Ein als Tod verkleideter Mensch auf einer Demonstration
rbb
Video: rbb24 | 08.05.2018 | Antonia Schanze | Bild: rbb

Video | Demo gegen Rüstungsexporte - "Wir wollen eure Kriege nicht!"

Die Aktionärsversammlung des Rüstungskonzerns Rheinmetall wurde von einer Demo und einem Flashmob begleitet. Aktivisten spielten einen Bombenangriff nach. Als besonders zynisch kritisierten sie die Wahl des Datums - heute vor 73 Jahren endete der 2. Weltkrieg.

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7 Kommentare

  1. 7.

    Ich auch nicht. Ätz. Deutschlands Rüstungsexporte sind Weltweit auf Platz drei. Das spricht schon für sich selbst.

  2. 6.

    Internationale Abkommen, Ächtung des Waffenhandel. Nationale Alleingänge bringen nichts. Genau wie bei Atom- oder chemischen Waffen, da klappt's ja auch. Nur wenn Deutschland nicht liefert, Russland aber doch, freut sich Putin und die Rebellen weltweit haben trotzdem ihre Waffen. Ergo ist nix gewonnen. Haben Sie eine bessere Lösung?

  3. 5.

    Ja, bei jedem neuen Krieg, klingeln die Kassen der Aktionäre. Ein Wahnsinn.
    PS: Danke für den Bericht.:)

  4. 4.

    Was schlagen Sie dann vor? Immer nur meckern und "das bringt doch eh nix Sätz" - Alter, ich kanns nicht mehr hören.

  5. 3.

    Der Rubikon bei der Geschichte ist ja nicht (so ehr), dass Rheinmetall oder Heckler und Koch Waffen produzieren. Das ist zar in gewisser Weise schnöde und eklig, doch lässt es sich noch rechtfertigen damit, andere nicht schutzlos stehen zu lassen.

    Der Rubikon ist, die Firma per Aktiengesellschaft so zu organisieren, dass gar kein Interesse bestehen KANN und DARF, dass die Produktion geringer ausfällt. Das ist nach meiner Überzeugung unethisch und moralisch "verwerflich", wenn klar ist, dass Waffen nicht dazu da sind, in irgendwelchen Schränken herzumzuliegen, sondern sie auch eingesetzt werden. Insofern befinden sich der aktienmäßig organisierte Waffenhandel und wirkliche Friedenspolitik, die Konflikte entschärfen will, auf verschiedenen Planeten. Und alle diejenigen empfinde ich als unehrlich, die genau darum wissen und einfältig genug sind, dies nicht zu benennen.

  6. 2.

    Vielen Dank an alle vor Ort! Das menschenverachtende Geschäft mit Tod und Krieg muss noch viel stärker bekämpft werden.

  7. 1.

    Ich finde es naiv, zu glauben, die Welt würde auch nur ein klein wenig friedlicher und weniger grausam, wenn Deutschland keine Waffen mehr exportieren würde. Wenn man sich die grausamsten Konflikte auf dem Planeten mal anschaut, wird man schnell feststellen müssen, dass die dort verwendeten Waffen gar nicht aus westlicher Produktion stammen. Meist ist es das "gute alte" AK47 aus russischer Produktion oder in Lizenz gefertigt sowie selbstgebastelte Sprengsätze, die Leid und Elend verbreiten. Wenn man etwas verbessern wöllte, müsste man die Kontrolle über diese Waffen zurückerlangen und danach ein weltweites Handelsverbot von Rüstungsgütern durchsetzen. Leider ist das illusorisch. Solange Banden mit billigen Waffen versorgt sind, bleibt oft nichts anderes übrig, als dortige Regierungen ebenfalls zu bewaffnen, will man sie nicht der Herrschaft von Terroristen preisgeben. Leider!
    Skandalöser finde ich, wenn unsere Regierung Erdogan mit westlichen Waffen die Kurden terrorisieren lässt.