom, keine Bahn, zugewehte Straßen , leere Regale,zugefrorene Ostsee und... oh Schreck, Bundeswehr mit Räumpanzer in den Städten.
    Ich hatte die "Ehre" als Feuerwehrbeamter die Zeit mit zu erleben, eine Herausforderung damals, für Mensch und Technik.
    Den geneigten Foristen empfehle ich die MDR Mediathek von gestern über diesen Winter.

  63. 71.

    Wetten das das nicht jeder versteht? Es ist auch sowas von Narzissmus weit entfernt...und eigene Anstrengungen entsprechen nicht dem Selbstdarstellungstrieb, so scheint es manchmal. Da fällt einem noch das Thema Achtung von Lebensmitteln ein, aber das führt jetzt zu weit. Obwohl das mehr Klimawirkung entfalten kann als jede Demo.

  64. 70.

    Weder Mär, noch alt und für Märchen sind sie hier zuständig, der andauernd mit Luftnummern hantiert statt Fakten zu nennen.

    Es gibt Haushalte, die besitzen 3 PKW, letztendlich eine Frage des Geldbeutels trotz der hohen Subventionierung.

    https://www.heise.de/tp/news/Berlin-Auto-fahren-fast-nur-die-Reichen-4911636.html

  65. 69.

    Es ist wohl höchste Zeit über die Energieversorgung im zukünftigen Deutschland seriös, sachgerecht, wissenschaftlich fundiert und öffentlich zu diskutieren und politisch zu entscheiden. Dabei sollte die Minimierung der CO2-Emissionen an erster Stelle stehen.

    Es ist eine Vielzahl von Fragen zu beantworten: Werden die Erneuerbaren Energien langfristig tatsächlich ausreichen, um den extrem wachsenden Energiebedarf in Deutschland jederzeit gewährleisten zu können. Oder muss zeitweise Atomstrom aus Frankreich oder Kohlestrom aus Polen importiert werden? Können sichere (!) Atomkraftwerke als „Brückentechnologie“ in absehbarer Zeit entwickelt und realisiert werden? (Vgl. die enormen Investitionen in den USA und in Frankreich.)

  66. 68.

    Das ist der beste Kommentar, den ich zu diesem Thema gelesen habe. Danke dafür.

  67. 67.

    Ihr alte Mär! Laut Verkehrsbefragung im Auftrag des Senates können allerdings immer noch eine knappe Mehrheit der Haushalte auf mindestens einen PKW zurückgreifen. Zudem weigern Sie sich beharrlich zu hinterfragen, warum Free-Floating-Car-Sharing gerade in der Ringbahnblase so beliebt ist.

  68. 66.

    Sie sprechen mit aus dem Herzen! Nur scheinen es die meisten anderen Menschen wirklich nicht so zu sehen.

  69. 65.

    "Mich erfreut die aufkeimende Renaissance der Atomkraft, man sollte sich damit auseinander setzen und in der Tat sich mit Minireaktoren beschäftigen. Dazu muss man natürlich die richtige Koalition haben".

    So wie die bezahlten Funktionsträger der Lobbyisten der Stromwirtschaft? Die machen den ganz großen Reibach und heutige und in noch größeren Ausmaß die zukünftigen Steuerzahler dürfen sich um den Atommüll kümmern. FDP Prinzip.

    "Mit den realistisch zukunftsunfähigen und dogmatischen Grünen wird es leider nur zu populistischen Maßnahmen kommen." Mit der cDU und FDP als bezahlte Befehlsempfänger würde es gar keine Maßnahmen geben.

    "Wenn es überhaupt zu messbaren klimaschonenden Werten kommen sollten, werden diese so marginal sein, dass sie in keinem Verhältnis zu den Drangsalierungen und Einschränkungen für Berliner kommt."

    Die überwiegende Mehrheit der Berliner besitzt kein Auto! Da nutzt auch nicht der obligatorische Fingerzeig auf andere Länder.

  70. 64.

    Mehrheiten sind für gewöhnlich Ergebnis von Diskussion, Argumentation und gesellschaftlichen Auseinandersetzungen. Mehrheiten sind also nichts statisches.

  71. 63.

    Ihre Aussage, dass sich Deutschland nicht an der Forschung zu Fusionskraft beteiligt ist schlichtweg falsch! Wir haben sogar zwei grundlegende Systeme dazu im Forschungsbereich. Es gibt zum Beispiel in München einen so genannten Tokamak-Reaktor (in dem ich selber schon gestanden habe) und in Greifswald einen Wendelstein Reaktor.
    Es wird auch bei dem Fusionskraftwerk mitgewirkt.
    Bitte erst schlau machen und keine populistischen Aussagen treffen.

  72. 62.

    "Die Messlatte der schaffenden Generation liegt recht hoch... und ist ein schöner Ansporn, wir sind gespannt..."

    Was für ein Quatsch! Es gibt keine " schaffende Generation", jede Generation hat geschaffen. Unsere Generation hat aber verpennt für die Zukunft zu schaffen!

    Was haben sie denn schon "geschafft"?

  73. 61.

