Stickoxid-Messreihe von rbb|24 und TU Berlin - An diesen Berliner Straßen herrscht Abgasalarm

Di 12.12.17 | 08:45 Uhr
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Stickoxide in Berlin (Quelle: rbb/Caroline Winkler/Martina Springmann)
Video: Abendschau | 12.12.17 | Robin Avram | Studiogast: Regine Günther | Bild: rbb/C. Winkler/M. Springmann

Mehr Berliner als bislang bekannt sind zu hoher Stickoxid-Belastung ausgesetzt - das zeigen Messungen von rbb|24 und der TU Berlin. Das Problem ist flächendeckend: An 73 Standorten liegen die Werte über dem Grenzwert. Unsere Datenanalyse zeigt die Belastung in Ihrer Nähe.

Das rbb-Rechercheprojekt "abgasalarm" wurde - gemeinsam mit dem "abgasalarm-" Rechercheprojekt des SWR - für den internationalen Rundfunkpreis "Prix Italia 2018" nominiert und in die Shortlist aufgenommen.

Unsichtbar und gesundheitsgefährdend: Stickoxide sind eines der größten Umweltprobleme des Landes Berlin. Recherchen von rbb|24 zeigen: Weitaus mehr Einwohner als bislang bekannt sind von einer zu hohen Stickoxid-Belastung in der Atemluft betroffen. Dass Berlin nicht nur an einigen Stellen, sondern ein flächendeckendes Luftverschmutzungsproblem hat, zeigt eine aufwändige Stickoxid-Messreihe, die der Rundfunk Berlin-Brandenburg in Kooperation mit der Technischen Universität (TU) durchgeführt hat. Viel Verkehr und dichte Bebauung sind dabei die wichtigsten Faktoren für viel zu hohe Werte, die an 73 Berliner Straßen gemessen wurden.

Infografik Die zehn höchsten Stickstoffdioxid-Werte in Berlin
| Bild: Martina Springmann

Die höchste Belastung, die rbb|24 im Messzeitraum Oktober/November 2017 festgestellt hat, gab es mit 77 Mikrogramm am Görlitzer Bahnhof in Kreuzberg. Gesetzlich erlaubt ist im Jahresmittel nur eine rund halb so hohe Belastung von höchstens 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft (µg/m³). Auch am Kurt-Schumacher-Damm (74 Mikrogramm) und am Kleinen Tiergarten (72 Mikrogramm) ergab die vierwöchige Messung eine extrem hohe Durchschnittsbelastung. Das Land Berlin hatte 2016 nirgendwo mehr als 66 Mikrogramm im Jahresdurchschnitt gemessen.

Messreihe schließt viele Lücken

Bis zur rbb-Messkampagne gab es für viele Berliner Kieze keine verlässlichen Zahlen. Das Land Berlin misst nur an 39 Standorten. "In Reinickendorf, Pankow, in Teilen von Prenzlauer Berg, oder in den östlichen Randbezirken, gibt es keine einzige Stelle, an der der Senat misst", sagt der Umweltchemiker Wolfgang Frenzel von der TU Berlin. Er hat die Messkampagne koordiniert, um diese Datenlücken zu füllen. Auch an den Stadtautobahnen wird kaum gemessen.

Studierende der TU stellten deshalb an 110 Standorten -  also an rund dreimal mehr Orten als der Senat - sogenannte Passivsammler auf: eine wissenschaftliche, lang etablierte Methode, die die Behörde auch selbst einsetzt.

Das Ergebnis: "Die Stickoxid-Grenzwerte werden in Berlin flächendeckender und stärker überschritten, als die bisher verfügbaren Messungen des Senats es zeigen", fasst Wolfgang Frenzel die Zahlen zusammen. Es gibt zahlreiche Straßen, an denen die Luftverschmutzung weit höher ist als bisher bekannt.

Alle Ergebnisse erfahren Sie auf unserer interaktiven Karte - und auch, wie hoch die Belastung in ihrer Nähe ist.

#abgasalarm-Karte

Jeder Punkt entspricht einer Messstelle. Wenn Sie einen Punkt anklicken, erhalten Sie den Stickstoffdioxid-Wert. Sie können nach Adressen suchen und so nahegelegene Messstationen finden. Dazu Straßennamen + Hausnummer eingeben. Sie können sich auch nur die Messstellen oberhalb des Grenzwerts oder nur die landeseigenen Messungen anzeigen lassen. Wichtiges zu Messmethode und Datenauswertung finden Sie in der Infobox am Ende des Beitrags.

Verteilung aller Messstationen


 

Ein Jahr weniger Lebenszeit an vielbefahrenen Straßen

Die Auswirkungen von Stickoxiden auf die Gesundheit sind groß: Die Lunge und das Herz-Kreislaufsystem werden belastet. Die Atemwege können sich entzünden, was negative Auswirkungen anderer Luftschadstoffe wie Feinstaub verstärkt. Folgen können Atemnot, Bronchitis, Lungenödem und Lungenfunktionsminderung sein. Besonders gefährdet sind chronisch Lungenkranke wie Asthmatiker, aber auch Senioren und Kinder.

"Im Mittel leben wir alle durch die Belastung durch Feinstaub und Stickoxid zehn Monate kürzer. Wer an einer starkbefahrenen Straße lebt, hat dabei eine höhere Wahrscheinlichkeit, mehr Lebenszeit zu verlieren als im Durchschnitt", sagte Umweltmedizinerin Barbara Hoffmann von der Universität Düsseldorf. Die Europäische Umweltagentur hat eine Hochrechnung erstellt, wonach 2016 in ganz Deutschland 12.860 Menschen wegen Stickoxiden vorzeitig starben. "Ich halte die Hochrechnung unterm Strich für seriös", sagt Hoffmann.  

Infografik Stickstoffdioxid-Messung an der Autobahn

Umwelthilfe: Fahrverbot rückt näher

Zwischen 1990 und 2010 ist der in Deutschland gemessene Anteil von Stickoxiden in der Luft deutlich gesunken. Seitdem verringert sich der Ausstoß allerdings kaum noch. Einer der Hauptgründe liegt im Dieselskandal: 2015 wurde bekannt, dass Dieselautos von Volkswagen ein Vielfaches mehr an Stickoxid ausstoßen, als am Prüfstand gemessen. Nach und nach wurde bekannt, dass dies auch bei Dieselfahrzeugen anderer Marken der Fall ist. Wenn die Hersteller der angeblich sauberen Diesel-Autos sich an die Umweltauflagen gehalten hätten, wäre die Belastung weitaus geringer.

Wegen der anhaltenden Luftverschmutzung hat die EU ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eingeleitet. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat rund 60 Kommunen verklagt, weil die Grenzwerte überschritten werden – auch die Hauptstadt. "Der Berliner Senat wird durch diese Veröffentlichung des rbb stärker unter Druck kommen, etwas zu machen", sagt Jürgen Resch, DUH-Geschäftsführer. "Es wird nicht reichen mit Tempo-30-Zonen zu arbeiten. Berlin kommt um ein Fahrverbot nicht herum."

Voraussichtlich im Frühjahr 2018 wird die Klage gegen das Land Berlin verhandelt, die den Senat zu Fahrverboten zwingen könnte. "Diese Messergebnisse sind erschreckend. Wir sind uns sicher, dass auch das Gericht beeindruckt sein wird," sagt Resch weiter. In dem Verfahren will die DUH die Messergebnisse von rbb|24 und der TU Berlin einbringen und eine amtliche Nachuntersuchung erzwingen.

Schutz gegen Stickoxid nur schwer möglich

Betroffene können sich kaum gegen die Belastung durch Stickoxide schützen. Atemschutzmasken oder Luftfilter können die kleinen Moleküle nicht aufhalten. Jedoch zeigen die rbb-Messungen sowie Forschungsergebnisse, dass es zum Teil große Unterschiede in der Belastung auf der Straßenseite und in Innenhöfen gibt.

Infografik: Stickstoffdioxid-Werte: Straße und Innenhof im Vergleich

So wurde vor dem Haus des Rundfunks an der Masurenallee eine Belastung von 53 Mikrogramm gemessen, im Innenhof aber nur ein Wert von 30. Die Messung im 1. Stock der Eylauerstraße in Kreuzberg zeigt ein ähnliches Bild: Straßenseitig wurden 42 Mikrogramm gemessen, 31 Mikrogramm im Innenhof. Das Bayerische Landesamt für Umwelt hat dementsprechend eine klare Empfehlung: "Nicht zur Straßenseite lüften bei hohem Verkehrsaufkommen."

