Spontandemo nach "Syndikat"-Räumung am Richardplatz in Neukölln (Quelle: rbb)
rbb
Video: rbb|24 | 07.08.2020 | Material: O. Soos, rbb24 | Bild: rbb

Video | Rangeleien und Steinwürfe - "Syndikat"-Räumung führt zu weiteren Protesten in Neukölln

Weitere Informationen finden Sie hier.

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

16 Kommentare

  1. 16.


    Der Mietvertrag war abgelaufen. Der Mieter muss ausziehen.

    Durch die Weigerung, auszuziehen, hat er Unrecht begangen.

    Mir tun die Polizisten leid, die sich dem "Druck der Strasse" entgegenstellen mußten

    Die Unruhen erinnern an dunkle Kapitel unserer Geschichte.

    .

  2. 15.

    Wie Sie dem Artikel und auch Sonstigem entnehmen können, besteht das Problem gerade darin, dass die Miete so klein nicht mehr ist, wie Sie hier behaupten. Und das hat eben mit der Spekulation mit Wohnraum zu tun. Genau vor diesem Hintergrund schrieb ich mein Bonmot darüber, dass es Armen wie Reichen verboten sei, unter Brücken zu schlafen.

    Im Sinne allg. Überzeugung kommt dem Recht eine Befriedungsfunktion zu bei Dingen, die ggf. ansonsten per Faustkampf ausgetragen würden. Allerdings kann Recht auch seine Aufgabe verfehlen. Hier gibt es in der Tat ein Regelungsdefizit.



  3. 14.

    Es geht doch längst nicht mehr nur um diese Kneipe Syndikat. Aber bei Ihrem Horizont ist Hopfen und Malz eh schon nur vergebliche Mühe. Lohnt nicht mit Ihnen zu diskutieren.

  4. 13.

    "sie schafften es noch 30 Jahre lang!" Wohl nicht. nichtmal die kleine Miete konnten sie erwirtschaften. In den Meldungen ist von "Mietschulden" die Rede.

  5. 12.

    Hallo Lothar, ihre Argumente sind richtig. Es wird so ein Kiez nach dem anderen zerstört. Und irgendwann gehen die letzten alteingesessenen Bewohner freiwillig, weil es nicht mehr "ihr" Kiez ist. Auch uns im engeren Umfeld von Berlin geht es nicht anders. Zuzug und Neubauten bis zum Abwinken. Und so wurde aus einer ehemaligen grünen und normalen Gemeinde, ein Ort mit Häusern auf Minigrunstücken. Alles schön zugepflastert und steril. Und die Neubewohner sind teilweise total abgehoben Schickimicki eben. Und trotzdem:Protest JA, Gewalt: NEIN

  6. 11.

    Ich war Mitbegründer des Syndikats. 80er Jahre, Berlin West, Neuköllner Proletariat, Hausbesetzer und Alt-68er, Straßenfeste. Manchmal war es auch nur ein Hort der Kaputten, Randständigen; solcher, denen nicht alles in den Schoß fällt. Als ich ausgestiegen bin aus dem Kollektiv, kamen andere und wieder andere und - was ich nicht gedacht hätte - sie schafften es noch 30 Jahre lang! Es ist eine Schande, dass so etwas nicht geschützt werden kann. Und ja, es ist das ewige Thema des gefräßigen Kapitalismus. Und ja, es ist gut so und richtig und RECHT, dass Leute dafür immer noch auf die Straße gehen.

  7. 10.

    Auch darüber berichten wir: https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2020/08/syndikat-neukoelln-raeumung-erneut-demos-hikel-.html

  8. 9.

    Rangeleien und Steinwürfe? Warum wird eigentlich nicht über den Polizisten berichtet, dem ein linker Gewalttäter eine Flasche ins Gesicht geworfen hat. Mehrere Knochenbrüche der Gesichtsknochen und Augenverletzungen waren die Folge. Der Polizist musste notoperiert werden.

