Neuer CDU-Generalsekretär Mario Czaja - Der Unparteiische

Sa 22.01.22 | 13:10 Uhr
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Mario Czaja (CDU), ehemaliger Berliner Senator für Gesundheit und Soziales, aufgenommen am 16.11.2021 bei einer Pressekonferenz mit Ex-Unionsfraktionschef Merz. (Quelle: dpa/Michael Kappeler)
Bild: dpa/Michael Kappeler

Mario Czaja ist nicht nur ein politisches Phänomen, er ist ein Paradox. Als neuer Generalsekretär verkauft er künftig eine Partei, die er bislang gern versteckt hat, um mit ihr Wahlen zu gewinnen. Es ist nicht die einzige Absurdität. Von Thorsten Gabriel

Das Plakat ist schwarz-weiß und man sieht sofort: Es entstammt einem längst vergangenen Jahrzehnt. Ein junger Mann mit kurzen Haaren ist darauf im Porträt abgebildet. Er trägt Sakko, Hemd und eine mutmaßlich bunt gemusterte Krawatte. Den Kopf leicht schief gelegt blickt er in die Kamera und verströmt dabei die Ausstrahlung eines Sparkassenangestellten, der frisch ausgebildet um das Vertrauen der Kundschaft bittet.

Gehalten wird das Plakat von einem breit grinsenden fast 30 Jahre älteren Mann. Es ist Mario Czaja. Er hat sich mit dem eigenen Jugendfoto für Instagram ablichten lassen. „Was man nicht alles findet, wenn man das Büro aufräumt", hat er dazu in seiner Insta-Story notiert und fragt die Follower: "Wie alt war ich da wohl?" Ein paar Stunden später löst er auf: Auf dem Bild ist er gerade zarte 20.

Archivbild: Der Vize-Kreisvorsitzende der Hellersdorfer CDU Mario Czaja, 26.11.1998 (Quelle: dpa/Pohl Hendrik)
Der Vize-Kreisvorsitzende der Hellersdorfer CDU, Mario Czaja, 1998 Bild: dpa/Pohl Hendrik

CDU-Mann ohne CDU-Logo

Was das historische Dokument so besonders macht: Es ist ein Wahlplakat. „Für das Siedlungsgebiet ins Abgeordnetenhaus: Mario Czaja“ ist über der Schwarzweiß-Fotografie zu lesen. Mehr nicht. Aus heutiger Perspektive könnte man sagen: Es ist das ganze Erfolgsgeheimnis des Mario C., verdichtet auf einem DIN-A1-Papier. Was dort steht, ist ebenso entscheidend, wie das, was man vergeblich sucht: Da ist einerseits Czajas Nähe zu potenziellen Wählerinnen und Wählern im Berliner Osten ("Siedlungsgebiet") und andererseits seine Distanz zur eigenen Partei – ein CDU-Logo findet sich nicht auf dem Plakat.

Ein Prinzip, das der heute 46-jährige gebürtige Mahlsdorfer bis zur Bundestagswahl im vergangenen Herbst durchgehalten hat, nicht nur in Wahlkampfzeiten: Czaja, der Kümmerer im Kiez. Czaja, der Pragmatiker, der Lösungen über Parteigrenzen hinweg sucht – und der sich jedes Mal diebisch freut, wenn er es wieder mal mit Linken wie Gregor Gysi auf ein Bild geschafft hat. Weil er weiß, dass er damit jedes Mal zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt: Menschen in seinem Wahlkreis für sich gewinnen und gleichzeitig ein paar Parteifreunden im Westen die Zornesröte ins Gesicht treiben. Das macht ihm Spaß.

Die CDU haderte mit ihrem Rekordkandidaten

Es bedeutet aber auch: Wer Czaja wählt, wählt Czaja. Nicht die CDU. Sein Erfolg gründete immer auf rigorosen Erststimmenkampagnen. Nur so schaffte er es ein ums andere Mal gegen den Parteitrend, Erfolge einzufahren, bei denen sich Freunde und Feinde nur so die Augen vor Staunen rieben. So war es 1999, als er das erste Mal ins Abgeordnetenhaus einzog, so war es 2016, als er das beste Erststimmen-Ergebnis der Stadt holte, obwohl er zuvor als Sozialsenator fast aus dem Amt gekippt wäre. Und so war es auch diesmal, 2021 – nur um einiges fulminanter. Denn diesmal holte er den Bundestagswahlkreis. Dass er dies mit dem gleichen Rezept schaffen würde, daran hatten selbst große Czaja-Fans so ihre Zweifel.