    Ihr Hineinstecken in eine spezifische Schublade steht jedenfalls nicht unbedingt für eine offene Diskussion.

    Zumal "Öko" auch für Ökonomen und Ökonomisten stehen könnte. ;-

  74. 59.

    Kernfusion, eine schöne Idee. Die Entwicklungszeiträume sind jedoch gigantisch. Wer sich damit beschäftigt weiß, dass das in Südfrankreich gebaute Fusionskraftwerk (Bauzeit circa 30 Jahre) lediglich ein Versuchskraftwerk ist. Ziel ist hierbei die gleiche Energiemenge herzustellen, wie sie zum Starten des Kraftwerks benötigt wird. Im Idealfall bleibt ein geringes plus sogar über. Kurz gesagt Fusionsenergie wird erst frühestens in 100-200 Jahren wirtschaftlich relevant werden. Bis dahin benötigen wir andere Lösungen.

  75. 58.

    Warum dieses von obenherab? Sie, Wossi, werden wahrscheinlich die klimatische Apokalypse nicht mehr erleben, zu Ihrem Glück.
    Die jungen Leute müssen soviel Druck wie es nur geht.

  76. 57.

    Meine Aussage schließt niemanden aus, der in der Lage ist evidenzbasiert zu diskutieren. Man kann gerne darüber diskutieren ob wir etwas gegen den Klimawandel tun sollten oder nicht. Und wenn ja was. Man kann nicht darüber diskutieren ob der Klimawandel stattfindet, oder ob er vom Menschen gemacht ist. Man kann gerne darüber diskutieren wie aussagekräftig unsere Klimamodelle sind, aber vorher sollte man wahrscheinlich mindestens eine Promotion in dem Gebiet gemacht haben.

  77. 56.

    Dann lernen Sie mal gut für einen klimaverbessernden Beruf, um echt was zu bewegen... und leisten dafür einiges...
    Oder gehören Sie zu denen die glauben, dass Hochwasser im Ahrtal hätte man durch Demos oder Tempolimit verhindern können? Und die Großeltern wären ganz stolz auf ihre Enkel, wenn sie durch Anpassung Lebenswertes schaffen und sogar davon leben können ;-) - Die Messlatte der schaffenden Generation liegt recht hoch... und ist ein schöner Ansporn, wir sind gespannt...

  78. 55.

    Danke. Aber nebenbei, für mich war das Zhema Kernkraft NOCH NIE vom Tisch und ich habe bis heute kein Verständnis für die panikartigen.Entscheidungen.
    Man muss die Kernkraft sicherer machen und nicht verbieten. Haben wir doch bei den bösen Autos auch geschafft.
    Mit der Fusionstechnologie ergeben sich vällig neue Möglichkeiten. Viele Länder beteiligen sich an dem gemeinsamen Projekt, Deutschland nicht.
    Und noch etwas: haben sie schon jemals einen sf-Klassiker gelesen, wo Windmühlen erwähnt wurden? Ich nicht.

  79. 54.

    Debatten haben stattgefunden und das Volk eine Woche nach der Demo gewählt. Das Wahlergebnis gefällt der jungen Dame aber nicht.

  80. 53.

    Hm, sind die Unterschiede zw. unseren Meinungsäußerungen soo groß? Es wäre doch sehr naiv zu glauben, Umweltschutzfragen nur auf D zu begrenzen. Das regt mich auch an dauernden Protesten in dieser Stadt auf. Ja, D könnte in Sachen Wissen und Umsetzung eine größere Rolle spielen. Aber, nehmen Sie mal das Thema Wetter & Klima. Da hat einer der bekannten Meteorologen erst kürzlich ein Buch mit ziemlich knallharten Fakten herausgebracht. Die Baustellen sind inzwischen riesig geworden, weil die Wissenschaft vor ca. 40 Jahren nicht ernst genommen wurde. Jetzt gibt es sogar in D eine Rechtsprechung. Nur wird uns diese nichts nützen, wenn auch in D damit geworben wird, wie toll ein neues "Piece" ist, ein E-Auto usw. Noch mehr Verbrauch? Von Ressourcen? Bei der Atomkraft ist der Umgang mit "dem Rest" nicht ansatzweise geklärt. Folglich besteht kein Kreislauf. Also, Verzicht u.andere "Quellen" finden. Geht nur mit Köpfchen...

  81. 52.

    Nur gut, dass wir mitfühlende Mitmenschen wie Sie hier haben, um den Ignoranten hier den Knall zu erklären.
    Genauso SO geht Debatte und Demokratie anno 2022.

  82. 51.

    "Seit wann lassen sich Ökos auf eine gleichberechtigte Diskussion mit Andersdenkenden ein? Das wär mal was Neues."

    Sie meinen also ernsthaft mal soll mit Klimawandelleugnern und Flatearthern ala "...denn sämtliche Probleme existierten schon lange, bevor irgendjemand vom Klimawandel gesprochen hat. An höhere Temperaturen hat sich das Leben auf dieser Erde schon immer angepasst." diskutieren?

    Auf welcher Grundlage denn? Telegram statt wissenschaftlichen Fakten?

