Verkehrsstau auf der Leipziger Strasse in Berlin Mitte 2018. (Quelle: imago/Thomas Trutschel)
Video: Abendschau | 08.10.2018 | Dorte Störmann | Bild: imago/Thomas Trutschel

rbb exklusiv | Geheimplan der Umweltverwaltung - Umweltsenatorin: Auch Euro-6-Dieselautos droht Fahrverbot

Die Berliner Umweltverwaltung prüft, ab 2020 auch viele Euro-6-Dieselautos mit Fahrverboten zu belegen. Das geht aus internen Unterlagen hervor, die dem rbb exklusiv vorliegen. Von Robin Avram und Dominik Wurnig

Wenn das Berliner Verwaltungsgericht am kommenden Dienstag Fahrverbote in der Hauptstadt anordnen sollte, könnten davon auch Besitzer von brandneuen Diesel-Autos der Schadstoffklassen Euro 6 a,b und c betroffen sein. Das geht aus internen Unterlagen der Berliner Umwelt- und Verkehrsverwaltung hervor, die dem rbb exklusiv vorliegen.

Umwelt- und Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Bündnis 90/Die Grünen) bestätigte dem rbb entsprechende Überlegungen zu Fahrverboten und nannte 2020 als möglichen Zeitpunkt für die Einführung.

"Auch Euro-6-Fahrzeuge sind nicht sauber, sondern wir wissen ja, dass die Autoindustrie auch die Euro-6-Fahrzeuge so manipuliert hat, dass die Grenzwerte deutlich überschritten werden”, sagte Günther dem rbb am Freitag. "Auch die, die jetzt ein Auto austauschen, sind nicht sicher, dass sie mit dem Auto dann 2020 nicht doch ausgesperrt werden würden", so die Umweltsenatorin weiter. Ob Berlin im Jahr 2020 wirklich Euro-6-Diesel aussperrt, sei aber noch nicht festgelegt. Solch einen Beschluss könnte nur der Berliner Senat treffen.

Nur Euro-6d-Diesel sicher ausgenommen von Fahrverboten

Die Aussage der Senatorin hat dennoch eine hohe Brisanz: Denn nach dem Dieselgipfel 2017 nutzten viele Verbraucher die Kaufprämien der Autoindustrie, um ihren alten Euro-4- oder Euro-5-Diesel abzugeben und sich einen vergünstigten Euro-6-Diesel anzuschaffen.

Die Berliner Umweltsenatorin warnt nun Verbraucher, die im Rahmen des Diesel-Kompromisses der Bundesregierung neu aufgelegten "Umtauschprämien" zu nutzen, um sich ein Euro-6-Dieselauto anzuschaffen. "Nur Euro-6d-Fahrzeuge halten die Grenzwerte zuverlässig ein", schränkte Günther ihre Verbotswarnung ein.

Kommt ein Fahrverbot für Euro-a,b,c-Diesel, müssten betroffene Autofahrer mit erheblichen Wertverlusten für ihre Fahrzeuge rechnen. Nach jetzigem Stand könnten sie nicht einmal Umtauschprämien oder Hardware-Nachrüstungen in Anspruch nehmen. Der Diesel-Kompromiss der Bundesregierung sieht diese Angebote nur für Euro-4- und Euro-5-Dieselfahrer vor.

ADAC-Experte Jörg Kirst lehnt Fahrverbote für Euro-6-Fahrzeuge ab: "Mit Software-Updates kann man bei Euro-6-Fahrzeugen eine Schadstoff-Reduzierung um bis zu 50 Prozent erreichen, deshalb verstehe ich die Diskussion um Fahrverbote für Euro-6-Fahrzeuge nicht", sagte er auf Anfrage.

Senatsverwaltung ist im Zugzwang

Konkret prüft die Umweltverwaltung nach rbb-Informationen Euro-6a,b,c-Fahrverbote an zwölf Straßenabschnitten in Berlin - darunter an der Leipziger Straße in Mitte. Die Senatsverwaltung hatte zuvor modelliert, wie stark die NO2-Belastung auf Berlins Straßen durch Software-Updates, Hardware-Umrüstungen für kommunale Fahrzeuge sowie Euro-5-Fahrverbote sinken würde. Die Berechnungen zeigen, dass selbst diese Maßnahmen nicht ausreichen, um in ganz Berlin den NO2-Grenzwert im Jahr 2020 einzuhalten. Das Verwaltungsgericht erwartet aber einen Plan, wie an allen Straßen Berlins zeitnah der EU-Grenzwert eingehalten werden kann. Messungen durch die TU Berlin und rbb|24 hatten bereits 2017 gezeigt, dass Berlin ein flächendeckendes Stickstoffdioxidproblem hat.

In einem internen Dokument der Umweltverwaltung mit dem Titel "Zeitplan Modellierungen" vom 18. Juli 2018 heißt es deshalb: "Nachdem ersichtlich wurde, dass ein Fahrverbot nur für Diesel-Pkw bis einschließlich Euro 5 nicht ausreichen wird, um den NO2-Grenzwert überall einzuhalten, (…) wurde letztendlich beschlossen, dass alle Diesel-Pkw bis einschließlich Euro-6c, welche hohe reale Fahr-Emissionen aufweisen, dem streckenbezogenen Fahrverbot unterliegen sollten."

"Euro-6-Fahrer sind nicht sicher, 2020 nicht doch ausgesperrt zu werden"

Auf Nachfrage des rbb präzisierte der Sprecher der Umweltverwaltung: "Ein Beschluss im Sinne der Festlegung auf ein Fahrverbot wurde nicht gefasst. Es wurde lediglich festgelegt, dass Dieselfahrzeuge der Schadstoffklasse bis einschließlich Euro 6c bei der Berechnung eines Szenarios für Dieselfahrverbote mit einbezogen werden."

Die Verwaltung müsse nun noch prüfen, ob ein solches weitreichendes Fahrverbot verhältnismäßig und verursachergerecht sei. Außerdem müssten noch "die Umsetzbarkeit und die rechtlichen Rahmenbedingungen" berücksichtigt werden.

