Landesparteitag - Berliner SPD lehnt Weiterbau der Stadtautobahn A100 ab

So 19.06.22 | 20:52 Uhr
  75
Bauarbeiten an der Baustelle zum Weiterbau Autobahn A100 in Neukölln. Das Bundesverkehrsministerium will den umstrittenen Weiterbau der Berliner Stadtautobahn A100 in Richtung Lichtenberg umsetzen. (Foto: Carsten Koall/dpa)
Audio: rbb24 Inforadio | 20.06.2022 | Tilman Büttenbender | Bild: Carsten Koall/dpa

Die Berliner SPD hat sich mit großer Mehrheit gegen den Weiterbau der Stadtautobahn A100 im Osten Berlins ausgesprochen. Beim Landesparteitag stimmten 64,35 Prozent der Delegierten am Sonntagabend für einen entsprechenden Antrag aus dem Kreisverband Friedrichshain-Kreuzberg, der einen Planungsstopp und den Verzicht auf den 17. Bauabschnitt fordert. Die beiden SPD-Landesvorsitzenden Franziska Giffey und Raed Saleh hatten sich vor dem Parteitag nicht hinter diese Position gestellt, aber beim Parteitag selbst auch nicht ausdrücklich dagegen Stellung bezogen.

Lange Debatte um 17. Abschnitt

Vor der Abstimmung, an der in der Schlussphase des Parteitags noch 230 Delegierte teilnahmen, hatte es eine ausführliche Debatte über das Thema gegeben. Die Mehrzahl der Rednerinnen und Redner wandte sich gegen den umstrittenen 17. Bauabschnitt. Sie argumentierten, es müsse ein klares Stoppsignal gesendet werden, nachdem es auf Bundesebene Pläne gebe, den Autobahnbau voranzutreiben. Eine solche Betonpiste durch Berlin sei angesichts des Klimawandels nicht mehr zeitgemäß.

Bund will Bau vorantreiben

Das FDP-geführte Bundesverkehrsministerium hatte Ende März angekündigt, die Planungen für den Abschnitt vom Treptower Park in Richtung Lichtenberg zur Storkower Straße vorantreiben zu wollen. Dagegen hatten SPD, Grüne und Linke im Koalitionsvertrag vereinbart, Planung und Bau des 7. Bauabschnitts in der bis 2026 laufenden Legislaturperiode nicht weiter zu verfolgen.

Das reichte den SPD-Abgeordneten allerdings nicht mehr. Sie lehnten auch einen Vorschlag ab, alle vier zu dem Thema gestellten Anträge an den Fachausschuss Mobilität zur weiteren Beratung zu überweisen.

Sendung: rbb24 inforadio, 20.06.2022, 07:40 Uhr

Die Kommentarfunktion wurde am 20.06.2022 um 22:13 Uhr geschlossen. Die Kommentare dienen zum Austausch der Nutzerinnen und Nutzer und der Redaktion über die berichteten Themen. Wir schließen die Kommentarfunktion unter anderem, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt.

75 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 75.

    Ihr Schluss ist nicht zwingend. Wenn man die Begleitmaßnahmen nicht durchführt, besteht tatsächlich die Gefahr, dass neue Straßen zu mehr Verkehr führen. Das ist aber keineswegs ein Automatismus. Mit entsprechenden Begleitmaßnahmen kann es sogar zu einer Reduzierung des Individualverkehrs führen, obwohl eine sehr gute Infrastruktur dafür bereit steht. Diese wird dann situativ genutzt, ansonsten eben der ÖPNV oder das Rad. Kopenhagen ist ein sehr gutes Beispiel dafür. Dort fährt niemand mit Verstand in die Innenstadt, wenn er das nicht muss. Man kann es aber und das sogar sehr gut. Und genau das ist der Unterschied zu deutschen Städten, hier funktioniert weder der Autoverkehr in der City richtig, noch die Alternativen.

  2. 74.

    Ein Glück aber auch das das Bundesangelegenheit ist und der Berliner Senat nicht selbst darüber bestimmen kann.

  3. 73.

    Ich leide keineswegs an Realitätsverlust, Sie dagegen an fehlendem Benehmen. Was ist denn eine SPD sonst, die nach immer mehr Umverteilung ruft? Ein Rechtsruck ist es jedenfalls nicht.

