Rettungsweste bei der Berliner Demo für Seenotrettung von Flüchtlingen auf dem Mittelmeer (Quelle: rbb/Goltz)
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Video: rbb|24 | 07.07.2018 | Tobias Goltz | Bild: rbb/Goltz

Video | Demonstration für Seenotrettung im Mittelmeer - "Wir haben keine Alternative, als diesen Menschen zu helfen"

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17 Kommentare

  1. 17.

    Sorry Martina, aber die Antwort ist etwas "billig"! Wenn Sie mit Argumenten nicht weiterkommen, dann erklären Sie das Gegenüber zu IB-Anhängern. Glauben Sie wirklich, auf diesem Schmotz fällt jemand rein? Wir können alle klar denken und haben unsere Meinung. Dass die Ihnen nicht gefällt, mag sein. Deshalb Andere zu Demokratiefeinden zu erklären hat aber wenig Niveau und erinnert eher an Troll-Postings.

  2. 16.

    Sie argumentieren innerhalb der Richtlinien die die "Identitären Bewegung" für die organisierte Beschickung von sozialen Netzwerken, Kommentaren /Leserbriefen und blogs aufgestellte. Damit gelingt es in der digitalen Öffentlichkeit den Eindruck zu erwecken, man sei mehr als irgendwas um die 0,0-sonstwas% der Bevölkerung. Das sind klassische Geheimdienstmethoden. Sie irren sich. Ich wusste bereits vor 40 Jahren wohin diese Weltwirtschaftsordnung führt, die sich in der Tat und im Effekt nur für Sonntagsreden auf die Fahnen schreibt einer Gerechtere zu wollen. Bin keineswegs hämisch zufrieden damit "recht" gehabt zu haben. Das ist was für aggressiv National-Wirtschaftsliberale, Nationalkonservative und Nationalsozialisten, die das Soziale nur in Konstruktionen "ethnisch homogener" Gesellschaften verwirklicht und gelöst sehen können. Es ist der Plan zur Jugoslawisierung Europas und der Welt. Die Unfähigkeit zum konstruktiven Ausgleich. Der Glaube in der Krise sei mit Krieg was zu gewinnen

  3. 15.

    Sie leben ganz gut als Nutznießer über 40 Jahre in diesem System, und zur Erhaltung wollen sie immer mehr afrikanische Sklaven als Billiglöhner in Europa. Und dann damit sie sich gut fühlen brauchen sie eine Humanistische Einstellung. Was denken sie was die Migranten hier für Perspektiven haben!? Helfen vor Ort, und hier auf die Straße gehen gegen die Menschenverachtende Wirtschaftspolitik mit Afrika, ist die einzige Alternative.

  4. 14.

    Organisatoren der Demo? Seebrücke wird betrieben von „MenschMenschMensch e.V.“ Liste der Sponsoren das „Initiative Transparente Zivilgesellschaft“, einem Ableger von Transparency International, das zum Netzwerk von George Soros’ Open Society Foundations gehört.

    Grüße

  5. 13.

    Keine Alternative? Einfach die Schlepper-Dienstleistung nicht mehr anbieten, die das Bindeglied von den küstennahen Schleppern zu den Ausschiffungshäfen nach Europa darstellt.

    Damit wird schlagartig das Schleppe-Geschäftsmodell zerstört, denn es funktioniert nur, wenn mit gewisser Wahrscheinlichkeit die Anlandung in Europa das Schlepper-Resultat ist.

  6. 12.

    Nein diese "Alternative" haben wir nicht. Ich werde nicht für Sie in den Krieg ziehen, ich werde nicht für Sie in die Uniform steigen, ich werde nicht für Sie Lager bauen, organisieren und betreiben, über die im Moment und in dieser historischen Phase Polit-Marketing-Namen wie "Ankerzentren", "Transitzentren" verbreitet werden - ganz so wie im Geiste von Ausgrenzung, Rassismus, ethnisch-kulturell homogenen Gesellschaftsideologien das Konzentrationslager einmal ein ganz harmloser technokratisch-selbstverständlicher Begriff für die "Lösung eines Problems" war. Mit deren Durchführung vor Ort Leute wie Sie dann nichts mehr zu tun gehabt haben wollen und sich allen Ernstes und in der Mehrheit drauf zurückzogen, quasi von den durchführenden Kräften..."verarscht" worden zu sein. Weil man einerseits überzeugt war, das die Menschen ein Problem sind, aber "die Politker" das schon in "Familienlagern" lösen werden. Ich will so nicht leben und nicht mit Menschen die das gutes Leben nennen.

