Schonfrist endet - Nur knapp ein Drittel der Berliner Hunde im Hunderegister eingetragen

Fr 01.07.22 | 09:08 Uhr
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Eine Frau spielt in einem Park mit einem Hund. (Quelle: dpa/Christin Klose)
Audio: rbb24 inforadio | 30.06.2022 | Angela Ulrich | Bild: dpa/Christin Klose

Eigentlich sind Hundebesitzer in Berlin schon seit Jahresbeginn verpflichtet, ihre Vierbeiner im neuen Hunderegister anzumelden. Am 1. Juli endet eine Übergangsfrist und Bußgelder drohen - doch die meisten Hunde sind immer noch nicht registriert.

Ab dem 1. Juli muss eigentlich jeder Hund in Berlin im neuen Hunderegister eingetragen sein. Doch bisher sind nur rund 37.000 Hunde registriert – von aktuell 123.915 steuerlich erfassten Vierbeinern in der Hauptstadt.

Diese Zahlen gab die zuständige Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz dem rbb auf Nachfrage bekannt. Zunächst war von 33.000 registrierten Hunden die Rede. Damit sind nur rund 30 Prozent der Tiere im Hunderegister eingetragen. "Diese Lücke gilt es nun schnellstmöglich zu schließen", heißt es aus der Senatsverwaltung.

"Es geht um Tierschutz"

Das neue Register soll helfen, entlaufene Hunde leichter ihrem Besitzer zuordnen zu können. Außerdem soll es einen besseren Überblick darüber geben, in welchen Bezirken wie viele Hunde gehalten werden, und auch welche Rassen - um möglicherweise zusätzliche Hundeauslaufgebiete zu schaffen.

"Es geht um den Tierschutz, und um ein gutes Zusammenleben von Mensch und Tier", sagt Verbraucherschutz-Staatssekretär Markus Kamrad (Grüne). Die Berliner FDP ist strikt gegen das neue Hunderegister. "Es ist eine Gängelung der Berliner Tierfreunde ohne jeden Mehrwert", meint FDP-Fraktionschef Sebastian Czaja. Das Hunderegister gehöre sofort wieder abgeschafft.

Auch bei vielen Hundehaltern kommt das Register nicht gut an. Ihre Tiere seien bereits steuerlich erfasst und damit beim Finanzamt gemeldet, bemängeln viele. Im Februar gab es eine Demonstration von Gegnern der neuen Regelung vor dem Roten Rathaus. Im Plenum des Abgeordnetenhauses will die FDP das Thema nach der parlamentarischen Sommerpause erneut debattieren.

Online-Anmeldung kostet 17,50 Euro

Seit Jahresanfang sind Berliner Hundebesitzer verpflichtet, ihren Hund im Zentralregister eintragen zu lassen. Weil das bisher nur sehr zögerlich geschah, hat die zuständige Senatsverwaltung eine Übergangsfrist bis zum 1. Juli zugelassen. "Jetzt ist es aber ernst", meint Staatssekretär Kamrad.

Wer seinen Hund nicht registrieren lässt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und riskiert ein Bußgeld von bis zu 10.000 Euro. Zusätzliche "Bello-Streifen" der Bezirksämter, um die neue Regelung zu überwachen und Bußgelder einzutreiben, wird es aber nicht geben. Die Senatsverwaltung setzt vor allem darauf, bei Kontrollen wie zum Beispiel nach Beißvorfällen auf die Hundebesitzerinnen und -besitzer einzuwirken.

Die Anmeldung eines Hundes kostet online 17,50 Euro, per Post 26,50 Euro. Anders als bei der Hundesteuer sieht das Hundegesetz keine Befreiung von der kostenpflichtigen Registrierungspflicht vor. In Härtefällen kann eine Befreiung in Form einer Einzelfallentscheidung geprüft werden. Um mehr für das neue Register zu werben, hat die Senatsverwaltung eine Plakataktion für Tierarztpraxen gestartet.

