An der polnisch-ukrainischen Grenze - "Ich heiße Anton. Ich ziehe in den Krieg."

Mo 28.02.22 | 17:42 Uhr | Von Tim Schwiesau
  11
Anton am 27.02.2022 in der Nähe des polnisch-ukrainischen Grenzübergangs Medyka. (Quelle: rbb|24/Schwiesau)
Video: rbb|24 | 28.02.2022 | Material: rbb|24 | Bild: rbb|24/Schwiesau

Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine ist an der polnisch-ukrainischen Grenze deutlich zu spüren. Am Grenzübergang Medyka kommen täglich tausende Menschen an, die vor Putins Krieg fliehen. Protokoll eines rbb|24-Reporters vom Ostrand der EU. Von Tim Schwiesau

Sonntag, 00:02 Uhr. Eine Tankstelle hinter Krakau. Noch 350 Kilometer bis zur Grenze. Eine lange Schlange an der Tanke, es geht kaum weiter. "Ist der Sprit hier schon alle?" Das Gerücht, dass das Benzin ausgeht, macht die Runde. Während die Schlange wartet, kommt ein Freiwilligen-Team, das an die Grenze will, mit Blaulicht von hinten angerauscht und reiht sich ein. Piotr aus Wroclaw will helfen, er ist nach eigenen Angaben heute aus Paris angereist.

Am 27.02.2022 in der Nähe des polnisch-ukrainischen Grenzübergangs Medyka. (Quelle: rbb|24/Schwiesau)
Bild: rbb|24/Schwiesau

"Ich hoffe, dass wir auf der ukrainischen Seite helfen können. Auf der polnischen Seite ist es bestimmt besser. Wir haben Spielzeug und Essen für die Kinder." Warum macht ihr das? "Wir sind Ärzte in einer Privatklinik. Es ist Wochenende, wir haben Zeit. Es ist traurig, deswegen helfen wir. Wir glauben, dass die Ukraine in der gleichen Lage ist wie Polen 1939, als Deutschland Polen überfallen hat."

00:30 Uhr: Es gab ein Problem mit der Tankstellen-Kasse. Jetzt geht sie wieder. Es kann weitergehen.

Medyka ist der aktivste Grenzübergang

Sonntag, 11:45 Uhr. Kurz vor dem Grenzübergang liegt Przemysl. Etwas mehr als 60.000 Menschen leben in der Stadt. Przemysl ist kleiner als Cottbus. Der Ort steht plötzlich im Mittelpunkt der weltweiten Berichterstattung.

Seit Donnerstag sind hier nationale und internationale Reporterinnen und Reporter unterwegs. Hier kommen tausende Kriegsflüchtende an. Per Zug, oder weil ein Bus sie von der Grenze in die Innenstadt gebracht hat. Fast zehn Grenzübergänge zwischen Polen und der Ukraine gibt es, dieser hier ist einer der größten und vielleicht auch der aktivste derzeit.

Am 27.02.2022 in der Nähe des polnisch-ukrainischen Grenzübergangs Medyka. (Quelle: rbb|24/Schwiesau)
Bild: rbb|24/Schwiesau

Vor allem Mütter mit Kindern kommen rüber

Circa zwei Kilometer noch bis zum Ende der EU. 80 Kilometer hinter der Grenze liegt Lviv, die Hauptstadt der Westukraine. Dort in der Nähe sollen angeblich russische Truppen gelandet sein, Gerüchte darüber machen die Runde. An den Straßenrändern stehen Autos, Rettungszelte, Berge von Kleidung, Tische mit Essen und Getränken. Helfer:innen wuseln herum.

Kurz vor der Grenze lässt die Polizei wohl nur noch Ausreisende, Presse, Helferinnen und Helfer durch. Der Rest muss wenden.

Direkt am Grenzübergang ist es erstaunlich ruhig, ab und zu kommt ein Krankenwagen, ein Bus, ein Auto. Es gibt auch Fahrzeuge Richtung Ukraine, rüber ins Kriegsgebiet. Bei vier Grad stehen Presse und Menschen, die helfen wollen oder auf Verwandte und Bekannte warten. Und jene, die mit Taxifahrten auf ein kleines Geschäft hoffen.

