Kai, der ehemalige Bewohner eines der abgerissenen Little Homes, auf dem Mariannenplatz (Quelle: Naomi Noa Donath)
Naomi Noa Donath
Video: rbb|24 | 04.05.2019 | Material: Naomi Noa Donath, Stefan Oberwalleney | Bild: Naomi Noa Donath

Video | Abriss von Obdachlosen-Unterkünften - "Ich bin nach der Aktion zusammengebrochen"

Kommentar

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47 Kommentare

  1. 47.

    Ich glaube Sie urteilen zu vorschnell. Können Sie in die Köpfe der Betroffenen reingucken? Vorweg, ich auch nicht.

    Ich verfüge aber über genug Empathie mir vorzustellen wie Menschen reagieren die meinen oder die tatsächlich ihr ganzes Leben herumgeschubst worden sind.

    Gerade mit Ihrer Vita würde ich darüber mal nachdenken.

  2. 46.

    @rbb-24 Könnte man erfahren was aus den beiden geworden ist?

  3. 43.

    Hallo Herr Karzewski,
    bitte wenden Sie sich doch ersteinmal an die Obdachlosenhilfe Berlin. Ich bin mir ziemlich sicher, dort kann Ihnen geholfen werden. Auch denke ich, verfügen die über eine Liste von Anwälten, die sich Ihrer annehmen. Ausweispapiere und Geburtsurkunde lassen sich bei den zuständigen Stellen neu ausstellen, wenn Sie denn in Berlin gemeldet sind. Ihren Arbeitsvertrag können Sie bei Ihrem Arbeitgeber neu einfordern. Dürfte eigentlich kein Problem darstellen. Ich wünsche Ihnen für Ihren weiteren Lebensabschnitt alles erdenklich gute.

  4. 42.

    Hi ich bin der kai einer der bewohner von den häusern ich starte ein auf ruf an alle anwälte die lust haben uns das heist mich und mein nachbar zu vertreten ! Wir haben alles verloren und uch sogar meine konpletten papiere das heist ausweis. Geburtsurkunde , krankenkarte , verträge halt alles bitte helft uns wir sind am arsch ! Ich danke schon mal im vorraus !!!!!!

  5. 41.

    "an illegal aufgestellten Hütten kann man kein Eigentum erwerben" An welchem Paragraphen glauben SIe das fest machen zu können? Bei den fraglichen Hütten handelt es sich gerade NICHT um IMMObilien, sondern transportable Behausungen ähnlich wie Spielhäuser. Dementsprechend bedarf es für einen Eigentümerwechsel eben NICHT der Schriftform, keinen Notartermin, keine Eintragung im Grundbuch. Unabhängig davon, ob die Dinger legal oder illegal dort hingestellt wurden: derjenige, der sie dort hat hinstellen lassen, ist der Eigentümer - bis er die Hütte an einen anderen verschenkt. Eine solche Schenkung respektive der EigentumsÜBERGANG wird nicht dadurch ungültig, daß sich der verschenkte Gegenstand an einer Stelle befindet, an welcher er nicht sein darf.

    Mithin ist und bleibt die Zerstörung eine Sachbeschädigung.

  6. 40.

    Uni, er wird seine Gründe gehabt haben, das Angebot abzulehnen. Auch wenn WIR das nicht verstehen, weil wir andere Erfahrungen in unserem Leben machen durften, anders sozialisiert wurden, weil wir klar im Kopp sind - meist jedenfalls - und keine Süchte uns zu Handlungen zwingen, die andere nicht verstehen werden.

    Wir sind nicht die beiden. Weshalb wir sie nicht verstehen. Weil wir nicht in ihren Schuhen eine Weile liefen. Und sie nicht in unseren.

  7. 39.

    Wir nähern uns den Kern der Frage warum die Angebote von Menschen, die die ganze Zeit herumgeschubst wurden, ausschlagen.