Berlin wäre deutschlandweit erste Stadt mit Euro-6-Fahrverbot

Sollte der Berliner Senat tatsächlich beschließen, Euro-6-Fahrzeuge ab 2020 auszusperren, wäre die Hauptstadt die erste Stadt in Deutschland, die ein solches weitreichendes Fahrverbot verhängt. Hintergrund der Überlegungen: Auch Dieselautos der Normen Euro 6a, b und c stoßen laut Umweltbundesamt im realen Fahrbetrieb im Schnitt bis zu sechs Mal mehr Stickstoffdioxid aus, als nach der Abgasnorm erlaubt. "Erst ab der Schadstoffklasse Euro 6d TEMP bzw. Euro 6d sind die Fahrzeuge im Realbetrieb sauber", heißt es beim ADAC.

Archivbild: Subaru Forester 2.0 Exclusive beim zweiten Pressetag der Internationalen Automobil-Ausstellung / IAA auf dem Messegelände, Frankfurt am Main, am 16.09.2015. (Quelle: imago)
Laut Messungen des ADAC stößt der Subaru Forester 2.0 D - ein Euro-6b-Diesel - über 2000 Milligramm Stickoxide pro Kilometer aus. Der erlaubte Grenzwert auf dem Prüfstand liegt bei 80 Milligramm. | Bild: imago

Deutsche Umwelthilfe droht bereits Klagen an

Auch in einem Schreiben an das Berliner Verwaltungsgericht vom 30. Juli 2018 erläutert der Senat, dass Fahrverbote für Euro 6a, 6b und 6c geprüft würden, es müsse aber Übergangsfristen geben. Auf ein konkretes Datum, wann Euro-6-Fahrverbote eingeführt werden könnten, will der Senat sich in diesem Dokument nicht festlegen.

Wie lange die Übergangsfristen sein müssen, darüber hat bislang noch kein Gericht geurteilt. Jürgen Resch, Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, fordert Euro-6-Fahrverbote schon ab 2019. Wie immer bei diesem Thema will die DUH selbst mit Klagen nachhelfen: "Wenn die Berliner Senatsverwaltung die Grenzwerte bis Ende nächsten Jahres nicht einhält, dann kommt natürlich der Antrag von uns, weiter zu verschärfen", kündigt der klagefreudige Umweltaktivist schon einmal an. Und setzt nach: "Ich hoffe dass Berlin mit gutem Beispiel vorangeht und gegebenenfalls als erste Stadt dann auch Euro-6-Diesel konsequent aus der Innenstadt aussperrt."

Reaktionen

Die CDU hat dem Senat vorgeworfen, Diesel-Fahrer im Stich zu lassen. Fahrverbote für Diesel 6 wären ein Schlag für Handwerker, Lieferanten und Dienstleister, erklärte der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Christian Gräff. "So schlimm der Abgas-Skandal auch ist, er darf von Rot-Rot-Grün nicht auf dem Rücken von Unternehmern und privaten Autofahrern ausgetragen werden", so Gräff.

Nach Angaben des FDP-Abgeordneten Henner Schmidt wären im Großraum Berlin die Halter von über 309.000 Diesel-Fahrzeugen betroffen. "Gerichtlich angeordnete Fahrverbote müssen in ihrem Umfang so gering wie nur irgend möglich gehalten werden", forderte Schmidt. Stattdessen müsse der Senat für eine Vergleichmäßigung des Verkehrsflusses, optimierte Ampelschaltungen und auch temporäre Umleitungen sorgen.

Sendung: Abendschau, 08.10.2018, 19.30 Uhr

Beitrag von Robin Avram und Dominik Wurnig

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64 Kommentare

  1. 64.

    Ich habe 1988 einen VW-Diesel gekauft; dieses Fahrzeug wurde als "Umweltfreundlich" eingestuft und somit war es 3 Jahre(!!!) steuerbefreit. 30 Jahre später gehe ich davon aus, dass die Diesel-Motore noch "sauberer" sind.
    Es wurden in der Vergangenheit erfolgreiche Versuche unternommen, dem Dieselkraftstoff Rapsöl beizumischen, und somit den Schadstoffausstoß zu verringern; dieses wurde dann aber von unserer Bundesregierung offensichtlich nicht weiter "verfolgt", und zunichte gemacht.

  2. 63.

    Schweröl das in Schiffsmotoren verbrannt wird, hat einen bis zu 3500 Mal höheren Schwefelgehalt als LKW-Diesel .
    Die 15 größten Seeschiffe der Welt stoßen zusammen mehr Schwefeldioxid aus wie die gesamte Fahrzeugflotte der Welt mit
    ihren 750 Millionen Autos.
    Wieviel Schadstoffe blasen dann alle 90.000 Schiffe auf den Weltmeeren in die Luft?
    Hier geht es den Eliten nur um Geld und Macht. Die Gesundheit der unmündigen Bürger ist denen scheißegal!!!

  3. 62.

    Richtig, die klagende Partei Deutsche Umwelthilfe genannt ist vom Umweltministerium gegründet und wir jährlich mit 5 Mil € aus Steuergeldern und u.a. Toyota gesponsort, damit sie unsere Gemeinden und Industrie verklagt. Die eigentliche Ursache, die durch nichts bewiesenen Grenzwerte von 40 Microgramm NOx/m3 Luft im Strassenverkehr, werden nicht angegangen. Dahinter steckt ein System, welches ein weiteres Kernstück der deutschen Wirtschaft, den Maschinenbau, schweren Schaden zufügt.
    Gute Nacht Deutschland!

  4. 61.

    Diesel hier diesel her, und was ist mit allen diese LKW die ,die Autobahnen überqueren und eine Riesen qualm in die luft jagen?
    und alle dieses Schiffen die über die meeren turisten transportieren und miliarden umsetzen dabei luft und meere verpesten?
    und alle diese frabriken das unnötig produkte am laufenband produzieren wie: plastik spielzeug, kleiden,schuhe, das kann jede von uns in europa mindestens 6 monat im jahr verzieschten kann?
    warumm müssen soviel flugzeug fliegen um turisten jergendwo zu bringen ?
    alle diese millioneren können und müssten umdenken (den mitnehmen können nichts,) und die politik müsste was unternemen damit alle zu vernuft kommen und nicht konkurrieren, der klima wurde sich rasch verbessern in wenig al 10 jahren.