  83. 50.

    Mich erfreut die aufkeimende Renaissance der Atomkraft, man sollte sich damit auseinander setzen und in der Tat sich mit Minireaktoren beschäftigen. Dazu muss man natürlich die richtige Koalition haben. Mit den realistisch zukunftsunfähigen und dogmatischen Grünen wird es leider nur zu populistischen Maßnahmen kommen.
    "autofreie Innenstadt zu schaffen" ist da nur ein Fingerzeig für sinnlose Klimapolitik. Wenn es überhaupt zu messbaren klimaschonenden Werten kommen sollten, werden diese so marginal sein, dass sie in keinem Verhältnis zu den Drangsalierungen und Einschränkungen für Berliner kommt.
    Nicht vergessen: Berlin ist nicht euer Dorf: Defend Dorfplatz!!!
    Solange Nationen wie China, Indien, Russland und die USA nicht eingegangen werden, können wir hier sonst was veranstalten, es würde nichts und Nullkommanull etwas verändern.

  84. 49.

    Das Grundanliegen ist richtig, wird aber mit dem Tenor "Deutschland hat.., muss.., darf nicht.." doktrinär und unlogisch vermittelt. Daneben ist die Annahme, dass D in jedem Fall den Anfang machen muss existensbedrohend. Lösungen sind nur WELTWEIT und ZEITGLEICH möglich.

    Wir sind orientierungslos in der Weltgeschichte unterwegs. Im Ergebnis praktizieren wir wirtschaftlichen Suizid. Wir proklamieren eine "Energiewende" ohne Zukunftorientierung und Ressorcenabwägung. Statt die Atomenergie sicherer zu machen wie Frankreich, verteufeln wir sie und wollen mit ein paar lächerlichen Windmühlen den Bedarf der nächsten Jahrzehnte absichern. IT können wir weder freihändig buchstabieren noch umsetzen.
    E-Autos und Windmühlen werden in spätestens 15 Jahren Geschichte sein und die Generationen nach uns werden über unsere Dummheit den Kopf schütteln.
    Die Zukunft gehört Miniaturreaktoren mit Technologien der Kernfusion sowie dem Wasserstoff - beides in D verpönt, weshalb wir untergehen werden.

  85. 48.

    Wir retten die Erde aber nicht mit Symbolpolitik! Plastik mag an vielen Stellen ein Ärgernis sein, es ist aber auf der anderen Seite das wichtigste Verpackungsmittel, um Lebensmittel haltbar und hygienisch einwandfrei zu halten und vor allem in der Medizin schlicht nicht mehr wegzudenken. Viel wichtiger ist es, mit den Ressourcen sparsam und verantwortungsvoll umzugehen und gerade da gibt es noch sehr viel Verbesserungspotential, vor allem global gesehen, aber auch Deutschland hat hier noch einiges zu tun. Nicht alle Alternativen sind automatisch auch umwelt- oder klimafreundlich. Mehrwegverpackungen, die durch halb Europa gekarrt werden, haben eine schlechtere Bilanz als regionale Produkte in Plastik. Das Problem ist, dass immer nur losgelöste Dinge betrachtet und kritisiert werden, das große Ganze aber nicht betrachtet wird. Umwelt- und klimafreundlich ist vor allem eine Kombination aus regional und saisonal.

  86. 47.

    Also geben Sie hiermit offiziell zu, unrealistische Träume zu fordern. Ich wünsche mir auch Weltfrieden und eine atomwaffenfreie Erde. Ich habe allerdings für keines von beiden eine funktionierende Lösung zu bieten. Wunsch und Realität zur Übereinstimmung zu bringen, ist ein sehr gutes Ziel. Man darf dabei nur nicht die Realität aus den Augen verlieren, sonst bleibt es ein ewiger unerfüllter Wunschtraum.

  87. 46.

    Mich stört die nicht nach zu vollziehende in Bildern gefasste Sprache: Wer ist der weiße privilegierte Bürger oder Bürgerin? Kann man bitte da exakter werden? Frau Pirot sollte nicht anherrschen, sondern Menschen gewinnen. Oder nicht? Viel entscheidender wäre doch, das BGH-Urteil durchzusetzen, das uns sowohl als Bürger als auchdie einzelnen Politiker anspricht. Bei den gelben Seiten d. Koalitionsvertrags erkenne ich zu wenig Verantwortung. Deshalb sind die einfachsten Schritte, die die Wissenschaft seit ca. 40 Jahren entwicklelt u. ständig ergänzt, nunmehr halt sofort umzusetzen. Wir hatten zu viele Jahre des Stillstands. Schön wäre es, wenn die die Schar um Fr. Pirot da auch mal China&Co anspricht. D hat zwar schon etwas gemacht, aber leider ist das Land von dem auf den Klimakonferenzen mühsam errungenen Ziel 1,5 Grad auch noch weit entfernt. Z.B. das Abschaffen der Plastiktüten, erst 2024. Warum nicht sofort? Dort sollte begonnen werden, es gibt noch mehr solcher kl. Schritte.

  88. 45.

