Länderübergreifende Strategie gefordert - Berliner und Brandenburger Wasserversorger warnen vor Knappheit

Do 10.02.22 | 09:05 Uhr | Von Oliver Soos
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Symbolbild: Wasser - Ein Brunnen
Audio: Inforadio | 09.02.2022 | Philip Barnstof | Bild: imago stock&people

Die Versorgung mit Wasser könnte in Zukunft eine der größten Herausforderungen in der Region werden - davor warnten am Mittwoch Wasserversorger im Umweltausschuss des Brandenburger Landtags. Sie werfen der Politik Untätigkeit vor. Von Oliver Soos

Die Prognose, die Joachim Jost von den Berliner Wasserbetrieben im Umweltausschuss des Brandenburger Landtags vorträgt, klingt düster: Wegen des Bevölkerungswachstums steigt der Trinkwasser-Bedarf in der Region Berlin-Brandenburg bis zum Jahr 2050 voraussichtlich um 50 Millionen Kubikmeter – "so als würde jedes Jahr eine neue Tesla-Ausbaustufe ans Netz gehen", sagt Jost. Wegen des Klimawandels soll im selben Zeitraum die Grundwasser-Neubildung um 20 Prozent zurückgehen.

Wasserstrategie 2050 gefordert

Die Politik würde dieses Problem noch nicht ernsthaft angehen, so der Vorwurf der Wasserversorger. "Wassernutzungskonzepte gibt es entweder noch nicht oder sie sind noch nicht umgesetzt. Wir brauchen eine Wasserstrategie 2050 - sonst kommt es zu Nutzungskonflikten", sagt Joachim Jost. Die Konflikte entstehen beispielsweise zwischen Privathaushalten und der Industrie.

Die Wasserversorger fordern eine länderübergreifende Strategie für Berlin und Brandenburg und wollen dabei von den Landesregierungen miteinbezogen werden. Jost spricht von einer gemeinsamen Jahrhundertaufgabe. "Alle Wasserentnahmen müssen bilanziert, austariert und verhandelt werden. Vorhandene Ressourcen müssen anders bewirtschaftet und weitere Flächen für die Wassergewinnung gesichert werden", sagt Jost.

Zur Strategie gehören demnach auch Konzepte, wie das Regenwasser in Massen aufgefangen und genutzt werden kann und der Aufbau von Laub- und Mischwäldern, die das Wasser deutlich besser speichern könnten als die Brandenburger Kiefernwälder.

Deckungslücke durch Tesla noch nicht geschlossen

André Bähler, der Vorsteher des Wasserverbands Strausberg-Erkner (WSE) erzählt, dass es in seinem Zuständigkeitsgebiet schon seit 2018 große Probleme gibt. Sein Wasserverband ist unter anderem für die Versorgung von Tesla zuständig. Hier gäbe es immer noch eine Deckungslücke, die nicht geschlossen sei.

Demnach sei die so genannte "verwertbare Erlaubnismenge", die der Wasserverband insgesamt pro Jahr anbieten kann, bereits auf 14,9 Millionen Kubikmeter gestiegen. Der Bedarf im Verbandsgebiet liege aber bei 18,2 Millionen Kubikmetern Wasser. Diese Lücke zu schließen ist, nach Bählers Ansicht, nicht nur Aufgabe des zuständigen Wasserverbands. Auch die Landkreise Oder-Spree, Märkisch-Oderland und die Landesregierung seien in der Pflicht, so Bähler.

"Wir befinden uns im Blindflug"

Der Vorsteher des WSE geht außerdem davon aus, dass für Tesla mittelfristig ein neues Klärwerk gebaut werden muss, im Grünheider Ortsteil Freienbrink. "Hier vermissen wir bei den Genehmigungen die viel gerühmte Tesla-Geschwindigkeit", sagt Bähler.

Er kritisiert außerdem, dass es in ganz Brandenburg keinen Überblick gebe, wie sich Industrieansiedlungen und der Wasserbedarf in den kommenden Jahren entwickeln. "Was das angeht, befinden wir uns im Blindflug", sagt Bähler.

Mangelnde Wasserversorgung kann Investoren von Brandenburg fernhalten

Am Mittwoch richtete sich der Wasserverbandsvorsteher mit mahnenden Worten an die Landtagsabgeordneten im Brandenburger Umweltausschuss: "Bei der Wasserversorgung funktioniert vieles noch nicht. Wenn sich das nicht ändert, werden in Zukunft die Voraussetzungen fehlen, dass Investoren ruhigen Herzens nach Brandenburg kommen können." Das Thema "Wasser und Abwasser" könne zu einem limitierenden Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung Brandenburgs werden.

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Beitrag von Oliver Soos

102 Kommentare

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  1. 102.

    Laut dpa-Meldung, sprach er sich auch für den Bau von Fernwasserleitungen aus, wie das auch in anderen Metropolregionen Europa üblich sei. Er erneuerte demnach vor dem Umweltausschuß auch seine Warnung, dass wegen der laufenden Klage gegen die erhöhten Fördermengen in Eggersdorf die Versorgung nicht nur von Tesla, sondern auch anderer Nutzer gefährdet sei.

  2. 101.

    Was ist das? Zwei der Kommentarschreiber scheinen so viel Zeit zu haben um Tag und Nacht über den angeblich hohen wasserverbrauch der Brandenburger herzuziehen um vom eigentlichen Problem abzulenken. Und hier ist eben Fakt, dass Wasser immer ein allgemeingut bleiben sollte. Egal welche Ansiedlung angeblich wirtschaftlichen Aufschwung bringt. Die ver und Entsorgung sollte vorher geprüft worden sein. Notwendige Maßnahmen zur Ansiedlung längerfristig vorbereitet... Hier hat für mich die Politik versagt. Umwelt und Ressourcen Schutz unterliegen dem wirtschaftlichen Profit Einzelner. Fragen sie doch mal Herrn EM ob er wirklich ständig durch die Gegend fliegen muss? Auch ein Eingriff in die Freiheit des anderen?

  3. 100.

    Nochmal, nicht ich, sondern der WSE stellt die Mehrmalsbefüllung als Falschmeldung auf...absichtlich?

  4. 99.

    Aha, dann kann man ja die Preise in wasserreichen Monaten, wie März/April, senken...für die Poolbefüllung sogar Mengenrabatt einführen...schließlich kauft man ja größere Mengen ab.

  5. 98.

    Nach der Wende hat sich allerdings auch der Wasserbedarf Berlins halbiert, weshalb auch z.B. das WW Jungfernheide geschlossen wurde und die BWB aktive Grundwasserhaltung im Auftrag von Siemens betreiben. Wie auch im Blumenviertel wird dieses geförderte Wasser verworfen.

  6. 97.

    "Länderübergreifende Strategie gefordert - Berliner und Brandenburger Wasserversorger warnen vor Knappheit" lautet die Überschrift dieses Artikels. Es geht eben nicht nur um die lokalen Äpfel oder Birnen, sondern um das gesamte Obstangebot in B/Bbg. Andere Bundesländer haben sich schon lange von der lokalen Wasserversorgung verabschiedet und betreiben teils auch Grundwasseranreicherung. Zudem betreiben Firmen wie der PCK auch eigene Brunnen.

    Bzgl. der Zahlen des WSE habe ich schon lange den Verdacht, dass er politischen Druck ausüben möchte, um auf Kosten der Steuerzahler seinen Brunnen bei selbst für Brandenburger Verhältnisse sehr billigem Wasser zu sanieren.

  7. 96.