  5. 60.

    Hi,
    ist das nicht toll, da gat nan einen Schuldigen (=Autoindustrie )gefunden, um von den eigenen (=Politiker ) Versäumnissen abzulenken.
    Die Abgasgrenzwerte und wie sie ermittelt werden, werden und wurden von den Politikern in Europa (nicht Deutschland)festgelegt.
    Die Hersteller halten sich an die Vorgaben und nun sind sie die Bösen .Übrigens auch VW, die nach Vorgabe des KBA ihre Fahrzeuge upgedated haben. Klar nutzen die Hersteller Lücken in den Vorschriften aus, wie das jeder tut.
    Jetzt wird mit einem Mal festgestellt, dass die ausgestoßen Werte nicht mit denen zusammenpassen, die die Politiker für die Luft selbst festgelegt haben. Sehr schlechte Arbeit.

    Gut wenn das willfähige Volk abgelenkt werden kann und den Äußerungen der Politiker und Journalisten glaubt.
    Hardwarekomponenten nachrüsten?
    Weil die Fahrzeuge normgerecht sind?
    Was für ein Schwachsinn, ich möchte auch meinen Staubsauger nachgerüstet haben, denn der erzeugt zu iel Feinstaub

  6. 59.

    ...doch, auch in Frankreich ist Diesel ein Thema : https://caravaning-institut.de/droht-ein-diesel-fahrverbot-jetzt-in-ganz-frankreich/
    Nichts desto Trotz sehe ich keinen Grund, sich schadenfreudig die Hände zu reiben.
    Denn auch das Umdenken muß man sich leisten können. Der Arbeiter mit Familie kann sich nämlich ein Elektroauto nicht leisten. Da er sich auch keine Wohnung in den Innenstadtbezirken mehr leisten kann und am Rand oder sogar ausserhalb der Stadt wohnt, ist er womöglich auf sein nicht so ganz neues Auto angewiesen. Die von den Autoherstellern ausgelobten Prämien (so sie denn auch in Berlin gezahlt werden) helfen da wohl auch nicht weiter. Denn auch wenn das Auto dann statt 40.000,-- "nur" 30.000,--€ kostet, kann er sich das Gefährt trotzdem nicht leisten. Was für den Einen ein Ärgernis, ist dem Anderen seine Katastrophe. Zahlen tut die Zeche der kleine Mann.
    Klar, der Umwelt zuliebe muss etwas geschehen. Aber man muss auch alle dabei mitnehmen.

  7. 58.

    Wie Sie sehen, hat das serwohl was mit Umdenken zu tun und leider tickt der Deutsche so, das es erst kollabieren MUSS, damit etwas geschieht. Also bin ich dafür, dass es kollabiert, damit sich endlich etwas ändert. Leider versagt unsere Politik auf ganzer Linie und ist unfähig, langfristige Strukturen zu schaffen, was wohl daran liegt, dass Machterhalt und Lobbyismus oberste Priorität haben. Es kann aber nicht sein, dass andere Länder wie Japan, China oder Norwegen fähig sind, neue Konzepte umzusetzen und wir nicht. Leider aber muss ich sagen, das nirgendwo der Mensch soviel Wert auf sein eigenes Auto legt, wie hier in D. Dabei kosten die Dinger viel Nerven und Geld. E Autos wären eine Alternative aber auch hier versagt unsere Regierung auf ganzer Linie. Versprechnungen allein reichen nicht aus, das Ganze muss für den Bürger auch bezahlbar und nutzbar sein. Und was passiert, wenn Gott und die Welt aufs Fahrrad gedrängt werden, sehen wir ja auch gerade: das reinste Chaos.

  8. 57.

    Das Thema "Umdenken" hat damit gar nichts zu tun. Es gibt einen Haufen Personen, die aus Not oder Geldmangel ein älteres Auto fahren was nicht in der Schadstoffklasse 6d eingeordnet ist. Aus den Zahlen, die ich im Netz finden Konnte (Statista, Berliner Morgenpost etc.) wären bei Verbot von Diesel Fahrzeugen unter Euro 6 ca. 200.000 Fahrzeuge alleine aus Berlin betroffen. Dazu kommen ca. 300.000 Berufspendler von denen täglich ca. 200.000 mit dem PKW (schätzung ADAC) aus dem Umland nach Berlin einfahren und jeder 4. davon ein Diesel ist. Also 95.000 PKW...
    Das wären demnach schon einmal ca. 295.000 PKW.
    Mit einem E6 Verbot würden nochmals 100.000 PKW dazu kommen.

    Berlins Straßen würden auf diese Weise deutlich entlastet, was auf der anderen Seite aber auch bedeutet, dass der ÖPNV innerhalb von 2 Jahren in einem Maß erweitert werden müsste, dass täglich eine halbe Million Personen mehr befördert werden müssten, was vollkommen utopisch ist. Der ÖPNV würde kollabieren...

  9. 56.

    Wenn die Deutsche Umwelthilfe noch nie ein Prozess verloren hat warum Verklagt sie dann nicht die Autoindustrie auf Einhaltung der Abgaswerte für Dieselfahrzeuge.Es doch wieder einfacher den betrogenen Endverbraucher zur Verantwortung zu ziehen als sich mit dem mächtigen Autolobby anzulegen. Da kratzt wohl eine Krähe der anderen kein Auge aus.

  10. 55.

