Grünen-Zentrale in Berlin - Demonstranten übergeben Unterschriften gegen A100-Ausbau

Do 21.04.22 | 13:41 Uhr
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Ricarda Lang, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, spricht bei der Übergabe von Unterschriften, während einer Campact-Aktion gegen den Ausbau der Autobahn 100 vor der Parteizentrale von Bündnis 90/Die Grünen. (Quelle: dpa/C. Koall)
Bild: dpa/C. Koall

Vertreter mehrerer Organisationen und Initiativen haben am Donnerstag in Berlin gegen einen Weiterbau der Stadtautobahn A100 demonstriert. Sie versammelten sich vor der Bundesgeschäftsstelle der Grünen in Mitte und forderten die rot-grün-gelbe Bundesregierung auf, entsprechende Pläne des FDP-geführten Bundesverkehrsministeriums zu stoppen.

A100-Ausbau "keine klimagerechte Zukunftspolitik"

Nach Angaben der Organisation Campact übergaben die Demonstranten an die Grünen-Bundesvorsitzende Ricarda Lang einen Appell mit 19.331 Unterschriften gegen das Projekt. Mit dem nächsten Bauabschnitt der A100 werde eine vierspurige Betonschneise durch Friedrichshain und Lichtenberg gezogen, heißt es dort. Und: "In Zeiten der Klimakrise Steuergelder in Autobahnbauten zu stecken - gegen den Willen der Stadt - ist keine klimagerechte Zukunftspolitik."

Die Unterzeichner des Appells fordern auch, die Infrastruktur klima- und zukunftsfest zu planen und massiv in den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sowie in Rad- und Fußwege zu investieren. Für alle geplanten Autobahnprojekte in Deutschland müsse ein Moratorium erlassen werden. Hinter dem Appell stehen neben Campact der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC), der Verein Changing Cities und eine Bürgerinitiative gegen die A100.

Senat gegen Ausbaupläne

Das Bundesverkehrsministerium hatte Ende März angekündigt, die Planungen für den A100-Abschnitt vom Treptower Park in Richtung Lichtenberg zur Storkower Straße zügig vorantreiben zu wollen. Der Berliner Senat ist dagegen: Im Koalitionsvertrag haben SPD, Grüne und Linke vereinbart, Planung und Bau des 17. Bauabschnitts in der bis 2026 laufenden Legislaturperiode nicht weiter zu forcieren. Der 16. Bauabschnitt von Neukölln zum Treptower Park ist in Bau und soll 2024 fertig sein.

Grafik: Verlauf der geplanten Stadtautobahn A100, inklusive Bauabschnitt 16 und 17. (Quelle: rbb)Verlauf der geplanten Stadtautobahn A100

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Sendung: Radioeins, 21.04.2022, 12:00 Uhr

50 Kommentare

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  1. 50.

    Die Zustimmung für einen Ausbau der Autobahn hat nichts mit dem Besitz eines PKW zu tun. Auch Berliner ohne Auto profitieren von der Autobahn, es wird in den Straßen sehr viel ruhiger werden.

  2. 49.

    ".... sagt ein Radfahrer der auch Autofahrer und Fußgänger ist! " Nur weil sie dreimal im Jahr 2 Kilometer mit dem Rad fahren sind sie noch lange kein Radfahrer. Ich bin ja auch kein Sigmund Jähn, nur weil ich mal eine Rakete gesehen habe.

    Dem Autowahnsinn muß Einhalt geboten und nicht noch weiteres Geld hinterhergeworfen werden.

    "Die Hälfte aller mit dem Auto zurückgelegten Strecken liegt unter fünf Kilometern, ein Viertel sogar unter zwei Kilometern."

    Und dafür zerstören Autofahrer die Umwelt, unsere Städte und Menschenleben!

  3. 46.

    Hallo Mike,
    wo haben Sie denn diese Binsenweisheit her, dass die meisten Berliner kein Auto haben.
    Fragen Sie doch mal bei der Kfz-Zulassungsstelle nach, da werden Sie sicher staunen.

  4. 45.

    "Nehmen Sie die gewählte Regierung als Wille der Stadt"
    Na ja hätte man das seinerzeits beim Airport Tempelhof gemacht wäre heute ein großer Teil bebaut und Wowereits Bibliothek Realität geworden. Politischer Wunschtraum ist nicht immer Volkes Wille....und das ist auch gut so!

  5. 44.

