13,8 Kilometer lang - Radschnellstrecke von Wannsee nach City West soll ab 2026 gebaut werden

Mi 22.06.22 | 17:47 Uhr
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Symbolbild: Ein von Bäumen umgebener Fahrradweg (Quelle: dpa/Jochen Tack)
Bild: dpa/Jochen Tack

Weniger Autos in der Stadt, mehr ÖPNV und mehr Fahrräder – so soll die Zukunft in Berlin aussehen. Eine Radschnellverbindung im Süden Berlins soll diese Zukunft näher bringen. Die Radschnellverbindung "Königsweg – Kronprinzessinnenweg" wurde von der Senatsverwaltung für Umwelt und Mobilität am Mittwoch in Berlin vorgestellt.

"Für die Trasse im Grunewald, wo die Radverkehrsführung auf Sonderwegen gilt, ist es vorgesehen, 2,50 Meter für Fußgänger darzustellen und noch mal 4 Meter für den Radverkehr", sagte der Projektleiter Bastian Birkenstock dem rbb am Mittwoch.

13,8 Kilometer lang

Die Strecke ist 13,8 Kilometer lang und führt durch die Bezirke Steglitz-Zehlendorf und Charlottenburg-Wilmersdorf – vom Wannsee bis zur City West, zum Messegelände und in Richtung Radschnellverbindung "West-Route". Am Auerbachtunnel wird die Trasse in zwei nördliche Abschnitte geteilt und bietet damit sichere Wegeführungen in Richtung Messegelände zur Weiterführung nach Spandau und in Richtung Halensee zum westlichen Ende des Kudamms.

"Es wird sicherlich mal bauzeitlich zu ein paar Engpässen kommen, aber natürlich versuchen wir bei der Prüfung der Bauabläufe die Befahrbarkeit zu gewährleisten", sagte Birkenstock weiter. Bis dahin werden aber noch einige Jahre vergehen. Nach dem Planfeststellungsverfahren werden voraussichtlich 2026 die ersten Arbeiten beginnen. Die Fertigstellung ist wie bei allen geplanten neun Radschnellverbindungen bis spätestens 2030 geplant.

Sendung: rbb 88,8, 22.06.2022, 19:15 Uhr

45 Kommentare

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  1. 45.

    Grundsätzlich sind (auch neue) Radwege ja eine gute Idee. Jedoch denke ich, dass solche Radschnellwege in Friedrichshain, Kreuzberg oder auch im Prenzlberg vorerst sinnvoller und wichtiger wären, da hier der Bedarf größer und akuter scheint (Das schreibe ich als Wilmersdorferin). Aber sicherlich wären die Schnellwege verkehrstechnisch/baulich hier viel schwieriger zu realisieren. Also viell. doch erst mal die maroden Radwege in der Stadt sanieren?

  2. 44.

    Danke für Ihren Beitrag @Heidekind und für "Adventure-Radwege". Trifft's im Kern.

  3. 43.

    So sieht es aus. Manche Strecken sind eine solche Zumutung,dass ich sie nur zur Not benutze.

  4. 42.

    Natürlich werden die Schnellwege entlang existierender populärer Wege geführt. Das "Aufmotzen" existierender Strecken ist der Hauptinhalt dieses ganzen Projekts. Nebebei geht es dann noch darum hier und da einen Lückenschluss zu machen um aus einzelnen Strecken ein Streckennetz zu formen.

  5. 41.

    Wir normale Bürger wollen das nicht"
    Also ich finde sone Wege in Ordnung.
    Und ich rechne mich durchaus zu den normalen Bürgern.

  6. 39.

    Da, wo Sie ein Buffet anrichten, werden Sie ggf. nicht umhinkommen, denjenigen, die vor aller Augen zum dritten, vierten und fünften Male zum Buffet gehen, wo andere noch keine zwei Mal da waren, ggf. auf die Schulter zu tippen, dass diese etwas Zurückhaltung üben könnten.

    Zum Glück betrifft es beim Buffet nur einen oder zwei von eingeladenen 20 oder 30. Beim Verkehr betrifft es in den Großstädten leider 30 - 40%, die meinen, alles sei für sie da.

  7. 38.