    Ebenfalls am Dienstag sagte der Chef der Berliner Wasserbetriebe, dass alle Berliner Klärwerke eine 4 Stufe (Ozonierung) bekommen. Ja ok damit bekommt man wirklich sehr viele organische Reststoffe aus dem Wasser.

    Wenn die Qualität für Rieselfelder dann stimmt OK, dann lass ich mich eines besseren überzeugen. Ich kenne aber eben auch die Situation von früher, wo der Boden dann über die Jahre verseucht wird.

  8. 95.

    Sie sollten sich schon für eine Definition des Pools entscheiden und die nicht bei Bedarf ändern. Auch der RBB zeigte die in G-Maps gut sichtbaren Aufstellpools, die nach Ihrer älteren Aussage mehrfach im Jahr neu befüllt werden.

    Wasser kostet um Bundesschnitt rd. 2 €/m³, bei der WSE knapp über einem. Hier rächt sich die Kirchtumpolitik der Lokalpolitiker. Kein Wunder, dass da zu wenig Geld für Investitionen in die Zukunft übrig bleibt.

  9. 94.

    Am Dienstag im Ausschuss sprach Herr Bähler von "absurd hohen Werten der Bevölkerung".

    eigentlich hatte ich das schon gepostet, aber es kam wohl nicht durch die Moderation....

    Könnten Sie einen Link liefern zu den Verbräuchen 20XX?
    Würde aber die massenweise Verschwendung von Trinkwasser zur Gartenbewässerung sogar noch stützen. Kann man also positiv oder negativ sehen.

  10. 93.

    Das Problem ist das fehlende Saat- und Pflanzgut! Beim Waldumbau setzt man heute nicht auf eine Laubholzart, sondern pflanzt mehere Strauch- und Baumarten um eine Risikostreuung zu erreichen. In den letzten Jahren hat die Eiche fast garnicht fruktifiziert, also ist kein Saatgut vorhanden. Schnellwachsende Laubholzanpflanzungen sind häufig auch Plantagen, Agroforstsysteme. Den Waldumbau betreibt man unter alten Kiefernbeständen. Die Bestände werden aufgelichtet und unter Schutz der verbleibenden Kiefern wird Laubholz gepflanzt. Somit verringert man die Spätfrostgefährdung der jungen Pflanzenn. Die A-E- Maßnahmen von Tesla erfolgen auf Ackerflächen. Hat mit Waldumbau nicht soviel zu tun.

  11. 92.

    Im Kapitalismus wird alles knapp. Ich erinnere mich, zur Wende wurden unsere Brunnen im Norden der DDR Hauptstadt abgebaut, weil das Westwasser reichte.

  12. 91.

    Danke für Ihre Informationen in den Kommentaren. Und ich stimme Ihnen vollkommen zu, dass gerade bei der Reinigung des Abwassers die Kosten immer mehr in die Höhe gehen. Die Frage ist, wie viel ist uns die Ressource Wasser wert. Ich von meiner Seite befürworte die Reaktivierung von Rieselfeldern zur Grundwasserneubildung, andere den Waldumbau und das Rückhalten von Niederschlagswasser. Beides sollte nicht als Konkurrenz zu einander, sondern als gemeinsame Lösungen angesehen werden. Umsonst ist beides nicht zu haben, weder das Ausreinigen des Abwassers zur Versickerung noch der Waldumbau. Für die vorherrschende Monokultur von Kiefern in BB waren andere Generationen zuständig. Für den erfolgreichen Waldumbau ist unsere und weitere Generationen zuständig.
    Also noch einmal Danke für die Info und alles Gute.

  13. 90.

    Die Pools, die Sie in G.Maps sehen, werden einmal pro Saison befüllt. (Bitte kommen Sie nicht mit der Verdunstung)
    Die Mehrmals- Befüllung behaupten Ihre WSE Beispielsendungen und „schmeißen“ aus taktischen Gründen alles „in einen Topf“. Will man was verbieten, was keinen Sinn macht? Ja, es wird teuer werden durch den WSE und den „Brandenburger Weg“. Sehr teuer sogar. So teuer, dass die erpresserische Gutsherrenart mit angedachter Abschaffung der Gartenzähler dazu führen kann, den Verband sogar in einen anderen aufgehen zu lassen. Und da ist es wieder, das Vogelsche Niedrigwasserkonzept ...

  14. 89.

    Nein beim Niederschlagsdefizit im Winter muss ich widersprechen.

    Das wird auch nicht entsprechend erwartet. Die Niederschläge im Winter sind stabil, erhöhen sich sogar noch.

    Im Winter 2019/2020 zb fiel trotz der Dürre im Sommer davor und danach sehr viel mehr als sonst.

    Um die Winter müssen Sie sich keine Sorgen machen.

  15. 88.

    Rauhe Sitten werden einziehen. Havelländer dürfen nur mit Havelländischen Strom fahren und als Verbrennerfahrer nur mit regional erzeugten Sprit fahren.

  16. 87.

    Ehrlicherweise sollten Sie aber auch den Hintergrund der Zahl nennen. Die genannten 175 l/Tag galten für das Dürrejahr 2018, verglichen mit den langfristigen Mittelwerten MOL, BRB, Deutschland. Warum der WSE das so macht?
    Der vergleichbare Wert für den WSE findet sich an anderer Stelle mit 139l/Tag und EW. Immer noch vergleichsweise hoch aber nicht so wie Sie es hier verwenden.

  17. 86.

    Sie vergleichen aber schon Äpfel mit Birnen. Der musste jetzt sein.
    Die Industrieunternehmen in Schwedt und Eisenhüttenstadt stehen bzgl. Wasser nicht in direkter Konkurrenz zum Trinkwasserdargebot der lokalen Wasserversorger und auch nicht dem lokalen Grundwasserdargebot.
    Alle genannten entnehmen Oberflächenwasser für die Produktion und leiten es gereinigt wieder in Oder bzw. Spree ein. Alles in eigener Regie und Verantwortung gegenüber den Behörden.
    Verdunstung insb. bei der LEAG ist natürlich ein Problem. Dazu noch die Eisen und Sulfatproblematik der Grundwasserhaltung. Aber die quantitative Konkurrenz zum regionalen Trinkwasser ist überschaubar.
    Nichtsdestotrotz sind natürlich auch die von Ihnen genannten dringend gehalten ihren Bedarf zu verringern auch wenn Wasser auch dort kaum ein relevanter Kostenfaktor ist. Wie ja auch im verlinkten Artikel von der Kollegin im EKO beschrieben.

  18. 85.

    Nö, selber suchen macht schlau. Der genannte Hersteller ist nun keine kleine Klitsche in der Branche.
    Sollte auch nur als Beispiel dienen was abwasserseitig geht. Da gibt es noch viele andere gerade in Deutschland, die sich der Lösung der Probleme verschrieben haben. Um die Ecke denken fällt Ihnen schwer? Dachte ich eigentlich nicht. Haben Sie sich das von Herrn Neumann abgeschaut?
    Hormonelle Störstoffe sind übrigens auch mit Einleiten in den Fluß nicht beseitigt, sondern schnell wieder im Nahrungskreislauf egal wie ob direkt über tierische Nahrung oder Niederschlagswasser auch in Pflanzen.
    Andererseits sind die Auswirkungen noch immer nicht vollständig erforscht. Also verbuche ich
    Ihren Einwurf als Klugscheißerei.

  19. 84.

    Sie können mich gerne mit neuren Fakten vom Gegenteil überzeugen, falls Sie das überhaupt könnenund nicht nur Sprüche klopfen. Die Zahlen werden eben nur alle fünf Jahr ausgewertet.

  20. 83.

