Autos stauen sich am 06.12.2016 auf der Berliner Stadtautobahn A100 (Quelle: picture alliance/Robert Schlesinger)
Video: Abendschau | 19.11.2018 | Nachrichten | Bild: picture alliance/Robert Schlesinger

Nach Urteil des Berliner Verwaltungsgerichts - Umwelthilfe erwartet Fahrverbote auf der A100

Die Umwelthilfe dringt auf Diesel-Fahrverbote auf der Stadtautobahn A100. Denn eine Modellrechnung geht von hohen Stickoxidbelastungen in der Nähe des Messegeländes aus. Der Senat ist alarmiert - denn auch ein Fahrverbot ginge zulasten der Anwohner.

Über 80.000 Fahrzeuge fahren jeden Tag über die A100 nahe dem Berliner Funkturm. Die Stadtautobahn ist eine zentrale Lebensader der Hauptstadt. Aber schon bald könnten auch hier Fahrverbote für hunderttausende Diesel-Fahrzeuge gelten. Zumindest dann, wenn es nach der Deutsche Umwelthilfe (DUH) geht.

DUH erwartet häufige Überschreitung der Grenzwerte

Denn die Umweltschutzorganisation erwartet Fahrverbote auch auf Teilabschnitten der Berliner Stadtautobahn. Das ergebe sich, so die DHU, aus der schriftlichen Begründung des Berliner Verwaltungsgerichts zu seinem Urteil zum Thema Dieselverbote, die das Verwaltungsgericht jetzt der Umwelthilfe und dem Senat zugeschickt hat. "Die A100 muss zwingend in den Blick genommen werden", sagte DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch am Dienstag in Berlin.

Trotz aller eingeleiteten Maßnahmen an der A100, etwa nahe dem S-Bahnhof Messe Nord, vermuten die Umweltschützer eine häufige Überschreitung des Stickstoffdioxid-Grenzwertes. Konkrete Messwerte lägen zwar nicht vor, aber es gebe Modellrechnungen des Senats für das Jahr 2015.

Daher geht die DUH davon aus, dass die bis Juli 2019 angekündigten Fahrverbote auch für Teilabschnitte der A100 gelten müssten, und zwar auch für Fahrzeuge der Schadstoffklassen 6a bis 6c sowie für Diesel-Lkw.

Grenzwerte auf A100 laut Modellrechnung überschritten

Auf eine Klage der Umwelthilfe hin hatte das Verwaltungsgericht im Oktober entschieden, dass von Mitte 2019 an wegen der hohen Luftverschmutzung mindestens elf Abschnitte stark befahrener Straßen für ältere Dieselautos (mit den Abgasnormen Euro 1 bis 5) zu sperren sind.

Grundlage der Entscheidung war eine vom Verkehrssenat vorgelegte Liste mit Straßen, in denen nach Modellrechnungen trotz aller Maßnahmen des Senats auch im Jahr 2020 der Höchstwert überschritten wird. Dieser liegt bei 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid (NO2) pro Kubikmeter Luft. Die A100 war dabei nicht aufgelistet. Dies prangert die Umwelthilfe nachträglich an.

Senatsverwaltung: Fahrverbote auf A100 "unwahrscheinlich"

Im Berliner Umweltatlas fand die DUH nun Modellwerte aus dem Jahr 2015, denen zufolge die Stickstoffdioxid-Belastung an der vielbefahrenen Stadtautobahn auf Höhe des Messegeländes deutlich höher liegt: bei etwa 75 Mikrogramm. "Dort gibt es Wohnbebauung", sagte DUH-Rechtsanwalt Peter Kremer. Der Senat sei für Autobahnen im Stadtgebiet mit zuständig und könne nicht auf den Bund verweisen.

Auf Nachfrage des rbb räumte ein Sprecher der Senatsverwaltung für Verkehr ein, dass nach bisherigen Prognosen auf der A100 tatsächlich auch im Jahr 2020 der Grenwert überschritten werden - allerdings nur auf einer Länge von 500 Metern. Man halte Fahrverbote auf der Stadtautobahn dennoch für "extrem unwahrscheinlich".

Sperrung würde Verkehr in Wohngebiete verlagern

"Dort wohnen derzeit einige hundert Anwohner. Bei einer Sperrung für Diesel auf der Autobahn und der dadurch verursachten Verkehrsverdrängung wären mit Sicherheit wesentlich mehr Personen betroffen", begründet der Sprecher. "Das wäre das Gegenteil von dem, was Fahrverbote erreichen sollen: ein besserer Gesundheitsschutz durch bessere Luft." Die Stadtautobahn solle Wohngebiete gerade entlasten. 

