Bericht des Weltklimarats IPCC veröffentlicht - Brandenburgs unklarer Kurs bei der Braunkohle

Di 05.04.22 | 08:16 Uhr | Von Oliver Soos
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Die Förderbrücke F60 und mehrere Bagger stehen im Braunkohletagebau Welzow-Süd der Lausitz Energie Bergbau AG (LEAG). (Quelle: dpa/Patrick Pleul)
Audio: Inforadio | 04.04.2022 | Oliver Soos | Bild: dpa/Patrick Pleul

Der Weltklimarat mahnt zu großen Schritten bei der Energiewende. Anders ließe sich das 1,5-Grad-Ziel nicht erreichen, heißt es im Bericht des Rats. In der Brandenburger Kenia-Koalition spitzt sich unterdessen der Streit um den Braunkohle-Ausstieg zu. Von Oliver Soos

Der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Ottmar Edenhofer, bezeichnet den an diesem Montag veröffentlichten dritten Teil des IPCC-Berichts als "schockierend", weil es bei den weltweiten Emissionen immer noch keine Trendumkehr gebe. Sie würden weiter steigen, obwohl erneuerbare Energien immer billiger werden. "Es ist uns in der letzten Dekade lediglich gelungen, die Geschwindigkeit ein bisschen zurückzunehmen. Aber wir fahren nach wie vor auf die Wand zu, nur mit geringerer Geschwindigkeit", sagt Edenhofer.

Große Sorge macht dem Klimaforscher die weltweite Entwicklung in der Kohleindustrie. Vor allem in Asien gebe es eine regelrechte Rückkehr zur Kohle. Bestehende Kraftwerke würden vermehrt genutzt, neue Anlagen gebaut. "Im IPCC-Bericht wird klar, dass die bestehenden und geplanten Kohlekraftwerke allein ausreichen, um das gesamte Restbudget aufzubrauchen, das uns noch zur Verfügung bleibt, um gefährlichen Klimawandel zu vermeiden", sagt Edenhofer. Deshalb sei es wichtig, den Kohleausstieg global anzugehen, trotz des Kriegs in der Ukraine. Doch genau dieser scheint viele Politiker zum Umdenken zu bewegen.

Fernsehtipp

Vorzeitiger Kohleausstieg 2030 in Brandenburg auf der Kippe

In Brandenburg ist der Fahrplan klar vorgegeben durch den Koalitionsvertrag der Bundesregierung. Hier heißt es: Kohleausstieg auf jeden Fall bis 2038 und im Idealfall bis 2030. Dazu müssen drei Grundvoraussetzungen gegeben sein: eine sichere Energieversorgung, stabile Preise und neue Jobs für die Arbeiter in der Kohleindustrie.

Die Brandenburger SPD besteht auf diesen Voraussetzungen und will im Zweifel das Ausstiegsdatum nach hinten verschieben. "Ich sage zum jetzigen Zeitpunkt nicht, dass 2030 unrealistisch ist. Aber wir haben durch den Krieg in der Ukraine eine neue Situation, in der es um die Unabhängigkeit von bestimmten Energieträgern geht. Das kann dazu führen, dass man Kohle über einen längeren Zeitraum verwenden muss und das muss man jetzt neu diskutieren", sagt der SPD-Fraktionschef im Potsdamer Landtag, Daniel Keller.

Sorge um die Wärmeversorgung

Die Brandenburger Grünen sind gegen eine Verzögerung des Kohleausstiegs. Ihr Fraktionsvorsitzender Benjamin Raschke sieht Kohle nicht als geeignetes Ersatzmittel bei einem möglichen Öl- und Gasembargo gegen Russland. "Die Braunkohle in der Lausitz dient überwiegend der Stromerzeugung. Wir haben aber aktuell vor allem einen Bedarf bei der Wärmeversorgung und da hängen wir an russischem Gas und das ist das Problem", sagt Raschke.

Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) geht davon aus, dass es bei einem Rohstoffembargo gegen Russland in den kommenden beiden Wintern zu kritischen Situationen bei der Wärmeversorgung kommen könnte. Erst danach würde sich die Situation entspannen, durch den Ankauf von Flüssiggas und durch den geplanten Bau der Flüssiggasterminals in Brunsbüttel und Wilhelmshaven, so Steinbach Mitte März im Wirtschaftsausschuss des Brandenburger Landtags.

Ein mögliches Szenario wäre, ein Kraftwerk in Reserve zu halten und einen Haufen Steinkohle danebenzulegen.

Grünen-Fraktionschef Benjamin Raschke

Die Vorstellung, mehr umweltschädlicheres Flüssiggas anzukaufen, ist für den Grünen-Politiker Benjamin Raschke wie ein Schlag in die Magengrube. "Wir haben leider noch nicht die Möglichkeit, auf solche Optionen zu verzichten. Wir müssen eine Suppe auslöffeln, die uns durch jahrzehntelange verfehlte Energiepolitik eingebrockt wurde", sagt Raschke.

Auch die viel kritisierte Gas-Einkaufsreise nach Katar, die sein Parteifreund, Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck im März angetreten hatte, sieht Raschke mit Bauschmerzen. Für ihn ist das auch eine Folge dessen, dass man den Ausbau erneuerbarer Energien in der Vergangenheit verschlafen habe. "Ich hätte dem Bundeswirtschaftsminister etwas anderes gewünscht, als in ein Land zu fahren, in dem Menschenrechte verletzt werden. Es war eine schwierige Entscheidung, aber ansonsten beziehen wir halt Gas aus Russland, dass Krieg gegen die Ukraine führt", sagt Raschke.

Grüne können sich den Einsatz von Steinkohle vorstellen

Wenn die Energieversorgung in Gefahr wäre, kann sich der Brandenburger Grünen-Fraktionschef unter Umständen auch einen Kompromiss bei der Kohle vorstellen. "Ein mögliches Szenario wäre, ein Kraftwerk in Reserve zu halten und einen Haufen Steinkohle danebenzulegen. Denn Braunkohlekraftwerke kann man auch mit Steinkohle betreiben. Wir sind aber dagegen, Braunkohletagebaue aufrechtzuerhalten", so Raschke.

Die Brandenburger Grünen liegen immer wieder im Clinch mit dem Koalitionspartner CDU. Deren energiepolitische Sprecherin Saskia Ludwig fordert, sich nicht allein auf das Ziel 100 Prozent erneuerbare Energien zu fokussieren. "Das, was die Grünen sich vorstellen, ist eine Mär. Mit Windkraft und Solarenergie allein werden wir die Energieversorgung auch bis 2038 nicht stabil hinbekommen. Es gibt deshalb auch Warnungen aus der Wirtschaft, diesen Weg einzuschlagen", sagt Ludwig.

Die CDU-Abgeordnete plädiert für Brückentechnologien zur CO2-Einsparung und schlägt unter anderem vor, die CCS-Technologie auszubauen. Gemeint ist die technische Abspaltung von CO2 am Kohlekraftwerk und die Verpressung in unterirdische Lagerstätten. Das lehnt Benjamin Raschke von den Grünen als "riskante Technologie" ab, ebenso wie den Vorschlag der CDU, über das Betreiben moderner Atomkraftwerke nachzudenken.

Diese Idee bringt auch die Brandenburger SPD auf die Palme. "Das ist so ein bisschen - wie soll ich sagen - Wechselstrom à la CDU. Wir sind gemeinsam mit der CDU auf Bundesebene aus dem Atomstrom ausgestiegen und dabei wird es auch bleiben", sagt SPD-Fraktionschef Keller.

Edenhofer hält Debatte um Kohleausstiegsdatum für verfehlt

Die Grünen setzen also weiterhin aufs Ausstiegsdatum 2030. Für die SPD ist alles denkbar, je nachdem, wie sich die Energieversorgung entwickelt. Die CDU ist selbst beim Datum 2038 pessimistisch, wenn erneuerbare Energien allein die Alternative sein sollen.