    Es war eine Umfrage im Radio ... und man kann auch für den Ausbau sein ohne ein Auto zu besitzen .Also , wer verbreitet jetzt hier die Unwarheit ...Mike ?

  6. 43.

    Dass die gegenwärtige Baustelle abgebrochen werden soll, kann ja nur den Wenigsten einfallen. Die Rede im Beitrag geht ja um die Fortführung des Projekts. Das ist keineswegs mittendrin. Jederzeit besteht die Möglichkeit, ausgearbeitete Pläne in die Tat umzusetzen oder sie nicht auszuführen. Nicht genutzte Vorleistungen gibt es überall.

    Schauen Sie um sich und Sie werden feststellen, dass es an jeder 10. Straßenecke irgendetwas Angefangenes gibt, angesichts dessen dann die Geister klüger wurden und das dann nicht weiter ausführten.

  7. 42.

    Programme waren und sind schon immer etwas für das Schaufenster - gleich wo. Und sie dienen dazu, alle Mitglieder auf irgendeine Art und Weise unter einen Hut zu bekommen. Allerdings gehöre ich nicht zu denen, die davor auch noch den Hut ziehen.

    ;-

    Zwei besagte Freiheitsverständnisse:
    eines, das Freiheit als Mittel der hoffentlich selbstbestimmten Wahl ansieht, hier etwas so zu machen und dort etwas anderes zu machen,
    ein anderes: eine getroffene Möglichkeit bis zum Exzess ausführen zu können.

    Die FDP steht von der Tendenz für das Zweite und da empfinde ich die FDP als im weitesten Sinne unfrei.

  8. 40.

    "...auch deshalb, weil die FDP einen ungehemmten Freiheitsbegriff vertritt..." Wenn Sie mal das Parteiprogramm angeschaut hätten, statt nur Ihren Vorurteilen nachzuhängen, wüssten Sie, dass das Unsinn ist. Die FDP hatte das deutlich bessere CO2-Minderungskonzept gegenüber den Grünen.

  9. 39.

    Dass es bislang auch ohne vollständige A100 geht, ist ein sehr schlechtes Argument. Man schaue sich dazu einfach mal an, was auf den schmalen Verkehrsachsen im Osten Berlins los ist, eben weil es dort keine A100 gibt. Verkehrswende hin oder her, ein Innenstadtring ist dringend erforderlich, um Durchgangsstraßen zu entlasten, damit Autofahrer endlich außen rum statt mitten durch fahren können. Es wird immer einen gewissen Anteil an Individual- und vor allem an Lieferverkehr geben, der den Ausbau dringend benötigt. Dass man innerhalb der Stadt nach Möglichkeit den ÖPNV nutzen sollte, ist absolut richtig, dringend erforderlich und sicher auch ausbaufähig. Aber nicht immer kann man darauf verzichten. Wenn man diesen notwendigen Verkehr dann auch noch in weiten Teilen auf die Autobahn verlagern kann, haben am Ende alle Berliner gewonnen.

  10. 38.

    Die Mehrheit der Berliner ist für den weiteren Ausbau der Autobahn. PUNKT!!!

  11. 37.

    Die Grünen in Berlin - was auch sonst.

    Immer wenn irgend etwas gebaut wird, fallen insbesondere die Grünen mit dem "aber nicht hier" auf.

    Cool - vielleicht schaffen sich die Grünen mal ein paar Ökobaumwolle T-Shorts mit dem Aufdruck " ich bin Schizophren" an. Auf der Rückseite sollte "Ich auch" stehen.

  12. 36.

    Wurde gerade im Radio gebracht ... die Mehrheit der berliner ist FÜR den Ausbau der Autobahn ... also Schluß mit der Rumheulerei ... es passiert sowieso .

  13. 35.

    Es passt nicht nur dem Senat nicht in den Kram (der hier so oft bemühten Berliner Mehrheit also), es löst keine Umwelt- und Verkehrsprobleme, erzeugt nicht absehbare Kosten und nützt jenen, welche bereits mehrheitlich den Verkehrsraum beanspruchen. Das muss aufhören um unser aller Zukunft willen.

  14. 34.

    Nehmen Sie die gewählte Regierung als Wille der Stadt ... Zustimmung finden Sie auch dort nicht.

  15. 33.

    Hallo Helmut Krüger,
    das Projekt wurde so geplant und der Bund finanziert es und auch wenn es auf Berliner Gebiet liegt, sollte es nicht mittendrin gestoppt werden nur weil es dem Berliner Senat nicht in den Kram passt.