  4. 72.

    Und Sie haben eine eigene " Realitäten - Werkstatt" und überraschen die Leser immer wieder.

  5. 71.

    Aber nein, die Stuttgarter sind gelassen und freundlich, und keineswegs hektisch.

  6. 70.

    Sie sind ja optimistisch. Sind Sie BioBerliner? Als solcher müssten Sie wissen, dass momentan die A100 nicht gebaut wird. Auch wenn es keiner jetzt lesen mag. Der jetzige Senat ist ein Auslaufmodell. Danach werden die Karten neu gemischt und die A100 steht wieder auf der To-Do-Liste. Berlin ohne A100 geht nicht. Einen doppelstöckigen Tunnel gibt es auch bei der U-Bahn in Berlin. Sie kennen das Schlitzbeton-Verfahren? So ähnlich wurden schon vor 100 Jahren die U-Bahnstrecken durch die dichtbebauten Straßen von Berlin gebaut. Also alles nichts neues in der Stadt und kein Rätsel. Alles machbar. Auch in dieser Stadt. VG

  7. 68.

    "Die Zulassungszahlen steigen mit jedem Jahr. 2/3 der berliner Haushalte verfügen über eins. " Diese Lüge wird immer wieder wiederholt, nur stimmt sie eben nicht. Es gibt immer mehr Zweit- oder gar Drittwagen derjenigen die es sich leisten können, die Mehrheit der Berliner besitzt kein eigenes Auto und will es auch nicht.

    "Je 1.000 Einwohner waren 2017 321 Autos zugelassen - derzeit sind es bereits 327 Autos." Also 2021 genau 6 (in Worten: SECHS) mehr. Und noch immer eine deutliche Minderheit. So ist das halt wenn das Wunschdenken der eigenen Blase auf die Realität trifft.

    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2022/03/berlin-autos-pkw-carsharing.html

  8. 67.

    "Die Belieferung von Supermärkten/Restaurants/Hotels etc. erfolgt NICHT über die Autobahn, sondern meist durch das Stadtgebiet." Stimmt, und warum, weil keine Autobahnen vorhanden sind. Logistikzentren liegen meist im Speckgürtel von Berlin. Darum sind Lieferanten gezwungen durch das Stadtgebiet zu fahren.

  9. 66.

    Sie irren gewaltig. Die Zulassungszahlen steigen mit jedem Jahr. 2/3 der berliner Haushalte verfügen über eins. Wem sollten sonst die ganzen Blechkisten auf den Straßen und Parkplätzen gehören? Die Menschen wollen Autos. Und zwar trotz der ganzen links-grünen Neid-Schikane. Wenn die SPD die Partei der Arbeiter ist, dann sollte sie auch deren Arbeitswege und Versorgungswege und damit inklusive ihren Alltag so weit wie möglich fördern. Das tut sie hier nicht. Sie lässt ihre Leute lieber im Stau stehen, Umwege fahren und Freizeit verlieren. Bravo SPD, ihr seid wirklich für die Arbeiter da.
    Wenn die SPD so sein will wie die Grünen, wozu müsste man dann noch SPD wählen? Ist die SPD überhaupt noch SPD? Wer sie gewählt hat, hat sie jedenfalls offensichtlich nicht bekommen.

  10. 65.

    Hallo,Stadtradler.Das ist ja Mal eine Meinung die mir schmeckt. Klasse es gibt noch Berliner.Ich meine die Echten.In Stuttgart hätte man mich schon weggejagt.

  11. 64.

    Oh ja,da stimme ich voll zu.Hauptsache die Klientelbezirke bevorzugen.Die anderen kônnen ja dann den Verkehr aufnehmen.

  12. 63.

    Man sollte hier mal mit dem Mythos aufräumen, das der Bund die A100 komplett alleine finanziert.
    Dem ist nicht so. Vielmehr muss Berlin den Bau der A100 kofinanzieren, beispielsweise für Planung-und Verwaltungskosten. Für Grundstücksankäufe und den Ausbau weiterführender Straßen an den Anschlussstellen. Es gibt zwar eine pauschale Rückerstattung vom Bund, für Berlin bleiben aber noch über 26 Mio. € die das Land Berlin für den 17.Bauabschnitt der A100 kofinanzieren muss. (Nach ursprünglich geplanten Baukosten.)
    26 Mio. € die für den Ausbau Klimafreundlicher Verkehrsmittel dann fehlen.

