Video | Youtube-Format "Jetzt mal konkret" - Niedrige Rente bei Frauen: Was tun gegen Altersarmut?

Fr 18.02.22 | 16:28 Uhr
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Jetzt mal konkret mit Teresa Bücker (Quelle: rbb)
rbb
Video: rbb|24 | 16.02.2022 | Bild: rbb

Deutschland hat die größte Rentenlücke zwischen den Geschlechtern von allen europäischen OECD-Staaten. Woran das liegt und welche Ansätze es gibt, das zu ändern, zeigt Teresa Bücker in dieser Folge von "Jetzt mal konkret".

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12 Kommentare

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  1. 12.

    „Vorgehalten“? Lesen Sie genau...
    „moderne Ansichten u. neue Lösungen“? Wer sagt was modern ist? Was sind neue Lösungen? Wer hat die Deutungshoheit? Wenn die meisten Paare heiraten, ist was modern? Es ist nicht schlimm, wenn Sie das anders sehen und hier unbedeutend.
    Manches ändert sich nie: lange viel einzahlen ist nicht die schlechteste Lebensplanung. Und jetzt die Überraschung: für alle Geschlechter. Darum werbe ich für diese Ausrichtung der Lebensplanung, einer Schaffenden, damit es mit der Rente klappt. Und wenn es dann noch gut läuft, wird man zu einem Gebenden... ist auch ein Ziel ;-)
    Bleiben Sie gesund und glücklich...

  2. 11.

    Sie halten am geltenden Recht fest. Und haben auch Forist/in(?)Sententia schon den Versorgungsausgleich als geltendes Recht "vorge-halten". Ja, so ist es derzeit u. das ist nichts Neues. Sie scheinen sich ja damit sehr gut auszukennen. Eben deshalb ist Ehe keine Lösung für Mädchen oder Frauen, die mehr für sich persönlich tun wollen. Und deshalb ist auch die Ursachenforschung, dass die Kinder fehlen, auch nicht der Weisheit letzter Schluss!-- Es ist halt Ihre Antwort für die meisten Frauen. Von wirklicher Gleichberechtigung kann demnach nicht die Rede sein. Oder wie beurteilen Sie das Problem der sog. "Gläseren Decke"? Männer müssen umdenken, traditionelle eheliche Bande nebst family und moderne Arbeit(sweisen und Orte)sehe ich jedenfalls als ein Korsett. Übernehmen Frauen die sog. Tugenden der Männer wird sich auch nichts ändern. Dem will ich dahher "nicht die Bohne" das Wort reden. Es braucht moderne Ansichten u. neue Lösungen!

  3. 10.

    Man kann auch statt der Ehe anderes gut finden. Nur wer wie lange wieviel einzahlt zählt. Was denn sonst?
    Ansonsten lesen Sie Dinge, die nicht gesagt wurden, was über Ihre Bindungsfähigkeit mehr aussagt als Ihnen lieb ist: Wie glücklich die Männer wohl in einer Ehe waren...?
    Die Rentenpunkte Ost/West ist von Ihnen zu recht angesprochen ... ist ein neues Feld...
    Aber es bleibt immer das selbe: lange viel einzahlen kann nur die Lösung sein...Wollen Sie dieses Prinzip verstehen?

  4. 9.

    Wow, angesichts Ihrer Diskussionsführung werden sich die Frauen bestimmt sehr erbaulich fühlen. Klingt ja so, als ob Sie z.B. am Scheidungsrecht in diesem Lande mitgewirkt haben. Außerdem habe ich ausdrücklich nicht das REP-System kritisiert, sondern die ungleiche Bezahlung. Wer, wie Sie andeuten, seine Kinder bis 17 umschwirren möchte;- nun da sind Sie vom realen Leben weit entfernt. Ich bin ein Befürworter der Vollberufstätigkeit. Zumindest ist mir von den Ostfrauen bekannt, dass diese schon recht zielstrebig und ohne gr. Lamento ihre Probleme regelten. Ob sie in den Ehen immer glücklich waren, vermag ich nicht zu beurteilen. Nur favorisieren offenbar die Ehe, weil Sie das "Ausgleichen" nennen, scheint Ihnen wohl die Lösung zu sein! Und genau das könnte man einem Mädchen heutzutage gerade nicht raten. Und dann fragen Sie auch mal bei den Ostdeutschen nach, was diese von REPs Ost und West halten. ....