Kein Wunder also, dass die Berliner CDU mit ihrem Rekordkandidaten stets haderte und ihrerseits häufig lieber Abstand hielt, wenn es um die Vergabe von einflussreichen Posten ging. Dass er der Partei mit seinem Verhalten gleichzeitig auch den Spiegel vorhielt – Seht her, ich zeig euch, was ihr tun müsst, um im Osten Wahlen zu gewinnen –, steht auf einem anderen Blatt.

Zur Person

Der 46-Jährige Mario Czaja ist ausgebildeter Versicherungskaufmann und studierte Betriebswirtschaftslehre. Nach Stationen in der Kommunalpolitik kam er ins Berliner Abgeordnetenhaus. Ehrenamtlich ist er seit November 2018 Präsident des DRK Berlin. Die Politik liegt in seiner Familie: Czajas jüngerer Bruder Sebastian ist Fraktionsvorsitzender der FDP im Berliner Abgeordnetenhaus. Czaja ist Fan des Fußballvereins Union Berlin. In der "Platte" hat er nie gewohnt, wie er der "Zeit" erzählte. "Zu DDR-Zeiten war es ja eine politische Auszeichnung, dort zu leben, das war sorgenfreies Wohnen. Das hätten meine Eltern nicht bekommen, weil sie nicht in der Partei waren." Heute lebt Czaja in einem Einfamilienhaus in Mahlsdorf, er ist verheiratet und hat eine Tochter.

Staatsanwalt forderte vier Monate auf Bewährung für Czaja

Dass Czaja nicht immer so recht ins Bild einer konservativen Partei passen könnte, schwante einigen schon vor einem Vierteljahrhundert. Er saß bereits zwei Jahre in der Bezirksverordnetenversammlung des damaligen Bezirks Hellersdorf, als ihn ein Richter zu 2.000 Mark Geldstrafe verurteilte – wegen Fahnenflucht. Die Staatsanwaltschaft hatte vier Monate auf Bewährung gefordert. Czaja hatte sich zweimal seiner Einberufung zur Bundeswehr entzogen. Weil er unterdessen aber einen Antrag auf Ersatzdienst gestellt hatte, ließ der Richter Milde walten.

Es sind Geschichten wie diese, die ein bisschen wie eine Blaupause für seine folgende politische Karriere wirken: Da ist ein Schlitzohr am Werk, das sich wenig um Grenzen schert, wenn es um die eigenen Ziele geht. Aber es griffe zu kurz, würde man den Erfolg Czajas einfach nur als Ego-Trip abbuchen. Denn natürlich wäre er heute nicht dort, wo er ist, ohne die Partei im Rücken. Zu den maßgeblichen Förderern am Anfang seiner Karriere zählt der frühere Wirtschaftssenator Elmar Pieroth. Er war früh nach der Wende in die Ost-Bezirke gegangen und hatte dort auf unmittelbaren Kontakt mit den Menschen gesetzt. Schon Pieroth, nicht erst Czaja, hatte keine Berührungsängste mit der PDS, der heutigen Linken. Von Pieroth, der 2018 starb, hat Czaja viel gelernt. Ihm ist er bis heute dankbar.

Bewährungsprobe Senatorenamt

Czajas erster großer Karriere-Höhepunkt wurde auch gleichzeitig seine größte Bewährungsprobe. 2011 wurde er Gesundheitssenator in der rot-schwarzen Koalition unter Klaus Wowereit (SPD). Selbst aus der Opposition gab es anfangs Anerkennung für das Talent des jungen Senatsmitglieds. Doch dann kam 2015 die Flüchtlingskrise und am Ende konnte sich Czaja nur mit Mühe im Amt halten. Die chaotischen Zustände rund um das Lageso, das Landesamt für Gesundheit und Soziales, machten bundesweit Schlagzeilen. Seinen Wahlkreis gewann er im Anschluss zwar trotzdem bravourös, doch aus der Tagespolitik hielt er sich danach erstmal weitgehend raus.