    Die A100 wäre sowieso nicht gebaut worden, nicht nur wegen der "explodierten" Baukosten.
    Späterstens am Doppelstöckigen Autobahntunnel in der Neuen Bahnhofstraße- Gürtelstraße wäre der Bau der A100 gescheitert.
    Wie man einen Doppelstöckigen Autobahntunnel in offener Bauweise in eine Straße reinbekommt die nur unwesendlich breiter ist als der Tunnel bleibt wohl ein Rätsel.

  13. 62.

    Die SPD(-Basis) weiß einfach nicht, wer sie und warum gewählt hat … Die Wahrnehmung als arbeitnehmerfreundliche, ausgleichende und weitsichtige Volkspartei schwindet … Man ahmt lieber angebliche (!) Erfolgsmodelle in der Verkehrspolitik nach, um den sehr flüchtigen Zuspruch einer relativ kleinen, aber extrem lautstarken Klientel zu erhaschen … Vorsicht SPD(-Basis) !

  14. 61.

    Moderne Stadtplanung hat und festellen das Autobahnen nicht mehr dem 70'jahre Bild einer Stadt entsprechen indem der Autoverkehr Vorrang hatte, hat nicht mit Mittelalter zu tun. Vielmehr ist es modernes Denken.

  15. 60.

    Das erklären Sie doch bitte mal, wie das funktionieren mag. Weniger Leute auf zuwenig Raum ergäbe auch eine Entlastung. Berlin ist einfach zu voll geworden. Aber diese Realität wird gerne weggeräumt und statt dessen sollen noch mehreren Flächen versiegelten werden.

  16. 59.

    "In den letzten mindestens 4 Jahrzehnten hat es in Deutschland (wie weltweit) keine einzige linke Regierung mit "linkem" Programm gegeben."
    Wenn das wahr wäre möchte ich LINKE Politik niemals erleben!

  17. 58.

    Berlin muss die Schienen selbst bezahlen. Das Geld hat Berlin nicht. Um davon abzulenken diskutiert man Jahrzehnte. Die A100 finanziert der Bund. Was ist also schneller da um die Stadt zu entlasten? Schienen oder A100?

  18. 57.

    Die einzige wirkliche Verkehrsentlastung besteht in der Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs. Und durch die Verlagerung von Transporten von der Strasse auf die Schiene.
    Neue Strassen zu bauen, oder gar Autobahnen ziehen lediglich noch mehr PKW Verkehr an.

  19. 56.

    Sie scheinen an Realitätsverlust zu leiden. Eine "nach links driftende SPD" ist seit mindestens 30 Jahren nicht auszumachen. Schon gar nicht eine "immer weiter nach links driftende"
    Vielleicht stimmt einfach Ihre ideologisch-weltanschauliches Gefühlswelt nicht mit den nachweisbaren Daten überein. Die stehen ja nicht zu Ihrer freien Gefühls-Beurteilung zur Verfügung.

    In den letzten mindestens 4 Jahrzehnten hat es in Deutschland (wie weltweit) keine einzige linke Regierung mit "linkem" Programm gegeben. War die SPD oder die GRÜNEN regierungsbeteiligt, so verfolgten sie eher neoliberale Agenden. Hartz4, Verkauf von kommunalem Eigentum, Reallohnverlust, immer höhere Mieten für die einen, immer mehr Finanzkapital in den Händen weniger.
    Heisst also: "Rechte" Politik verursachte was heute ist. Weshalb ist für Sie "linke Politik" verantwortlich? Wer redet Ihnen das warum ein?

  20. 55.

    Was finden Sie denn daran lustig?
    Und warum bezeichnen Sie mich als "Ökofanatiker" ?

  21. 54.