    Demokratie ist die Herrschaft des Volkes und die Entscheidungen werden in Debatten und in Abstimmungen getroffen. Ihre Aussage grenzt von vorn herein alle aus, die nicht Ihrer Ansicht sind.
    Für mich ist zur Zeit die Überwindung der Pandemie extrem wichtig und mein Schwerpunkt.
    Im Übrigen, wie wäre es wenn Sie z.B. im Konsum nur auf langlebige Güter setzen oder regionale Lebensmittel, so wie ich es tue und das sage ich Ihnen als Oldie!

  89. 44.

    Für Vorschläge sind wir Laien nicht verantwortlich. Dass aber unser Planet unsere wichtigste Lebensgrundlage darstellt, können auch Sie nicht leugnen. Oder?

  90. 43.

    man kann den FFF kids zu gute halten, dass sie den Finger in die Wunde legen. Was nicht passt ist ihr radikaler Ansatz, ihr Glauben, sie allein wissen die Wahrheit und alle anderen sind dumm oder ignorant.
    Ja ich glaube der Wissenschaft, dass der Klinawandel menschengemacht ist und es sollte klar sein, in welche Richtung wir uns entwickeln müssen. Nur, der Umwelt ist es Sch*ß egal, wo das CO2 emittiert wird. D zu deindustriealisieren und dreckige Energie u. Produkte importieren ist keine Lösung

  91. 42.

    Ja, Verallgemeinerungen und Unterstellungen sind doch echt was Feines, damit kann man so schön die eigene Verantwortung auf Andere schieben und bekommt ein befreites Gewissen. Die meisten, die hier kommentieren, dürften schon etwas älteren Semesters sein. Die wenigsten davon benötigen jedes (zweite) Jahr ein neues Smartphone, die werden genutzt bis zum wirtschaftlichen Totalschaden. Die wenigsten unter uns kaufen alle zwei Jahre ein neues Auto. Die Nutzung erfolgt meist analog zu den Smartphones. Die meisten unter uns tragen ihre Klamotten, bis Löcher drin sind und tauschen sie nicht, weil die Industrie uns im nächsten Jahr erklärt, jetzt wäre was anderes in. Die wenigsten von uns nutzen ihr Auto, wenn es nicht sein muss. So schön ist das Leben im Stau dann auch nicht und die Lebenszeit gibt mir auch keiner wieder. Es gibt tausend kleine Dinge, die man für Klima und Umwelt besser machen kann. Da muss man nicht auf andere verweisen. Wenn alle mitmachen, ist auch allen gedient.

  92. 41.

    Leider haben viele, die sich "Andersdenkend" nennen Ansichten, die mit der Realität nicht vereinbar sind. Über politische Maßnahmen können nur solche sinnvoll miteinander diskutieren, die sich in einer gemeinsamen Realität aufhalten, nicht zwei Gruppen die sich nichtmal auf eine gemeinsame Faktenbasis einigen können.

  93. 40.

    "In den meisten bisherigen Kommentaren lese ich eine Haltung heraus, die in erster Linie eine Ignoranz vor zukünftig erwartbaren schweren Schäden unserer Umwelt und damit unseres Lebens aufzeigt. Diese Ignoranz hat vermutlich seinen Ursprung in einer starken Unlust, sich selbst oder seine Verhältnisse verändern zu müssen, oder Einschränkungen hinnehmen zu müssen." -bitte exakter bennen!
    "Dass auch die Politik - und zwar weltweit - so zögerlich reagiert und handelt, hat aus meiner Sicht vor allem mit wirtschaftlichem Profitdenken und Dominanzverhalten gegenüber anderen Staaten zu tun." -Stimmt
    "Vor der Gier nach "Mehr" sind "wir" alle (Gesellschaft inklusive politische Entscheidungsträger) nicht gefeit - aber jeder Einzelne kann anfangen zu begreifen, dass eine intakte Natur unsere Lebensgrundlage bildet." -> zu ungenau
    "Meinen größten Respekt vor den Kämpfer:innen, die sich gegen diesen schlimmsten Missstand der heutigen Zeit so ausdauernd entgegensetzen!" ->ich vermisse Vorschläge

  94. 39.

    Ja klar. Heute wird einfach alles auf Corona und den Klimawandel geschoben. Das ist einfach nur ignorant, denn sämtliche Probleme existierten schon lange, bevor irgendjemand vom Klimawandel gesprochen hat. An höhere Temperaturen hat sich das Leben auf dieser Erde schon immer angepasst. Manche Arten schaffen es nicht, dafür entstehen neue. Die Welt hat noch nie stillgestanden, die Evolution gab es zu jeder Zeit, seit es Leben auf diesem Planeten gibt. Es gab aber abseits von globalen Katastrophen niemals ein so enormes Artensterben, einen derartigen Flaschenhals in der Evolution wie die, die der Mensch durch die Umgestaltung, ständige Platznahme und intensive Bewirtschaftung seines Lebensraums verursacht. Dagegen ist der Klimawandel nur Kindergarten. Wir haben die Erde zu einer riesigen industriellen Anlage umgestaltet, in der nur noch ausgesuchte, vom Menschen bevorzugte Tierarten überleben können. Wenn Afrikas Böden ausgelaugt sind, fliehen die Menschen vor Hunger, nicht Hitze.