"Hundebesitzer sind hier die Gelackmeierten"

Der Gegenwind allerdings bleibt: FDP-Fraktionschef Sebastian Czaja ist überzeugt: "Wer seinen Hund bisher nicht registriert hatte, wird das auch jetzt nicht tun." Czaja verweist auf die bisher schon bundesweit höchste Hundesteuer in Berlin: "Hundebesitzer sind hier die Gelackmeierten." Auf der Plattform Change.org haben aktuell knapp 20.000 Menschen eine Petition gegen das Hunderegister unterschrieben.

Korrektur: In einer vorherigen Version hieß es, "Ausgenommen sind Bezieher von Sozialleistungen wie ALG II und Besitzer von Assistenz-Hunden, wie Blindenhunden". Tatsächlich sieht das Hundegesetz keine Befreiung von der kostenpflichtigen Registrierungspflicht vor. Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen.

Sendung: rbb24 Inforadio, 30.06.2022, 18:20 Uhr

57 Kommentare

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  1. 57.

    Hier geht es nicht um den Aufstand wegen der 17.50 Euro. Es geht darum, dass ich für meinen Hund bereits Hundesteuer zahle, sie somit bereits registriert ist. Alles andere ist einfach nur Abzocke. Die ehrlichen sind mal wieder die Doofen, denn wer die Steuer bisher noch nicht bezahlt hat, wird es auch jetzt nicht tun. Und da er nirgends registriert ist, bleiben diejenigen auch vor dieser Zahlung verschont und werden dann ihren Hund höchstwahrscheinlich auch nicht versichert haben. Auch für die befreiten Hartz 4er wird der Anreiz, sich noch ein Tier anzuschaffen auch nicht gerade minimiert. Nur wer weder Hundesteuer noch Versicherung zahlen kann, der wird den Tierarzt wahrscheinlich auch nur vom Hörensagen kennen.

  2. 56.

    Nicht auf meine Kosten!
    ... und jetzt höre ich auf.
    Wir sind anderer Meinung, was ja vollkommen legitim ist, aber wir drehen uns im Kreis.

  3. 55.

    Und warum soll ich für "unwillige" Hundehalter zahlen?
    Weil sich so ein Automat an jeder Straßenecke mit einem deutlich schlechten Gewissen auf unwillige Hundehalter auswirkt macht und für einen diskreten Druck sorgt.

    Die Hundehalter mit einer unsinnigen gebührenpflichtigen Registrierung zu nerven erscheint mir sehr fragwürdig und auch die Begründung.... So viele bissige Biester sind mir noch gar nicht im Stadtbild aufgefallen? E-Roller welche durch geschützte Grünanlagen brettern sind da schon eine ganz andere Hausnummer... und Radfahrer ohne Kennzeichen, daran sollte man auch mal dringend etwas ändern. Berlin hat also neben dem Personalmangel noch viele Baustellen ;)

  4. 54.

    Und warum soll ich für "unwillige" Hundehalter zahlen?
    (Über "Bedürftigkeit" müsste gesondert diskutiert werden ;-)
    Jetzt werden Sie natürlich argumentieren, dass ich dies ja auch bei der BSR tue.
    Und ja, damit hätten Sie dann recht ... aber ich muss es ja nicht im "Vorfeld" mit kostenlosen Beuteln tun.
    Und wieder kommt in Beziehung auf die Sauberkeit (ob Hunde- oder Menschenhaufen) der Personalmangel ins Spiel.
    Dort sollten wir m.E. investieren!

  5. 53.

