Interview | Journalistin in Kiew - "Die Ukrainer sind beunruhigt, aber sie gehen damit pragmatisch um"

Sa 12.02.22 | 21:25 Uhr
  53
Ein Denkmal am Maidam-Platz in Kiew, Ukraine (Quelle: dpa/Brian Smith)
Bryan Smith/ZUMA Press Wire/dpa
Video: rbb|24 | 12.02.2022 | Material: rbb|24 | Bild: Bryan Smith/ZUMA Press Wire/dpa

In der zugespitzten Ukraine-Krise hat unter anderem die deutsche Regierung ihre Bürger dazu aufgerufen, die Ukraine zu verlassen. Unsere Kollegin Rebecca Barth ist derzeit in Kiew und schildert die Stimmung in dem Land.

rbb|24: Hallo, Rebecca. Wie geht es Dir?

Rebecca Barth: Tja, schwierig zu sagen. Tatsächlich so weit so gut. Aber natürlich ist die Lage durchaus angespannt. Und ich überlege den ganzen Tag schon, tausche mich mit Kolleginnen und Kollegen aus, wie es weiter gehen soll.

Wo genau befindest Du Dich jetzt?

Ich bin in Kiew, in der ukrainischen Hauptstadt. Ich bin jetzt seit ungefähr zwei Wochen im Land. Ich bereise die Ukraine seit einigen Jahren regelmäßig, war jetzt auf Recherche in der Ostukraine unterwegs und hatte eigentlich vor, noch einige Wochen hier in Kiew zu bleiben. Ich berichte als freie Journalistin über die Ukraine und war jetzt im Donbass an der Front, beziehungsweise in einigen Städten, die direkt an der Front liegen. Eigentlich hatte ich geplant, noch weitere Geschichten aus Kiew zu machen und die Entwicklung weiter aus der Hauptstadt zu beobachten - und vielleicht auch noch mal in die Ostukraine zu fahren. Das war ursprünglich mein Plan.

Zur Person

Rebecca Barth hat in Berlin Slawistik und Osteuropa-Studien studiert. Sie arbeitet als freie Journalistin für den rbb sowie andere Medien, darunter Deutschlandradio oder der "Tagesspiegel".

Wie nimmst Du jetzt gerade die Situation und die Stimmung in Kiew wahr?

Ich habe schon den Eindruck, dass die Stimmung kippt. Was aber nicht bedeutet, dass die Menschen panisch sind. Wir hatten gerade heute einen relativ schönen Tag - Samstag, strahlender Sonnenschein - und die Menschen sind ganz normal ihrem Alltag nachgegangen. Aber wenn man dann nachfragt, sind die Menschen schon beunruhigt. Und sie erzählen häufig, dass sie vor zwei Wochen ähnlich beunruhigt waren, dass sie angefangen haben, teilweise Pläne zu machen, wie sie sich im Falle eines Angriffs, im Falle einer Eskalation der Kämpfe - wenn tatsächlich auch Kiew angegriffen würde - verhalten würden.

Einige erzählen dann, dass sie Benzin bereitgestellt haben, um in die Westukraine zu fliehen. Und mein Nachbar hat mir heute geraten, das Land so schnell wie möglich zu verlassen. Das finde ich durchaus beunruhigend, weil die ukrainische Gesellschaft eigentlich um einiges krisenfester ist als die deutsche Gesellschaft. Das heißt, die Menschen gehen relativ ruhig mit Ausnahmesituationen um. Dementsprechend überrascht war ich, das doch so deutlich von jemandem zu hören, der schon so viele Krisen erlebt hat und der in einem Land wohnt, in dem seit acht Jahren Krieg stattfindet. Das führt natürlich nicht dazu, dass ich mich jetzt beruhige.

Auf der anderen Seite müssen wir sagen: Wir wissen alle nicht, was passiert. Wir können alle nicht in die Zukunft gucken. Wir können einfach nicht absehen, wie sich diese Situation hier entwickelt.

Die Menschen sind auch daran gewöhnt, dass immer etwas passieren kann, dass die Situation immer weiter eskalieren kann.

Beobachtest du eine Angst vor einem Angriff oder vor einem Krieg?