Ob die Umwelthilfe dagegen wiederum rechtliche Schritte einlegt, ist noch nicht entschieden. Vor Gericht könnte es jedenfalls für die Senatsverwaltung eng werden: Der Grenzwert sei überall schnellst möglich einzuhalten, urteilte das Gericht.

Land muss Fahrverbote auf 117 Straßenabschnitten prüfen

In der Hauptstadt waren zum Jahresanfang allein mehr als 200.000 Pkw zugelassen, die von einem möglichen Dieselverbot betroffen wären. Hinzu kommen größere Fahrzeuge sowie Autos von Besuchern und Pendlern aus dem Umland. 

Wie ein Sprecher der Senatsverwaltung für Verkehr dem rbb sagte, werde das schriftliche Urteil nun geprüft und über eine etwaige Berufung entschieden. "Die Koalition wird dann im Senat darüber beraten", hieß es. 

Fest steht, dass das Land für weitere Strecken mit einer Gesamtlänge von 15 Kilometern und insgesamt 117 Straßenabschnitten Fahrverbote prüfen muss. Der Berliner Senat hatte angekündigt, Diesel-Fahrverbote notfalls auch umzusetzen.

Grenzwerte werden vielerorts überschritten

In Berlin werden an vielen Stellen die Grenzwerte für Stickoxide überschritten. Die Gase können unter anderem Atemwege und Augen reizen. Vor allem Stickstoffdioxid ist gefährlich: Es kann die Lungenfunktion stören oder zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Die Umwelthilfe will deshalb vor Gericht ein weiträumiges Fahrverbot in Berlin durchsetzen.

Aber auch in anderen deutschen Städten hat die DUH bereits Urteile erwirkt - inzwischen auch für Autobahnen. Im November ordnete das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen eine Fahrverbotszone für Essen an, zu der auch die Verkehrsschlagader A40 auf dem Essener Stadtgebiet gehört.

Senatsverwaltung testet Tempo 30

Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos) lässt derzeit noch auf verschiedenen Straßenabschnitten testen, ob die Luftverschmutzung besser wird, wenn an viel befahrenen Straßen eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometer pro Stunde gilt.

Die Verwaltung geht davon aus, dass Autos dann seltener anfahren und bremsen müssen und damit weniger Schadstoffe ausgestoßen werden. Auch die Ampelschaltung wird entsprechend geändert.

Sendung: Radioeins, 20.11.2018, 06.30 Uhr

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

56 Kommentare

  1. 56.

    Zum Glück ist ja ihre persönliche Meinung für die Festlegung von Richtwerten unerheblich, die basieren nämlich auf sachlichen Entscheidungen. Sie können gerne mit dem Abgeordneten Ihres Vertäuens reden. Die EU ist wirklich eine positive Sache, nimmt sie den kleinkarierten nur bis zur Landesgrenze denkenden Menschen einfach mal den Wind aus den Segeln. Wer nur bis zur eigenen Grenze denkt, der schließt damit andere aus. Das Problem haben wir in Deutschland auch mit Bund und Ländern. Bayern zb. will auch lieber alles alleine machen.

  2. 55.

    Da haben Sie aber auch zu kurz gedacht.... Nicht alle nutzen das Auto um von der Wohnung zur Arbeit zu kommen. Es gibt auch Arbeitnehmer, die zwar ihre Dienststelle in Berlin haben, dennoch aber viele Dienstfahrten zu erledigen haben, und somit auf das Auto angewiesen sind. Das sind nicht wenige....

  3. 54.

    Das ganze ist doch gewollt. 1989 als die erste Rot Grüne Regierung unter Walter Momper ins Rathaus Schöneberg einzog, war eine der ersten Amtshandlungen die grüne Wlle zu beenden um den Autoverkehr zu behindern, dass mehr auf die BVG umsteigen. Erst jetzt bei der Einführung von Tempo 30 wird die Ampelschaltung angepasst. Die Auto's müssen an jeder Ampel, auch auf Bundesstraßen, anhalten, weil man selbst wenn man sich an die Gescheindigkeitsbeschränkung hält es nicht schafft bei Grün an zu kommen. Auf der ehem. B179 schalten sogar die Ampeln die nur für Fußgänger auf Anforderung umschalten sollen, regelmäßig ohne Anfoderung auf Rot. Der ÖPNV ist jetzt schon vollkommen überlastet. Die seid vielen Jahren fast fertige U-Bahn von Jungfernheide nach TXL ( wo nur der Tunnel unter dem Kanal fehllen soll) wurde nie eröffnet. Die U8 ins Märkische Viertel wurde eingestellt und seit 25 Jahren fordern die Bürger die Verlängerung der U 7 zum BER. Jetzt ist es zu spät den ÖPNV zu verbessern.

