Mit wem koaliert die Brandenburger SPD nach der Landtagswahl, (Bild: rbb)
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Video: rbb|24 | 06.09.2019 | Bild: rbb

Video | Sondierungsgespräche in Potsdam - Koalitionspoker: Welche Regierung ist am wahrscheinlichsten?

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12 Kommentare

  1. 12.

    Bernd, Dienstag, 10.09.2019 | 15:52 Uhr:
    "Koalitionen müssten vorher feststehen, damit der Wähler auch vorher weiß, was er bekommt. Wenn hinterher alles relativiert wird dann ist das nach meiner Auffassung Wahlbetrug."

    Das ist völlig unrealistisch und unsinnige Zeitverschwendung. Man wählt auch nicht bestimmte einzelne Wahlversprechen, sondern politische Zielrichtungen.

  2. 11.

    Wahlbetrug?
    Nein, denn jeder Wähler, der ein bischen nachdenkt, der weiß, dass jede Regierungspartei, die nicht die absolute Mehrheit hat, in der Regierungskoalition Kompromisse eingehen muss und deshalb ihr Regierungsprogramm nicht vollständig durchsetzen kann. Das Wahlversprechen lautet auch nicht: Wir werden alles durchsetzen.", denn dann wären keine Koalitionen möglich und das Land unregierbar, sonder das Wahlversprechen lautet, wir werden versuchen in einer Regierungskoalition so viel wie möglich aus unserem Programm durch- und umzusetzen. Dennmit Kompromissen erreicht man zwar nur kleine Schritte, aber mehr als mit einem Beharren auf Alles-Oder-Nichts.

  3. 10.

    Die Welt ist einfach und sie ist nicht einfach.
    Sie beschreiben die "Extreme", d. h. Hell und Dunkel. Die Helligkeit klappt nun aber nicht per Sekunde x urplötzlich in Dunkelheit um, vielmehr gibt es Dämmerungen am Morgen und am Abend. Im Sommer zu anderer Zeit als im Winter.

    Will sagen: Wer menschliche Verhaltensweisen wie materielle Gegenstände behandelt - sie sind entweder "da" oder sie sind "nicht da" - der wird scheitern, weil er den Veränderungsprozess nicht im Blickfeld hat, manchmal sogar, gar nicht im Blickfeld haben will. Politik beschäftigt sich aber gerade mit diesen menschl. Veränderungsprozessen und nicht nur mit den Ergebnissen, die hinterher rauskommen sollen. Was von "der Politik" angestoßen und was abgebremst werden soll, das liegt deshalb viel mehr einer Einschätzung als einer präzisen Messung. Sonst könnte auch Mc Kinsey die Regierung führen.

  4. 9.

    Dafür, dass Sie den Satz nicht verstanden haben, erklären Sie aber ganz schön viel dazu. Dass nicht nur Mehrheitskoalitionen möglich sind, zeigen uns andere Länder. Dann muss der Gesetzgeber eben handeln, dafür ist er da.
    Ist doch lächerlich, dass der Gesetzgeber uns ständig erklärt, dass dies und jenes nicht möglich ist, weil die Gesetze so sind.
    Aber der Gesetzgeber sind ja die gleichen Interessengesteuerten aus den Parteien, die auch noch über die Richter entscheiden. Aber es geht am Ende nur darum am Futtertrog zu bleiben.
    Und die Welt ist einfach. Am Tage hell. Nachts dunkel, im Sommer warm, im Winter kalt. Alles andere ist künstlich, systembedingt. Sie wird Kompliziert zerpflückt, weil jeder irgendwie Macht und Einfluss über andere haben will. So war es. so ist es, so wird es immer bleiben.

  5. 8.

    Die Parteien sagen ja immer selbst so schön sie hätten einen Auftrag vom Wähler. Nun, der Auftrag ist doch klar. Soviel von der, soviel von jener und wenn es nicht reicht dann noch soviel von denen. Der Reihenfolge nach, wie die Anteile der Wähler sind. 25% der Bürger vor den Kopf stoßen ist undemokratisch.
    Koalitionen müssten vorher feststehen, damit der Wähler auch vorher weiß, was er bekommt. Wenn hinterher alles relativiert wird dann ist das nach meiner Auffassung Wahlbetrug.
    Wenn ich CDU wähle, weil ich nicht 5 Euro pro Liter Benzin zahlen will, und trotzdem 5 Euro pro Liter Benzin zahlen muss, dann ist das nicht das, was ich gewählt habe. Dann bin ich betrogen worden. Ich will meine Stimme zurück.

  6. 7.

    ironicus, Berlin, Samstag, 07.09.2019 | 15:26 Uhr:
    "Antwort auf [Immanuel I.] vom 07.09.2019 um 00:41
    EINE Regierungspartei und kein farbliches Kuddelmuddel an Wahlversprechern!"

    In Ihrem Satz fehlt das Verb. Deshalb ist er nicht verständlich.

    Aber, wenn Sie fordern, dass es nur eine Regierungspartei geben solle: Diese gibt es aber nicht, da sich die Mehrheit der Wähler nicht auf eine Regierungspartei einigen können und dehalb nur Mehrheitskoalitionen möglich sind. Die Welt ist nicht so einfach, wie es sich manch einer vorstellt bzw. wünscht. wer sich eine einfache Welt wünscht, der sollte bei sich anfangen und keine Forderungen stellen, um es dem Rest der Menschheit einfacher zu machen.

  7. 5.

    ironicus, Berlin-BrandenburgFreitag, 06.09.2019 | 20:28 Uhr:
    ""Koalitionspoker" - Deswegen geht man wählen?"

    Na, was denn sonst?
    Natürlich müssen die möglichen Regierungsparteien miteinander verhandeln. Das ist doch ganz normal und auch gelebte Demokratie.

  8. 4.

    Immanuel, Freitag, 06.09.2019 | 18:41 Uhr:
    "Schön, dass der RBB den eigendlichen Wahlgewinner die AfD, unterschlägt. Anscheinend sind rund 24% aller Wählerstimmen nicht erwähnungswert."

    Die AfD hat die Wahl nicht gewonnen. Keine Partei hat die Wahl gewonnen, da keine Partei die absolute Mehrheit hat. Die AfD ist nicht einmal die stärkste Partei.

    Da die AfD nicht zur Regierungskoalition gehören wird, braucht man sie auch bei der Regierungsbildung nicht erwähnen.

  9. 3.

    "Koalitionspoker" - Deswegen geht man wählen?

  10. 2.

    Guten Abend,

    in diesem Video geht es um die Einschätzung wahrscheinlicher Regierungskoalitionen im künftigen Brandenburger Landtag. Da sowohl SPD, CDU, Grüne und Linke ausgeschlossen haben, mit der AfD zu koalieren, taucht letztere hier nicht auf. Andernfalls würden wir sie natürlich nicht "unterschlagen", wie Sie unserer übrigen Wahlberichterstattung auch entnehmen können: https://www.rbb24.de/politik/wahl/Landtagswahl/

    Beste Grüße und ein schönes Wochenende!

  11. 1.

    Schön, dass der RBB den eigendlichen Wahlgewinner die AfD, unterschlägt. Anscheinend sind rund 24% aller Wählerstimmen nicht erwähnungswert.

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