  95. 38.

    Das Problem dieser Bewegungen ist aber, dass sie mit einer ausschließlichen Dagegen-Haltung agieren, demokratische Kompromisse nicht akzeptieren, Realitäten nicht zur Kenntnis nehmen, wenn sie vom eigenen Wunschbild abweichen, Andere mit Halbwissen und Halbfakten belehren und bekehren wollen und noch nicht mal ansatzweise Ersatzlösungen als Idee präsentieren können, die auch realistisch umgesetzt werden können. Wir brauchen eine Energiewende, das ist allen seit Jahrzehnten klar. Nur muss dies auf der einen Seite auch bezahlbar sein, die technischen Voraussetzungen müssen gegeben sein bzw. entwickelt werden und es braucht realistische Zeitpläne für die Umsetzung. Der Welt ist nicht geholfen, wenn wir Deutschland deindustrialisieren und dafür anderswo die gleichen Produkte umwelt- und klimaschädlicher produziert werden. Erneuerbare Energien funktionieren zudem nur mit gigantischen Speichermöglichkeiten. Die gibt es nicht. Hinzu kommt, dass Klima- u. Umweltschutz sich oft widersprechen.

  96. 37.

    Strom unser geringstes Problem? Dass ich nicht lache, erst nachdenken, denn ohne Strom geht gar nichts mehr. Und Windräder und Solarparks decken den steigenden Bedarf auch in Zukunft nicht.

  97. 36.

    Ohne Lebensgrundlagen gibt es Ihre Aufzählung auch nicht.
    Nur wird es zu spät sein wenn die Ignoranten das merken.....

  98. 35.

    Ihre Ansichten grenzen sich lokal auf Deutschland ein. Nur zum Hinweis: Deutschland kann im Alleingang das Weltklima nicht retten!
    Solange es Regionen gibt, in denen Menschen hungern, kein Dach überm Kopf haben oder auch keine medizinische Versorgung, haben diese Menschen andere Sorgen als grünen Strom und einen guten Nahverkehr. Dort werden dann die alten Autoreifen verbrannt und der Wohlstandsmüll abgeladen. Daran wird ein Auto Fahrverbot in der Innenstadt von Berlin auch nichts ändern!
    Und jetzt mal die Frage: Wo sollte man anfangen, wenn man wirklich was für das Weltklima tun will? Wo kann man die größte Wirkung erzielen?
    Jetzt werden wieder einige sagen man muss erst mal bei sich anfangen. Richtig! Die Wirkung die erzielt werden kann ist aber vernachlässigbar gering. Insofern bin ich der Meinung man kann, ist aber nicht zwingend sinnvoll.

  99. 34.

    Mal zur Einordnung: Selbst die radikalsten vorgeschlagenen Klimaschutz-Maßnahmen sind weniger radikal als die implizite "Forderung", sämtliche norddeutschen Küstenstädte untergehen und weite Gebiete in Deutschland versteppen zu lassen.

  100. 33.

    Solange das Motto immer größere SUVs, Häuser, Smartphones immer weiter, immer schneller gilt, umso schneller geht es mit der Menschheit abwärts, aber ausbaden dürfen es dann erstmal die nächsten Generationen, weil unsere, überwiegend egoistische, Generation da schon längst tot ist. Ich finde es schade, dass es z.B. keine kleinen Autos mit den Batterien der dicken SUV gibt, das hätte doch dann enorme Reichweite. Aber das ist ja vom Kunden und auch Herstellern anscheinend nicht gewollt, weil viele darin einen Rückschritt, statt Vernunft sehen.

  101. 32.

    Die Kosten die der Klimawandel schon jetzt verursacht gehen in die zig Milliarden.
    Schade das man hier nicht in deren Gesichter schauen kann wenn die Ignoranten das auch raffen.

  102. 31.

    Seit wann lassen sich Ökos auf eine gleichberechtigte Diskussion mit Andersdenkenden ein? Das wär mal was Neues.

  103. 30.

    Strom ist genau dann kein Problem, wenn er fließt. Wenn er wegbleibt, ist er das mit Abstand größte Problem. Denn ohne Strom keine Bank, kein Geld, kein Supermarkt, kein Essen, kein fließend Wasser, kein Telefon, kein Notruf, keine Polizei, keine Feuerwehr, kein Krankenhaus, und last not least keine Arbeit. Aber auch kein Arbeitslosengeld. Dafür ein bisschen mehr Hunger, Durst, Krankheiten, Brände, Obdachlosigkeit und Kriminalität. Dies auch noch als nachgeschobene Anmerkung zu @Helmut Krüger, der so nonchalant meint man dürfe einfach mal die technischen Voraussetzungen für sämtliche Infrastruktur ungestraft weglassen und das tatsächlich als Ziel proklamiert. Man fasst es manchmal echt nicht.

  104. 29.