  4. 52.

    Es gab noch nie soviele Autos wie heute, wie soll da die Luft besser werden? Und Fahrverbote ohne Ausnahme, warum soll ich mich da wundern? Zu dem wohne ich gar nicht in der Innenstadt, sondern am Stadtrand.

  5. 51.

    Den Befürwortern der Fahrverbote geht's doch garnicht um die luft. Wenn sie selbe Zahl an e Autos rumdüsen würden würden die auch motzen. Die wollen ruhe vor der Haustür. Das ist alles. Selbst aber mit dem Flieger Verreisen und andere damit versyffen.

  6. 50.

    Sie würden sich noch mehr wundern wenn die Fahrverbote ohne ausnahme kämen so wie es sich dann gehört. Und schwupps würden alle an den Stadtrand wollen. Warum Leben sie denn in der Stadt wenn's da so fürchterlich ist?
    Sein sie froh das die luft dort sauber ist wie noch nie. Vor 30 ig Jahren war das anders. Und auch ohne die DHU wird sich die luft weiter verbessern. Ging bisher ja auch.

  7. 49.

    Schön, dass die Normen sind wie sie sind. Genau da liegt ja das Problem. Wenn hier Wunschwerte, fernab der Realität und Sinnhaftigkeit festgesetzt werden und dann stur darauf beharrt wird, dann darf man schon mal fragen, ob die EU-Politiker sich ihrer Verantwortung tatsächlich bewusst sind.
    Wenn in Städten Höchstwerte an NOx gemessen werden, obwohl an der Messstelle wegen einer Marathon-Veranstaltung kein einziges Auto vorbei gefahren ist, die Schuld aber einseitig dem Straßenverkehr zugewiesen wird, dann darf man auch die Verlässlichkeit der Messungen hinterfragen.
    Bitte nicht falsch verstehen, Gesundheitsschutz ist wirklich wichtig, aber wenn unter dessen Namen sinnlose Mehrbelastungen zum Schaden aller durchgesetzt werden, dann kann ich nachvollziehen, dass die EU beim Bürger immer schlechter ankommt. Und das halte ich für brandgefährlich, da der Grundgedanke der EU das Beste ist, was nach dem Zweiten Weltkrieg umgesetzt worden ist!

  8. 48.

    Ihr Kommentar geht am Thema Fahrverbote leicht vorbei. Die Normen sind so wie sie sind. Was machen Sie nun? Wie sollen Fahrverbote verhindert werden? Die Gerichte sind ziemlich eindeutig. Die EU ist ein politisches Gebilde, soviel zu "politisch motiviert".

  9. 47.

    Ja das ist das was die Leute, die nun pauschal Diesel hassen, immer vergessen.
    Sehr viel geringerer Verbrauch und sehr viel geringerer co2 Ausstoß als jeder Benziner . Die neuen 6d Temp Diesel sind sauberer als alle anderen Autos, mehrfach unabhängig getestet . Das wird ebenfalls immer ausgeblendet.
    Meiner kommt in 4 Wochen. Ich freu mich drauf.

  10. 46.

    https://www.umweltbundesamt.de/daten/luft/luftschadstoff-emissionen-in-deutschland

    Am ersten Diagramm auf der Seite erkennt man, wie ideologisch und politisch die Diskussion geführt wird.

    https://www.umweltbundesamt.de/themen/luft/emissionen-von-luftschadstoffen

    Auch dort zeigt das Diagramm den stetig rückläufigen Trend der stetig diskutierten Luftschadstoffe. Selbst ohne weitere besondere Maßnahmen ist tendenziell zu erwarten, dass der Zielwert 2020 eingehalten wird. Aber wir Deutsche schieben mal wieder die uns eigene und vom Ausland verspottete Panik.

  11. 45.