    Mein Anliegen war und ist es, die Zwiespältigkeit des Vorgehens herauszustellen. So gut Umgehungsstraßen ggf. das Innere von Orten entlasten können - bspw. der Außenring um Lüneburg -, so sehr kann das Ganze aus heutiger Sicht kontraproduktiv werden, soweit der damalige Zeitgeist immer noch waltet. Das war und ist beim Kurfürstendamm und beim Straßenzug Kaiserdamm - Bismarckstraße so. Auch hat die so bezeichnete Westliche Umgehungsautobahn in Hamburg, die A 7, keineswegs zu einer Abnahme, sondern zu einer Zunahmen des innerstädtischen Autoverkehrs geführt, weil die Süderelbe-Region eine attraktive Einfahrschneise mittels das westliche Hamburg bekommen hat, anstatt über die Elbbrücken geführt zu werden.

    Ich sehe kein Bemühen, derartige kontraproduktive Effekte zu unterbinden. Soweit von Rückbau die Rede ist, schrillen bei einschlägigen Verbänden die Alarmglocken.

  22. 53.

    Autobahnen im Innenbereich in Tunneln führen, oben deckeln und begrünen, die Abgase filtern - wo, w.t.f., ist eigentlich das Problem?? Ja gut, Tunnel wollen gut geplant sein, aber wenn ich den Tiergartentunnel und den BAB-Tunnel nach Nuevo Colonia denke, dann sollte doch auch der letzte kapieren, dass dies eine Lösung sein kann. Das Gejammere der "Vollökos" ohne Realitätsbezug geht echt auf´n Nerv, denn beliefern lassen die sich ja auch nur zu gerne von dem Grinseglatzkopp aus Amiland, übrigens mit Dieselsprintern, die im Sommer gerne mit laufendem Motor innerstädtisch stehen während die Sklaven zu den Häusern rennen; von den Biohöfen ganz zu schweigen, die denen mit Diesel ihre regionalen Ökoprodukte liefern usw. Also doppelzüngiger gehts nicht - aber dauernd Raddemos starten..... finde den Fehler.

  23. 52.

    Solch ein Votum birgt keinerlei Konsequenzen, außer vielleicht ein paar mehr Stimmen für die SPD. Autobahn ist Sache des Bundes und da sitzt die FDP.
    Außerdem was für eine Verdrängung von Realität. Typisch Politikgehabe, Der Abschnitt der A100 ist schon seit fast 10 Jahren eine Baustelle. Es gibt bislang noch kein Zeichen, wann dieser Abschnitt fertiggestellt sein wird. Sollte die A100 weitergebaut werden werden noch einmal mindestens 10 bis 15 Jahre vergehen bis dieser Abschnitt fertiggestellt sein wird. Ob dann noch alle Kommentatoren Auto fahren werden bezweifele ich.

  24. 51.

    Aua - der ging aber daneben..... mehr Schienen....aha.....in der Stadt.... soso.....

  25. 50.

    Weiterbau muss nicht sein, aber dann bitte Ausbau der Bundesstrasse 96a von S Plänterwald bis S/U Warschauer Str., damit es hier zu gut fließendem Strassenverkehr kommt. Diese sollte dann für Radfahrer/Fußgänger mit Tunneln unterquerbar sein, um Ampeln etc. einzusparen und den Verkejrsfluss nicht unnötig zu verlangsamen. Auch ein Verkehrsleitsystem wie an der Heerstrasse wäre super.

  26. 49.

    Hallo Martin,
    es bedarf zur Entlastung des Verkehrs beide baulichen Maßnahmen.

  27. 48.

    Hallo Mondchen,
    träumen Sie ruhig weiter.
    Die Baufirma möchte ich sehen, die sich einen Auftrag der Bundesregierung durch die Lappen gehen lässt.

  28. 47.

    Also lieber weiterhin den Verkehr über die Nebenstraßen leiten? Das ist ja wohl weitaus schlimmer

  29. 46.

    Hallo Michaelm, wie eigentlich hinreichend bekannt sein sollte, ist nicht die Meinung des Berliner Senats maßgeblich und schon garnicht Ihre und die der Berliner Bevölkerung, denn die Bundesregierung ist dafür zuständig und diese baut die A100 glücklicherweise weiter.

  30. 45.

    Lustig dieser Widerspruch. Da merkt man die rosarote Brille der Ökofanatiker. Viele Ideen, aber alle an der Realität vorbei.

  31. 44.