    "Solche zweifelhaften Radwege finden sich beileibe nicht nur in Randbezirken – und dieses Problem muss natürlich ohne jede Frage ebenfalls angegangen werden."
    Das Problem wird aber nicht angegangen, bestes Beispiel dafür ist die Lipschitzallee vom Schwimmbad bis zur Rudower Str.
    Da kann man bestenfalls den Federweg seines MTB testen aber ansonsten ist der Weg eine Zumutung! Und dieser Weg ist nicht der Einzige. Aber wie hier schon erwähnt bringt Reparatur für Politiker keine Schlagzeile in den Medien.
    Zum Schluß: die Radwege vor "meiner Haustür" sind bestens in Schuß und werden fast täglich mit dem RR benutzt, mein Text hat also nix mit Egoismus zu tun.

  8. 37.

    Es ist zumindest in Deutschland die gleiche Logik wie beim Bau der Autobahnen nach dem Kriege: Je schwindelerregender und umso überbordender das Leistungsvermögen der Autos, umso mehr wurden die Paradigmen dementsprechend angepasst - ein Kreislauf ohne Ende. So wird den High-Tech-Rädern oberhalb von 21 Gängen echt was geboten ...

    Der Ursprungsgedanke für die Radschnellwege kommt allerdings keineswegs aus Deutschland, auch nicht aus dem Rennrad geprägten Frankreich, sondern aus den Niederlanden mit ihren schwergängigen und keineswegs sehr schnellen Holland-Rädern. Es ging einfach um das Thema Sicherheit und Fahrkomfort über längere Strecken in einem Land, was kaum Steigungen kennt.

    Jetzt wird alles umgemodelt. Wo auf der Autobahn mindestens 60 gefahren werden muss, gälte unausgesprochen auf Radschnellwegen mindestens Tempo 30. Alles andere, fürchte ich, ist Störung.

  9. 36.

    Da wäre mir die Verlängerung der A100 lieber!

  10. 35.

    Es sollte immer um das Miteinander aller Verkehrsträger gehen. Es gibt Menschen, die gern motorisiert unterwegs sind, es gibt Menschen, die unmotorisiert bevorzugen. Berlin muss allen ein attraktives Angebot machen.

  11. 34.

    @Habsburger: nein, bitte nicht "markieren" am Kronprinzessinnenweg. Dort läuft (und fährt) alles problemlos. Die Benutzer (m/w/d) arrangieren sich dort bestens.
    Erst mit den Markierungen gibt es dann wieder Gerangel und Geklingelt, Rechthaberei und Streit und zu enge Spuren.
    In mir keimt der Verdacht, dass sich erst mit all der Regulierungs- und Markierungswut die Probleme verstärken.

    MIr stellt sich aber ebenfalls die Frage, warum es neben dem Kronprinzessinnenweg noch einen prallelen Radschnellweg derselben Route geben soll - oder soll genau der Kronprinzessinnenweg "umgestaltet" werden?

    Man, wie ich diese Stadt satt habe. Fangt ENDLICH an, all die maroden anderen Radwege i.O. zu bringen!

  12. 33.

    Die Berliner Verkehrsplanung ist personell heillos überlastet und finanziell kaputt. Da bleibt immer was liegen. Leuchtturmprojekte wie Radschnellwege werden gemacht, weil sie sich politisch gut verkaufen lassen. Man kann nur beten, dass gleichzeitig die zuständigen Verwaltungen die strukturellen Probleme angehen und neue Mitarbeiter schulen. Im derzeitigen Tempo ist die Verkehrswende in hundert Jahren noch nicht vollzogen.

  13. 32.

    Sie haben noch vergessen,wenn Kinder dabei dann aber auf dem Buergersteig .oder ist das etwa nicht richtig, wie die meisten Schwerkindertransportkarren
    Fahrer glauben.Ungelenk aber Spass dabei.

  14. 31.

    Vermutlich muss man sich in Berlin etwas auskennen, um zu wissen, dass der Kronprinzessinnenweg seit Jahrzehnten eine sehr beliebte Renn- und Trainingsstrecke für Radfahrer ist. Da wird also bestenfalls etwas ein wenig aufgemotzt, das es seit langem gibt. Aber klar, als Politiker sollte man immer daran denken, was sich gut in den Medien verkaufen lässt.

    Interessant wird dann die sicher friedliche Koexistenz zwischen Radsportlern und anderen auf Tempo Bedachten und den viele jungen und vor allem alten Leuten (demographischer Wandel!), die nach der Vorstellung des Senats künftig eher in normalem Tempo über diesen "Radschnellweg" fahren. Sicher auch nach Einbruch der Dunkelheit, denn de "Schnellverbindung" führt ja kilometerweit durch den Grunewald.

  15. 30.