Infografik Schematische Darstellung: Stickstoffdioxid Ausbreitung an windarmen Tagen

Besonders an windarmen Tagen verteilen sich die Stickoxide nicht gleichmäßig in der Stadt. Diese strömen dann nach oben ab und verteilen sich in der Atmosphäre. Wenn Wind weht, können sich auch die Schadstoffe in der Stadt besser verteilen - das führt an punktuellen Hotspots zu einer Entlastung, umgekehrt werden dann aber auch sonst verschonte Gebiete belastet.

Infografik: Schematische Darstellung der Ausbreitung von Stickstoffdioxid an windreichen Tagen

Bessere Luft herrscht meist auch in weiter oben gelegenen Stockwerken. So belegen beispielsweise Messungen am rbb-Gebäude in der Masurenallee, dass die Stickoxid-Werte nach oben hin tendenziell abnehmen. Das zeigt, wer am stärksten von Luftschadstoffen betroffen ist: Bewohner großer Straßen in den untersten Stockwerken. Genau dort, wo die Mieten tendenziell günstiger sind und oft Menschen leben, die nicht so viel Geld haben.

Infografik Stickstoffdioxid nach Stockwerken

Wichtiges zu Messmethode und Daten

  • Wie wurde gemessen?

  • Wie wurden die Messorte ausgewählt?

  • Wie genau/valide sind die Ergebnisse?

  • Warum sind die Messwerte so unterschiedlich?

  • NO, NO2, Stickoxid: Was ist was?

  • Welche Grenzwerte gibt es?

Projektbeteiligte:

Daten: Dominik Wurnig, Kira Schacht, Götz Gringmuth-Dallmer

Text/Video: Robin Avram, Dominik Wurnig, Raphael Jung

Technische Entwicklung: Manuel Reich, Arne Schlüter, Jenny Gebske

Grafik: Martina Springmann, Caroline Winkler

Redaktion: Friederike Steinberg, Karin Losert

Sendung: Abendschau, 12.12.2017, 19.30 Uhr

106 Kommentare

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  1. 106.

    Wer Grenzwerte hoch setzen kann um Fahrverbote zu umgehen, kann auch für Freitage die Schulpflicht aufheben anstatt Kindern mit Repressalien zu drohen.

  2. 105.

    Der Jahresmittelwert wird sich nicht wesentlich ändern und es fehlen in Berlin an zahlreichen mit Stickoxiden über belasteten Stellen da fehlen die Messstellen

  3. 102.

    Völlig richtig das viel schneller an vielen Stellschrauben gedreht werden muss und nicht nur an der des Bürgers

  4. 101.

    Endlich ein Machtwort gesprochen!
    Endlich hat die Generalanwältin des Europäischen Gerichtshofes (EuGH), Juliane Kokott im Dieselabgasspektakel und Dieselabgastheater, soll heißen zu der Einhaltung der Grenzwerte von NOx-Abgasen und Feinstaub und deren Erfassung durch Messstationen, die primär durch Dieselfahrzeuge verursacht werden, ein Machtwort gesprochen: Die Gesundheit der Bürger geht vor und sie können ihr verbrieftes Recht bei Überschreitung der Grenzwerte und im Falle einer fehlerhaften Registrierung der Abgase durch Messstationen vor den Gerichten einklagen! Was wurde da in den zurückliegenden Wochen und Monaten für eine Spektakel und Theater von Seiten von einigen Politikern, Experten und „Koryphäen“ veranstaltet? Man konnte es einfach nicht mehr hören!

  5. 100.

    Nun ist die Situation eindeutig klar: Die Grenzwerte von Stickstoffdioxid (NO2) mit 40 µg/m³ und Feinstaub von 50 µg/m³ bei einer Partikelgröße von 10 µm bzw. 25 µg/m³ bei einer Partikelgröße von 2,5 µm sind ohne Wenn und Aber einzuhalten und die Erfassung dieser Noxen muss am Entstehungsort bzw. am Ort der höchsten Konzentration gemessen werden. Die Relevanz dieser energischen juristischen Intervention durch die Generalanwältin des europäischen Gerichtshof (EuGH) liegt eindeutig auf der Hand: Durch mehrere Studien, auch durch Studien des Bundesumweltamtes, wurde zweifelsfrei belegt, dass weit über 14.000 Menschen der Bundesrepublik jährlich durch Feinstaub und Stickoxide frühzeitig sterben! (siehe Wikipedia zu Feinstäuben durch Dieselabgase).Insbesondere wirken diese Noxen auf Föten im Mutterleib! Deutschland liegt bei der Feinstaubbelastung nach China, Indien und den USA an vierter Stelle.

  6. 98.

    Warum hast Du Probleme?Besseren Job suchen.Die Wirtschaft brummt,die beste Gelegenheit zum Jobwechsel!
    Tipp von mir: Mach Deinen Bezirkspolitiker Dampf unter sein Hinterteil,der will ja wiedergewählt werden! Wähle eine Regierungspartei, aus Verbitterung Opposition wie AfD wählen sind verlorene Stimmen.

  7. 97.

    Die Regierung beschließt Fahrverbote für eine bessere Luft. Doch wen trifft es mal wieder? Den Bürger, der am Ende der Kette steht. Der sich vielleicht ein Diesel gekauft hat, weil es für ihn die günstigste Alternative war. Die Dieselfahrverbote soll nicht mal alle Dieselfahrer treffen, sondern nur den Bürger. Betroffene Firmen sollen Sonderregelungen bekommen und der ÖPNV (der an manchen Messstationen mit 7 Verschiedenen Buslinien lang fährt und davon fahren die meisten im 5 - 10min Takt !!)auch. Aber klar die einzelnen Dieselautos sind schuld. Die Flugzeuge und Ausflugsdampfer natürlich nicht, wo man förmlich den Dreck fast sieht den die in die Luft abgeben. Die Dieselfahrer sollen eventuell für Nachrüstungen bezahlen. Für Sachen die die Autoindustrie falsch gemacht hat! Aber lass den Bürger dafür bezahlen. Die Lösung wäre ein Verbot für einen verkauf von Neuwagen, so führt das nur zu einer Verlagerung der orte. Für mich einfach nur total unverständlich die Beschlüsse

  8. 96.

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    um es trotz intensiver Beschäftigung mit dem Thema kurz zu machen:
    Die ganze Absurdität der Diskussion zeigt sich exemplarisch an drei Fakten:
    1. Kann der "tendenziell arme" Bewohner des ersten Stocks ruhig nach vorne raus lüften. In seiner Wohnung gilt ja der Innenraumwert von 60ug/m3.
    2. Experten, wie Hr. Prof. Hans Drexler / Erlangen sagen z.B. "Auch bei 100 Mikrogramm NO2 sehen wir noch keinen Effekt, der krank machen kann."
    3. Für den Verkehrspolizisten, der auf einer stark befahrenen Kreuzung den Verkehr regelt, gilt der MAK-Wert von 950ug/m3. Ist ja sein besonders belasteter Arbeitsplatz.
    Mit freundlichen Grüßen
    Lothar Schenk

  9. 95.

    Zwei Hausblöcke weit vom Görlitzer Bahnhof (77 Mikrogramm) wohnte ich als Kind. Seit Jahren wohne ich in Nähe der Meßung am Kurt-Schumacher-Damm (74 Mikrogramm). Dazu arbeitete ich mehrere Jahre in Nähe der Meßstelle an Heinrich-Heine-Straße (60 Mikrogramm) und in Nähe der Meßstelle an Albertinenstraße (49 Mikrogramm). Also, über den Daumen scheint kein Unding zu behaupten dass ich schon seit 6 Jahren nur Luft atme welche mit über grenzwert-liegender Stickstoffbelastung (wobei ich selbst kein Auto habe).

    Was wohl erklären würde warum mir manchmal die Lunge schmerzt, etwas was ich vor Jahren nie erlebt hatte und weswegen ich nun manchmal aufwache und nicht wieder einschlafen kann (auch wenn von mir erwartet wird dass ich gefälligst ausgeruht zur Billigarbeit zu erscheinen habe, was ansonsten als sanktionsbehaftetes sozialwidriges Verhalten eingestuft während sich die Herrschaft mit tonnenschweren Schlitten und Adel mit Privatjets wohl als vorbildlich gilt).

  10. 94.

    1. Mehr Bäume und Sträucher

    2. Bessere Förderung von Elektroautos, bessere Elektroauto-Aufladestation-Struktur

    3. Bessere Radfahrbedingungen (wird ja anscheinend schon dran gearbeitet dank Investitionen von 20 Mio.)

    4. Kostenloser ÖPNV

    5. Fahrverbote

  11. 92.