    Das ist so nicht richtig. Es kommt immer auf die Gesamtgestaltung an. Die Niederländer und auch andere (zum Beispiel die dänische Hauptstadt Kopenhagen mit drei Ringen) sind da inzwischen deutlich weiter und Berlin wäre gut beraten, die dortigen positiven Erfahrungen zu übernehmen. Ein Ring um die Innenstadt herum ist unbezahlbar, um diese zu entlasten. Gleichzeitig muss man natürlich den Durchgangsverkehr für KFZ unterbinden, so dass man zur Nutzung des Rings gezwungen wird. An den Berliner Hauptstraßen würden sich Zehntausende freuen, wenn es diese Entlastung gäbe, ein Vielfaches dessen, die von einem Autobahnausbau betroffen sind. Autobahnen kann man sehr gut mit Lärmschutzeinrichtungen abschirmen, Innenstadtstraßen nicht.

  32. 43.

    Eine immer weiter nach links triftende und den Grünen nacheifernde SPD braucht kein Mensch. Dann kann man lieber gleich die entsprechenden Originale wählen. Die Berliner SPD schafft sich in ihrer Panik selbst ab.

  33. 42.

    Dann lieber den Verkehr durch die Nebenstraßen leiten. Ist doch "toll". Naja, hier wundert einen nichts mehr mit den Provinzlern.

  34. 40.

    Die Stadt Berlin verfällt immer mehr ins Mittelalter zurück.

  35. 39.

    Um die Straßen zu entlasten braucht es weniger Verkehr. Das erreicht man nicht durch den Bau von mehr Autobahnen, sondern durch den Bau von mehr Schienen.

  36. 38.

    Endlich! Endlich hat sich auch die Berliner SPD klar gegen die Wahnidee positioniert mitten in unserer Stadt eine Betonschneise namens A 100 weiter zu treiben.
    Wie die letzten beiden Tage deutlich gezeigt haben, müssen wir alles, aber auch wirklich alles tun, um den Klimawandel den PKW-Verkehr deutlich zu verringern, statt dem Verkehr noch eine weitere Schneise zu schlagen.
    Und das eingesparte Geld in den öffentlichen Nahverkehr stecken, der hat's nötiger!

  37. 37.

    Als eventuelle Wahlberinerin in F-Hain hat man natürlich die eigene Sicht. Dürfen se jerne ooch ha´m - aber lassen se de Berlina in ruhe mit Ihr´n übertriebenen Ökoirrsinn. Grüße vom feindbildbefreiten Stadtradler, der ooch jerne Bio kooft, aba weeß, det dit Realitäten jibt, die zwar nicht schön, aba für Euch Innenstädta wichtich sind, oda woll´n se wieda mit Pferde beliefert wer´n? Nee? Amazon is ja ooch noch da - liefert ja ooch und immer so schön schnell mit die Dieselstinkers zu Euch.... Neeneee...... so wird dit nüscht. Musst mir nich mit Blödsinn kommen, aber alle mitzuneh´m heisst ooch, die mit im Ooge zu ha´m, die uffs Auto anjewiesen sind - und dit sind nicht wenich......ejal warum. Oder willste ne Stadt nur mit fitte und jesunde Leute, die die Maladen ha´m, wer´n ausse Stadt rausjeschmissen, weil sie mobil sein müssen aba Eure Luft nicht zustänkern soll´n. Aber de Touris, die imma fein über´n BER einjeflogen kommen, die dürfen wa?

  38. 36.

    Nun mal nicht so aufregen, ich denke mal hier liegt ein Mißverständnis vor.
    Natürlich brauchen wir LKWs in der Stadt für alle möglichen Dinge die sie schon aufgezählt haben.
    Aber wenn der LKW/PKW z.B. die Hälfte seines weges auf der BAB bewältigen kann, statt ohne BAB komplett durch die Stadt zu fahren, ist uns doch allen geholfen, oder?
    So war es von mir gemeint, ich hoffe das hiermit klargestellt zu haben!
    Nice day!

  39. 35.

    Nichts ist nutzloser als irgendwelche Bullerbü-Beschlüsse der SPD. Seit über 30 Jahren ist die Partei durchgehend an der Landesregierung beteiligt, stellte etwa die Hälfte der Zeit die Verkehrssenatoren und fabuliert noch länger über besseren ÖPNV. Aber statt die Wohngebiete am westlichen Stadtrand an die S-Bahn anzuschließen ignorierten Sozis ein Vierteljahrhundert sogar entsprechende Koalitionsbeschlüsse. Fakt ist: Der PKW ist außen doppelt so schnell wie die lahme BVG. Autobahn weiterbauen!