  7. 11.

    "Jeder Schiffskapitän hätte sich vor dem internationalen Menschrechtsgerichtshof in Den Haag zu verantworten, lieferte er Flüchtlinge nach dort aus." Diese Aussage ist falsch. Wie kommen Sie denn zu dieser Einschätzung?

  8. 10.

    Ich frage mich immer, warum sich noch Menschen nach Libyen trauen, wenn dort doch angeblich flächendeckend solch menschenverachtende Zustände herrschen sollen. Keine Frage, dass es die von Ihnen genannten Auswüchse dort alle gibt, das ist schwerlich zu bestreiten. Aber Sie verkennen, dass Menschen aus ganz Afrika illegal nach Libyen einreisen, um ans Mittelmeer zu kommen, dabei kriminelle Schleuser finanzieren und damit letztlich den letzten Rest staatlicher Ordnung dort gefährden. Dass die Länder dort allgemein mit solchen Menschen dann nicht zimperlich umgehen und die Haftanstalten wahrlich alles andere als Erholungsheime sind, ist bekannt. Dagegen kann man protestieren und die Staaten auffordern, es zu verbessern bzw. muss man ihnen dabei helfen. Flüchtlinge sind eben nicht nur Opfer sondern gleichzeitig auch Täter. Nur Schwarz und Weiß gibt es nicht.
    Im übrigen leben z.B. in Italien und Spanien viele Migranten auch unter miesesten, sklavenähnlichen Bedingungen.

  9. 9.

    Ich weiss nicht wie alt Sie sind. Ich weiss allein in meinem Lebensalter von bereits mehr als vierzig Jahren in denen sich Europa mit den westlichen Industrie- und Handelsnationen weigert die Folgen ihrer Politik mit "Voraussicht und Verstand" zu antizipieren. Von einer Wahlvolkmehrheit die bereitwillig und selbstverständlich die Öffnung aller Grenzen für den Warenverkehr und selbstverständlich für sich selbst als weisse Mitteleuropäer verlangt und davon profitiert. Von Bevölkerungen und ihren Politikern die sich weigern der Tatsache zu stellen, das Europa bereits seit sehr langer Zeit ein Einwanderungsland ist. Aber Einwanderer faktisch und strukturell-politisch verachtet. Sie gehören zu denen die sich einfach nicht vorstellen wollen, das diese Menschen es trotzdem versuchen und kommen werden, weil das Risiko auf dem Weg zu sterben bereits eingerechnet ist. Sie gehören vielleicht auch zu denen, die glauben möchten Deutschland, Europa, finanziere die Welt - obwohl es umgekehrt ist.

  10. 8.

    "Wir haben keine Alternative, als diesen Menschen zu helfen"
    Doch.
    Die Alternative heisst nicht helfen und Grenze schuetzen.

  11. 7.

    Nerven Sie nicht mit Ihrer demagogischen Schreibe. Doch. Man versteht Sie vollkommen richtig. Sie möchten nicht mit den Folgen der internationalen Weltwirtschaftsordnung, nicht mit den Folgen der europäischen Handelspolitik behelligt werden. Sie möchte nicht wissen..z.B. einer dieser "unzähligen Häfen Nordafrikas" könnte einer im Libanon sein. Schulterte Deutschland im Vergleich zur Anzahl der dort ansässigen Bevölkerung, müsste es 20 Millionen Flüchtlinge aufnehmen. Vom Unterschied in Sachen ökonomischer Leistungskraft der Länder ganz zu schweigen. Über Libyen wollen wir gar nicht reden. Jeder Schiffskapitän hätte sich vor dem internationalen Menschrechtsgerichtshof in Den Haag zu verantworten, lieferte er Flüchtlinge nach dort aus. Verfolgung, Mord, Geiselhaft, Erpressung, Sklaverei sind in Libyen mehrfach und seriös bestätigt. Stellen Sie sich den Fakten. Der Jude kam nicht ins Familienlager.

  12. 6.

    Gegen die Rettung hat doch keiner was, nur gegen das Verbringen nach Europa, statt in den nächsten sicheren Hafen, so wie das Seerecht es vorschreibt. Politik wird nicht mit der Tränendrüse gemacht sondern mit Voraussicht und Verstand. Wenn wir helfen wollen, dann vor Ort und nicht, indem wir diese armen Menschen mit falschen Hoffnungen auf's Meer locken. Die wissen genau, dass die Schlauchboote es nicht weit schaffen, diese Menschen sind ja nicht doof. Dass sie trotzdem losfahren, ist lediglich der Hoffnung auf "Rettung" durch diese NGOs geschuldet. Machen Sie endlich mal die Augen auf! Die Toten sind auch eine Folge der NGOs, die es sicher gut meinen, aber die Folgen ihres Handelns einfach ausblenden, die Folgen für die Afrikaner genauso wie die Folgen für die Nationen Europas.