    Da hat also mal jemand völlig weltfremde Grenzwerte festgelegt in der irrigen Meinung, die könne man mit modernen Autos problemlos einhalten, dann lass uns mal das so machen. Jahre später bricht dann eine Hysterie aus, die keiner mehr stoppen kann. Statt die Grenzwerte auf realistische Werte zu setzen, muss nun unbedingt dieser Quatsch eingehalten werden. Wer verklagt denn mal die EU nachzuweisen, warum diese Grenzwerte so liegen? Wo liegen denn all die Leichen, die dem Stickoxid zum Opfer gefallen sein sollen? Wenn heute ne 95-jährige Oma fünf Minuten früher stirbt, weil die Luft über dem Grenzwert liegt, dann muss rundherum das Leben aller anderen auf den Kopf gestellt werden. Am besten Ihr reißt gleich noch ein paar Häuser ab und sät 'ne Wiese. Dann ist gute Luft, nur eben keine Stadt mehr. Nur schade wenn die Oma dann an Heuschnupfen 5 Minuten früher stirbt. Waldsterben überlebt, Laktose-Intoleranz u.Glutenunverträglichkeit, jetzt eben Stickoxide: Sorgen so ohne Krieg u. Hunger OmG

  12. 91.

    Da Berlin eine Stadt mit viel Flugverkehr ,ich halte ich die Meßergebnisse für falsch,ein Flugzeug hat den 10tausendfachen NOx-Ausstoß eines Diesel-PKW da sich die Abgase alle mit dem Wind verteilen, müssen die Stickoxide nicht von den Autos stammen,es steht ja keine Herkunft daran,warten wir ab, wann es die Umweltplaketten für Flieger gibt. Mir fehlt die Sachlichkeit und Kompetenz in dieser Diskusion,die auch durch die Politik mit viel Inkompetenz geführt wird!

  13. 90.

    Kleiner Hinweis, auch an die Vorredner: Bitte bleiben Sie beim Thema des Artikels! Es geht hier nicht um Sklaverei, sondern um Stickoxid. Danke!

  14. 89.

    Ich kann täglich drüber lachen! Es werden keine Autos ohne Umweltplakette kontrolliert, wenn sie nicht zufällig vor dem Ordnungsamt parken. Fahren ist denen wumpe!!!
    "Jammern auf hohem Niveau"! Nehmt die Öffis, die BVG fährt zumindest auch im Winter regelmäßig!
    Verschwindet mit euren Drecksschleudern aus der Stadt!

    Ich kann keine Staus, zugeparkte Radwege, Autos auf Gehwegen, LKWs an Sonntagen und hupende Idioten in Einzelbeförderung mehr sehen!!!

  15. 88.

    Es ist und bleibt "Sklaverei". Das gesellschaftliche System, das Establishment, will das so.
    Ich erinnere an die Präposition "Dienst". Woher kommt das Wort? Woher leitet sich das Wort "Service" ab?
    Im Angesicht des technologischen Vorsprunges, eine Frage: woher kommt es das die Menschen immer noch mehr als 8h in Vollzeit arbeiten müssen? Die Arbeit geht doch viel schneller, eigentlich, aber nein man muss trotz der Technologie mehr und mehr schaffen, das ist unter Berücksichtigung des Lebensunterhalts egal in welcher Berufswahl, moderne Sklaverei.
    Sie wohnen entweder auf einem anderen Planeten oder sind Ruheständler und/oder hatten früher nicht so viel zu tun.
    Und zu allem Überfluss gehen einem die Ökos jetzt noch mit ihrem blöden Abgas-Quatsch auf den Geist, während dessen in den anderen Staaten die Menschen in Ruhe gelassen werden, erleidet die dt. Bevölkerung immer wieder Zwangsaktionismus.

  16. 87.

    Da fragt man sich doch echt, warum es manche Leute gibt, die den Kurzfrist-Arbeitsplatz-Grenzwert von 950 Mikrogramm pro Kubikmeter zum Maß aller Dinge machen wollen. Unter dem folgenden Link findet sich eine Erklärung zu den unterschiedlichen Grenzwerten:

    https://www.umweltbundesamt.de/themen/unterschied-zwischen-aussenluft

    Übrigens sind die 40 µm/m³ für die Außenluft auch nur ein willkürlicher Grenzwert. Stickstoffdioxid hat bereits bei geringeren Konzentrationen schädliche Auswirkungen. Mit einem weiteren Absenken des Grenzwertes ist in wenigen Jahren zu rechnen. In der Schweiz und in Österreich gelten bereits 30 µg/m³ als Grenzwert.

  17. 86.

    Ich dankek dem rbb für diese Untersuchungen!
    Hier werden gesetzliche Grenzwerte z.T. massiv überschritten. Es ist ein Unding, dass das bisher ohne Konsequenzen blieb! Es wurde jahrelang nichts getan. Es wurde jahrelang Betrügersoftware der Autohersteller eingesetzt. Jetzt ist genug mit Experimentieren und Kleinreden. Jetzt müssen Fahrverbote her!

  18. 85.

    Wie wäre es mit Berliner Bügeln zum Parken von Fahrrädern und Lastenrädern auf den bestehenden Autoparkplätzen vor allen Bildungseinrichtungen, wie z.B. Kitas, Horten, Schulen, Bibliotheken, Volkshochschulen, Hochschulen, Universitäten. Zumindest soweit dort nicht bereits Busspuren oder Radschnellwege geplant sind. Eine Konversion von Autoparkplätzen zu Fahrradparkplätzen kann auch sinnvoll den gesunden Verkehr erleichtern zu U- und S-Bahnhöfen, öffentlichen Mensen, Bürgerämtern und Rathäusern, Kinos, Kirchen und Gemeindezentren etc. pp. ... So kann konkret vor Ort den sauberen Verkehrsmitteln der Vorrang eingeräumt werden. Aktuell scheinen viele Bezirke relativ offen für solche Anträge von entsprechenden Einrichtungen. Es ist viel mehr Initiative und Druck von vor Ort nötig, um die Verkehrswende voranzubringen ;)

  19. 84.

    Hallo,
    mir ist schon klar, dass wenn ich Ihre Meßkampagne als unqualifizierte Panikmache bezeichne, dann lesen Sie nicht weiter, deshalb vergessen Sie bitte den Satz. Mir geht es um eine emotionsfreie, offene wissenschaftlich fundierte Beurtreilung der NOX Situation. Deshalb möchte ich zu bedenken geben, dass in Deutschland der Wert von 60µg/m³ für das Wochenmittel gelten, was bei zusätzlich einer 10% igen Meßungenauigkeit schon einige Messstellen aus dem kritischen Bereich heraus fallen ließe. Aber auch diese Argumentation wäre unsinnig! Bitte beachten Sie, dass diese "40µg/m³" eine Grenze für JAHRESMITTELWERTE darstellen! Wie Sie selbst erklären, hängt der aktuelle Meßwert von vielen meteorologischen Parametern ab, die ich jahreszeitlich grundsätzlich ändern... D.h. wenn Sie wirklich eine seriöse Aussage zur NOX Situation machen wollten, dann hätten Sie mindestens den Messzeitraum von einem Jahr wählen müssen, besser 2-3 Jahre. Ich befürchte, so sehen es auch die Richte.

  20. 83.

    Dies ist ja einer der Hauptgründe weshalb dieser innerstädtische Flughafen geschlossen werden muß.

  21. 82.

    Wichtig wäre in der ganzen emotional geführten Diskussion Fakten und wissenschaftliche Einschätzungen auf den Tisch zu legen.In Berlin gibt es viel Flugverkehr,jedes Triebwerk eines Flugzeuges stößt das tausendfache an NOx als ein PKW aus.Über Flugverbote hat komischerweise noch Keiner geredet,jede Heizung erzeugt bei der Verbrennung NOx,Die ganze Diskussion sollte bei ihrer Brisanz viel sachlicher werden,hin zu der Erkenntnis das mit Nebenwirkungen bei modernen Technologien gerechnet wird,viel wichtiger sind Überlegungen wie dieses kompensiert werden können!

  22. 81.

    Guten Morgen, die TU plant eine eigene Veröffentlichung mit den Daten als Grundlage.
    LG vom rbb|24-Team

  23. 80.
    Antwort auf [Kritischer Begleiter] vom 14.12.2017 um 07:42

    Guten Tag! Erstmal danke für Ihr Lob. Zu Ihrer Frage: Die Röhrchen wurden in einer Höhe von etwa 2,5 - 3 Metern angebracht - durch die Höhe wollten wir sicherstellen, dass die Messröhrchen nicht abhanden kommen. Wie stark die Verflüchtigungen zwischen Fußgänger- bzw. Fahrradfahrer-Höhe ausfallen, erkundigen wir uns nochmal beim Experten.

    Beste Grüße aus der rbb|24-Redaktion

  24. 79.

    Hallo RBB,
    ich konnte leider nirgends einen Link auf die Teilnehmer der TU finden.
    Gibt es auch die wissenschaftliche Auswertung oder das Paper irgendwo als Download ?