    So ein Hund kostet im Jahrganz locker 2000 €.
    Steuern, Haftpflichtversicherung, Tierarztkosten, Impfungen, Chippen, Hundefutter, Zubehör etc.. Das ist eine sehr große lohnenswerte Zielgruppe. Die Hundesteuer wird nicht für die Hunde verwendet, sondern ist eine Luxussteuer. Eine zusätzliche unsinnige gebührenfplichte Registrierung ist überflüsslig. Und ja, Kotbeutel an Bedürftige und besser unwillige Hundhalter finde ich großartig. Als die BSR noch an allen Straßenecken die kostenlosen, organgen Kotbeutelautomaten zu stehen hatte, waren die Straßen deutlich sauberer. Mir fallen da ganz andere Zielgruppen ein, welche man mal zur Kasse bitten sollte ;)

  6. 52.

    "... Wenn Sie der Kot stört, dann einfach mal eine Grünfläche aufräumen oder Kotbeutel an bedürftige Hundehalter verteilen :) ,,,"
    Nun ist aber mal gut!
    10 Euro/Monat Hundesteuer zuviel?
    Kotbeutel an bedürftige verteilen?
    Wenn ich mir ein Tier anschaffe, muss ich auch Kosten bzw. Gebühren einplanen.

  7. 51.

    Die Berliner Hundehalter werden schon genug gemolken. Die Registrierung ist unnötige Abzocke! Im Übrigen gibt es sehr viele arme Menschen in Berlin deren einziger Lebensinhalt und Bezugspunkt der eigene Hund ist und für diese Menschen sind 18 € sehr viel Geld! Wenn Sie der Kot stört, dann einfach mal eine Grünfläche aufräumen oder Kotbeutel an bedürftige Hundehalter verteilen :) Ich ärgere mich auch immer über Müll, Essensreste, Zigaretten oder zertrümmerte Glasflaschen auf den Bürgersteigen und in den Grünnanlagen.

  8. 50.

    Hallo RBB,

    Sie schreiben in Ihrem Artikel, dass Bezieher von ALG2 von den Gebühren befreit sind. Nach dem Login im Hunderegister und der Dateneingabe landet man aber nur bei den Bezahloptionen. Eine Auswahl auf Gebührenbefreiung steht nicht zur Verfügung. Eventuell können Sie nachforschen, wie man sich gebührenfrei registerieren kann?

    Herzlichen Dank :)

  9. 49.

    Glaubt jemand daran, dass Hundeauslaufgebiete geschaffen werden sollen, wo jede freie Fläche für bezahlbaren Wohnraum bebaut werden soll? Wohltäterschaft unserer Regierung zugunsten Hunden und Hundebesitzer? Was für eine billige Ausrede als Begründung für dieses unnötige Hunderegister!

  10. 48.

    Aus datenschutzrechtlichen Bedingungen können Daten vom Finanzamt nicht gezogen werden??? Bezieht man eine Wohnung, kommt umgehend Post von der GEZ, womit man aufgefordert wird, Rundfunkgebühren zu entrichten. Vor Jahren, als allerdings die Gesetzeslage noch anders war, reichte bereits der Erwerb eines Kfz mit Autoradio dafür aus. Datenschutz? In meinen Augen eine Ausrede, damit man eine Begründung für das kostenpflichtige Hunderegister hat!

  11. 47.

    Ich sehe das genauso. Gerade im Osten gibt es kaum Auslaufgebiete. Ich bin immer noch für den Vorschlag, wie es andere Städte machen, dass in jedem der Grünanlage ein Drittel der Fläche für spielende Hunde freigegeben wird. Ein weiteres Drittel sollte für angeleint Hunde sein und von mir aus kann ein weiteres Drittel für Hunde verboten sein. Und ich rede nicht davon, dass irgendwelche Bereiche abgetrennt werden, sondern nur mit Schildern ausgewiesen werden. Am Parkbild ändert sich also nichts. Haufen müssen natürlich überall entsorgt werden. Dann können die Menschen, die keine Probleme mit Hunden haben ( ich denke, das ist der Großteil ) nach wie vor den kompletten Park nutzen und Hundehasser könnten in einem Drittel komplett von Hunden verschont bleiben. Da hätten dann alle was davon. Und jeder Hundebesitzer könnte seinen Hund in Reichweite ein artgerechtes Leben ermöglichen. Dann gäbe es auch genügend Auslauffläche, dass die Grünflächen nicht übernutzt und zur Sandwüste werden.