    Bevor wieder ziellose Diskussionen weitergehen. Deutschland ist immer noch Technologieführer in Wasser/Abwasser neben den Schweizern vielleicht. Die sind allerdings weiter in der Anwendung von Technologien.
    Problem ist nicht die Technologie, sondern die gerechte Finanzierung.
    Entsprechende Modelle die möglichst die Verursacher ins Boot holen sind EU weit in Arbeit. In Deutschland leider fraglich, siehe Sulfatproblematik, die man den Wasserverbrauchern überlässt und nicht den Verursachern.
    Somit will man versuchen das Problem nicht end of pipe sondern technisch oder wenigstens finanziell beim Verursacher zu lösen. Verursacher ist nicht die Kläranlage.
    Und zum Thema Lösungen für Grundwasserknappheit darf man ruhig mal in die Regionen Frankfurt/Main oder nicht so weit Frankfurt/Oder gucken.
    https://www.whr-infiltration.de/

  21. 82.

    Gute Nacht Marie!
    Alte Kamellen von 2016. Typisch für Sie. Genau wie Sie mir eine über 100 jährige Technologie als Weltneuheit verkaufen wollen. Generell meide ich Teppichverkäufer.

  22. 81.

    Werbegag....nicht zum Verkauf....Hinweis auf hohen Energiebedarf und sehr teuer....

    Nicht eine technische Info welches Verfahren nun eigentlich angewendet wurde. Nichtmal ein Analysenergebnis des Wassers was zum Bier brauen genutzt wurde.

    Wenn Sie was dazu finden welche Methoden die Firma einsetzt gerne nochmal verlinken.

  23. 80.

    Im Planungshorizont 2050 ist da aber schon viel machbar.

    Auch die neu gepflanzten Wälder als Ausgleichsmaßnahme haben nach 10-15 Jahre schon durchaus Waldcharakter im frühen Stadium, weil man für gewöhnlich auch schnell wachsende Bäume pflanzt. Wenn man natürlich wie manche nur Kiefernforst kennt....

  24. 79.

    "Die Ölraffinerie PCK in Schwedt (Uckermark) etwa verbraucht 20 Millionen Kubikmeter im Jahr, der Braunkohle-Konzern LEAG in der Lausitz rund 100 Millionen Kubikmeter."
    https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/wirtschaft/tesla/2021/09/tesla-wasser-arcelor-stahlwerk-gruenheide-eisenhuettenstadt.html
    Und auf Twitter macht auch eine Grafik des RBB zur Wasserverbrauch der Papiefabrik die Runde. Die Umwelterklärung der Papierfabrik findet man auch leicht im Neuland unter leipa.com

  25. 78.

    Bevor Ihr hochgelobter Waldumbau stattgefunden hat werden minimal 100 bis 200 Jahre vergehen, eher wohl noch mehr. Bis zu Neupflanzungen zu einem Wald geworden ist, dabei rechne ich noch nicht einmal die Schöden durch Sturm, Wildverbiss usw. ohne die Bürokratie ein. Ob sich allerdings das Wasserproblem noch solange aushalten lässt, glaube ich eher nicht. Wahrscheinlich haben Sie auch zu #67 ein glaubwürdiges Gegenargument? Herr Vogel betreibt ja auch ein Niederschlagswasser Management, ob wohl die Niederschläge stark rückläufig sind. Das nennt man übrigens "Regel der Technik", der Stand der Technik ist schon viel weiter.....

  26. 77.

    Was will der Herr Neumann mit diesen Zahlen sagen?
    1 000 m³ 221 116 130 349 351 465
    1 000 m³ 325 678 553 383 879 061
    Ich kann damit nichts anfangen. Die Leute sollen abgelenkt werden und nicht darüber nachdenken, was in Freienbrink alles schief läuft. Deshalb unterziehe ich mich nicht der Mühe unter der von ihm angegebenen Adresse nachzuschauen

  27. 76.

    Welche maroden Brunnen sind gemeint ? Kann man dort danach Wasser ohne Begrenzung fördern ? Kennen Sie die bestimmten Punkte am Kreisel in Erkner ? Weshalb gibt es die ? Sie ewiger Schlauberger; warum sind Sie nicht der oberste Wasserboss von Berlin-Brandenburg ?

  28. 75.

    Sie werden mir wohl nicht widersprechen, dass die Flüsse schon länger existieren und die Einleitung des ger. Abwassers später erfolgte. Ich gebe Ihnen recht, dass Kiefern mehr verdunsten, schon allein weil diese "immergrün" sind. Nur Sie negieren einfach, dass es auch im Winter ein ausgeprägtes Niederschlagsdefizit gibt. Ganz kurz nochmal für Sie: Wenn es keinen Niederschlag gibt, kann auch nichts zurückgehalten werden. Oder ist Ihnen entgangen, dass auch durch die Trockenheit mit der Zeit immer mehr Laubbäume absterben?

  29. 74.

    Gibt es. Sogar hier in der Region getestet.
    Bitteschön
    https://www.n-tv.de/wissen/Firma-nutzt-Abwasser-zum-Bierbrauen-article21092538.html

  30. 73.

    Steuerbare Wasserhähne sind unbestritten etwas Schönes...wenn Sie das hier „bringen“ vermutet man, für Selbstverständlichkeiten, ein ganz besonderes Interesse, was sich nicht jedem gleich erschließt...

  31. 72.

    Wenn Sie meinen, dass der RBB nicht nachvollziehbare Angaben macht:
    https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/wirtschaft/tesla/2021/09/tesla-wasser-arcelor-stahlwerk-gruenheide-eisenhuettenstadt.html
    https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2021/12/vergleich-wasserverbrauch-brandenburg-unternehmen.png

  32. 71.

    Hände weg, von dem Wasser anderer Landkreise !!! Da wo tausende neuer Arbeitsplätze entstehen, da soll auch das Wasser herkommen, Punkt !!!

  33. 70.

    Sammelt das Regenwasser in Zisternen und leitet es nicht in die Meere .. es bleibt uns erhalten..

  34. 69.

    Sie werden mir wohl nicht widersprechen, dass die Flüsse schon länger existieren und die Einleitung des ger. Abwassers später erfolgte. Ich gebe Ihnen recht, dass Kiefern mehr verdunsten, schon allein weil diese "immergrün" sind. Nur Sie negieren einfach, dass es auch im Winter ein ausgeprägtes Niederschlagsdefizit gibt. Ganz kurz nochmal für Sie: Wenn es keinen Niederschlag gibt, kann auch nichts zurückgehalten werden. Oder ist Ihnen entgangen, dass auch durch die Trockenheit mit der Zeit immer mehr Laubbäume absterben?

  35. 68.

    Sie haben sich doch für die Versickerung von Regenwasser ausgesprochen. Regenwasser gibt es auch von den Straßen und in dem Reifenabrieb und da rede ich ausdrücklich NICHT von Partikeln, sondern von den von Ihnen zur Diskussion gestellten ED. Und diese sind nachweislich auch in dem anfallenden zu versickernden Regenwasser nachweisbar. Wo lassen Sie die in den Reinigungsanlagen für Regenwasser anfallenden Schlamm entsorgen? Und wer ist mehr gefährdet, ein Mensch der sich mit ED versetzte Kosmetika behandelt ( direkte Aufnahme) oder das gereinigte Abwasser. Wo ist die Konzentration höher? Beim Einsatz von Pestiziden mit ED auf Feldern mit direkter Versickerung ins Grundwasser und der Aufnahme durch die Nahrung oder bei Verrieselung des Abwassers? Die Antwort ist relativ einfach, der Mensch lagert das ED ein und scheidet damit weniger aus als er aufgenommen hat.

