Video | Neues Straßengesetz - Elektroroller und Co. bekommen in Berlin feste Stellplätze

Leihräder und E-Roller liegen auf dem Gehweg, Bild: rbb|24 / Stefan Oberwalleney
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Video: rbb|24 | 08.06.2021 | Material: Abendschau | Bild: rbb|24 / Stefan Oberwalleney

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20 Kommentare

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  1. 20.

    Ich hob nur auf die Tatsache ab, dass ein Fahrrad, soweit es nicht "ordnungsgemäß" abgestellt worden ist, ggf. nur in 1 % der Fälle mitten auf dem Weg, sondern zehnfach eher am Rand abgestellt wird. Das ist auch nicht schön, markiert allerdings schon einen Unterschied.

  2. 19.

    Vielleicht lesen Sie den Ursprungsbeitrag von 10:05 Uhr, auf den ich mich beziehe. Der hat nicht die E-Roller aufs Korn genommen, sondern Auto-Teilen, also Car-Sharing. Damit betrachte ich Ihren Beitrag mir gegenüber als gegenstandslos.

    ;-

  3. 18.

    Komisch wenn das nicht stimmt das diese Vehikel ueberall an denunmoeglichsten Stellen herumliegen, dann stollpett man also über was?? Geister?? Selbst auf Mittelinseln von Ampeln, liegend in Parklücken, kaum zu sehen beim einparken, querr auf dem Buergersteig, vor Eingangsttueren. Die Dinger werden abgestellt, mehr fallen gelassen, wenn sie nicht mehr gebraucht werden. Kaum einer hält die Regeln ein, Kinder fahren damit rum, stellt sie die frage nach der Vermietung, vielfach wird zu zweit auf dem Bürgersteig gefahren.

  4. 17.

    Die roten Dinger oben im Bild mit dem Korb und dem Sattel sind Fahrräder, die weißen mit der schwarzen Lenkstange und der eine rote ohne Sattel und Korb sind E-Roller. Beide sollen Abstellplätze beklommen. Wieweit ist eigentlich Nextbike mit den Stationen? Die sollten doch auch an den Stadtrand kommen. Oder spielt die Verkehrssenatorin wieder auf auf Zeit?

  5. 16.

    Es ist schon klar, dass die Investoren der neuen Share Economy ganz deutlich darauf bedacht sind, ihre Renditen nicht durch all zu viele soziale Kosten zu belasten. Schließlich soll das Budget, das jeder Berliner im Durchschnitt für Mobilität ausgibt, nahezu in Gänze bei Ihnen haften bleiben. Damit verschwinden aber auch weitere Arbeitsplätze, die dem Land Steuern bringen, wie zB in der Werkstädten, Autohäusern etc.. Diese Rechnung sollte schon aufgemacht werden dürfen...

  6. 15.

    Ein Fahrzeug, was fährt und selten steht, belegt den Straßenraum seltener als jene Fahrzeuge, die zu 92 % Flächen blockieren. Das ist ja auch die Grundidee des Autoteilens. Dass die Allgemeinheit von dieser Idee Schaden hätte, ist deshalb an den Haaren herbeigezogen. Allenfalls Kassenwarte, die völlig losgelöst auf eine kurzufristige maximale Füllung ihrer Kasse ausgelegt sind, sehen das anders.

  7. 14.

    Schauen Sie sich bitte wenigstens die ersten Sekunden des Videos an. Es geht auch um die Miet-Fahrräder, die mit "und Co." in der Schlagzeile berücksichtigt worden sind. Und selbst private Räder werden gerne auf den mit einem grünem H auf gelben Kreis gekennzeichneten Stellplätzen angeschlossen. Für Sie scheint es ein Unterschied zu sein, ob ein Rad oder ein Stehroller im Weg steht, für mich nicht.

  8. 13.

    Die Abstellplätze für die E-Stehroller sind doch heute schon vielfach gekennzeichnet: Gelber Kreis mit grünem Ring und grünem H, gerne dazu auch, damit man nicht aus Versehen auf die Fahrbahn rollert mit weißem Bordstein. Deshalb interessieren sich weder OA noch Polizei für die dort abgestellten Kraftfahrzeuge.

  9. 12.

    Das war ja zu befürchten, dass das kommt. Und genau diese aufgemachte Parallele dürfte der Grund dafür gewesen sein, das neue Gesetz erst in zwei Jahren gelten zu lassen - damit es im Ernstfall gar nicht mehr angewandt werden braucht.