    „Gute Radwege laden zum radeln ein, aber kaputte, von Wurzeln unterwanderte oder von Glasscherben übersäte zwingen einen ja auf der Straße zu fahren.“

    Solche zweifelhaften Radwege finden sich beileibe nicht nur in Randbezirken – und dieses Problem muss natürlich ohne jede Frage ebenfalls angegangen werden. Nichtsdestotrotz sollte die Infrastruktur doch zuallererst auf besonders hochfrequentierten Strecken verbessert, bzw. dort geschaffen werden, wo sie besonders sinnvoll ist und gebraucht wird, oder? Dagegen zu sein, weil der Radweg vor der eigenen Haustür leider noch immer einer Buckelpiste gleicht, finde ich ein bisschen fragwürdig. Aber vielleicht ist das auch einfach der ganz natürliche menschliche Egoismus …

  16. 29.

    Ja, natürlich. Es wird was getan - und wie. Radwege gibt es auch in Außenbezirken - oftmals als Übungsstrecke für Moutainbikes. Nervt man (sehr hartnäckig) das Bezirksamt, werden "Notreparaturen" durchgeführt. Beispiel "Radweg", Betonplatten, bergab, Höhenversatz der Platten bis 15 cm. Notreparatur erfolgte mittels Kaltasphalt, aufgebracht im 45-Grad-Winkel. Diese "Notreparatur" wird von Zeit zu Zeit immer mal wieder repariert - mit Kaltasphalt und der alten Winkelschmiege. Von den allenthalben und dauerhaft anzutreffenden Lindentrieblingen am Baumfuß, den Brennesselfeldern am Radwegesrand oder den nur saisonbedingten sichtbaren Radwegen mal ganz zu schweigen. Die Saison dieser Wege ist der Winter - da wächst kein Unkraut mehr hüfthoch. Das kenne ich seit Jahrzehnten. Geändert hat sich nicht wirklich was. Aber sicher - jetzt - wird was getan .... und der Klapperstorch bringt die Babys.

  17. 28.

    Man braucht sich bloß die Radwege in den Randbezirken anzuschauen, da kann ich jeden Radfahrer verstehen der lieber auf der Straße fährt. Gute Radwege laden zum radeln ein, aber kaputte, von Wurzeln unterwanderte oder von Glasscherben übersäte zwingen einen ja auf der Straße zu fahren. :-(

  18. 27.

    „Nichts ist besser , als sein Kind in einer Holzkiste auf nem Rad zu fahren .“

    Besser als das ist nur, seinem Kind irgendwann erklären zu müssen, warum man viel zu lange aktiv an der Zerstörung der Umwelt mitgewirkt hat, in der es dann zukünftig leben müssen wird. Viel Spaß dabei!

  19. 26.

    Irgendwas is ja immer … Außerdem: Wer sagt denn überhaupt, dass das eine für das andere liegenbleiben muss? Könnte ja schließlich auch sein, dass Sie mit Ihrer Mutmaßung komplett danebenliegen …

  20. 25.

    Sie haben völlig recht!
    Das Problem liegt darin dass die "normale" Instandsetzung keine Schlagzeile bei den Medien findet. Aus diesem Grund werden immer wieder neue Futureworld Pläne veröffentlicht, das bringt den Politiker ins Rampenlicht und die Mehrheit der Bürger glaubt das dann auch noch.
    ZZt. wird in Dtschl. mehr geplant als getan......und genau das ist unser Problem! :-(

  21. 24.

    liber rbb, warum habt ihr keinen plan mit abgebildet, der wurde doch bestimmt aufgezeigt. so ist es schwer vorzustellen und es wäre interessant zu sehen wie er gedacht ist. da fehlt mir doch einiges in dem oberflächlichen bericht.

  22. 23.

    Ich verstehe den Sinn dieser Schnellwegprojekte echt nicht mehr, wenn ich mir angesichts der zu erwartenden Kosten überlege
    - wieviele "Adventure-Radwege" damit saniert werden könnten
    - wieviele Kreuzungen, sei es auch nur durch "Malerei", dadurch entschärft werden könnten
    - wieviele Nebenstrecken fahrradfreundlich "aufgehübscht" werden könnten (z.B. die Buckelpiste neben der Heerstr.)
    Wenn die ganz normalen Rahmenbedingungen stimmig sind, würden durchaus mehr Leute aufs Fahrrad umsteigen - könnte ich mir zumindest vorstellen. So ein Schnellweg, bitte aber erst nach einer Verkehrszählung, wäre dann die Kirsche auf der Sahne und hätte nicht den Beigeschmack von Fallobst.

  23. 22.