Allein in den letzten 24 Stunden haben rund 90.000 Menschen die Grenzübergänge zwischen Polen und der Ukraine überquert. Heute ist es ruhiger als gestern, sagen sie hier. Alle zwei Minuten kommt an der Hauptschranke eine Familie zu Fuß an, oft Mütter mit Kindern oder Neugeborenen. Ukrainische Männer zwischen 18 und 60 müssen im Land bleiben, um zu kämpfen. Über die Grenze kommen aber auch Menschen aus Afrika, Libanon, Afghanistan.

Am 27.02.2022 in der Nähe des polnisch-ukrainischen Grenzübergangs Medyka. (Quelle: rbb|24/Schwiesau)
Bild: rbb|24/Schwiesau

So wie Sahel, Anfang 20, aus Afghanistan.

Er ist vor den Taliban in die Ukraine geflohen. Dann kamen die Russen. Er ist mit Schwestern, Bruder und der alten Mutter unterwegs. Nach 24 Stunden Fußmarsch am Stück hat er überall Schmerzen, jetzt freut er sich aufs Ausruhen. Und dann? "Maybe in your country, Germany." Dort will er lernen. Vielleicht mal "Businessman" werden.

Deutsche am 27.02.2022 in der Nähe des polnisch-ukrainischen Grenzübergangs Medyka. (Quelle: rbb|24/Schwiesau)
Bild: rbb|24/Schwiesau

1.200 Kilometer zurück nach Gießen

Grenzübergang Medyka, zehn Minuten später

Eine junge Frau mit Kinderwagen kommt und fällt zwei Männern um den Hals. Sie weint."Hello, can we ask some questions?", frage ich in die Gruppe. "Wir können direkt auch Deutsch reden", sagt Benito aus Gießen und lacht.

Die junge Frau – Olla – ist die Nichte der Ehefrau von Benito. "War ein harter Tag, wir sind aber glücklich, dass sie jetzt da ist", sagt Benito. Die Mutter fehle noch, sie wurden an der Grenze getrennt. "Wir haben alles versucht, um wenigstens die Frauen rauszubringen. Das Baby ist da, aber der Mann musste drüben bleiben." Niemand weiß, was die Zukunft bringen wird. "Sie wollen ja auch wieder zurück, gar nicht in Deutschland bleiben. Sie haben bei Lwiw ihr Hab und Gut."

Jetzt geht es mit der kleinen Familie erstmal 1.200 Kilometer im Auto nach Gießen.

Anton am 27.02.2022 in der Nähe des polnisch-ukrainischen Grenzübergangs Medyka. (Quelle: rbb|24/Schwiesau)
Bild: rbb|24/Schwiesau

Anton aus Paris hat es eilig

Rund 200 Meter ums Eck, vorbei an wartenden Leuten, Autoreifen, Müll, matschiger Erde, einem Medizinzelt und zahlreichen Tischen mit Kleidung, Getränken, Suppen, Süßigkeiten, gibt es noch einen kleinen Grenzübergang. Hier ist es etwas ruhiger als an der Hauptschranke.

Links vom Zaun kommen Menschen kommen aus der Ukraine nach Polen. Rechts vom Zaun gehen die Leute den umgekehrten Weg, meistens Männer.

"Hey, wie heißt du?"

"Ich heiße Anton."

"Was machst du hier?"

"Ich ziehe in den Krieg."

"Warum ziehst du in den Krieg?"

"Weil es mein Land ist und ich Offizier der ukrainischen Armee bin. Ich muss hier sein."

Anton, gefühlt Anfang 30, kommt gerade aus Paris, ist drei Tage gefahren. Er hat Familie in der Ukraine, die in Kiew lebt. Es gehe ihnen gut, er hat heute mit ihnen telefoniert.

"Hast du Angst, getötet zu werden?" "Ja, aber es ist nicht meine Entscheidung. Es ist Krieg, Menschen sterben dabei. Die Situation ist scheiße."

Mit Rollkoffer, Basecap und Sonnenbrille zieht er wie ein Tourist weiter. In den Krieg.

Am 27.02.2022 in der Nähe des polnisch-ukrainischen Grenzübergangs Medyka. (Quelle: rbb|24/Schwiesau)
Bild: rbb|24/Schwiesau

Der kleine Grenzübergang hat den Charme eines Supermarkt-Parkplatzes. "All Passports or EU" steht auf einem fensterlosen Backsteingebäude. Leute kommen durch eine Tür oder gehen rein. Geht die eine Tür auf, kann man die Kriegsflüchtenden aus 80 Metern ankommen sehen.