    Wenn man keine Argumente hat und eine Diskussion abwürgen will, muss man irgend was mit "AfD" bringen. Früher nutzte man "Satan" oder "Gotteslästerer". Zumindest ist man von diesem altmodischen Glaubenszeug weggekommen. Da sage mal noch einer, es gäbe keinen Fortschritt.
    Dass die Lust nie sauberer als heute war, können Sie der Seite des Bundesumweltamtes entnehmen. Die Stickoxydwerte waren noch nie so gering wie heute, die restlichen Schadstoffe auch nicht. Und das trotz steigenden Verkehrsaufkommens. Ich kann mich persönlich nicht daran erinnern, dass um 1990 herum die Menschen wie die Fliegen auf den Bürgersteigen an NOx-Vergiftung umgekippt wären. Die 40 Milligramm wurden von der EU politisch motiviert festgesetzt, obwohl besagte Konzentrationen wissenschaftlich nicht nachweisbar zu Gesundheitsschäden führen. In Tierversuchen musste eine 25 mal höhere Konzentration verabreicht werden, um überhaupt erste Wirkungen zu sehen.

  12. 44.

    https://www.umweltbundesamt.de/daten/verkehr/emissionen-des-verkehrs#textpart-1

    Die Zunahme des Verkehrs hebt die technische Entwicklung auf. Leider.....

  13. 43.

    Berufskraftfahrer haben natürlich das Siegel "alles für den Kunden". Deswegen fahren sie dreckige Diesel, stehen in der zweiten Spur und blockieren Straßen und Einfahrten.... Eine der schlimmsten Berufsgruppen meiner Meinung nach. Egoisten. Gerade LKW sind die übelsten Luftverschmutzer. Da fahren noch viele uralte Dinger durch die Gegend.

  14. 42.

    Ich wunder mich immer über die Leute die sich beschweren. Ohne diese Fahrverbote hätte sich nichts geändert, die Autoindustrie redet erst seit den Fahrverboten über Nachrüstungen.

  15. 41.

    Sehr gut! Sinnvoll und möglich wäre auch eine Regelung zur Umleitung des Durchgangsverkehrs. Warum dürfen die LKW sowie Hinz und Kunz nur zur Abkürzung mitten durch die Stadt fahren und die Atemluft hier verpesten? Notfalls mit hohen Gebühren als Anreiz für eine alternative Route; siehe z.B. London ;)

  16. 40.

    Zitat: Über 80.000 Fahrzeuge brettern jeden Tag über die A100 nahe dem Berliner Funkturm...... Aber schon bald könnten auch hier Fahrverbote für hunderttausende Diesel-Fahrzeuge gelten.

    80.000 fahren angeblich nur... aber hunderttausende dürfen nicht fahren...
    haben die mal die Zahlen mit den ausgeschriebenen Wörtern verglichen? :D hätten sie gleich "Fahrverbote für millionen Diese-Fahrzeuge" schreiben können.

    Unsere Regierung überlegt mal was sinnvolles zu machen und die Werte ein klein wenig hochzusetzen und somit den Fahrverboten entgegen zu wirken.
    Dies hätte auch zur Folge, das einige schon bestehende Fahrverbote wieder aufgehoben werden können, das die Grundlage für diese Fahrverbote nicht mehr bestehen.

    https://www.openpetition.de/petition/online/entziehung-des-status-der-gemeinnuetzigkeit-der-deutschen-umwelt-hilfe-duh

  17. 39.

    AfD Propaganda ist hier fehl am Platz. Verklagen Sie doch die DUH, die EU usw. Na los, belegen Sie mal Ihre Thesen. Ansonsten ist das alles nur Blabla

  18. 38.

    Das wird hier leider immer mehr wie im Forum vom Focus. Mir zu AfD lastig. Wenn der rbb als AdÖR das zulässt dann ist das so. Ich lese nicht mehr weiter hier. Die rechtspopolistischen Tiraden nerven. Fahrverbote gibt es nicht nur in Deutschland, Luftverschmutzung gibt es sich in anderen europäischen Städten. Wer alles leugnet ignoriert Fakten. Verschwörungstheorien über die EU usw. muss ich auch nicht haben,

  19. 37.

    Welcher Mensch kauft dennoch einen Diesel...?
    Diese Frage kann ich beantworten.
    Jemand der sein Fahrzeug braucht um damit Geld zu verdienen.

