Video | rbb|24 explainer - Folge 1 - Billiger Wohnen in Berlin - Wie eine Initiative deine Miete senken will

rbb|24 explainer mit Nils Hagemann - Folge 1: Enteignung: Wird so deine Miete billiger? (Quelle: rbb|24)
Bild: rbb|24

Seit Jahren gehen die Mieten in Berlin nur in eine Richtung – und zwar nach oben. Die Initiative "Deutsche Wohnen und Co enteignen" will nun Wohnungskonzerne vergesellschaften. Aber macht das deine Miete billiger? Antworten von Nils Hagemann im neuen rbb|24-youtube Channel.

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16 Kommentare

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  1. 16.

    Das alles ist doch nur ideologisches Geschwätz. Wer hier rechnen kann ist klar im Vorteil. Wer kann denn aller ernstes glauben das dadurch die Mieten günstiger werden. Kosten und Finanzierungen müssen bezahlt werden. Entweder vom Mieter oder vom Steuerzahler. Das ist doch alles plumpe Augenwischerei. Warum soll der Steuerzahler für andere die günstig wohnen wollen bezahlen, unglaublich diese Leute, denke wir brauchen in Berlin mal eine Bildungsoffensive

  2. 15.

    Hut ab rbb! Das was ich lange gefordert habe! Ein Erklärbärvideo zur Initiative. Thematisch bis jetzt auch noch nichts versenkt. Fortsetzungen dringend erforderlich! Die Inhalte sind bis jetzt leicht verständlich erklärt. Ein echtes Gegenstück zu den vielen Videos auf der FB-Seite von DWE. Das dortige Niveau sollte aber auch mit einem minimalen journalistischen Sachverstand leicht zu übertreffen sein. Die Reichweite von DWE auf FB wird das rbb-Format wohl aber kaum erreichen können. Da hat sich die "Schwarmintelligenz" von DWE schon zu sehr zusammengerottet.

  3. 14.

    Den gesellschaftlichen Nutzen kann ich nicht erkennen. Profiteure werden einige Mieter sein, deren Wohnungen vergesellschaftet werden. Allerdings auch nur auf kurze Sicht. Denn auch diese Wohnung müssen bei steigenden Material und Handwerkerkosten instand gehalten werden. Das wird bei einer Miete von unter vier Euro kaum möglich sein. Den Nutzen für alle anderen kann ich nicht erkennen.Da die Miethöhen staatlich festgelegt werden ohne Berücksichtigung von realen Bewirtschaftungskosten, können die, meines Wissens, nicht mehr in den Mietspiegel einfließen. Und haben somit auch keinen Einfluss auf die übrigen Mieten. Mal abgesehen davon, dass die Anzahl dieser Wohnungen nicht einen so starken Einfluss auf den Mietspiegel haben dürfte (12%). Damit gibt es keinen gesellschaftlichen Nutzen.

  4. 12.

    Weshalb duzen Sie mich?

  5. 11.

    Wenn der Vergesellschaftungspreis im unteren Bereich bleibt, haben die Konzerne zwar keine Riesenprofite (wie in den vergangenen Jahren), aber sie bekommen wenigstens ihren Anschaffungspreis zurück. Haben also in der Summe immer noch Gewinn gemacht, nur eben nicht so viel, wie sie mit ihren Spekulationspreisen erzielen würden.
    Und je weniger Berlin für die Entschädigung zahlen muss, desto mehr bleibt übrig für eigenen Neubau!
    (Das wird aber wohl an der SPD scheitern. Der SPD-Bürgermeister und der SPD-Finanzsenator sind wild darauf erpicht, den Konzernen bei Rückkäufen Superpreise in den Hintern zu schieben, damit diese ihre Spekulationsgewinne von 20, 30 Jahren im voraus bezahlt bekommen. Netter Nebeneffekt: die Mieten müssen hoch bleiben, denn das muss ja abgezahlt werden durch die Mieter, UND das Geld fehlt für Neubau, das hält auch Wohnungen knapp und Mieten hoch. Siehe letzter Deal!)

  6. 10.

    Enteignen geht überhaupt nicht, außer für Bergbau und Straßenbau, denn da ist sie Alltag - übrigens vor allem im CDU-regierten NRW.

    Bei der Vergesellschaftung der Wohnungsbestände von privaten Konzernen ist der gesellschaftliche Nutzen ungleich größer als bei den o.g. Vorgängen, die vor allem den umweltschädlichen Interessen von Kohle- und Autolobby dienen - also ab dafür!

  7. 9.

    Da haben Sie gut erkannt, dass der größte Kostentreiber der Staat ist und nicht der (gute) Profit. Deshalb haben Sie den Beitrag als eine "Stimmungsmache" auf moralischer Ebene wahrgenommen - aber wir leben nicht in einem "Taliban*innen"-Staat wo Moral gegenüber Andersdenkenden zum staatlichen handeln missbraucht wird - noch nicht?