  25. 78.

    Ist eigentlich wie immer,es wird nur geredet und die Handlung bleibt aus. Fakt ist doch daß man in Berlin nicht immer ein Auto braucht, wenn ich aber sehe die ganzen Kurzstreckenfahrten die nicht sein müssen Ist es kein Wunder dass die Luft immer schlechter wird. ÖPNV müsste preiswerter sein,siehe Wien.

  26. 77.

    Hart arbeitende Menschen kann man auch als Malocher bezeichnen,was nicht abschätzig gemeint ist.Sklaven hatten i.d.Geschichte keine Freiheit.Jedem in unserem Land steht es frei sich seinen Arbeitsplatz auszusuchen.Oder sind Sie anderer Meinung?

  27. 76.

    Natürlich nennt man sie umgangssprachlich "Sklaven", oder wie bezeichnen Sie Menschen die aufgrund mangelnden Geldes arbeiten müssen? Und wie nennt man Menschen die auf dieser Tatsache beruhend bis 67 das durchziehen müssen, wo sich ex-Beamte oder Ruheständler schon in der Sonne aalen?

  28. 75.

    So,so Arbeitnehmer sind bei Ihnen Sklaven.Ihre Anmaßungen u.Verharmlosung sind derart wiedersprüchlich,ist aber bei Ihnen nichts neues.

  29. 74.

    Dass der Bericht verschweigt, dass die Maximale Arbeitsplatzkonzentration bei 950 µg / m³ liegt, ist in meinen Augen nicht sachlich, sondern manipulativ.

    Wenn Werte bis 950 µg / m³ am Arbeitsplatz, wo sich der Sklave 40 Stunden/Woche aufhält, unbedenklich sind, dann können die gemessenen Werte von unter 70 µg / m³ an Straßen unmittelbar neben den Fahrzeugen und ein ganzes Stück entfernt von Wohnungen nicht bedenklich sein, zumal man sich dort nur wenige Minuten aufhält.

  30. 73.

    Neben dem Verkehr gibt es laut Bericht der Umweltverwaltung bzw. des Umweltbundesamtes weitere Emissionsquellen mitten in der Stadt, z.B. (Kohle-) Kraftwerke, Fernheizanlagen, Flughafen, Hausheizungen (z.T. Braunkohle-Briketts!)mit einem Anteil von ca. 30% an den gesamten Stickoxid-Emissionen: darüber sollte auch diskutiert werden.

  31. 72.

    Danke den Mitarbeitern beim RBB, dass sie eine solche Untersuchung gestartet und veröffentlicht haben.
    Mögen doch endlich die Politiker zu Mandeln kommen, denn so geht es wirklich nicht weiter.
    Brigitte

  32. 71.

    Ich schlage vor ein wenig kritischer vorzugehen!
    Ja es gibt massive Spitzen, ja es muss etwas getan werden...aber dieser Aufreißer Journalismus ist weniger informativ, eher manipulativ.
    Ich empfehle der Redaktion einfach mal ein wenig mehr auch in Richtung Gesamtbetrachtung des Problems zu recherchieren .... ein kleiner Tipp am Rande...
    Mittelwerte enthalten immer auch alle Spitzenwerte, wurden also bereits berücksichtigt ...
    Spitzenwerte dann mit Mittelwerten zu vergleichen und zu verteufeln, könnte man schon fast als unseriös bezeichnen.....aber damit kann man sich vermutlich keinen Namen machen....
    https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/384/bilder/2_abb_trend-no2-jmw_2017-10-17.png
    https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/384/bilder/2_abb_staub-pm2-5-emi-quellkat_2017-06-12.png

  33. 70.

    Grundsätzlich verflüchtigen sich Stickoxide mit der Entfernung zum Emissionsort. Da aber auch die durch Fahrzeugbewegungen und Wind erzeugte Umwälzung sowie die örtliche Lage (Baudichte, Vegetation) darauf Einfluss hat, lässt sich deine Vermutung, dass die Belastung im Bereich von 0,5 bis 3 Meter abnimmt, allgemein nicht belegen.
    Ich würde mir aber schon überlegen, ob ich mit kleinen Kindern ausgedehnte Spaziergänge entlang der Hauptverkehrsstraßen unternehme, weil dort auf jeden Fall eine höhere Belastung vorliegt, als an Nebenstraßen. Als Radfahrer suche ich mir mittlerweile auch so oft wie möglich Nebenstrecken abseits der Hauptstraßen.

  34. 69.

    Die Messungen zeigen:
    Wer in sehr aufgelockerter Wohnlage wohnt, im Grünen, der lebt gesünder.
    Wie beim Essen, wer hochwertige frische Lebensmittel konsumiert, der lebt gesünder.
    Wie bei der Kranken- und Altenpflege, wer mehr bezahlen kann, der wird schneller und besser versorgt.
    Etwas vereinfacht kann man feststellen, wer wohlhabender ist, der lebt gesünder und länger.
    Die Armen werden eher krank und sterben früher.
    Ausnahmen bestätigen die Regel.

  35. 68.

    Da hätte man mal an einem schönen Sommertag direkt Karl-Liebknechtstr. / Schlossplatz messen sollen, wenn sich die Ausflugsdampfer auf der Spree stapeln. Dann käme dort danz ganz schlechter Messwert zutage.

  36. 67.

    Wenn du damit meinst, dass die aktuelle Diskussion durch unseriöse und wissenschaftlich nicht belastbare Veröffentlichungen bestimmter Umweltorganisationen und einer Gruppe nicht sauber recherchierender oder gar befangener Journalisten getriggert wird, gebe ich dir Recht. In diesem Fall würde ich das aber nicht so sehen. Habe in den letzten Jahren keinen einzigen Bericht über Luftqualität gesehen, der derart transparent und sachlich daher kommt, wie dieser Beitrag. Ein ausdrückliches Lob an die Redaktion des RBB. Zu ergänzen wäre jedoch noch, dass die Stickoxidbelastung bei niedrigen Temperaturen ansteigt, so dass im Herbst und Winter höhere Werte ermittelt werden, als im Sommer. Der Grenzwert von 40 Mikrogramm hingegen gilt, wie auch korrekt dargestellt, im Jahresdurchschnitt, darf also an einzelnen Tagen überschritten werden. Und es ist unter Toxikologen durchaus umstritten, ob bei Überschreitung des Grenzwertes das Stickoxid überhaupt ursächlich für die Atemwegserkrankungen ist.

  37. 66.

    Der Bericht des RBB und der Technischen Universität haben sicher den Zweck die Menschen in dieser Stadt für ein gesundes Leben und eine verbesserte Umwelt zu sensibilisieren. Das ist sehr lobenswert!
    Dazu muss aber ein grundsätzliches Umdenken einsetzen. Aber immer wenn man sich dazu selber etwas einschränken müsste ist es mit Umweltbewusstsein und Rücksicht schnell vorbei. Mit dem Auto wird jeder kurze Weg gefahren und behindernd geparkt.
    Mangelnde Sensibilität beweisen auch die sehr zahlreichen illegalen Müllablagerungen in Berlin. Auf Bahnhöfen wird weiter geraucht und Kippen werden selbstverständlich auf den Boden und in die Gleise geworfen. Beim Kauf von Elektroartikeln und Lebensmitteln wird rücksichtslos auf Kosten von Arbeitnehmern, Tieren und Umwelt konsumiert.
    Hier ist noch sehr viel Aufklärung nötig.

  38. 65.

    Erst einmal ein großes Lob für die Idee und die Umsetzung!
    Trotzdem hätte ich noch eine Frage: Die Messröhrchen wurden in Höhen zw. 3 - 4 Meter aufgehangen, wo sich ein Teil der Stickoxide schon verflüchtigt haben dürfte (zu sehen im Bericht der "Abendschau" von gestern)! Damit lässt sich doch wohl nicht die (noch größere) Konzentration von Schadstoffen für Fuss -und Radfahrer genau bestimmen, denn die sind ja um 2m unterwegs...??
    Für Kinder dürfte der Wert dann wohl noch höher liegen...?

  39. 64.

    Grüne Statistik für Grüne Klientel, traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast.

  40. 63.

    Eine kurzfristige Massnahme wäre, wenige Querstr. Komplett f. Stickoxyd-produzierenden Verkehr zu sperren. Dann würden weniger Autos fahren, da endlich eine Alternative zur motorisierten Fortbewegung vorhanden ist. Im Moment ist Radfahren und Spazieren in der Stadt langfristig gesehen Selbstmord. Die Lungenkrebsstatistiken belegen das.
    Im Ggs.dazu sagt Verkehrsexpertin Prof.Dr.xyz, dass ein Drittel der Autos nur auf Parkplatzsuche sind und Parkleitsysteme die Luft um 30% verbessert. Alles klar?