    Ich fahre einen Transporter.
    Ein vergleichbares Fahrzeug gibt es überhaupt nicht mit einem Benzinmotor.
    Und wenn es den gäbe, würde er mindestens 10-12 Liter auf 100 km verbrauchen.
    Mein Fahrzeug verbraucht hingegen 6,5 Liter auf 100 km und das ist ein guter Wert.
    Es schont Ressourcen und die Umwelt.
    Und somit auch den Geldbeutel meiner Kunden, die sonst mit höheren Preisen rechnen müssten.

  20. 36.

    Lösung: Vielleicht erstmal mehr Busse auf den leeren Straßen fahren lassen und später Straßen-und S-Bahnen?

  21. 35.

    So argumentieren nur Egoisten. Wenn man selber nicht an einer Hauptstraße wohnt, dann sind die Messwerte natürlich falsch. Der Verkehr nimmt in der Stadt zu und die Luft wird sauberer?

  22. 33.

    Die DUH: Einer der übelsten Klage-und Abmahnvereine Deutschlands mit einer Mitgliederzahl von 300-400 Mitglieder, finanzieret sich hauptsächlich durch Abmahnungen, was ihr Geschäftsmodell ist und Großspendern, wie Toyota. Es ist bereits allgemein bekannt, dass die Messstationen extra so aufgestellt werden, dass falsche Werte herauskommen. Leider wird das von den sogenannten ''investigativen Journalisten und Medien'' verschwiegen. Die Medien haben die Pflicht, die Machenschaften der DUH zu veröffentlichen! Einige Politiker sind da schon weiter und wollen der DUH das endlich das Handwerk legen.
    Die Luft in den Großstädten war noch nie so sauber wie heute, ob es unseren Ökospinnern passt oder nicht. Ganz davon abgesehen, hat die EU die sogenannten Grenzwerte willkürlich festgelegt.

  23. 32.

    " Der Senat ist alarmiert " und nun ?? aktuell gibt es keine Maßnahmen, die wirklich die Luftverschmutzung verhindern können , außer ein komplettes Fahrverbot für die Stadt , indiskutabel, weil damit alles zusammenbrechen würde . Also wird versucht, sich von Ast zu Ast hangeln , allerdings ohne Erfolg, wie auch ? ein bundesweites Dilemma. Mundschutz wie in Indien oder China oder Japan ? auch nicht wirksam und dem Image abträglich . " das ist die Berliner Luft, Luft... ist Vergangenheit

  24. 31.

    Die DUH springt doch viel zu kurz - DU-Nachhilfe empfohlen. Fahrverbote sind vergelichbar mit Essverboten, um Lebensmittelverschwndung zu reduzieren. Die Menschen sind nun einmal da, sie essen und fahren.

    Wenn man mal richtig rangehen will, dann gibt es insgesamt Mobilitätsverbote oder Emissionskontngente für alle Bürger. Da bekommt das Thema Heimarbeit für einige Branchen eine andere Bdeutung, die heute noch Berater jede Woche durch die Republik senden oder Freiberufler aus dem Ausland einfliegen, weil für die das Thema Scheinselbständigkeit nicht anzuwenden ist. Dass das natürlich nicht für alle geht, ist auch klar. Tele-Klempnern ist nun einmal wirkungslos. Aber auch die werden ja derzeit "bestraft", ebenso wie Kurierfahrer und andere, die auf Mobilität angewiesen sind, ob mit oder ohne Diesel.

    Beim Berliner Energie-Mix bringen auch E-Autos nix. Wir verballern über 90% fossil zur Stromerzeugung.
    Deswegen machen die DUH-Vorschläge keinen Sinn, sondern nur Eigenwerbung.

  25. 30.

    forschen Sie mal nach, wieviel Flugkilometer der "Umweltaktivist" (ich lach mich schlapp!) Jürgen Resch so jährlich zurücklegt. Und wer Hauptsponsor dieser sogenannten Umweltschutzorganisation ist.

  26. 29.

    Jürgen Trittins Lobbyverband zeigt immer mehr von seinem wahren Gesicht. Jetzt sollen auch EURO 6 Diesel nicht mehr auf der Stadtautobahn fahren, also diejenigen Autos die man sich gerade angeschafft hat mit Förderung. Ein Schelm wer jetzt denkt, es gehe gegen den Verbrennungsmotor oder gar den Individualverkehr an sich.

  27. 28.

    " Meckert einfach alleine weiter über unseren Staat. "

    wird gemacht, weil das kein Meckern, sondern berechtigte Kritik ist

  28. 27.

