Umfrage zum neuen Gesetzentwurf zur Organspende
rbb
Video: rbb|24 |15.01.2020 | Material: rbb 24/ A.Klügel | Bild: rbb

Video | Umfrage: Organspende - "Von Zwang halte ich gar nichts"

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

4 Kommentare

  1. 4.

    Man sollte die Leute nicht vorsätzlich verdummen, um sich ihre Zustimmung zu erschleichen. Das ist unredlich. Kaum jemand weiß, wie eine Organentnahme tatsächlich abläuft. Man tut gut daran, sich mal darüber zu informieren. Nur so viel: der Spender wird dazu festgeschnallt und narkotisiert. Tote Organe kann man nämlich nicht transplantieren, das geht nur mit lebenden. Der Satz "Mir kann egal sein, was nach meinem Tod mit meinen Organen passiert." ist also Ausdruck völliger Unwissenheit.

    Auf der anderen Seite muß beim Empfänger das Immunsystem mit Medikamenten ausgeschaltet werden, sonst würde das Organ abgestoßen. Für den Empfänger eine riesige Belastung und für die Pharmaindustrie ein riesiges Geschäft. Die transplantierten Organe arbeiten zudem meist nur wenige Jahre und müssen immer wieder ausgetauscht werden.

  2. 3.

    Es gibt keine automatischen Spenden, nur welche, die ein Mensch im Einzelfall veranlasst oder eben nicht.
    Davon konnte bei der Spahn-/Lauterbach-Lösung nicht die Rede sein. Deshalb hat sich die Bundestagsmehrheit aus guten Gründen auch anders entschieden.

  3. 2.

    Mann Leute, es gibt keinen und wird auch keinen OrganspendeZWANG geben!!!
    Alle können frei entscheiden, ob oder ob nicht, mit dem Unterschied, dass alle Deutschen erstmal automatisch Spender sind (gibt es übrigens in anderen Länder schon lange und mit Erfolg!) und dem selbstverständlich widersprechen können, man kann, wie jetzt auch, seine Meinung immer wieder ändern und sich neu entscheiden. Muss halt immer mal wieder thematisiert werden, damit es sitzt!
    Der Vorteil: mehr Organspenden!

  4. 1.

    Der letzte Beitrag war vermutlich provokativ. Entweder provokativ dafür oder provokativ dagegen.

    Genau das versinnbildlicht die Diskussion und die beiden ethischen Prinzipien. Das eine ethische Prinzip: dasjenige der Hilfe, verstanden selbstlos, selbst bei Aufgabe eines eigenen Willens. Das andere: Zu wissen, dass der eigene Körper etwas Zusammengehöriges darstellt, dass es einen Sterbeprozess gibt, der mit dem Hirntod nicht einfach zu Ende ist und durch eine Organentnahme somit unterbrochen würde.

    Viele trauen sich nicht oder fühlen sich nicht in der Lage, das zu verbalisieren. Dennoch, so vermute ich, hat jeder Mensch ein Empfinden in die eine oder andere Richtung. Das lässt sich durch keine faktische Verpflichtung aus der Welt bringen, nur durch Bewusstmachen, was wirklich eine Spende ist.

Mehr Videos