Stattdessen startete Czaja wenige Monate nach seinem Abschied aus dem Senatorenamt in der Wirtschaft durch. Stolz erzählte er allen, die danach fragten, von seinem neuen Job bei den "Brückenköpfen", einem Unternehmen, das sich darauf spezialisiert hat, aussichtsreiche Start-Ups im Gesundheitsbereich mit Kapital zu versorgen. Czajas gute Drähte in den Gesundheitssektor kamen da gerade recht. Nun, fünf Jahre später, muss er sich den Vorwurf gefallen lassen, er habe aus seinen im politischen Amt gesammelten Kontakten privates Kapital geschlagen. Dass daran etwas Unrecht gewesen sei, weist er zurück.

Auf Bundesebene ist Czaja ein Neuling

Für den neuen CDU-Parteichef und ausgewiesenen Wirtschaftsmann Friedrich Merz dürfte dieses Kapitel in Czajas Laufbahn kaum abschreckend gewesen sein. Eher fragen sich andere in der Partei, ob Merz sich wirklich mit den sonstigen Einstellungen seines Wunsch-Generalsekretärs befasst hat. Die Nähe zur Linkspartei und auch zu alten SED-Kadern dürfte bei Christdemokraten in anderen Teilen der Republik noch weniger auf Sympathie stoßen als bei Parteifreunden in den ehemaligen Berliner West-Bezirken.

Fest steht: Ganz gleich, wie viel Gegenwind Czaja für seine Linken-Liebe aus der Union ernten wird – ein Spaziergang wird der neue Job für ihn nicht. Das erste Mal in seiner politischen Laufbahn bricht jetzt eine Zeit an, in der er so wenig über sich selbst bestimmen kann wie je zuvor. Nicht nur, dass er einen starken Parteichef über sich hat. Vor allem ist er ein völliger Neuling auf Bundesebene. Wo andere schon im Schlaf wissen, wie es läuft, muss er sich erst zurechtfinden, sowohl im Bundestag als auch in der Bundespartei.

Mario Czaja (CDU, l), ehemaliger Berliner Senator für Gesundheit und Soziales, spricht bei einer Pressekonferenz neben Friedrich Merz, früherer CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender im Bundestag, und Christina Stumpp (CDU), Bundestagsabgeordnete. (Quelle: dpa/Michael Kappeler)Mario Czaja (l.), Friedrich Merz, (M.), Christina Stumpp (r.)

Merz oder Czaja – wer macht die Attacken?

Helfen könnte ihm da einerseits, dass die Abteilung Attacke, die eigentlich originäres Arbeitsgebiet des Generalsekretärs ist, vermutlich mit viel Leidenschaft vom Parteichef selbst übernommen werden wird. Andererseits ist er aber auch dafür eingekauft, nun auf Bundesebene zu zeigen, wie man unionsferne Wählerinnen und Wähler im Osten neu für die Partei gewinnen kann. Da darf man dann schon gespannt sein, wie der sonst so gewiefte Haustürwahlkämpfer sein Erfolgsstück auf die große Bühne bringt. Seine wichtigstes dramaturgisches Element – nämlich einfach mal das CDU-Logo weglassen – kann er künftig jedenfalls nicht mehr bringen.

Sendung: Abendschau, 23.01.2022, 19:30 Uhr

24 Kommentare

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  1. 24.

    Probleme mit regionalen Facetten zu sehen und das Bewusstsein dafür mit Wahlwerbung zu signalisieren, schließt eine spätere gesamtdeutsche Problemlösung, die Allen abstrakt hilft, nicht aus. Die Parlamentarier sind schließlich auch Wahlkreisabgeordnete.
    Ich habe selten ein Wahlplakat gesehen, dass die Konkrete Lösung für ein bestimmtes Probleme anbietet. (höchstens mal: "Steuern senken!")
    Populäre Wahlwerbung ist auch nur der erste Schritt zur Wahlentscheidung für eine Partei, die Probleme lösen soll. (Zugegeben bei Manchen auch der Letzte)
    Jedoch kann selbst aus einem Grundsatz- und Wahlprogramm nicht Alles ersehen werden, da die praktische, wie gesetzliche Verwirklichung etwaiger Problemlösungspläne sich erst nach den Koalitionsverhandlungen und den Entwicklungen innerhalb der Legislatur entscheidet. Da ist es gut einen zugänglichen Abgeordneten zu haben.