    Freuen wir uns doch über etwas Bewegung in den zukünftig kalten Wintern in unseren Wohnungen. Und die Großeltern tun etwas gegen Bewegungsmangel und eingerostete Gelenke. Wenn da bloß nicht die Kampfradler mit ihren frisierten E-Bikes wieder unerlaubte Rennen fahren!

  24. 21.

    2030 (!!!) soll eine Strecke fertiggestellt sein, die über weite Strecken bereits existiert? Und das unter einer selbsterklärt der Verkehrswende verpflichteten Landesregierung? Wie soll das erst auf Strecken aussehen, wo wirklich etwas zu tun ist? Viele werden wohl nicht mehr in Genuss eines schlauen Verkehrskonzepts in Berlin kommen, so wie man es aus anderen Metropolen kennt. Beschämend.

  25. 20.

    Die meisten sind doch nur Schönwetterfahrer und sind selten zwischen O(ktober) und O(stern) unterwegs, und für ein Viertel Jahr braucht es nicht so ein Aufstand. Ich hoffe auch das bis zur nächsten Wahl die Grünen in der Versenkung verschwunden sind....

  26. 19.

    Mit diesem Radweg haben sie mich endgültig überzeugt .

    Ich werde mein Auto gegen ein Lastenfahrrad eintauschen .

    Nichts ist besser , als sein Kind in einer Holzkiste auf nem Rad zu fahren .

    Ironie aus !

  27. 18.

    Nun, ich bin mir sicher, dass der Weg von Massen an Radlern und Scootern täglich genutzt wird, ja es zu regelrechten Fahrradstaus kommen wird, so dass die Millionen sinnvoll investiert sind..., Ironie aus.

  28. 17.

    Dem kann ich nur beipflichten, 80% vom Weg sind doch schon da. Was dauert da so lange, Wenn ab 2026 begonnen werden soll, ist vor 2030 sowieso nichts fertig. Wo bleiben außerdem die Skater, die z.Zt. diesen Weg am Wochenende fleißig nutzen, die sind Nase.

  29. 16.

    "Immer weniger Autos, dafür mehr und mehr Radwege - stelle mir das im Winter lustig vor, wenn den Radfahrern die Finger abfrieren und sie andauernd, bei Schnee und Eis auf der Straße liegen. "

    Sie müssen nicht von sich auf andere schließen! Wann hatten wir das letzte Mal so richtig Schnee und Eis im Winter und wofür gibt es die BSR?

    "Wir normale Bürger wollen das nicht!" Doch, deswegen haben wir RGR gewählt.

    "Es gibt viele Menschen, gerade in Berlin, die sind auf das Auto angewiesen." Wer hindert sie daran?

  30. 15.

    "Immer weniger Autos, dafür mehr und mehr Radwege - stelle mir das im Winter lustig vor, wenn den Radfahrern die Finger abfrieren und sie andauernd, bei Schnee und Eis auf der Straße liegen. "

    Sie müssen nicht von sich auf andere schließen! Wann hatten wir das letzte Mal so richtig Schnee und Eis im Winter und wofür gibt es die BSR?

    "Wir normale Bürger wollen das nicht!" Doch, deswegen haben wir RGR gewählt.

    "Es gibt viele Menschen, gerade in Berlin, die sind auf das Auto angewiesen." Wer hindert sie daran?

  31. 14.

    Da das ganze zeitlich in den Umbau des Autobahnkreuzes Funkturm fällt ( 2023 - ca. 2031+ )sehe ich da noch einiges auf die Bürger zukommen.
    Tja dann ist es wohl vorbei mit der tollen Trainingsstrecke für Radler und Skater auf der Krone.
    Aler Abwarten und Tee trinken, in Berlin wurde schon viel ver...... ähem sorry ge-plant! ;-)

  32. 12.

    Es steht doch im Artikel, dass es 2,5 m für Fußgänger und _noch mal_ 4m für Radfahrer werden. Sicher verhindert das wahrscheinlich nicht, dass sich Fußgänger und Radfahrer nahe kommen, aber wo wäre das mal nicht der Fall? Fußgänger sind ja eh überall, außer vllt. auf der Autobahn und da will auch kein Radfahrer regulär radeln. Erst heute morgen durfte ich mich wieder anranzen lassen, der Fernradwanderweg Berlin-Usedom sei kein Radweg, nur weil ich schärfer bremsen musste, nachdem der vorausschauende Versuch, eine Zickzack laufenden Fußgänger zu passieren scheiterte, und ja, natürlich hatte ich dazu sogar schon mein Tempo vor jenem Bremsmanöver deutlich reduziert.