  12. 46.

    Und sie glauben, dass die Hundebesitzer, die keine Hundesteuer zahlen sich nun in dieses Hunderegister eintragen ? Dass ich nicht lache.

  13. 45.

    Es geht um Tierschutz? Hat er das wirklich gesagt?
    Ich lache immernoch! Wer sucht denn bitte nach entlaufenen Hunden? Die Polizei? Der Herr Staatssekretär persönlich?

    Hunde werden mir immer sympathischer!

  14. 44.

    Wer sich keine 18 Euro mehr leisten kann, de gehört der Hund entzogen, Punkt. Ich wohne in Berlin und trete ständig in die Schei**e, die Hundesteuer ist also noch nicht hoch genug um die Reinigungsfirmen zu bezahlen. Die einzige Wiese, die man noch gefahrlos betreten kann, befindet sich in den GdW. Aber das nur, weil da Hunde verboten sind.

  15. 43.

    Was für ein Aufstand wegen 17,50 €!

  16. 42.

    "Um einen Überblick zu bekommen, wo Hundeauslaufstellen benötigt werden." Das trifft wohl auf jeden Stadtbezirk zu, korregiert mich bitte, aber ich kenne im Raum Köpenick nicht eine, also hier herrscht in jedem Fall Bedarf. Wo nichts ist, muss wohl was geschaffen werden. Da wiehert der Amtsschimmel ziemlich laut. Als braver Hundesteuerzahler, halte ich nichts von dem Register.

  17. 41.

    Jeder Hundebesitzer ist verpflichtet eine Hundesteuer zu entrichten, ergo er muss seinen Hund von sich aus am Wohnsitz anmelden, dies gilt bundesweit.
    Das nun ein verpflichtendes Hunderregister eingeführt wurde, das ist die Antwort auf den Unwillen der Hundebesitzer, ihren Hund anzumelden und die Steuer zu zahlen.
    Von der Hundesteuer sind nur wenige Gruppen befreit, aber das entscheidet das Amt.

  18. 40.

    Sie scheinen ja gar nichts zu verstehen. Wieso sollte jemand der die Hundesteuer nicht zahlt sich beim Hunderegister anmelden? Erst denken dann schreiben....

  19. 39.

    Vielen Dank dafür! Ihr Beitrag bringt es auf den Punkt. Ich kann mich dem nur anschließen und zustimmen.

  20. 38.

    Das dieses Hunderegister eingeführt wurde, liegt nur daran, das die Hundebesitzer sich um die Hundesteuer drücken.
    Eigentlich ist man schon vorher verpflichtet gewesen, seinen erworbenen Hund anzumelden und die fällige Steuer zu entrichten.
    Da es meistens nicht gschah, versucht man der Steuerhinterziehung anders beizukommen.

  21. 37.

    Naja, da haben sie schon recht. Wer hier nicht lebende Tiere wie Papageien, Vogelspinnen etc. hält, damit ggf. noch den Tierhandel gar exotischer Tiere fördert, sollte schon richtig zur Kasse gebeten werden. Also siebzehnfuffzich wären da deutlich zu wenig, aber Ratten sind eh meldepflichtig. Aber warum keine Katzen?

  22. 36.