  2. 23.

    "....Allerdings finde ich auch, dass die Ost-West-Kategorisierung (Landespolitk) für die Lösungsfindung auf Bundesebene nicht zielführend ist, da es überall in DE Probleme gibt. (Wähler werben ist ja etwas was Anderes)...."
    Merken sie den Widerspruch? 1.Teil - sehr gut erkannt , 2.Teil - Widerspruch zu 1.Teil, da alleine durch das werben von Wählern die Probleme nicht gelöst werden.

  3. 22.

    Würden demnach nicht auch die Wähler anderer Partein ständig wegen z.B. der Erbschaftssteuer jammern?(Herkunft = Erbe)
    Herr Czaja stellt nun mal seine Person (als Träger des freien Mandates) zu werbetechnischen Zwecken in den Vordergrund. (was ja scheinbar auch funktioniert) So lange es eine Möglichkeit gibt eine Zielgruuppe an Wählern zu erreichen, wird diese halt genutzt.
    Und wo der Unterschiede zwischen mosernden W. und O. ist erkenne ich nicht.
    Schließlich hat 1987/89/90/94 die Mehrheit in Ost und West die CDU/CSU und ihre Politik gewählt.
    Allerdings finde ich auch, dass die Ost-West-Kategorisierung (Landespolitk) für die Lösungsfindung auf Bundesebene nicht zielführend ist, da es überall in DE Probleme gibt. (Wähler werben ist ja etwas was Anderes)

  4. 21.

    Warum wieder eine extra Wurst für Ossies? Das jammern und morsern muss aufhören.

  5. 18.

    Bitte auf die Vornamen achten, dass mit dem Titel war der Bruder von ihm!

  6. 17.

    Die Linke "nicht Partei der Korruption"? Die Fakten sehen anders aus. Gegen zwei von drei Linke-Senatoren/Senatorinnen des letzten Senats wurde/wird wegen Korruption bzw. Steuerverkürzung ermittelt. Das sind 2/3 der Regierungsmitglieder. Bei keiner anderen Partei wurden in der letzten Legislaturpriode mehr Immunitäten von Bundestagsabgeordneten wegen srafrechtlicher Ermittlungen aufgehoben - so die Zahlen des Bundestages. Sowas nennt man wohl weiße Weste.

  7. 16.

    Vielleicht finden sie die Antwort selber, wenn sie sich ALLE bisherigen veröffentlichten Kommentare im thread ansehen? Neben der #1 gibt es noch andere Kritik an der Berichterstattung zu dem Thema. Ich bis also nicht der Einzige, dem das aufgefallen ist.
    Es entsteht wieder einmal der Eindruck, dass man das Parteienspektrum nicht so neutral und mit Abstand betrachtet wie es eigentlich geboten ist. Bei der AfD würde ich ja noch mitgehen, aber die CDU sollte nach 16 Jahren Regierungsverantwortung eigentlich nicht mehr im Visier sein. Wenn es doch Kritik gibt, hat man die 16 Jahre runtergeschluckt, warum auch immer.
    Und vielleicht nochmal zu Merz und Czaja. Man muss sie als Mensch nicht mögen, aber sie vertreten die CDU. Und wenn man keine konkreten Einwendungen hat und dann alte verjährte Kamellen ausgräbt, ist das politisch nicht korrekt.
    Ich möchte jetzt nicht weiter auf andere Beispiele eingehen. Auch heute findet man Beispiele bei den Themen zur Energiewende.

  8. 15.

    Czaja macht es vollkommen richtig. Er ist eben Ossi. Er weiß wie man die Ossis ansprechen muss,um diese zu überzeugen, für etwas zu gewinnen. Mit Distanz und Abwertung, erreicht man nicht die Menschen in Osten der Republik. Symbole können hilfreich sein. Sie Weglassen, wie das Logo der CDU, ist genauso hilfreich. Soll der Fokus auf die Inhalte gelegt werden. Czaja tat es und erreichte die Menschen.

  9. 14.

    Manche können zwar lesen das gelesene aber nicht verstehen. Leider kommt das heutzutage häufiger vor.

  10. 13.

    Hallo Ralf,

    könnten Sie Ihre Kritik bitte inhaltlich konkretisieren? Was an diesem Porträt verorten sie als "extrem linksgrün"?