  36. 67.

    „was ich hier immer durch Fakten belegt sage. z. B. Laub und Mischwälder um die Verdunstung zu verringern und die Grundwasserneubildung zu verbessern und viele andere Punkte die auch Obergeologen bestimmter BIs immer wieder anzweifeln.“
    Solch unsinniges Gequatsche gibt der anmaßende Biologe Herr Dominik von sich. Wenn sie für Laub- und Mischwälder sind, warum plädieren sie für die Umwandlung des Waldes in eine Beton-Sandwüste. Große, vernichtete Waldbereiche der 1. Rodungsphase wurden bereits im Rahmen von Kompensationsaktionen für frühere Rodungsfrevel in anderen Gebieten mit Laubbäumen unterpflanzt. Tesla kennt rottet skrupellos ursprünglichen Wald und Kompensationswald aus. Abscheulich, wie sie Herr Dominik dazu Beifall klatschen. Auch in noch nicht unterpflanzten Kiefernwäldern waren ohne Zutun des Menschen Laubbäume bereits im Vormarsch. Außerdem auch reine Kiefernwälder, die mit dem Klima und Boden in Brandenburg am besten zurecht kommen, sind Betonlandschaften vorzuziehen.

  37. 66.

    Wasserversorgung 2016 Einheit Berlin Brandenburg Berlin und
    Brandenburg

    Wasserversorgung
    "Wassereigengewinnung der
    Wasserversorgungsunternehmen" 1 000 m³ 221 116 130 349 351 465
    "Wasseraufkommen
    nichtöffentlicher Betriebe ²" 1 000 m³ 325 678 553 383 879 061

    Quelle: https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/wasser

  38. 65.

    Hier ist gerade der WSE sehenden Auges vorgegangen. Während er auf Subventionen für Sanierungen maroder Brunnen wartet, verkauft er das Wasser extrem billig unter dem selbstgewähltem Motto "HOHER WERT. GERINGER PREIS. WASSER VOM WSE." Dabei predigt nicht der Versorger seit Jahren den sparsamen Umgang.

    Provokativ müssen sich auch die Kommunen fragen, warum es so viele eher kleine Versorger gibt. Man vergleiche das mit dem Versorgungsgebiet der Harzwasserwerke,

  39. 64.

    Es gibt einfach programmier/einstellbare Wasserhähne zum automatischen Gießen des Gartens. Kosten keine Unsummen und schon muss man nicht zur dämlichsten Zeit Nachmittags den Garten wässern. Bisl Bildung kann helfen und schon ist das Problem keins mehr.

    Mehr Probleme lösen, als immer nur zu meckern!

    PS: Falls man mir mal wieder nicht glaubt, wann man rasen wässern sollte....
    https://www.rollrasenshop.de/fertigrasen/tipps/rasen-richtig-waessern/#:~:text=Gie%C3%9Ft%20man%20besser%20abends%20oder,Anteil%20an%20die%20Wurzeln%20gelangt.

  40. 63.

    3 Beitrage später bemängeln Sie, dass man durch Versickerung die Flüsse auch nicht austrocknen darf. Flüsse verfügen auch über natürliche Reinigungsmechanismen. Um grundsätzlich gereinigtes Abwasser und überflüssiges Wasser abzuleiten sind diese daher super.

    Beim Waldumbau geht es nicht nur um die Wasserspeicherfähigkeit, sondern auch darum, dass Kiefern rund 30% mehr Wasser verdunsten, diese 30% auch noch dummerweise hauptsächlich im Winter, weshalb weniger Grundwasser neu gebildet werden kann. Schauen Sie das Video, da ist auch der ein oder andere Wissenschaftler dabei, der dies bestätigt.

    Und natürlich ist das Einspeisen von Nutzwasser erlaubt, dafür gibt es dann nämlich zusätzliche Nutzwasserzähler für die Berechnung der Abwassergebühren. Ähnlich den Gartenzählern, nur andersherum. Deswegen fordert Herr Bähler auch die Abschaffung aller Gartenzähler, damit das Rasen sprengen nicht extra billig gemacht wird.

  41. 62.

    Herr Paul,

    Sie wollen doch nicht Reifenabrieb (Partikel - die sehr gut auch in Versickerungsanlagen abgeschieden werden) mit endokrinen Disruptoren im Abwasser von Siedlungen vergleichen oder?

    Das macht wirklich keinen Sinn. Versickerungsanlagen sind natürlich auch mit Reinigungsmaßnahmen ausgestattet. Aber Regenwasser ist trotzdem nicht in dem Ausmaß belastet wie Siedlungsabwässer.

  42. 61.

    Mit der Umwandlung der Kiefernwälder in Laub- oder Mischwälder haben Sie vollkommen recht. Aber das geschieht nicht so schnell und die positive Wirkung lässt lange auf sich warten. Wald ist kein Acker, wo ich jährlich die Fruchtfolge ändern kann.

  43. 60.

    Sie wollen die effiziente Steuerung über den Gelsbeutel? Aber Sie #24 lehnen das Aufbereiten des Abwassers zur Verrieselung ab, weil es zu teuer und zweifelhaft ist? Das widerspricht sich schon von ganz allein, da wer viel Abwasser produziert auch stärker zur Kasse gebeten wird. Aber es ist wirklich schön einen Fachmann hier zu wissen. Wie sich die Regenwasserbewirtschaftung bewährt hat sieht man am besten an der Elbe, wenn der Fluss im Sommer zum Bach wird. Die Talsperren ringsherum leer sind und sich alle an Ufer stellen und fragen wo das Wasser hin ist? Vielleicht liegt es nur daran, dass es seit Wochen nicht geregnet hat?

  44. 59.

    Nun muss ich Ihnen wirklich widersprechen, das vom Ihnen angeführte Problem der ED. Diese sind nämlich auch bei dem anfallendem Regenwasser in Städten durch z.B. Reifenabrieb vorhanden. Und das wollen Sie dann einfach versickern lassen? Also wie nun, einmal gehen Sie auf die Problematik ein und bei Ihrem nächsten Vorschlag ignorieren Sie das Problem? Und wie gesagt, wenn es kein Niederschlag gibt können Sie nichts zurückhalten. Aber in niederschlagsarmen Zeiten wird das Grundwasser zur Versorgung trotzdem gefördert. Und dann gibt es da noch die von Ihnen genannten Obergeologen,

  45. 58.

    Das Benutzen von Regenwasser für den Haushalt fehlt übrigens auch der Grundwasseranreicherung. Da dieses daraus entstehende Abwasser wiederum im Vorfluter landet. Außerdem wird dem Nutzer aus seinem Verbrauch des Frischwassers auch die Berechnung der Abwassermenge zu grunde gelegt. Daher ist diese Form der Nutzung des Regenwassers nicht gestattet, genauso wenig das Einspeisen des Abwassers durch zusätzliche Brunnennutzung. Das sollten Sie eigentlich wissen. Und der von Ihnen gepriesene Waldumbau kann auch nur Niederschlagswasser zurückhalten wenn es Niederschlag gibt. Da es in BB immer weniger Niederschlag gibt ist das so eine Sache mit dem zurückhalten. Es gibt leider ein Niederschlagsdefizit, aber das werden Sie wohl mit berücksichtigt haben, oder?

  46. 57.

