Video | Berliner Journalistin in Kiew - "Man verspricht sich nicht mehr allzu viel vom Westen"

Di 22.02.22 | 18:11 Uhr
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Die freie Journalistin Rebecca Barth, momentan in Kiew, beim Interview mit rbb|24. (Bild: rbb)
rbb
Video: rbb|24 | 22.02.2022 | Material: rbb|24 | Bild: rbb

Das ganze Interview mit der Journalistin Rebecca Barth können Sie hier lesen.

11 Kommentare

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  1. 11.

    Was soll man sich vom Westen auch noch versprechen lassen? Der Westen ist dekadent und einzig politische Interessen der Grünen, wirtschaftliche Interessen der USA spielen eine Rolle. Aber auch die Ukraine muss sich Fragen gefallen lassen. So ist die Rolle des Botschafters Melnyk mehr als fragwürdig. Er spielt sich wie einst der amerikanische Botschafter auf und vergriff sich vor gut drei oder 4 Wochen sehr deutlich im Ton, als er den Inspekteur der Bundeswehr mit Nationalsozialisten verglich. Das ist unerträglich. Leider wurde er von der Bundesregierung bisher nicht gerügt. Von einem ehemaligen CDU Poltiker, Friedbert Pflüger, wurde er in einem offenen Brief dafür kritisiert.

  2. 10.

    Der Westen hat nichts was er den Russen entgegensetzen kann! Die Strategie ist gescheitert, Europa ist mal wieder handlungsunfähig. Den Finger erheben und an die Moral appellieren bringt gar nichts. Eine gemeinsame Ausrichtung Europas gibt es nicht! Viel Geld wird in den Apparat gepumpt für sehr wenig Ergebnisse und keine Sicherheit.
    So leid es mir für die Menschen tut, aber alle haben nichts dazugelernt und sind im Denken und Handeln sehr einfach gestrickt. Die Energiewende hat genau dieses Szenario möglich gemacht. Die Ukraine ist und bleibt ein Spielball der Kapitalisten und der Oligarchen, weil die Politik diesen Sektor freien Lauf gelassen hat.
    Europa hat sich in das Aus manövriert! Und dritte müssen es ausbaden!
    Es bleibt nur eins zu tun, Ukraine fallen lassen! Den Russen offerieren das es keine Nato Osterweiterung gibt. Dafür aber militärisch endlich ein Groß-Bündnis aufstellen, welches unabhängig von der USA ist. Die Europäische Arme ist schon lange überfällig.

  3. 9.

    Ehe Sie und wir hier weiter uns im vermeintlichen diskutieren & auftreten üben, nimmt die der Lauf der Welt eine bedrohliche Richtung an. Ich bewerte für mich, was ich sehe: den Informationsaufenthalt der Politikerin A. Baerbock im Grenzgebiet zur noch vorhandenen Grenzlinie des sog. autonomen Sektors,den "Auftritt" von der Politikerin der Linken S. Wagenknecht bei A.Will am Sonntag Abend und tags darauf das Palast-Rondell mit dem einsamen Herrn Putin & den sehr entfernt sitzenden Personen, bei denen man sich fragt, was soll das?Es war angeblich nur eine Frage zu beantworten: dafür - dagegen. Das kann doch nicht die Zukunft der Welt sein. Sowohl Herr Putin hat 2014 gezeigt, dass er Völkerrecht brechen kann als auch die, die sich prorussisch auf dem Territorium der Ukraine für RU einsetzen. Auch das dürfte nach meinem Verständnis keinen Bestand vor der UN-Charta haben. Beides ausgerechnet von russ. Natio, die im II. Weltkrieg so gelitten hat. Fürs Merkbuch v. Fr. Wagenknecht!

  4. 8.

    Es geht spätestens im Umgang mit Atommächten nie um Moral, Ethik etc, dass wusste schon Egon Bahr einer der Friedensarchitekten. Ich bin wirklich erstaunt, was man heute unter internationaler Diplomatie versteht. Wollen wir ernsthaft die allerletzte Option, Krieg, massiv steigende Energiepreise mit verhehrenden Folgen für ganz Europa, etc., als ERSTE KARTE spielen. Ist denn so wenig von der guten und bewährten Diplomatie im kalten Krieg bei den jungen Politikern hängen geblieben, dass man jetzt diplomatisch in guter Cowboy-Manier wie ein Elefant durch den Porzelanladen läuft??
    Fehlt ja nur noch die Kruschtschow-Nummer mit dem Schuh in der UNO.

  5. 7.

    Selbst falls die gesamte Ukraine wieder russisch werde sollte, wird die Ukraine die russische Militärmacht nicht besiegen können, egal wieviel Waffen zur Hand sind. Dies wäre aberwitzig zu glauben.

  6. 6.

    Vielen Dank für die Eindrücke aus dem mehrheitlich von ukrain. sprech. Teil des großen Landes. Interessant wäre aber auch gewesen zu erfahren, ob in den östl. Regionen, die ja eigentlich schon immer recht "dichte dran" an RU waren, noch Menschen leben, die sich selbst als Ukrainer (incl. Sprache) bezeichnen würden. Dessen ungeachtet ist ja dieser Raum Territorium des Staates Ukraine, der sich ziemlich schnell nach dem Zerfall der "großen Sowjetunion" gebildet hat. Auch dieses Gebiet war ja damals mit dabei und hat den souveränen Staat Ukraine mitbegründet. Unter diesen Aspekten ist das Handeln des einsamen Putin schon ein eklanter Bruch der nach dem 2. WK geschaffenen internat. Friedensordnung/Charta der UN. Erst 2014! Und jetzt das!, wenigstens nicht gerade während der Olympischen Winterspiele. Es ist erneut ein extremer Verstoß gegen geltendes Völkerrecht.Wir können die Ukraine nur bestärken, sich auch u.U. gegen innere Widerstände für ein freies selbstbestimmtes Land einzusetzen.

  7. 5.

    Hauptsache man hat ganz viel Verständnis für Putin.

    Verständnis für die Stimmung und Gefühle der Ukrainer stören da nur, davon will man bloß nix hören. Hat Onkel Putin einem gestern ja noch erklärt, dass es Ukrainer eigentlich gar nicht gibt....

  8. 4.

    Sehr schwer, die unterschiedlichen Stimmungen, Gefühle und möglichen Zukunftsszenarien zu erfassen. Alle, die Krieg hautnah erlebt haben, wissen wie furchtbar das ist. Im Guardian ist ein bemerkenswerter Artikel, der das m.E. gut beschreibt. Auch mit wahrscheinlich traurig realistischen Einschätzungen aus den Bürgerkriegsgebieten im Osten: "The one thing that everyone agrees on is that nobody in the region has a desire for further conflict. Putin, at the same time as he promises to “defend” these people, is promising just that."
    www.theguardian.com/world/2022/feb/22/there-is-a-clear-plan-of-action-east-ukraine-readies-for-invasion

  9. 3.

    Nachdem aus Deutschland schon Mrd in die Ukraine geflossen sind und auch ein wichtiges Ziel, der Stopp von Nordstream 3 erreicht ist, ist eigentlich auch nicht mehr viel zu erwarten.

  10. 2.

    Rebecca Barth arbeitet als freie Journalistin für den rbb sowie andere Medien, darunter Deutschlandradio oder der "Tagesspiegel".Sie schildert nur ihren persönlichen Eindruck.

  11. 1.

    Was soll das? Wer ist die Journalistin? Welchen objektiv-journalistischen Informationsgewinn gibt der Beitrag bis auf Stimmungs"mache" durch subjektive Stimmungsschilderungen?

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