    Herumstehende Räder sind gewiss ein Problem, doch nicht mal ein Zehntel so heftig wie bei den herumliegenden Elektrorollern. Allenfalls acht-, neun- oder zehnj. Kinder sind veranlagt, so mit ihren Rädern umzugehen, bei allen anderen ist es schon die Aussicht auf ein Verschrammen ihrer zumeist doch hochpreisigen Gefährte, die sie von einem derartigem Umgang abhält. Selbst Eltern mit geringem Einkommen sind darauf aus, ihren Nachkommen ein halbwegs "schickes Fahrrad" zu gönnen, was diese dann spätestens ab einem Alter von 12 Jahren auch achten.

    Die Achtung der leihweisen mobilen Werbeträger endet just in der Sekunde, in der diese nicht mehr gebraucht werden und schlägt in Missachtung um.

  10. 11.

    Das System der kostenpflichtigen Zuweisung von Abstellflächen sollte aber auch auf Car Sharing Firmen übertragen werden. Abstellen und nutzen auf/ von Berliner Str., aber Kfz-Steuern überall dort, wo billiger., zum Schaden der Stadt. Gute Infrastruktur gibt es nicht zum Nulltarif. Außerdem meine Bitte an die Ordnungsämter: Sie können auch jetzt schon an falsch abgestellte oder hingeworfene Roller und Fahrräder Tickets vergeben. Sie müssen nicht dran vorbei schlendern. Wie wär es mit einer App, wo jeder schnell melden kann? eben auch nachts. Die Stolperfallen sind wirklich gefährlich.

  11. 10.

    Diese Maßnahme muss schneller umgesetzt werden! 2 Jahre sind zu lang. Die Politiker schaffen doch auch über Nacht Pop-Up-Radwege, aber hier brauchen Sie 2 Jahre... Ich fasse es nicht, was ist mit der Berliner Lokalpolitik los? Man kann doch die Zulassung/Lizenz für die Betreiber an die Schaffung dieser Stellplatz-Zonen koppeln - Übergangsfrist bis 01.09.2021. Sonst Entzug der Betriebserlaubnis in Berlin. Sollte klappen, gebt mal Gas, weil diese überall herumliegenden Dinger sind echt gefährlich, nicht nur für ältere Mitbürger.

  12. 9.

    Warum nicht auch Fahrräder??? Die stehen und liegen doch auch überall oft auch nur noch als Schrott rum und nicht selten zertrampeln die Radfahrer die Baumscheiben weil sie ihre Fahrräder an den Bügeln anschließen, die die Bäume eigentlich vor Autos schützen sollen. Nun werden die Bäume Opfer der Radfahrer, die ja sooo auf Umwelt und Klima tun.

  13. 8.

    Sehr gut. Dies Roller stehen überall herum und gefährdn dadurch Radfahre und Fußgänger. Höchste Zeit für feste Stellplätze. Auch beim Carsharing sollte es nur noch feste Parkflächen geben, damit Anwohner mit Parkvignette hier nicht länger benachteiligt werden.

  14. 7.

    Sehr guter Kommentar!
    Ich sehe vorragngig Jugendliche und Halbstarke auf den Scootern fahren, sehr oft zu zweit und noch öfter auf dem Gehweg statt dort, wo sie eigentlich hingehören. Abgestellt werden die Dinger gerne mitten auf dem Gehweg, vor Hauseingängen, U-Bahn-Eingängen - obwohl klar ist, dass sie dort im Weg sind. Das interessiert die Nutzer nicht die Bohne. Die haben nur ihren Spaß im Kopf. Fußgänger jagen und erschrecken scheint der neue Sport zu sein.

  15. 6.

    Was die zwei Jahre angeht, ist meine Vermutung diejenige, dass darauf gesetzt wird, dass schon vorab, also vor Inkrafttreten des Gesetzes, sich die Zustände in dieser Hinsicht verbessern.

    Denn einschlägig veranlagte Juristen werden nicht müde werden, auf Ungleichbehandlung gegenüber dem Radverkehr oder ggf. sogar Rollstühlen und Rollatoren hinzuweisen. Wenn die Luft bis 2023 "raus" ist, umso besser. Juristisch lässt sich das nämlich nicht lösen, sondern nur durch einen "Wink mit dem Zaunpfahl".

  16. 5.