Ich weiß nicht, ob Angst das richtige Wort ist, denn dieser Krieg läuft schon seit fast acht Jahren, und die Menschen sind daran gewöhnt. Und die Menschen sind auch daran gewöhnt, dass immer etwas passieren kann, dass die Situation immer weiter eskalieren kann, oder mal hier und da eskalieren kann. Sie hatten 2014, als der Krieg angefangen hat, Angst. Ich glaube, heute sind sie beunruhigt, aber sie gehen damit relativ pragmatisch um.

Die Menschen sagten mir: Ja, natürlich ist es beunruhigend - aber was sollen wir denn machen? Wir hoffen einfach auf das Beste. Wir versuchen, uns so gut wie möglich vorzubereiten. Wir haben Benzin bereitgestellt, um im Falle des Falles fliehen zu können. Wir haben Essensvorräte, wir haben Bargeld. Auf der anderen Seite gibt es eben diejenigen, die sagen: Nein, es wird nichts passieren. Wir haben jetzt Wochenende. Die planen ihre Clubgänge heute Nacht in der Hauptstadt.

Gibt es so etwas wie Hamsterkäufe? Oder steigen die Preise für Lebensmittel und Benzin?

Nein, so etwas wie Hamsterkäufe sehen wir nicht. Dementsprechend ist das auf den ersten Blick wirklich Alltag hier. Die Menschen verhalten sich sehr ruhig. Man muss wirklich nachfragen, um etwas zu bemerken. Wenn man jetzt einfach so durch die Straßen laufen würde, würde man keine Beunruhigung merken. Was aber tatsächlich jetzt passiert: Bei den Flugtickets in westeuropäische Staaten gehen die Preise nach oben. Und es ist zunehmend schwierig, noch Flugtickets aus Kiew zum Beispiel nach Berlin zu bekommen.

Nun hat das Auswärtige Amt heute alle deutschen Staatsbürger:innen aufgefordert, die Ukraine zu verlassen. Wie schätzt Du das ein? Und wie gehst Du selbst damit um?

Ich habe eigentlich damit gerechnet, dass die deutsche Botschaft - ähnlich wie es die EU schon gemacht hat - auch heute zu dem Schluss kommt, dass sie ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu auffordert, das Land zu verlassen. Das ist jetzt die, glaube ich, logische Konsequenz aus der aktuellen Lage. Aber es bedeutet eben nicht, dass dort das Wissen vorherrscht, dass hier am Mittwoch der Krieg beginnt - das sind Sicherheitsvorkehrungen. Die deutsche Botschaft, das Auswärtige Amt hat natürlich den Wunsch und das Anliegen, seine Staatsbürgerinnen und Staatsbürger zu beschützen. Man weiß einfach nicht, was passiert, und man möchte kein Risiko eingehen.

Die Menschen haben Familie, die Menschen haben Jobs, die Menschen haben Eigentum hier. Und es fällt sehr schwer, das einfach hinter sich zu lassen.

Und wie gehst du selbst mit dieser Warnung jetzt um?

Ich versuche, mich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. Ich versuche zu überlegen, welch einem Risiko ich potenziell ausgesetzt sein könnte. Wie ich das minimieren kann, ob es vielleicht tatsächlich das Klügste wäre zu gehen. Was mir sehr schwer fallen würde, weil viele von meinen Freundinnen und Freunden - Ukrainerinnen und Ukrainer - das eben nicht können. Die sitzen hier fest, und ich bin so privilegiert und könnte einfach gehen.

Es geht ja nicht nur um eine militärische Eskalation - wir könnten uns auch viele andere Vorfälle vorstellen. Eine militärische Eskalation in einem kleinen Bereich der Ukraine, also punktuell beispielsweise in der Ostukraine, wäre denkbar. Wir könnten aber auch über große Blackouts spekulieren, dass wir keinen Strom haben, kein Mobilfunknetz. Das sind alles Optionen, die derzeit diskutiert werden und das macht die Situation so unsicher, weil man sich auf so viele verschiedene Szenarien vorbereiten muss - und eigentlich immer wieder zu dem Schluss kommt, dass man gar nichts weiß.

Dementsprechend überlege ich, zögere die Entscheidung immer wieder heraus und habe noch keine getroffen. Heute Morgen war ich kurz davor auszureisen und hatte schon fast ein Ticket gebucht. Und dann habe ich es auch wieder gelassen.

Beobachtest du innerhalb der Ukraine eine Art Binnenmigration, weg von der ostukrainischen Grenze?