    Das Ganze ist ein handfester Skandal und an Frechheit kaum zu übertreffen … Die Gebühren gehen an ein privates Unternehmen … Die Daten liegen beim Finanzamt … Können dort anonymisiert abgefragt werden … Wo sind die gerichtlichen Klagen dagegen ?! … Wo ist die Korruptionsaufklärung ?! … Da machen sich irgendwelche Leute die Taschen voll und/oder sichern sich ihren (Beamten-)Job … Bürger sollen für an den Haaren herbeigezogene Informationsbedarfe bzw. für Melde-Verpflichtungen Geld zahlen … Wahnsinn … Frau Giffey, sprechen Sie bitte ein MACHTWORT, beenden Sie das und rufen Sie dann die Dienstaufsicht und den Staatsanwalt an, die die Sache mal bitte aufrollen sollen.

  23. 35.

    Ich finde das eine Frechheit, mein Hund ist registriert und zwar im Finanzamt und mir wird regelmäßig Hundesteuer abgebucht. Eine nochmalige kostenpflichtige Registrierung ist ja wohl unverständlich, meine Daten liegen vor, sollen die sich die Daten doch holen, aber die sind durch die Abgabenordnung geschützt, da liegt der Hase wohl im Pfeffer.

  24. 34.

    Am besten Hunde-Halter in Park abchecken ob sie registriert sind.

  25. 33.

    Ich bin ganz Ihrer Meinung. Allerdings sollte es lieber heißen, keine Großen und mittleren Hunde in Wohnungen!
    Hunde gehören für mich aufs Dorf.
    Und der Absatz von Herrn Czaja der meinte, dass, das Gesetz gegen Tierfreunde sei finde ich lächerlich. Man muss kein Tierfreund sein um sich eine Töle illegal aus dem Internet zu bestellen, obwohl schon seit Jahren davor gewarnt wird! Ebenso vor Züchtern die Qualzuchten anbieten. Und die Kleintiere belästigen niemanden, von denen liegt kein Kot auf den Bürgersteig, sie bellen nicht und zerfetzen keine Spielplätze. Da ziehen sich viele Hundebesitzer aus der Verantwortung!

  26. 32.

    Hunde können sich nicht anmelden.
    "Tierschutz" als Alibi für Datenerfassung für die Einnahmenseite. Aber Vorsicht, wenn man überzieht bekommt man schon heute aggressive Antworten: "Kann die Stadt sich drum kümmern, schließlich zahlt man ja dafür"...

  27. 31.

    Ich finde es bemerkenswert, dass die Stadt Berlin Hundebesitzer zu bestrafen droht, die nicht in das Hunderegister eingetragen sind, obwohl die zuständige Verwaltung eben diese Hundebesitzer NIE offiziell darüber informiert hat. In solch offiziellen Dingen erwarte ich eine Mitteilung per Post, deren Verwaltungsaufwand sicher von meiner Hundesteuer finaziert werden kann. Es ist nicht davon auszugehen, dass jeder Hundebesitzer die für ihn relevanten Informationen schon irgendwie aus den Medien ziehen wird. Das Register an sich und dessen Anmeldegebühr sind eine Frechheit. Man darf gespannt bleiben, wo demnächst weitere Hundeauslaufflächen geschaffen werden. Vielleicht ja ähnliche schöne Staubwüsten wie am Mauerpark.

  28. 30.

    Und was ist mit Kaninchen, Meerschweinchen, Hamstern, Mäusen oder wenn man die Grenze Säugetier überschreiten möchte, was sicher noch mehr Geld einbringen könnterde, mit Papageien, Wellensittichen, Echsen, Fischen, Vogelspinnen... Vielleicht auch eine Registrierung der Ratten im Keller, Fliegen auf der Torte...? Die Grenzen nach oben sind offen!

  29. 28.

    Eins muss man der Berliner Behörden lassen: im Bürger abziehen, verbieten, bevormunden sind sie von der schnellen Truppe.
    Aber, wenn es um einen euen Ausweis geht, man sein Auto ummelden will, u.s.w brauchen sie Monate.
    Nebenbei, von den eingetriebene Geld dieser Zwangsregistierung sieht der Senat, die Stadt Berlin, rein gar nichts, die Kohle bekommt das Unternehmen der diese Abzocke inszenierte.
    Es ginge um den Tierschutz und Tierschutzverbände stünden hinter dieser Maßnahme.
    Leider sind hier keine angeführt. Ich nehme mal an, dass es diese"Unterstützer" gar nicht gibt
    Ich jedenfalls übe den Zivilen Ungehorsam. Das kann ich nur jedem raten.