    " Was bringt es wenn Fahrzeuge die hier nicht fahren sollen ...."

    stimmt schon, aber die fahren meistens auf der Autobahn u. somit weit vom Stadtzentrum entfernt. Aber grundsätzlich ist der Einwand schon berechtigt, die Emissionen machen ja nicht an den Landesgrenzen halt. Nicht zu vergessen, aber immer ausgeblendet, der enorme Flugverkehr über Europa . Die Abgase liegen zwar jenseits der Meßstationen, verharren aber sicher nicht in 10000 Meter über dem Boden auf immer u. ewig.
    DUH gehört einfach verboten. WARUM ? wiel sie notwendige Verbesserungen fordern, der Politik Feuer unterm Hintern machen ?

  29. 26.

    Wenn ich mir Kommentare quer durchlese über mehrere Themen dann ist alles klar:

    es gibt keine Umweltverschmutzung, der Klimawandel ist auch natürlich, Umweltschützer sind linke Spinner, die EU ist an allem Schuld und alles wird besser, wenn die AfD erstmal an der Macht ist.

    Nicht mein Ding. Meckert einfach alleine weiter über unseren Staat.

  30. 24.

    Der DUH gehört einfach verboten.
    Der DUH Inc die Politik wollen einfach nicht verstehen, das Ihre Aktion nichts bringen. Erstmal ist Deutschland ein Transitland, das heisst wir haben viel Auswertigen Verkehr wo "Grenzwerte" keine Rolle spielen. Was bringt es wenn Fahrzeuge die hier nicht fahren sollen bei unseren Nachbarn Standard sind.

  31. 23.

    " auch in anderen deutschen Städten hat die DUH bereits Urteile erwirkt - inzwischen auch für Autobahnen."
    Die Bemühungen um Verbesserung der Luftqualität sind grundsätzlich zu begrüßen Die verschiedenen Vorschläge dazu sind dilettantsich . So lange täglich zig-Millionen Verbrennungsmotore nicht durch abgasfreie/ arme Antriebstechnik ersetzt werden können - und das ist nicht in Sicht - so lange wird die Verschmuzung bleiben oder noch zunehmen . Warum wird die recht einfache Umrüstung auf Flüssiggas nicht diskutiert ?? Tankstellen sind doch vorhanden.

  32. 22.

    Irgendein Lungenfacharzt wird man immer finden, der für die Autolobby spricht.

    Wenn die Lebenserwartung gestiegen ist in den letzten 20 Jahren, was hat dies dann mit der Luftqualität an Hauptverkehrsstraßen zu tun. Typisches Beispiel von Missinterpretation von Daten. Gut das sie nicht in der Wissenschaft arbeiten. Dass der Verkehr in den Innenstädte in den 20 Jahren zu genommen hat, spielt natürlich keine Rolle?

  33. 21.

    Bitte mal die Mediziner hören bevor man den " Aktivisten" der DUH auf den Leim geht

  34. 20.

    Es ist an der Zeit mal auf Fachleute und Mediziner zu hören tatt irgedwelchen Aktivisten hinterherzurennen

  35. 19.

    Wegen der Plaketten waren auch schon massenhaft Autos verschrottet worden, jetzt geht das gleich bei bei Diesel weiter. Das soll wohl den "Konsum" fördern. Der Neubau von völlig verkehrstüchtigen Autos ist auch eine hohe Umweltbelastung! Die ist höher als das, was beim Betrieb über Lebensdauer erzeugt wird.
    Und das wird eben mal so festgelegt, statt das grundsätzlich mit Abstand von 10 Jahren auf Neuzulassungen auszurichten. Das ist insgesamt ökologischer Unsinn (mal noch ganz abgesehen von den ideologisch gewollten merkwürdigen Schadstoffmessungen bei uns.)

  36. 18.

    der NDR-Hamburg meldet heute : " Trotz Diesel-Fahrverbot: Schadstoff-Ausstoß steigt "

  37. 17.

    „https://www.rbb24.de/politik/thema/2017/abgasalarm/beitraege/abgasalarm-Stickoxid-Werte-in-Berlin-flaechendeckend-zu-hoch.html“ Das ist die Ursache und was schlagen Sie nun vor? Wie senken wie die Werte? Im Übrigen ist der Vergleich von Mord und Fahrverbot einfach daneben.

  38. 16.