    Die Atomkraft wurde damals auch gegen den Willen der Bürger und aller ihrer Nachteile, die sich ja heute erst so richtig bewahrheiten, durgesetzt. Genauso geschieht es jetzt mit der Abschaffung der Einzelmobilitaet, dem Elektroauto ohne Ladeinfrastruktur und dem Verlassen alleinig auf Sonnen unf Windenergie. Wobei der Austieg aus der Atomenergie richtig war, da von Anfang an die Endlagerun nicht Abschließend geklärt war. Ein Industrieland ohne Energie hat keine Zukunft.
    Roboter zu Pflugscharen ist dann die Devise und was dabei rauskommt.....

  105. 28.

    Ich würde gern viele dieser FFF Jugend gern mal nachts mit nehmen auf meine Lokomotive und ihnen gern mal zeigen was es bedeutet durch Deutschland waren zu transportieren. Und wenn man in einem Bahnhof in Leipzig zum Beispiel nicht mehr weiß wo man hintreten kann weil die Party Jugend vom benachbarten Areal das komplette Glas und den Müll auf die Gleise wirft! Und ich soll über meinen ökologisch Fußabdruck nachdenken ? Ich glaube nicht diese Areale gibt es überall in Deutschland! Tatsächlich

  106. 27.

    "Wenn das die (wahlberechtigte) Mehrheit ist... gute Nacht!"
    Das wissen wir nicht und werden es auch nie erfahren da es in Dtschl. keine Volksabstimmungen wie in der Schweiz gibt.
    Aber es wäre schön zu wissen wie die Mehrheit darüber denkt!

  107. 26.

    Das mit den Kindern und Enkeln reißen sie ein bisschen aus dem Kontext

    Den gedacht mit dem „sie sollen es besser haben!“ war schon das die Kinder nicht nur einmal die Woche Fleisch zum Essen haben oder auch eine schöne Wohnung usw ! Das stammt aus einer Zeit wo unsere Großeltern diese beiden Deutschen Staaten wieder aufgebaut haben!

    Nur mal neben bei bemerkt!

  108. 25.

    Arbeiten sie im Schichtdienst? Müssen länger als 1h fahren? Wahrscheinlich nicht...

  109. 24.

    Aber solange dafür keine Lösungen vorgestellt werden, wird sich auch nichts ändern. Oder haben Sie Lösungen parat??

  110. 23.

    Das betont werden muss, was sein soll, und nicht was nicht sein soll ist richtig.

    Die ausreichende Energieversorgung stand jahrzentelang im Focus jeder Regierung, so kam es das ganze Dörfer dem Kohleabbau geopfert wurden, dies geschah im Einklang mit dem Grungesetz, da ausreichende Energieversorgung zu gewährleisten zu Prioritäten des Staatsauftrags gehört.
    An dieser Pflicht hat sich für die jeweileger Regierung nichts geändert. Ergo, die grünen Romantiker können die geschicke dieses Landes nicht bestimmen.

  111. 22.

    In den meisten bisherigen Kommentaren lese ich eine Haltung heraus, die in erster Linie eine Ignoranz vor zukünftig erwartbaren schweren Schäden unserer Umwelt und damit unseres Lebens aufzeigt. Diese Ignoranz hat vermutlich seinen Ursprung in einer starken Unlust, sich selbst oder seine Verhältnisse verändern zu müssen, oder Einschränkungen hinnehmen zu müssen.
    Dass auch die Politik - und zwar weltweit - so zögerlich reagiert und handelt, hat aus meiner Sicht vor allem mit wirtschaftlichem Profitdenken und Dominanzverhalten gegenüber anderen Staaten zu tun.
    Vor der Gier nach "Mehr" sind "wir" alle (Gesellschaft inklusive politische Entscheidungsträger) nicht gefeit - aber jeder Einzelne kann anfangen zu begreifen, dass eine intakte Natur unsere Lebensgrundlage bildet.
    Meinen größten Respekt vor den Kämpfer:innen, die sich gegen diesen schlimmsten Missstand der heutigen Zeit so ausdauernd entgegensetzen!

  112. 20.

    Ich lese keine wirklich innovativen Lösungsvorschläge. Nur Forderungen und die Zusammenarbeit mit SFF - schön und gut - aber was, außer der bekannten Doktrin, Berlin autofrei und energetische, sozialverträgliche Sanierungen, kommt da noch? Es fehlt mir auch die globale Ausrichtung - gemessen am Gesamtemittieren von CO² steht D immer besser da - wenn man bestimmte Industriezweige . die mittlerweile auch zum Umdenken bewegt wurden, ausnimmt. Was ist mit China, Russland, Indien und den USA? Warum bitte, liebe FFF´er, nehmt Ihr nicht nur jammernd D ins Gericht? Ich sehe meine Verantwortung und weiß, wie und was ich ändern muss - jedoch könnt Ihr nicht alle per sé Schuldig sprechen. Vor allem nicht die, die dringend beispielsweise auch beruflichen oder gesundheitlichen Gründen auf ein Fz angewiesen sind und sich kein anderes/neues Fz leisten können. Helft bei der Änderung der Infrastruktur mit und stellt nicht immer nur Forderungen und redet der Gesellschaft ein schlechtes Gewissen ein.