  30. 27.

    Tja, was ist schon ein abgelaufener Personalausweis gegen einen nicht doppelt registrierten Hund. Da muss man halt Prioritäten setzen.
    Und die Gebühr wird vermutlich erhoben, um die unendlichen Aufwände der Softwareentwicklung für das Registrierungsportal zu kompensieren.

  31. 26.

    Das Hunderegister ist komplett obsolet, weil es einerseits nicht dazu führen wird, dass sich Personen registrieren, die ihren Hund ohnehin am Fiskus vorbeihalten. Andererseits bietet es den angeblichen Mehrwert der besseren Zuordnung zum Besitzer: Nur leider gibt es diese Dienstleistung bei anderen Anbietern kostenlos (Tasso). Im Endeffekt bleibt für den Hundehalter lediglich übrig, 17,50€ für eine komplett unnötige Sache hinzublättern.

  32. 25.

    Richtig. Dann lassen Sie uns doch gleich richtig aufräumen und auch gleich gesetzlich festschreiben, wie hoch der Konsum von Bekleidung pro Person und Monat sein darf, so als Beispiel. Oder wieviel Fleisch pro Person und Woche verzehrt werden darf. Oder oder oder. Lassen Sie uns für alles Gesetze und Verordnungen erwirken. Wer will schon in einem Staat leben, in dem man sein Leben noch in gewissen Grenzen selbst gestalten kann und eigene Entscheidungen treffen darf. Pah! Wo kommen wir da hin. Und kommen Sie mir nicht mit Tierschutz. Belesen Sie sich gern zur Haltung von Hunden in der Stadt, zB. bei Rütter. Sie müssen den ja nicht lustig finden. Aber Ahnung hat er leider. Und um gleich eines klarzustellen: Ich wohne hundelos auf dem Land - na wat nu

  33. 24.

    Ein abgelaufener Perso kann mit Bußgeld bis zu 3000€ geahndet werden. Interessant, wenn man mal eine Relation dazu bekommt das es noch teurer geht.

  34. 23.

    Wie hilft das neue Register eigentlich entlaufene Hunde wieder zu finden? Muss der Hund dann noch eine Marke zur Steuermarke tragen?
    Veratwortungsvolle Hundebesitzer haben ihren Hund mit einem Chip versehen und längst in einem privaten Register registrieren lassen.
    Also kann man doch sagen es ist reine Abzocke und man will dem Hundebesitzer zeigen wer das sagen hat.

  35. 22.

    Die Steuerbehörden dürfen die Daten nicht in das Register überführen. Datenschutz halt.

  36. 21.

    Wer soll das denn in den Bezirken kontrollieren? Die Ämter schreien doch immer ganz lut, dass zuwenig Personal für die WIRKLICH WICHTIGEN bürgerbezogenen Aufgaben vorhanden ist? Und nun noch mehr Aufgaben und Bürokratie? Ein Widerspruch...

  37. 20.