  41. 62.

    Der Diesel stinkt nicht, ist lange vorbei. Es geht um den geruchslosen Feinstaub. Da Sie es großspurig ansprechen, setzen Sie sich doch bitte auch für die Inbetriebnahme der nach dem Mauerbau stillgelegten S-Bahnen ein. Von/nach Falkensee, Stahnsdorf, Velten und die Siemensbahn, Stammbahn, Heidekrautbahn, Neukölln-Mittenwalder-Bahn usw. Und dann: Ihr, schon würde die Luft besser werden. Pendler-Dieselfahrzeuge ausgrenzen/verbieten, aber nichts tun für den Ausbau der S-Bahn. Aber so ist es, wenn man nichts von der Verkehrsgeschichte zum einstigen Berlin kennt.

  42. 61.

    Sehe ich auch so, was ist aber mit den vielen Bussen (Diesel) und den Dampfern, die ja auch sehr belastend sind....

  43. 60.

    Ich bin seit 1 Jahr an copd Stadium III erkrankt. Bin Nichtraucher. Beim Lungenfacharzt wurde mir von der Fachkraft zugeraunt, das man sich nicht mehr retten könne vor dem Patientenansturm, alle mit auffälligen atemwegserkrankungen, viele Nichtraucher darunter. Also, alles Augenwäscherei der Politik, die nicht handeln will, weil sie es sich nicht mit der automobil-lobby verscherzen möchte.Ich für meinen Teil empfinde es eine Frechheit! Man sollte sich überlegen Sammelklagen der Betroffenen Bürger an die Veranrwortlichen anzustreben, auf Schadenersatz und Schmerzensgeld.

  44. 59.

    Die Ziele dieser "Information" sind: Private und gewerbliche Autofahrer sind immer schuldig! Verbote sind keine Lösung?
    Warum werden nicht alle Senatseigenen und Öffentlichen Verkehrsmittel nicht sofort stillgelegt die mit Diesel fahren? Das wäre vorbildlich wenn es am Diesel liegt.
    Warum gibt es generlles "Rauchverbot" noch nicht wo doch jeder denkende Mensch von dem tötlichen Schaden sogar auf der Zigarettenschachtel lesen kann?
    Sind die "Sachverständigen" alle Fußgänger? Oder fahren Sie gar mit "Dieselbussen?"
    Erst mal genau forschen ehe Pankimache gesendet wird ist mein Vorschlag. Das spart auch Strom.

  45. 58.

    .. da ist es schon sinnvoll, auch die letzten grünen Ecken für Neubauten zu opfern, Alleenbäume für Radwege zu fällen und einen jährlichen Zuwachs von ca 30T Personen nebst Fahrzeugen zu tolerieren ... so ein Fahrverbot packt die Ursache beim Schopf ... ab welchem Stadium wird wieder Hirn genutzt ??

  46. 57.

    Ich fahre schon seit Jahren in dieser krampferprobten Autofahrerstadt nicht mehr mit dem Zweirad.Also fantasieren Sie ruhig weiter.

  47. 56.

    Es wäre doch ganz einfach die vielen Brandenburger DieselStinker vor der Stadt zu belassen. Parkraum gibt es genug z.B. der alte Grenzstreifen und von dort dann mit Transferbussen zur S- oder U-Bahn. Schon würde die Luft besser werden

  48. 55.

    "Das Land Berlin hatte 2016 nirgendwo mehr als 66 Mikrogramm im Jahresdurchschnitt gemessen."
    daraus erschließt sich mir folgende unklarheit:
    einerseits war in 2016 die "luftqualität" besser (unter der annahme vergleichbare ergebnisse zu haben). andererseits waren dort, höchstwahrscheinlich, mehr diesel-PKW mit euro 1-4 unterwegs als 2017. meine annahme begründet sich darin, das diese autos einfach kaputt gehen (sind schon alt und nun 1 jahr älter geworden) und die VW-affäre autoeigentümer dazu gebracht hat eher benziner oder diesel euro 5, eher 6 zu erwerben. wo steckt mein fehler? . wenn keiner ist, dann ist die stickoxidsteigerung auf keinen fall auf die diesel-pkw nutzung in der stadt zurückzuführen, oder?
    ein fehler könnte sein, diese nun zahlenmäßig weniger fahrenden alten euro 1-4 diesel-pkw stoßen unverhältnissmäßig mehr stickoxide au, je älter sie werden oder werden überproportional mehr bewegt als im vorjahr, hm...trotz TÜV abgasuntersuchungen. klar kann sein.....

  49. 54.

    Klar, es müssen mehr Leute vom PKW in den ÖPNV. Heißt Taktverdichtung und längere Züge. Und wo kommen die Züge her? Toll, wir haben doch in der Region Stader und Bombardier. Und wieso werden da dann die Arbeiter entlassen?

  50. 53.

    30er-Zonen zu gestalten halte ich für absoluten Blödsinn, da dann der Schadstoffausstoß extrem steigt! Mit meinem Auto (Automatik mit Tempomat gefahren!!) ist mein Verbrauch 5,8l bei 58km/h und sage und schreibe 12l in Worten zwölf Liter Superbenzin bei 30km/h. Also bloß auf mehr Straßen mit 30er-Zonen verzichten. Ebenfalls steigt die Geräuchentwicklung und natürlich auch die Länge der Geräuchbelastung dramatisch an, weil man doppelt solang mit auch noch höherem Geräuschpegel für die selbe Strecke braucht. Aber so etwas entscheiden ja auch leider keine Fachleute!!
    Die Luft war zu Westberliner Zeiten auch nie so schlecht, wie jetzt durch die vielen mit dem Auto nach Berlin kommenden Pendler!!!

  51. 52.

    Die 40 Mikrogramm beziehen sich auf den Jahresdurchschnitt. Wie man den in einer 4 wöchigen Meßreihe feststellen will, erschließt sich mir nicht. Der erlaubte Stundendurchschnitt beträgt lt. Luftqualitätsrichtlinie 2008/50/EG übrigens 200 Mikrogramm - das darf höchstens 18 Mal im Jahr passieren, sonst gilt der Grenzwert als überschritten. Das wurde wohl nicht ein einziges mal erreicht, wird aber verschwiegen. Früher habe ich diesen Wert auch beim UBA gefunden, inzwischen nicht mehr. Wer steht schon ein ganzes Jahr an der Kreutzung??
    Zwischen 1990 und 2015 verringerte sich hierzulande der Ausstoß von Stickstoffoxiden von jährlich 2.886,63 auf 1.186,15 Kilotonnen. Die Stickstoffoxid-Emissionen in Deutschland gingen also in dem Zeitraum somit um 59 Prozent zurück. Hört man auch selten ....

  52. 51.

    Mir erscheint die Diskussion um die Abgase in letzter Zeit zunehmend hysterisch. Auch ich erinnere mich aus den 80ern an Tage mit stinkender Luft und gelblichem Himmel an denen vor Smog gewarnt wurde. Wenn ich das mit den Daten zur Luftqualität des Umweltbundesamtes vergleiche verfestigt sich der Eindruck, dass die Luft im Gegenteil immer sauberer wird! Nur die ununterbrochene Verschärfung der Grenzwerte mit denen die Entwicklung nicht ganz mithalten kann lässt zusammen mit immer schrilleren Warnungen der Umweltschützer den Eindruck entstehen, dass steil ansteigende Luftverpestung bald ein Massensterben in Großstädten auslösen werden. Meine Empfehlung: Ruhig bleiben und darauf vertrauen das der technische Fortschritt seinen Lauf nimmt!

  53. 50.

    eine senatsmessstelle in Spandau.TU hat in Spandau garnicht gemessen.Spandau gehört also nicht so sehr zu Berlin.Durchgangsverkehr durch Pendler und LKW aber ohne Ende.

  54. 49.

    Ob ich mich darüber aufrege oder nicht ist genau das gleiche wenn in China ein Sack Reis umkippt.
    Passieren wird so wie so garnix. Es müssten die zur Verantwortung gezogen werden wie in USA in Deutschland hat man Narrenfreiheit.
    Schönen Abend noch!
    MfG

  55. 48.

    Zum freiwilligen autofreien Tagen im Jahr aufrufen über TV und Radio. Pflanzflächen für Bäume finden und Baum hin. Berliner Aufruf im Internet für Vorschläge dazu. Alle Gartenbesitzer können bestimmt einen kleinen gezogenen Baum oder Zierstrauch spenden. Das minimiert Kosten. Berlin muss nur mal aus die Pötte kommen und nicht alles tot quatschen.

  56. 47.