  5. 8.

    Frau selber Schuld? Sie lesen, was Sie lesen wollen, da bewusst geschlechtsneutral formuliert wurde. Ansonsten sind die Ungerechtigkeiten immer da, und wenn Sie die Rentenpunkte anders aufteilen wollen, brauchen Sie gewichtigere Gründe als die, die dazu geführt haben, wie es jetzt ist. Sie haben nicht genügend Veränderungsgründe vorgebracht, keine Wie-Vorschläge gemacht, außer Verschlimmerungen. Sie wollen verteilen was nicht da ist oder wegnehmen von denen die ...
    Berufswegvorschlag: Seine Möglichkeiten voll ausnutzen, schneller einschulen und fertig werden, Rentenalter abschaffen und nach 40 Vollzeitjahren Ruhestand... damit man sich wirkliche Solidarität leisten kann, denn da fehlt es...

  6. 7.

    Gerechtere Löhne ist ein nicht aufhörender Prozess der Tarifpartner, wobei außer „sententia“ wer der „Schiedsrichter“ ist?
    Bisher wird Carearbeit so bezahlt: Versorgungsausgleich. Alternative Vorschläge?
    Die Abschaffung der Bemessungsgrenze ist ein guter Vorschlag, den auch die Betroffenen wohlwollend gegenüber stehen, brauchen sie ja dann nicht nach alternativen Formen der Sicherung des verdienten Lebensstandards zu suchen, bedeutet aber dann auch deutlich höhere Renten, was der Rententräger scheut. Wer wenig einzahlt, bekommt dadurch nicht mehr. Das System der Rentenpunkte ist sehr gut durchdacht...
    Und neulich gehört: „Ich war immer für mein Kind da und als sie 17 war konnte ich sie mal alleine lassen“ ;-(

  7. 6.

    Ihre Antwort geht hart an die Grenze, also Frau doch selber Schuld? Das stimmt bestenfalls im Einzelfall, wenn überhaupt. Ich denke, die Politik hat zu kräftig reingefunkt in die Rente, der "Kasse" Geld entnommen und anderswo hinverteilt. Deshalb müssen alle, die arbeiten, in welchem Beruf/Tätigkeit auch immer, Geld an die Rentenkasse abführen. Das kann die Politik beeinflussen. Sie werden sich wundern, wie das ist, den Rentenzugangsfaktor 1 zu erreichen und dann mal auf das Salär für knapp 45 Jahre (der sog. Eckrentner) auf dem Konto "zu erblicken". Und das Niveau soll ja weiter sinken. Viel Spaß dann Ihnen. Wenn die Wirtschaft nicht bereit ist/war, den wirklichen Lohn zu zahlen, dann muss sie mit der Konsequenz rechnen, dass bestimmte Bevölkerungsteile aus dem sog. Konsum fallen. Das löst man nicht mit Formel, Frauen kriegt mehr Kinder. Das Entlohnungssystem ist in völlige Schieflage geraten bzw. diese wird forciert. So sehe ich das? Was raten SIe denn jungen Menschen in pcto. Beruf?

  8. 5.