Sie laufen langsam, haben oft schweres Gepäck dabei. Vielen sieht man die Strapazen der letzten Tage an. Fragt man sie, wie lange sie an der Grenze standen, gibt es keine genauen Zeitangaben. Es war lange, sehr lange in der Kälte mit Kindern und Gepäck. Manche standen wohl bis zu 24 Stunden.

Am 27.02.2022 in der Nähe des polnisch-ukrainischen Grenzübergangs Medyka. (Quelle: rbb|24/Schwiesau)
Bild: rbb|24/Schwiesau

Anastasia, Mutter dreier Kinder, das jüngste neun Monate alt, sagt, dass sie drei Tage bis hierher gebraucht hat. "Mein Mann ist im Zentrum von Kiew. Er ist im Krieg. Im bin schockiert. Punkt." Das kleinste Kind hat sie sich auf den Bauch geschnallt, es schläft. Die anderen beiden Kinder halten Händchen.

Wie sieht die Zukunft aus? "Ich glaube, dass die Ukraine gewinnen wird. Wir hoffen, dass wir bald wieder nach Hause kommen", sagt sie mit ernstem, harten Gesicht. Jetzt wollen sie zu viert nach Hannover. An der Grenze, auf ukrainischer Seite, herrsche totales Chaos. Was sagt sie ihren Kindern, wie erklärt sie ihnen das hier? "Bleibt ruhig. Alles wird gut. Es ist jetzt nur kurz ungewöhnlich. Nur die Sechsjährige weiß, dass jetzt Krieg in der Ukraine ist."

Am 27.02.2022 in der Nähe des polnisch-ukrainischen Grenzübergangs Medyka. (Quelle: rbb|24/Schwiesau)
Bild: rbb724/Schwiesau

Matthew - der Helfer, der nicht kämpfen darf

Mitten im Schlamm zwischen den beiden Grenzübergängen steht der hochgewachsene Matthew hinter einem Tisch voller Kekse, Windeln, Tee und Brötchen. Matthew ist 22 und Ukrainer, seit 2016 lebt er in Polen. Er ist freiwilliger Helfer. "Ich will zurück, in den Krieg, aber meine Familie sagt, dass ich hier helfen soll. Es sei zu gefährlich. Also helfe ich hier." Die Hälfte seiner Familie ist derzeit in Kiew. "Sie sind richtige Patrioten."

Am 27.02.2022 in der Nähe des polnisch-ukrainischen Grenzübergangs Medyka. (Quelle: rbb|24/Schwiesau)
Bild: rbb|24/Schwiesau

Die internationale Presse schaltet aus Przemysl

Am Bahnhof von Przemysl

Am Bahnhofsgebäude haben TV-Stationen ihr Equipment aufgebaut, CNN ist da, RTL, diverse polnische Sender. Im Fernsehen sieht es sehr hektisch aus. Doch eigentlich ist es recht ruhig. In der kleinen Haupthalle ist Gewusel, in den Nebengängen sitzen viele erschöpfte Menschen. Helfer:innen tragen Kleidung, Getränke und Speisen durch die Gegend. Es gibt ein großes Zimmer, in dem Toilettenpapier, Wasser und andere Dinge gestapelt werden. Hier darf nicht mal die Presse rein.

Mitten in der Haupthalle steht Stanislaw. 1,90 Meter hoch, ernstes Gesicht. "To Estonia" steht auf seinem selbstgemalten Pappschild. Dort wohnt der gebürtige Ukrainer seit über zwei Jahren. Sein Chef sei "reich" und habe gesagt, dass er für Kriegsflüchtende sorgen werde, wenn er welche mitbringe. Deswegen wartet Stanislaw darauf, dass jemand auf sein Angebot eingeht. Eine Stunde später steht er auf der anderen Seite des Bahnhofs. Vielleicht hat er hier mehr Glück.

Menschen warten im Bahnhof Przemysl. (Quelle: rbb24)
Bild: rbb24

Der Zug nach Berlin ist fast leer

Montagmorgen, Przemysl

Einmal am Tag, um 7:05 Uhr, fährt ein Zug planmäßig direkt nach Berlin-Ostbahnhof. 10 Stunden dauert die Reise. Es gibt auch Routen mit 4 Mal Umsteigen, das dauert dann aber 14 bis 15 Stunden. Am Sonntag teilt die Bahn mit, mehr Züge einsetzen zu wollen und Kriegsflüchtende kostenlos zu transportieren. Wie voll wird es wohl sein? Gibt es Bilder wie vom Lviver Bahnhof, wo Menschen die Bahnsteige überfüllen?