  16. 32.

    Hallo Poster,
    ja, denn sie ist nicht mehr sehr weit von der Fertigstellung entfernt. Es wäre Blödsinn das Projekt jetzt abzubrechen.

  17. 31.

    Also 19331 Unterschriften sind nicht der Wille der Stadt. Schade das es über den Ausbau keine Volksabstimmung gibt, dann wüßte man was der "Wille der Bürger" ist.
    Komisch finde ich schon das über den Weiterbau so eine Diskussion entbrannt ist aber über den Umbau des Autobahndreieck Funkturm kaum jemand spricht. Dort rechnet man übrigens mit einer Zunahme des Verkehrs bis 2030!
    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2021/10/deges-autobahn-dreieck-funkturm-umbau-neue-plaene.html

  18. 30.

    Die Autobahn wird nie fertig sein, solange nach dem Willen ihrer Erbauenden eine Lücke existiert. Und diese Lücke wird existieren, solange das Denken danach ist. Es ist sozusagen ein Zirkelschluss, fast schon ein Perpetuum Mobile fast schon neurotischer Bauwut.

  19. 29.

    Wollen Sie die nicht ansehbaren Kostenexplosionen dieser ingenieurtechnisch anspruchsvollen Lösung in dicht bebautem Gebiet wirklich rechtfertigen? Wie kann man so im Angesicht der Kostensteigerungen des vergleichbar einfachen Abschnitts bis Treptow die Augen verschließen ?

  20. 28.

    Nicht rein zufällig liegt die genannte Autobahn auf Berliner Gebiet und hat damit Auswirkung auf die Stadtgestaltung. Die Finanzierung dessen ist deshalb nur ein Aspekt.

    Konflikte, die es immer gab und nur im Zeitalter des Internets brühwarm an die Öffentlichkeit gelangen, sind immer mehr oder minder im Einvernehmen gelöst worden. Das scheint vorbei zu sein, auch deshalb, weil die FDP einen ungehemmten Freiheitsbegriff vertritt, dass alles bis zum Exzess gemacht werden kann, solange denn die Möglichkeiten dazu bestehen.

  21. 27.

    Was hat der Berliner Senat mit dem Bau der Autobahn zu tun?
    NICHTS !!!!
    Denn den Ausbau der Autobahn finanziert die Bundesregierung.

  22. 26.

    Die Zahl der Pkw in Berlin steigt bei weitem nicht so stark wie von Ihnen behauptet [1].

    Darüberhinaus kann man auch versuchen, Anreize (positive und restriktive) zu setzen, dass diese Zahl sinkt. Dann braucht es keine A100 und auf dem verfügbaren Platz zwischen Berliner Häusern ist mehr Platz für andere Verkehrsteilnehmer.

    Für jene, die weniger Emissionen und Lärm erzeugen und weniger Platz brauchen.

    [1] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/255179/umfrage/bestand-an-pkw-in-berlin/

  23. 25.

    Da die Bundesregierung den Autobahnbau finanziert sollte sich der Berliner Senat gefälligst raushalten.
    Berlin hat Gott sei Dank dabei nichts zu sagen.

  24. 24.

    Der Autobahnausbau spiegelt eine völlig veraltete Idee von Verkehrspolitik wider. Wir müssen dringend auf eine Verkehrsinfrastruktur hinarbeiten, die in Ballungsräumen weg vom Individualverkehr hin zu einem guten öffentlichen Nahverkehr kombiniert mit Fahrradstraßen. Wir müssen raus aus der Bequemlichkeit der Autofahrer.

  25. 23.

    Dramatisieren Sie es doch nicht, als wenn die Hauptverkehrsachsen alle durch Wohngebiete führen. Die Autobahn macht tatsächlich keinen Sinn wenn es mit der Verkehrswende ernst gemeint ist. Zumal es ja jetzt auch ohne geht. Um Ihr Argument der wachsende PKW Uahl aufzugreifen, die Parkolatzsituation wird durch eine Autobahn nicht besser. Aber vlt Mei ten Sie mit der Vekehrsbelastung im Wohngebiet dann die Autofahrer welche stundenlang im Wohngebiet fahren um einen freien Parkplatz zu bekommen.

  26. 22.