    Als erstes machen Sie mal einen Vorschlag zum Schließen des Wasserkreislaufs. Nun zu Ihrer angesprochen Peoblematik der ED, da Sie sich augenscheinlich auf diesem Gebiet auskennen, spielt die Konzentration der ED eine wesentliche Rolle. Wie hoch ist die Konzentration von ED im m³ gereinigten Abwasser? Wie hoch ist die Konzentration von ED in Lebensmitteln die mit Pestiziden behandelt wurden oder die Konzentration in Plastikflaschen oder in Kosmetika? Die Werte dürften wesentlich höher sein als im Abwasser? Ich habe mit meinem Beitrag u.a. den Einsatz von Ozon, Micro und Nanofilter gemeint. Aber solange der Bauer Pestizide einsetzen darf ist die Belastung für das Grundwasser wesentlich höher als durch die Verrieselung? Vielleicht sollte auch der Wirtschaft der Einsatz von ED verboten werden?

  47. 56.

    Und weil es keine smarten Wasseruhren gibt muss man was machen?
    Der "Woidschke Brandenburger Weg": Nichts tun und zuteilen: "Niedrigwasserkonzept"??
    Und schon sind wir wieder bei #9.
    Letztendlich ist die Infrastruktur von den „Um/Zu/Verteilern“ vernachlässigt worden und lenkende Verbräuche sind auf das Ziel sparsamer Umgang, aber nicht Verteuerung auszurichten. Jetzt folgt die teure Quittung. Aber bei den Zeitpunkten, wann der Verbrauch anfällt/gesteuert werden kann, lässt sich auch von "Schreibtischtätern" mittels Anweisung was machen. Das wird denen gefallen, bis es smarte Lösungen gibt...

  48. 55.

    Für den Rasen würde schon ein programmierbarer Wasserhahn reichen.

    Einfach nachts um 4 Uhr morgens einmal in der Woche 30 Minuten wässern wäre sehr viel besser als Nachmittags um 17 Uhr jeden Tag, wo das meiste kostbare Trinkwasser sinnlos verdunstet und dem Rasen gar nicht zur Verfügung steht.

    Herr Bähler hat gestern ja auch die Abschaffung der Gartenzähler ins Gespräch gebracht. Das gleiche auch für die Industrie, die ja durchaus auch Wasser verdunstet....

  49. 54.

    Wenn Sie tatsächlich die Doku des RBB im Sommer 2020 gesehen hätten, wüssten Sie welche Art von Pools gemeint ist. Es ist der eher kleiner Aufstellpool, der immer mehr Verbreitung findet, nicht das fest in der Erde versenkte 25m-Schwimmbecken. Bei ersteren gehen sogar Sie davon aus, dass die mehrmals im Jahr neu befüllt werden müssen.

  50. 53.

    Die Zahlen stammen auch diesmal wieder von der WSE. Den Link findet man leicht in meinem Kommentar. Ich kann meine Aussagen belegen und muss deshalb nicht wie Sie mit Halbwahrheiten und wilden Dystopien oder gar Verleumdungen von Politikern hausieren gehen.

  51. 52.

    https://www.youtube.com/watch?v=N16W3sKxeDA

    um Minute 27 und vielen anderen Stellen wird auch das gefordert/gesagt was ich hier immer durch Fakten belegt sage. z. B. Laub und Mischwälder um die Verdunstung zu verringern und die Grundwasserneubildung zu verbessern und viele andere Punkte die auch Obergeologen bestimmter BIs immer wieder anzweifeln.

  52. 51.

    Der WSE hat bekanntlich zwei Probleme: Den generell stark gestiegene Wasserbedarf und dazu den sprunghaften Anstieg, wenn viele gleichzeitig am frühen Abend die Rasensprenger aktivieren. Ich verweise dazu mal wieder auf deren PM von Anfang Juli 2021. Smarte Wallboxen sind Realität, smarte Wasseruhren aber noch nicht.

  53. 50.

    Nochmal zu den Wasserverbräuchen durch Private Nutzer: Ein Verbrauch im WSE-Gebiet soll durchschn. 175L/d u.pro Person betr. Das ist schon ein dickes Brett, wie man so sagt, auch für die Bereitstellung der Rohwasserressourcen. Die Haushalte mit geringem Einkommen, dazu gehören beileibe nicht nur die ALG-II-Empfänger werden nicht die großen Verbraucher sein. Jeder, der in die Jahre gek. Eltern hat, weiß das. Dennoch wird jeder Abwasserbewirtschafter sagen, dass zu geringer Wasserverbrauch die Konzentrationen des "Cocktails" erhöht, Denn das Abwasser ist ja auch materialaggressiv, was die Kenner aus in den Tagebaugebieten der NL kennen dürften. Folglich istder Ansatz, den Herr Dominik/DD vorstellte schon nicht verkehrt. Ein bestimmter Verbrauchslevel, kostet normal, alles was darüber geht, muss auch etwas teurer sein. Nicht bebauter Boden und Wasser sind eben die Schlüsselpositionen für uns. Man muss also mit Köpfchen/bewusst das Wasser verbrauchen. Also, das richtige Maß find

  54. 49.

    Ihre Angaben sind völlig willkürlich und ohne Zusammenhang zusammengestellt und somit falsch! Jegliche nachvollziehbare und eindeutige Nachweise fehlen gänzlich.
    Lassen Sie's einfach!

  55. 48.

    Strategie Wasser 2050 ist doch auch genau im Sinne von Herr Bähler. Er hatte doch selbst mal gesagt, er plant eher in 30 Jahre Zyklen...

  56. 47.

    Sie reden immer ganz schön viel mit tollen Schlagworten ohne wirklich konkrete Lösungsvorschläge zu bieten und zu sagen wie man die realistisch umsetzen kann. Kritisieren aber immer fleißig alle, die funktionierende Lösungen parat haben. Erinnert mich irgendwie ans Management im Büro wenn es seine Luftschlossvisionen vorstellt. Die halten sich auch immer für die Macher...

  57. 46.

    Folgen Sie dem Kommentar #9, und überdenken Sie nochmal alles...
    Und wollen Sie wirklich der „Schiedsrichter“ sein, was Luxus ist und was nicht? Ein Beispiel: Ein großer Pool „leiht“ sich Wasser eine ganze Saison lang nachhaltig . Kleine Pools werden mehrmals in Trockenzeiten befüllt... von Familien, Alleinstehenden, die auch ein wenig „Luxus“ verdienen?
    Und Zisterne ist gut aber deshalb unnötig, weil fast immer eingesetzt, soll heißen: ist schon da.
    Staffelpreise ja, wenn Uhrzeit und Jahreszeit und die Städter auch berücksichtigt sind, weil wie oft duschen am Tag sinnvoll ist? Aber nur dann, sonst ist es „Abzocke“...ohne Einsparergebnis.

  58. 45.

    Bitte nichts durcheinander bringen.
    Der Meeresspiegel steigt, weil die Gletscher an den Polen und im Gebirge schmelzen. Durch die selteneren aber oft heftigeren Regenfälle sinkt der Grundwasserspiegel, das Trinkwasser wird knapp. Beides wird durch die allgemeine Erwärmung bzw. den Klimawandel verursacht.

  59. 44.

    Ja, die Bedenken bei Zuteilung von Ladestrom sind angebracht und Sie verstehen bestimmt warum, unterschiedliche Preise nach Uhrzeit mal ausgenommen. Auch „Brötchenpreise nach Einkommen“ ist falsch. Versuchen Sie den Sinn der Kernaussagen zu verstehen, denn der bleibt unbenommen... Sonst drehen wir uns m Kreis ;-)

  60. 43.

    Welcher Bauer baut in Wohngebieten auf seinem Grundstück nennenswert Gemüse an? Das grüne Zeug wird höchsten von Hauskanninchen gefressen, nur sollte man das dafür nicht so kurz halten werden. Smarte Lösungen sehen Sie als zielführend beim Wasser an, beim Laden von BEV hatten Sie dagegen bedenken.

