Christian Pestalozza (Quelle: rbb)
rbb
Video: Abendschau | 10.02.2019 | Andrea Everwien | Bild: rbb

Video | Mietenwachstum in Berlin - Enteignung - Ist das möglich?

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Bitte beachten Sie unsere Netiquette zum Kommentieren von Beiträgen sowie unsere Richtlinien zum Datenschutz.

9 Kommentare

  1. 9.

    @K-Heinz: Ich meine, dass eine Abwägung anliegt. Bedürfnis, autonom über das Eigene zu verfügen einerseits und Bedürfnis nach Wohnen andererseits. Beide Interessen sind aufeinander angewiesen, aber weder die Wohnungseigentümer noch die Wohnungsinteressenten dürfen unlimitiert frei darin sein, ihr Interesse zulasten der jeweils anderen Seite auszuüben.

    Die Gemeinschaft, die auf das Ganze aufzupassen hat, ist dazu da, zu befrieden und auszugleichen. Im Moment sehe ich das Kräfteverhältnis für nicht gleichwertig an und eine Beschneidung der Rechte der Eigentümer durch die Gemeinschaft zur Befriedung für berechtigt. Was da genau helfen könnte, ist mir nicht klar. Die Mieten dürfen nicht in den Himmel wachsen und das Wohnen in den Zentren sollte auch für eine Masse Leute erschwinglich bleiben.

    Wenn die beiden Interessenseiten keine gemeinsame Lösungsidee anbieten, sollte die Gemeinschaft das regeln.

  2. 8.

    Nach Entmündigung kommt Enteignung, obwohl Privat-Eigentum rechtlich geschützt ist! Das Land wird immer gruseliger!

  3. 7.

    Ich bin dafür, dass eine Gesellschaft festlegt, wie es in dem für Ihre Struktur passenden Rahmen zuzugehen hat. So auch für’s Wohnen, was im Moment wie die Ausnutzung einer Notlage ausgestaltet ist. - Mir fehlt Erfahrung wie es wäre, wenn der Berliner Senat mein Vermieter wäre. Da wäre ich skeptisch, im Konfliktfall sorgenfrei zu meinem Recht zu kommen. Aber vermutlich besser als mit einem, wenn man Pech hat, geldgierigem, selbstgerechten Vermieter gestraft zu sein.

  4. 6.

    Man könnte aber auch auf die Idee kommen, dass die SPD- und Linke-Wähler gerade wegen der hohen Mietpreise in den Großstädten zu diesen Parteien neigen. Schließlich versprechen doch genau diese, sich des Problems anzunehmen. Selbst wenn die Mieten die ersten Menschen aus der Stadt verdrängen würden, bleibt das Potential erhalten, weil dann die nächst-reicheren Mieter das gleiche Problem erben.
    In Wirklichkeit gibt es zwischen Miethöhe und Wahlverhalten wohl nur geringfügige Zusammenhänge. Da spielen ganz andere Dinge eine Rolle, zumindest bei der Mehrheit der Wähler. Mieten sind nur ein kleiner Teil, der zur Wahlentscheidung beiträgt.

  5. 4.

    Die hohen Mieten vertreiben die eher linken Wähler aus Berlin, weil sie sich die Mieten nicht mehr leisten können. Wenn Wohlhabende zuziehen, vertreibt das die Berliner aus ihrem Kiez und vielleicht sogar aus der Stadt. Logischerweise hat RRG dann ein interesse die Mieten möglichst bezahlbar zu halten. Umgekehrt haben CDU und FDP ein Interesse die Mieten möglichst steigen zu lassen. Städte wie München, Hamburg, Köln, Berlin, Potsdam etc. sind traditionell SPD Hochburgen. Wenn die Mieten aber unbezahlbar werden ist es vorbei damit.

  6. 3.

    An dem Volksentscheid werden sich - bei guter Organisation - wahrscheinlich noch mehr Freiwillige beteiligen als schon an dem Volksentscheid Fahrrad. Viel Erfolg! Hier im Kiez werden viele unterschreiben, nur leider sind etwa 30% der Mieterinnen hier immer noch nicht wahlberechtigt. Mehr Mitbestimmungsrechte für ALLE sind notwendig für eine demokratische Stadt- und gesellschaftliche Entwicklung.

  7. 2.

    Was soll der Herr, als Lobbyist und Nutznießer des Wohnungsmarktes auch anderes sagen.
    Seine Vergleiche eines durch die öffentliche Hand verwalteten Wohnungsbestandes (Berlin -West) mit den Zuständen der DDR Wohnraumbewirtschaftung wirken einfach nur Hilflos.Wo hat dieser Herr vor 89 gelebt? Vielleicht sollte er sich mal mit der Frage auseinandersetzen,warum trotz beschränkter Flächen die Mieten im Westteil bezahlbar waren. Die Wohnungspolitik war eins garantiert nicht: Planwirtschaft und sozialistische Mangelwirtschaft. Denn im Gegensatz zu den heutigen Zuständen bei diversen ,auf Gewinnmaximierung getrimmten Wohnungsunternehmen, wurde sich um die Bedürfnisse der Mieter gekümmert.Und zur immer wieder ins Spiel gebrachten Finanzierbarkeit eines sozialen Wohnungsbestandes: Sollte er die Muße besitzen,sich die diversen Geldvernichtungsprojekte in unserer Republik genauer anzusehen,wird selbst er feststellen,dass die wirklichen Geldgräber BER, Stuttgart 21 etc.heißen.

  8. 1.

    Kein Wunder, dass Opposition und konservative Presse Lompscher so hassen. Lompscher redet angenehm, ist volksnah und tritt souverän auf. Klar, dass die konservativen und liberalen neidisch sind. Haben die doch nur unangenehme, vorlaute Schlipsträger. Lompscher for President.

Mehr Videos