    Versteh die Aufregung in Berlin immer nicht. Habe vorher in einer Großstadt in Süddeutschland gewohnt und ich finde in Berlin hat man so viele Parks und Platz, worüber beschwert man sich hier eigentlich? Selbst die Fußgängerwege sind teilweise so breit, da würde in anderen Städten schon fast ein Wohnhaus drauf Platz finden. Fahrradwege gibt es hier auch wie Sand am Meer. So ist das Großstadtleben halt nun mal, wer "Platz" und "Ruhe" möchte, sollte vielleicht aufs Land ziehen. Dort komme ich beispielsweise Ursprünglich her und ich bin bewusst in die Stadt gezogen, weil es mir dort zu "langweilig" war.

    Würde die Erweiterung der A100 nicht eher dafür sorgen, das eben genau WENIGER Verkehr in den ganzen Seitenstraßen etc. los wäre.

  27. 21.

    Ziemlich großer Artikel für eine Gruppe, deren Stimmen ca. 0,6% der Berliner ausmachen. Da man aber davon ausgehen kann, dass auch etliche Nichtberliner unterschrieben haben, ist die Quote nich deutlich schlechter. Bei den letzten Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus haben Kleinparteien wie VOLT oder TEAM TODENHÖFER um die 19.000 Stimmen erhalten. Bekommen diese auch so viel mediale Aufmerksamkeit?

  28. 20.

    Liebe Grünen,
    wollen Sie Millionen von Steuergeldern in den Sand setzen für die schon fertige Strecke?
    Ihre Überlegungen, die Autobahn nicht fertigzustellen sind schlicht unmöglich.

  29. 19.

    Wie lange schon wird über diesen Autobahnabschnitt disskutiert. Und die jungen dynamischen Auto-Gegnerinnen dürfen nicht unseren demographische Entwicklung vergessen, so nach dem Motto - was gehen mir meine immer älter werdenden Mitmenschen an -. Ich kann mir schlecht vorstellen, dass in 10-20 Jahren dann die Ü-70-er alle aufs Fahrrad steigen Diese werden zum großen Teil auf ein Fahrzeug nicht verzichten können.

  30. 18.

    Ohne Konseqente und Drastische Reduzieren von Individuellen Privat PKW wird es keine verhinderung Des Klimawandels geben.Auch Elektrofahrzeuge müssen Begrenzt werden.Ansonsten gute Nacht, Autofahrer.

  31. 17.

    Wenn nun in Berlin nur noch Elektroautos fahren, entsteht die Frage, wie der Autoverkehr bewältigt werden soll. Das Argument des umweltschädlichen Verbrennungsmotors scheidet dann wohl zur Verteufelung von Autostraßen und Autobahnen aus. Trotzdem wird auch Berlin um den Straßenneubau nicht herumkommen. So ist das, wenn 90% Ideologie und zehn Prozent Sachverstand das Handeln bestimmen. Nur noch Kurzsichtigkeit und hektischer Aktionismus, statt langfristiger und überlegter Planung.

  32. 16.

    Die, die nicht wollen, müssen die Stecke ja nicht nutzen……!
    Oder sie machen es wie die guten grünen Bürger, fahren hier zum Biomarkt mit dem Fahrrad und dann 2-3x mit dem Flieger in den Urlaub ;-(

  33. 15.

    Wenn du es hast, sage bescheit, denn ich wäre sogar einer der positiv Betroffenen, wenn wer Ausbau kommt.

  34. 14.

    Sorry aber die grünen kann ich nicht ernst nehmen sie verbreiten den has… gegen Autofahrer. Aber haben nun in der 2 Amtszeit den Verkehr in der Stadt unter sich und welche Erfolge gibt es im ÖPNV Ausbau ???? Keine ! Hauptsache gegen Autos

  35. 13.

    "Es wäre schön, wenn der rbb als gebührenfinanzierte öffentliche Anstalt auch diese Meinung präsentieren würde."
    Na sie haben ja Wünsche! Haben sie hier schon 1x erlebt das es einen Bericht PRO Autofahrer gibt?
    Ich nicht, aber wenn 50 Radfahrer über die A100 radeln wird sofort groß mit Bild darüber berichtet...... sagt ein Radfahrer der auch Autofahrer und Fußgänger ist!

  36. 12.

    Wenn eine Handvoll grüner Ideologen mit Strickpullovern und viel Tagesfreizeit ein paar Unterschriften sammelt, hat das nichts mit der Meinung und den gerechtfertigten Bedürfnissen von 3,5 Mio. Berliner Einwohner zu tun.