    "...Das neue Register soll helfen, entlaufene Hunde leichter ihrem Besitzer zuordnen zu können. Außerdem soll es einen besseren Überblick darüber geben, in welchen Bezirken wie viele Hunde gehalten werden..."
    Das ist absoluter Schwachsinn der Grünen und dient nur zur Abzocke, um die Senatskasse wieder aufzufüllen! Der Hundebesitzer hat seinen Hund bereits beim Finanzamt gemeldet, hat Chips und Hundemarken und zahlt schließlich dafür Steuern. Die Daten, wieviele Hunde in den jeweiligen Bezirken vorhanden sind, könnten von den jeweiligen Finanzämtern gezogen werden. Ach so, geht ja nicht! Begründung: Datenschutz! Noch so ein Schwachsinn. Die älteren Bürger werden noch mit höheren Kosten bestraft, weil die Meldung meist für sie nur per Post möglich ist. Nochmal Abzocke. Wann hört das sinnfreie Agieren der Günen endlich auf? Wenn der/die Hundehalter/-in schon zu noch einer Meldung verpflichtet wird, dann gefälligst UNENTGELTLICH, weil ja bereits Steuern bezahlt werden. Es reicht!!!

  38. 19.

    Jawohl Kristin, Hunde weg, Autos weg und am Besten auch Menschen weg. Dann haben Berlin und alle klebenden Aktivisten keine Probleme mehr, außer sich selbst - stört dann aber auch keinen mehr.

  39. 18.

    Ich wäre für ein Gesetz,dass weniger Hunde in Großstädten erlaubt!!

  40. 17.

    Ausgenommen von der Gebühr sind Bezieher von Sozialleistungen. Im aktuellen Gesetz steht nix dazu.Wo hat die Redaktion diese Weisheit her?
    Das wäre doch ein interessanter Tipp.

  41. 16.

    ... und wat is' mit Katzen?

  42. 15.

    17,50 Euro mal 123.915 macht 2.168.512,5 Euro, eine stattliche Summe!
    Wofür wird dieses Geld verwendet? Als Steuerzahler verlange ich Auskunft darüber!
    Ich erwarte, dass dieses Geld für den Tierschutz, für neue Hundewiesen, Hundetoiletten oder Hundestrände ausgegeben wird!
    Nur ein kleiner Teil des Geldes, sprich maximal 10%, darf für die Verwaltung/ Software aufgewendet werden.

  43. 14.

    123.915 Hunde sind steuerlich erfasst mit Adresse des Hundehalters, der ja da anscheinend Hundesteuer bezahlt. Mir erschließt sich nicht, warum noch Registrierung im Hunderegister nötig ist. Regulierungswahn in Deutschland????

  44. 13.

    10.000 € Bußgeld für die Nicht-Eintragung eines bereits steuerlich erfassten Hundes in ein weiteres Register? Dazu noch kostenpflichtig? Da bleibt einem selbst als Katzenbesitzer, dem noch zu oft Hunde verantwortungsloser Besitzer direkt vor die Tür kacken, einfach mal die Luft weg. Was wäre denn ein gleichwertig beaufschlagter Straftatbestand? Schwere Körperverletzung oder bewaffneter Raubüberfall? Der Senat sollte sich mal über Verhältnismäßigkeiten Gedanken machen.

  45. 12.

    Ich habe keinen Hund und bin nicht betroffen.
    Aber ich finde es gut, wenn die Bevölkerung sich nicht dauernd von den Machthabern vorführen lässt und aufbegehrt.
    Wenn die ganze Registrierung Sinn ergäbe, wäre es ok. Aber es ist eine reine Sammlung ohnehin vorhandener Daten zum Profit geldgieriger Geier.

  46. 11.

    Sehe ich ebenso.
    Wenn ich schon verpflichtet werde, also keine Wahl habe, dann sollte es generell kostenlos sein.
    Ebenso bei Perso und Reisepass, ... ich brauche einen wenn ich ins Ausland möchte, ok.
    Wenn ich aber im Land bleibe, und der Staat möchte, dass man sich ausweisen kann, dann soll der Staat diese Kosten auch tragen. Ärgerlich ist bei diesen ganzen Gebühren, dass sie einfach oft gefühlt völlig überteuert sind.
    Perso in FFO = 37 EUR
    Reisepass in FFO = 60 EUR
    Und da sind die aktuellen Preissteigerungen der letzten Monate noch gar nicht drin.