Der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung Ottmar Edenhofer hält die ganze Debatte hingegen für verfehlt. Er ist für einen anderen Ansatz in der Politik, bei dem das Ausstiegsdatum keine Rolle mehr spielt. "Wir haben in Europa eine Emissionsobergrenze definiert, die muss jetzt konsistent gemacht werden mit den Beschlüssen des europäischen Green Deals. Dann würde eine vermehrte Nutzung von Kohlekraft kompensiert werden müssen, durch Emissionsverminderungen in anderen Sektoren", sagt Edenhofer. Der Klimaforscher ist davon überzeugt, dass die Emissionsziele erreicht werden, wenn einfach nur der sogenannte Emissionshandel durchgesetzt würde.

Sendung: Inforadio, 04.04.2022, 16:30 Uhr

Beitrag von Oliver Soos

63 Kommentare

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  1. 63.

    "Ein mögliches Szenario wäre, ein Kraftwerk in Reserve zu halten und einen Haufen Steinkohle danebenzulegen. Denn Braunkohlekraftwerke kann man auch mit Steinkohle betreiben."
    Nein!!! Herr Raschke das kann man technisch nicht. Es ist genau das gleiche als würde man behaupten man kann einen Dieselmotor mit Benzin fahren.

    Es wären aufwendige Umbauten notwendig um ein Braunkohlekraftwerk nach Einhaltung der geltenden Gesetzen mit Steinkohle zu betreiben, deswegen heißt es "Braunkohlekraftwerk". Es müssen ganz andere Kohlemühlen eingesetzt werden. Das Verbrennungsluftsystem muss umgebaut werden und eine DENOX installiert werden um die grundlegenden Dinge zu nennen.
    Sie beweisen mit Ihrer Aussage das sie in Sachen Energieversorgung inkompetent sind und Szenarien erfinden die in der Realität nicht umsetzbar sind, genau so wie ein kohleausstieg vor 2038.

  2. 62.

    Matthias gestern RBB geschaut da konnte man genau sehen warum wir noch nicht so weit sind mit den EE. 1 Brandenburg ist das BL mit den meisten WKA in der Fläche. Hätten alle BL wie zum Beispiel BW oder Bayern in der gleichen Zeit genau so viele errichtet wären wir schon weiter mit den EE . Aber einige BL schäuen diese wie der Teufel das Weihwasser ,auch Grün regierte BL. BW hat in den letzten Jahren gerade mal 10 WKA aufgestellt. 2.WKA sollten dort gebaut werden das auch die Bewohner von Ortschaften nichts von ihrer Lebensqualität einbüßen sondern wo alle damit leben können, dann muss sich um die Genehmigung auch keiner vor Gericht streiten. Denn umsomehr die WKA an die Ortschaften ranrücken um so mehr Widerstand wird es geben und wir treten auf der Stelle. Noch eins der IW Chef Hühte sagte heute, kommt ein Gasstop "können wir die deutsche Wirtschaft abstellen ". Würde sagen dann ist sie tot und wir können sie beerdigen . Eine große Wahl haben wir zur Zeit nicht,das ist die Realität

  3. 61.

    Hr. Neumann Sie sind auch jemand der hier nur immer fordert und belehrt. Wo sind ihre konkreten Vorschläge für Berlin in punkto EE? Bis jetzt habe ich wenig von Berlins Beitrag zum Ausbau der EE gehört, Berlin beschäftigt sich lieber mit der Enteignung von Vermietern, Autos raus aus der Stadt oder den Ausbau von Radwegen,die produzieren aber keinen Strom. Wie wäre es denn wenn Sie ein Volksbegehren für Berlin starten zum Ausbau der WKA , PV Anlagen mit allem was dazu gehört,das wäre doch mal was. Berlin könnte seinen Strom allein produzieren ganz klimafreundlich. Ansonsten nicht immer nur mit dem Finger auf andere zeigen,ihr anderen müsst und müsst sondern selber seinen Beitrag für die Energiewende leisten. Brandenburg ist Vorreiter in Sachen WKA kam gestern bei RBB, also Berlin einfach mal nach machen und nicht immer bloß auf die anderen verlassen . Der Stom wird nicht in der Steckdose produziert !!!