  33. 11.

    Freie Fahrt für freie Bürger, nannten das die verhasste Autoklientel früher; jetzt - nur in anderen Worten natürlich - die Fahrradklientel. Wie geil… :)))

  34. 10.

    Wieso braucht es bloß immer so lange bis sich etwas bewegt? Wir wollen schneller Erfolge sehen. Dafür haben wir Rot-Rot-Grün gewählt. Dafür gibt es eine Mehrheit. Also nicht immer zaudern.

  35. 9.

    In der Tat ist das Bild ärgerlich. So ärgerlich wie das Foto in einer Berliner Lokalzeitung, die als Potsdamer Radschnellweg die Mittelpromenade entlang der Hegelallee zeigte.

    Mischverkehrsflächen zwischen Fußverkehr und Radverkehr sind Mischverkehrsflächen, ggf. gar bei Vorrang des Fußverkehrs und Radschnellwege sind Radschnellwege und haben damit nichts zu tun.

    Dass Radschnellwege übrigens dadurch Radschnellwege sind, dass maximal schnell gefahren werden kann, ist übrigens ein Irrtum. Sie sind dadurch schnell, dass sie möglichst abgeschirmt von jeglichem anderen Verkehr sind. Das wird bspw. bei den Wegen entlang des Teltowkanals an nahezu keiner Stelle der Fall sein.

  36. 8.

    Ich verstehe die Neuigkeit an dem Beitrag nicht. 10km von diesen 13,8 km sind doch eh schon da. Das nennt sich heute Kronprinzessinnenweg. Wie kann etwas so leichtes wie ein Radweg bis 2026 geplant werden? Wollten wir nicht auf Tesla-Tempo umsteigen?

  37. 7.

    Schon wieder eine Entscheidung gegen uns Senioren, die dann nicht mehr mit dem Hund ins Hundeauslaufgebiet mit dem Auto kommen. Im Alter können nicht mehr alle mit einem Lastenfahrrad unterwegs sein. Und der ÖPNV fährt nun mal nicht dahin. Wir Senioren wollen nicht in der Stadt eingesperrt werden. Wir wollen nicht fremdbestimmt leben müssen.

  38. 6.

    Immer weniger Autos, dafür mehr und mehr Radwege - stelle mir das im Winter lustig vor, wenn den Radfahrern die Finger abfrieren und sie andauernd, bei Schnee und Eis auf der Straße liegen. Warum wird uns das immer mehr augezwängt? Wir normale Bürger wollen das nicht! Es gibt viele Menschen, gerade in Berlin, die sind auf das Auto angewiesen.

  39. 5.

    Totale Geld- und Zeitverschwendung … Nutze den Kronprinzessinnenweg schon ewig zwischen Wannsee und der City-West … Alles schon o.k. da und prima befahrbar … Bisschen Farbe auf dem Boden reicht, um da die Wege von Fußgängern und Fahrädern (notfalls) definieren zu wollen … Also, totaler Blödsinn und jetzt schon ein Fall für das Schwarzbuch der Steuergeldverschwendung … Alleine schon die aufwändige Planung, etc. … Wahnsinn!

  40. 4.

    Dass auf dem Symbolfoto anstatt eines Radschnellwegs eine Spielstraße gezeigt wird, die auch noch Vorfahrt gewähren muss, ist wahrscheinlich gar nicht so unpassend. Bei 4 Metern Breite inklusive Gegenverkehr ist das Überholen gerade noch so möglich, wenn niemand nebeneinander fährt und die Geschwindigkeitsdifferenz nicht allzu hoch ist. Wenn dann auch noch der Fußverkehr die selbe Fahrbahn benutzt, ist davon auszugehen, dass die Radspur regelmäßig von Fußgängern blockiert sein wird und man Sicherheitsabstand halten muss. Wird wohl eher ein Radlangsamweg werden.

  41. 3.

    So zeitnah? Toll….

  42. 2.

    Hier sollte man vor allem den Anschluss in Richtung Berlin Hauptbahnhof gleich mit einplanen, damit es nicht weitere 4 Jahre dauert!

  43. 1.

    Juchuu, Dass ich das noch erleben darf!
    vielleicht kann mich dann ein junger Mensch mit seinem LastenRad chauffieren, damit ich in den Genuss kommen kann, eine solche Strecke zu genießen. Nach Jahrzehnten der Plackerei über miese Radwege und gefährliche Straßen einmal ein solches Erlebnis zu haben, stelle ich mir grandios vor!

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