  61. 42.

    Herr Klink, ich war schon bei Demos in der Lausitz! Ich musste mich dabei von LEAG Mitarbeitern und IGBCE Mitgliedern und Offiziellen bespucken lassen. Damals war ich selbst in dieser Gewerkschaft, dass hatte ich dann schnell korrigiert.

    Zu dem Wasser Privatanschließer Thema. Es gibt dafür branchenübliche Verfahren, an die sich wohl auch der WSE halten wird. Gewerbe zählt nicht dazu, nur die Friseurin, der kleine Bäcker im Wohnhaus etc, also Dinge die üblicherweise auch in Wohngebäuden mit unterkommen, dieser Verbrauch wird, weil 1 Anschluss mit unter Privatanschließer geführt.

    Glauben Sie der WSE ist zu doof, den Verbrauch der Werkshallen, Gewerbegebiete rauszurechnen? Sie scheinen ja viel von Herrn Bähler zu halten....

    Könnte der RBB mal Herrn Bähler dazu befragen? Herr Bähler ist ja sehr gerne in den Medien. Erläuterungen von Herrn Bähler, wie diese Zahlen zustande kommen dürfte dann auch Herrn Klink glauben oder?

  62. 41.

    Es gibt einen Unterschied zwischen normalen Trinkwasserbedarf und Luxus. Den Garten mit Trinkwasser zu bewässern bzw. den Pool zu befüllen ist Luxus. Wie wäre es mit einer Zisterne, in der man das Wasser für die trockene Jahreszeit sammelt oder einer Gartengestaltung, die mit wenig Wasser auskommt.
    Wer sich Luxus leistet soll auch mit Staffelpreisen zur Kasse gebeten werden.

  63. 40.

    Ganz klassisch wäre der Klassenkampf doch zwischen dem mittellosem Arbeiter und dem Fabrik besitzendem Industriellen.

    Wenn der Industrielle dann auf dem Werksgelände wohnt wie früher, dann aber um noch Trinkwasser zu haben, wäre auch dem Immissionsschutzrecht/Störfallrecht ein großer Dienst erwiesen ;)

  64. 39.

    Wie kommt man den darauf, Privathaushalte, da sind doch alle Einkommensgruppen vertreten.

  65. 38.

    Herr Neumann hören sie auf mit ihren unseriösen Zahlenspielereien. Ich habe sie schon x-Mal aufgefordert zu klären wie sich der Wasserverbrauch der Kunden des WSE aufschlüsselt. Da kommt von ihnen nichts. In den von ihnen präsentierten 175 l/EW/Tag (sie sind steigerungsfähig, vor kurzen waren es noch 172 l/EW/Tag) verstecken sich anscheinend auch Großkunden. Da Grünheide vom Tourismus lebte, wird auch deren Wasserkonsum auf die Einwohner umgeschlagen.
    Meiner Aufforderung gegen die Wasserverschwender in Schwedt und der Lausitz vorzugehen kommen sie auch nicht nach. Da können sie nur lamentieren. Jetzt noch zu dem Betrug der hinter ihren Tesla-Zahlen steckt: 1,45 Mio. m³/a zugesichert f. laufendes Verfahren, im Endausbau bis zu 3,5 Mio m³/a.
    Das heißt bei 500.000 Autos benötigt Tesla 2,9 m³/Auto, Zukünftig bei 2.000.000 Autos/a sollen es nur noch 1,75 m³/Auto sein. Betrug??? Warum senkt Tesla nicht gleich auf 1,75 m³/Auto? Dann würde der Konzern nur 875.000 m³/a Wasser benötigen.

  66. 37.

    Diese Aussage ist doch wohl nicht Ihr Ernst ?

    Können Sie Meerwasser trinken oder damit Ihren Garten wässern ?

  67. 36.

    Der Unterschied zwischen Meereswasser und Trinkwasser dürfte doch wohl geläufig sein. Oder?

  68. 35.

    Die Sendungen hatte (gewollte?) (Neid-)Schwächen, die sogar Sie in die Irre geführt hat? Wenn man einen Pool vor der Saison befüllt und nach der Saison das Wasser zurückgibt, ist es etwas anderes, als wenn in Trockenzeiten kleine Pools ständig neu befüllt werden. Da können Sie den Verbrauch aber nicht von dem eines Gemüsebauern unterscheiden. Eine Preissteuerung ist dann sinnvoll, wenn sich damit ein ZIEL erreichen lässt. Bei beiden kann man nicht einsparen, beim 3xTag duschenden Teenager schon. m3-Preise nach Uhrzeit und Jahreszeit könnten ein Mittel sein... für smarte Lösungen...wenn man das ZIEL nicht aus den Augen verliert. Bei manchen scheint es nur Zuteilung und Einnahme zu sein... für Macher ist es: Bedürfnisse der Menschen ressourcengerecht befriedigen.

  69. 34.

    Probieren Sie mal einen Tag oder zwei statt Leitungswasser Meereswasser zu trinken, vielleicht verstehen Sie dann. Ceterum censeo Carthaginem esse delendam, oder so ähnlich.

  70. 33.

    Aus der Zukunft planen (back planning), also definieren, welchen Zustand will ich 2050 haben, was muss dafür bis 2049 erreicht sein, bis 2048....2023. Dann gibt es für die notwendigen [!] Planungsschritte realistische Zielvorgaben, um 2050 auch am gewünschten Ziel anzukommen.
    Viele kennen das von kleineren Projekten, wie Hausbau. Wenn das Dach 2022 gedeckt werden soll, muss rechtzeitig vorher das Fundament fertig sein ;)

  71. 32.

    Haben Sie einen Vorschlag für sozialen Ausgleich?

    Ich bin für Staffelpreise nach Verbrauch. Bis zu einer üblichen Menge günstig, darüber immer teurer. Aktuell ist es mit Grundgebühren ja oft anders herum. Je weniger man Verbraucht (oder auch zb Abfall produziert) desto teurer pro Mengeneinheit. Falscher Anreiz in meinen Augen.

  72. 31.

    Manch Eine(r) fühlt sich konsequent belogen, versteht aber in Wirklichkeit einfach nur konsequent Zusammenhänge nicht. Prost Salzwasser. Tschüss Eisbär.

  73. 30.

    Die Geldbeutelmaßnahmen kann man am sozial verträglichsten über Staffelpreise lösen, je höher der Verbrauch, umso teurer.
    Durch die Deindustrialisierung nach der Wende hatten wir sogar bis ca. 2007 ein Überangebot an Trinkwasser in der Region. Im Ergebnis wurde Infrastruktur sogar zurück gebaut. In dieser Zeit hat sich auch die Wasserverschwendung herausgebildet. Jeder muss seinen Garten wässern, am Besten über den eigenen Hausbrunnen. Schuld sind immer die Anderen, z.B. Tesla.
    Nur woher soll das Geld für die nun notwendigen Investitionen herkommen? Länderfinanzausgleich, Rentenkasse, Harz IV..

  74. 29.

    Eins verstehe ich nicht.
    Einmal wird gesagt, der Meeresspiegel steigt.
    Und dann wird erzählt, wir haben kein Wasser.
    Offenbar werden wir konsequent belogen.

  75. 28.

