Dichter Stadtverkehr in Berlin (Quelle: dpa/Robert Schlesinger)
Bild: dpa/Robert Schlesinger

Sieben Fakten - Stickoxid - das Gift in den Straßen

Stickoxide sind nicht zu sehen, wenn sie aus dem Auspuff eines Dieselautos kommen. Dennoch sind diese Gase giftig für Menschen, Tiere und Pflanzen. Unser FAQ erklärt, woher Stickoxide kommen und was sie anrichten können.

Was sind Stickstoffoxide?

Wenn sich die beiden chemischen Elemente Stickstoff (N) und Sauerstoff (O) verbinden, entstehen Stickstoffoxide, auch Stickoxide genannt. Es kann sich mit ganz unterschiedlich vielen N- und O-Atomen weiterverbinden - zum Beispiel zu Stickstoffmonoxid (NO) oder Stickstoffdioxid (NO2). Als Kürzel für Stickoxide allgemein wird das Kürzel NOx benutzt.

NO und NO2 sind beides giftige Gase, die Menschen nicht sehen können. Während Stickstoffmonoxid geruchlos ist, riecht Stickstoffdioxid ähnlich wie Chlor.

Brennendes Holz (Quelle: imago/imagebroker)
Bild: imago/imagebroker

Woher kommen diese Stoffe?

Stickoxide entstehen beim Verbrennen von Kohle, Öl, Gas, Holz oder Abfällen. In der Stadt ist der Verkehr die größte NOx-Quelle.

Bei den chemischen Reaktionen entsteht zuerst meist Stickstoffmonoxid - also NO. Dieses verbindet sich an der Luft jedoch relativ schnell mit weiteren Sauerstoffatomen zu Stickstoffdioxid (NO2).

In der Natur kommen Stickoxide wie NO oder NO2 nur in winzigen Mengen vor.

Daten von rbb & TU

Stickoxide in Berlin (Quelle: rbb/Caroline Winkler/Martina Springmann)
rbb/C. Winkler/M. Springmann

Stickoxid-Messreihe von rbb|24 und TU Berlin - An diesen Berliner Straßen herrscht Abgasalarm

Mehr Berliner als bislang bekannt sind zu hoher Stickoxid-Belastung ausgesetzt - das zeigen Messungen von rbb|24 und der TU Berlin. Das Problem ist flächendeckend: An 73 Standorten liegen die Werte über dem Grenzwert. Unsere Datenanalyse zeigt die Belastung in Ihrer Nähe.

Warum geht es beim Thema NOx vor allem um Dieselautos?

Vor allem herkömmliche Dieselmotoren stoßen viel Stickstoffoxid aus - deutlich mehr als Benziner. In deren Motoren entsteht zwar auch Stickoxid, seit den 70er Jahren eingebaute Katalysatoren wandeln dies aber in andere chemische Verbindungen um. Es gibt aber auch schon neuere Dieseltechnik, die den Stickstoffoxidausstoß reduziert.

Welche Motoren-Technik die "sauberere" ist, lässt sich jedoch nicht so einfach klären: Benzinmoren stoßen zwar weniger Stickstoffoxid aus, dafür mehr klimaschädliches CO2. Elektromotoren blasen zwar keine Abgase in die Straßen - bei der Stromherstellung z.B. in Kraftwerken können aber Luftschadstoffe entstehen.

Junge mit einem Inhalationsgerät (Quelle: imago/Chris Darco)

Wie wirken Stickoxide auf Mensch und Natur?

Das Umweltbundesamt führt Stickstoffdioxid als "klassischen Luftschadstoff". Beim Einatmen greift es die Schleimhäute an und reizt die Augen. Darunter leiden besonders Menschen, die ohnehin Atemwegsprobleme haben, wie zum Beispiel Asthmatiker, oder auch Kinder, die ein kleineres Lungenvolumen haben als Erwachsene. In der Folge können verstärkt Atemwegs- und Lungenprobleme auftreten. Stickoxide können auch Herz und Kreislauf beeinträchtigen.