    Das hat nichts mit Umdenken zu tun. Wenn ich früher ein Auto gekauft habe dann wurden uns Werte vorgegeben und auf die haben wir vertraut. Dann kam raus dass diese Werte vorne und hinten gelogen waren. Ist das unsere Schuld? NEIN. Waren wir damals Umweltbewusst? JA den wir haben für die Zeit ein sauberes Auto gekauft.
    Ich finde den beitrag weiter unten von "Uwe Berlin Dienstag, 09.10.2018 | 08:29 Uhr" echt passend. Ich habe von irgendwelchen überschreiten der Werte in Italien Spanien oder Frankreich nie gehört. Nur in DE ist das jetzt ein sehr großes Thema...

  11. 54.

    Find ich absolut Klasse. Die Abgasnormen sagen ja dank der betrügischen Autokonzerne überhaupt nichts über den eigentlich Schadstoffausstoß auf der Straße aus. Die Fahrverbote nach ihnen zu richten macht daher auch keinen Sinn.

  12. 53.

    Fahrradsteuer? Finde ich richtig gut. Ehrlich!
    Dann trifft es auch endlich mal die Ökos die laut schreiend alles motorisierte auf Straßen verbieten wollen.
    Natürlich wird der Staat sich dann die fehlende KFZ und Kraftstoffsteuer woanders holen.
    Sich die dann bei den Fahrrad Rowdies zu holen, die ihren Auto Führerschein einfach nur nicht geschafft haben und ohne Sinn und Verstand Nachts unbeleuchtet durch die Gegend rasen. Mal sehen was die Grünen sagen wenn sie für ihr Fahrrad Steuer und am besten noch Maut zahlen sollen. Ach ja, Parkuhr für Fahrräder fände ich auch Klasse.

  13. 52.

    Auf den Punkt gebracht.
    Vernünftige Verkehrskonzepte mit einem funktionierenden und attraktiven ÖPNV würde den innerstädtischen Verkehr verringern, Ampelschaltungen mit Sinn und Verstand die Luftgüte verbessern. Ist alles gewollt, nur um draufhauen zu können. So gewinnt man zukünftig keine Wahlen mehr und sollte dann auch nicht heulen.

  14. 51.

    Es geht in Wirklichkeit, weder um Stickoxide, Gesundheit und Umweltschutz, sondern um Geld, Macht, Politik und Wirtschaftskriege.

  15. 50.

    Es ist recht lustig zu lesen, wie viele hier regelrecht Panikattacken bekommen, wenn es darum geht, nur ein kleinwenig umzudenken um wenigesten zu versuchen, einen eigenen Beitrag zu leisten. Einsicht ist der erste Weg zur Besserung, davon ist der deutsche Autofahrer aber noch Lichtjehre entfernt :-) Ich könnt einem schon so richtig leid tun ! Da wird geschimpft, schwarz gemalt und gemeckert, was das Vokabular hergibt und immer wieder auf die Grünen und Ökos geschimpft. Dabei seid ihr es, die falsch liegen und Jahrelang auf Kosten der Umwelt leben durften. Nun ist es an der Zeit, sensibler zu werden. Das kommt davon, wenn man sich Jahrelang keine Gedanken um die Umwelt macht und denkt, dass ganze hat nichts mit einem Selbst zu tun. Irrtum !

  16. 49.

    Ich bin über unsere Schmalspurartig denkenden Bürokraten entsetzt,da bläst jeder Flieger das über Tausendfache an Stickoxide in die Luft und interessieren tut das Keinen, dafür stürzen sich alle auf die PKWs,es muß ja keiner mehr zur Arbeit fahren,natürlich stoßen auch diese Stickoxide aus,man sollte die Verhältnissmaßigkeit betrachten,die im Moment verloren gegangen ist!

  17. 48.

    Ich habe diesen Betrug schon einmal 1996 mitgemacht. Einen VW Golf Diesel 1.9 TDI mit Katalysator, war 2 Jahre steuerbefreit, weil ich ein besonders sauberes Auto gekauft habe. Im Jahr 2000 dann der Schock: nur rote Plakette.
    Ich muss auch in Zukunft, so wie die anderen 11 Millionen Dieselfahrer nicht nach Berlin, Hamburg, München oder in eine andere deutsche Stadt fahren. Es ist eigentlich auch egal, ob die Stuttgarter durch Stickoxyd oder CO2 krank werden. Es sind in Stuttgart nicht die Autos sondern die Verkehrsführung, und die machen nicht die Autofahrer. Baustelle mit alle 5m stoppandgo. Diese Baustellen wird es auch noch in 15 Jahren geben, so wie die letzten 15 Jahre.
    Die Benziner werden genauso drann kommen. Statt das die Regierungen für saubere Abgase (Umrüstung) ihr ja geben,
    verteilen diese nur kommunistische Verbote. Bitte schön, wen soll man den noch wählen ?

  18. 47.

    Wie schön, dass unsere bösen Autos ein paar Kilometer weiter in z.B. den osteuropäischen Staaten neue und glückliche Besitzer finden. Gott sei Dank bleibt die dann dort verpestete Luft auch in Osteuropa und die saubere deutsche Luft in Deutschland.
    Warum haben Länder in Osteuropa oder Südeuropa eigentlich nicht diese Schadstoff Probleme?
    Kann es sein, dass diese Länder nur einfach nicht immer die Besserwisser sein wollen? Kann es sein, dass es dort nicht soviele ach so wichtige Leute mit Profilneurose ala DUH oder Bundesregierung gibt?
    Warum müssen wir eigentlich ständig der Welt erklären wie man gefälligst zu leben hat? Glühbirnen, Diesel, Plastikbesteck und und und nur wir bzw. die EU wissen was gut ist und wie man zu leben und zu regieren hat. Macht uns echt sympatisch.

  19. 46.

    Hurra! Frau Günther hat gesprochen! Ab 2020 nur noch Pferdekutschen in der Innenstadt und zum BER mit dem Fahrradtaxi!

  20. 45.