    Gerne auch Geldbeutelmaßnahmen, solange sie sozial ausgeglichen sind. Da bekommen Liberale und Konservative leider immer Schnappatmung. Am besten ist sicherlich eine Kombination aus Geldbeutelmaßnahmen und Landnutzungsänderungen. Flächenfraß durch fortschreitende Zersiedelung will ja auch niemand so richtig ernsthaft angehen; stattdessen wird lieber auf "die Städter" eingehauen, obwohl die in vielerlei Hinsicht am umweltfreundlichsten Leben.

  76. 27.

    Versorger wie der WSE sehen allerdings in der zunehmenden Zahl an Pools durchaus ein Problem wie auch mit der exzessiven Rasenbewässerung zur falschen Uhrzeit.
    https://www.w-s-e.de/30jahre/april
    Im Sommer 2020 gab es im RBB-TV eine Doku, die das mit Beispielen aus anderen Versorgungsgebieten in Bbg. ebenfalls thematisierte.

  77. 26.

    und @RBB24: Die Angabe zum Wasserverbrauch von Tesla ist falsch. Hier auch noch ein paar andere Zahlen zum Wasser:
    Tesla: 1,45 Mio. m³/a zugesichert f. laufendes Verfahren, im Endausbau bis zu 3,5 Mio m³/a
    Berlin: 220 Mio m³ in 2021
    PCK: 20 Mio m³/a
    LEAG: 100 Mio m³/a
    LEIPA Schwedt 6 Mio m³/a

    Durchschnittl. privater Wasserverbrauch pro Kopf laut WSE:
    175 l/d im WSE Gebiet
    129 l/d in MOL
    105 l/d in ganz Brandenburg
    https://www.w-s-e.de/30jahre/april

  78. 25.

    Naja wenn man einfach mal den hohen Wasserverbrauch der Privatanschließer in einigen Regionen erwähnt, wird man hier im Kommentar nur angefeindet.

    Da sagt komischerweise kein "Wasserschützer" dass es da offenbar ein Problem gibt, ein Problem was der WSE schon seit Jahren selbst anprangert und deswegen seit Ewigkeiten eine Seite zur verantwortungsvollen Trinkwassernutzung online hat.

    Ob bei Energie oder Wasser bin ich immer für den effizientesten Weg der Steuerung: Den Geldbeutel, mit Umweltgewissen muss man dem durchschnittlichen Deutschen nicht kommen was Konsum angeht.

  79. 24.

    Manchmal bin ich auch für einen Schritt nach dem anderen.

    Warum nicht erst einmal die Niederschlagswasserbewirtschaftung verbessern, bevor hier mit Abwasser extrem teuer und zweifelhafte Ideen aufkommen. Noch wird das Niederschlagswasser doch nur "so schnell wie möglich" weg in den nächsten Fluss entwässert. Rückhaltesysteme, Versickerungsanlagen sind die technische Variante für Städte, mir wären Moore, mäandernde Flüsse und natürliche Laubwälder (bessere Wasserhaltefähigkeit, höhere Grundwasserneubildungsrate) trotzdem noch viel lieber.

    Vielen ist glaub ich nicht bewusst, was sich alles in "normalem" Haushaltsabwasser befindet.

  80. 23.

    Die Losung muss aber sein, dass Regenwasser systematisch und überall auch bedarfsgerecht aufzustauen und zu versickern. Auch die private Nutzung von Regenwasser als Nutzwasser für Garten, Toilettenspülung muss ausgebaut werden. Und ja auch Wasser sparen macht immer Sinn. "Umwelt-/Wasserschützer" die Wasser in rauen Mengen verschwenden nehme ich nicht für voll.

    Abwasser zu verrieseln ist keine wirklich gute Idee. Das Abwasser darf schon in die Flüsse, Sie wollen doch die Flüsse nicht komplett austrocknen.

  81. 22.

    Dann stellen Sie diese Technologien doch mal vor. Ich kenne die ehrlich gesagt noch nicht. Ich kenne zu viele Stoffe die in geringsten Mengen im Abwasser sind, in geringsten Mengen z.B. als endokriner Disruptor fungieren und sich anreichern würden. Meines WIssens ist dafür keine Technologie vorhanden.

  82. 21.

    Wälder umbauen, Feuchtgebiete restaurieren, aufhören endlos Grundwasser für die Kohlegruben abzupumpen und mit den Landwirten arbeiten um den Wasserverbrauch zu senken. Alles Maßnahmen, die leicht gesagt sind, und bei denen die große Mehrheit zustimmt, dass sie notwendig und sinnvoll sind, aber bitte doch woanders und nicht bei uns vor der Haustür. Das übliche Problem in Deutschland also.

  83. 20.

    @rbb bitte dringend Beitrag prüfen@!!!
    benötigte Wassermenge Tesla 18,2 Mio cbm??? Bisher war von 1,4Mio cbm Trinkwasser p.a. die Rede welche schon ein erhebliches Problem für die Bevölkerung der Region darstellen

  84. 19.

    Mehr als 75 % des verbrauchten Trinkwassers in Haushalten in Deutschland werden fürs Wäsche waschen, Baden und Duschen und sehr viel auch für die Klospülung genutzt. Das daraus entstehende Abwasser wird in Brandenburg überwiegend von den Klärwerken in Zuflüssen der Elbe oder der Oder geleitet und ist damit schnell aus dem regionalen Wasserkreislauf raus. Es ist an der Zeit die Abwasserstrategie aus den 90er zu überdenken. Singapur zeigt uns, dass es auch anders geht.

  85. 18.

    Die Politik in Brandenburg ist nicht untätig: sie fördert doch den Raubbau an den Ressourcen in Bolsonaromanier - siehe Tesla. Und in Berlin werden auch Flächen weiter versiegelt. Ist doch schön - das Klima erwärmt sich dadurch weiter weil Kälteschneisen konsequent vernichtet, Monokulturen in der Landwirtschaft weiter ausgebaut und Massentierhaltungskomplexe nicht reduziert werden. Selbst in Sachen Klimaschutzlabern ist die Politik nicht untätig - labern können die wirklich perfekt und den Bürgern die Existenz durch radikale Preiserhöhungen kaputtzuspielen auch. Also die Politik ist alles andere als untätig.

  86. 17.

    Habe mich schon immer gefragt, wie lange wir es uns leisten können, kostbares Trinkwasser für die WC Spülung oder Garten Bewässerung zu nutzen. Auch das gereinigte Wasser aus den Kläranlagen oder der Strassenentwässerung über die Flüsse in die Nordsee abzuleiten und damit dem regionalen Oberflächenwasswe und Grundwasser zu entziehen, verschärft den Wassermangel. Die Alternativen haben zwar hohen Kosten, sind aber notwendig.

  87. 16.

    Teil 2: Denn die hier im Artikel erwähnten "Versorger" sind auch gleichzeitig die "Entsorger" in dem sie auch die Kläranlagen betreiben. Und das wird hier im Artikel leider nicht erwähnt. Denn sie selbst haben das Mittel in der Hand, das gereinigte Abwasser durch Verrieseln wieder in den Wasserkreislauf einzubringen. Natürlich muss auch die Politik in dieses Problem mit einbezogen werden. Die nächste Schlussfolgerung ist leider, dass in wasserarmen Regionen keine Industrie mit starkem Wasserverbrauch angesiedelt werden kann. Oder wird in naher Zukunft den Menschen das Wasser rationiert damit 5 km weiter die Produktion ungehindert laufen kann? Damit meine ich ausdrücklich nicht das Befüllen von Swimmingpools, das stundenlange Beregnen des so schönen grünen Rasens oder das Betreiben von Golfplätzen!

  88. 15.