  113. 19.

    Seit Jahrzehnten wird verkündet: Güter auf die Bahn. Realität ist dass selbst die staatliche DB über Schenker den Großteil ihrer Fracht auf der Straße befördert. Die Stadt des Bundeskanzlers, Hamburg, will trotz grünem Verkehrssenator irgendwann eine neue U Bahnstrecke aber keinesfalls eine Tram. Es gäbe also genügend Stellschrauben erst einmal Angebote zu schaffen. Auch in Berlin gibt es Beschlüsse, die nicht umgesetzt werden, warum fährt also in Spandau noch keine Tram als Alternative zum IV.

  114. 17.

    Klar, der Instagram Kanal und das Hochladen von jedem kleinen Video oder Bild braucht ja auch kaum Strom. Alleine mit der Rechnerleistung und dem Runterkühlen der Rechner ,wenn nach einer Freitagsdemo alles gezeigt werden muß, wie toll man sich doch einsetzt für das Klima, verbraucht Unmengen von Strom. Aber der kommt ja aus der Dose bei Mama und Papa in der warmen Wohnung.

  115. 16.

    "Auch die Nutzung der Atomkraft und das "Nach uns die Sintflut" gehört dazu."
    Polemik.
    "Atomkraft" zur Energiegewinnung ist garantiert sicherer als die Atomkraft in Waffen, die uns zigmal allesamt vernichten kann, gar nicht mal unbedingt im Kriege, sondern denke ich, mal "aus Versehen".
    Und es wird gerüstet und gerüstet !
    Und wenn Sie schon die Sintflut ansprechen, ich bin zwar Atheist, aber meines Wissens war doch die Sintflut ein gewollter Reinigungsprozess, nach dem Alles neu anfing.
    Sie merken schon, auch die Wortwahl ist wichtig !!!!

  116. 15.

    Sie schwingen hier ständig, leider keine zielführenden, große Reden.
    Vollkommen ausblendend das Strom bald unser geringste Problem sein wird.

  117. 14.

    Solange es noch Bäckerinnen gibt, die um 3 in einer Gegend zur Arbeit fahren muss, in der sie sich mit ihrem Gehalt keine Wohnung leisten kann, wird sich daran auch nichts ändern. Wenn das nicht mehr geht, essen die Menschen, die sich die überteuerten Mieten leisten können entweder keine Brötchen mehr oder es gibt bessere Anbindungen, höhere Gehälter oder niedrigere Mieten. Alles eine Frage von Angebot und Nachfrage...

  118. 13.

    "Will die Mehrheit das, was sie will ?"

    Die rechnerische Mehrheit ist ein bloßer Notnagel. Wer sie inhaltlich zu greifen versucht, dem verrinnt sie unter den Händen. Entscheidend ist m. E. die offene, möglichst unvorfestgelegte Diskussion. Wenn dann zwei gleichwertige Argumente am Ende stehen, dann entscheidet die Mehrheit. Nicht umgekehrt, dass sie am Anfang von etwas stünde.

  119. 12.

    Derart radikale Haltungen führen niemals zum Erfolg und werden auch niemals die Mehrheit bekommen. Wer demokratische Kompromisse als "Ignorieren" der eigenen Forderungen auffasst und sich nicht mal halbherzig von Gewalt in den eigenen Reihen distanziert ("Wir solidarisieren uns mit ALLEN, die für das 1,5-Grad-Ziel eintreten", "Wir WOLLEN gewaltfrei bleiben..." Anm.: Kann dann aber auch anders kommen, man weiß ja nie), der hat weder Demokratie verstanden, noch sie akzeptiert. Klima- und Umweltschutz sind wichtig, aber es muss von der Bevölkerung im Ganzen auch geleistet werden können und das scheinen ein paar wohlstandsverwöhnte Jugendliche immer noch nicht begriffen zu haben. Man kann das derzeitige "ausbeuterische" System vielleicht stürzen, nur kommt danach ganz sicher nichts Besseres, sondern noch Schlimmeres. Wir brauchen reale Alternativen, keine Träumereien.

  120. 11.

    Habt Nachsicht mit der Jugend! Ich finde es gut wenn Jugendliche sich Gedanken machen und engagieren. Solche Bewegungen gab es immer. Ich erinnere nur an „ Atomkraft Nein danke“.
    Dass sie Demokratie aus Jugendlichen Augen sieht und ihr Lebenserfahrung fehlt um die Lebenssituation zu einem späteren Zeitpunkt einschätzen zu können ist ihrem Alter geschuldet. Das Ansinnen ist gerechtfertigt, Über den Weg muß geredet werden. Hierbei leben wir in einer Demokratie und man muss ganz klar sagen 1,? Millionen Demonstranten machen noch nicht einmal 2 % der Bevölkerung aus. Will heißen es ist eine Interessenmenge, die politisch zu vernachlässigen ist. Grundsätzlich muss was getan werden. Die Frage ist nur wie sinnvoll es ist wenn man in Deutschland das Ziel null Emission verfolgt, die Umweltschäden aber ins Ausland verlagert. Auch ist individuelle Mobilität in der Bevölkerung wichtig, daher ist eine autofreie Innenstadt Illusion und es müssen andere Wege gefunden werden. Elektromobilität?