Gleis 2. Es schneit. Unter null Grad. Der EC 56, er ist fast leer. Dreiviertel aller Plätze bleiben frei. Der Zug fährt pünktlich ab.

In den schmalen Gängen des Bahnhofs liegen schlafende Menschen. Zwischen ihnen läuft Wladmir umher, er hat eine kleine Deutschlandfahne in der Hand. Wladmir wurde in Lviv geboren und wohnt seit vielen Jahren in Hannover. Er hat zwei Busse besorgt, um Menschen hier rauszufahren. Gegen 10 Uhr geht der nächste, in der Nähe sei eine Turnhalle, in der Kriegsflüchtlinge versorgt werden.

Flüchtlinge aus der Ukraine in einer Turnhalle am 27.02.2022 in der Nähe des polnisch-ukrainischen Grenzübergangs Medyka. (Quelle: rbb|24/Schwiesau)
Bild: rbb|24/Winkler

Die Kinder, die Kälte: Chad aus Alaska weint

Turnhalle der Grundschule No. 14, 8:30 Uhr

Vor der Turnhalle holt ein Mann Wasserflaschen aus einem Mietwagen mit deutschem Kennzeichen. Er sieht aus wie ein Surfer, die langen dunkelblonden Haare zum Pferdeschwanz gebunden, dichter Bart. "Hey, I am Chad." Chad kommt aus Alaska, wohnt jetzt aber in Berlin und hat bei Facebook gesehen, dass Fahrer ins Grenzgebiet gesucht werden. Also rein ins Auto.

Beim Betreten der Turnhalle kommen sofort Erinnerungen an 2015/2016 wieder hoch. 250 Betten auf dem typischen Sporthallen-Parkett, zwei Handballtore, Basketballkörbe. Kinder flitzen durch die Reihen, die Eltern sitzen auf Feldbetten. Am Ende der Halle gibt es Tische, an den Familien Suppe essen.

Chad erzählt in gebrochenem Deutsch, warum er hier ist. Er kämpft immer wieder mit den Tränen. "Die Tochter der Nachbarn war in Lviv, als der Krieg losging. Es ist scheiße hier. Es ist kalt. Die Kinder, Mädchen, sie sind auf der Straße. Schnee. Dieser Krieg ist scheiße, was Putin macht, ist scheiße."

Chad am 28.02.2022. (Quelle: rbb|24/Schwiesau)
Bild: rbb|24 / Schwiesau

Parkplatz am Supermarkt, 10:30 Uhr

Vor der Kaufhalle stehen 50 Menschen und warten in der Eiseskälte auf den Bus, den Wladmir organisiert hat. Seine Deutschlandfahne hat er noch am Bahnhof verschenkt. Der weiße Reisebus kommt. Türen auf. Koffer rein. Menschen rennen die Treppen hoch. Nach drei Minuten ist Abfahrt.

Dann geht’s los nach Hannover. In ein neues Leben.

Menschen steigen am Bahnhof Przemysl in einen Bus. (Quelle: rbb24)
Bild: rbb24

Sendung: Brandenburg aktuell, 28.02.2022, 19:30 Uhr

Beitrag von Tim Schwiesau

11 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 11.

    Sie können auf Gewalt nicht mit Gebeten und Hare Krishna - Philosophien keinen Frieden erzeugen. Solange es Systeme wie Russland/Nordkorea/China und deren Despoten gibt, ist ihre unsinnige These lebensbedrohlich. Sollen die erst ihre Raketen aufsteigen lassen, damit sie zur Besinnung kommen?

    Wieso wollen sie nicht kapieren, dass solche pazifistischen Ansichten nicht der aktuellen Lage entsprechen? Begreifen sie nicht , was da in der Ukraine gerade passiert? Was muss den noch passieren, damit Leute wie sie mit ihren unsinnigen Thesen der 60'er hier endlich verstummen?

    Ansichten wie ihre haben jahrelang die Bundespolitik bestimmt und jetzt ENDLICH hat man eingesehen, dass man damit die eigene Lebensgrundlage gefährdet. Wann wird es die linksautonome Szene in Berlin endlich kapieren? Vermutlich nie.