  8. 8.

    1. Auch nach einer Vergesellschaft des betroffenen Wohnungsbestandes in Berlin werden Investoren dort bauen, wo sie Geld verdienen können. Wenn also Berlin eine (soziale)Wohnbauförderung auflegt, wird weiter gebaut werden können.
    Und: Was in den letzten Jahren vor allem gebaut wurde, war für den Durchschnittsberliner nicht bezahlbar.
    Und: Die Einwohnerzahlen sinken z.Zt.
    2. Ist aber "Bauen, Bauen, Bauen" im Angesicht der Klimakrise wirklich eine Lösung, wenn weitere Flächen versiegelt werden (Versickerung Starkregen) und dem Stadtklima grüne Ausgleichsflächen nehmen?
    3. Die durchschnittliche Wohnfläche pro Person in Berlin beträgt ca. 60qm, Leerstand und Fehlnutzung eingeschlossen. Hier gibt es also noch Spielraum, vor allem wenn noch zusätzlich
    - umgebaut, umgenutzt (Büroflächen) und Abriss vermieden wird
    - aufgestockt wird
    - Anreize/Förderungen für kl. Wohnungen (Umbau, Einliegerwohng. in Einfamilienhäusern), Untervermietungen in zu gr. Wohnungen und WG`s.

  9. 7.

    Die Degewo ist eine stadteigene Wohnungsgesellschaft und eigentlich nicht für Profitorientierung bekannt.

  10. 6.

    Enteignen geht überhaupt nicht . Wo fängt es dann an und vor allem wo hört es auf ? Hatten wir alles schon mal egal in welcher Form auch immer . Ein klares NEIN !!!

  11. 5.

    Wann wird es beim rbb endlich einfache aber fundierte, umfassende und vor allem recherchierte Videoanalysen geben? Wieder einmal nur die „Hälfte der Wahrheit“, denn das Video suggeriert, dass Immobilienbewirtschaftung „nur“ Zinsen kostet und Mieten deshalb gesenkt werden können.
    Photovoltaikpflicht ab 2023, CO-zwei-Einsparungspflichten, Breibandglasfaser soll der Vermieter demnächst zur Verfügung stellen, normale Instandhaltung und Instandsetzungen (ja, Mietern geht auch mal was kaputt) müssen ja nicht kalkuliert werden und kosten auch immer weniger und Personal braucht man auch keins, das sich um die Wohnungen kümmert. Auch möchte der Staat keinerlei Steuern für Einkünfte, die Mieten ja darstellen. Argumentation könnte noch fortgesetzt werden.
    Unglaublich rbb, diese „Qualität“. Wie heißt es so schön: Man hätte ja jemand fragen können, der sich auskennt und gern darüber spricht. Sorry, Beitrag gehört in die Tonne!

  12. 4.

    Enteignen? ein klares nein!
    Wir wurden am 1. April , 508 WE, von der degewo AG übernommen, ein absolut unpersönlicher Verein. Namen von Mietarbeitern kennen wir nicht, Briefe sind nicht unterschrieben, Reparaturen dauern länger. Es wurden Schlösser ausgebaut, Eigentum der Mieter, ohne vorherige Ansage.
    Wie sieht es mit der Miete aus? Nicht gut! Die Wohnungen der degewo sind in der Gropiusstadt nach Mietspiegel komplett mittlere Wohnlage, die der anderen Gesellschaften weit unter 50 %.
    Mit zusätzlichen Wohnungen ist die degewo ganz sicher hoffnungslos überfordert, hinter der Höhe der Miete steht ein Fragezeichen.
    Der Senat ist hiermit aufgefordert, den Umgang der degewo mit dem Mietern positiv zu beeinflussen.

  13. 3.

    Eine Enteignung schafft keine einzige zusätzliche Wohnung, aber dafür jede Menge Unsicherheit und droht am Ende genauso vor dem Bundesverfassungsgericht zu scheitern wie der Mietendeckel. Lieber endlich die geforderten 200.000 Wohnungen pro Jahr bauen und zwar in erster Linie durch kommunale Wohnungsbaugesellschaften, die Wohnungen für Menschen mit Wohnberechtigungsschein schaffen. Damit wäre denen am besten geholfen, die verzweifelt nach einer Wohnung suchen.

  14. 2.

    Ein teures Abenteuer mit großer Milchmädchenrechnung. Kosten für die Bewirtschaftung, Unterhalt, Sanierungen werden vollkommen außer acht gelassen. Am Ende wird alles schlimmer als bisher. Aber stimmt mal alle für ja.

  15. 1.

    Herr Hagemann, was sind Sie von Beruf, welche beruflichen Tätigkeiten haben Sie in die Lage versetzt, daß sie so selbstverständlich Ihre Erkenntnisse an Dritte weitergeben. Klar, ein bißchen habe ich gegoogelt, aber gefunden habe ich - nichts.

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