    Ich empfinde Ihre Kritik und Ihre Erregung als selektiv.
    So ärgerlich diese bewusst oder auch teilweise unabsichtlich hinterlassenen E-Roller auf Bürgersteigen sind, umso ärgerlich ist das eingeschliffene Gewohnheitsrecht, Kfz. auf Bürgersteigen abzustellen. Bis vor sehr wenigen Jahren konnte da noch die Stadtverwaltung mit ins Boot geholt werden, indem sie das vorher illegal Getane nachträglich durch weiße Trennstriche legalisierte und Bürgersteige auf halbe Breite brachten, jetzt ist das nicht mehr so leicht möglich.

    Übrigens auch kraft Bundesgesetzgebung, in der Mindestbreiten von Gehwegen festgelegt und nicht unterschritten werden dürfen. So übergangsweise zu schmale Gehwege die nächsten Jahre hingenommen werden müssen, ist die bewusste Verschmälerung vorhandener Gehwege nicht mehr statthaft. Das betrifft selbstredend auch das Zustellen von Kreuzungen innerhalb des geschützten 5 m - Bereiches, der von abgestellten Fahrzeugen freizuhalten ist. (§ 12(3)1 StVO).

  17. 4.

    "Persönlich bin ich garnicht mal überzeugt davon, dass die Nutzenden der Elektro-Roller die Dinger da hinstellen und liegenlassen, wo sie anderen im Wege sind. Ich glaube eher, dass sie ganz bewusst dort hingestellt und -gelegt werden, um eine Aufmerksamkeit als mobiles Werbemittel zu erhaschen..."

    Ich habe schon oft genug "Juicer" gesehen, die diese Teile direkt MITTEN auf den Gehweg stellen, obwohl auch am Rande des Weges durchaus noch Platz gewesen wäre... Scheint irgendwie systemimmanent zu sein und wird von den Firmen auch nicht wirklich überprüft oder sanktioniert =/ Aber da diese Herren meistens in Richtung 23-2Uhr unterwegs sind, kann man sich auch nie direkt beschweren.

    2 Jahre sind aber trotzdem schon seeeeeehr viel Entgegenkommen...

  18. 3.

    In über ZWEI Jahren wird das Gesetz erst verbindlich? Und bis dahin?

    Wer braucht diese unnötigen ressourcenfressenden Gefährte überhaupt?

    Touris, die zu zweit ihre persönlich Berlin-Rallye auf Gehwegen veranstalten?
    Menschen, die fußläufige Entfernungen eben nicht mehr fußläufig zurücklegen wollen?
    Für längere Fahrten ist die schutzkleidungslose Benutzung der E-Scooter zu gefährlich, für kürzere überflüssig - da könnte man laufen.
    Und für ganz lange Strecken ist der ÖPNV auch die bessere Wahl, wenn man mal vom restlichen Individualverkehr absieht!

    Es stehen also haufenweise überflüssige Fahrzeuge mit umweltschädlichen Akkus wild in der Stadt herum und behindern und gefährden Fußgänger.
    Aber Hauptsache, RRG baut PopUp-Radwege und verdrängt vorhandene Fahrzeuge aus der Innenstadt! Super!

  19. 2.

    Persönlich bin ich garnicht mal überzeugt davon, dass die Nutzenden der Elektro-Roller die Dinger da hinstellen und liegenlassen, wo sie anderen im Wege sind. Ich glaube eher, dass sie ganz bewusst dort hingestellt und -gelegt werden, um eine Aufmerksamkeit als mobiles Werbemittel zu erhaschen: Direkt an gut frequentierten U-Bahn-Ausgängen, bei stark frequentierten Hauspassagen und dergleichen.

    Ob eine solche Satzung hilft, weiß ich nicht. Selber lege ich jedenfalls als zu Fuß Gehender in Berlin, der ich ja auch bin, schon mal direkt Hand und Fuß an. Kurzes Anheben nach dem Umlegen des Ständers und dann das Aus-dem-Weg-Befördern irgendwohin an den Rand. Das ist das Recht jedes Bürgers. Nicht nur in Berlin.

  20. 1.

    Nach Jahren wird endlich auf dieses Problem reagiert und dann soll das noch bis 2023 dauern? Weshalb werden die Anbieter nicht sofort zur Kasse gebeten? In anderen Ländern müssen die Nutzer ein Beweisfoto schicken, daß sie das Gefährt ordentlich abgestellt haben. Sonst werden sie sanktioniert und dürfen keine Roller etc. mehr mieten.

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