  4. 60.

    Stören ist Ihre Interprätation...aber als Technologe kann ich zwischen den Verfahrenstypen unterscheiden.
    10 Liter im Eimer Wasser speichern ist etwas anderes als 10 Liter Wasser zu fördern. Jetzt klar?

  5. 59.

    Ich sehe das anders. Natürlich erfolgen punktuell Anpassungen an den Klimawandel. Aber seien wir doch mal ehrlich: Das ist in aller Regel nicht wirklich weitsichtig und langfristig geplant sondern wird erst angegangen, wenn es gar nicht mehr anders geht, wenn die Bedrohung unmittelbar vor der Tür steht. Und global gesehen ist es der berühmte Fliegenschiss. Gerade die armen Länder haben gar nicht die Mittel, sich gegen die Folgen des Klimas zu wappnen, erhalten diese aber auch von den Industrienationen nicht im Ansatz im erforderlichen Maß, weil die sich derzeit kostenintensiv auf die Vermeidung von CO2 konzentrieren, um die Folgen VIELLEICHT zu vermeiden. Abgesehen davon, dass das nicht funktionieren wird, weil es trotzdem weiter Klimaveränderungen geben wird, konzentrieren wir uns im Kampf auf einen einzigen Gegner, obwohl es unzählige klimabeeinflussende Faktoren gibt. Wir werden deshalb mit Ansage grandios scheitern.

  6. 58.

    "Was heißt denn "tragbar"? " Habe ich in meinem Beitrag #29 bereits ausgeführt. Wenn eine Umstellung überhastet erfolgt und dadurch überhöhte Kosten generiert, ist das ein Armutsrisiko weltweit, welches nicht unterschätzt werden darf. Es müssen immer die verschiedenen Interessen und Folgen gegeneinander abgewogen werden. Es geht nicht darum, die Umstellung zu verhindern. Es geht darum, dass sie leistbar sein muss und das beinhaltet weit mehr als nur die technischen Möglichkeiten.

  7. 57.

    40% mehr Braunkohle als Input für die gleiche Stromlieferung an die Kunden wegen CCS stört Sie offensichtlich nicht.

  8. 56.

    Ich werde mitnichten "jedes Mal" darauf verwiesen. Die Technik ist mir nämlich wohl bekannt. Nur, in welchen Größenordnungen steht sie denn überhaupt zur Verfügung und wo wird denn Wasserstoff in nennenswerten Mengen gespeichert? Von der erforderlichen Langfristigkeit sprechen wir mal lieber gar nicht. Der aktuell erzeugte Wasserstoff wird derzeit i.d.R. einfach dem Erdgas beigemischt, das unmittelbar verbraucht wird. Wo sind denn Ihre Großspeicher? Sind diese übersaisonal nutzbar? Gibt es die erforderlichen Reserven? Nein, nicht mal ansatzweise!

  9. 55.

    Den Unterschied zwischen Gestehungsprozessen (und damit vielfältigen Umwandlungsverfahren) und Speicherprozessen (Input = Output) ist Ihnen doch bekannt.

  10. 54.

    Was konstruieren Sie sich denn hier zurecht?
    Die gleichen Wissenschaftler haben aber auch errechnet dass der Anstieg in vergleichsweise kurzem Zeitraum von 100-200Jahren eine extreme Dynamik aufgenommen hat. Korreliert mit er industriellen Entwicklung. Aber darüber müssen wi reinlich nicht diskutieren.
    Ihr gedachtes Experiment in allen Ehren aber darum geht es doch gar nicht. Es geht darum so schnell wie möglich die Bedingungen für den Ausstieg zu schaffen. So wie es auch formuliert steht, sichere Energieversorgung, stabile Preise und neue Jobs. Alle 3 Bedingungen entstehen aber nicht durch zweifeln, diskutieren oder Nichtstun sondern durch machen. Gilt natürlich auch für die die Freitags etwas weniger machen und in der Zeit mehr von anderen fordern.