    Statt dessen schwenkt Herr Hikel auf die Behrendt´sche Linie ein, ignoriert Gerichtsbeschlüsse und solidarisiert sich mit den Protestierenden. Na so langsam bekommen die Links-Grünen alle SPD Abgeordneten auf Linie.

  9. 8.

    Ein recht plakativer Ausspruch zur Geltung des Rechts lautet: Es ist Armen wie Reichen gleichermaßen verboten, unter Brücken zu schlafen.

    Worin liegt der Inhalt dieses Ausspruchs: Oftmals liegt eine eklatante Lücke zwischen der rein formalen Gleichheit im Recht und der faktischen Ungleichheit, hervorgerufen durch extreme Ungleichheit in den materiellen Verhältnissen.

    Die Hauptfunktion des Rechts ist soziale Befriedung. Wenn es durch formale Geltung in den Bereich des Zynismus hineingerät, kann es unmöglich diese Funktion erfüllen.

  10. 7.

    Zwei Meinungen, ihre und den von @ Thomas(Zehlendorf) und doch lese ich deutlich Ihre einseitige negative Einstellung zu diesen Protestierenden heraus. Ich lebte 16 Jahre in diesem Kiez. Und wenn ich eins begriffen hatte, dann waren es die Arbeiterfamilien, die in viel zu engen 1 Zimmerwohnungen und trotz vieler Entbehrungen ihren Kiez über Generationen weg treu geblieben sind. Ich lebte selbst zu Beginn dort von der Hand in den Mund. Hatte ein wahnsinniges Glück gehabt einen sehr sozialen Hausbesitzer zu haben. Eine Kohlenhändlerin, die mir in der Not sogar Geld geliehen hatte. Und jetzt frage ich Sie Steffen, finden Sie es so klasse, das nach solchen Jahren jetzt mit ach und Krach Heuschrecken und Immobilienhaie daherkommen und den Kiez kaputtmachen. Schon deshalb stehe ich voll und ganz hinter den Protestierenden. Es geht ja hier nicht nur ums Syndikat. Und es betrifft nicht nur diese Gegend im Neukölln. Gerade das Besondere an Berlin wird systematisch zerstört.

  11. 6.

    Das kann ein heißer Herbst werden. Ungeschicktes Verhalten der Politik. Berlin war immer eine Stadt der Proteste gegen das Establishment. Selbst im Mittelalter wurde der Schlossbau der Hohenzollern unter Wasser gesetzt. Das Syndikat ist nicht einfach nur eine Kneipe. Es ist ein Symbol der linken Szene.

  12. 5.

    Was heißt hier zu Recht? Es gibt eine unabhängige richterliche Entscheidung. In einem Rechtsstaat ist das zu akzeptieren, auch wenn es einem persönlich nicht gefällt. Sonst haben wir ganz schnell Wild-West-Methoden. Das Thema ist durch, fertig!

  13. 4.

    "Zu Recht Protestierende"?
    Die Kündigung war rechtswirksam, Miete wurde nicht mehr bezahlt und nach vielen erfolglosen Versuchen diese Chaoten zum Auszug zu bewegen erfolgte logischerweise die Räumung.
    Als Krönung folgten dann aber die unsäglichen Äußerungen von Herrn Hikel, der wie üblich seine ideologische gefärbten Vorstellungen zum Schutz der Linksradikalen absondern musste.

  14. 3.

    Peinlich, was SPD Hickel da von sich gibt. Die linksradikale Szene in Berlin wird von der Politik öffentlich unterstützt.

  15. 2.

    Nu muss auch mal Schluss sein, das Syndikat ist Geschichte .
    Das ist gut so . Wer keine Miete zahlt fliegt raus

  16. 1.

    Ein doppelt gemoppeltes Video macht die Sache auch nicht besser. Hauptsache ist doch, es darf hier im Forum reichlich gegen zu recht Protestierende gepöbelt und gehetzt werden.

Mehr Videos