Screenshot der Website zur Kreisgebietsreform vom 05.02.2017 (Quelle: Land Brandenburg)
Bild: Land Brandenburg

Der Innenminister informiert - Kreisreform bekommt eigene Website

Es ist der vielleicht größte Kraftakt in der Geschichte des Bundeslandes Brandenburg: die Kreisgebietsreform. Doch die kreisfreien Städte und viele Bürger sträuben sich. Seit Sonntag wirbt das Innenministerium nun mit einer Website für das umstrittene Projekt.

Staatskanzlei und Innenministerium in Brandenburg haben eine neue Website zur geplanten Verwaltungsstrukturreform gestartet. Auf www.brandenburg-gestalten.de sind Fragen und Antworten zur Kreisreform aufgelistet und es gibt ein Kontaktformular.

Kreisfreie Städte mauern

Die rot-rote Landesregierung will bei der umstrittenen Kreisreform die bisherige Zahl der Landkreise in Brandenburg reduzieren und dafür einige Regionen zusammenlegen. Zudem sollen die Städte Cottbus, Frankfurt (Oder) und Brandenburg/Havel ihre Kreisfreiheit verlieren und mit den Landkreisen fusionieren. Die Regierung hält die Veränderung für notwendig, um die Leistungsfähigkeit der Kreise zu erhalten. Die geplante Reform hat aber viele Gegner, es läuft derzeit sogar eine Volksinitiative. Auch die drei Kreisstädte wehren sich vehement.

Neben der neuen Internetseite soll auch das Portal der Landesregierung www.brandenburg.de in den kommenden Monaten eine umfassende neue Optik und neue Inhalte erhalten, wie Staatskanzlei und Innenministerium am Sonntag gemeinsam in Potsdam ankündigten. Das Landesportal ging demnach 1996 erstmals an den Start. Jährlich gebe es durchschnittlich 80 Millionen Zugriffe.

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