  121. 10.

    sie arbeitet auch nicht als Bäckerin und muss nicht um 3:00 Uhr anfangen"
    Und jetzt wird wieder an Fallbeispielen konstruiert was die Tastatur so hergibt.
    Meinen Sie nicht, das für solche Fälle Lösungen zu finden wären, ohne das rund um die Uhr freie Fahrt für freie Bürger überall gilt?

  122. 9.

    "Will die Mehrheit das, was sie will ?"

    Nun, dazu hat das Bundesverfassungsgericht ein richtungweisendes Urteil gesprochen, dass die heute lebende Generation nicht die Lebensgrundlagen der nachfolgenden Generationen zerstören darf.

    Es ist wirklich bedenklich, das die früher weit verbreitete Einstellung "Meine Kinder und Enkel sollen es mal besser haben (und dafür schränke ich mich ein)!" immer mehr abgelöst wird durch "Mir doch egal was in 30 oder 90 Jahren ist, ICH lasse mich doch hier nicht einschränken!".
    Wenn das die (wahlberechtigte) Mehrheit ist... gute Nacht!

  123. 8.

    Nach einer letztens veröffentlichen Umfrage liegt das Thema Klima nur auf Platz 10-15 der wichtigen Themen für die Bevölkerung. Auch vermisse ich, wie immer, mal konkrete Angaben zu Maßnahmen, das bedeutet dann nämlich auch mal Verzicht. Auch dass Veränderung nur in Zusammenarbeit mit anderen Ländern geht, lernen die Grünen ja gerade, siehe Atomkraft. Aber solange die Wohnung warm ist, der Strom aus der Steckdose kommt und man sein bequemes Leben weiterleben kann, ist ja alles gut, da kann man natürlich fordern, fordern, immer nur fordern.

  124. 7.

    Sie schwingen hier ständig, leider keine zielführenden, große Reden.
    Vollkommen ausblendend das Strom bald unser geringste Problem sein wird.

  125. 6.

    Bei der Definition von "Ignorieren" möchte ich mich klar davon distanzieren. Das klingt für mich nach - gelinde gesagt - Newspeak: Wer sich nicht vollumfänglich durchsetzen kann, wird ignoriert. Dabei gehört Kompromissfähigkeit zu den Grundlagen der Politik und das sollten auch junge Menschen wissen und die Älteren ggü. den Jüngeren auch nicht preisgeben.

    Allerdings gibt es einen wesentlichen Unterschied zwischen wirklichen, echten Kompromissen und faulen Kompromissen. Faule Kompromisse sind jene, die einfach nur zur Beruhigung vermeintlich Aufgebrachter formuliert werden und keine der Seiten mittel- u. langfristig zueinander bringen.

    Wie ich das empfinde: Tausendmal mehr als zu sagen, was NICHT sein soll, wäre zu betonen, was sein soll. Das wäre das Herausbilden einer Überzeugung, die einen Abschied von einem erzielbaren Maximum nimmt und hinkommt zu einem Spezifischen, was der jeweiligen Lage und den jeweiligen Umständen angemessen ist. - Unberauscht.

  126. 5.

    In der Tat muss die Haltung, dass Strom aus der Steckdose kommt - wie es weiland in den 1950er, 60er und anfangs der 70er Jahren so gedacht wurde - überwunden werden. Seit Ende der 70er Jahre sind wir klüger geworden und es wird nachgefragt, welche Energiequellen mit welchen Vorteilen und Risiken existieren. Da war vorher jz. lang schlichtweg Naivität. Auch die Nutzung der Atomkraft und das "Nach uns die Sintflut" gehört dazu.

  127. 4.

    Leider scheinen Viele Ihr, wenn überhaupt vorhandenes Gewissen, erfolgreich ignorieren zu können. Es ist eine Frage des Herzens persönlichen Profit großzügig mit unseren nachfolgenden Generationen und allem Leben zu teilen.

  128. 3.

    Autofreie Innenstadt - die Dame muss ja auch nicht nach dem Spätdienst um 1:00 Uhr nach Hause fahren, sie arbeitet auch nicht als Bäckerin und muss nicht um 3:00 Uhr anfangen. Das Ganze mit einem Verdienst, der keine Wohnung in der Innenstadt ermöglicht. Da hilft nur ein Auto, Busse kann man vergessen und keine Frau will nachts allein U-Bahn fahren wenn es sich irgendwie vermeiden lässt. Aber die realen Lebensumstände von vielen Menschen sind ja nicht so interessant.

  129. 2.

    Es mag nicht richtig sein aus ihrer Sicht, aber demokratisch ist das, was die Mehrheit (nicht "große Teile") will.
    Will die Mehrheit das, was sie will ?

  130. 1.

    Solange der Strom zuverlässig aus der Steckdose kommt kann ich auch große Reden schwingen.

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