    In Ost-Berlin hatten wir früher (Braun-)Kohle-Heizung und Trabbis, in West-Berlin hatten wir dann den Smogalarm - wenn es zu doll wurde. Luftschadstoffe müssen aber zwangsläufig nicht riechen. NO2 ist sehr giftig und wird in geringen Konzentrationen kaum wahrgenommen. Feinstaub z.B. ist geruchslos. Feinstaub erreicht teilweise die Lunge, da die Filterwirkung des Nasen-Rachenraumes für feine Partikel mit weniger als 10 Mikrometer Durchmesser nicht ausreicht.

  57. 46.

    Ich würde ja aucb diese Karte empfehlen
    http://stuttgart.maps.luftdaten.info/#11/52.5455/13.3828

  58. 45.

    Lieber Florian, kennen Sie die Berlin Luft vor 1990? Nach Ihrer Beschreibung/Logik, wären damals alle Berliner auf der Stelle tot gewesen. Sie beschreiben es so, als würden die Menschen heute auf der Straße oder vom Balkon tot umfallen/runterfallen. Wir sollten doch bitte mal die Kirche im Kiez lassen. Ich bin über 80 Jahre alt und kenne ein wirklich verdrecktes Berlin. Dann wurde gefiltert bis zum geht nicht mehr, nur dazu ist unsere Nase mit ihren Härchen nicht geschaffen und ab in die Lunge. Da beißt sich Katze in den eigenen Schwanz – danke liebe Politik und beratende Ärzte.

  59. 44.

    Ich wüsste gerne mal, wie sich die NOx-Belastung (und auch die mit anderen Luftschadstoffen) in Berlin in den letzten 10, 20, 30, 40 Jahren entwickelt hat. Klar, wir haben viel mehr Autos als z.B. vor 30 Jahren, und damals gab es auch noch kaum Pendlerverkehr von außen in die Stadt.
    Aber dem entgegen steht der technische Fortschritt. Als ich klein war, hat die Luft im Winter oft gestunken, das gibt es schon lange nicht mehr so schlimm.

  60. 43.

    Das wundert mich bei Ihnen nicht. Schließlich haben Sie selbst verkündet, dass Sie es in drei Sekunden nicht schaffen, Ihr Fahrrad zum Stehen zu bringen.

  61. 42.

    In anderen Medien wurde über dieses Thema bereits deutlich komplexer berichtet. Warum der RBB hier qualitativ weit zurückfällt erschließt sich mir nicht. Unter anderem wird nicht verdeutlicht, wie wenig tatsächlich zu Gefährlichkeit von Stickoxiden tatsächlich nachgewiesen ist. Die Gefährlichkeit der gemessenen Stickoxidkonzentrationen wird dadurch begründet, dass einige "Wissenschaftler" auf - meines Erachtens wissenschaftlich hochzweifelhafte - Hochrechnungen und Umrechnungen, als insgesamt nachvollziehbar bezeichnen. Diese wissenschaftlich hoch gewagten "Berechnungen" beziehen sich aber auf Messungen einer völlig anderen Schadstoffzusammensetzungen von vor über 15 Jahren. welcher Stoff da wie wirkt und für wie viele Todesfälle angeblich verantwortlich ist, ist ohne ausreichend abgesicherten Nachweis. Wir ein Qualitätsproblem - in Teilen der Wissenschaft und in der Politik.

  62. 41.

    Vielen herzlichen Dank an alle Beteiligten. Bitte mehr Untersuchungen und Berichte zur Luftqualität in Berlin. Gerne mit den "Raucherbahnhöfen" (gemeint sind die BVG Umsteigebahnhöfe; z.B. Kotti, Herrmannplatz, Herrmannstraße ...) anfangen. Da diese mit der dreckigen Straßenluft "belüftet" werden und Rauchen defakto gestattet wird, dürften die Messwerte höchst interessant sein. Eventuell wären Messungen an verschiedenen Stellen in den Bahnhöfen aufklärend ;)

  63. 39.

    40 Mikrogramm pro Kubikmeter vs. 950 Mikrogramm pro Kubikmeter
    Anders als der Feinstaub kommt das an deutschen Messstationen registrierte Stickstoffdioxid tatsächlich vorwiegend aus Dieselmotoren, die 67 Prozent des insgesamt 71-prozentigen PKW-Anteils daran produzieren. Der Stickstoffdioxid-Grenzwert an Straßen wurde in Deutschland auf 40 Mikrogramm pro Kubikmeter festgesetzt. In geschlossenen Räumen liegt er fast 24 Mal so hoch: Bei 950 Mikrogramm pro Kubikmeter. So viel erlaubt das Bundesgesundheitsblatt Innenraumluft als "Maximale Arbeitsplatz-Konzentration" (MAK). Da stellt sich die Frage: Schützt man nun Arbeitnehmer nicht ausreichend - oder übertreibt man im Straßenverkehr? Mit hundertprozentiger Sicherheit lässt sich diese Frage nicht beantworten, weil die Wirkung schwacher Stickoxid-Konzentrationen "in epidemiologischen Untersuchungen nicht eindeutig bestimmt werden" konnte. Bei Tierversuchen traten Reizungen der Atemwege erst ab einer Stickstoffbelastung von 9000 M.g. auf!!!

  64. 38.

    Es müssen unbedingt Fahrverbote kommen. Es kann nicht sein, dass unschuldige Bürger dauerhaft vergiftet werden. Zum Glück gibt es die DUH, sonst wäre diese Gesundsheitsgefahr mal wieder unter den Tisch gekehrt worden.

    Jeder Autofahrer sollte überlegen, ob seine Fahrt zu Lasten anderer Menschen und vor allem Kinder unbedingt sein muss. Die meisten Berliner pendeln ohne Auto zur Arbeit, das geht auch.

  65. 36.

    Neben Autos stoßen auch Flugzeuge tonnenweise Stickoxide und Ultrafeinstaub aus. Da aktuell der Flughafen von Berlin innerstädtisch liegt, muss auch über Flugverbot über dichbesiedelte Flächen nachgedacht werden.

  66. 35.

    Es wäre noch interessant zu sehen, wie die Stickoxid-Konzentrationen über den Tag verteilt sind. Gibt es Tageszeiten, wo die Werte besonders hoch sin, z.B. im Berufsverkehr? Wenn ja, könnten Verkehrsverbote in diesen Zeiten sinnvoller sein als ganztägige Verbote.

  67. 34.

    Hallo
    zu meinen Beitag Nr. 24 möchte ich hinzufügen
    1. wie ist die Belastung in Abhängigkeit von Tageszeiten und Wochentagen????
    2. sind Inversionswetterlagen berücksichtigt???
    .
    Mit guten Grüßen Wolfgang Schultz

  68. 33.

    Ich vermisse die Rathausstr. in Berlin 12105 ( Mariendorf) Da ist täglich Stau in Richtung Teltow ab der Kaiserstr. An manchen Tagen Staut es sich beidseitig. Die Fenster sollte man dann besser geschlossen halten weil die Abgase in die Wohnung ziehen. Hier sollten mal Messungen durch geführt werden.

  69. 32.
    Antwort auf [Ring] vom 12.12.2017 um 11:21

    Guten Tag, Sie haben recht, der Punkt liegt sehr nah an der Bezirksgrenze zu Neukölln, ist aber schon in Tempelhof-Schöneberg. Wir korrigieren den Fehler in der Karte. Danke für die Wachsamkeit!

    LG aus der rbb|24-Redaktion

  70. 30.

    Frau Wrobel, ich denke da wird es Parallelen geben zu der Messstelle am Kurt-Schumacher-Damm/ Platz. Zwar ist der Flughafen Tegel kleiner als der in Schönefeld, jedoch haben wir auch hier ein hohes Verkehrsaufkommen durch die Autobahn und den Stadtverkehr und die Flugzeuge.

  71. 29.

    Du verwechselst NOx und Feinstaub. Ja, Diesel emmittiert beides. Hier im Artikel geht es aber um NOx, der überwiegend vom MIV (motorisierter individueller Verkehr), insbesondere diesel erzeugt wird.

  72. 28.

    Es gibt kein milderes ebenso effektiveres Mittel als ein komplettes Fahrverbot für Diesel. Die Politik ist am Zug! Rumeiern hat noch nie Probleme gelöst!

  73. 27.

    Ich hoffe eher auf ein Borniertheitsverbot, damit Leute, die den Mund aufmachen, ohne sich zu informieren, hier nicht mehr ihre dümmlichen Einlassungen abladen können

  74. 26.