    Unabhängig von der Motorisierung, steigt die Zahl der zugelassenen Fahrzeuge in Berlin jährlich um ca. 40.000 - sollen all diese Fahrzeuge durch die Wohngebiete fahren?
    Eine Weiterführung der Autobahn ist sinnvoll und wird zum Glück nicht von ein paar Verblendeten Gutmenschen auf Landesebene entschieden.

  37. 11.

    Es wird höchste Zeit, Initiativen und ein Volksbegehren FÜR den Weiterbau der A 100 zu starten. Vielleicht kommen der farblose ADAC, die IHK, CDU, FDP etc. mal endlich raus aus ihrer Passivität.
    Warum wird dem ADFC, changing cities und Konsorten ständig die Bühne überlassen? Wo bleibt die Gegeninitiative?
    Knapp 20.000 Unterschriften repräsentieren also "die Stadtgesellschaft"? Ob die Mehrheit der Berliner wirklich die A 100 ablehnt, wenn man Pro- und Contra-Argumente sachlich austauscht, daran habe ich einige Zweifel.

  38. 10.

    Da sieht man es wieder, die Krakeler und Gegner sind in der Minderheit, obwohl uns durch die Medien gern ein anderes Bild vermittelt wird. Ich finde den Aus- und Weiterbau der Autobahn sinnvoll und vernünftig. So schnell lassen sich private PKW nicht aus der Stadt verbannen.

  39. 9.

    Berlin besteht bei weitem nicht nur aus Gegnern des Ausbaus der A100.
    Viele Bürger - besonders in den Außenbezirken freuen sich auf eine bessere Anbindung an die Innenstadtgebiete.
    Es wäre schön, wenn der rbb als gebührenfinanzierte öffentliche Anstalt auch diese Meinung präsentieren würde.

  40. 8.

    Wo kann man eigentlich seine Unterschrift als Befürworter des A100-Ausbaus abgeben?

  41. 7.

    Der Antiautofahrer
    Ich finde als Nichtautofahrer es gut wenn der Bund die Autobahn weiter baut.
    Dann wird es auf anderen Straßen ruhiger von den vielen benutzer die ja unbedingt Auto haben müssen.
    Aber natürlich soll man auch uns Fußgänger und andere nicht vergessen dabei deshalb Lärmschutz wo es geht und Flüsterasphalt

  42. 6.

    Nur 19300 Unterschriften bei einer Einwohnerzahl von ca. 3 Mio. Da sind die Mehrheiten klar. Politik sollte nach dem Mehrheit prinzip erfolgen und nicht wer am lautesten schreit bekommt seinen Willen.

  43. 5.

    Nur 19300 Unterschriften bei einer Einwohnerzahl von ca. 3 Mio. Da sind die Mehrheiten klar. Politik sollte nach dem Mehrheit prinzip erfolgen und nicht wer am lautesten schreit bekommt seinen Willen.

  44. 4.

    Für den Ausbau der S-Bahn Trassen in den Randgebieten wäre ich sofort dabei.
    Aber hier geht es mal wieder nicht um eine echte Verkehrswende, sondern um den Kreuzzug der Grünen gegen die Autofahrer in Berlin.

  45. 3.

    Gut beobachtet, den "Grün*innen" sind wohl Tram´s zu laut? Da kennen die auf einmal Abstandsregeln? Oder liegt denen das Schaffen nicht und man "träumt" von "Verkehrsraumzuteiler*innenjobs" vom Schreibtisch abseits jeder lauten Straßenbahn?

  46. 2.

    Nur 19.331 (vernachlässigbare) Unterschriften belegen nun ganz eindeutig: Die umweltgerechte Entlastung der Innenstadtstraßen durch einen modernen Erweiterungsbau ist klimagerechte Zukunftspolitik, da dies eine Entlastung von "Stopp and Go" bedeutet. Das eine erzieherisch wirkende Ricarda Lang, sich für Verschlechterungen und Belastungen einsetzt, verwundert wenig. Aber die nun wirklich sehr geringe Zahl sagt ja alles aus...

  47. 1.

    Bzgl. des Ausbaus des ÖPNV hätten die Demonstranten Kopien der Unterschriften vor der Landesgeschäftsstelle der Grünen abgeben sollen. Schon ein paar Meter Straßenbahn generieren wie hier am Ostkreuz eine vierstellige Zahl an Einwandern, mit denen es sich die Landespolitiker offensichtlich nicht verscherzen wollen. Leider ist die Lobby für den allwettertauglichen ÖPNV-Ausbau vergleichsweise still gegen über der Radlobby.

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