Stickoxide, allen voran Stickstoffdioxid, sind nicht nur schlecht für die menschliche Gesundheit – sie können auch Pflanzen schädigen: NOx ist giftig für die Blätter. Aus Stickstoffoxiden kann außerdem in Verbindung mit Wasser Säure entstehen ("saurer Regen"), die dann Pflanzen und Gewässer schädigt. Stickoxide sorgen auch für eine Überdüngung.

Außerdem tragen Stickoxide zur Bildung von Feinstaub und bodennahem Ozon bei.

Schornsteine des Kraftwerks Reuter bei Sonnenuntergang am 18.03.2008 (Quelle: imago/Frank Sorge)

Wie viel ist denn ungesund?

2010 wurden europaweit Grenzwerte verhängt. Die für Deutschland gültigen Werte sind laut Bundes-Immissionsschutzgesetz:

- In der Außenluft darf ein Jahresmittelwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) nicht überschritten werden.

- Außerdem darf der Mittelwert von 200 µg/m³ in einer Stunde nicht öfter als 18-mal im Kalenderjahr überschritten werden.

- Außerdem heißt es in dem Gesetz: "Zum Schutz der Vegetation wird ein kritischer Wert von 30 µg/m3 als Jahresmittelwert verwendet."

Diese Werte gelten wie gesagt nur für die Außenluft. Für Arbeitsplätze beispielsweise gelten andere und teils höhere Grenzwerte, weil hier nicht alle Menschen betroffen sind, sondern nur ein kleiner Kreis.

Interview

Ein Mediziner betrachtet die Röntgenaufnahme einer Lunge (Quelle: picture-alliance/ BSIP/MENDIL)
BSIP/MENDIL

Interview | Umweltmedizinern Barbara Hoffmann - "12.800 vorzeitige Todesfälle pro Jahr ist seriös geschätzt"

Wer in Berlin an einer verkehrsreichen Straße lebt, stirbt aufgrund der Luftbelastung im Schnitt rund ein Jahr früher. Warum Stickoxid so gesundheitsschädlich ist, erläutert Umweltmedizinern Barbara Hoffmann im Interview.

Wieviel Stickoxid ist tatsächlich in der Luft?

Das hängt stark davon ab, wo man misst: In einer Straße mit starkem Verkehr und vielen Häusern, die den Luftaustausch bremsen, liegen die Werte aller Wahrscheinlichkeit höher als in einer Gegend mit wenig Verkehr, wo der Wind ordentlich durchpustet. Schon in 100 Meter Entfernung können ganz unterschiedlich hohe Konzentrationen gemessen werden.

Bund und Länder unterhalten Messstationen, die punktuelle Werte liefern. Doch diese Messstellen stehen nicht unbedingt an den Orten, wo hohe Werte zu erwarten sind: Berlin beispielsweise betreibt ein Drittel seiner 16 Live-Messstationen im Grünen - wie z.B. im Grunewald oder auf einem Funkturm in Frohnau - um die Grundbelastung zu messen. Der rbb hat daher im Jahr 2017 in Berlin in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität an 110 Standorten gemessen, an denen sich auch viele Menschen aufhalten und an denen eine hohe Überschreitung der Grenzwerte zu vermuten war.

Laut Umweltbundesamt überschreiten schon bei den Messstationen von Bund und Ländern bei den "verkehrsnahen Stationen" weit mehr als der Hälfte den Jahresgrenzwert.

Zwischen 1990 und 2010 ist der in Deutschland gemessene Anteil von Stickoxiden in der Luft deutlich gesunken. Seitdem sinkt der Ausstoß allerdings kaum noch.

Verkehr auf der weihnachtlich geschmückten Friedrichstraße in Berlin (Quelle: imago/PEMAX)

Wie kann ich mich schützen?

Einen richtigen Schutz gibt es nicht. Atemschutzmasken helfen nicht, die gasförmigen Stickoxide kommen problemlos durch die Poren. Die rbb|24-Messdaten zeigen jedoch, dass die Luftqualität in Innenhöfen zum Teil deutlich besser ist als zur Straße hin. Bei hohem Verkehrsaufkommen empfiehlt es sich, nicht zur Straßenseite hin zu lüften.