  13. 5.

    Die verstehen es offenbar nicht richtig. Menschen zu helfen, ist nicht strafbar. Nach internationalem Seerecht sind Gerettete aber in den NÄCHSTGELEGENEN Hafen zu bringen. Nordafrikas Küste hat unzählige davon!

    Das Abholen kurz vor der afrikanischen Küste und dann hunderte Kilometer nach Europa zu schippern, ändert die Sache erheblich. Da muss man sich dann nicht wundern, wenn diese Leute als Schlepper bezeichnet werden.
    Und wenn die Schlepper an Land viel zu viele Leute auf viel zu kleine Boote setzen, in dem Wissen, dass genau das passiert...in vielen Fällen sogar mit direkter Absprache...dann geht es über die Hilfe für Menschen in Not hinaus und ist Beihilfe zur illegalen Einwanderung. Aufnahmezentrem in Nordafrika können Menschenleben retten.

  14. 4.

    Sie verbreiten Propaganda autoritär-nationalistischer Kreise, die sich wie zum Hohn auf Patriotismus und abendländische Werte berufen. Um dann da wo sie die gesetzgeberische Macht erlangen genau diese abzuschaffen. Das Rettungswesen ist eine Errungenschaft unserer Gesellschaften in seinen modernen Formen seit etwa Mitte des 19. Jahrhunderts. In zwei parallelen bzw. sich verzahnenden Entwicklungen. Sie gründen beide auf das Versagen staatlichen /öffentlichen Handelns: Die Versorgung von Verletzten auf dem Schlachtfeld. Die Versorgung von Verletzen /Kranken in der einfachen und arbeitetenden Bevölkerung. Die Seenotrettung. Seehofer müsste als Innen- und Verfassungsminister schon deshalb zurücktreten, weil er diese konstituierenden Errungenschaften - zum Teil im Range verbindlichen Völkerrechts - denunziert. Wir könnten die Feuerwehr, das Rote Kreuz, den ASB, die Johanniter (...) der Geschäftemacherei bezichtigen. Irgendwie sind die Geretteten ja immer auch selbst schuld. Staatsfeinde!

  15. 3.

    Beachtlich ist allein mit welcher Hartnäckigkeit Menschen wie Sie behaupten, dass Fluchthilfe strafbar wäre. Von welchem "ungesetzlichen Treiben" sprechen Sie eigentlich? Dort _ertrinken_ Menschen. Kinder. Und Sie stecken ihre Energien darein, die Menschen zu kriminaliseren, die dagegen etwas tun. Wie verschoben ist denn bitte Ihr Wertesystem? Was sollen Ihre "" bei gutem Zweck? Sind Sie sich nicht sicher ob es gut ist schutzsuchende Kinder und Familien vor dem Ertrinken zu retten?

  16. 2.

    Es ist schon beachtlich, mit welchen Methoden gewisse NGOs ihr ungesetzliches Treiben legitimieren wollen. Hier werden hunderte Menschen (auf einen gewissen Unterschied der Teilnehmerzahl zwischen Veranstalter und Polizei sei hingewiesen)vor dessen Karren gespannt.
    Fluchthilfe ist strafbar - auch, wenn es einen "guten" Zweck verfolgen sollte.

  17. 1.

    natürlich gibt es eine Alternative: es können nicht alle aufgenommen werden; Wer asylberechtigt ist =ja; wer allerdings nur seine Lebensverhältnisse schnell aufbessern will=nein; die Alternative ist: man muss allen Flüchtlingen, deren Asylantrag keine Aussicht auf Erfolg hat klar machen , dass der Weg hierher aussichtslos und u.U. auch lebensgefährlich ist! Aussicht auf Asyl hat nur derjenige, dessen Leben wirklich unmittelbar bedroht ist (so wie es bei den Juden auf der St. Louis z.B. war); wer allerdings nur hierherkommt um bessere Lebensverhältnisse zu haben hat keine Aussicht hier aufgenommen zu werden- das würde auf Dauer auch die europäischen Gemeinwesen heillos überfordern- die hier arbeitenden inländischen und integrierten ausländischen Mitbürger könnten das mit ihrer Arbeitsleistung nicht stemmen ; man muss eben auch mal gesinnungsfrei und ganz nüchtern diesen Umstand betrachten!