    Typisch Berlin, eine Stadt die nichts auf die Reihe bekommt, nichts klappt, nichts wird fertig. Marode Strassen, keine P+R Parkplätze sondern teure Parkraumbewirtschaftung. Keine sinnvollen Ampelschaltungen, keine grüne Wellen. Schadstoff Messstellen nicht mal einen Meter neben der Fahrbahn (Schildhornstr), zwischen Ampelanlagen die von grüner Welle noch nie was gehört haben. Die Stadt in denen kein Amt richtig funktioniert. Die Stadt die Schulen und Hilfsgebäude im großen Stil wegen Schadstoffen und Einsturzgefahr schließt und betroffene Schulen und Schüler im Regen stehen lässt. Ausgerechnet diese Stadt möchte mal wieder Vorreiter für irgendeinen grünen Blödsinn sein. Irgendwie muss man die Bürger ja von den eigentlichen Problemen ablenken. Am besten alle Strassen wegreissen, sind eh marode, alle Autos verbieten und Esel oder Pferde in die Stadt. Die Grünen würden jubeln. Solange bis man feststellt das Esel und Pferde furzen und ka.....

  21. 43.

    Wir sollten alle das Befahren der Innenstädte vermeiden. Das senkt nicht nur die Abgaswerte, sondern auch den Unsatz in Gastronomie und Einzelhandel. Das Leben in ländlicher Umgebung wird wieder attraktiver.

  22. 42.

    ...genau so ist es, beim kleinen Mann wird maßlos hingelangt und beim Verursacher (Hersteller/Verkäufer = fast alle Autokonzerne) gilt das "Gesetz der staatlichen Milde". Hier soll noch einer den "Rechtsstaat" verstehen ?!
    Auch ich bin für umweltverträgliches Handeln - von allen am Markt Beteiligten ! Ich kaufte ein Fahrzeug mit entsprechenden Versprechungen des Herstellers und wer hat letztendlich sein Versprechen nicht gehalten... ? Ich erwarte ganz einfach ein konsequentes Einschreiten des Gesetzgebers, also den Staat !!!
    Auch ich werde meinen VW ggf. vor dem Werkstor in Wolfsburg abstellen...

  23. 41.

    Wer meint, mit einem Benziner auf der sicheren Seite zu sein, der irrt. Auch da haben Politiker und Konzerne ganze Arbeit geleistet und den seit sehr vielen Jahren verfügbaren Feinstaubfilter nicht eingebaut. Lasst euch nicht an der Nase herum führen. Nur mit der Abgasnorm Euro 6d ist man halbwegs sicher.

    siehe „wdr In Autohäusern nur Euro-6-Schrott ?“
    Zitat: „Jetzt wird die Branche ihren Euro-6-Schrott los: Benziner ohne Partikelfilter und Diesel, die noch nicht Euro 6d erfüllen. Insofern ist die sogenannte Umweltprämie in Wahrheit eine Abverkaufsprämie für Technik, die heute schon von gestern ist.“

    Wer sich schon wieder ein Schrottauto ab Werk kauft, ist selbst schuld!

    Die Hersteller sollten und können zu Hardwarenachrüstungen von der Politik zumindest indirekt gezwungen werden. Lasst euch nichts anderes erzählen. Auf Tabak können die schließlich auch Steuern erheben.

    Fahrverbote wirken wie geplante Obsoleszenz und Konjunkturprogramm für Autohersteller.

  24. 40.

    Zitat: „Nur Euro-6d-Diesel sicher ausgenommen von Fahrverboten“

    Verständlich! Nur ab dieser Norm sind die Diesel sauber genug (siehe „wiki Abgasnorm“).

    Bin gegen Fahrverbote und dafür, dass die Autokonzerne die Hardwarenachrüstungen komplett bezahlen. Die Politik kann dazu die Autohersteller zwingen zumindest indirekt. Auf Zigaretten kann man auch Steuern erheben. Aber die wollen lieber weiter mit den Autokonzernen klüngeln. Politiker tragen finde die Hauptschuld, weil sie für die Rahmenbedingungen der Wirtschaft zuständig sind.

    Die Technik zur Reduzierung von Stickoxiden ist uralt und fand zuerst in Kraftwerken ab etwa 1974 Anwendung. Die hätten die Technik schon viel früher einführen können! (siehe „wiki Selektive katalytische Reduktion“)

    In meinen Augen ist das geplante Obsoleszenz (Euro 3, 4, 5)! Der Bürger wurde von den Konzernen und Politikern an der Nase herum geführt. Und nun wird ein weiteres Konjunkturprogramm für die Autohersteller draus gestrickt!

  25. 39.

    Konrad, Salzburg

    Gerne möchte ich darauf hinweisen, dass die, von einem möglichen Fahrverbot, genannten Dieselmotor-Klassen alle Automarken betreffen und nicht nur VW.

  26. 38.

    Wann werden dann endlich die DUH und die Grünen verboten? Die Grüne Autohasser und Verbotspartei macht ihren Ruf wieder alle Ehre, indem sie gemeinsame Sache mit der DUH macht. Vom RBB verlange ich endlich die DUH kritisch zu hinterfragen, die immer mehr zum Staat im Staate wird. Dieser Klage-und Abmahnverein will hunderttausende Autobesitzer enteignen!! Wenn der RBB wahrheitsgemäß berichten würde, hätte der Sender auch längst darauf aufmerksam machen müssen, dass die Grenzwerte willkürlich von der EU festgelegt wurden.

  27. 36.

    Wo bleiben eigentlich die angekündigten Grünen Wellen? Ich stehe nach wie vor im neuen 30er Hauptstraßen Stau (Leipziger Str bis Hauptstraße an fast jeder Ampel. Von 30km/h ist nur zu träumen. Wann werden endlich fähige Menschen in der Verkehrsverwaltung und -Lenkung beschäftigt?
    Die Verkehrs - und Um Weltpolitik unseres Senats ist ein reines Desaster.

  28. 35.

    Harry, warum um alles in der Welt haben Sie vor sechs Monaten einen neuen Diesel gekauft? Wer nach dem 18. September 2015 (das ist jetzt mehr als drei Jahre her) noch einen Diesel gekauft hat, dem ist wirklich nicht zu helfen. Direkteinspritzer-Benziner ohne Partikelfilter würde ich übrigens auch nicht mehr kaufen, die kommen mit Sicherheit als nächstes an die Reihe.

