Blumen blühen auf dem Tempelhofer Feld (Quelle: dpa)
Bild: dpa

37 Testfelder werden gescannt - Tempelhofer Feld wird auf Munitionsreste untersucht

Auf dem Tempelhofer Feld darf man keine Zeltpflöcke und auch sonst nichts in den Boden rammen - und zwar aus Sicherheitsgründen. Denn im Boden des heutigen Parks schlummern vermutlich noch etliche Munitionsreste. Bald kann das strikte Verbot jedoch vielleicht gelockert werden: Seit Montag wird der Untergrund des Felds in Stichproben unter die Lupe genommen.

Auf dem Tempelhofer Feld in Berlin hat am Montag die Suche nach Munitionsresten begonnen. Auf dem Gelände des stillgelegten Flughafens Tempelhof sollen 37 Testfelder von jeweils 100 Quadratmetern Größe mit Metalldetektoren auf gefährliche Munitionsreste aus dem Zweiten Weltkrieg gescannt werden, teilte der Betreiber, die Grün Berlin GmbH, mit.

Nägel einschlagen verboten

Bisher sei das Einschlagen von Nägeln in den Boden oder Halterungen für Schattenspender, Federball- oder Volleyballnetze wegen der möglichen Gefahr alter Munition im Boden verboten. Nach der Untersuchung könnte dieses Verbot laut Betreiber gelockert werden.

Eine flächendeckende Munitionssuche auf dem mehr als 300 Hektar großen Feld sei hingegen nicht möglich, hieß es weiter. Statt dessen wurden 37 Testflächen nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. 

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