    Warum sagen Sie das nicht den Gerichten bzw. der Regierung? Die DUH ist nur der Kläger... Dürfen die nicht klagen? Verklagt werden macht nie Freude, schon klar. Aber die Gerichte haben bislang nicht eine Klage abgewiesen. Finden Sie mal heraus, warum..... Alternativ können Sie noch auf den Gesetzgeber schimpfen. Aber die DUH, die ich persönlich einfach uninteressant finde, ist eben nur ein aktiver Interessenverband. Klaglos stellen können aber die jeweiligen Regierungen, wenn die einfach mal die Gesetze beachten würden. Ich finde es viel schlimmer, dass die DUH immer durchkommt, weil die Regierung ihren Job nicht macht.

  39. 15.

    Das ist doch alles ideologisch überspitzt.
    Natürlich ist die DUH der Mentor der Fahrverbote, warum sonst ist der Geschäftsführer omnipräsent in den Medien und feiert die vermeintlichen Erfolge seiner DUH.
    Zu sagen, das wäre alles nicht die DUH ist so, als ob der Mörder Freispruch verlangt, weil nicht er, sondern die Kugel aus dem Revolver die tötlichen Verletzungen ausgelöst hat.

  40. 14.

    9. /Gast: Anfeinden der DUH? Das hat sich die DUH selbst zuzuschreiben. Wo steckt die Logik? Hier auf 200 m Autos verbannen, damit sie daneben für die selbe Entfernung 500 m fahren müssen? Die Einführung der grünen Plakette vor etwa 10 Jahren hat in den entsprechenden Städten keine Entlastung gebracht! Außer Kosten für Autofahrer (Plakette) und Kommunen (Beschilderung) ist das Ergebnis gleich null. So wird es auch mit Dieselverboten passieren, außer ein Riesen- PR- Gag der DUH (wer kannte diesen Verein schon vorher?) und Mehrkosten für den Autofahrer (Umwege)sowie Mehrbelastung der Gerichte kommt nichts bei raus.
    11./Martin Vreden: Von "falschen" Ergebnissen war nicht die Rede. In HH sind die Monatsergebnisse nach Dieselverbot und vorher verglichen worden. Ergebnis: keine Verbesserung; eher noch schlechtere Werte (https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Trotz-Diesel-Fahrverbot-Schadstoff-Ausstoss-steigt,stickoxid136.html).

  41. 13.

    Und nun schalten wir von der Märchenstunde wieder zurück zu den Fakten: Lungenfacharzt: "Die Schadstoffbelastung in Städten ist völlig unbedenklich"
    https://www.stern.de/tv/diesel-fahrverbote---die-schadstoffbelastung-in-staedten-ist-voellig-unbedenklich--8444006.html

    Allein in den letzten 20 Jahren ist die Lebenserwartung in D um gute drei Jahre gestiegen. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/257403/umfrage/lebenserwartung-in-deutschland-bei-der-geburt/

    Ja, die erfreuliche Wahrheit zu erkennen bzw. anzuerkennen, ist nicht jedermanns Sache. Schon gar nicht, wenn die linksgrün vermosste Brille die Sicht auf die Realität verhindert.

    Nebenbei: In den USA, die in Umweltdingen nicht eben als großzügig gelten, liegt die Stickoxidgrenze bei 100 mg/m².

  42. 11.

    Wenn es möglich ist, der DUH nachzuweisen, dass sie von den falschen Messergebnissen ( z.B. durch bewusstes nicht vorschriftenkonformes Aufstellen der Messstellen) weiss, oder gewusst hat, oder bewusst falsche Messungen herbeigeführt hat, und diese manipulierten Werte dazu benutzt hat und weiterhin benutzt, die Gerichte quasi zu zwingen, Fahrverbote zu erlassen, dann ist das m.E. vollendeter vorsätzlicher Prozessbetrug im Wiederholungsfall. - mit allen Konsequenzen, die daraus erwachsen würden.

    Mich würde in diesem Zusammenhang mal die Meinung eines Anwalts interessieren.

  43. 10.

    gerne mal wissen, wer nach Meinung der Mitkommentatoren Schuld an den Fahrverboten ist. Der Gesetzgeber, weil er etwas geregelt hat? Die Regierung/Verwaltung, weil sie die Gesetze nicht ordnungsgemäß umsetzt? Die DHU, weil sie auf Einhaltung der Gesetze klagt? Die Gerichte, weil sie Fahrverbote "beschließen"? Hier wird ja eigentlich immer nur auf die DHU eingehackt....