    Auf den ersten Blick ist Rente ein gerechtes System. Umso mehr Input, umso mehr Output. Rein mathematisch alles o.k.
    Und wir können an sich über ein Rentensystem froh sein. ABER
    Es blendet versch. Lebensumstände aus. Als Rentenzahler sollte man nie länger arbeitslos, ernsthaft krank werden, für seine Kinder kürzer treten oder Eltern pflegen müssen und man sollte schon gar nicht im Niedriglohnsektor arbeiten. Viele Faktoren treffen Frauen stärker als Männer. Es ist eine persönl.Entscheidung, ob man für Kinder nicht oder weniger arbeitet, ob man seine Eltern pflegt. Aber damit entlastet man unentgeltlich das Sozialsystem und bekommt keine Anerkennung.
    Traurig auch, dass es Menschen gibt, die ein Leben lang hart arbeiten und vielleicht zum Überleben mehrere Jobs nebenbei machen und andere so betrachtet überhöhte Gehälter bekommen und WLbalance zelebrieren.
    1.Schritt eine gerechtere Bezahlung, 2. finanzielle Anerkennung d. Carearbeit, 3. Rentenpflicht o. Beitragsbem.Grenzen

  9. 4.

    Ungerechtigkeiten im Lohn, wofür Politiker nicht zuständig sind, bekämpfen, mit noch mehr Ungerechtigkeiten durch die Rentenkassen oder Steuerzahler, also die ohnehin Gebenden?
    Gedankenspiel: Inwieweit ist es unsolidarisch, wenn man deutlich unter seinen Möglichkeiten bleibt, um möglichst wenig einzuzahlen? Und was kann man tun, dass diejenigen endlich mehr bekommen, die 45 Jahre lang, bis zur Bemessungsgrenze, viel eingezahlt haben um dann ungerechter Weise festzustellen: das reicht zum Erhalt des verdienten Wohlstandes jetzt aber nicht mehr...
    Zugegeben, etwas spitz formuliert, aber man versteht dann besser, worum es geht: erst schaffen, dann verteilen.

  10. 3.

    Frauen haben für gleiche Arbeit u. gelegentl. sogar höhere Qualifikation weniger Lohn(Angstelltenverhältnis)erhalten. Leider wird immer nur Symbolpolitik betrieben. Mehr als ein Jahrzehnt mussten die Friseure hinhalten, seit Corona sind es die Pflegeberufe. Doch Niedriglöhne betreffen bei weitem nicht nur einfache Berufe, auch Berufe mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung(im Osten waren das Facharbeiter für...) und sogar Akademiker aus sog. derzeit gefragten Berufen sahen sich einer exorbitant schlechten Bezahlung gegenüber: Frauen/Män-ner mit abgeschlossenem Pädagogikstudium --- erinnern Sie sich noch an das eher beleidigende Wort "Lehrerberg" in Berlin? Sozialpäda-gogen, und Frauen, die dann in den Frauenzentren, Migrationserstberatungen usw. usf. arbeiteten, eine umfängliche, sehr fordernde & psychisch belastetende Arbeit, in der kaum Geld verdient werden konnte. Nur standen diese nie im Fokus. Die kl. Rente ist die Folge. Lange war ü50 ein 'Mal'. Schlimm

  11. 2.

    Man kann nichts gegen kleine Renten machen, wenn man das gerechtere Prinzip der Einzahlhöhe und Einzahldauer beibehalten will. Sonst wird es nur immer ungerechter...

  12. 1.

    Wenn man hier wirklich mal die harten, unbequemen Wahrheiten aussprechen würde, würde es sowieso zensiert.
    Am Ende zahlt die Allgemeinheit für die persönliche Lebensplanung. Das kommt im 2. Video gut allerdings nur zwischen den Zeilen mit vielen "Entschuldigungen" und Ausflüchten durch. Das Rentensystem hat die gleichen Bedingungen für alle und das ist gut so. Die Probleme liegen aber nicht im Rentensystem, sondern außerhalb. Es kann nicht die Aufgabe der Einzahler sein, diese auswärtigen Probleme zu lösen.
    Aber, ich finde Bedingungsloses Grundeinkommen gut, von der Geburt bis zur Rente. Alles Andere fällt weg. Keine Rennereien, kein Gebettel, Planungssicherheit von der Wiege bis ins Grab.

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