Nein, das noch nicht. Ich glaube auch nicht, dass die so schnell eintreffen wird. Ich war vor einer, anderthalb Wochen noch in der Ostukraine. Und die Menschen dort sind noch gefasster als die Menschen in Kiew, weil sie eben mit diesem Krieg, den sie jeden Tag wirklich vor ihrer Haustür haben, der jeden Tag den Alltag beeinflusst, seit acht Jahren leben. Mir hat beispielsweise eine Frau gesagt - was ich sehr interessant fand: Wenn man so nah dran ist, dann hat man das Gefühl, man könne die Situation kontrollieren, auch wenn das vielleicht nicht stimmt. Aber das gibt einem eine gewisse Ruhe.

Wenn man aber weit weg ist, so wie ich jetzt zum Beispiel in Kiew, fängt man an zu spekulieren. Man fängt an, Szenarien durchzuspielen und weiß aber einfach nichts. Dann wird man unruhig und das verunsichert. Was ich hier beobachtete, sind Leute, die sind vorbereitet. Die sind teilweise seit zwei Wochen oder mehreren Wochen vorbereitet. Manche haben so ein kleines Rucksäckchen gepackt mit den wichtigsten Sachen, Dokumenten, Bargeld. Sie wissen jetzt schon: Sollte etwas passieren, dann habe ich ein Häuschen oder Bekannte, Verwandte dort in der Westukraine. Und da fahren wir dann hin.

Jetzt aktuell ist die Situation hier wirklich noch ruhig. Die Leute sprechen über das Thema, aber es gibt keine Hamsterkäufe, keine Fluchtbewegungen. Es gibt keine augenscheinliche Panik.

Könnten sich Menschen in der Ukraine jetzt, wenn sie Angst hätten, ein Flugticket kaufen und Richtung Westeuropa fliehen?

Also rein theoretisch ginge das, sie bräuchten keinen langen Visumsprozess. Die Ukrainer haben Reisefreiheit, Visumsfreiheit in die EU. Das geht rein theoretisch. Die Frage ist natürlich, können sie sich das leisten? Und geht das praktisch? Die Menschen haben Familie, die Menschen haben Jobs, die Menschen haben Eigentum hier. Und es fällt sehr schwer, das einfach hinter sich zu lassen. Und man hofft halt auch, dass sich die Situation nach wenigen Tagen beruhigt. Also geht man erst mal vielleicht zur Oma, die eine Stadt weiter lebt. Oder man schickt seine Kinder, die man in Sicherheit bringen möchte, dorthin und bleibt selber zu Hause und passt auf die Wohnung auf. Das sind psychologische Phänomene, die ich immer wieder beobachte. Es gibt mit Sicherheit einige, die ausfliegen werden. Aber ich persönlich habe keine Person getroffen, die ernsthaft darüber nachdenkt oder sogar schon ein Ticket gebucht hat.

Vielen Dank für das Gespräch!

Bei diesem Text handelt es sich um eine gekürzte und redigierte Fassung eines Interviews, das Naomi Noa Donath für rbb|24 geführt hat.

Die Kommentarfunktion wurde am 13.02.2022 um 18:17 Uhr geschlossen. Die Kommentare dienen zum Austausch der Nutzerinnen und Nutzer und der Redaktion über die berichteten Themen. Wir schließen die Kommentarfunktion unter anderem, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt.

53 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 53.

    Die Kriegspropaganda im Westen kennt kein Halten mehr. Seit Monaten wird fast wöchentlich ein Datum für den russischen Angriff auf die Ukraine genannt. Nun soll es Mittwoch, der 16. Februar sein.

  2. 52.

    Sorry aber ich verstehe nicht warum sie mir geantwortet haben. Ich hatte nix zu dem von ihnen aufgeführten Text geschrieben.

  3. 51.

    So ist es auch m.E.
    Russland soll weiter "isoliert" werden.
    In der wirtschaftlichen Entwicklung liegt die "Angst" und die Ukraine wird leider "Mittel zum Zweck".
    Warum sonst kann z,B. Biden NordStream2 so in Frage stellen bzw. stoppen wollen.

  4. 50.