  40. 34.

    Im Westen kommt man schnell aus der Stadt, und im Osten soll man schauen wie man sich rauswurschtelt.
    Danke SPD - Delegierte!

  41. 33.

    Das die Landesregierung hier - glücklicherweise - keinerlei Mitbestimmungsrecht hat, haben sie aber schon verstanden? Wenn der Bund sagt los, kann es los gehen. Egal wer oder was in diesem Senat was labert.

  42. 32.

    Als Potsdamer weiß man auch exakt, wie sich in der eingemauerten Stadt der Verkehrsstrom verhalten hat.... klar.
    Als ehemaliger Mauerstädter im westlichen Teil kann ich nur sagen, dass seit der Transitfunktion des ehemaligen Stadtrings, die Verkehrsbelastung exorbitant zugenommen hat. Gäbe es nicht die Anbindung an den Süden, würde die Stadt auch nicht ständig von denen geflutet werden, die hier sonst auch nicht reinfahren würden. Die aus dem Norden haben bis zur Anbindung an die 113 schon gereicht..... Dazu gab es ja den Berliner Ring, der hätte völlig gereicht.

  43. 31.

    Es geht doch auch darum, das der LKW Verkehr in der Stadt weniger wird. Weniger LKWS heißt auch weniger Verkehrstote, sprich Radfahrer also nicht immer Meckern sondern weiterbauen. Abgesehen davon ist Autobahn... Bundesangelenheit, da kann der Berliner Senat Meckern wie er will.

  44. 30.

    Essen und Trinken wollen se alle, aber woher die Nahrungsmittel kommen und wie geliefert werden sollen, darüber macht sich "Ein Radfahrer" wohl keine Gedanken...solange ein radelnder Lieferdienst den Bequemen ihr Essen/Getränke nach Hause schleppt! "...Also ich bin froh über jeden LKW der auf der BAB fährt und nicht durch die Stadt..." Die Belieferung von Supermärkten/Restaurants/Hotels etc. erfolgt NICHT über die Autobahn, sondern meist durch das Stadtgebiet. Auch Einrichtungsgegenstände können schlecht mit einem Lastenrad transportiert werden.
    Aber das sind sie, die Egoisten, die nicht in der Lage oder willens sind, sich über die Gesamtheit und deren Auswirkung Gedanken zu machen und mal über ihren Tellerrand zu blicken...

  45. 29.

    Blödsinn! Wichtiger wäre es, ALLE! Verkehrsteilnehmer mitzunehmen, die endlosen Baustellen im normalen Stadtverkehr endlich fertigzustellen und den ÖPNV zu modernisieren und auszubauen. Dann sind solche geldfressenden, nicht mehr zeitgemäßen Planungen wie die Planung des 17. Bauabschnitts auch nicht notwendig.
    Außerdem: Bis solche Planungen abgeschlossen sind, vergehen JAHRE, wenn nicht Jahrzehnte. Das kennt man ja in Berlin. Dazu kommen weiterhin Personalmangel und Materialknappheit. Also ICH brauche diesen Abschnitt in meiner Wohnnähe rundum den S-Landsberger Allee weder als Autofahrerin, noch als Fußgängerin o. ÖPNV-Nutzerin. Dieses (unser), vom Bund verschleuderte, Steuergeld sollte sinnvoller und nachhaltiger eingesetzt werden.

  46. 28.

    Hallo, Hansen,
    bitte erst nachdenken, dann schreiben! Hier geht es nicht allein um Treptow, sondern um die Weiterführung der Autobahn durch Friedrichshain bis hin zur Storkower Str. Und DAS geht ja nun mal gar nicht!!
    Man sollte sich erst einmal auf den offiziellen Seiten der Stadtplaner und deren Erfüllungsgehilfen gut informieren. Z.B. hier:

    https://www.autobahn.de/die-autobahn/projekte/detail/neubau-bab-100-17-bauabschnitt

  47. 27.