  8. 38.

    Heureka, Sie sagen es. Es muss Mutti her. Bieten Sie sich gleich an? :-D Ja, stimmt, nicht gemeckert ist genug gelobt. Aber mal ehrlich. Wenn einer alle Hilfe ablehnt, dann ist das schon deprimierend.

  9. 37.

    Uni, det is ooch nen Balina, frei nach dem Motto: "allet sch... außer Mutti". Im Ablehnen ist der Berliner an sich gut. Im Einbringen konstruktiver Alternativvorschläge eher unterdurchschnittlich.

  10. 36.

    Die erste Frage: Warum haben beide das Umzugsangebot abgelehnt? Die zweite Frage: Warum lehnt der Mensch nun ein neues Home ab? Und zu guter Letzt: Was will er denn nun? Außer alles ablehnen...

  11. 35.

    "Tenor ist: Wer Verständnis für die Entfernung der Häuschen hat, ist auf jeden Fall unsozial, gehört politisch in die rechte Ecke und hat menschliche Defizite."

    Falsch, ganz falsch. Wer rechte Parolen oder wer den Duktus von extrem Rechten benutzt, der gehört nicht in die rechte Ecke, der befindet sich bereits dort und zwar höchst freiwillig. Es liegt dann an demjenigen diese Ecke wieder zu verlassen. Es wäre ja kontraprodutiv von einem, der nicht dieser Meinung oder eher Gesinnung ist, denjenigen dort zu belassen.

    Das gleiche gilt für die Attribute unsozial und menschlich defizitär.

  12. 34.

    Wie immer wenn sie keine Argumente haben werden sie anmaßend und beleidigend. Also wie immer. Außerdem versuchen sie meine Aussagen zu verdrehen, auch wie immer.

    Obdachlosigkeit dürfte gar kein Problem darstellen, außerdem ist Obdachlosigkeit, wie wir es heute kennen ein Auswuchs des neoliberalen und menschenverachtenden Turbokapitalismus, den sie hier ständig propagieren.

    Tempohomes sind für alle ungeeignet. Für traumatisierte Menschen sind sie am allerwenigsten geeignet. Asylbewerberheime liegen in anderen Bundesländern tatsächlich im Wald, zumindest am Stadtrand oder mitten in Industriegebieten wie z.B. in der Motardstraße oder Rhenaniastraße in Berlin.

    Ihr Post war damit wieder gewohnt inhaltsfrei und ermüdend weil man ständig ihre Lügen widerlegen muß.

  13. 33.

    Danke für Ihre Worte. Ich bin vielleicht etwas voreingenommen und reagiere oftmals vorschnell. Zur Zeit kontaktiere ich in meiner Nachbarschaft immer wieder einen Obdachlosen, der nicht alkoholabhängig ist und sich gerne unterhält. Wir beide haben eines gemeinsam, das Lesen von guten Büchern. So sitze ich mit ihm in einem Bäckereicafe und es wird mit keiner Minute langweilig. Mittlerweile habe ich erfahren, wie gerne er eine Wohnung hätte, doch auch für ihm bleiben die Türen versperrt. Aber er ist stark genug seinen Mann zu stehen. Auch ist er sehr auf Ordnung fixiert und hilft aus wo er kann. Neulich wurde ihm mitgeteilt von der Filialleiterin des Cafés, er sei nicht gerne gesehen und Gäste hätten sich schon beschwert. So etwas macht mit echt wütend, deshalb schaue ich öfter vorbei und lade ihn ein um zu zeigen das diese Person auch ein Mensch ist und niemand den man einfach so ignorieren kann und darf.

  14. 32.

    Es ist interessant alle Kommentare zu lesen und sich ein Bild zu machen. Tenor ist: Wer Verständnis für die Entfernung der Häuschen hat, ist auf jeden Fall unsozial, gehört politisch in die rechte Ecke und hat menschliche Defizite. Gaaanz toll, dass man es sich so einfach macht. Auch sollten einige Kommentatoren ihre persönlichen Angriffe und Pöbeleien unterlassen.