  2. 10.

    @ Jörg: Auch ich bin gegen Waffen. Aber eine zivilisierte Gesellschaft wie sie uns und vielen, vielen anderen vorschwebt muss man sich erstmal basteln. Und das ist wohl Utopie. Fängt nämlich bei JEDEM selbst an.

  3. 9.

    Ich habe schon lange kapiert das man mit Gewalt keinen Frieden erzwingen kann.

    Gewalt ist die Ursache, Waffen sind die Ursache.
    Eine zivilisierte Welt braucht keine Waffen und keine Gewalt.

  4. 8.
    Antwort auf [Karl G.] vom 28.02.2022 um 21:06

    Viele unterschätzen die Moral der Bevölkerung. Dabei haben konventionelle Armeen einen schweren Stand gegen Partisanen. Das musste das III. Reich im WKII lernen wie auch die Supermächte USA und SU in Vietnam und Afghanistan. Eine Panzerfaust zu bedienen oder eine Strehla/Stinger ist keine Raketenwissenschaft wie auch unkonventionelle Sprengsätze (USBV) der Moral der Truppe schweren Schaden zufügen können. Putin könnte Offiziere fragen, die in Afghanistan gedient hatten wie auch die Bundeswehr dort einschlägige Erfahrungen hatte sammeln können.

  5. 7.

    Haben sie immer noch nicht kapiert, dass solche pazifistischen Ansichten nicht der aktuellen Lage entsprechen?
    Was muss den noch passieren, damit Leute wie sie mit ihren unsinnigen Thesen der 60'er hier entlich verstummen?
    Solage es Systeme wie Russland/Nordkorea/China und deren Despoten gibt, ist ihre unsinnige These lebensbedrohlich.
    Sollen die erst ihre Raketen aufsteigen lassen, damit sie zur Besinnung kommen?
    Ansichten wie ihre haben jahrelang die Bundespolitik bestimmt und jetzt ENDLICH hat man eingesehen, dass man damit die eigene Lebensgrundlage gefährdet. wann wird es die linksautonome Szene in Berlin kapieren? Vermutlich nie.

  6. 6.

    "Frieden schaffen ohne Waffen" - ist die EINZIGE sinnvolle Losung und Lösung!!!

  7. 5.

    "Genau das hat unser Bundeskanzler vergessen zu sagen"

    das muss er auch nicht- das weiß jeder. Und ist nichtsdestotrotz notwendig!
    Krieg ist furchtbar- Unterdrückung und nicht Selbstbestimmt leben zu können aber auch. Freiheit hat nun mal einen Preis- das haben viele aber eben leider vergessen und wissen nicht zu wertschätzen, was frühere Generationen an Blutzoll für unsere Freiheit gezahlt haben. Hier jammert man jetzt schon über leichte wirtschaftliche Einbußen

    Ja, wir werden dadurch "zur erweiterten Kriegspartei"- und das ist auch vollkommen richtig so!

  8. 4.

    Ich bewundere all die Menschen, ob sie nun die Flucht gewählt und bewältigt haben oder als Helfer unterwegs sind oder in ihre Land zurückkehren, um es zu verteidigen.

  9. 3.

    "Ich ziehe in den Krieg",
    das erinnert an dunkle Zeiten... Da sind GenderGap, westlich(?) deutsche Linkspolitik und HipstarWG bei den westlichen Lebenden schnell vergessen!
    Es ist irre riskant, Öl ins Feuer zu gießen. Aber "Heimat", Boden und Beton ist wichtiger, als das Menschenleben!
    Oder ist bereits sicher, dass mit einer Enthaltung dieser Putin wahllos weitere Staaten angegriffen hätte??

  10. 2.
    Antwort auf [Karl G.] vom 28.02.2022 um 21:06

    Genau das hat unser Bundeskanzler vergessen zu sagen. Auch daß uns jede Waffenlieferung zur erweiterten Kriegspartei werden läßt. Die ukrainische Zivilbevölkerung wird den Preis zahlen und auch junge russische Soldaten haben Mütter. Aus machtpolitischem Kalkül kann ich diesen Schritt gehen, aber wie immer fußt das Verhalten der Regierung auf Reflexhaftigkeit und Gedankenverlorenheit.

  11. 1.

    Chad und allen anderen selbstlosen Helfern: ONE LOVE!!

Nächster Artikel