    Dass durch Autobahnbau die Straßen Richtung Innenstadt entlastet werden, weil von Außenbezirk zu Außenbezirk gefahren werden kann, ist pauschal gesehen eine Mär. Soweit es diesen Effekt tatsächlich gibt, gibt es den weiteren und sogar noch größeren Effekt, dass innenstadtnahe Gebiete mit dem Auto leichter erreicht werden können.

    Ein Musterbeispiel dafür bietet die bereits in den 1960er Jahren gebaute westliche A 100 - und hier in Bezug auf den Kurfürstendamm und den Kaiserdamm. Beide Straßenzüge werden nicht nur von denjenigen Kfz. benutzt, die ansonsten aus dieser (westl. und westsüdwestl.) Richtung kämen, sondern auch von denjenigen, die aus anderer Richtung von der A 100 kommen.

    Es scheint schon so normal geworden zu sein, dass genau dies außer Blick gerät.

  48. 26.

    Warten wir mal ab. Wenn die Ausschreibungen vorliegen und es winkt jahrelange Beschäftigung für die Arb./Ang. der Firmen dann werden sie mal sehen wie schnell die Bewerbungen eintrudeln.
    Also ich bin froh über jeden LKW der auf der BAB fährt und nicht durch die Stadt.
    Jedes Auto, das auf der Autobahn fährt, schafft in dieser Zeit Platz im Straßenverkehr.
    Das es an Endpunkten immer enger wird läßt sich leider nicht vermeiden.

  49. 25.

    Schön dass mal wieder alle schreiben können, aber entscheidet nicht letztendlich der Bund, egal was irgendwelche Lokalpolitiker beschließen?

  50. 24.

    Ohne die Zustimmung des Landes wird da keiner den Hammer für die Bundesregierung in die Hand nehmen, weder Handwerkende noch Richtende.

  51. 23.

    Eine gute Entscheidung der Berliner SPD. Nun bitte Druck auf den Verkehrsminister ausüben. Die Stadt braucht nicht noch mehr Straßen nur für Autos, da der Platz in der Stadt begrenzt ist und schon heute ungerecht verteilt ist.

  52. 22.

    Der Senat kann ja einfach ne Abstandsregel einführen. Dann bleibt uns dieses nächste Milliardengrab erspart.

  53. 21.

    Also weiter mit den LKW durch die Wohngebiete. Die Anwohner werden begeistert sein!

  54. 20.

    "Um die Straßen zu entlasten braucht es diese Autobahn."
    Genauso ist es, 100% Zustimmung!

  55. 19.

    Japp - um Straßen zu entlasten brauchts eine Kanalisierung der Verkehre, die im Transit die Wohngebiete verstopfen und vollstinken. Wenn die A100 gedeckelt würde und es Filteranlagen für die Abgabe gäbe, die Deckel begrünt und begeh- beradelbar wären, könnten alle profitieren. Der ÖPNV verbessert? Geiler Witz.....

  56. 18.

    Jaja - den Weiterbau der A100 stoppen wollen, aber dem Enteignungsgesetz zustimmen. So sind se - die Sozen. Immer draufhauen und der grünen Verbotspartei die Steigbügel halten. Von mir aus kann die A100 weitergebaut werden, dann wirds auf den Straßen ringsum ruhiger und wir Radleure haben mehr Platz. Den Autobahnkrempel am Besten als Tunnel, darüber Grünflächen und die Tunnelabgase filtern. Sollen die Dosen im Dunkeln die Stadt unterqueren, was spräche dagegen?

  57. 17.

    Um die Straßen zu entlasten braucht es diese Autobahn.§
    Um die Straßen zu entlasten brauchts weniger Autos und mehr ÖPNV.

  58. 16.

    Ich hoffe nicht, dass sich die BUNDES-FDP von dem Gejammer des Berliner Senats beeinflussen lässt und zum Weiterbau der A100 bei ihrer Haltung bleibt.

  59. 15.

    Hallo Jana Rehberg,
    der Autoverkehr ist in Berlin genauso wie er in einer GROßSTADT ist, deshalb ist es gut, dass die Bundesregierung für den Weiterbau der A100 zuständig ist und nicht die Berliner Koalition.
    Die versucht leider schon durch ihre eigenen Vorstellungen die Autos aus der Stadt zu verbannen.

  60. 14.