    Ihr Halbwissen schreit zum Himmel. Der Punkt mit Genscher, Videobeweis, Versprechen zu keiner Nato-Osterweiterung, bla-bla...Dieses Geplapper ist unerträglich. Es ging 1. um die "Genehmigung" zur Wiedervereinigung beider deutscher Staaten(Anfang 1990, der Start der 2+4 Verhandlungen). Es existierte noch die Sowietunion und der Warschauer Pakt. Zu dem Zeitpunkt dachte niemand an eine Nato-Erweiterung. Genscher oder der Pumuckl hätten die gleiche Aussage über den Mond treffen können. Außerdem: wie konnte Genscher über RGW-Länder wie Polen, die CSSR oder sonst wen entscheiden zu welchem Bündnis sie später gehören wollen. Der gesamte Warschauer Pakt hat 1975 die KSZE-Schlußakte unterzeichnet. Das bedeutet auch freie Bündniswahl. Der spätere Nato-Beitritt kam von souveränen Staaten Osteuropas. Die Aussage Genschers ist völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Halt Geplapper...

  5. 49.

    Lesen Sie mal was der Regierungschef der Ukraine Selenski über einen bevorstehenden Angriffskrieg durch Russland sagt. Übrigens: Noch wird Gas geliefert und es existiert sogar ein Stromverbund nach RF und Belarus.

  6. 48.

    Russland ist nicht die SOWJETUNION und damals herrschte KALTER KRIEG. In Vietnam ziemlich heißer ! Warum aber ? Lesen und hören Sie mal was der ehemalige Militär der US-Armee Wesley Clark damals zu den erfolgten Kriegen ab IRAK über Libyen bis Syrien sagte. DAS HAT MEINE MEINUNG ZU DEN USA gewaltig beeinflusst. Auf youtube; W.C. in Uniform !

  7. 47.

    Verlassen Sie doch nur mal kurz ihre Blase. Wer hat RF regelrecht umzingelt und warum ? Die Welt war kurze Zeit mal friedlicher.

  8. 46.

    Unfassbar, wie viel Ant-Amerikanismus und Geschichtsfälscherei hier betrieben wird. Zur Aufklärung und Allgemeinbildung einfach mal diesen Artikel hier lesen: https://www.tagesschau.de/faktenfinder/nato-erweiterung-mittel-ost-europa-101.html

    Wir befinden uns an der Schwelle zu einem vernichtenden 3. Weltkrieg, der uns allen oder zumindest den meisten von uns das Leben kosten oder uns zu Flüchtlingen machen wird, aber dennoch wird einem megalomanischen russischen Despoten, der die Ukraine mit 130.000 Soldaten von drei Himmelsrichtungen umstellt sowie schweres Kriegsgerät an die Grenzen des Landes geschafft hat, mehr Glauben geschenkt als einem demokratischen Amerikaner.

  9. 45.

    Die Ukraine ( die derzeitigen an der Macht ) haben die Befreiung der KRIM und der separaten Ostgebiete in die Verfassung aufgenommen. Sie wollen in die EU und in die Nato. Was wollen wir mit einem Land voller Probleme und Zerrissenheit in der EU ? Die rechnen mit Geldern, die die Bürger der EU schwer erarbeiten müssten. Wir haben da nichts zu vermelden. Das ist heute unsere FREIHEIT ? Was sollen die Kampfflugzeuge und Truppen in den Nachbarstaaten von Belarus bzw. RF im Baltikum ? Wir brauchen die Rohstoffe und das Gas aus RF. Wer das behindert schädigt die ganze EU. Auf der Welt ist jedes Land irgendwie abhängig.

  10. 44.

    Ich glaube sie verwechseln einige Dinge. Die UDSSR überließ Afghanistan nicht den Namen Amis, sondern die Amis haben die Taliban versucht salonfähig zu machen, das Ergebnis kennen wir. Die gleiche Nation hat Vietnam zerbombt, hat Kuba mit Krieg gedroht, hat den Irakkrieg mit Lügen begonnen . Laos, Kambodscha, Angola, Libanon, Libyen usw. Das war natürlich alles nur zur Sicherung des Weltfriedens. Wenn es in Europa knallen sollte, die Amis sind immer schön weit weg.

  11. 43.

    In dem ganzen Konflikt geht es weniger um Angst - sondern um knallharte wirtschaftliche Interessen.
    Vernebelt werden diese Absichten mit dem üblichen Friedensgeplapper der größten Waffenverbreiter.
    Es wundert nicht, dass sich immer mehr Menschen von diesen Polit-Lügen abwenden.

  12. 42.