  29. 34.

    Die Politik und Wirtschaft sollten sich um die großen Dinge kümmern wie z. B. Hochseeschiffe die auf den Weltmeeren Mio von Tonnen in die Luft blasen.
    Der kleine Dieselfahrer soll nun dafür herhalten? Ich lach mit tot.

  30. 33.

    ".. auch Handwerker und Dienstleister können sich Benziner kaufen"

    Welche denn? Ich bin selbständiger Unternehmer im Handwerk. Bei mir fahren Vito's und Sprinter von Mercedes. Diese Fahrzeuge werden überhaupt nicht als Benziner angeboten. Zumindestens nicht auf dem europäischem Markt. Ferner habe ich bei den letzten beiden Fahrzeugen extra die Anschaffung um ein Jahr, mit der Vorfreude auf den neuen Euro 6 Motor der angeblich so umweltfreundlich ist (so der Hersteller damals), rausgezögert. Aber es gibt ja im Moment genug Arbeit für uns Handwerker. Dann bleiben wir halt in den Außenbezirken und dan müsst Ihr, die Ihr im unmittelbaren Stadtzentrum wohnt halt sehen woher ihr Eure Dienstleistungen und Handwerker bezieht.
    P.S.: Dass Benzinmotoren umweltfreundlicher sind, halte ich für ein grosses Gerücht. Ein Transporter mit Benzinmotor würde auch gut 20 bis 30 Liter Sprit verbrauchen sowie die vielen SUV's und Sportwagen mit den Kürzeln "AMG", RS" m"M" und so weiter.......

  31. 32.

    Hat sich einmal schon jemand gefragt, was diese Deutsche Umwelthilfe eigentlich ist ? Ein Abmahnverein mit gerade mal 300 Mitgliedern - die leben recht fürstlich am Bodensee. Und ihr Geschäftsführer, der kein Mikrofon ablehnt, um sich über den Diesel zu erregen, fliegt fröhlich mit der Lufthansa-Gold-Card durch die Lüfte. Alles natürlich im Namen der Umwelt. Ein Schelm wer böses dabei denkt - mit freundlicher Unterstützung von Toyota. Hauptsache man treibt wieder eine neue Sau durchs Dorf. Erst war nur von Fahrverboten mit Euro4 und 5 die Rede - und das auch nur in 14 Städten. Berlin war nicht darunter. Plötzlich soll das Verbot sogar auf Euro 6 ausgeweitet werden. Ja wie krank ist das hier alles ? Der größte Witz - in HH hat man einige Straßen für alte Diesel gesperrt - und ein paar Kilometerweiter rußen die 'dicken Pötte' ihren tonnenschweren Dreck in die Stadt. Volksverarsche! Und da wundern sich die Damen und Herren Politiker, dass ihr Volk kein Bock mehr hat wählen zu gehen.

  32. 31.

    Ach, ich mit meinem 6 MOnate alten Diesel darf nciht mehr fahren, aber die Touristenbusse, Stadtrundfahrten, Handwerker-Diesel, Busse, Schiffe, Mafos die dürfen ? geht's noch`?

  33. 30.

    Wird das umgesetzt, stelle ich meinen Wagen medienwirksam VW vor die Tür. Irgendwann ist Schluss. Hier werden Straftaten begangen und die Politik lässt sich sich durchs Dorf jagen. Die Aufsichtsräte zahlen sich immense Boni und setzen sich arrogant in Talkshows - unglaublich.

  34. 29.

    Wieder eine hilflose Idee von hilflosen Politikern. Wir brauchen endlich Kompetenz in der Politik und keine Quoten-Politiker.
    Wie verlässlich sind eigentlich die bisher gemachten Bewertungen der Luftverschmutzung. Ich kann immer wieder nur sagen, trau keiner Statistik die Du nicht selber gefälscht hast.
    Übrigens wäre zu erwarten das sich Politiker und Mitarbeiter der Umwelthilfe öffentlich erklären das Sie kein Auto fahren ! ansonsten gehören Sie auch zu den "Umweltverschmutzern"

  35. 28.

    Es geht um NOX, Stickoxide. Neuere Pkw-Diesel haben immer höhere Drehzahlen. Höhere Drehzahl => höhere Verbrennungstemperatur => mehr NOX.
    Hinzu kommen die immer schwereren Autos. Wer braucht wirklich einen SUV? Also noch mehr Spritverbrauch, noch mehr Abgase. Ich glaube mein Kombi mit Otto-Motor zieht weniger Sprit als ein mittelgroßes SUV.
    Fahrverbot: wenn überhaupt, dann für alle. Auch Elektro und "Hybrid" im Individualverkehr. Auch die haben Abgase, wenn auch anderswo.

  36. 27.

    ...und noch zwei Ideen zur Verbesserung des Verkehrs und der Luft.
    1. P+R Möglichkeiten am Standtrand schaffen mit verläßlicher Anbindung in's Zentrum mit Express-Zügen (halten nur an einigen großen Bahnhöfen). Das würde schon einem großen Teil der Pendler eine Alternative bieten.
    2. Die Stadtautobahn für den Schwerlast-Durchgangsverkehr sperren. Da es nicht wirklich kontrollierbar ist, ob der Verkehr nur einfach durchfährt oder zwischendurch lädt, muß die Maut auf dem Stadtring um min. Faktor 3-4 erhöht werden. Dann lohnt sich die Abkürzung für die LKW Fahrer nicht mehr, die jetzt Geld und Zeit sparen, wenn sie durch die Stadt fahren, statt um sie herum.

  37. 26.

    Keine Sorge Bernd, diesen Autos gehts auch noch an den Kragen - geniessen Sie´s, solange Sie noch können :-) Andere Weltstädte machen es schon vor, da ist das eigene Auto bereits nahezu Geschichte. Das wird hier auch noch kommen. Bis dahin atmen Sie gerne den Mist ein, den Ihre alte Schüssel auspustet.

  38. 25.