  47. 10.

    Na und, setzt doch keiner duch!

  48. 9.

    Die Stadt braucht halt Geld. Gleich werden die ersten Aktivisten Ausnahmen und Zuschüsse für "Bedürftige" fordern.
    Vielleicht geht ja das eingetriebene Geld ans Tierheim, dann hätten auch dort die 4Pfoten was davon.

  49. 8.

    Wer sich vor der Hundesteuer drückt, der ist ein Steuerhinterzieher, und davon scheint es in Berlin reichlich zu geben.

  50. 7.

    Na und, setzt doch keiner duch!

  51. 6.

    Da sollten Tierärzte und Ordnungsamt mit höheren Strafen gemeinsam vorgehen, weil es nicht sein kann, dass nur jeder vierte Berliner Hund ist im Hunderegister eingetragen ist.

  52. 5.

    Es geht überhaupt nicht um Tierschutz, es geht um Abzocke. Bei der Hundesteuer werden die Daten erhoben und Schluss. Schon jetzt wird die Hundesteuer nur von einem Bruchteil der Halter gezahlt, da sollte man wohl zuerst ansetzten, aber das Ordnungsamt verteilt viel lieber "Knöllchen", als sich mit Hundebesitzern anzulegen.. Hier in Kladow gibt es im Gutspark nicht mal Mülleimer um den Hundekot zu beseitigen, den nehme ich im Beutel brav nach Hause und entsorge den mit dem Hausmüll. Wofür werden die 120 Euro verwendet???? Das Register wurde ohne Ausschreibung vergeben und ist damit wieder mal eine schöne Pfründe für irgendjemands Parteifreunde. Das Geld zahlt die Allgemeinheit, der Nutzen liegt bei null. Danke Senat...

  53. 4.

    Ich zahle gerne meine Hundesteuer. Aber diese Doppelabzocke mache ich nicht mit. Mein Hund wird nicht registriert.

  54. 3.

    Wir haben uns gestern notgedrungen dazu entschieden, uns anzumelden. Leider gab es Schwierigkeiten wegen der Email. Wir und meine Eltern haben jeder einen Hund. Meine Eltern haben weder einen PC noch Internet und dementsprechend keine Email-Adresse. Ich habe ihren Hund dann unter meiner Email-Adresse angemeldet. Es stand ja nirgendwo, dass eine Email-Adresse nicht mehrfach verwendet werden darf! Die Anmeldung unseres Hundes scheiterte, weil ich natürlich unsere "bereits vergebene" Email-Adresse angegeben habe. Auf telefonische Nachfrage bei der Firma, die das Register führt, wurde erklärt, dass wäre selbstverständlich, dass jedes "Halterkonto" nur eine Mailadresse haben könne. Da ich aber schon am Telefon sei, könne ich die Anmeldung auch telefonisch machen. Garantiert nicht für 26,50€. Diese Info gehört mt auf die Website und zwar ganz groß!!!!!

  55. 2.

    Warum werden solche wahnwitzigen Verordnungen erlassen,wenn sie eh nicht kontrollierbar sind.Wenn die Tiere steuerlich erfasst sind ist das doch ok.Kistrt doch auch Geld.Und nun noch ein Register,was auch wieder kostet.Nun muss aber auch mal Sense sein.Berlin wird schon sehr seltsam regiert.Erlasse,Verordnungen,Bestimmungen usw.und kein Mensch sorgt dafür daß alles ordnungsgemäß abläuft.Hauptsache Sonntagsreden und ein Lächeln in die Kameras der Abendschau.

  56. 1.

    Ich würde ja schon gerne wissen, wofür diese 17,50€ eigentlich eingesetzt werden. Eigentlich müsste der Halter, der seinen Hund online registriert, 17,50€ Aufwandsentschädigung erhalten, und nicht eine Hannoveraner EDV-Klitsche, die gar nichts tut.

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