    Bevor sich noch mehr dumme Kommentare über den Westen, die Nato und die USA verbreiten zurück zur Lage:

    Es ist niemand anderes als Russland, das Militär und Waffen im Grenzbereich zur Ukraine sammelt und konzentriert. Diese Bedrohung führt natürlich dazu, dass man in der Ukraine und den Nachbarstaaten Vorbereitungen trifft für den Fall, dass Russland den Krieg ausweitet. Das gehört zur souveränen Sicherheit und Verteidigung der Ukraine. Das können Putintrolle nicht wegkommentieren.

  13. 41.

    Die Russland-Diffamierung, die sich aktuell in großen Teilen von Politik und Medien Bahnen bricht, ist erschreckend.
    Dazu eine neue Stufe völliger USA-Unterwürfigkeit.
    Ebenso eine neue Stufe von Propaganda zu völlig unkontrollierter Waffenverbreitung.
    Dazu laufen die Geschäfte der USA und Europa mit zahlreichen Diktaturen völlig kritiklos weiter.
    Weiterhin wird die Sichtweise der Ukraine zu fast 100% völlig recherchelos übernommen.
    Über Hinrichtungen in anderen "Partner"-Ländern spricht man weniger gern.

  14. 40.

    Frau Dagmar, es gibt einen (mehrere) Videobeweis. Den man, wenn man denn möchte auch leicht finden kann. Das genau ist auch das Problem von heute. Jeder kann die Leute, anders als früher, auf ihre Aussagen festnageln. In sozialen Medien heben viele längst vergessenes oder wenig berichtetes wieder ans Licht. Das passt natürlich den "Betroffenen" nicht sonderlich. Wie dreist ist dann Ihre Aussage und die Ausreden mancher deutscher Medien.
    Russland hätte sonst niemals der Wiedervereinigung zugestimmt. Sie haben aufs Wort vertraut und verlangen nach deren Nichteinhaltung heute logisch etwas schriftliches.

  15. 39.

    Sehe ich leider auch so.
    Hoffentlich drückt nicht einer - versehentlich - den roten Knopf in dieser unheimlich aufgeheizten Situation.
    Diese Provokationen BEIDERSEITS müssen aufhören.

  16. 38.

    Ich befürchte eher, dass die USA irgendetwas provozieren und dies oder die Reaktion darauf dann als Kriegsakt Russlands hinstellen, um nicht als Lügner dazustehen, wenn in der kommenden Woche kein Krieg stattfindet.
    Die Russen haben uns 45 unter Verlusten befreit und sind nach der Wende abgezogen. Genau wie die Der Westen hat versprochen, dass es keine Natoosterweiterung geben wird, was ist passiert?
    Das erste was in einem Krieg stirbt ist die Wahrheit. Und die Vollständigkeit und Auslegung von Fakten.
    Sahra Wagenknecht hat ein gutes Video dazu hochgeladen. Militärausgaben,Waffenmengen, Soldaten... Ich bin mit Nichten ein Sympathisant der Linken aber man muss sich wenigstens alles anhören (und auch können und dürfen) um sich eine unabhängige Meinung zu bilden.

  17. 37.

    In diesem Konflikt ist eindeutig klar vor wem sich die Ukrainer fürchten, und deswegen auch einen Nato - Beitritt wünschen.
    Alle ehemaligen Ostblockstaaten wollten wegen ihrer Erfahrungen mit der russischen Politik schnellsten der Nato beitreten. Also bitte, das beantwortet, wer wem und was zutraut.

  18. 36.

    "Warum lässt Putin in nächster Nähe zur Ukraine immer noch mehr TRuppen aufmarschieren? Bitte nennen Sie den Grund."
    Wie soll das hier jemand beantworten? Da müssen sie ihre Anfrage an den Kreml richten, mal sehen ob sie eine Antwort bekommen. ;-)
    Hier wird von Politik und Medien viel Panik gemacht.
    Es wird jetzt solange gesprochen/verhandelt bis alle Parteien ohne Gesichtsverlust aus der Nr. herauskommen.
    Und dann können wir uns endlich wieder Corona zuwenden...... Ironie off :-(

  19. 35.

    Da könnte das Verlassen der eigenen Blase weiterhelfen, dann wird die Meinung etwas anders ausfallen.

  20. 34.

    Ich denke es wird wieder zu einer größeren Flüchtlingswelle kommen, egal ob es nun Krieg gibt oder nicht.
    Wir sollten darauf vorbereitet sein.

Nächster Artikel