Zudem ist es ratsam, hoch belastete Orte meiden - mit dem Rad also mal einen Umweg durch die Nebenstraße fahren oder mit dem Kind den abgelegeneren Spielplatz besuchen.

Sendung: Abendschau, 12.12.2017, 19.30 Uhr

Kommentar

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18 Kommentare

  1. 18.

    Deutschland nimmt in Sachen Umweltschutz leider keine Vorreiterrolle ein. Klar ist aber, dass die (Bundes)Politik die Vorgaben machen und deren Einhaltung auf nationaler Ebene kontrollieren muss. Erst dann könnte man andere Staaten kritisieren. Dies ist in der Vergangenheit nicht oder nur total unzureichend geschehen. Die Politik spielt auf Zeit. Unsere Nachfahren werden sich in Jahren über soviel Dummheit wundern! Kohlelausstieg? Ja bitte sofort! Atomausstieg ist aber auch bitter nötig. Dann müssten wir überlegen woher wir 60% unseres Stroms künftig beziehen.. Den schwarzen Peter einseitig den PKW Dieselherstellern zuzuschieben ist Verschleierungspolitik. Sie taten das, was der Gesetzgeber nicht verbot. Der Deutsche Gesetzgeber gewährt dem (in-und ausländischem) Gewerbe in Sachen Diesel großzügigste Ausnahmen (Schiff, LKW). Immer mit dem Finger auf Andere zu zeigen wird das Problem nicht beseitigen. Schaut wie ich auf die eigene Klimabilanz! Nachhaltigkeit ist gefordert, Ego nicht

  2. 17.

    Feuerstellen haben Kamine. Die Giftgase werden in höhere Luftschichten abgeleitet.
    Können die vergifteten Luftschichten in den Großstädten zwischen den Häuserfronten auch durch große Gebläse aus den Straßen abgesaugt in höhere Schichten geblasen werden? "Große staubsaugerähnliche Fahrzeuge" können in diesen Straßen entlang fahren und die mit giftigen Gasen versetzten Luftschichten nach oben blasen, so wie es Kamine machen. Ein solcher Kreislauf löst nicht das Problem, verbessert aber die Luft für unsere Nachkommen in den Großstädten.
    Wer diese Veränderung verstanden hat, solllte den Herren in den Städten diesen Wink geben.

  3. 16.

    Auch wenn ich die Diesel-Fahrer verstehen kann, die die Leidtragenden sind, dennoch ist mir meine Gesundheit wichtiger.
    Schon Werte über >10µg/m³ sind nach neuesten Erkenntnissen gesundheitsschädlich. Es muß auf allen Wegen versucht werden, die Schadstoffe und den Lärm zu senken, da müssen alle Verursacher ran.
    Die betreffenden Autos sind nach den gesetzlichen Vorschriften nicht zulassungsfähig. Damit erlischt die Betriebserlaubnis. Das das aus politischen und wirtschaftlichen Gründen nicht verfolgt wird und die Bevölkerung darunter leidet, ist nicht akzeptabel.
    Wenn uns die Politik trotz der bekannten Probleme und Meßwerte allein läßt, läßt das tief blicken und führt zu einem Vertrauensverlust. Das ist mehr als traurig.

  4. 15.

    ach ja, die Auto-Lobby....! Alles leugnen, um nur ja nicht den eigenen Lebensstil in Frage stellen zu müssen. Haben die alle keine Kinder (+ Enkel), oder warum ist es ihnen egal, daß sie die Erde und unser aller Gesundheit nachhaltig schädigen?
    Ich bin Anwohnerin des Kleinen Tiergartens, in dem Stickoxid-Werte gemessen wurden, die fast 100% über dem Grenzwert liegen. Aber seit er dank der Beton-Lobby im Rathaus großflächig asphaltiert und betoniert und großenteil seiner Bäume und Sträucher beraubt wurde, können sich dort wunderbar die Auspuffgase von der Turmstr. und von Alt Moabit ansammeln. Man kann allen AnwohnerInnen nur abraten, den Park aufzusuchen - womöglich noch mit Kindern. Der Spielplatz dort würde mir sowieso nicht gefallen. Aber schade um die Skater!
    und danke, dass der rbb glegentlich (leider viel zu selten) auch kritische Berichte bringt!