  44. 9.

    dann ist die Alternative ein komplettes innerstädtisches Fahrverbot. Was soll eigentlich dieses Anfeinden der DHU? Sollen die nun nicht klagen dürfen? Soll ein Gericht die Klagen abweisen?

  45. 8.

    Die Freunde der DUH sollten sich mal die ersten Ergebnisse aus Hamburg zu Gemüte führen (gestern, NDR). In den seit Sommer gesperrten Straßenabschnitten in Hamburg sind im Oktober die Messergebnisse höher als in den Jahren ohne Diesel- Sperre. Es gibt nach wie vor keinen Nachweis, dass ein solches Verbot auch nur einen kleinsten Vorteil bringt!

  46. 7.

    In meinem Beitrag wurde niemand beschimpft, ich habe lediglich meine Meinung geäußert!

    Es ist klar, dass die Gerichte darüber entscheiden werden.

    Aber man sollte einfach auf dem Boden der Realität bleiben und nicht alles und jeden verklagen.

    Egal wie hier das Gericht entscheiden wird, der Umwelt wird damit nicht geholfen werden.

    Um die Diskussionen noch etwas auszuweiten,
    es gibt in Deutschland jede Menge Haushalte mit einer klassischen „Ölheizung“ diese Anlagen werden auch mit Dieselkraftstoff befeuert.
    Dieser Diesel (Heizöl) ist mit einem Farbstoff versehen, weil er anders versteuert wird.
    Hier wird der Kraftstoff verbrannt und die Abgase kommen ungefiltert in die Umwelt.

    Das heißt, an so manch einem Messergebnis sind nicht unbedingt die Fahrzeuge schuld!

  47. 6.

    Bitte einfach den Hinweis von 'Maik Bischoff' lesen, weil das die Situation korrekt beschreibt. Nicht die DUH, sondern Gerichte entscheiden und jetzt nach langem Abwarten der Politik eben auf diese drastische Art. Verklagen Sie Ihren PKW-Hersteller und beschimpfen Sie keine Aktivisten.

  48. 5.

    Liebe DUH, es gibt Leute die noch auf ihr Fahrzeug angewiesen sind, die sich nicht mal eben jedes Jahr ein neues Fahrzeug kaufen können.
    Diese Leute müssen täglich zur Arbeit fahren bzw. mit ihrem Fahrzeug Geld verdienen,
    weil sie nicht von Fördergeldern, Spenden und Geld aus dubiosen Abmahnungen wegen fehlerhafter Produktbezeichnungen finanziert werden so wie Sie.

    Es ist gut wenn man sich für den Umweltschutz einsetzt.
    Aber alles hat seine Grenzen.
    Ich finde es nicht gut, wenn man anderen Leuten das Leben schwer macht indem man alles und jeden verklagt.
    Das ist meine persönliche Meinung zu diesem Thema!

  49. 4.

    Welcher kopflose denkt über diesen Mist nach ? Keine anderen sorgen ? Oder kommen diese Leute nicht mit ihren leben klar

  50. 3.

    An welcher Steller greift denn die DUH in die persönlichen Bereiche von Menschen ein? So lässt lediglich feststellen, dass die Politik geschlafen hat und sorgt dafür, dass seit langem geltendes Recht auch endlich umgesetzt wird. Das andere zu lange geschlafen haben, kann man der DUH nun ganz sicher nicht anlasten. Deshalb ist auch die gesamte Diskussion um die DUH einfach viel zu kurz gedacht. Die Schuldigen sitzen an ganz anderer Stelle und ganz genau betrachtet sind sogar die Autofahrer ein stückweit mitchuldig, schließlich sind sie es, die täglich im Stau stehen und die Luft verpesten, obwohl es gerade in Berlin wahrlich viele Alternativen gibt.

  51. 1.

    Ich frage mich bei DUH wer ihr das Recht gibt über andere zu bestimmen. Nach Herzenslust klagt sie unter dem Deckmantel des Umweltschutzes. Damit greift sie in sehr persönliche Bereiche der Menschen ein indem sie ein mögliches Fahrverbot oder längere Wege zurArbeit in Kauf nehmen müssen. Die Höhe der angeblichen gefährlichen Werte ist umstritten. Kann man den Klagewahn nicht endlich stoppen??

Das könnte Sie auch interessieren