    Ist schon interessant, wie hier insgesamt auf den Diesel gewettert wird. Man vergisst zur Zeit völlig zu erwähnen, dass der Diesel unschlagbar ist in dem geringeren CO 2 Ausstoß. M. E. war die Zulassung der riesigen SUV, die ja eigentlich über die KfZ-Steuer eingebremst werden sollten, der Kardinalfehler! Diese Fahrzeuge sind eigentlich für den Überlandverkehr bzw. das Gelände gebaut, werden aber regelmäßig und dann auch noch von Einzelpersonen im Stadtverkehr eingesetzt. Aus den Messdaten sieht man im Übrigen, dass die höchsten Belastungen immer dort auftreten, wo es den meisten Stopp and Go - Verkehr gibt. Hier hätte der Senat schon lange für eine bessere Verkehrslenkung sorgen müssen. Leider waren die "Grünen" immer mehr an der Vermeidung des Verkehrs, als an der Lösung der Probleme interessiert. Angekündigte Paternoster-Parkhäuser wurden bisher nicht gebaut, dafür parken die Autos die Strassen zu und behindern flüssigen Verkehr. Tempo 30 bringt unter den Gesichtspunkten nichts.

  75. 25.

    Diesel runter, Benziner rauf? D.h. aber auch mehr Co2 in der Atmosphäre! Wie valide sind denn die Messungen überhaupt? Bsp: Kurt-Schumacher-Damm. Hat man die Kerosinabgase der Flugzeuge berücksichtigt? Wieviele Personen wohnen am KSD? Auf der einen Seite ist der Flughafen auf der anderen Seite die J-L-Kaserne. Hier sind also wesentlich weniger Menschen betroffen als am Görlitzer Bahnhof. Nachts befinden sich praktisch kaum Personen in der Nähe der Straße. Dieses Zeitfenster müsste mit berücksichtigt werden. Dann müssen die Messpunkte dort angebracht werden, wo sich Personen am längsten aufhalten, d.h. auf Arbeit/Schule/Kita bzw. in der Wohnung. Soweit ich das gelesen habe sind die Messpunkte nach anderen Kriterien ausgewählt.
    Was wäre die Alternative? E-Antriebe in seiner jetztigen Form sind noch nicht geeignet, da seltene Erden für die Akkuproduktion nicht annähernd ausreichen um den Verbrenner zu ersetzen. Eine wirklich sachliche Diskussion wäre sinnvoll, weniger Polemik (DUH).

  76. 24.

    Sehr geehrte Damen und Herren
    Sehr interessante Meßwerte. Ich bin oft in Berlin.
    Sie machen einen großen Fehler, Sie extrapolieren belastete Straßenzüge auf GesamtBerlin.
    Richtig ist, sie messen umfangreich auch im Hinterhof und in verschiedenen Höhen.
    Daraus ersieht jeder Laie, so er nicht ideologisch vorgepolt ist, dass es in Berlin im Durchschnitt nicht kritisch aussieht.
    Große Teile der Bevölkerung sind nicht betroffen und an den kritischen Meßstellen geht und fährt man schnell vorbei.
    Das ist keine Dauerbelastung.
    Richtig wäre es, den Zeitfaktor der Belastung in den Recherchen einzubeziehen.
    Im Prinzip ist mir die Sachlage und die interpretierten Werte schon bekannt.
    https://www.welt.de/wirtschaft/article170729036/Schadstoff-Messverfahren-geraten-ins-Zwielicht.html?wtrid=newsletter.wirtschaft..wirtschaft..&pm_cat[]=wirtschaft&r=76751724177110&lid=772170&pm_ln=3537929
    Mit guten Grüßen Wolfgang Schultz

  77. 23.

    " Diesel gehören runter von der Straßen!!!! " - Massenmedien kontrollierten Menschen :))

    Es gibt viele Autos Diesel, die wirklich Euro 6 sind schau einfach im Internet nach.....
    Nur der VW, scheiße stolz auf die deutsche Autoindustrie, hat es verkackt!!

  78. 22.

    Vielen Dank an die Redaktion für diesen Artikel. Es wäre wünschenswert, wenn über dieses Thema ständig berichtet würde, und nicht nur alle Jubeljahre einmal. Hier steht klar zu lesen: Autoabgase töten. Das wird zwar keinen SUV Autofahrer veranlassen, auch nur einen Kilometer weniger zu fahren, aber vielleicht wachen all die Nicht-Autofahrer einmal auf und fangen endlich an, den Individualverkehr nicht mehr als notwendiges Übel zu sehen, sondern als das, was er mittlerweile geworden ist: geistloser Wahnsinn - der tötet.

  79. 21.

    " meine Gesundheit mit Rauchen schädige " :)) aber der Raucher neben dir wird es jede Stunde tun

  80. 20.

    Glückwunsch für diese gelungene und wichtige Veröffentlichung!

  81. 19.

    Ich vermisse eine Messstelle in Rudow im Grenzbereich des Fughafen Schönefeld. Die Abgase der Flugzeuge denke ich sind nicht unschädlicher als die der Dieselfahrzeuge und anderer KFZ. Warum wurde in Rudow keine Meßstelle instaliert, hier treffen Autobahn und Flughafen aufeinander.Wäre doch auch mal interessant zu wissen, mit welchen Werten so ein innerstädtischer Flughafen ( wenn auch am Stadtrand ) seine Umgebung belastet.
    abgasalarm
    Stickoxide in Berlin (Quelle: rbb/Caroline Winkler/Martina Springmann)
    Video: rbb|24 | 12.12.17 | Robin Avram | Bild: rbb/C. Winkler/M. Springmann
    Stickoxid-Messreihe von rbb|24 und TU Berlin - An diesen Berliner Straßen herrscht Abgasalarm

    12.12.17 | 08:45 Uhr

    Mehr Berliner als bislang bekannt sind zu hoher Stickoxid-Belastung ausgesetzt - das zeigen Messungen von rbb|24 und der TU Berlin. Das Problem ist flächendeckend: An 73 Standorten liegen die Werte über dem Grenzwert. Unsere Datenanalyse zeigt die Beld Stickoxidbelastung

  82. 18.

    Hier fehlt das Gesamtbild: Die Luftqualität in Deutschland wurde seit den 1970er/80er Jahren dramatisch verbessert. Neben Abgasreinigung bei Industrie und Kraftwerken war ein wichtiger Faktor die Reduzierung der wesentlichen Schadstoffe aus Autoabgasen um bis zu Faktor 100! Die wirklich schlimmen Gifte waren CO (ohne 2), SO2, Kohlenwasserstoffe, Bleiverbindungen, Ruß uam. Alles das ist dank Katalysator-Pflicht und Verbot verbleiten Benzins auf unbedenkliche Restmengen gesunken.

    Stickoxide und Feinstaub sind sozusagen der Rest vom Schützenfest. Es ist grundsätzlich OK sie zu thematisieren, da sie potenziell gesundheitsschädlich sind (im Gegensatz zum harmlosen CO2, das zu reduzieren Unfug ist). Aber da son Drama draus zu machen oder gar Fahrverbote zu fordern ist auch wieder nicht angemessen, da wäre der Schaden höher als der Nutzen. Wir sind heute trotz allem auf sehr hohem Niveau, und die ganzen Jahrzehnte haben wir auch ohne Verbote überstanden.

  83. 17.

    Ich kann aber entscheiden, ob ich eine Kerze anmache odder meine Gesundheit mit Rauchen schädige. Im öffetnlichen Raum habe ich das nicht! Hier bin ich 24 Stunden den schädlichen Autoemissionen ausgesetzt! Also bitte hier mal nicht den Bock zum Gärtner machen!

  84. 16.

    Merkel und Konsorten haben es jahrelang in Kauf genommen, dass wir langsam vergiftet werden mit Stickoxiden. Und das alles vor der scheinheiligen Begründung, der Diesel sei sauber und die CO2-Richtlinien müssten eingehalten werden. Haha, komisch, dass keiner mehr lacht.... Sollen wir erst alle mit Feinstaubmasken rumlaufen, damit die Industrie weiter auf "saubere " Dieseltechnologie sezten kann? Ich verlange eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema "Umwelt- und Verbraucherschutz" und zwar derart, dass dies dem Namen auch gerecht wird! Diesel gehören runter von der Straßen!!!!

  85. 15.

    Stickoxide sind nicht Feinstaub!
    Hier werden gerne zwei unabhängige Probleme (die zwar Überschneidungen bei den Verursachern haben) miteinander vermischt oder verwechselt. Um Feinstaub kümmert sich bis jetzt die Umweltzone (mäßig), wobei neben dem Verkehr auch die Zulassung von Öfen, Kaminen usw. fallen.
    Zu den Stickoxiden (NOx) gibt es ausser Grenzwerten, die bei niedrigen Temperaturen von den meisten Diesel-PKW ignoriert werden noch kaum Maßnahmen. Da ist der Diesel nunmal mit Abstand der größte Verursacher.
    Der Löwenanteil liegt hier bei den PKW, da ständig beschleunigt und abgebremst wird. Die wenigsten Fahrer verstehen, dass man Diesel anders als Benziner fahren muss (gleichmäßiger Drehzahlbereich).
    LKW und Busse werden hauptsächlich mit niedrigen Drehzahlunterschieden (900-1500u/min)gefahren, was eine ziemlich konstante Verbrennungstemperatur ergibt und die Nachbereitung stark vereinfacht. Ausserdem tanken die zusätzlich noch Harnstoff, der den NOx-Ausstoß reduziert.