    Dann sollte mal Herr Jost schnellstmöglich mit der Reaktivierung der Rieselfelder im Umland beginnen. Aber davor drücken sich gerade die Berliner Wasserbetriebe schon seit langer Zeit. Aber da kommt dann gleich wieder der Aufschrei:"Das ist zu teuer". Die Technolgie gibt es schon lange, das Abwasser so zu reinigen, das es versickert werden kann. Alle Verantwortlichen die hier Aufschreien lassen das gereinigte Abwasser in Vorfluter (und damit in die Meere)ableiten. Und Berlin stellt auf die Flächen der ehemaligen Rieselfelder lieber gewinnbringende Windräder, von denen fast 50% still stehen. Und unser Umweltminister in Brandenburg möchte das immer weniger werdende Niederschlagswasser zurückhalten. Das macht nur begrenzt Sinn, wenn der Regen immer weniger wird. Das Wasser ist und bleibt die Ressource Nummer 1 für die Menschen. Und den Verantwortlichen der "Wasserversorger" müsste der Unterschied von Regel def Technik und Stand der Technik ein Begriff sein. Teil 2 folgt

  89. 14.

    Die Wasserbetriebe haben sich seit der Wende schon öfter in ihren Prognosen gravierend geirrt. Und immer musste der Kunde/Einwohner für die falschen Planungen zahlen.
    Wie kann man wissen, was 2050 Wirklichkeit ist? Das ist fast 30 Jahre hin. Früher hätte man solche "Wahrsager" belächelt.

    Und eines ist klar:
    Nächstes mal klage ich sofort gegen einen Altanschließerbescheid, bevor wieder mehrere 10 Tausend Euro futsch sind. Damals hielt ich die Begründung für so haarsträubend, daß ich glaubte, das erledigt sich von selbst.
    Inzwischen weiß ich besser, wie der Rechtsstaat funktioniert.

  90. 13.

    Wichtig ist ja, dass Tesla genug Wasser hat ;-)

  91. 12.

    Solange wir hier und in der Region unsere Toiletten mit sauberstem Trinkwasser benutzen,kann es ja wohl nicht so schlimm sein mit der Versorgung.Also,was soll die Panikmache?

  92. 11.

    Gäbe viele einfache Vorschläge.

    Die aktiven Braunkohletagebaue der LEAG sind für rund 2/3 der Sulfat Frachten der Spree verantwortlich. Kommt da jemandem eine IDEE?

    Die thermischen Kraftwerke der LEAG verdunsten hunderte Millionen Kubikmeter Wasser im Jahr. Noch ne Idee gefällig?

  93. 10.

    Also ich fasse Bähler mal anders zusammen:

    Ich hab immer schon alles richtig gemacht und bin kein Bremser.

    Schuld sind immer die anderen, deswegen hab ich ganz viel rumzukritisieren, was andere gefälligst zu machen haben.

    Bähler sollte Politiker werden ;)

  94. 9.

    Der absolut falsche Weg ist ja, moralisch verteilen zu wollen und Mittel zu generieren, die überhaupt keine Wassereinsparung, wie Pools oder EFH-Abgabe, bringen sondern „bestrafen“ sollen. Also zuteilen und verteuern ist Mangelverwaltung bis alles verbraucht ist. Zumal Poolbesitzer Wasser vor der Saison kaufen und nach der Saison an das Grundwasser abgeben. Somit ist der Kauf von Wasser selbst bereits eine Abgabe. Und die EFH-Versiegelungsgebühr zieht die Flächenagentur bereits ein. Mit welchem Ergebnis? Da ist es effektiver den 3x pro Tag duschenden Teenager „zur Kasse zu bitten“, was absurd aber sinnvoll ist. Sie sehen, wenn der Städter dem Gemüsebauern vorschreiben will, was er wann, zu welchen Preis verwenden darf, wird es heftige Gegenwehr geben. Letztendlich ist die Infrastruktur von den „Um/Zuverteilern“vernachlässigt worden und lenkende Verbräuche sind auf das Ziel sparsamer Umgang, aber nicht Verteuerung auszurichten. Der Poolbesitzer wird nicht in ein Loch gucken...

  95. 8.

    Mir wird Himmel, Angst und Bange wenn man sich anschaut wie wir mit dem Wasser umgehen. Unser Nachbar hat eine tolle Sprinkleranlage die auch bei Regen anspringt, die riesigen Pools die in den Gärten prangen und die Landwirtschaft die verlernt hat ihre Böden zu pflegen. Aber schön das die Politik weiterhin kein Interesse zeigt endlich umzudenken oder besser gesagt auch uns nicht zum umdenken zwingt. Anders wird es wahrscheinlich nicht funktionieren.

  96. 7.

    Stimmt denn die Kommastelle beim Wasserbedarf ? Eine sehr gute Gesamtproblembetrachtung findet man beim DEUTSCHLANDFUNK. Datiert Oktober 2021. Bitte lesen.

  97. 6.

    Von was wollen Sie denn diesen komplett aus dem Ruder gelaufenen Sozialstaat finanzieren? Mit Tofuseife verkaufenden Ich AG's und Duftkerzen ? Der Wohlstand, den die Deutschen als selbstverständlich voraussetzen, wird von den Gewinnen der Wirtschaft bezahlt. Wasser kommt aus der Wand und Geld vom Konto oder wie? Ich bin immer wieder hin und weg, wie ein Großteil der Bevölkerung jeglichen Bezug zur Realität verloren haben.

  98. 5.

    Tesla lässt grüßen. Immer weiter so.
    Zuviele Menschen und Industrie.

  99. 4.

    Könnte Euch so passen, Euer Klaus Schwab hat längst verloren, Great reset gescheitert,Transhumanismus findet nicht statt. Justice is coming.

  100. 3.

    Richtig ist, dass die Flächennutzung Einfluss auf die Bildung neuen Grundwassers hat. Es ist auch die Ressource Boden zu schützen, aber auch endlich der Waldumbau durchzusetzen. Das steht alles in den Planungen drin, die die Kreise im Zuge ihrer Rahmenplanungungen für Flächennutzungen, Landschaftsentwicklung etc. in Auftrag geben mussten. Außerdem hat die Oberste Umweltschutzbehörde Unterlagen mit kartografischen Darstellungen von Grundwasserneubildungserwartungsgebieten herausgegeben. Das PIK veröffentlicht in Folge, quasi fast serienmäig neue Forschungserkenntnisse. Es muss nun endlich mal etwas realisiert werden, sonst werden wir wirklich auf dem Trockenen stehen. Flächeneinsparende Betriebsstätten gehören genauso zum "Paket" wie endlich auch eine Versiegelungsabgabe bei Eigenheimbauten nebst Inanspruchnahmen befestigter Flächen, Pools usw. kommen muss. Das ist alles nicht gerade erst erfunden, sondern das 1x1 der umweltgerechten Flächennutzung. Nicht wieddiskutieren, durchsetzen!!!

  101. 2.

    Wenn die Umwelt-Politiker dieser Bundesländer zu doof sind, den Wasseratlas, den sie wahrscheinlich sogar selbst haben erstellen lassen, zu lesen und zu interpretieren, dann ist dieser Region nicht mehr zu helfen. Als erstes muss man Tesla schließen und in Überschwemmungsgebiete verlagern. Das ist sicher keine Kunst, wenn man die Erfahrungen mit dem ehemaligen Cargo Lifter Unternehmen zu Rate zieht.
    Oder muss erst wieder die betroffene Bevölkerung erwachen, die Straßen blockieren und streiken.

  102. 1.

    "Konflikte mit der Wasserversorgung werden entstehen, zwischen Privathaushalten und Industrie". Besser kann man Klassenkampf nicht beschreiben...

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