    An illegal aufgestellten Häuschen kann man kein Eigentum erwerben. Der Bezirk hätte sofort nach Aufstellung aktiv werden sollen, dann wäre diese unsägliche Diskussion über das nun erfolgte Vorgehen gar nicht erst entstanden.
    Es wurde vorgewarnt, dass die Häuschen weg müssen, es wurde eine andere Möglichkeit der Unterkunft angeboten. Auf nichts erfolgte von den Obdachlosen eine Reaktion. Man lässt seinen Personalausweis in so einer unsicheren Unterkunft anstatt sie am Mann zu tragen? Nur ein Punkt von vielen, der mich ins Grübeln gebracht hat.

  15. 31.

    Obdachlose passen einfach nicht ins Bild. Nirgends. Ich finde es auch ganz, ganz große Klasse wie die Verantwortlichen mit diesem Problem umgehen. Momentan sorgen sie dafür, dass es in ein paar Jahren noch mehr Obdachlose gibt. Ganz tolle Wurst.

  16. 30.

    Ihre Meinung dürfen Sie gerne haben, ist zur Kenntnis genommen. Zu den statistischen Vermutungen würden Zahlen helfen, ansonsten ist das eben nur Ihre Meinung ohne jeden Beleg der Behauptungen. Schönen Sonntag

  17. 29.

    Danke für ihre Klarstellung. Aber weil sie es schnell geschafft haben wieder eine Wohnung Arbeit zu finden heisst das nicht, das dies alle schaffen. Ich habe 13 Jahre mit Obdachlosen gearbeitet, jetzt schon 15 Jahre mit Alkoholikern . Die meisten Obdachlosen die ich kennen gelernt habe waren Alkoholiker - da reicht es nicht aus nur Wohnraum zur Verfügung zu stellen.

    Aber das war Ende der 1990er. Jetzt gibt es wirklich kaum noch bezahlbaren Wohnraum. Das Jobcenter zahlt nur bis zu einer gewissen Summe Miete ! Und Obdachlose brauchen eine Postanschrift um Alg2 zu bekommen.

    Ich will dem Betroffenen nichts unterstellen. Ich kenne den Mann nicht. Ich glaube auch nicht jede Geschichte von Obdachlosen die betteln, aber die Geschichte ist auch egal die materielle Not bleibt trotzdem. Ich gebe auch Alkoholikern Geld. Solange sie nicht den Absprung schaffen werden sie sich ihren Stoff besorgen . Lieber betteln als klauen !

  18. 28.

    Was verstehst du daran nicht, dass bisher nie jemand kam, obwohl die Räumung x mal angedroht wurde? Dann rolle ich auch am x+1-ten Mal mein Home nicht weg. Logisch. Da würde ich auch sagen "wart mal ab, ob die wirklich kommen". Dann ist da noch die ausführende Firma, die auch nicht gleich alles schrotten muss, was ihnen gesagt wird. Auftrag abgelehnt. Das wird nicht zur Pleite führen.

    Und ja, man versetzt ganze Kirchen, Häuser (Weinhaus Huth), Kaisersäle, ohne dass was zu Bruch geht. Man transportiert halbe Windräder oder riesige Kreuzfahrtschiffe über Verkehrswege, die viel zu klein dafür sind. Da schafft man es nicht, einen Stapel Holz auf Europaletten zu transportieren?

    Wer nicht WILL, so wie Du, muss es halt lassen. Der findet nie eine Lösung. Außer berlinerisch meckern, schwarzsehen und rumunken. Bei gleichzeitigem Großmaultum.

    Um so Kleinigkeiten wie Homes verschieben zu lösen muss man es nicht mal bei Hornbach zu seinem Projekt machen!

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