  86. 14.

    Feinstaub ist nicht gleich Stickstoffoxid. Vielleicht erstmal selbst etwas informieren bevor man rummeckert. Die Hauptquelle von Stickstoffoxiden in der Stadt ist nunmal der Verkehr.

  87. 13.

    https://www.rbb24.de/politik/thema/2017/abgasalarm/beitraege/interview-umweltmedizinerin-barbara-hoffmann.html

  88. 12.

    Es ist schon erstaunlich, Mitarbeit der FU-Berlin?
    Wie viele Autos wurden gezählt? Wie viele waren Benziner und wie viele waren Diesel Fahrzeuge? Wie viele waren LKW, Busse, Kleintransporter etc. ? Wie viele Elektroautos?
    Wie wurde das Verhältnis der verschiedenen Beteiligten Fahrzeuge mit den bekannten Ausstößen berechnet, damit auch eine genaue Verunreinigungsanalyse erfolgen kann. Ich finde diese einseitige Betrachtungsweise auf den Diesel bezogen problematisch. Auch hätte man sich von einer Universität ein wissenschaftlicheres Arbeiten gewünscht. Für die Anwohner sind die Ergebnisse nicht gut. Eine Schlussfolgerung, wer wie viel an der Luftverschmutzung beigetragen hat, ist nicht erfolgt. Das ist wirklich schade, da hier abermals nur eine emotionale Komponente zum Diesel betrachtet wird. Ich wünschte mir in Berlin und in der Politik eine wirklich klare Faktenanalyse. Diese ist auch hier nicht erkennbar.

  89. 11.

    " Eine Zigarette verursacht mehr Feinstaub als ein 90 Minuten laufender Dieselmotor

    Autoversessene Stuttgarter weisen gern darauf hin, dass die Gesundheitsgefahr in Innenräumen zuweilen höher sei als an der dreckigsten Straße. Tatsächlich setzen Kerzen, schlecht gewartete Staubsauger, Laserdrucker oder ein offener Kamin Feinstaub in ultrafeiner und damit besonders gefährlicher Partikelgröße frei. Das Rauchen einer einzigen Zigarette erzeugt so viel Feinstaub wie ein Dieselmotor ohne Filter, der eineinhalb Stunden läuft. "

  90. 10.

    Mehr Feinstaub durch Zigaretten als durch LKW
    >>>
    https://www.rauch-frei.info/informier-dich/news/detailseite/mehr-feinstaub-durch-zigaretten-als-durch-lkw.html

  91. 9.

    Warum heißt es in der Berichterstattung, dass Dieselfahrzeuge in Zukunft "nicht rein sollen"? Sie sollen nicht "rumfahren"! Die Verursacher dieser katastrophalen Werte fahren "unter uns!" Verbietet endlich die Luftverschmutzer Nr. 1: den privaten Dieselverkehr! Was für ein Wahnsinn: Tonnenschwere Fahrzeuge mit Motoren, die in Trecker gehören, fahren neben uns. Alle Fakten liegen auf dem Tisch: Diesel-Umweltlüge, ungerechte Diesel-Vorzugsbesteuerung, systematscher Diesel-Motorsteuerungsbetrug der Hersteller und jetzt endlich mal Messungen des Drecks durch diese Vergnügungsdampfer! Ich sehe es als Sozialexperiment an, wie lange die Politik noch der Auto-Lobby die Stange hält und die starken Dreckschleudern schützt. Denn den Dieselfahrer wird wohl keiner durch Appellieren von seinem SUV abbringen. Weg vom Diesel - weg von den tonnenschweren Fahrzeugen. Umwelt und Menschen danken es.

  92. 8.

    Mich würde mal interessieren, wie bei diesen Messungen zwischen Stickoxiden von Dieselfahrzeugen und Stickoxiden von anderen Fahrzeugen, Flugzeugen, Heizungen, Kraftwerken etc. unterschieden wird. Wie wird die medizinische Vorgeschichte von Patienten berücksichtigt (Raucher, Trinker, genetische Vorbelastung etc.) wenn von verkürzter Lebenszeit gesprochen und in Studien behauptet wird, dass Menschen durch Feinstaub früher sterben.

  93. 7.

    Die relativ niedrige Messwerte auf Müggelseedamm ist dank die unerträgliche hohe Belastung auf Fürstenwalderdamm.
    Ich würde vorschlagen, nöchstes mal, die Messstation an der Kreuzung zur SBahnhof Friedrichshagen. Da gibt es jeden Tag Verkehrsstau!

  94. 6.

    Der BUND Brandenburg hat schon im April die Politik aufgefordert zu handeln: https://www.bund-brandenburg.de/service/presse/pressemitteilungen/news/landesverkehrsministerin-muss-druck-auf-bundesverkehrsminister-erhoehen-kein-weiterer-verkauf-schmu/
    Passiert ist nichts. Hier müssen Fahrverbote und letztlich eine ökologische Steuerreform folgen. Auch in vielen Städten in Brandenburg gibt es ähnliche Luftbelastungen. Die Pförtnerampeln und die Umgestaltung der Zeppelinstraße in Potsdam haben eine gewisse Verbesserung gebracht. Letztlich brauchen wir aber eine Mobilitätswende!

  95. 5.

    Ich hoffe ein dauerhaftes Diesel-Fahrverbot kommt endlich um unsere Gesundheit zu schützen. Ein Verbot ist überfällig. Ausserdem muss dieses Verbot durch Strassenkontrollen ordentlich durchgesetzt werden.

  96. 4.

    Klitzekleiner statistischer Fehler: Die Messungen vom Oktober/NOVEMBER(!) lassen KEINE Rückschlüsse auf den JAHRESmittelwert zu!! Somit auch nicht auf den Grenzwert.
    So schreibt der Deutsche Wetterdienst auf seiner Homepage: "Die ausgeprägten jahreszeitlichen Konzentrationsschwankungen sind durch verstärkten photochemischen Abbau im Sommer und stärkere Quellen im Winter verursacht."
    Wenn also in der kalten Jahreszeit gemessen wird, kann der Wert nicht einfach auf das ganze Jahr hochgerechnet werden!
    Denselben "Trick" will der Senat auch versuchen, indem er die Belastung im Winter bei Tempo 50 misst, um dann dieselbe Strecke mit Tempo 30 im Sommer 2018 noch einmal zu messen.
    Traue keiner Statistik...

  97. 3.

    Damit wird die Verschleierungstaktik des Senats offenkundig. Aber wen wundert es denn? Wenn die Vollpfosten in die Autos steigen, als erstes den Motor starten und dann noch minutenlang am Telefon daddeln, oder den Motor warmlaufen lassen. Neulich stand ein VW Lügendiesel aus MOL mit laufendem Motor geparkt in einer Seitenstraße in Pankow . Die Windschutzscheibe vor Schnee geschützt, weit und breit keiner zu sehen. Die Polizei kam nicht mal, trotz Anruf. Ich könnte nicht soviel kotzen wie ich fressen kann bei der Blödheit solcher Leute.

  98. 2.

    Ich verstehe nicht, warum wir immer wieder mit verkürzten Informationen versorgt werden, zumal von einem öffentlich-rechtlichen Sender. Am Görlitzer Bahnhof werden erhöhte Stickoxid-Belastungen gemessen und prompt folgt der Reflex: Diesel-Fahrverbote. Als wäre das eine mathematische Gleichung. Ich zitiere mal die Kollegen von der Zeit: ..."Kraft- und Fernheizwerke, Abfallverbrennungsanlagen, Öfen und Heizungen in Wohnhäusern, der Schüttgutumschlag, die Tierhaltung sowie bestimmte Industrieprozesse. Auch Kerzen, schlecht gewartete Staubsauger oder ein offener Kamin setzen Feinstaub frei. Laut einer Berechnung italienischer Forscher erzeugt das Rauchen einer einzigen Zigarette so viel Feinstaub wie ein Dieselmotor ohne Filter, der eineinhalb Stunden läuft (BMJ: Invernizzi et al., 2004)." (http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2017-02/luftverschmutzung-feinstaub-stuttgart-gesundheit) Warum so eindimensional? Und alles powered by DUH, finanziert von Toyota...

  99. 1.

    Wat isn mit der Siemensstrasse in Treptow Köpenick da is Stau ab 0530 bis 1000 dort is wohl keene belastung von lärm und stickoxiden ?????

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