    "Mit Software-Updates kann man bei Euro-6-Fahrzeugen eine Schadstoff-Reduzierung um bis zu 50 Prozent erreichen, deshalb verstehe ich die Diskussion um Fahrverbote für Euro-6-Fahrzeuge nicht"

    An dieser Aussage stimmt doch was nicht. Wenn es so einfach wäre, könnte man es doch sofort Umsetzen und die Diskussion um Euro 6 Diesel wäre vom Tisch! So einfach ist es dann wohl doch nicht.

  39. 24.

    Umwelt schützen, Rad benützen!

  40. 23.

    Paragraph 263 StGB ist die Rechtsnorm. Gegen diesen Paragraphen hat die Automobilindustrie banden - und gewerbsmäßig verstoßen. Und die Bundesregierung macht sich der Beihilfe schuldig. Warum greift kein Anwalt das auf? Ich verstehe nicht, warum nicht die hiesigen Dieselbetrogenen nicht auf die Barrikaden gehen sondern viele wie die Lemminge die Autos von VW, BMW, Daimler Benz und co. noch kaufen?

  41. 22.

    Es ist logisch und notwendig dass sich die Verwaltung auf alle Eventualitäten und Entscheidungsalternativen vorbereitet. Da st nchts "geheimes" dran. Interessanter ist doch, wie dieser reisserisch benannte "Geheimplan" seinen Weg in die Presse gefunden hat. Die Autoindustrie ist steinreich und kann auch Beamte und sonstiges Verwaltungspersonal mit Anreizen motivieren, wie es scheint. Und das ist der eigentliche Skandal. Wenn dem so ist, handelt es sich um strafbares Verhalten, dass eigentlich die Staatsanwaltschaft auf den Plan rufen müsste. Schaun mer mal.

    Auch Handwerker, Lieferanten und Dienstleister können sich Benziner kaufen. Die Frage ist nur, ob die Autoindustrie für die eigenen Fehlleistungen zahlen muss oder ob das der Staat machen muss.

  42. 21.

    Natürlich fahren die großen Schiffe nicht in Berlin und aber Hamburg hat, soweit ich informiert bin einen Meereszugang.
    Außerdem wird ja immer wieder betont, das es doch ein globales Problem ist, doch ich habe noch nicht von Abschaltung der z.B. polnischen oder tschechischen Kohlekraftwerke gehört. Auch nichts von Fahrverboten in diesen Ländern.

  43. 20.

    Es gibt aktuell nichts effektiveres als Dieselautos auf unseren Strassen.
    CO² ist übrigens zu lediglich 0,04 % in unserer Luft enthalten und von diesen 0,04 % sind lediglich 1,7% vom Menschen verursacht. Wir werden betrogen und belogen.

  44. 19.

    Die in der Politik und Umwelthilfe haben ja einen an der Klatsche.
    Wir roden Wälder ab das ein Braunkohlekraftwerk am Netz bleibt und auch Schadstoffe ausbläst. Die Sollen erst mal die Schiffe mit Katalysatoren ausrüsten. Wieviele Schiffe fahren den in Berlin und Hamburg?!

  45. 18.

    Glyphosat erlauben und die Diesel verbieten. Genau mein Homor.
    Die fünfzehn größten Schiffe der Welt erzeugen genauso viel Stickoxide, wie sämtle Fahrzeuge der Welt.

  46. 17.

    Ich auch nicht, und da unsere Umwelthelden so superschlau sind habe ich beschlossen mir neben meinem Diesel noch einen uralten kleinen Benziner zuzulegen. Damit darf ich dann überall rein. Baujahr 95, Verbrauch 8 Liter Benzin auf 100 Km. Hossa.

  47. 16.

    Käme es tatsächlich zu solch einer einschneidenden Maßnahme wäre das quasi eine Enteignung in einem nicht mehr zu vertretenen Rahmen mit einem riesigen Wertverlust für die Betroffenen. Die Auswirkungen könnten dann einen Bumerangeffekt nicht nur für die Politik bewirken sondern auch für die gesamte Automobilbranche, einschließlich Zulieferer, Werkstätten, Handel, div.Gewerbebetriebe sowie für sehr viele Beschäfte. Denn keiner weiß was sich der Senat und diese DUH dann noch einfallen lassen könnten, heißt dann Geld für andere Dinge evtl.ausgeben oder aufheben und sich kein Auto mehr kaufen. Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, bei Wegzug aus Berlin, Mehrwertsteuer, all das könnte dann gravierend einbrechen.

  48. 13.

    Unsere sog. Politik ist wohl nicht ganz sauber. Bringt aber rein gar nichts auf die Reihe.

    Es reicht mit diesem übertriebenem Ökoschmarrn.

    Elektroautos sind Ja so sauber. Dafür werfen wir gute Autos, die noch jahrelang fahren könnten auf den Schrott.
    Oder sie laufen in Nachbarländern weiter.

    Ich freu mich auf die nächste Wahl.

  49. 12.

    Erst denken, dann schreiben.
    Erstmal Wahlprogramm dieser Gruppierung bewusst reflektieren und nicht gleich den lautesten Schreihälsen folgen.
    Das hatten wir schon mal in Deutschland
    Liebe Grüße

  50. 11.

    Dieser Unsinn ist nicht mehr zu verstehen. Erst wird den Leuten eingeredet, sie müssten ein Häuschen draussen zum wohnen haben, um dann mit dem Auto zur Arbeit zu fahren. Also kauften die Leute Häuser im Umland. Dann wurde genau diesen Menschen eingeredet ein Diesel sei viel viel besser dank Partikelfilter usw. usf. Also kauften diese Menschen Diesel. Und nun sollen sie nicht mehr zur Arbeit fahren dürfen? Wie geht das zusammen? Wann hat dieser Unsinn ein Ende?

  51. 10.

    Ist mal wieder nicht zu Ende gedacht. Um die Werte wirklich in Griff zu bekommen muss jeder Ofen, jede Heizung, jedes Firma die NO2 produziert abgeschaltet werden. Nicht daran zu denken was dem Staat an Kfz-Steuer verloren geht, könnte man ja auch durch eine Fahrradsteuer wieder reinholen.