    Herzliche Grüße,

    Ihre Redaktion

  11. 12.

    könntest du das näher erläutern? Ich würde mich ja als links bezeichnen und habe nach diesem Artikel eher einen sympatischen Eindruck von Herrn Czaja gewonnen und kann deine Einschätzung so gar nicht nachvollziehen.

  12. 11.

    Ich kenne Mario Czaja aus gemeinsames Arbeit im Krisenstab der Flüchtlingskrise - ich weiß, was er kann, und auch dass er für die Irrungen und Wirrungen dieser Zeit nicht allein verantwortlich war. Seine menschliche Art hat leider nicht auf nachfolgende Amtstragende abfärben können. Er braucht große Herausforderungen - er wird sie finden und meistern.
    P.S.: ich bin weder CDU-Freund noch -Wähler, wohne auch nicht in Marzahn-Hellersdorf!

  13. 10.

    Hm, kommt irgendwie so berechnend und kalt rüber im Artikel, jedenfalls beruflich. Also mal ganz subjektiv aus eigenem Erleben in meiner Wohngegend: Mario Czaja würde ich dort als netten, empathischen und entspannten Menschen beschreiben, besonders auch im Umgang mit seinem Kind. Andererseits bin ich ihm, ich gehöre nicht zu seinem Bekanntenkreis, mal auf einer privaten Party mal begegnet. Als es um politische Themen ging, war es leider so eine typisch politsche Argumentationsweise, die versucht, keine Möglichkeit für Gegenargumente aufkommen zu lassen. Gut informiert und im Stoff, aber zu viel "Teflon". Und sicherlich auch nicht die überragende Intelligenzbestie, was ich bei Politikern aber auch nicht erwarte.

  14. 9.

    Wenn Ihr mit rbb24 nicht klar kommt müsst Ihr rbb24 nicht lesen. Ich jedenfalls kann in dem Artikel nichts negatives über ihn entdecken.

  15. 8.

    "Was soll denn diese Diffamierung der CDU?"

    Worin sehen Sie eine Diffamierung?! Und wieso der CDU? Es geht doch primär um die Person Mario Czaja.

  16. 7.

    Sie meinen doch sicher den gekauften Titel von Czaja? https://de.wikipedia.org/wiki/Mario_Czaja#Ausbildung

  17. 6.

    Dass hier nichts über die Linkspartei geschrieben wird, liegt wohl daran, dass diese Partei nicht an den goldenen Regeln des Kapitalismus festhält: Korruption ist wohl eher ein Ding der CDU. Caja hat gerade in den letzten zwei Jahren der Pandemie, als Vorstand des DRK, eine Menge an Kapital zugelegt. Er hat so viel Geld verdient, dass er dem Vermögen von Herrn Merz, sicher sein politisches Vorbild, immer näher kommt. Merz sitz im Aufsichtsrat der BLACKROCK Dax- Unternehmung und hat natürlich die Sicherung des Kapitals im Sinn. Herr Caja, in seinen jungen Jahren, ist ein "würdiger" Nachfolger. Seine Wähler verhelfen ihm nur ins Amt, deren Probleme-Existensprobleme interessieren ihn herzlich wenig.Wann wird endlich verstanden, dass es mit "höher-weiter-mehr" nicht weiter gehen kann. Wir müssen miteinander leben und nicht der Ausbeutung Vorschub leisten .

  18. 5.

    Der Artikel sollte klar als Meinung gekennzeichnet werden, denn journalistisch neutral und sachlich ist er definitiv nicht. Man muss Herrn Czaja nicht mögen, aber wenn man schon Vorwürfe macht, dann doch bitte sachlich und fair. Man kann nicht bei CDU-Politikern das zum Vorwurf machen, wo man bei Parteien aus dem linken Block alle Augen verschließt. Die journalistische Ablehnung trieft ja schon aus dem Artikel heraus. Hat man wirklich so viel Angst, dass Politiker wie Czaja Rot-Grün gefährlich werden könnten, weil sie im Zweifel auch mal auf die Parteilinie pfeifen? Parteisoldaten haben wir in der Politik doch wohl schon genug. Nur mal zur Erinnerung: Jeder Abgeordnete ist ausschließlich dem eigenen Gewissen verpflichtet!

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