Grafik von Menschen und Organspende Ausweis
rbb
Video: rbb|24 | Neele Westphal | 03.04.2019 | Bild: rbb

Video | Gesetzentwurf zur Organspende - Wer Organspender werden soll - und wer nicht

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Bitte beachten Sie unsere Netiquette zum Kommentieren von Beiträgen sowie unsere Richtlinien zum Datenschutz.

11 Kommentare

  1. 10.

    Auch wenn Mediziner widersprechen und das Ableben eines Menschen in der Phase zwischen Hirntod und Herztod unterhalb des Menschseins definieren: Der Körper lebt (ab). Diese Phase ist Teil des Sterbeprozesses und die Organentnahme ist eine Unterbrechung des Sterbeprozesses. Darüber sollte sich Jede und Jeder im Klaren sein.

    Ich achte diejenigen, die freiwillig dazu bereit sind. Verpflichtend auferlegt, sodass ich ausdrücklich widersprechen muss, eine solche Verfahrensweise lehne ich persönlich als ungebührlich ab. Dadurch würde der Körper mit Verweis auf Höherrangiges erklärtermaßen und faktisch zum Gemeinschaftseigentum.

  2. 9.

    für das neue gesetz müßte es unbedingt im vorfeld eine bürgerbefragung geben , ansonsten füjlt man sich in die jahre
    ab 1930 versetzt ! und diese Zeit wollten wir alle nie wieder zulassen.
    Außerdem kann die regierung doch nicht davon ausgehen, daß jeder lebende bürger ein lebendes ersatzteillager
    ist, aus dem sich jeder ein teil, welches er/sie braucht herausschneiden kann !! wenn dieses Gesetz käme würde damit
    wahnsinnig viel mißbrauch getrieben, arme menschen könnten mit einem organ eines verstorbenen alten menschen
    auch kaum mehr bechwerdefrei leben ! nur ärzte würden proffitieren - wg besserer bezahlung.
    jeder mensch muß mit einer organentnehme von sich aus einverstanden sein, und auf keinen fall gezwungen werden
    der staatlichen anordnung zu widersprechen !! der staat darf kein recht bekommen über das leben des einzelnen !!!!!

  3. 8.

    Ich wollte immrr Organe spenden. Ich frage mich nur: warum Narkose, wenn man nichts mehr merkt. Freiwillige Folter? Brauch ich nicht.

  4. 7.

    Hirntod ist nicht tot. Es haben so einige Intensivpfleger ausgepackt, das man noch Schmerzen empfinden kann. Und der Vortest, ob Du sie empfindest ist ebenfalls brutal. Eiswasser in die Augen usw..

    Ich wollte früher spenden. Aber man kann nur spenden, sofern Dein Körper noch lebt und die Organe versorgt. Von bereits vetstorbenen werden keine Organe mehr entnommen. Und ob man noch Schmerzen empfindet oder nicht, kann einem keiner sagen. Man wird von oben nach unten aufgeschlitzt. Die Aufklärung ist darüber mangelhaft und wird rosa dargestellt. Wieder ein Part der hoch kommerziell ist. Ich werde kein Organ spenden. Und ich will auch keins von jmd anderem. Wenns Zeit ist zu gehen ist es seine Zeit.

  5. 6.

    Jetzt wird mit der angeblichen "Organspende" nur ein Testballon gestartet. Es wird nicht lange dauern, dann wird der Staat auch bei Verstorbenen die Widerspruchslösung bei Konten und Immobilien einführen. Nur, wenn man dem Zugriff auf Konten und Immobilien durch den Staat vor dem Tode nicht widersprochen hat, bekommen die Erben ihren Anteil. So wird es kommen, mit Organen fängt es an.

    So korrupt sind unsere Politiker schon geworden! Ich kenne so einige Leute , die in den letzten Tagen ihren Organspendeausweis zerrissen haben wegen dieses Gesetzes!

  6. 5.

    Der Begriff Spende impliziert logisch das Element der bewussten Freiwilligkeit der Hinwendung an den Bedachten. Die Widerspruchslösung entzieht der Organspende dieses Element, denn kann unfreiwillig Opfer einer Organentnahme werden, sofern er nicht gezwungenermaßen zuvor widerspricht. Eine Organspende ohne ausdrückliche Einverständniserklärung ist also nichts weiter als eine rechtswidrige Organentnahme. Es wird übrigens spannend sein, was die Gerichte dazu sagen. Denn selbstverständlich gehört der hirntote Mensch nicht dem Staat, genauso wenig, wie ein toter Mensch. Der Staat hat also keinerlei Verfügungsmacht über den hirntoten Körper (dessen Organe, das nur nebenbei bemerkt noch LEBEN).

  7. 4.

    Nie im Leben werde ich in Dt.,Organspender, wo man gar nicht mehr wissen kann, ob es im Krankenhaus mit rechten Dingen zugeht oder z. B. völlig überarbeitete Ärzte herumrennen. (Nix gegen Ärzte, aber dem System traut doch keiner mehr so richtig.) Der Spahn zeigt viel Aktivismus und bringt nur die halbe Bevölkerung gegen sich auf.
    Bereitschaft zur Organspende muss grundsätzlich vom Spender ausgehen!

  8. 3.

    Jeder soll also per Gesetz zum organischen Ersatzteillager auf Widerruf werden.

  9. 2.

    Dem Gesetzentwurf von Jens Spahn und Karl Lauterbach und anderen liegt die Annahme zugrunde, dass die Dringlichkeit nur hoch genug sein müsse, um das Prinzip einer Freiwilligkeit zu einer Verpflichtung hin umzudrehen. Die festgestellte Dringlichkeit wird aber nicht abnehmen. Mit jedem neuen medizinischen Verfahren wird sie zunehmen, weil Menschen, die sich vorher abgefunden haben, jetzt eine neue Möglichkeit winkt. Bis hin zu Gliedmaßen, Haut und Haaren.

    Nichts dagegen, vielmehr eine Hochachtung, wenn Menschen wie Frank-Walter Steinmeier sich freiwillig entschließen, Organe aus einem persönlichen Bezug heraus zu spenden. Ein Abverlangen, das nur bei erklärtem Widerspruch aufgehoben werden kann, ist ausdrücklich keine Spende mehr, sondern eben eine faktische Verpflichtung. Es ist unehrlich, das anders zu benennen.

  10. 1.

    Wer wählt sowas?

Mehr Videos