  11. 53.

    Sonntag bei Terra X ein Beitrag Wissenschaftler haben errechnet das die Erde sich nach der letzten Eiszeit vor ca 10500 Jahren kontinuierlich erwärmt hat. Warum und wie so darüber gibt es keine genauen Daten. Man kann hier diskutieren wie man will, es geht jetzt aber erstmal um das heute und wie kann Deutschland am laufen gehalten werden. Wer kein Gas oder Öl mehr verbrennen möchte neben der Therme gibt es den Haupthahn einfach zudrehen und schon tut man was für die Umwelt . Wenn wir es mit dem Klimawandel beschleunigen wollen dann die Leag und alle anderen die fossile Energieträger verbrennen zwingen sofort alles runter zufahren und einzustellen. Wenn dann richtig und nicht mehr so lange warten. In 3 Monaten diskutieren wir dann nochmal was aus Deutschland geworden ist und wie es den Menschen geht. Alle die hier den sofortigen /baldigen Ausstieg von fossilen Energieträgern fordern sollten sich dann auch über die Konsequenzen im klaren sein. Das ist die Realität.

  12. 52.

    Beides, Wirkungsgrad und Preis für überschüssige Energie bestimmen die Wirtschaftlichkeit von P2G.
    Flexiblere Abschreibungsmodelle für EE-Anlagen könnten sehr viel zu einer schnellen Kostensenkung der EE-Energie beitragen. Der weitere Ausbau und die zunehmenden Eigenverbrauchslösungen werden aber zur Senkung der Preise führen. Ich rechne die Wirtschaftlichkeit unserer zukünftigen Anlagen weitestgehend über den Eigenverbrauch. Überschusseinspeisung mit Verkauf ist netter Nebeneffekt, den ich gern mitnehme. aber nur bedingt für die Wirtschaftlichkeitsberechnung benötige. Also ist mir der Verkaufspreis relativ Wurscht. Bin mir sicher, dass ich nicht der einzige bin.

  13. 51.

    Ach ne. Bleibt die Frage warum 40% Wirkungsgrad im Braunkohlekraftwerk vollkommen okay ist, aber 40% Wirkungsgrad bei P2G nicht praktikabel sein soll.

  14. 50.

    Kretschmann ist immerhin bereits batterieelektrisch unterwegs und derjenige, der in Bezug auf Steinkohle für ein Braunkohlekraftwerk hier daneben liegt, ist nicht von den Grünen.

  15. 49.

    Der IPCC empfiehlt es schon lange, wie es auch schon seit einiger Zeit u.a. Stiftung Klimaneutralität und Agora auf der Agenda stehen haben, aber eben auch P2G.

  16. 48.

    CCS wollten die Deutschen hier nicht haben, Vattenfall hat sein Know-How damals mitgenommen. Der IPCC sieht es nun als Baustein.

  17. 47.

    Für den Moment mag das stimmen. Den Zahn weiterer Vertreibung oder neue Tagebaue können sich die Kohlefreunde jedenfalls ziehen lassen.
    @Neugieriger 2, wenn Sie nur halbwegs verstanden hätten was physikalisch gerade mit unseren Lebensgrundlagen passiert würden Sie nicht so einen Mist schreiben.

  18. 46.

    Irgendwann wird jeder mal Rentner und wohl
    dem der bis dahin immer einen gut bezahlten Job hatte.Es sei denn das er Beamter war!!

  19. 45.

    Die Betrachtung der Klimaschädlichkeit eines Kraftwerks kann man nicht durch einen Besuch beurteilen. Übrigens ist der Anteil der deutschen Bevölkerung an der Gesamtbevölkerung ungefähr 1%. Insofern müssen wir sehr wohl unsere eigenen Hausaufgaben erledigen und können nicht mit dem Finger auf andere zeigen.

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