    Hallo Carsten, in welcher Welt leben Sie denn !!
    Berlin ist eine GROßSTADT und nicht Kleinkleckersdorf. Hier wird die Autobahn benötigt um ein reibungsloses Durchkommen zu gewährleisten.

  61. 12.

    GOTT sei DANK
    hat die Berliner SPD das nicht zu bestimmen, denn der Bau sowie der Weiterbau der A 100 ist Sache der Bundesregierung.
    Ein großes Glück für die Berliner Autofahrer.

  62. 11.

    Also ich habe zwar kein Auto aber ich denke das es besser wäre diese Autobahn weiter zu bauen denn der Umkehrschluss ist das weniger Autos durch die Straßen sich durchschlengeln müssten.

  63. 10.

    Um die Strassen zu entlasten braucht es einen gesetzlichen Anspruch auf Home Office. Ich bin sicher das sehr viele der tgl Arbeitspendler einen Bürojob haben welcher auch von Zuhause erledigt werden kann.

  64. 9.

    Von einer regierenden Bürgermeisterin verlange ich schon eine klare Positionierung zu dem Entschluss der SPD. Aber vermutlich will sie sich alle Option offen halten und nicht anecken

  65. 8.

    Es gibt keine Alternative zum Weiter-und Ausbau, denn die Pandora wurde nunmal vor Jahrhunderten geöffnet und die Zivilisation wird Ihren unaufhaltsamen Weg - mit wachsendem Individual-, Logistik- und öffentlichen Verkehr gehen. Und Berlin wächst! Schauen Sie sich um: junge Menschen aus der ganzen Welt entdecken Berlin. Glauben Sie, die wollen verzichten? „Autofreie Stadt“ ist nur was für Idealisten, die glauben, man kann diese Entwicklung nach „höher, weiter, schneller“ stoppen - leider nein.

  66. 7.

    Na immerhin, mal wieder was konstruktives von der SPD.
    Wenn man nun endlich mal den Nahverkehr stärken, neue Infrastruktur dafür bauen und auch mal die tollen Radwegepläne umsetzen würde, wäre das sogar glaubwürdig und sinnvoll.
    Es braucht nutzbare Alternativen, wenn man den Autoverkehr reduzieren will.

  67. 5.

    Guten Abend „Hansen“,
    wenn Sie den Verlauf des geplanten Bauabschnittes 17 nachverfolgen würden, dann würde Ihnen mit Sicherheit auffallen was da alles dafür weichen muß. Und wenn die A100, wie geplant, an der Storkower Straße endet, dann herrscht dort absolutes Chaos. Rechts geht es zur Möllendorffstraße und links in Richtung S-Bahnhof Storkower mit der Franz-Jacob-Straße zur Landsberger Allee. Die Kreuzung Storkower/Landsberger ist bei mir um die Ecke.
    Schöne Grüße aus Fennpfuhl

  68. 4.

    Wir brauchen vor allem weniger Autos in der Stadt. Da baut man keine Autobahnen!

  69. 3.

    Ähm Sie wissen aber schon, wann der Abschnitt überhaupt fertig werden würde? Da sieht das Thema Mobilität schon ganz anders aus.
    Und wenn Sie sagen die Leute in Treptow brauchen ne Autobahn, umso mehr Leute wohnen in F.hain und Wedding die das eben nicht brauchen.

    Es ist gut und richtig, dass sich die SPD endlich positioniert hat. Giffey wurde heute abgestraft und wird nicht lange standhalten. Sie stand im Wahlkampf für ein München 2.0 mit CDU und FDP. Sie hat sich verkalkuliert! Ihre Basis steht kaum noch hinter ihrem Kurs. Und zur A100: Da war sie im Wahlkampf sehr dafür.

  70. 2.

    Die SPD kann ja vieles fordern. Sie wissen doch genau, dass sie den Weiterbau nicht stoppen oder verhindern können. Das Ding heißt Bundesautobahn, also ist der Bund derjenige welcher.
    Alles nur spiegelfechterei. Wenn sie nicht gebaut wird, dann nur weil der Bund kein Geld mehr hat.

  71. 1.

    Und wer hat die Menschen in Treptow verraten? Genau wieder die Sozialdemokraten.
    Wir brauchen hier dringend die Autobahn zur Entlastung.

Nächster Artikel