  5. 14.

    "mit dem Kind den abgelegeneren Spielplatz besuchen" Dumm gelaufen im wahrsten Sinne des Wortes, wenn das Kind in der Oranienstraße zu einer der 5 Kitas geht! Das politische Versprechen vom Müggelsee (der Umweltsenatorin) zur Besserung der Luftqualität mittels kurz-, mittel- und langfristiger Maßnahmen, erinnert an die wirkungslosen Versprechungen der letzten 10 Jahre und davor - oft von Funktionären, die jwd an einem See leben. Da Klagen auch nicht zu helfen scheint, dürfte es bald zu zivilem Ungehorsam und anderen wirksamen gewaltfreien Protestformen in Kreuzberg kommen. Ich bin auf jeden Fall dabei.

  6. 13.

    Werte(r) TGF: Genau solche Aussagen "Abgase töten jeden Tag ein bisschen mehr" sind wissenschaftlich unseriös! Sicher sind sie nicht gesundheitsförderlich, aber der Körper verfügt über erstaunliche Selbstheilungskräfte. Sonst würden Sie nämlich die ersten Stunden nach der Geburt nicht überleben. Denn wissen Sie was: Sauerstoff tötet! Es ist eines der aggressivsten Gifte in unserer Luft. Wird dummerweise für die Energie des Lebens benötigt, dafür muss unser Körper ständig die durch Oxydation entstehenden Schäden reparieren. Das funktioniert im Schnitt zwischen 60 und 90 Jahre lang hervorragend.
    Wenn wir alle bessere Luft haben möchten, müssen wir auf den Individualverkehr so gut es geht verzichten, Belüftungsschneisen in der Stadt schaffen bzw. lassen, auf das Verbrennen irgendwelcher Dinge (auch Holz!) verzichten und unseren Konsum auf das mindeste beschränken. Will man das bis zum Exzess? Oder darf doch wenigstens ein bisschen Luxus sein?

  7. 11.

    Wenn man erst den Menschen im Umland die Jobs wegnimmt, parallel dazu den Städtern das Wohnen im Speckgürtel schmackhaft macht, dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Menschen mit dem Auto zur Arbeit pendeln. Allein auf den Schlaatz in Potsdam bezogen ist zu konstatieren, dass noch Ende der 80er jeden Morgen einige Werksbusse reichten, um die Leute zur Arbeit zu fahren? Da brauchte man gar kein Auto. Der Schlaatz hatte damals eine top ÖPNV Anbindung und wer in Teltow arbeitete fuhr mit dem Werksbuss. Damals ein Buss = 50 und mehr Mitfahrer. Heute 50 Autos, wenn 50 Mann auf Arbeit wollen.

  8. 10.

    Sind Sie bezahlter Autollobbyist oder Spaßautofahrer oder weshalb werfen Sie hier sonst Nebelkerzen, um von den Fakten abzulenken? Abgase töten. Jeden Tag ein wenig. Jeden in der Stadt. Auch Sie.

  9. 9.

    Liebe Sabrina, Sie scheinen offenbar nicht verstehen zu können, was daran schädlich sein soll. Man sieht nix, man riecht nix, man stirbt nicht. Also kann auch nichts da sein. Tut mir leid, es schreiben zu müssen, aber so sieht die Welt von Kindern aus.

  10. 8.

    Dieses Thema ist nicht witzig. Es geht um die Gesundheit von Millionen Berlinern und um über 12.000 Menschen, die jährlich bundesweit durch diese Abgase sterben. Darüber sollte meine keine dummen Witze machen.

  11. 7.

    Für mich stellt sich diese ganze Diskussion nur so dar,daß die Dieselmotoren verteufelt werden,es fehlt die Darstellung wie das NOx in der Natur sich abbaut, und welche Möglichkeit es gibt, das zu verstärken, wir wollen ja alle nicht zu den Zeiten der Pferwagen zurück.desweiteren entsteht das NOx bei jeder Hochtemperaturreaktion, in Großkraftwerken genauso wie bei Öl- und Gasheizungen,sollen wir unsere Heizungen jetzt imWinter abschalten? Es ist nötig diese Diskussion auf einen seriösen Stand zu bringen,mit vielen Vorteilen hat man auch mit negativen Erscheinungen zu leben.