  52. 9.

    Ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge auf einzelnen Strecken macht keinen Sinn.
    Die Strecken werden dann umfahren und die Wege werden dadurch weiter!
    Der Umwelt ist damit nicht geholfen.

    Generell finde ich es schlecht den Dieselmotor zu verteufeln weil er ja sehr effizient ist.

    Ich selbst fahre einen Kleintransporter, dieser verbraucht um die 7 Liter Diesel auf 100 km
    Ein Vergleichbares Modell mit Ottomotor verbraucht mehr als 10 l auf 100 km.
    Bei einem Ottomotor kommt auch nicht der Duft der Lotusblüte aus dem Auspuff.
    Fazit ist, ein Fahrverbot für Dielelfahrzeuge ist letztlich eine Ressourcen Verschwendung

    Generell sollten die Leute, welche solche Entscheidungen treffen mal ein Stückchen weiter denken.
    Betroffen wären z. B. Mobile Pflegefienste, Krankentransporte, Sicherheitsdienste, Handwerker und viele Lieferanten....

  53. 7.

    Bitte mal hier lesen, bevor Sie weiter fälschlicherweise die Grenzwerte der Allgemeinheit mit der von speziellen Arbeitsplätzen vergleichen: https://www.umweltbundesamt.de/themen/unterschied-zwischen-aussenluft

    Im übrigen verstehe ich die Kommentare hier wieder nicht, welche die Schädlichkeit der Abgase oder die
    Haupt-Schuld der Automobilindustrie verschleiern wollen.

  54. 6.

    Danke an die Politik und die Autolobby macht weiter so bis der letzte Diesel Fahrer auch noch Frust wählt. Schade ist nur das die Autobesitzer nich auch so Klage besessen wie die Umwelthilfe.

  55. 5.

    Jetzt drehen die sogenannten Umweltaktivisten völlig am Rad.

  56. 4.

    was man nun aber gar nicht mehr begreifen kann ist folgendes: "Höchst offiziell sind am deutschen Arbeitsplatz für Beschäftigte laut Bundesgesundheitsblatt 950 Mikrogramm pro Kubikmeter Innenraumluft als „Maximale Arbeitsplatz-Konzentration“ (MAK) erlaubt. Also gut 20 Mal so hoch wie für Stickstoffdioxid auf Straßen – und zwar acht Stunden täglich und 40 in der Woche. Darüber hinaus bewies eine groß angelegte Langzeitstudie durch das Health Effect Institute, Boston (HEI 2015) an Ratten durch Inhalation von Dieselabgasen eines EURO 5 Motors mit Partikelfilter, dass Auswirkungen auf die Lunge durch Partikel nicht nachweisbar waren. Leichte Reizungen der Atemwege traten erst bei einer NO2-Konzentration von etwa 8000 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft auf. Sogar Stickstoffdioxidkonzentrationen von 2000 µg, die den Emissionen eines EURO 5 Dieselmotors entsprechen, hätten keine nachteiligen Wirkungen in den Lungen der Versuchstiere ausgelöst." Zitat Ärzteblatt

  57. 3.

    Zitat Fraunhofer Institut: "Es macht keinen Sinn Fahrzeuge auszusperren, deren tatsächlicher Ausstoß unbekannt ist. Ebenso wird dort bestätigt, dass sich – anders als in Osnabrück praktiziert – eine Verkehrsverflüssigung nachweislich positiver auf alle Schadstoffe (inklusive CO2) auswirken: Die Fraunhofer-Stiftung sieht ein höheres Umweltschutz-Potenzial darin, für besseren Verkehrsfluss innerhalb der Großstädte zu sorgen. Bei flüssigem Verkehr sei der Stickstoffdioxidausstoß je nach Straßentyp und Geschwindigkeit um 29 bis 55 Prozent geringer, als bei „Stopp & Go“. Bemerkenswert ist hier ebenso, dass ältere und teilweise sogar Euro5-Fahrzeuge nach aktuellem Stand sogar weniger emittieren als Neufahrzeuge mit Euro 6. Ebenso würde ein generelles 30 km/h – Tempolimit in der Stadt sehr viel mehr Schadstoffe verursachen, da die optimale Auslegung der Motoren bei 50 und 120 Kilometer pro Stunde anliegt."

    Es geht zu wie beim Hornbacher Schießen...

  58. 2.

    Wenn einzelne Strecken für Dieselfahrzeuge gesperrt werden, so werden diese Strecken umfahren.

    Der Natur ist damit nicht geholfen, weil die Steecken dadurch länger werden!
    Generell finde ich es schlimm den Dieselmotor zu verteufeln.
    Da dieser sehr effizient ist.
    Ich selbst fahre einen Kleintransporter, dieser verbraucht 7,0 l auf 100 km
    Ein vergleichbares Modell mit Ottomotor würde mehr als 10 l aus 100 km verbrauchen....
    Und da kommt nicht der Duft der Lotusblüte aus dem Auspuff!

    Fazit ist ein Dieselfahrverbot ist also nur eine Ressourcen Verschwendung!

  59. 1.

    Im Extremfall kann es sein, dass ein Euro-6-Fahrzeug schlechtere Werte als ein Euro-5-Fahrzeug hat. Von daher halte ich die Prognose, dass auch Euro-6-Fahrzeuge betroffen sein können, für zutreffend. Es ist daher eine Unverschämtheit, dass die Autoverkäufer in den vergangenen drei Jahren massiv versucht haben, den Kunden weiterhin Dieselfahrzeuge zu verkaufen. Das Thema „Diesel im Pkw“ ist definitiv erledigt, weil der Aufwand der Abgasbehandlung viel zu hoch ist, als dass das wirtschaftlich darstellbar wäre. Bei großen Nutzfahrzeugen sieht das anders aus. Man sollte die Leute jetzt vor allem über Alternativen informieren. Berlins Taxiunternehmer sind schlauer, die kaufen seit Jahren zum großen Teil Priusse. Auch da haben die deutschen Hersteller geschlafen.

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