Video | Streit um Privatisierung in Berlin - Senat will Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen erschweren

Video: rbb24 | 21.07.2021 | Material: Abendschau

15 Kommentare

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  1. 15.

    Eigentlich sind wir einer Meinung, dass öffentlich gefördertes Bauen ist das Mittel der Wahl, aber wie Sie selber festgestellt haben, die Bebaungsflächen sind begrenzt.
    Übrigens, ob Wohngeld oder öffentlich gefördertes Bauen, beides wird aus Steuermitteln finanziert.

  2. 14.

    Genau, und dann stehen wir wieder da, wo Berlin in den letzten Jahren stand, weil man sich die Zukunft in den 80er und 90er auch nicht vorstellen konnte.

    Heute könnte man daraus lernen. Ob es am Ende günstiger ist, permanent Steuergeld für das Wohngeld zu verwenden oder vorher mit Steuermitteln öffentlich gebaut zu haben ... das wäre mal eine Betrachtung mit Blick in die Zukunft.

  3. 13.

    Wenn die Flächen nicht mehr vorhanden sind, dann bleibt ergend wann nur noch das Wohngeld als Instrument, aber da wären wir weit in der 2. Hälfte. des 21. Jahrhundert, und wie der Bedarf dann ist, lässt sich nicht vorhersagen.

    In erste Linie müsen die Löhne stetig steigen, dass wäre noch wichtiger und gerechter.

  4. 12.

    Der aus Steuermitteln geförderte Wohnungsbau zur Bereitstellung von Wohnraum für Geringverdiener ist unsozial. Das heißt, wenn sich gutverdienende und damit absolut mehr Steuern zahlende Menschen entsprechend ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit an sozialem Ausgleich mehr beteiligen als Geringverdienende ist das unsozial.

    Das ist völlig verqueres Framing.

  5. 11.

    Das ist interessant .. der Ansatz läuft darauf hinaus, die Einkommensschere (im Übrigen auch die zwischen Einkommen aus Arbeit und Einkommen aus wie auch immer geartetem Vermögen) wieder zu schließen. Wie erreichen wir das?

  6. 10.

    Bleibt die Kernfrage: Wie soll dieser Prozess mit seinem Bedarf an fortwährenden Neubau bei begrenzter Fläche langfristig funktionieren?

  7. 9.

    Jetzt haben Sie erkannt, warum man sich mit sozialem Wohnungsbau "im Kreis dreht" und warum das Wohnen auf Kosten der Allgemeinheit dauerhaft eher unsozial ist? Die Löhne müssen zu den Lebenshaltungskosten passen... ob da der links-grüne Senat, als Arbeitgeber, mit gutem Beispiel vorangeht?

  8. 8.

    Natürlich machen Solche Modelle nur Sinn, wenn sie dauerhaft eingesetzt werden, ein Teil der jährlich erstellten Wohnungen wird als sozialer Wohnungsbau gefördert.
    Im übrigen, das Wohngeld fungiert bereits seit Jahrzehnten, es ist ein probates Mittel um soziale Härten zu vermeiden.

  9. 7.

    Gibt es für Hamburg Zahlen, die Ihre Aussage belegen?

    Mir ist bekannt, dass Hamburg Sozialwohnungen nur nach dem Förderungsmodell erstellt ... und damit in 30 Jahren - nach Ende der Belegungsbindung - genau das selbe Problem wieder hat.

    Und dann ?

  10. 6.

    Ja, man sollte mehr Menschen Eigentum ermöglichen, dann wäre viele Diskussionen abrupt beendet.

  11. 5.

    Andere Städte wie Hamburg zeigen es. Der einzig wirkliche Ausweg ist bauen, bauen und noch einmal bauen. Weil die Nachfrage sonst immer das Angebot übersteigen wird und damit das Preisniveau steigt. Ist vielleicht keine schöne Wahrheit, ist aber in der Realität andernorts mehrfach belegt.

  12. 4.

    Um dann weiterhin hochpreisigen Wohnraum zu schaffen mit ein paar sozialgebundenen Wohnungen, die dann in 30 Jahre auch nicht mehr existieren.

    Gute Idee ?

  13. 3.

    "Der Senat sollte lieber den Wohnungsbau in der Stadt fördern"

    Senatsmitglied ging gestern auf Toilette- oh je, der sollte besser neuen Wohnraum fördern. OK, etwas überzogen aber im Prinzip die Beschreibung der stereotypische Reaktion hier auf alle Maßnahmen des Senates, die etwas anderes als den Neubau betreffen.

    Ähnelt denen der Parksündern, die auch stereotyp aufheulen wenn sie ein Ticket bekommen und mit dem Finger auf andere (durchaus berechtigte) Problemfelder zeigen.

    Es gibt nicht nur ein Problem in dieser Stadt mit Wohnraum- und Neubau löst diese auch nicht alle. Kann man übrigens sehr gut in allen anderen Großstädten dieses Landes sehen, wo teilweise extrem Investorenfreundliche Regierungen an der Macht sind. Ist ja nicht so, dass es in München beispielsweise wirklich billiger wäre eine Wohnung anzumieten.

  14. 2.

    Mehr Menschen fördern mit IBB-Krediten, damit die Eigentumsquote steigt. Probleme in der Stadt basieren u.a. auf der geringen Eigentumsquote im bundesweiten Vergleich.

  15. 1.

    Der Senat sollte lieber den Wohnungsbau in der Stadt fördern, indem er Investoren anwirbt, damit diese - unter Berücksichtigung von entsprechenden Anteilen von sozial adäquat bezahlbaren Wohungen - sich überhaupt noch im Wohnungsbau in Berlin engagieren.

    Berlin braucht bezahlbaren Wohnraum! Aber vor allem MEHR Wohnraum !!

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