  12. 6.

    Die erwähnten Grenzwerte für Arbeitsplatz und Außenluft werden völlig unterschiedlich ermittelt. Beim MAK
    (maximale Arbeitsplatz Konzentration) wird toxikologisch ermittelt, ab welcher NOx-Konzentration Gesundheitsschäden auftreten. Der MIK (maximale Immissions Konzentration) im Außenbereich wird epidemiologisch ermittelt. Wieviel NOx ist in der Luft an Orten mit vermehrt auftretenden Gesundheitsbeeinträchtigungen? Damit ist aber längst nicht bewiesen, dass genau dieser Schadstoff verantwortlich ist! Vielleicht sind es die Feinstäube, die Abriebe von Bremsbelägen und Reifen oder der Lärm. Eventuell senken wir jetzt die NOx-Emissionen und stellen in ein paar Jahren fest, dass die Krankheitsfälle gar nicht abgenommen haben.

    Der Verkehr ganz allgemein mit immer mehr und immer größeren Autos ist gesundheitsschädlich. Aber so eine Schlagzeile ließt sich natürlich nicht annähernd so spannend, wie der "Feldzug" gegen einen gut zu personalisierenden Schadstoff.

  13. 5.

    Also mit dem Rad durch die Innenhöfe fahren, da es in Mitte quasi keine wenig befahrenen Nebenstr.gibt. Oder gleich den SUV, die schnellste, sicherste und gesündeste Fortbewegung - natürlich nicht für alle.

  14. 4.

    Ach Sabrina,Sie scheinen einfach nicht Kapieren zu wollen.Diesel/Benzinbetriebene Autos verpesten mit ihren Abgasen die Luft insbesonders in den Städten.Innerhalb des S-Bahnrings i.Berlin sollte zu bestimmten Zeiten ein Fahrverbot eingeführt werden.

  15. 3.

    Hallo Sabrina,

    auf welchen Quellen fußt Ihre Behauptung, es gebe kein klimaschädliches CO2?

    Vielel Grüße
    rbb|24

  16. 2.

    Ich finde die Hetzkampagne gegen Diesel nicht in Ordnung. Emotionen schüren, Angst machen, Ahnungslosigkeit ausnutzen - all das sollte ö.r. Rundfunk eigentlich bekämpfen, nicht betreiben. Ich fürchte, der einzige Weg zur Heilung ist, alle Aktivisten und Ideologen, die sich bei euch als Journalisten eingeschlichen haben, loszuwerden und durch richtige Journalisten zu ersetzen.

  17. 1.

    Zitat:
    "In der Natur kommen Stickoxide wie NO oder NO2 nur in winzigen Mengen vor."

    In welchen Konzentrationen denn nun genau? Das Umweltbundesamt macht dazu keine Angaben.

    In der Natur gibt es z.B. Waldbrände, Vulkane und Gewitter. Es gibt heiße Luftschichten in der Atmosphäre.
    Auf Wikipedia wird behauptet: "Es entsteht auch durch mikrobiologische Umsetzungen im Boden."

    Zitat:
    "Benzinmoren stoßen zwar weniger Stickstoffoxid aus, dafür mehr klimaschädliches CO²"

    Es gibt kein "klimaschädliches CO²".
    Das sollte sich nun langsam mal herumgesprochen haben.

    Die Maximale Arbeitsplatzkonzentration (MAK)ist auf 950 µg/m³ festgelegt.
    Wie kann man denn dann noch behaupten, dass >40µg/m³ auf der Straße viel zu hoch sei, zumal man noch nicht mal die in der Natur üblichen Werte angibt?

    https://www.heise.de/tp/features/Diesel-Debatte-Ist-der-Stickstoffdioxid-Grenzwert-sinnvoll-3781177.html

    Hier sollen wirtschaftliche Interessen durchgesetzt werden.

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